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DE529037C - Fluessigkeitsantrieb fuer die drehbar am Kraftfahrzeug angebrachten vorderen Scheinwerfer - Google Patents

Fluessigkeitsantrieb fuer die drehbar am Kraftfahrzeug angebrachten vorderen Scheinwerfer

Info

Publication number
DE529037C
DE529037C DEH124479D DEH0124479D DE529037C DE 529037 C DE529037 C DE 529037C DE H124479 D DEH124479 D DE H124479D DE H0124479 D DEH0124479 D DE H0124479D DE 529037 C DE529037 C DE 529037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headlight
drive
gear
headlights
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH124479D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN HEIMBERGER DR
Original Assignee
HERMANN HEIMBERGER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN HEIMBERGER DR filed Critical HERMANN HEIMBERGER DR
Priority to DEH124479D priority Critical patent/DE529037C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE529037C publication Critical patent/DE529037C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/08Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
    • B60Q1/12Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position
    • B60Q1/124Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsantrieb für die drehbar am Kraftfahrzeug angebrachten vorderen Scheinwerfer Die Erfindung betrifft einen von der Lenkvorrichtung des Kraftfahrzeuges beeinflußten Flüssigkeitsantrieb für drehbar angebrachte Scheinwerfer, welche entsprechend der zu befahrenden Wegkrümmung mit einer vom Radeinschlag verschiedenen Winkelgeschwindigkeit so bewegt werden, daß z. B. nur der auf der Innenseite der Fahrbahn liegende Scheinwerfer im Sinne der Fahrtrichtungsänderung verdreht wird, während der andere Scheinwerfer geradeaus gerichtet bleibt.
  • Die bisher bekannt gewordenen Scheinwerferflüssigkeitsantriebe haben den Nachteil, daß stets beide Scheinwerfer gleichzeitig gedreht werden. Dadurch verliert der Fahrer das Gefühl für die Lage des Wagens in der Wegkrümmung und außerdem ist eine einwandfreie Beleuchtung der ganzen Fahrbahn beim Einbiegen und Befahren derselben sowie bei der Rückkehr in die gerade Bahn nicht zu erzielen.
  • Das Wesen der Erfindung wird in der eigenartigen Bauart des Antriebes gesehen, durch die eine Bewegung der Scheinwerfer durch die Lenkvorrichtung des Fahrzeuges, wie auch unabhängig hiervon durch im Führersitz angeordnete und von Hand des Führers bediente Antriebe erfolgen kann.
  • Ferner kann hierdurch bei einer Verdrehung der Scheinwerfer zugleich eine leichte Neigbewegung derselben erreicht werden. Unabhängig davon kann aber auch eine starke gleichzeitige Neigung der beiden Scheinwerfer vom Führersitz aus herbeigeführt werden. Auf diese Weise wird eine gute Beleuchtung der Fahrbahn unmittelbar vor dem Fahrzeug erzielt und ein Blenden entgegenkommender Fahrer vermieden. Dies bedeutet eine weitere Erhöhung der Sicherheit des Fahrens bei Nacht, weil das seither übliche Abblenden der Scheinwerfer, das eine schlechte Beleuchtung der Fahrbahn zur Folge hat, in Wegfall kommen kann.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung z. B. in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen Abb. = ein Schema des Flüssigkeitsantriebs, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Antriebskolbenpumpe, Abb. 3 einen Querschnitt dazu, Abb. q. einen senkrechten Querschnitt und Abb. 5 einen waagerechten Längsschnitt durch die Drehvorrichtung - eines Scheinwerfers.
  • Die Abb. 6 und 7 sind zwei um go° verdrehte senkrechte Achsenschnitte durch einen Scheinwerferantrieb, der sowohl ein Drehen als auch ein Neigen der Scheinwerfer gestattet.
  • Abb. 8 ist eine Draufsicht auf diesen Antrieb. Das Schema nach Abb. i zeigt die Wirkungsweise der Vorrichtung. Durch Bedienen der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges wird z. B. durch den Lenkstockhebel i und die Kolbenstange 2 der Kolben 3 der Antriebspumpe in einem mit Flüssigkeit, z.B.Öl, gefülltenZylinderq. bewegt, wobei auf der Vorderseite des Kolbens ein Überdruck, auf der Rückseite ein Unterdruck entsteht. Die beiden Seiten des Zylinders sind durch Leitungen 5 und 6 mit den beiden Enden von an den Scheinwerferdrehwellen sich befindenden Doppelzylindern 7 und 8 verbunden. Zwischen den beiden Kolben 9 und io dieser Zylinder befinden sich Zahnstangen ii, die in Zahnräder i2 auf den Scheinwerferdrehwellen eingreifen. Wird nun der Kolben 3 z. B. nach rechts bewegt, so entsteht in der Leitung 5 und damit in den entsprechenden Zylinderhälften von 7 und 8 ein Überdruck.
  • Unter der Voraussetzung gleicher Widerstandsverhältnisse bewegen sich die beiden Doppelkolben mit den Zahnstangen ii und drehen die Zahnräder 12, auf deren Wellen 13 die Scheinwerfer befestigt sind. Das durch die Kolben aus den Zylindern 7 und 8 verdrängte Öl fließt durch die Leitung 6 nach der Rückseite des Kolbens 3. Durch Zurückbewegen des Kolbens 3 in seine Ausgangsstellung ändern sich auch die Lagen der Doppelkolben 9 und io, so daß die Scheinwerfer wieder in die Mittelstellung zurückkehren.
  • Wird die Bewegung des Doppelkolbens 9 und io z. B. im Zylinder 8 durch einen Anschlag unmöglich gemacht, so bewegt sich bei einer Verschiebung des Kolbens 3 nur der Doppelkolben 9, io im Zylinder 7. Bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens 3 in die Ausgangsstellung fällt die Hemmung des Kolbens 9, io im Zylinder 8 weg. Es ist also möglich, daß bei dieser Bewegung des Kolbens 3 sich der Kolben 9, io im Zylinder 8 aus seiner Mittelstellung verdreht, während der Kolben 9, io im Zylinder 7 die Mittelstellung nicht erreicht. Dieser Nachteil kann behoben werden, wenn der Anschlag in der Drehvorrichtung so ausgebildet wird, daß beim Verdrehen der Scheinwerfer aus der Mittelstellung ein größerer Widerstand überwunden werden muß als beim Zurückdrehen des geschwenkten Scheinwerfers in die Mittelstellung.
  • Abb. q. und 5 zeigen eine Ausführungsmöglichkeit. Das auf der Scheinwerferdrehwelle sitzende Zahnrad i2 wird mit einer Kerbe in der Mantelfläche versehen, die so ausgebildet ist, daß ein Anschlagbolzen 1q., der durch eine Feder 15 in die Kerbe gedrückt wird, die Drehung des Zahnrades i2 nach der einen Seite verhindert, bei einer Drehung des Zahnrades nach der andern Seite aber aus der Kerbe gedrückt werden muß. Das Zurückdrehen des Scheinwerfers in die Mittelstellung wird aber durch die Form der Kerbe unterstützt; es werden sich also imFlüssigkeitsgetriebe, entsprechend den verschiedenen Widerständen, verschieden hohe Drucke einstellen.
  • Werden derartige Sperrvorrichtungen in den beiden Zylindern 7 und 8 entsprechend angeordnet, so können sich die beiden Scheinwerfer nie gleichzeitig drehen, sondern nur immer der eine oder der andere, je nach der Anordnung der Sperrvorrichtungen, weil sich der Druck im Flüssigkeitsgetriebe nach dem kleinsten Widerstand einstellt. Die Vorrichtung ermöglicht es also, ein unabhängiges Drehen der Scheinwerfer von einander zu erzielen, ohne daß dazu für jeden Scheinwerfer eine besondere Antriebskolbenpumpe 3, ¢ notwendig ist.
  • Zwischen dem Lenkstockhebel i und der Kolbenstange 2 kann ein Räder- oder Hebelgetriebe eingebaut werden, mit dem Zweck, die gleichmäßige Bewegung der Fahrzeuglenkvorrichtung in eine ungleichmäßige Bewegung des Kolbens 3 zu verwandeln. Die in der Zeiteinheit vom Kolben 3 verdrängte Ölmenge wird dadurch veränderlich, d. h. die Drehung der Scheinwerfer erfolgt mit veränderlicher Winkelgeschwindigkeit bei gleichmäßiger Bewegung der Lenkvorrichtung. Die Bewegung der Scheinwerfer kann also zu Beginn der Drehung rascher erfolgen als der Einschlag der Vorderräder des Fahrzeuges und kann so eingestellt werden, daß sie allmählich bis zu Null abnimmt, bei gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit des Radeinschlags.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen ein derartiges Getriebe, das mit dem Zylinder q. und Kolben 3 der Kolbenantriebspumpe vereinigt ist. Die Bewegung der Fahrzeugvorrichtung wird auf einen Hebel 16 übertragen, auf dessen Welle ein Zahnrad 17 sitzt. Dieses Zahnrad greift in ein anderes Zahnrad 18 .ein, auf dem ein Bolzen mit Gleitstein i9 exzentrisch angebracht ist. Dieser Gleitstein bewegt sich in einer Kulisse 2o, die senkrecht auf der die beiden Kolben 3 verbindenden Stange 2 sitzt. Wird nun der Hebel 16 bewegt, so drehen sich die Zahnräder 17, 18 und verschieben die Kulisse 2o und die Kolben 3 mit einer allmählich abnehmenden Geschwindigkeit.
  • Durch im Führersitz angebrachte Antriebspumpen 21 und 22 (Abb. i), die von Hand oder Fuß bedient werden können, und die unter Zwischenschaltung von Hähnen, Ventilen o. dgl. 23 und 24 an die Leitungen 5 und 6 oder die entsprechenden Seiten des Zylinders q. angeschlossen sind, wird erreicht, daß die Scheinwerferdrehung auch unabhängig von der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges erfolgen kann.
  • Die Pumpen 21, 22 können aber auch dazu benutzt werden, die Scheinwerferdrehung nach Belieben auszuschalten. Werden nämlich, diese Pumpen an das Leitungsnetz angeschlossen, so wird eine Bewegung des Kolbens 3 eine Bewegung der Kolben 21 und 22 hervorrufen, ohne daß eine Drehung der Scheinwerfer erfolgt, vorausgesetzt, daß die Widerstände, die sich einer Verdrehung der Scheinwerfer entgegenstellen, größer sind als die Widerstände, die bei der Bewegung der Pumpen 21 und 22 auftreten. Außerdem kann durch diese Pumpen das aus den Leitungen ausgetretene Öl leicht wieder ersetzt werden.
  • In ähnlicher Weise wie für die Drehung kann auch ein Flüssigkeitsantrieb für die Neigung der Scheinwerfer verwendet werden. Wenn die Abschlußhähne 23 und 24 geeignet ausgebildet werden, kann die Vorrichtung für das Neigen der Scheinwerfer mit denselben Pumpen 21 und 22 bedient werden wie die Vorrichtung für das Drehen der Scheinwerfer.
  • Das Schema Abb. i zeigt, wie die Leitungen für das Neigen der Scheinwerfer mit den Leitungen für das Drehen der Scheinwerfer verbunden werden können. Von den Ventilen 23 und 24 für die Pumpen 21 und 22 gehen Leitungen 25 und 26 zu Zylindern 27 und 28, die ähnlich gebaut sind wie die Zylinder 7 und B. Das beim Bedienen z. B. der Pumpe ai geförderte Öl bewirkt ein Drehen der Räder 29. ..Das aus den Zylindern 27 und 28 verdrängte 01 geht durch die Leitung 26 zurück und schiebt den Kolben der Pumpe 22 nach außen. Ein Druck auf den Kolben der Pumpe 22 bringt die Triebteile wieder in den Ausgangszustand zurück.
  • Bei Fahrzeugen, die eine Umlaufdruckschmierung für den Motor besitzen, kann als Antriebsmittel für das Neigen der Scheinwerfer auch das von der Schmierpumpe geförderte Öl benutzt werden, wenn nicht vorgezogen wird, für die Scheinwerferneigung eine besondere Pumpe zu verwenden, die vom Motor angetrieben -wird. Der Antrieb für die Scheinwerferneigung kann dann am Führersitz angebracht werden. Für die Bedienung der Neigvorrichtung genügt dann eine Hebelumstellung. Die Scheinwerfer neigen sich bis zu einer durch Anschlag begrenzten tiefsten Stelle und richten sich nach Rücklegen des Hebels wieder auf bis in die Ausgangsstellung.
  • Das Abblenden durch Neigen der Scheinwerfer wird also keinen größeren Zeitaufwand erfordern als das übliche Umschalten der elektrischen Beleuchtung.
  • Wegen der allgemeinen geringen Fördermenge der Schmierpumpe 3o ist es notwendig, hinter der Pumpe einen Windkessel 31 einzubauen als Kraftspeicher, der sich selbsttätig auffüllt und dessen innerer Druck durch ein Überdruckventil 32 geregelt werden kann. Soll die Neigvorrichtung vom Windkessel aus betrieben werden, sind die beiden Ventile 23 und 24 entsprechend zu stellen. Wird nun ein weiteres in die Leitungen eingebautes Ventil 35 bedient, so tritt z. B. durch die Leitung 25 Öl in die Zylinder 27 und 28 und veranlaßt ein Neigen der Scheinwerfer. Das von den Kolben 27 und 28 verdrängte Öl fließt durch die Leitung 26 nach dem Ventil 35 und von hier aus durch die Leitung 33 nach einem Ölsammelbehälter 3q.. Durch Umstellen des Ventils 35 gehen die Scheinwerfer wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück.
  • Wird die Neigvorrichtung mit der Drehvorrichtung zusammengebaut, so wird bei jeder Drehung der Scheinwerfer auch eine Neigung erzielt. Die Vereinigung der beiden Vorrichtungen wird dadurch möglich, daß der Antrieb für das Neigen durch die hohle Welle der Drehvorrichtung geführt wird. In den Abb. 6 bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel dieser vereinigten Antriebe dargestellt. Der Zylinder 7 der Drehvorrichtung und der Zylinder 28 der Neigvorrichtung sind untereinanderliegend in einem Gehäuseblock vereinigt. Mit der Hohlwelle oder Nabe 13 des Zahnrads 12 ist ein Kopf 36 verbunden, der die Drehungen des Zahnrads mitmacht. Der Zylinder 28 enthält einen Doppelkolben, dessen als Zahnstange ausgebildete Kolbenstange 37 das Zahnrad 29 antreibt. Die Welle 38 dieses Zahnrads 29 ist durch die Hohlnabe i3 des Zahnrads 12 hindurchgeführt und trägt oben ein Zahnrad 39, das mit zwei weiteren Zahnrädern 40 in Eingriff steht. Die Zahnräder 40 sitzen auf Schraubenspindeln 41 mit Rechts- und Linksgewinde, die in dem Kopf 36 drehbar gelagert sind. Die Muttern 42 der Spindeln 41 sind bolzenförmig und können sich lose in einer Wippe 43 drehen, deren waagerechte Zapfen 44 in dem Kopf 36 liegen und aus diesem seitlich herausragen. Auf diesen Zapfen ist der Scheinwerfer festgemacht.
  • Durch Bewegen der Kolben im Zylinder 28 wird das Zahnrad 29 und auch das auf gleicher Welle sitzende Zahnrad 39 gedreht, wodurch die beiden Spindeln 41 angetrieben werden. Durch die ,Drehung der Spindeln wird die Wippe 43 und damit der Scheinwerfer geneigt.
  • Wenn der Scheinwerfer gedreht wird, werden die Zahnräder qo, die im Kopf 36 gelagert sind, wie Planeten um das stillstehende Zahnrad 39 herumgeführt und in Umdrehung versetzt, so daß der Scheinwerfer gleichzeitig mit einer Drehung auch eine leichte Neigung erfährt. Erscheint diese Neigung zu stark oder überflüssig, so läßt sie sich dadurch regeln oder aufheben, daß die Drehachse der Scheinwerfer entsprechend nach vorwärts geneigt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsantrieb für die drehbar am Kraftfahrzeug angebrachten vorderen Scheinwerfer, der von der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges beeinflußt wird und nur immer den auf der Innenseite der zu befahrenden Wegkrümmung liegenden Scheinwerfer im Sinne der Fahrtrichtungsänderung mit einer vom Radeinschlag verschiedenen Winkelgeschwindigkeit dreht, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scheinwerfer durch einen in einem Zylinder arbeitenden Kolben verstellt wird und beide Verstellvorrichtungen mit einer von der Lenkvorrichtung bewegten gemeinsamen Kolbenpumpe in Verbindung stehen, wobei in jeder Scheinwerferverstellvorrichtung eine Sperrvorrichtung angebracht ist, welche beim Schwenken des einen Scheinwerfers im Sinne der Fahrtrichtungsänderung ein Ausschwenken des andern verhindert und das Zurückführen des ausgeschwenkten Scheinwerfers unterstützt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scheinwerferverstellvorrichtung zwei Kolben aufweist, deren Verbindungsstange eine Zahnstange ist, die mit dem auf der Drehwelle des Scheinwerfers sitzenden Zahnrad kämmt.
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem keilförmigen Federbolzen besteht, welcher mit einer einseitig gekrümmt auslaufenden Raste in der Mantelfläche eines teilweise als Zahnrad ausgebildeten und auf der Scheinwerferdrehwelle sitzenden Drehkörpers zusammenarbeitet. ,¢.
  4. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebspumpe ebenfalls zwei Kolben besitzt, deren Verbindungsstange als Kulisse ausgebildet ist, in welcher der Zapfen einer Kurbel gleitet, die von einem durch die Lenkvorrichtung angetriebenen Zahnrad bewegtwird.
  5. 5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in einem Block unter den zum Drehen der Scheinwerfer dienenden Verstellvorrichtungen noch zwei ähnliche Verstellvorrichtungen vorgesehen sind, die je mit einer ein Neigen des zugehörigen Scheinwerfers bewirkenden Welle zusammenarbeiten.
  6. 6. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle für die Neigvorrichtung des Scheinwerfers durch die als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle für die Drehvorrichtung des Scheinwerfers geführt ist und an ihrem unte-, ren Ende ein Zahnrad besitzt, das von der Zahnstangenverbindung der beiden Kolben der Verstellvorrichtung für das Neigen gedreht wird.
  7. 7. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle der Neigvorrichtung ein Zahnrad trägt, das mit Zahnrädern in Eingriff steht, welche in einem mit der Antriebswelle für die Drehvorrichtung verbundenen Gehäuse gelagert sind und auf Schraubenspindeln sitzen, deren gegenläufig bewegte Muttern durch einen Träger verbunden sind, dessen seitliche, den Scheinwerfer tragende Zapfen in. dem mit der Antriebswelle für die Drehvorrichtung des Scheinwerfers verbundenen Gehäuse lagern. B.
  8. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei beliebig zu bedienende Zusatzpumpen vorgesehen sind, die entweder zur Bewegung der Drehvorrichtung oder der Neigvorrichtung benutzt werden können.
  9. 9. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das für die zum Neigen, der Scheinwerfer dienende Vorrichtung erforderliche Preßöl von der Umlaufschmierölpumpe geliefert, in einemWindkessel aufgespeichert und durch einen vom Führersitz aus zu bedienenden Mehrwegehahn in die Preßölleitung der Verstellvorrichtung gebracht wird.
DEH124479D 1929-12-06 1929-12-06 Fluessigkeitsantrieb fuer die drehbar am Kraftfahrzeug angebrachten vorderen Scheinwerfer Expired DE529037C (de)

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