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DE523716C - Verfahren zur Herstellung von Massekernen, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht ueberzogen sind - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Massekernen, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht ueberzogen sind

Info

Publication number
DE523716C
DE523716C DES84133D DES0084133D DE523716C DE 523716 C DE523716 C DE 523716C DE S84133 D DES84133 D DE S84133D DE S0084133 D DES0084133 D DE S0084133D DE 523716 C DE523716 C DE 523716C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particles
insulating layer
coated
coating material
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES84133D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Swinne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES84133D priority Critical patent/DE523716C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE523716C publication Critical patent/DE523716C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
    • H01F1/20Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder
    • H01F1/22Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together
    • H01F1/24Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together the particles being insulated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 11Rassekernen, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht überzogen sind Es ist bekannt, bei Verfahren zur Herstellung unterteilter -Magnetkerne die einzelnen Körner eines aus Pulver bestehenden Tragkörpers mit einer Überzugsschicht aus Isoliermaterial zu versehen und darauf das Pulver durch Pressen o. dgl., gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Bindemitteln, zu Körpern der gewünschten Form zusammenzusetzen.
  • Es ist bei der Herstellung von Massekernen bereits bekannt geworden, die magnetischen Pulverteilchen durch Oberflächenoxydation zu isolieren. Dabei wurden die Pulverteilchen mit Wasser gemischt und bis zum Trocknen unter Luftzutritt und unter Erwärmung gerührt. Das Verfahren hat den Nachteil, daß die Isolation eineunvollständige ist und die Oxydschicht auf allen Teilchen nicht gleichmäßig gebildet wird, da die Teilchen. nicht alle regelmäßig abwechselnd mit Luft und Wasser in Berührung kommen. Auch bei Zwischenlagern von isolierenden Pulvern zwischen die magnetischen Teilchen wird keine gleichmäßige Isolation erzielt. Bei anderen bekannten Verfahren, bei denen ein Isolierstoff in gelöster Form zugeführt wird, ergibt sich außer der Schwierigkeit, den Isolierstoff so zu wählen, daß er die für den Massekern später häufig erforderliche Wärmebehandlung verträgt, die Schwierigkeit, die Überzüge gleichmäßig zu gestalten, da die Flüssigkeit nicht gleichmäßig zwischen die Pulverteilchen eindringt.
  • . Nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden und die Massekerne, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht überzogen sind, dadurch hergestellt, daß die isolierende Schicht durch chemische Zersetzung einer gasförmigen Verbindung des auf die Teilchen aufgebrachten Überzugsstoffes, z. B. der Hydride von Bor oder Silicium, hergestellt wird.
  • Ein Verfahren zur Herstellung von Hartkohleüberzügen durch Zersetzung von Kohlenwasserstoffen, bei denen die Kohlenwasserstoffe thermisch zersetzt wurden, ist zwar schon an sich bekannt geworden, doch handelt es sich dort um die Herstellung leitender Schichten und nicht eines isolierenden Überzuges.
  • Die Erfindung ist für jedes zur Herstellung von Massekernen geeignete Teilchenmaterial benutzbar. Als Überzugsmaterial eignet sich z. B. Bor oder Silicium, welches man auf die beschriebene Art leicht aus seinen Hydriden erhält, die gegebenenfalls mit anderen Gasen, wie Wasserstoff oder Stickstoff, verdünnt werden.
  • Die Überzugsstoffverbindung kann dem pulverförmigen Kern entweder unmittelbar im gasförmigen Zustande zugeführt werden oder auch im flä-ssigen Zustande;-. der sich dann bei der Erwärmung_in.den gasförmigen verwandelt.
  • Durch eine weitere chemische Umsetzung kann eine weitere Isolierschicht oder auch Schutzschicht auf dem unterteilten Magnetpulver erzielt werden. So kann z. B. durch Erhitzung des auf Eisen niedergeschlagenen Siliciums eine Fe-Si-Legierung von hohem elektrischen Widerstand erzielt werden. Auch kann z. B. Bor oder Silicium oxydiert werden, so daß Isolierschichten von B" 03 oder Si 02 entstehen.
  • Um zu verhindern, daß der fertige Kern bei Erwärmung infolge verschiedener Ausdehnungskoeffizienten. des Überzugs- und des Trägermaterials innere Spannungen erleidet, werden zweckmäßig für Teilchen und überzug Stoffe genommen, deren Wärmeausdehnungskoeffizienten ungefähr gleich groß sind, wie z. B. Eisen und Borsesquioxyd.
  • Um chemische Beeinflussungen der gemäß der Erfindung hergestellten fertigen Magnetkerne durch die atmosphärische Luft zu verhindern, ist es vorteilhaft, die Kerne nachträg-]ich noch mit einer Schutzschicht aus natürlichen oder künstlichen Stoffen, wie z. B. Compound, Erdwachs u. dgl., nach -an sich bekannten Verfahren zu überziehen bzw. mit den erwähnten Stoffen zu tränken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Massekernen, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Schicht durch chemische Zersetzung einer gasförmigen Verbindung des auf die Teilchen aufgebrachten Überzugsstoffes, z. B. der Hydride von Bor oder Silicium, hergestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die chemische Zersetzung mittels Erhitzung hervorgerufen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gasförmige Verbindung des überzu.gsstoffes über die zu isolierenden Teilchen des Kerns geleitet wird. q.. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Überzugsstoffes im flüssigen Zustande aufgebracht und erst durch die Erhitzung in den gasförmigen Zustand verwandelt wird. 5. Verfahren nach Anspruch i, 2, 3 oder ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende Überzug, welcher durch Zersetzung der gasförmigen Verbindung des Überzugsstoffes erhalten wird, einer chemischen Umsetzung, wie z. B. durch Ü herleiten eines mit dem überzugsstoff reagierenden Gases, wie z. B. Sauerstoff, unterworfen wird, um eine weitere Isolier- oder Schutzschicht zu erhalten. b. Verfahren nach Anspruch z oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, da.ß für das überzugsmaterial ein Stoff von ungefähr gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten, wie ihn die zu isolierenden Teilchen aufweisen, gewählt wird. 7. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die fertig hergestellten Kerne nachträglich mit einer Schutzschicht versehen werden, um einen Eingriff der Atmosphärilien auszuschließen.
DES84133D 1928-02-12 1928-02-12 Verfahren zur Herstellung von Massekernen, deren magnetisierbare Teilchen mit einer isolierenden Schicht ueberzogen sind Expired DE523716C (de)

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