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DE478435C - Verfahren zum Lackieren von Draehten - Google Patents

Verfahren zum Lackieren von Draehten

Info

Publication number
DE478435C
DE478435C DEM99055D DEM0099055D DE478435C DE 478435 C DE478435 C DE 478435C DE M99055 D DEM99055 D DE M99055D DE M0099055 D DEM0099055 D DE M0099055D DE 478435 C DE478435 C DE 478435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
painting
wire
drying oven
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM99055D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metalldrahtwerk Karlshorst G M
Original Assignee
Metalldrahtwerk Karlshorst G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metalldrahtwerk Karlshorst G M filed Critical Metalldrahtwerk Karlshorst G M
Priority to DEM99055D priority Critical patent/DE478435C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE478435C publication Critical patent/DE478435C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • B05D3/02Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by baking

Landscapes

  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zum Lackieren von Drähten Drähte für elektrische Zwecke werden durch Lackieren isoliert. Das Verfahren dieser Lackierung besteht im allgemeinen darin, daß die Drähte durch ein Lackbad und einen elektrisch oder gasbeheizten Ofen geführt werden.
  • Nun handelt es sich bei diesen Drähten um außerordentliche Feinheiten. Die Drähte sind zwirnsdünn, und der Lackauftrag darf sich nur in Tausendsteln von Millimetern bewegen.
  • Anderseits muß naturgemäß der Kupferdraht auch an allen Stellen. einwandfrei isoliert sein. Diese Bedingung ist bei den hier in Frage kommenden Drähten aber sehr-schwer zu erfüllen. Die geringste Unreinlichkeit in jeder Hinsicht erzeugt Stellen auf den Kupferdraht, welche nicht in genügender Weise den Lack annehmen. Diese Stellen sind dann natürlich nicht isoliert und ergeben beim Prüfen der Drähte Fehlstellen. Tatsächlich ist es auch sehr schwierig, Drähte ohne jeden Fehler zu isolieren. Man kann sagen, bisher war das unmöglich oder nur dann möglich, wenn ein bestimmtes einwandfreies Kupfer mit einer spiegelblanken Oberfläche benutzt wurde. Die Schwierigkeiten sind derartig groß, daß die Bestimmungen über diese Drähte auch verhältnismäßig viele Fehler zulassen, weil man eben nicht imstande ist, aus jedem Kupfer einwandfreie Drähte herzustellen.
  • Versuche haben ergeben, daß man alle schädlichen Verunreinigungen, seien es mechanische oder chemische, welche Veranlassung zu Fehlern bei der Lackierung geben, dadurch beseitigen kann, daß man diese Drähte vor dem Lackieren einem zweckmäßig wiederholten Glühprozeß unterwirft. Danach führt man diese Drähte durch besonders präparierte, nämlich mit Petroleum oder Terpentin getränkte Abstreifer und dann erst durch das Lackbad in den Trockenofen. Bei dem bisher bekannten Glühverfahren im Glühofen war eine Bearbeitung des blanken Drahtes in allen seinen Teilen und eine besondere Präparation undenkbar.
  • Dieses sehr einfache Verfahren, welches fast gar keine Umbauten für die bisherige Lackeinrichtungen erfordert, ergibt, wie die vielfachen Versuche und Prüfungen ergeben haben, so einwandfrei lackierte, d. h. isolierte Drähte, daß dieselben vollständig fehlerfrei sind.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens dargestellt. Die Einrichtung besteht, wie üblich, aus dem elektrisch beheizten Trockenofen a mit all seinen dazu gehörenden Einrichtungen. und dem Lackbad b. Diesen Einrichtungen sind nur noch Führungsrollen c für den Glühprozeß hinzugefügt. Nach dem gewöhnlichen Verfahren wird von der Abzugsrolle der Kupferdraht zunächst durch das Lackbad und dann durch -den Trockenofen geführt. Nach dem neuen Verfahren wird dagegen der Draht von der Abzugsrolle über die Führungsrolle c sofort, ehe er in das Lackbad kommt, mehrere Male durch den Trockenofen geführt. Hierauf passiert der Draht die Abstreifer e, welche an sich und infolge Präparation alle Schlacken und Unreinigkeiten, die sich an demselben befinden, abstreifen, darauf das Lackbad und geht dann wieder durch den Trockenofen. Der Trockenofen hat bei diesem Verfahren also noch neben der Trocknung die Funktionen der Präparierung des blanken Drahtes zwecks einwandfreier Isolierung zu übernehmen. Durch das vorherige Hindurchführen des Drahtes durch den Trockenofen, welcher also jetzt in diesem Stadium des Verfahrens nicht Trockenofen, sondern, wenn man so sagen darf, Glühofen ist, werden alle mechanischen oder chemischen Verunreinigungen beseitigt. Beim Ziehen des Drahtes besitzt nähmlich die Oberfläche desselben je nach der Beschaffenheit des Kupfers auch ganz minimale Rauheiten, welche bei dem Lackieren zu Fehlern Veranlassung geben. Ebenso besitzt die Oberfläche sonst noch allerhand Verunreinigungen, auch in chemischer Hinsicht, welche zur Bildung von Bläschen usw. beim Lackierungsprozeß führen können. Alle diese Fehler des Drahtes, seien es mechanische oder chemische, werden durch das Glühen des Drahtes in dem Ofen vollständig beseitigt, so daß ein einwandfreier Draht besteht, welcher höchstens noch mit den Verbrennungsprodukten behaftet sein könnte. Diese Schlacken usw. werden, wenn der Draht aus dem Ofen heraustritt, durch den präparierten Abstreifer entfernt. Es kommt also dann ein vollständig einwandfreier, blanker Draht zum Lackieren, welcher befähigt ist, an all seinen Stellen ununterbrochen den Lack aufzunehmen.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Verfahren zur Lackierung von Drähten für glektrische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man die Drähte, bevor sie durch das Lackbad geführt werden, mehrmals durch einen Ofen, zweckmäßig durch den vorhandenen Trockenofen, hindurchführt und mehrmals durch Abstreifer zieht, welche zweckmäßig mit einer gebräuchlichen Präparation, z. B. Petroleum oder Terpentin, getränkt sind.
DEM99055D 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zum Lackieren von Draehten Expired DE478435C (de)

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DEM99055D DE478435C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zum Lackieren von Draehten

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DEM99055D DE478435C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zum Lackieren von Draehten

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DE478435C true DE478435C (de) 1929-06-26

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