DE525278C - Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefaehrlichen Fluessigkeiten gegen Explosionsgefahr - Google Patents
Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefaehrlichen Fluessigkeiten gegen ExplosionsgefahrInfo
- Publication number
- DE525278C DE525278C DE1930525278D DE525278DD DE525278C DE 525278 C DE525278 C DE 525278C DE 1930525278 D DE1930525278 D DE 1930525278D DE 525278D D DE525278D D DE 525278DD DE 525278 C DE525278 C DE 525278C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- liquid
- tank
- pipe
- gas
- explosion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/22—Safety features
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefährlichen Flüssigkeiten gegen Explosionsgefahr leben inerten Gasen kommt als Schutzgas für Tanks für feuergefährliche Flüssigkeiten, z. B. Benzin, auch Luft in Frage, wenn dafür Sorge getragen wird, daß sie mehr als 6°/0 Kohlenwasserstoffe enthält. Da die Explosionsgrenze für Luft-Kohlenwasserstoff-Gemische bei diesemMischungsverhältnisbereits überschritten ist, so kann ein solches Gemisch nur noch brennen, Ein Brand kann aber ohne Schwierigkeiten durch Sicherheitssiebe oder Röhrenbündelsicherungen lokalisiert und unschädlich gemacht werden. Man hat die Explosionsgefahr bisher dadurch zu beheben versucht, daß man die mit der feuergefährlichen Flüssigkeit zu sättigende Luft mehr oder weniger hoch durch diese Flüssigkeit perlen ließ. Bei gleicher Gasmenge hängt der Grad der Sättigung, abgesehen von der Beschaffenheit der Flüssigkeit, von der Feinheit der Gasblasen und der Tauchhöhe ab. Wird eine möglichst vollständige Sättigung verlangt, so ist die Tauchhöhe möglichst groß und sind die Bohrungen im Tauchrohr möglichst fein zu wählen. Beides bedingt Druckverlust, erfordert also Unterdruck in dem Tank, damit überhaupt die atmosphärische Luft einströmen kann. Die Tanks sind jedoch in der üblichen Ausführung nicht für Unterdruck gebaut, denn bei den lose verbleiten Behältern und Leitungen kann sich die Verbleiung leicht lösen, so daß Luft angesaugt wird, wodurch explosible Gemische entstehen. Bei den Großraumtanks der üblichen Ausführung ist dieses Verfahren überhaupt nicht verwendbar, weil bei dem entstehenden Unterdruck die Tanks vornehmlich an den Decken eingebeult und beschädigt werden.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun dieser für Tanks in jeder Beziehung schädliche Unterdruck praktisch völlig beseitigt.
- Das Verfahren besteht darin, daß die beim Ablassen des Tankinhalts angesaugte Gas-bzw. Luftmenge, ohne durch die Flüssigkeit geführt zu werden, durch ein mit einer solchen Flüssigkeit, zweckmäßig der Tankflüssigkeit selbst, getränktes Tuch geführt wird, daß das angesaugte Gas mit dem Dampf der Tankflüssigkeit kein explosibles Gemisch bilden kann. Hängt man dieses Tuch in die Tankflüssigkeit ein, so wird die vom Gasstrom aufgenommene Flüssigkeitsmenge ohne Wartung durch Kapillarwirkung wieder ersetzt. Die wirksame Tuchfläche, durch die das Gas, z. B. die Luft, strömen muß, kann leicht so gewählt werden, daß der erforderliche Sättigungsgrad erreicht und der gefährliche Unterdruck im Tank vermieden wird.
- In Abb. i ist ein solcher Sättiger für Benzintanks schematisch dargestellt. Der Behälter a steht durch das oben offene Rohr b mit der Atmosphäre und durch das Rohr c mit dem Gasraum des eigentlichen Tanks in Verbindung. Das an c angeschlossene Tauchrohr d trägt an seinem unteren Ende ein Siebrohr g, das mit einem einseitig geschlossenen, als Docht wirkenden Tuchschlauch lt überzogen ist. In die Leitungen b und c sind Sicherheitssiebe f eingebaut, die das Durchschlagen einer etwaigen Flamme verhüten sollen. Die Größe der freien Tuchfläche, durch die das Gas strömen muß, richtet sich nach der erforderlichen maximalen Gasmenge und kann ohne Schwierigkeit durch Vergrößerung des Rohrdurchmessers oder Erhöhung der Zahl der Tauchrohre auf volle Sättigung der Luft eingestellt werden. Als Sättigerflüssigkeit kann man im Bedarfsfalle leichte Fraktionen des Benzins wählen, die die Sättigung infolge höherer Dampftensionen und niederer Viskosität erleichtern.
- Der Sättiger kann auch in den Tank selbst eingebaut werden. Oder es kann auf einen selbständigen Sättigerbehälter ganz verzichtet werden, wie die Abb. a zeigt.
- Der Tank i trägt das kombinierte Saug-und Tauchrohr b und d, daran das Siebrohr g mit dem einseitig geschlossenen Stoffschlauch da.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefährlichen Flüssigkeiten gegen Explosionsgefahr, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Ablassen des Tankinhalts angesaugte Gas, insbesondere Luft, ohne durch die Flüssigkeit geführt zu werden, durch ein mit solcher Flüssigkeit, zweckmäßig der Tankflüssigkeit selbst, getränktes Tuch geführt wird, daß das Gas mit dem Dampf der Tankflüssigkeit kein explosibles Gemisch mehr bilden kann. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, bestehend aus einem in die Tankflüssigkeit eintauchenden Siebrohr (g), an das sich ein mit der Außenluft in Verbindung stehendes Rohr (d) anschließt und das mit einem einseitig geschlossenen, als Docht wirkenden Tuchschlauch (h) überzogen ist. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, bestehend aus einem Behälter (a), der durch ein Rohr (b) mit der Außenluft und durch ein Rohr (c) mit dem Gasraum des Tanks in Verbindung steht, wobei das Rohr (c) in ein in die Flüssigkeit des Behälters (a) eintauchendes Siebrohr (g) endigt, das mit einem einseitig geschlossenen, als Docht wirkenden Tuchschlauch (h) überzogen ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE525278T | 1930-03-16 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE525278C true DE525278C (de) | 1931-05-21 |
Family
ID=6552549
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930525278D Expired DE525278C (de) | 1930-03-16 | 1930-03-16 | Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefaehrlichen Fluessigkeiten gegen Explosionsgefahr |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE525278C (de) |
-
1930
- 1930-03-16 DE DE1930525278D patent/DE525278C/de not_active Expired
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE525278C (de) | Verfahren zum Schutz von Tanks mit feuergefaehrlichen Fluessigkeiten gegen Explosionsgefahr | |
DE683888C (de) | Vorrichtung zum Mischen von Treibstoff und OEl | |
DE482406C (de) | Aus einem Kiestopf und einem siphonartigen Fluessigkeitsverschluss bestehende Durchschlagsicherung | |
DE754110C (de) | Vorrichtung zur Sicherung feuergefaehrlicher Fluessigkeiten und Gase gegen anlaufende Explosionen | |
DE449522C (de) | Vorrichtung zum Saettigen der Luft | |
DE907746C (de) | Mit einer unverlierbaren Verschlusskappe versehener Einfuellstutzen, insbesondere fue den Benzintank von Kraftfahrzeugen | |
DE242418C (de) | ||
DE543414C (de) | Spiritusvergaserlampe fuer Spielzeugdampfmaschinen | |
DE493919C (de) | Feuerloeschvorrichtung an Behaeltern fuer brennbare Fluessigkeiten | |
DE405995C (de) | Mischgefaess fuer Brennstoff und Schmieroel | |
AT105163B (de) | Einrichtung zur Lagerung von feuergefährlichen Flüssigkeiten. | |
DE357677C (de) | Fluessigkeitsvorlage fuer Gasleitungen, insbesondere Azetylenbrenner-Anlagen | |
DE340075C (de) | Karbidlampe mit getrennt von dem Karbidbehaelter angeordnetem Wasserbehaelter | |
DE600817C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum fuer Feuerloeschzwecke | |
DE449507C (de) | Einrichtung zum Verhindern der Verdampfung aus Vorratsbehaeltern fuer Gasolin, Rohoel u. dgl. | |
DE418386C (de) | Selbsttaetige Zumischvorrichtung fuer Fluessigkeiten | |
DE222362C (de) | ||
DE350268C (de) | Karbidlampe | |
DE499019C (de) | Feuerloeschvorrichtung an Lagerbehaeltern fuer feuergefaehrliche Massen | |
DE501330C (de) | Verfahren zur Herstellung von hohlen, kuenstlichen Faeden aus viskosen Fluessigkeiten (z.B. Viskose) | |
DE444783C (de) | Luft- und Gasabscheider fuer Fluessigkeitsleitungen | |
DE447464C (de) | Einrichtung zum Aufbewahren von feuergefaehrlichen Fluessigkeiten | |
DE569506C (de) | Behaelter zum Durchmischen von unreinen Fluessigkeiten, insbesondere Abwasser, mit Luft | |
DE162833C (de) | ||
DE699380C (de) | Gasentwicklungsapparat mit zutropfender Saeure |