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DE476606C - Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brueckenschaltung liegenden Rgelwiderstaenden - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brueckenschaltung liegenden Rgelwiderstaenden

Info

Publication number
DE476606C
DE476606C DES81802D DES0081802D DE476606C DE 476606 C DE476606 C DE 476606C DE S81802 D DES81802 D DE S81802D DE S0081802 D DES0081802 D DE S0081802D DE 476606 C DE476606 C DE 476606C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
changed
arrangement according
help
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES81802D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Poleck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES81802D priority Critical patent/DE476606C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE476606C publication Critical patent/DE476606C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brückenschaltung liegenden Regelwiderständen Gemäß Patent 441 059 wird ein bewegliches Empfängerglied mit Hilfe einer Wheatstoneschen Brücke gesteuert, deren Brückenzweige durch Regelkontakte verändert werden. Durch die Veränderung der Brückenzweige wird das Gleichgewicht der Brücke gestört und der im Diagonalzweig infolgedessen auftretende Strom wird zur Steuerung einer Hilfskraft verwendet. Diese ruft nicht allein eine Bewegung des zu steuernden Empfängergliedes hervor, sondern verändert gleichzeitig die Widerstände an einer anderen Stelle der Brücke so lange, bis das Brückengleichgewicht wiederhergestellt ist und die Hilfskraft infolgedessen wieder ausgeschaltet wird.
  • Um die Hilfskraft in Tätigkeit zu setzen, ist ein Mindestbetrag des Stromes im Diagonalzweig der Brücke erforderlich, und dieser hängt natürlich von der Größe der Bewegung eines der Geber ab. Für manche Verwendungszwecke ist die Größe des vom Geber zurückgelegten Weges, die ausreicht, um die Hilfskraft in Tätigkeit zu setzen, von besonderer Bedeutung. In manchen Fällen ist es erwünscht, daß diese Größe unveränderlich bleibt. In anderen Fällen kann es vorteilhafter sein, daß sie in einem bestimmten Regelbereich anders ist als in einem anderen Regelbereich.
  • Um die für ein Anspringen der Hilfskraft erforderliche Größe der Geberbewegung zu beeinflussen, wird gemäß der Erfindung zugleich mit der Veränderung der die Brückenzweige bildenden Regelwiderstände auch die an der Brücke liegende Spannung verändert.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Anordnung zur Regelung von Bewegungen, wie sie beispielsweise Gegenstand des Zusatzpatentes 473 335 ist. Die Wheatstonesche Brücke besteht aus einem Widerstand i, der die Größe a haben möge, aus einem Widerstand a von der Größe b und aus einem Widerstande 3 von der Größe c. Auf diesen drei Widerständen gleiten die Regelkontakte 4, 5, 6. Die Kontakte 4 und 5 dienen als Geber. Sie steuern das Empfängerglied, das von der Wandermutter 7 in irgendeiner nicht dargestellten Weise angetrieben wird. Die Wandermutter 7 läuft auf einer Spindel 8, die mit der `'Felle des als Hilfskraft dienenden Motors 9 gekuppelt ist. In dem zwischen den Kontakten 4 und 7 liegenden Diagonalzweig der Brücke liegt das Relais =o, das bei Störung des Brückengleichgewichtes den positiven und negativen Pol einer Stromquelle mit dem Motor g derart verbindet, daß dieser in der einen oder anderen Richtung umläuft und die Wandermutter 7 derart verschiebt, daß der mit ihr verbundene Kontakt 5 das Brückengleichgewicht wiederherstellt. Die Brückenwiderstände i und 2 liegen mit ihrem einen Ende an dem einen mit -f- bezeichneten Pol einer Stromquelle, und das andere Ende des Brückenwiderstandes i und der Kontakt 6 liegen am anderen mit - bezeichneten Pol. Wie im Patent 473 335 gezeigt ist, ist dann der von der Wandermutter 7 zurückgelegte Weg in ganz bestimmter Weise abhängig von der Bewegung der Geberkontakte q. und 6.
  • Bei der Verschiebung des Kontaktes 6 äuf dem Widerstande 3 wird nicht nur das gegenseitige Verhältnis der Brückenzweige geändert, sondern auch der Gesamtwiderstand des aus 2 und einem Teil von 3 bestehenden Brückenzweiges. Infolgedessen ist der in diesem Brückenzweig fließende Strom unter Umständen erheblichen Änderungen unterworfen, und das hat wieder zur Folge, daß die Empfindlichkeit des Relais =o verändert erscheint, denn es wird bei größerem Strom in dem unteren Brückenzweige natürlich schneller ansprechen als bei geringerem Strom. Um diese Unzuträglichkeit zu beseitigen, wird 'gemäß der Erfindung die an der Brücke liegende Spannung gleichzeitig mit verändert. Die Spannung sei beispielsweise die einer Batterie, die in Abb. 2 mit =i bezeichnet ist. Die Verbindungspunkte zwischen den Elementen der Batterie sind mit einer Kontaktreihe i2 verbunden, auf der ein Schleifkontakt 13 gleitet. Dieser ist mit dem Geberkontakt 6 und mit dem Ende des Widerstandes i verbunden. Wenn der Kontakt 6 sich so bewegt, daß der Widerstand des unteren Brückenzweiges vergrößert wird, so schaltet der mit ihm verbundene Kontakt 13 gleichzeitig eine größere Anzahl von Elementen ein, so daß die an der Brücke liegende Spannung vergrößert und die gesunkene Empfindlichkeit auf diese Weise wieder verbessert wird. Der gleiche Zweck wird erreicht, wenn als Stromquelle eine Dynamomaschine dient. und- gleichzeitig mit der Verschiebung des Geberkontaktes 6 die Erregung dieser Dynamomaschine verändert wird.
  • Anstatt die Spannung der Stromquelle =i unmittelbar zu verändern, kann man auch die Brücke über einen veränderlichen Widerstand =q. (Abb. 3) mit der Stromquelle =i verbinden und den Widerstand =q. gleichzeitig mit der Bewegung des Kontaktes 6 verändern. Vergrößert der Kontakt 6 den unteren Brückenzweig, so verkleinert der Kontakt 13 gleichzeitig den Vorschaltwiderstand =q., so daß auf diese Weise die an der Brücke liegende Spannung einen größeren Wert annimmt.
  • Eine noch einfachere Ausführungsform zeigt Abb. q.. Hier dient als Vorschaltwiderstand zwischen Brücke und Stromquelle derjenige Teil des Widerstandes 3, der von dem Geberkontakt 6 ausgeschaltet worden ist. Dieser ist mit dem Ende des Brückenzweiges i unmittelbar verbunden, und der negative Pol der Stromquelle liegt am freien Ende des Brückenzweiges 3.
  • Wenn durch diese Art der Schaltung auch die Empfindlichkeit des Relais oder mit anderen Worten die Größe des Kontaktweges, der zum Ansprechen dieses Relais erforderlich ist, nicht genau konstant gehalten werden kann, so werden die Schwankungen der Empfindlichkeit doch wesentlich herabgesetzt. Die an der Brücke liegende Spannung kann nicht nur von den Geberkontakten, z. B. den Kontakten q. und 6, sondern sie kann auch von dem Empfängerkontakt, also z. B. von Kontakt 5 aus geregelt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung gemäß Patent 441 059 zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brückenschaltung liegenden Regelwiderständen, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Veränderung der Regelwiderstände (3) zwangläufig auch die an der Brücke liegende, d. h. allen Brückenzweigen gemeinsame Klemmenspannung verändert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Veränderung eines Regelwiderstandes (3) auch die Anzahl der Elemente einer stromliefernden Batterie (=i) verändert wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Veränderung eines Regelwiderstandes auch die Erregung einer stromliefernden Dynamomaschine verändert wird. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Veränderung eines Regelwiderstandes (3) ein zwischen Stromquelle (=i) und Brücke liegender Vorschaltwiderstand (=q.) verändert wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß derjenige Teil eines Brückenwiderstandes (3), der durch Verschiebung eines Regelkontaktes (6) ausgeschaltet wird, zwischen Stromquelle und Brücke eingeschaltet ist.
DES81802D 1927-09-24 1927-09-24 Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brueckenschaltung liegenden Rgelwiderstaenden Expired DE476606C (de)

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DES81802D DE476606C (de) 1927-09-24 1927-09-24 Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brueckenschaltung liegenden Rgelwiderstaenden

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DE476606C true DE476606C (de) 1929-05-22

Family

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DES81802D Expired DE476606C (de) 1927-09-24 1927-09-24 Anordnung zur Steuerung von Bewegungen mit Hilfe von in Brueckenschaltung liegenden Rgelwiderstaenden

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