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DE486321C - Trommelmuehle mit stabfoermigen Mahlkoerpern - Google Patents

Trommelmuehle mit stabfoermigen Mahlkoerpern

Info

Publication number
DE486321C
DE486321C DEA56032D DEA0056032D DE486321C DE 486321 C DE486321 C DE 486321C DE A56032 D DEA56032 D DE A56032D DE A0056032 D DEA0056032 D DE A0056032D DE 486321 C DE486321 C DE 486321C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
mill
rod
grinding
shaped grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA56032D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allis Chalmers Corp
Original Assignee
Allis Chalmers Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allis Chalmers Corp filed Critical Allis Chalmers Corp
Priority to DEA56032D priority Critical patent/DE486321C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE486321C publication Critical patent/DE486321C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Trommelmühle mit stabförmigen Nahlkörpern Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen in der Bauart und in dem Betriebe von Zerkleinerungsmaschinen von der Art der Trommelmühlen, bei welchen eine Mehrzahl von frei beweglichen Stangen auf das Mahlgut, z. B. Gestein, Erz, Zement, Klinker, Kohle, Holzspäne o. dgl., wirken, um dieses zu zerkleinern.
  • Der Erfindungszweck besteht darin, eine verbesserte Stabmühle zu schaffen, welche sowohl einfach hergestellt werden kann als auch leistungsfähig ist, und welche besonders für die Zerkleinerung von Erz, Zement und Papierstoff geeignet ist.
  • Es ist seit langem üblich, bei Trommelmühlen frei in der Trommel bewegliche Stangen als Mahlkörper zu benutzen, wobei das Mahlgut an einem Ende in die Trommel eingeführt und in zerkleinertem Zustande am anderen Trommelende abgeführt wurde. Bei diesen vorbekannten Stabmühlen bestand das in die Trommel eingeführte Mahlgut aus Stücken von verhältnismäßig erheblicher Abmessung, - wobei diese Stücke allmählich zerkleinert wurden, während sie die Mahltrommel der ganzen Länge nach durchwanderten. Die Einführung des groben Mahlgutes am einen Ende der Trommel und die Ableitung des zerkleinerten Gutes am anderen Trommelende hatte zur Folge, daß die Mahlstangen nahe dem Einlaßende der Trommel weiter auseinanderstanden als am Auslaßende, während es für den Zerkleinerungsprozeß erwünscht ist, daß die Mahlstangen sich beim Betriebe der Mühle im wesentlichen in paralleler Stellung zueinander befinden, damit eine gleichmäßige Abnutzung eintritt und die Ableitung des feinen Gutes nicht behindert wird.
  • Für die bekannten Stabmühlen hat es sich auch als eine praktische Notwendigkeit ergeben, daß die Trommellänge wenigstens zweimal so groß war als der Trommeldurchmesser, um eine Parallelstellung der Mahlstangen wenig= stens halbwegs zu erreichen. Stabmühlen kommen nun aber vorzugsweise als Grießmühlen in Betracht, und es ist bei ihrer Benutzung im allgemeinen wünschenswert, daß die Bildung von sehr feinem, zum Zusammenbacken neigendem Gut vermieden wird. Ein unerwünschtes Zusammenbacken des Gutes tritt ein, wenn dasselbe einer besonders lang andauernden Einwirkung der Mahlstangen unterworfen wird. Aus diesem Grunde ist es wünschenswert, eine Stabmühle mit möglichst großem Nutzeffekt zu betreiben, um den durch das Mahlgut zurückzulegenden Weg in der Längsrichtung der Trommel so kurz als möglich zu machen. Dieser Anforderung konnte bei den vorbekannten Mühlen nicht entsprochen werden, weil bei diesen, wie bereits erwähnt, die Rücksicht auf möglichste Parallelhaltung der Mahlstangen dazu zwang, die Trommel wenigstens doppelt so lang als weit zu machen, woraus sich die Erzeugung von sehr feinem, backendem Gut als Notwendigkeit ergab.
  • Um diese Nachteile der bekannten Stabmühlen zu vermeiden und die Mahlstangen während des Betriebes dauernd im wesentlichen parallel zu halten, wird gemäß der Erfindung die Mühle nicht vom Ende, sondern von der Mitte der Trommel her beschickt, während die Entleerung gleichzeitig an beiden Enden der Trommel erfolgt. Bei dieser Ausbildung der Mühle werden nicht nur die Mahlstangen parallel zueinander gehalten, so daß ihre Abnutzung gleichförmiger ausfällt, sondern es wird auch das nachteilige Zusammenbacken des Mahlgutes verhindert und die Leistung der Mühle dadurch gesteigert, daß das hinreichend zerkleinerte Gut rasch die Mühle zu verlassen vermag, so daß es durch längeren Aufenthalt im Mahlraum nicht die Mahlwirkung der Stangen zu beeinträchtigen vermag. Wenn eine Trommelmühle in der Mitte mit einer Füllöffnung versehen wird, dann ergibt sich eine Verminderung der von dem Mahlgut in der Längsrichtung der Trommel zurückzulegenden Wegstrecke auf die- Hälfte derjenigen, die das Gut bei den vorbekannten Trommelmühlen zurücklegen muß, und dieser Umstand trägt offenbar erheblich dazu :bei, eine unerwünschte Feinmahlung des Gutes zu verhindern und die Leistung der Mühle auf ein Höchstmaß zu steigern.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist eine Ausführungsform der neuen Mühle auf der Zeichnung veranschaulicht und wird nachstehend im Anschluß an die Zeichnung beschrieben.
  • Abb. i ist ein etwas schematisch gehaltener mittlerer Längsschnitt durch die neue Trommelmühle; Abb.2 ist ein ebenfalls etwas schematisch gehaltener Querschnitt durch die Mühle an der ^Füllstelle derselben.
  • Die neue Stabmühle besteht aus einer zylindrischen Trommel 2, welche mit einem Futter 15 versehen und an beiden Enden durch Stirnwände 3, 4 verschlossen ist. Es entsteht dabei eine Mahlkammer io, welche von einer Drehkörperfläche mit geradlinigen Erzeugenden umschlossen ist und in ihrer ganzen Längenausdehnung gleichen Durchmesser besitzt. Der mittlere Teil der Trommel e ist mit einem Paar spiralig angeordneter Füllschaufeln 8 versehen, welche das Mahlgut aus einem Behälter schöpfen und es der Mahlkammer durch einander gegenüberliegende Öffnungen im mittleren Teil der Trommel e zuführen, während diese sich dreht. Die Schaufeln 8 können von einem Mantel 14 umschlossen sein, und das Mahlgut kann dem Behälter g durch eine zEinlaßöffnung T3 zugeführt werden. Die gegenüberliegenden Enden der Mahltrommel sind mit hohlen Lagerzapfen 5, 6 versehen, durch welche das zerkleinerte Gut die Mühle zu verlassen vermag. Eine Anzahl frei beweglicher Mahlstangen ii sind in der Mahlkammer io angeordnet, welche nach der Darstellung der Zeichnung teilweise mit Flüssigkeit 12 gefüllt ist. Die Trommel 2 kann durch ein Getriebe 7 in bekannter Weise in Umdrehung versetzt werden.
  • Während des Betriebes der Mühle wird die Trommel e ununterbrochen gedreht, so daß die Schaufeln 8 absatzweise Mahlgut aus dem Behälter g schöpfen und durch die Einlaßöffnungen in der Mitte der Trommel in die Mahlkammer einführen. Das Mahlgut unterliegt der zerkleinernden Wirkung der herabfallenden Stangen ii und wird zwischen diesen und dem Trommelfutter 15 zerschlagen und wandert nach entgegengesetzten Seiten den Auslässen in den Hohlzapfen 5, 6 zu. Das hinreichend zerkleinerte Gut wird =in im wesentlichen gleichen Mengen an beiden Enden der Trommel abgeführt.
  • Es ist ersichtlich, daß infolge der Einführung des Mahlgutes in der Mitte der Mahlkammer io die Mahlstangen ii dauernd in wesentlich paralleler Lage zueinander bleiben. Die Zuführung des Mahlgutes in der Mitte hat auch eine im wesentlichen gleichförmige Abnutzung der Mahlstangen ii zur Folge, und die Entleerung an beiden Trommelenden bewirkt, daß die Leistung der Mühle wesentlich gesteigert wird, da das zerkleinerte Gut ungehinderter abzufließen vermag, wenn ihm-hierfür zwei getrennte Öffnungen zur Verfügung stehen, als wenn die Entleerung nur an einem Ende der Mühle erfolgt.
  • Obwohl die Erfindung auf der Zeichnung an dem Beispiel einer Naßmühle veranschaulicht ist, wie man sie besonders zur Zerkleinerung von Erz oder Holzspänen benutzt, so kann sie doch bei der Herstellung von Mühlen auch für trockene Vermahlung Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trommelmühle mit stabförmigen Mahlkörpern, deren Länge im wesentlichen der Trommellänge entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einführen des Mahlgutes in die Trommel dienende Öffnung oder Öffnungen in der Mitte und die Austragsöffnungen an den beiden Enden der Trommel vorgesehen sind.
DEA56032D 1928-12-01 1928-12-01 Trommelmuehle mit stabfoermigen Mahlkoerpern Expired DE486321C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEA56032D DE486321C (de) 1928-12-01 1928-12-01 Trommelmuehle mit stabfoermigen Mahlkoerpern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486321C true DE486321C (de) 1929-11-14

Family

ID=6940297

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DEA56032D Expired DE486321C (de) 1928-12-01 1928-12-01 Trommelmuehle mit stabfoermigen Mahlkoerpern

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DE (1) DE486321C (de)

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