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DE544558C - Mehrkammerrohrmuehle - Google Patents

Mehrkammerrohrmuehle

Info

Publication number
DE544558C
DE544558C DE1930544558D DE544558DD DE544558C DE 544558 C DE544558 C DE 544558C DE 1930544558 D DE1930544558 D DE 1930544558D DE 544558D D DE544558D D DE 544558DD DE 544558 C DE544558 C DE 544558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
chamber
drum
sieve
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930544558D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Application granted granted Critical
Publication of DE544558C publication Critical patent/DE544558C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/06Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Mehrkammerrohrmühle, bei der die Austragwand der Vormahlkammer in der Mitte mit einer größeren Öffnung und am Umfang mit kleineren OfF-nungen versehen ist. Die Erfindung besteht darin, daß sich an die mittlere Austragöffnung eine von einem Feinmahlraum umgebene Mahltrommel anschließt, die bei Über-, lastung des Vormahlraumes ebenfalls als Vormahlrauni dient. Eine solche Überlastung kann bei Vermahlung von mit harten oder groben Bestandteilen stark durchsetztem Gut, z. B. Zementklinker, vorkommen. In diesem Falle werden nämlich dann von der Sichteinrichtung besonders viel grobe Bestandteile in den . Vormahlraum zurückgegeben, die mit dem fortlaufend zuströmenden Aufgabegut zusammen eine Überfüllung des Vormahlraumes verursachen, wodurch natürlich die Mahlwirkung in diesem Raum ungünstig beeinflußt wird. Außerdem sind die anschließenden Siebe durch Ansammlung großer Mengen harter Stücke starkem Verschleiß ausgesetzt. Diese Nachteile werden durch den .
Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß für den Vormahlraum ein Entlastungsraum geschaffen worden ist, in den das Mahlgut aus dem Vormahlraum erforderlichenfalls übertreten kann, wo es dann weiter zerkleinert wird. Die den Vormahlraum durch die feinen Öffnungen der Austragstirnwand verlassenden Grieße gelangen in den Feinmahlratfm, der die an die zentrale Austragöffnung anschließende Mahltrommel umgibt. Aus der Mahltrommel sowie aus dem Feinmahlraum gelangt das Mahlfeine dann in eine folgende Mahlkammer, wo es auf die gewünschte Feinheit fertig vermählen wird.
Anstatt die den Vormahlraum durch die feinen Öffnungen am Umfang der Austragstirnwand verlassenden Grieße unmittelbar in den Feinmahlraum zu leiten, kann das Gut auch in die an die zentrale Austragöffnung der Stirnwand anschließende Mahltrommel geleitet werden. Diese wird dann zweckmäßig in ihrem ersten Teil im Mantel mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen für das feine Gut versehen. Der eigentliche Mahlraum der Trommel ist durch eine Querwand von dem Siebraum getrennt, deren Öffnungen das go grobe Mahlgut durchlassen, aber einen Austritt von Mahlkörpern in den Siebraum bzw. den Vormahlraum- verhindern.
Es ist bereits bei Mehrkammerrohrmühlen vorgeschlagen worden, zwischen zwei aufeinanderfolgende Mahlkammern eine Mahlkammer einzuschalten, die einen geringeren Durchmesser als: die beiden anderen Mahlkammern hat. Die zwischengeschaltete Mählkammer dient aber nur zum weiteren Vermahlen des aus der vorgeschalteten Mahlkammer austretenden Mahlgutes, das gegebenenfalls vorher durch eine Siebeinrichtung geleitet worden ist. Der dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Gedanke, einen Entlastungsraum für den Vormahlraum zu schaffen, wenn bei diesem aus irgendwelchen Gründen eine Überlastung eintreten sollte, ist

Claims (5)

bei bisher bekannt gewordenen Mehrkammerrohrmühlen nicht verwirklicht worden. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. - ■■ -. Abb. ι und 2 zeigen je eine Mehrkammerrohrmühle im Längsschnitt. Gemäß Abb. 1 wird die Mahltrommel durch die rost- oder siebartig mit Schlitzen versehenen Trennwände 1, 2 in drei Mahlkäm-" mern 3, 4, 5 unterteilt. Innerhalb der in der' Mitte liegenden Mahlkammer 4 ist gleichachsig mit dieser eine vierte, ebenfalls: trom-■ melförmig ausgebildete Mahlkammer 6 angeordnet. Alle Mahlkammern: sind^mit «Mählkörperfüllung versehen. Die Sieblochung der Trennwände 1, 2 wird riach dem Austrageride zu feiner, derart, daß Trennwand 1-die gröbste, die Schlußwand 7 die feinste Lochung ao besitzt. Die Trennwand 1 hat außerdem in der Mitte eine öffnung, die trichterartig in die Wandung der Mahlkammer 6 übergeht. Am Eingang der -Mahlkammer 6 ist die ebenfalls als Siebrost ausgebildete Trennwand 8 eingebaut. Dieser Siebrost ist ziemlich weitmaschig;, doch sind die Maschen eng genug, urn ein Heraustreten der Mahlkörper aus Kammer 6 zu verhindern. Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. 1 durch Einschaltung eines Siebraumes 10 zwischen Kammer 3 und 4. Der Mahlkammer β vorgelagert ist zwischen Kammer 3 und 4, -jedoch innerhalb der Kammer 4 liegend und gleichachsig mit dieser, die Siebtrommel 9 angeordnet. Diese Siebtrommel 9 geht auf der einen Seite in die Mahltrommel 6 über und wird auf der andern Seite durch eine Trennwand .11 gehalten. Der Mahlraum 4 wird durch die Trennwände 11 und 2 begrenzt. Zwischen den Wänden 1 und 11 ist der innere Umfang der Trommel mit Hubschaufeln 12 versehen. Die Trennwand 1 hat in der Mitte eine* öffnung, die in den trichterärtigen Ansatz 13 übergeht. Antriebsweise und Lagerung der Trommeln kann verschieden erfolgen und ist bekannt. Das zu vermählende Aufgabegut-wird der Mahlkammer 3 aufgegeben und dort vorzerkleinert. Das genügend fein gemahlene Gut gelangt bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Schlitze der Trennwand 1 hindurch in die zweite Mählkammer 4, wo es weiter vermählen wird. Bei aus irgendeinem Grunde eintretender Überlastung des Vormahlraumes 1 tritt auch Mahlgut durch die zentrale öffnung in der Trennwand 1 und durch die gelochte Wand 8 in die Mahlkammer 6, wo es vermählen, wird. Das genügend fein gemahlene Gut wandert aus den Mahlkammern 4 und 6 durch die in der Trennwand 2 befindlichen öffnungen in :die 'Mahlkammer 5. ■'Bei der in Abb. 2 veranschaulichten Aus-.",führungsform wird das Feingut aus der Grobmählkammer 3 von den Hubschaufeln 12 in die Siebtrommel 9 gefördert. Die Siebrückstände der -Siebtrommel 9 wandern in die Mahlkammer 6. Das Siebfeine gelangt in die Mahlkammer 4. Das' aus den Kammern 6 und 4 durch die öffnungen der Wand 2 austretende Gut gelangt' in die Feinmahlkam-.mer'5 und wird durch die Öffnungen der Schlußwand 7 ausgetragen. Die in die mittlere Mahlkammer 4 einge-, baute Mahlkammer 6 dient als Entlastungskammer für die Grobmahlkammer 3. Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform entlastet die Kammer 6 aber auch die Mahlkammer 4, da alle Gutteile, die aus der Kammer 6 durch die Trennwand 2 hinausgehen, zunächst in die der Kammer 6 vorgeschaltete Siebtrommel 9 gelangen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Kammer 4 und damit die; Baulänge' der ganzen Trommel kürzer auszuführen. Das Siebfeine gelangt in die Kammer 4, während die Siebgröben zusammen mit dem gegebenenfalls durch die -mittlere öffnung der Wand 1 unmittelbar aus go dem Vormahlraüm 3 austretenden Gut in die Mahlkaiiimer 6 gelangen. Im übrigen ist die 'Arbeitsweise der Mühle die gleiche wie bei der in Abb. 1-dargestellten. 95 ■■Patent Ansprüche:
1. Mehrkammerrohrmühle, bei der die Austragwand der Vormahlkammer in der -Mitte mit einer großen öffnung und am Umfang - mit. kleineren öffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich an. die mittlere Austragoffnung eine von einem Feinmahlraum umgebene Mahltrommel anschließt, die bei Überlastung •.des Vormahlraums ebenfalls, als Vormahlraüm dient,
2. MühleJiach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der von dem Feinmahlraum (4) umgebenen Mahltrommel (6) durch*Siebwände (8 und 2) abgeschlossen sind.
3.: Mühle:-nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß 'die öffnungen der nach'dem Vormahlraüm (3) zu gelegenen. Siebwand (8) der inneren Mahltrommel· (6) nur etwas kleiner sind als der Durchmesser der in dieser Mahl trommel (6) befindlichen Mahlkörper.
4. Mühle nach Anspruch 1 bis 3, da- .durch' gekennzeichnet, daß vor der nach dem Vormahlraüm zu gelegenen Quer-
wand (8) der Mahltrommel (6) ein mit Siebwänden ausgestattetes Trommelstück (9) mit einem der Mahltrommel (6) entsprechenden Durchmesser liegt.
5. Mühle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vormahlraum (3) und dem die eingebaute Mahltrommel umgebenden Feinmahlraum (4) eine gegen diesen geschlossene, von dem Vormahlraum durch eine-Siebwand (1) getrennte, mit Hubschaufeln versehene Kammer angeordnet ist, in der Führungen zum Einleiten des von den Hubschaufeln hochgehobenen Mahlgutes in die Siebtrommel (9) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544558D 1930-08-17 1930-08-17 Mehrkammerrohrmuehle Expired DE544558C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE544558T 1930-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE544558C true DE544558C (de) 1932-02-19

Family

ID=6560457

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930544558D Expired DE544558C (de) 1930-08-17 1930-08-17 Mehrkammerrohrmuehle

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DE (1) DE544558C (de)

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