DE551651C - Anordnung des Wechselgetriebes der mit einer Taumelscheibe versehenen Antriebsmaschine fuer Kraftwagen - Google Patents
Anordnung des Wechselgetriebes der mit einer Taumelscheibe versehenen Antriebsmaschine fuer KraftwagenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
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- F16H—GEARING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung des Wechselgetriebes der mit einer
Taumelscheibe versehenen Antriebsmaschine für Kraftwagen.
S Das üblicherweise zwischen dem Motor (bzw. der Kurbelwelle) und den Treibrädern
des Kraftwagens angeordnete Geschwindigkeitswechselgetriebe, im folgenden stets einfach
Getriebe genannt, befindet sich beim Hinterradantrieb zugänglich zwischen der
Kurbelwelle und der zur Hinterradachse führenden Kardanwelle. Beim Vorderradantrieb
wurde das Getriebe vorn vor den Motor gelegt. Diese letztere Unterbringung des Getriebes
hat den Nachteil der Unzugänglichkeit und Unzweckmäßigbeit, weil dabei das Getriebe weit vom Wagenführer entfernt ist.
Ferner hat diese Bauart zu einer Verlängerung der Motorhaube zwecks Unterbringung
des Getriebes genötigt und ist auch die Ursache dafür, daß der Motor auf dem Fahrgestell
weiter nach hinten, als sonst üblich, gelegt wurde.
Die Erfindung will vor allem eine einfache, zweckmäßige, gedrängte und wirksame Unterbringung
der Verbindungsorgane zwischen der Motorwelle und den getriebenen Teilen, also
z. B. den Rädern, schaffen.
Zufolge der Erfindung sind Motor- und Kraftübertragungswelle so zueinander angeordnet
und gebaut, daß das Getriebe zwischen der MotorweEe und der Übertragungswelle am einen Ende der Antriebsmaschine
angeordnet ist und die Übertragungswelle sich durch die Maschine hindurch erstrecken
und mit den Treibräderwellen verbunden sein kann, die am anderen Ende der Maschine
angeordnet sind. Erreicht wird dies durch Anwendung einer durch die hohle Motorwelle hindurchgeführten Übertragungswelle.
Diese Anordnung eignet sich besonders für Maschinen, deren Zylinder parallel zur Maschinenwelle liegen, mit Treiborganen
zwischen den Motorkolben und der Welle. Zudem kann in Richtung der durch die hohle
Maschinenwelle hindurchgeführten Antriebswelle auf der gegenüberliegenden Seite des
Wechselgetriebes eine zweite zum Antrieb eines weiteren Räderpaares dienende Antriebswelle
vorgesehen sein.
Auf der Zeichnung sind Kraftübertragungsgetriebe mit Taumelscheibe gemäß der Er-
findung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt in einem Axialschnitt ein solches
Getriebe an einem Kraftwagenmotor. Die Figur zeigt die Kraftmaschine, das Getriebe,
eine Wagenradachse und die Antriebszwischenorgane zwischen Getriebe und Achse. Fig. 2 zeigt in schematischem Grundriß
einen Teil eines Kraftwagens und den Vorderradantrieb in der in Fig. ι gezeigten Anordnung.
Fig. 3 ist ein schematischer Grundriß eines Kraftwagenfahrgestells mit Vorder- und Hinterachsantrieb.
Fig. 4 ist ein Teil eines schematischen Grundrisses des Vorderendes eines Wagens
mit in Richtung der Radachse liegender MotorweEe.
Fig. 5 ist ein Axialschnitt durch Kupplung, Getriebe und Differential für die Anordnung
nach Fig. 4.
Die Ausführung nach Fig. 1 zeigt eine Taumelscheibenmaschine mit mehreren einander
gegenüberliegenden Zylindern 10, 11 und 12, 13. In diesen Zylindern bewegen sich
die Kolben 14, 15 und 16, 17. Diese sind
durch Joche 18 und 19 miteinander verbunden, in denen sich die Lagerungen 21 für die
Gleitschuhe 20 befinden. Die Gleitschuhe 20 liegen an entgegengesetzten Flächen 22, 23
der Taumelscheibe 25 an, die auf einer in Lagern 30 laufenden hohlen Maschinenwelle
26 sitzt.
Die hohle Motorwelle 26 erstreckt sich nach hinten durch das Motorgehäuse hindurch und
trägt dort das Glied 35 einer Reibungskupplung, das mit einem zweiten KupplungsgÜed
36 zusammenarbeitet, das von einer Muffe 37 getragen wird. Die Muffe 37 ragt nach hinten
in den Getriebekasten 40 und ist durch das Geschwindigkeitswechselgetriebe mit der Übertragungswelle
41 verbunden. In der in Fig. 1 dargestellten besonderen Ausführung des Getriebes
sitzt auf der Muffe 37 ein Zahnrad 42, das in' Eingriff steht mit einem Rad 43, das
auf einer Vorgelegewelle 44 sitzt, die noch zwei weitere Zahnräder 45 und 46 trägt. Rad
45 kann mit einem Rad 47 in Eingriff gebracht werden, das durch Nut und Feder 48
auf der Übertragungswelle 41 verschoben werden kann. Kupplungsklauen 50 an der Nabe
des Rades 47 können mit entsprechenden Klauen 51 in Eingriff gebracht werden·, die
am Außenende der Muffe 3 7 ausgebildet sind. Das Rad 46 der Vorgelegewelle 44 steht
mit einem losen Rad 52 in Eingriff, das seinerseits wieder mit dem Rad 47 in Eingriff gebracht
werden kann.
Das beschriebene Getriebe arbeitet folgendermaßen:
Der Radsatz 42, 43 zwischen Muffe 37 und Welle 44 versetzt die Vorgelegewelle in Drehung,
Wenn der Schalthebel in die Stellung gebracht wird, in welcher Rad 47 in Rad 45 eingreift, wird die Übertragungswelle 41 mit
geringer Geschwindigkeit angetrieben. Um den Antrieb auf direkten Gang umzuschalten,
werden die Kupplungszähne 50 in Eingriff gebracht mit den Kupplungszähnen 51. Wenn
Rad 47 nach hinten bewegt und somit Rad 52 in Eingriff gebracht wird, wird die Übertragungswelle
41 entgegen dem Drehsinn der Motorwelle getrieben.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Austührung der Erfindung sitzt auf dem vorderen
Ende der Kraftübertragungswelle 41 ein Kegelrad 60, das mit einem Kegelrad 61 zusammenarbeitet,
das mit dem Ausgleichgetriebegehäuse 62 verbunden ist, woran Planetenräder 63 sitzen. Zu den (nicht dargestellten)
Vorderrädern, die auf einer Achse oder Brücke bekannter Art sitzen, führen die Wellen
66, 67, die ihrerseits durch Universalgelenke 68 mit den Wellen 69, 70 verbunden
sind. Auf den Innenenden der Wellen 69, 70 sitzen Kegelräder 71, 72, die von den Planetenrädern
63 getrieben werden, die im Ausgleichgetriebegehäuse 62 sitzen. Die beschriebene
Bauart stellt das übliche Differentialgetriebe dar, das hier in verschiedener Ausführung
verwendet werden kann. In Fig. 2 sind Universalgelenke 75 zwischen den Treibräderwellen
und den Rädern' 64, 65 angebracht.
Bei dem beschriebenen Vorderradantrieb befinden sich somit Getriebe und Kupplung
am einen Ende der Antriebsmaschine, während die Kraftübertragungswelle sich durch
die Maschine hindurch erstreckt und mit den von ihr angetriebenen Teilen, wie den Treibräderwellen,
am anderen Ende der Maschine verbunden ist.
Die in Fig. 3 dargestellte Bauart ist der in Fig. ι und 2 dargestellten ähnlich, unterscheidet
sich aber von ihr darin, daß die Übertragungswelle 41 hinten als WeEe 41«
durch den Getriebekasten hindurchgeführt und bei 76 durch ein Differential mit den Hinterrädern
7J, 78 des Wagens verbunden ist. Somit
werden in Fig. 3 alle vier Räder des Wagens von der Maschine angetrieben.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführung der Erfindung sitzt der Motor E auf
einer Achse, die zu der Vorderachse gleichachsig ist. Die Hohlwelle i6e des Motors E
ist durch Reibkupplungsglieder ,90, 91 mit
einer Hülse 92 verbunden. An der Hülse 92 sitzt ein Getrieberad 93, das mit einem von
einer Welle 95 getragenen Getrieberad 94 in Eingriff steht. Räder 96, 97 sitzen ebenfalls
auf der Welle 95. Das Rad 96 kann mit einem Getrieberad 98 in Eingriff gebracht werden,
das mit Feder und Nut auf einer Hohlwelle
99 sitzt. An der Nabe des Getrieberades 98 sind Klauen 100 ausgebildet, die in entsprechende
Klauen 101 greifen können, die auf dem Ende der Hohlwelle 92 ausgebildet sind.
Das Zahnrad 97 greift in ein loses Zahnrad 103 ein, das seinerseits mit dem Rad 98 bei
Rückwärtsgang in Eingriff gebracht werden kann.
Auf dem Ende der Hohlwelle 99 sitzt ein Ausgleichgetriebegehäuse 105 mit Planetenrädern
106, die mit einem Paar Kegelräder 107 und 108 in Eingriff stehen. Das Kegelrad
108 sitzt auf einer Treibräderwelle 110 und das Kegelrad 107 auf der sich nach der
entgegengesetzten Seite erstreckenden Treibräderwelle 111. Die Welle 110 erstreckt sich
durch die Maschine E hindurch und ist durch geeignete Universalgelenke 112 mit einem Rad
113 verbunden. Die andere Welle 111 ist
durch geeignete Universalgelenke 112 mit dem anderen Rad 114 verbunden.
Claims (2)
1. Anordnung des Wechselgetriebes der mit einer Taumelscheibe versehenen Antriebsmaschine
für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe
(42, 43, 45, 46, 47) an dem der Treibräderachse (66, 67) entgegengesetzten Ende der Antriebsmaschine angeordnet ist
und die Antriebswelle (41) für die Treibräderwellen (69, 66 und 67, 70) von dem
Wechselgetriebe aus durch die hohle Maschinenwelle (26) hindurchgeführt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der
durch die hohle Maschinenwelle (26) hindurchgeführten Antriebswelle (41) auf der
gegenüberliegenden Seite des Wechselgetriebes eine zweite zum Antrieb eines weiteren Räderpaares (77,78) dienende
Antriebswelle (41°) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US551651XA | 1930-03-26 | 1930-03-26 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE551651C true DE551651C (de) | 1932-06-03 |
Family
ID=21996056
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM114689D Expired DE551651C (de) | 1930-03-26 | 1931-03-27 | Anordnung des Wechselgetriebes der mit einer Taumelscheibe versehenen Antriebsmaschine fuer Kraftwagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE551651C (de) |
-
1931
- 1931-03-27 DE DEM114689D patent/DE551651C/de not_active Expired
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