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DE548282C - Herstellung von Vanillin - Google Patents

Herstellung von Vanillin

Info

Publication number
DE548282C
DE548282C DER67066D DER0067066D DE548282C DE 548282 C DE548282 C DE 548282C DE R67066 D DER67066 D DE R67066D DE R0067066 D DER0067066 D DE R0067066D DE 548282 C DE548282 C DE 548282C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safrole
sodium salts
cleavage
soluble sodium
alcoholic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER67066D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Riedel de Haen AG
Original Assignee
JD Riedel E de Haen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JD Riedel E de Haen AG filed Critical JD Riedel E de Haen AG
Priority to DER67066D priority Critical patent/DE548282C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE548282C publication Critical patent/DE548282C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/52Compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings
    • C07C47/575Compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C47/58Vanillin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Herstellung von Vanillin Wie in dem Hauptpatent gezeigt wurde, entstehen bei der Spaltung des Safrols bzw. i-Safrolri mittels alkoholischen Alkalis oder Alkalialkoholats nicht nur, wie bisher angenommen wurde, Alkoxymethylderivate des i-Eugenols, sondern ,auch des i-Chavibetols. Eine Trennung dieser beiden Phenoläther war aber bisher nicht möglich. Es zeigte sich, daß ihre Natriumsalze gegenüber Wasser, Alkohol usw. weitgehende Löslichkeitsverschiedenheiten aufweisen, untl daß es infolgedessen gelingt, durch Aussülzen, Umkristallisieren oder fraktioniertes Kristallisieren das schwerer lösliche i-Eugenolderivat vom leichter löslichen i-Chavibetolderivat zu trennen.
  • War die Aufspaltung des Safrols oder i-Safrols mittels Natriumalkoholats oder alkoholischen Natrons erfolgt, so gelingt die Abscheidung des schwerer löslichen Natriumsalzes ohne weiteres, z. B. durch Einengen. Enthält die Lösung dagegen die Kalisalze, so gelangt man durch Zusatz leicht löslicher Natriumsalze, z. B. Kochsalz, zum Ziel. Man kann aber auch das Gemisch der Propenylbrenzcatechinmonoalkoxymethyläther zunächst durch Ansäuern in Freiheit setzen, gegebenenfalls destillieren und die auf diese Weise erhaltenen Phenoläther in ihre Natriumsalz:e überführen, welche sich alsdann durch ein-oder mehrmaliges Umkristallisieren trennen lassen.
  • Die nach dem vorliegenden Verfahren abgeschiedenen Phenoläther kann man nach den Verfahren des Hauptpatents und der Zusatzpatente 507 796, 5o9 152 und 545 913 weiterverarbeiten. So kann man z. B. aus der das leichter lösliche Natriumsalz enthaltenden Mutterlauge durch Ansäuern, Methylieren und darauffolgende Behandlung nach Patent 5o9152 das geringe Mengen der Isomeren enthaltende i-Eugenol gewinnen und dieses nach dem Verfahren des Patents 545 913 ein chemisch reines Produkt überführen. Beispiel 50 g Safrol werden im Autokl,aven mit 20o g a 5 %iger methyl,alkoholischer Kalilauge 1o bis 2o Stunden .auf 145 bis 15o° erhitzt. Nach dem Erkalten nimmt man mit etwas Wasser auf, schüttelt mit Äther aus, säuert hierauf die wäßrige Schicht an und entzieht ihr die sich abscheidenden Produkte mit Äther. Der nach Abtreiben des Äthers verbleibende Rückstand wird im Vakuum von 15 mm destilliert und siedet dann bei 161 bis 163°. 19,4 Teile des Destillats werden in 27 ccm 15%iger Natronlauge gelöst und mit 5o ccm konz. Kochsalzlösung versetzt. Nach einigem Stehen wird das auskristallisierte Phenolat ,abgesaugt, mit konz. Kochsalzlösung gewaschen iurid durch nö@hmaliges Auflösen in Wasser und Aussalzen mit Kochsalzlösung gereinigt. Es ist das Nä:triumsalz des Methoxy-i-eugenols; man erhält aus ihm durch Ansäuern 7 g reines Methoxy-i-eugenol, das beim Benzoylieren das Benzoat vom F. 92 bis 94° liefert. Die Mutterlaugen enthalten die übrigen Spaltprodukte des Safrols, vor allem das darin nunmehr angereicherte Methoxy-i-chavibetol in Form ihrer Natriumsalze.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 505 404, dadurch gekennzeichnet, daß man die bei der Spaltung des i-S,afrols sich bildenden zsomeren Propenylbrenzcatechinmonoalkoxymethyläther vermittels ihrer Natriumsalze trennt. a. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spaltung des Safröls und i-Safrols mit Hilfe von alkoholischem Natron oder Natriumalkoholat durchführt, worauf man, gegebenenfalls nach Zusatz leicht löslicher Natriumsalze, das schwerer lösliche Natriumsalz abscheidet. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Aufspaltung des i-Safrols mit Hilfe von alkoholischem Kali das schwerer lösliche Natriumsalz durch Zusatz leicht löslicher Natriumsalze abscheidet. 4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Ansäuern des bei der Spaltung von i-Safrol entstehenden Reaktionsprodukts die dabei frei werdenden Phenoläther, gegebenenfalls nach Destillation, in die nunmehr durch Umkristallisation zu trennenden Natriumsalze überführt.
DER67066D 1926-03-21 1926-03-21 Herstellung von Vanillin Expired DE548282C (de)

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