DE499509C - Anordnung zur Pruefung der Elektrolytspiegelhoehe in Akkumulatoren - Google Patents
Anordnung zur Pruefung der Elektrolytspiegelhoehe in AkkumulatorenInfo
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- G01F23/243—Schematic arrangements of probes combined with measuring circuits
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- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
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- H01M10/48—Accumulators combined with arrangements for measuring, testing or indicating the condition of cells, e.g. the level or density of the electrolyte
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Description
Die Feststellung der Standhöhe des Elektrolyten bei transportablen Akkumulatoren
bereitet oft einige Schwierigkeiten infolge der Undurchsichtigkeit der Gefäßwände, die häufig
aus Ebonit oder einem geformten Material bestehen, und des geringen Durchmessers
der Füllung, begrenzt durch die Abmessungen der Elemente selbst.
Seit langem wendet man verschiedene Vorrichtungen, die diese Feststellungen erleichtern
sollen, an, so z. B. den bekannten, zum FüEen der Akkumulatoren mit einem alkalischen
Elektrolyten benutzten Apparat, bei dem der Füllstutzen ein Kontaktstück trägt, das im
Augenblick, wo es vom Elektrolyten erreicht wird, einen elektrischen Stromkreis schließt,
der mit einer Alarmglocke verbunden ist.
Bei anderen ähnlichen Apparaten ist das Kontaktstück auf irgendeine Weise an den
ao Wänden oder am Deckel oder an einem mit dem Deckel verbundenen Stöpsel befestigt.
Indem man den Batteriestrom selbst benutzt, kann man so auch feststellen, ob die Flüssigkeitshöhe
des Elektrolyten richtig ist.
as Die Erfindung bringt eine besonders einfache
Kontrollvorrichtung, welche das Anbringen irgendeines neuen Teiles an den Elementen
der Batterie erübrigt.
Seit langer Zeit benutzt die Erfinderin bei der Herstellung transportabler Batterien Bleiantimondeckel
an Stelle der gebräuchlichen Deckel .aus Ebonit oder einem geformten
Material.
Nach der Erfindung versieht man die Innenseite des Elementendeckels mit einem Vorsprung,
der als Kontakt dienen soll, und dessen Spitze so steht, daß sie der Elektrolyt berührt, sobald er seine normale Standhöhe
in dem Element erreicht hat.
Außerdem bringt man auf der Oberseite des Deckels einen Anguß in Form einer kleinen
Stange an, auf welche man eine am Ende eines Leiters befestigte Buchse aufstecken
kann.
Die Zeichnung gibt ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wieder.
Abb. ι zeigt einen derartigen Elementendeckel in perspektivischer Ansicht.
Abb. 2 ist ein Schema der Überwachungsanordnung für alle Elemente einer Batterie,
Abb. 3 ein solches für nur ein Element.
Abb. 4 und 5 zeigen je eine praktische Ausführung der Schemata nach den Abb. 2 und 3
in perspektivischer Ansicht.
Der besonders aus Bleiantimon hergestellte Elementendeckel zeigt an der Innenseite einen
beim Gießen des Deckels angebrachten Vorsprung/3 (Abb. 1), der das Kontaktstück mit
dem Elektrolyten bildet, sobald dieser seine normale Standhöhe erreicht. Auf der Ober-
seite trägt der Deckel eine ebenfalls gleich angegossene Stange T für die Verbindung mit
einem Leiter/7, z. B. durch Vermittelung einer
Kappe C.
Ist die elementare Vorrichtung an jedem Deckel angebracht, so kann man sie zur
Kontrolle der richtigen Flüssigkeitsliöhe des Elektrolyten in den Elementen der Batterie
eines automobilen Fahrzeuges benutzen und to dabei entweder deren Gebrauchsstrom oder
den .einer in dem Magazin befindlichen Batterie benutzen.
Um die Standhöhe aller Elemente der Batterie zu untersuchen, schaltet man meist nach
dem Schema der Abb. 2, wobei P1, P2 . . . die verschiedenen, von Vorsprüngen auf der
Innenseite der Deckel gebildete Kontakte sind. Z.1, L2 ... sind z. B. in die verschiedenen
Stromkreise eingeschaltete Signallampen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 4 ist eine Tafelt aus isolierendem Material
vorgesehen, und sie ist, wenn die Batterie sechs Elemente hat, mit zwölf Messinghülsen
ι, i", 2j 2<* . . . ausgerüstet. Ein Stekker
D mit zwei Stiften trägt entweder eine Lampe L oder einen elektromagnetischen Zeiger.
Die Hülsen 1,1«... sind mit der Batterie
durch Drähte verbunden (Abb. 4), und zwar die Hülsen, i, 2 ... mit den Anschlußpolen
T1, T'2 . . . der Deckel, die Hülsen ia,
2« ... dagegen mit den der Elementen.-polen.
Um zu untersuchen, ob die Flüssigkeitshöhe des Elektrolyten in jedem Element richtig
ist, genügt es, den Stecker D mit der Lampe nacheinander in die Hülsen i, i«.. . .
6, 6" einzuführen und zu sehen, ob die Lampe aufleuchtet. Leuchtet sie nicht auf, dann ist
der Stromkreis durch den Elektrolyten nicht geschlossen und somit das betreffende Element
nicht ausreichend gefüllt.
Die isolierten Hülsend, Ra dienea dazu,
um die ruhende Stecldampe aufzunehmen.
In der Praxis wird es meist genügen, den Spiegel eines Elementes 'zu untersuchen.
Außer beim Auslaufen infolge Bruches eines Gefäßes fällt der Spiegel in den verschiedenen
Elementen einer Batterie gleichmaßig.
Man wird also nach dem Schema der Abb. 3 schalten, wozu Abb. 5 ein Ausführungsbeispiel
gibt.
In diesem Fall ist der Deckel eines einzigen Elementes der Batterie mit der auf der
Tafel befestigten Lampe L verbunden. Es genügt, auf den Knopf des Unterbrechers. B
zu drücken, um zu sehen, ob die La1HIpC
aufleuchtet, wenn der Flüssigkeitsspiegel richtig ist. 60 ■
Der Erfindungsgegenstand kann sowohl in der gesamten Anordnung wie in den Einzelheiten
noch andere als die beschriebene Ausführungsformen annehmen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Anordnung zur Prüfung der Elektrolytspiegelhöhe in Akkumulatoren mit metallischem Verschlußdeckel durch an dem Deckel befindliche, in den Elektrolyten ragende Tauchkontakte, an die der Alarmstromkreis angeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchkontaktspitzen (P) an der Unterseite des Deckels und die Anschlußpole (T) an der Oberseite des Deckels mit diesem aus einem Stück gegossen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR499509X | 1927-07-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE499509C true DE499509C (de) | 1930-06-07 |
Family
ID=8905133
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES81426D Expired DE499509C (de) | 1927-07-13 | 1927-08-27 | Anordnung zur Pruefung der Elektrolytspiegelhoehe in Akkumulatoren |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE499509C (de) |
FR (1) | FR637575A (de) |
GB (1) | GB293825A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2640976A (en) * | 1951-11-30 | 1953-06-02 | Joseph F Prohaska | Electrolyte level indicating attachment |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2471660A (en) * | 1945-02-27 | 1949-05-31 | Stelmack Stanley | Storage battery with level indicator |
-
1927
- 1927-07-13 FR FR637575D patent/FR637575A/fr not_active Expired
- 1927-08-27 DE DES81426D patent/DE499509C/de not_active Expired
-
1928
- 1928-04-03 GB GB10023/28A patent/GB293825A/en not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2640976A (en) * | 1951-11-30 | 1953-06-02 | Joseph F Prohaska | Electrolyte level indicating attachment |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR637575A (fr) | 1928-05-03 |
GB293825A (en) | 1928-11-15 |
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