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DE504809C - Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen - Google Patents

Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen

Info

Publication number
DE504809C
DE504809C DEZ15704D DEZ0015704D DE504809C DE 504809 C DE504809 C DE 504809C DE Z15704 D DEZ15704 D DE Z15704D DE Z0015704 D DEZ0015704 D DE Z0015704D DE 504809 C DE504809 C DE 504809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leaching
tissue
lye
liquor
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ15704D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZITTAUER MASCHINENFABRIK AKT G
Original Assignee
ZITTAUER MASCHINENFABRIK AKT G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZITTAUER MASCHINENFABRIK AKT G filed Critical ZITTAUER MASCHINENFABRIK AKT G
Priority to DEZ15704D priority Critical patent/DE504809C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE504809C publication Critical patent/DE504809C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum liercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschließendem Entlaugun.gs-Tauchrahmen Das Mercerisieren von Geweben besteht darin, daß das Gewebe, gleichgültig ob entschlichtet oder nicht, ob noch etwas naß oder trocken, durch möglichst kalte Natronlauge von etwa 4. bis 8° C und etwa 25 bis ^6° B6 geführt wird. Das Gewebe nimmt die lfatronlauge auf, und die überschüssige Lauge wird durch ein Quetschwerk abgepreßt. Man bezeichnet diese Behandlung im Mercerisierprozeß als die Imprägnierung. Das mit Lauge imprägnierte Gewebe gelangt nun gewöhnlich zwischen zwei Spannketten, welche das Gewebe, das während des Imprägniervorganges stark zusammengeschrumpft ist, ungefähr auf die ursprüngliche Breite strekken. Würde man nun das Gewebe den. Spannketten entnehmen, so würde das Gewebe wieder zusammenschrumpfen und dabei an Glanz verlieren, welcher während des Streckens entstanden ist. Man muß also während des Streckvorgangs einen Teil der Lauge entfernen (etwa bis auf einen Rest von 25 Prozent), um dem Gewebe die Schrumpfkraft zu nehmen, und das Gewebe erst dann der Spannkette entnehmen.
  • Bisher wurde bei bekannten Stückmercerisiermaschinen mit Spannketten und Tauchrahmen das Gewebe, wie dies die Abb. i darstellt, zum Zwecke der Entlaugungen meist in einfachem Gange durch ein heißes laugenhaltiges Behandlungsbad geführt, ohne daß dabei besonders berücksichtigt wurde, daß das Behandlungsbad zuerst möglichst stark und zuletzt schwächer sein muß. Auch bei weiterhin angewandten Entlaugungseinrichtungen, wie z. B. nach Abb. 2, würde das belaugte Gewebe im Tauchrahmen, wenn auch in mehreren Gängen übereinander, zuerst durch die oberen dünnen Laugenschichten geführt und zuletzt durch die am Boden des Tauchbehälters liegenden, schweren und stärker mit Schmutz angereicherten Schichten des Entlaugungsbades.
  • Bei der teilweisen Entfernung der Lauge muß aber beachtet werden, daß das Gewebe zuerst möglichst mit einer Behandlungsflüssigkeit von hohem Laugengehalt in Berührung kommt.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb so vorgegangen; daß für den Entlaugungsprozeß im Tauchrahmen die an sich bekannte Führung der Spannketten durch die Entlaugungsflotte in dem gemeinsamen Tauchbehälter in mehreren übereinander, also im wesentlichen waagerechten Zickzackgängen in neuer Weise von unten nach oben erfolgt und zum Abspritzen des oder der obersten Gewebegänge gelochte Spritzrohre ein- oder beidseitig angeordnet werden, so daß das mit Lauge imprägnierte Gewebe unter Kluppenspannung allmählich mit einer Entlaugungsflotte von immer geringer «-erdendem Laugengehalt in Berührung kommt.
  • Durch solche Entlaugung des Gewebes im Tauchbehälter reichert sich die Entlaugungsflotte allmählich immer mehr mit Lauge an, Diese von der Flotte aufgenommene Lauge wird sich infolge ihres höheren spezifischen Gewichtes ebenso wie die Schmutzteilchen im Tauchbehälter unten sammeln, so daß dann eine Flotte vorhanden ist, die in ihrer untersten Schicht dicker und auch verunreinigter und nach oben zu immer dünner und reiner wird. Es wird sogar dadurch, daß das Gewebe zuerst unten im Tauchbehälter entlang geführt wird, die sich absondernde Lauge meist in den unteren Schichten der Behandlungsflotte bzw. auf dem Boden des Behälters bleiben und nicht erst mit nach oben genommen werden. Ebenso verhält es sich auch mit einem großen Teil der sich aus dem Gewebe absondernden Schmutzteilchen.
  • Das Gewebe wandert also durch allmählich immer reiner werdende Entlaugungsflotte, was auf die Entlaugung besonders günstig wirkt. Dies zeigt 'sich um so deutlicher, wenn der Tauchbehälter mit einer großen Anzahl waagerechter Zickzackführungen versehen ist.
  • Das Anspritzen erfolgt in der Weise, daß mittels einer Pumpe die Entlaugungsflotte aus dem Tauchbehälter von oben abgesaugt und den Spritzrohren zugeführt wird. Vor dem Ausgangsquetschwerk wird zweckmäßig noch ein Spritzrohr angeordnet, welches an das Gewebe immer frisches reines Wasser führt. Das dem Tauchbehälter mit der Pumpe entnommene Spritzwasser sowie das Frischwasser des vor dem Ausgangsquetschwerk angeordneten Spritzrohres fließen in den Tauchbehälter ab. Der Abfluß der dicksten Entlaugungsflotte wird an der untersten Stelle des Tauchbehälters durch ein besonderes Rohr abgeführt, und zwar wird immer so viel Flotte abfließen, als durch das Frischwasserspritzrohr am Warenausgang zugeführt wird. Die Menge des zugeführten Frischwassers zwecks gleichmäßiger Haltung der Flottenstärke im Tauchbehälter richtet sich nach der Warengeschwindigkeit und nach der Art des Gewebes. Je mehr Lauge durch das Gewebe in den Behälter gebracht wird, desto mehr Frischwasser muß den Spritzrohren zugeführt werden. Eine den Arbeitsvorgang schädlich beeinflussende Laugenverdünnung wird durch das ständige Zuführen von Lauge aus dem Gewebe selbsttätig verhindert, und es kann demzufolge die Gleichhaltung der Flottenkonzentration durch Regelung des Frischwasserzuflusses erreicht werden. Die Abb.3 und ¢ zeigen die neue Entlaugungseinrichtung in schematischer Darstellung und in zwei Ausführungsbeispielen, und zwar in Abb. 3 ohne und in Abb. 4. mit angeschlossener Imprägniervorrichtung.
  • Das Spannkettenfeld erfaßt bei c das belaugte Gewebe a und führt dasselbe in den untersten Teil des Tauchbehälters, wo eine Heizvorrichtung j vorgesehen ist, so daß das Gewebe an dieser Stelle der Wirkung der Heizung ausgesetzt wird. Von der untersten Stelle des Tauchbehälters durchwandert das Gewebe in waagerechten Zickzackgängen die Entlaugungsflotte, und in seinem obersten Gang wird es durch die ein- oder beidseitig angeordneten gelochten Rohre h abgespritzt. Vor seinem Eintritt in das Quetschwerk f wird es noch durch das Rohr g mit Frischwasser abgespritzt. u ist ein überlaufrohr, welches die Lauge an der tiefsten Stelle des Tauchbehälters abfängt und zum Abfluß bringt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. q ist b die Imprägniervorrichtung, d gibt die Stelle an, wo das Gewebe in die Flotte des Tauchbehälters eintritt.
  • Es kann auch Fälle geben, wo nur mit kalter Flotte gearbeitet werden muß. In diesem Falle wird man selbstverständlich die Heizung j ausschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCIi Einrichtung zum Mer cerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschlie-BendemEntlaugungs-Tauchrahmen, den das belaugte Gewebe in mehreren Gängen übereinander durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß für den Entlaugungsvorganb im Tauchrahmen die Führung der Spannketten durch die Entlaugungsflotte im gemeinsamen Tauchbehälter nach der Einführung in waagerechten Zickzackgängen von unten nach oben erfolgt und zum Abspritzen des obersten Gewebeganges oder der obersten Gewebegänge gelochte Spritzrohre ein- oder beidseitig angeordnet sind, so daß das mit Lauge imprägnierte Gewebe unter Iiluppenspannung allmählich mit einer Entlaugungsilotte von immer geringer werdendem Laugengehalte in Berührung kommt.
DEZ15704D 1925-12-01 1925-12-01 Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen Expired DE504809C (de)

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DEZ15704D DE504809C (de) 1925-12-01 1925-12-01 Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen

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DEZ15704D DE504809C (de) 1925-12-01 1925-12-01 Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen

Publications (1)

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DE504809C true DE504809C (de) 1930-08-08

Family

ID=7623855

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DEZ15704D Expired DE504809C (de) 1925-12-01 1925-12-01 Einrichtung zum Mercerisieren von Geweben mit Spannkettenfeld und anschliessendem Entlaugungs-Tauchrahmen

Country Status (1)

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DE (1) DE504809C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106282B (de) * 1959-03-10 1961-05-10 Kleinewefers Soehne J Mercerisieranlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106282B (de) * 1959-03-10 1961-05-10 Kleinewefers Soehne J Mercerisieranlage

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