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DE470856C - Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren - Google Patents

Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren

Info

Publication number
DE470856C
DE470856C DEK90417D DEK0090417D DE470856C DE 470856 C DE470856 C DE 470856C DE K90417 D DEK90417 D DE K90417D DE K0090417 D DEK0090417 D DE K0090417D DE 470856 C DE470856 C DE 470856C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
poles
winding
motor
rotor
phase
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK90417D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK90417D priority Critical patent/DE470856C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE470856C publication Critical patent/DE470856C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/36Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with another asynchronous induction motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren Die Erfindung bezieht sich auf einphasige Induktionsmotoren nach Patent 469 gib, d. h. auf Induktionsmotoren mit einer zwischen Stator und Rotor angeordneten, um die Rotorachse drehbaren Kurzschlußwicklung. Würde man einen solchen Motor, wie es z. B. seine Verwendung als Fahrzeugmotor häufig erfordert, mit polumschaltbarer Statorwicklung ausführen, so ergäbe sich die lästige Notwendigkeit, die Kurzschlußwicklung (den sog. Hilfsrotor) nach jeder Polzahländerung von neuem zu synchronisieren, d. h. durch besondere Mittel auf die neue Drehzahl zu bringen. Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung zu schaffen, welche zwar die Vorteile eines Einphaseninduktionsmotors der im Hauptpatent beschriebenen Art in Verbindung mit denen der Polumschaltung aufweist, von dem angegebenen Nachteil aber frei ist. Dieser Zweck wird -gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der mehrphasige Sekundärteil des Einphaseninduktiönsmotors mit einem polumschaltbaren Mehrphasenmotor, in an sich bekannter Weise in Kaskadenschaltung verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i das für fünf Geschwindigkeitsstufen eingerichtete erste und Abb. 2 das für drei Geschwindigkeitsstufen eingerichtete zweite Ausführungsbeispiel. In Abb. i bezeichnet A den achtpoligen Stator, B den dreiphasig gewickelten, mit Schleifringen und -bürsten b1 versehenen Rotor, C den eine Gleichstromerregerwicklung tragenden, als Kurzschlußwicklung ausgebildeten Hilfsrotor des Einphaseninduktionsmotors. Auf der Rotorwelle b2 sitzt der mit einer Kurzschlußwicklung versehene Rotor F eines mit zwei polumscbaltbaren Statorwicklungen D und E ausgerüsteten Dreiphasenmotors. Die Statorwicklung D ist für 24/i2, die Statorwicklung E für 8/4 Pole gewickelt. Jede der beiden Wicklungen D und E ist an je zwei Kontakte eines für vier Schaltstellungen eingerichteten Sterndreieckumschalters G in -der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise so angeschlossen, daß je nach der Stellung dieses Umschalters die betreffende Wicklung einmal in Dreieck (höhere Polzahl) und einmal in Stern (niedere Polzahl) geschaltet ist. Der Sterndreieckumschalter G ist seinerseits über einen für drei Schaltstellungen eingerichteten Umschalter H und eine Dreiphasenleitung J mit den Bürsten bi des Rotors B verbunden. Von den drei Schaltstellungen dieses Umschalters H dienen zwei zur Verbindung des Rotors B mit den Statorwicklungen D und E, die dritte zum Anschluß eines Anlassers K, der eine allmähliche Geschwindigkeitsregelung zwischen der obersten, durch Polumschaltung und Kaskadenwirkung erreichbaren Geschwindigkeitsstufe und der bei Alleinbetrieb des Einphasenmotors A B C sich einstellenden Geschwindigkeitsstufe ermöglicht.
  • Die beschriebene Anordnung gestattet, die aus dem Induktionsmotor A B C und dem Dreiphasenmotor D E F bestehende Kaskade mit fünf verschiedenen Geschwindigkeitsstufen zu betreiben. Es ergeben sich nämlich je nach der Stellung der Umschalter G und H folgende fünf wirksame Polzahlen 1. Kaskade aus Einphasenmotor A B C mit Wicklung D des Dreiphasenmotors D E F in Dreieckschaltung, Polzahl 8 -h 24 = 32; 2. Kaskade mit Wicklung D in Sternschaltung, Polzahl 8 -E- 12 ---_ 2o; 3. Kaskade mit Wicklung E in Dreieckschaltung, Polzahl 8 + 8 = 16; 4. Kaskade mit Wicklung E in Sternschaltung, Polzahl 8 + 4. = 12; 5. Einphasenmotor A B C allein, Polzahl B. Diesen Polzahlen entsprechen bei der Frequenz 5o der Reihe nach die synchronen Drehzahlen 187,5; 300; 375; 5oo und 750.
  • Die beschriebene Anordnung wird in folgender Weise benutzt. Nachdem der Hilfsrotor C (z. B. mittels eines kleinen - nicht dargestellten- Motors) auf die synchrone Drehzahl 75o des Einphasenmotors A B C gebracht ist, wird die Statorwicklung A an ein Einphasennetz angeschlossen. Bei der aus Abb. i ersichtlichen Stellung der Umschalter G und H läuft dann der Rotor B und damit der mit diesem durch die Welle b2 verbundene Rotor F an; der Rotorsatz B b2 F erreicht dabei schnell die der Polzahl 32 entsprechendeDrehzahl z87,5. Durch Umlegen des Sterndreieckumschalters G in seine zweite Schaltstellung wird sodann die Statorwieklung D auf Sternschaltung umgeschaltet. Dadurch vermindert sich die Polzahl der Kaskade auf 2o, und ihre Drehzahl steigt auf 3oo. Wird darauf der Umschalter G in seine dritte und der Umschalter H in seine zweite Schaltstellung gebracht, so ist die Stator-Wicklung E in Dreieckschaltung an den Rotor B angeschlossen, so daß sich eine Polzahl 16 und eine Drehzahl 375 ergibt. Durch Übergang. in die vierte Schaltstellung des Umschalters G wird die Sternschaltung der Wicklung E hergestellt; dadurch wird die Kaskade auf die Polzahl i2 und die Drehzahl 500 gebracht. Schließlich schaltet man durch Umlegen des Umschalters H in seine dritte Schaltstellung , den Dreiphasenmotor D E F vom Einphasen motor A B C ab und verbindet dadurch zugleich dessen Rotor B mit dem Anlasser K. Indem man nun den Anlasser K allmählich kurzschließt, erhöht man die Drehzahl des Ein phasenmotors A B C schrittweise bis annähernd 750, womit die oberste Geschwindigkeitsstufe erreicht ist. Eine Änderung der Geschwindigkeit des synchron mit dem Drehfelde des Sta tors A umlaufenden Hilfsrotors G hat bei all diesen Änderungen nicht stattgefunden. Durch Anschluß der Erregerwicklung des Hilfsrotors C an eine Gleichstromquelle und Regelung der Erregerstromstärke ist es nun noch möglich, die primäre Phasenverschiebung des Einphasenmotors zu vermindern oder aufzuheben bzw. in Voreilung zu verwandeln. Die Stillsetzung der Kaskade erfolgt genau in derselben Weise wie beschrieben, nur in umgekehrter Reihenfolge aller Schaltvorgänge.
  • Von der beschriebenen Anordnung unterscheidet sich das durch Abb. 2 veranschaulichte zweite Ausführungsbeispiel dadurch, daß der Dreiphasenmotor nur eine polumschaltbare Statorwicklung E besitzt und daß außer einem Sterndreieckumschalter Ga kein zweiter Umschalter vorhanden ist, daß ferner der Sterndreieckumschalter G1 nur drei Schaltstellungen aufweist und daß der Rotor F des Dreiphasenmotors außer einer Kurzschlußwick Jung f 2 noch eine Dreiphasenwicklung f 1 trägt. Dabei sind die Spulen der Kurzschlußwicklung f 2 so angeordnet, daß zusammengehörige Spulenseiten bei der größeren Polzahl der Statorwicklung E stets gleichnamigen Polen, bei der kleineren Polzahl dagegen ungleichnamigen Polen gegenüberliegen. Außerdem ist der Anlasser K so geschaltet, daß er in der ersten Schaltstellung des Sterndreieckschalters Gi über Schleifbürsten f 3 mit der Rotorwicklung f 1 verbunden, in der zweiten Schaltstellung ausgeschaltet und in der dritten Schaltstellung über die Schleifringbürsten bi mit dem Rotor B leitend verbunden ist.
  • Die Anordnung der dreiphasigen Rotorwicklung f 1, in welcher die Stromstärke mittels des. Anlassers K vom Stillstand bis zur untersten Geschwindigkeitsstufe in feiner Abstufung geregelt werden kann, ermöglicht einen allmählichen und stoßfreien Anlauf. Die beschriebene Ausführung der Kurzschlußwicklung f 2 gestattet die Verwendung einer für zwei Polzahlen umschaltbaren Statorwicklung ohne Vermehrung der Schleifbürsten f3 über die Zahl drei. Bei einem achtpolig gewickelten Stator A und einer von acht auf vier Pole umschaltbaren. Statorwicklung E ergeben sich bei der Frequenz 5o folgende Geschwindigkeitsstufen: 375, 500, 750. Die Kurzschlußwicklung f2 wird wegen der beschriebenen Anordnung ihrer Spulenseiten nur bei der vierpoligen Schaltung der StatorwicklungE (mittlere Schaltstellung des Umschalters G1) wirksam. Der Anlasser K bleibt in dieser Schaltstellung des Umschalters G1 dauernd ausgeschaltet.
  • Von der zuerst beschriebenen Anordnung (Abb. i) zeichnet sich die Anordnung nach Abb. 2 durch ihre größere Einfachheit sowie durch die Möglichkeit eines sanfteren Anlaufs aus. Beiden Anordnungen gemeinsam ist im Vergleich zu- gewöhnlichen polumschaltbaren Motoren der Vorteil, daß der Stator A nur eine einzige Wicklung trägt, und daß diese infolgedessen unter Wegfall eines Leistungstransformators ohne Schwierigkeit für die Netzspannung bemessen werden kann. Dabei ist vorausgesetzt, daß das Synchronisieren des Hilfsrotors C durch mechanische Mittel, z.B. durch einen kleinen Motor, und nicht durch eine Hilfswicklung erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrphasige Sekundärteil eines Einphasenstrominduktionsmotors (A B C) mit Hilfsrotor nachPatent 469 gr8 mit einem polumschaltbaren Mehrphasenmotor (D E F bzw. E F) in an sich bekannter Weise in Kaskade verbunden ist.
  2. 2. Motorkaskade nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (F) des polumschaltbaren Mehrphasenmotors (E F, Abb. z) außer einer Mehrphasenwicklung (f 1) eine Kurzschlußwicklung (f2) besitzt, die so angeordnet ist, daß zusammengehörige Spulenseiten bei der größeren Polzahl stets gleichnamigen Polen, bei der kleineren Polzahl dagegen ungleichnamigen Polen gegenüberliegen.
DEK90417D 1924-07-30 1924-07-30 Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren Expired DE470856C (de)

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DEK90417D DE470856C (de) 1924-07-30 1924-07-30 Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren

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DEK90417D DE470856C (de) 1924-07-30 1924-07-30 Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren

Publications (1)

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DE470856C true DE470856C (de) 1929-02-05

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DEK90417D Expired DE470856C (de) 1924-07-30 1924-07-30 Kaskadenschaltung von Induktionsmotoren

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