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DE546100C - Verfahren und Vorrichtung zur Scheitelversilberung von Bestecken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Scheitelversilberung von Bestecken

Info

Publication number
DE546100C
DE546100C DE1930546100D DE546100DD DE546100C DE 546100 C DE546100 C DE 546100C DE 1930546100 D DE1930546100 D DE 1930546100D DE 546100D D DE546100D D DE 546100DD DE 546100 C DE546100 C DE 546100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutlery
displacer
crown
silver plating
bath
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930546100D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO KRAUSE
Original Assignee
HUGO KRAUSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO KRAUSE filed Critical HUGO KRAUSE
Application granted granted Critical
Publication of DE546100C publication Critical patent/DE546100C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/16Electroplating with layers of varying thickness

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

Es ist bekannt, die Verstärkung der Silberauflage von Bestecken an den der Abnutzung besonders ausgesetzten Stellen durch Eintauchen nur dieser Stellen der über der Bad-5 Oberfläche des Versilberungsbades auf geeigneten Trägern liegenden Besteckteile auszuführen; auch ist es bei dieser sogenannten Scheitelversilberung bekannt, durch Heben und Senken dieser Träger oder nach der britisehen Patentschrift 17717 vom Jahre 1910 durch langsames Ein- oder Ausfließenlassen des Elektrolyten einen allmählichen Übergang der verstärkten Stellen zur übrigen Silberauflage zu erzielen. Das Scheitelversilbelängsverfahren hat anderen Verstärkungsverfahren gegenüber den Vorteil, daß zuverlässig eine beliebige Verstärkung hergestellt werden kann, ein Nachteil des Verfahrens ist aber die große Rauminanspruchnahme, ein Bad von z. B. 125 X 30 X 25 cm kann nur mit 24 Besteckteilen beschickt werden und muß für diese 24 Teile mit einer kostspieligen Bewegungsvorrichtung ausgerüstet werden.
Man ordnet zwar neuerdings auch zwei Bäder übereinander an, weiter läßt sich aber bei einer Tiefe der Wannen von 25 cm (die bei diesen Bädern sich als nötig erwiesen hat, um einen guten Niederschlag zu erhalten bei Anwendung einer Stromdichte, die es ermöglicht, die erforderliche Verstärkung in etwa einer Stunde zu erzielen) die Raumersparnis durch Übereinanderanordnung der Bäder nicht treiben, wenn die Bedienung nicht erschwert werden soll.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Ausführung des Scheitelversilberungsverfahrens, die die Übereinanderanordnung mehrerer Wannen dadurch erleichtert, daß bei dem Verfahren die Wannen weniger tief zu sein brauchen, das Badvolumen also im Verhältnis zur Strombelastung klein sein kann. Hierzu ist es erforderlich, den Elektrolyten besser zu durchmischen, als dies bei den bisherigen Ausführungen des Verfahrens der Fall war, und zwar, da die Anoden auf dem Boden der Wannen liegen, durch Heben der unteren Badschichten an die Oberfläche. Dies geschieht durch kastenförmige, unten offene, oben geschlossene, aber mit einigen feinen Löchern 1 geeigneten Durchmessers versehene Verdränger (Abb. 1), die beim Niedergang den Badspiegel heben, da die Badflüssigkeit nur in dem Maße in den Hohlraum des Verdrängers eindringen kann, in dem die Luft durch die feinen Löcher entweicht, beim Aufwärtsgang aber den Badspiegel senken, da die inzwischen in den Hohlraum des Verdrängers eingedrungene Badflüssigkeit mitgehoben wird und nur in dem Maße ausfließen kann, in dem Luft durch die Löcher eindringt. Der Antrieb der Verdränger wird durch Kurvenscheiben u. dgl. so eingerichtet, daß die Auf- und Abbewegung möglichst schnell erfolgt, die Verdränger aber in der unteren und oberen Stellung einige Zeit verbleiben, wie dies
ja schon beim gewöhnlichen Kurbelantrieb der Fall ist. Hierdurch wird erreicht, daß sich der Verdränger mit der unteren, durch Auflösung der Anode gesättigten Badschicht füllt und diese in die obere, kathodische Badschicht entleert. Durch seitliches Umbiegen der Wände des Verdrängers oder seitlich angebrachte Flügel 2 (Abb. 2) kann noch eine weitere durchmischende Wirkung auf den Elektrolyten ausgeübt werden. Bei diesem Verfahren wird gleichzeitig ein ebenso allmählicher Übergang der Verstärkung erzielt wie durch Heben und Senken der Bestecke bei dem bisher bekannten Verfahren. Das neue Verfahren bietet aber den Vorteil, daß die Träger ruhen und ihre für die Durchbiegung in Frage kommende Länge nur die Breite der Wanne ist, daß also die Träger viel leichter konstruiert werden können als die bewegten Träger der bisher bekannten Apparate.
Die gute Durchmischung des Elektrolyten ermöglicht es, wie schon gesagt wurde, mit einem kleineren Strom volumen, also mit weit weniger tiefen Wannen zu arbeiten und die ganze Apparatur leichter zu konstruieren. Man kann eine größere Zahl von Wannen übereinander anordnen, wobei man, um den Abstand möglichst klein zu halten, trotzdem aber eine leichte Bedienung der Bäder zu ermöglichen, die Wannen zweckmäßig, wie Abb. 3 erkennen läßt, abwechselnd nach der einen und der anderen Seite um etwa die halbe Breite herausziehen kann. Bei einer derartigen Übereinanderanordnung mehrerer Bäder ist für diese Bäder nur eine Bewegungsvorrichtung nötig, und da nicht die schweren Bestecke mit ihren Traggerüsten, sondern nur die leichteren Verdränger bewegt werden, ist auch eine Kraftersparnis zu erzielen.
In der Abb. 3 sind 3 die Wannen, 4 die
Verdränger, durch die Einstellvorrichtung 5 an dem durch die Antriebsvorrichtung 6 gehobenen und gesenkten Rahmen befestigt.
7 ist der Träger der Bestecke, 8 sind die am Boden der Wannen liegenden Anoden, 9 ist das Gestell zur Aufnahme der Wannen und 10 ein Tritt zur Erleichterung der Bedienung der auf dieser Seite höher gelegenen Wannen.
Die unterste Wanne ist im Schnitt, die anderen Wannen sind in der Ansicht gezeichnet, die Vorderwand des Gestells ist weggelassen, die ganze Darstellung schematisch durch Weglassung konstruktiver Einzelheiten vereinfacht.
Die Verdränger werden zweckmäßig in einer Breite von 1 bis 2 cm ausgeführt und in größerer Zahl zwischen den Trägern der Besteckteile verteilt, sie können auch in der Form den zwischen den Besteckteilen frei bleibenden Räumen angepaßt werden. Sie sind an dem Antriebsrahmen in der Höhenrichtung verstellbar befestigt. Der Elektrolyt kann auch durch Überlauf von Wanne zu Wanne zirkulieren und durch eine Pumpe unter Zwischenschaltung eines Filters wieder in die obere Wanne befördert werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Scheitelversilberung· von Bestecken usw. mit Einrichtung zum Heben und Senken des Badspiegels, gekennzeichnet durch die Anwendung von Verdrängern, die so angetrieben werden, daß sie schnell ab- und aufwärts bewegt werden, in der oberen und unteren Stellung aber einige Zeit ganz oder nahezu in Ruhe bleiben, in der unteren Stellung sich mit Badflüssigkeit füllen und diese in die obere Badschicht heben.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch kastenförmige, unten offene, oben geschlossene, aber mit kleinen Luftlöchern versehene Verdränger.
3. Ausführung der Verdränger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die S ei ten wände rechtwinklig umgebogen oder mit seitlich angesetzten Flügeln ver- go sehen werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bäder terrassenförmig übereinander, zum Zwecke der leichteren Bedienung u. U. abwechselnd nach der einen und der anderen Seite etwas vorgezogen angeordnet werden und die Verdränger an einem gemeinsamen, von der Antriebsvorrichtung gehobenen und gesenkten Rahmen, in der Höhenrichtung- verstellbar, befestigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930546100D 1930-12-09 1930-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Scheitelversilberung von Bestecken Expired DE546100C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE546100T 1930-12-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE546100C true DE546100C (de) 1932-03-10

Family

ID=6561047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930546100D Expired DE546100C (de) 1930-12-09 1930-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Scheitelversilberung von Bestecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE546100C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098407B (de) * 1955-09-13 1961-01-26 Enrico Macchi Damenschuhabsatz mit einem galvanisch niedergeschlagenen Metallueberzug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098407B (de) * 1955-09-13 1961-01-26 Enrico Macchi Damenschuhabsatz mit einem galvanisch niedergeschlagenen Metallueberzug

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