DE548246C - Tuersicherung, insbesondere fuer Geldschraenke und Gewoelbetueren - Google Patents
Tuersicherung, insbesondere fuer Geldschraenke und GewoelbetuerenInfo
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- DE548246C DE548246C DE1930548246D DE548246DD DE548246C DE 548246 C DE548246 C DE 548246C DE 1930548246 D DE1930548246 D DE 1930548246D DE 548246D D DE548246D D DE 548246DD DE 548246 C DE548246 C DE 548246C
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- lock
- bolt
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- safes
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/0075—Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die bekannten Schloßsicherungen für Wertbehälter beschränken sich hauptsächlich auf
die sorgfältige Ausführung der Verschlußorgane sowie auf die Sicherung der Schlüssellöcher.
Dabei können Einbrecher aus der Lage eines Schlüsselloches die Stellung der Verschlußorgane
leicht erkennen und den Angriff damentsprechend einleiten. Wenn auch ein auf -diese Weise versuchtes
Öffnen des Wertbehälters äußerst schwierig, wenn nicht überhaupt ausgeschlossen ist,
so werden doch durch derartige Angriffe Beschädigungen verursacht und in der Folge
kostspielige Reparaturen erforderlich.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun dieser Mangel beseitigt, indem das Hauptschloß,
welches die Sperrung des Hauptriegels auszulösen hat, mittels eines besonderen ao Umstellschlosses vollkommen aus dem Bereich
seines Zusammenwirkens mit der Sperrung des Hauptriegels und des zu ihm gehörigen
Schlüsselloches gebracht wird.
Diese Schloßsicherung ist für GeId- »5 schränke, Wertbehälter, Türen von Bankgewölben
u. dgl. bestimmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen erläutert:
Bild I zeigt einen Querschnitt durch die erste Ausführung bei offenstehender Hauptriegelsperrung,
Bild II denselben Querschnitt, wobei jedoch das Hauptschloß 5 aus dem Bereich der Riegelsperre 1 entfernt ist, und
Bild III eine Vorderansicht zu Bild I.
ι ist die Schloßplatte, an welche das Umstellschloß
2 angebaut ist. Der Blindriegel 3 dieses Schlosses ist über eine Verbindungslasche 4 mit dem Hauptschloß· 5 verbunden.
Seine Verschiebung im Schloß 2 hat die Autgabe, das Hauptschloß 5 umzustellen. In
der in BiIdI gezeigten öSfnungsstellung wird
der Schlüssel zum Hauptschloß 5 durch das Schloß 2 hindurch eingeführt. Der Zylinder
des Hauptschlosses 5 trägt einen exzentrisch angeordneten Stift 6, durch welchen die Verriegelung
7 mit dem Sperrstollen 8 verstellt wird. Der Hauptschaft 9 des Zentralriegelwarkes
hat eine Aussparung 10, in welche der Stollen 8 eingreift. Die Verriegelung 7
wird selbsttätig in die Sperrstellung eingerückt, so daß nur zum öffnen das Schloß S
zu sperren ist.
Die Handhabung des Verschlusses ist folgende: Beim Aufschließen wird zunächst mit
dem zum Umstellschloß 2 gehörenden Schlüssei der Blindriegel 3 verschoben und das an
letzterem sitzende Schloß 5 unter das Schlüsselloch des Schlosses 2 gebracht. Hierauf
wird Schlüssel zu Schloß 5 eingeführt und mit demselben durch Drehbewegung der Riegel
7 geöffnet. Danach läßt sich mittels des Zentralriegelwerkes, welches den Hauptriegel
9 bedient, der gesamte Verschluß öffnen.
Bei geöffnetem Verschluß wird der Schlüs-
sei zu Schloß 5 abgezogen, durch Schloß 2
wird Schloß S in Schließlage gebracht, worauf beim Schließen des Zentralriegelwerkes
die Verriegelung 7 mit dem Stollen 8 selbsttätig in die Ausnehmung des Hauptriegels
einfällt.
Es ist natürlich ohne weiteres möglich, statt wie in dem Ausführungsbeispiel ein
gemeinsames Schlüsselloch für beide Ver-
Schlüsse zu haben, auch verschiedene Schlüssellöcher zu verwenden. Ebenso kann als
Umstellschloß ein Kombinationsschloß mit Riegelbewegung Verwendung finden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der das Hauptschloß tragende Blindriegel
von einem Kombinationsschloß gesteuert wird, zeigen die Abb. 4 bis 6. Dasselbe ist
in Bild 4 in Ansicht von oben, Bild 5 in Vordersicht mit abgenommener vorderer Schloßplatte
α1 und in Bild 6 in Ansicht von hinten dargestellt.
Die Schloßplatten α1 und ο2 sind durch
Stehbolzen miteinander verbunden. Auf der Schloßplatte α2 ist ein Zentralriegelwerk b
mit den Schließschäften c1, c2, c3 und cl aufgebaut.
Die Verriegelung der Schließschäfte c1 und c3 erfolgt durch die Riegel d1
und dr. Der Riegel d1 wird vom Kombinationsschloß
h und Riegel d2 vom Schlüsselschloß m verschoben. Das Kombinationsschloß h hat einen nach beiden Seiten verlaufenden
Riegel h1, welcher an der Stelle ha auf
den Stifte1 der Verriegelungd1 drückt und
dadurch die Verriegelung e1, f1 löst. Das
Schlüsselschloß m hat einen Schließschaft m1,
welcher in gleicher Weise auf den Stift o2 des Riegels d2 arbeitet und die Verriegelung
e2, f2 löst. Der Riegelschaft des Kombinationsschlosses
trägt ferner einen Stift h2, welcher in Punkt k gelagerten Winkelhebel i
antreibt. Dieser überträgt die Bewegung durch den Stift I1 auf den Schaft /, der seinerseits
wieder mit dem Schloß'»» fest verbunden ist. Durch diese Bewegung ist es
♦5 möglich, das Schlüsselschloß in die strichpunktierte Stellung zu verschieben. In dieser
Lage ist das Schloß m aus dem Bereich der Schlüsseleinführung und des Riegels m1
gebracht.
Die Handhabung ist folgende:
Die gezeichneten Stellungen zeigen die Öffnungslage des Verschlusses. Zum Schließen
wird nun zunächst mittels Schlüssels der Schaft W1 des Schlosses m zurückgestellt,
wodurch der Riegel d2 freigegeben wird. Derselbe wird durch Federdruck in die
Schließstellung gebracht, indem der Bolzen e2 in die Aussparung f* eingreift. Hierauf wird
der Riegel des Kombinationsschlosses zurückgestellt, wobei der Stift σ1 freigegeben
wird und der Riegel d1, wie oben bei d2 beschrieben,
durch Federwirkung in Schließstellung tritt. Gleichzeitig wird durch die Übertragung der Bewegung des Riegelschaftes
h1 über den Winkel i auf den Schaft /
das Schlüsselschloß m in die strichpunktierte Lage versetzt.
Das öffnen des Schlosses erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge, indem nach Einstellung
des Kombinationsgeheimnisses der 7« Riegelschaft des Kombinationsschlosses verschoben·
wird und die Verriegelung«/1 löst, gleichzeitig aber auch das Schlüsselschloß m
in Öffnungsstellung bringt, so daß sich der zugehörige Schlüssel durch die Schlüsselführung
η einführen läßt. Hierauf kann mit dem Schlüssel über den Schaft m1 die Verriegelung
d2 gelöst werden, worauf sich mittels Zentralriegelwerk b das Schloß öffnen
läßt. »ο
Claims (1)
- Patentanspruch:Türsicherung, insbesondere für Geldschränke und Gewölbetüren, dadurch gekennzeichnet, daß das die Sperrung des Hauptriegels aushebende Hauptschloß auf dem Blindriegel (3) eines durch einen besonderen Schlüssel zu bedienenden oder als Kombinationsschloß eingerichteten Umstellschlosses (2) sitzt und durch die Verschiebung dieses Blindriegels aus dem Bereich seines Zusammenwirkens mit der Riegelsperrung gebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE548246T | 1930-07-12 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE548246C true DE548246C (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=6561862
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930548246D Expired DE548246C (de) | 1930-07-12 | 1930-07-12 | Tuersicherung, insbesondere fuer Geldschraenke und Gewoelbetueren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE548246C (de) |
-
1930
- 1930-07-12 DE DE1930548246D patent/DE548246C/de not_active Expired
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