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DE469476C - Flugzeug, dessen Tragflaechengroesse durch einfuegbare Tragflaechenzwischenstuecke veraendert werden kann - Google Patents

Flugzeug, dessen Tragflaechengroesse durch einfuegbare Tragflaechenzwischenstuecke veraendert werden kann

Info

Publication number
DE469476C
DE469476C DEJ24621D DEJ0024621D DE469476C DE 469476 C DE469476 C DE 469476C DE J24621 D DEJ24621 D DE J24621D DE J0024621 D DEJ0024621 D DE J0024621D DE 469476 C DE469476 C DE 469476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
aircraft
spacers
insertable
changed
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Expired
Application number
DEJ24621D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEJ24621D priority Critical patent/DE469476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE469476C publication Critical patent/DE469476C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/04Aircraft characterised by the type or position of power plants of piston type
    • B64D27/06Aircraft characterised by the type or position of power plants of piston type within, or attached to, wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Flugzeug, dessen Tragflächengröße durch einfügbare Tragflächenzwischenstücke verändert werden kann Es ist bekannt, die Tragflügel von Flugzeugen quer zur Flugrichtung zu unterteilen, und zwar einerseits zum Zwecke, die Herstellung zu erleichtern, andererseits, um einen bequemeren Transport des Flugzeuges zu ermöglichen. Zum erstgenannten Zweck hat man vorgeschlagen, die Flügel aus mehreren Querstücken herzustellen und diese entweder unmittelbar durch Zusammennieten ihrer vorspringenden Ränder oder durch Aufschieben auf durchgehende Holme fest miteinander zu verbinden. Für die Transporterleichterung werden die Flügel in der Regel nur einmal, und zwar in der Nähe des Rumpfes, unterteilt.
  • Es ist ferner bekannt geworden, bei Doppeldeckern zwecks Veränderung der Tragflächengröße zwei kastenförmige Tragflächenelemente, bestehend je aus einer oberen und unteren Tragfläche, verbunden durch vier Streben mit Diagonalverspannung zwischen dem mittleren und den beiden äußeren Tragflächenteilen, einzubauen.
  • Erfindungsgemäß sollen dagegen die Zwischenstücke, zwecks Ausgleichs der durch ihre Einfügung oder Auswechslung sich ergebenden verschiedenen Biegungsbeanspruchungen an der Flügelwurzel, Lasten tragen.
  • Von besonderem Vorteil ist es, als solche auf den besonderen Zwischenstücken unterzubringenden Lasten die zum Vortrieb des Flugzeuges dienenden Motoren zu verwenden. Zweckmäßig nehmen diese Flügelzwischenstücke außer -dem Motor selbst auch die zu seinem Betriebe nötigen Hilfseinrichtungen, wie Betriebsmittelbehälter, Kühler usw., auf, so daß jedes Zwischenstück ein vollständiges Motoraggregat enthält.
  • Die Anordnung solcher im ganzen auswechselbarer Motoraggregate ist bei Einmotorenflugzeugen, wo diese Aggregate an der Rumpfspitze sitzen, bekannt. Im vorliegenden Fall ergibt sich gegenüber dieser bekannten Anordnung der weitere Vorteil, daß beim Vorhandensein einer größeren Motorenzahl bei verringertem Leistungsbedarf des Flugzeuges einfach ganze Motoraggregate ausgebaut werden können, so daß das Flugzeug keinerlei unnötige Lasten zu tragen braucht.
  • Die Herstellung, der Aufbau, das Zerlegen, Befördern und Wiederzusammenbauen des Flugzeuges vollziehen sich beim Erfindungsgegenstand wesentlich leichter als bei den bekannten Anordnungen von Mehrmotorenflugzeugen, wo die Motoren entweder auf einem mit Rücksicht auf die Propeller sehr breiten, im Bahnprofil oft nicht mehr unterbringbaren Mittelstück oder auf den großen Seitenflügelteilen sitzen, deren Handhabung an sich schon unbequem ist und durch die eingebauten Motoren noch erheblich schwieriger gestaltet wird.
  • Die Verteilung der Lasten auf die Flügelzwischenstücke und die übrigen Flugzeugteile erfolgt zweckmäßig so, daß durch das Hinzufügen oder Fortlassen dieser Zwischenstücke die Längsstabilität des Flugzeuges nicht beeinflußt wird. Soll beispielsweise die Lastenverteilung bei ein- oder ausgebauten Zwischenstücken in den übrigen Flugzeugs teilen unverändert bleiben, so sind die in den Zwischenstücken unterzubringenden Lasten so anzuordnen, daß der Schwerpunkt der Zwischenstücke möglichst in die Schwerpunktsquerebene des ganzen Flugzeuges fällt; andererseits können bei Einbau belasteter Zwischenstücke die übrigen Flugzeuglasten auch so verändert oder verschoben werden, daß eine Stabilitätsänderung nicht eintritt. Es ist bei Beachtung dieser Gesichtspunkte möglich, das Flugzeug ohne jede Änderung seiner Einzelteile mit in weiten Grenzen veränderbarer Motorstärke zu betreiben, beispielsweise indem solche j e ein Motoraggregat aufnehmenden Zwischenstücke zwischen die einzelnen Flügelhauptteile eingeschaltet bzw. herausgenommen oder gegen solche mit Motoren anderer Leistung oder anderer Motorenzahl ausgetauscht werden. Ebenso können Zwischenstücke, deren Motoranlage auf Zugpropeller arbeitet, gegen solche mit Druckpropellern und umgekehrt vertauscht werden, wenn dies für den jeweiligen Gebrauchszweck des Flugzeuges wünschenswert sein sollte. Es lassen sich also bei einer feststehenden Bauform des Flugzeuges in einfacher Weise die verschiedenartigsten Tragflächengrößen, Last- bzw. Motor- und Propelleranordnungen und Vortriebsleistungen erzielen.
  • Die namentlich beim Landen bei stark belasteten Flügelzwischenstücken auftretenden Massenwirkungen können dadurch unschädlich gemacht werden, daß diese Massenkräfte möglichst unmittelbar abgefangen werden, indem die Abflug- und Landevorrichtungen (Fahrgestell, Schwimmer o. dgl.) an .den auswechselbaren Flügelzwischenstücken selbst oder wenigstens in der Nähe von deren Anschlußstellen angeordnet werden, so daß diese Massenkräfte in den übrigen Flügelteilen keine oder nur unwesentliche zusätzliche Biegungsbeanspruchungen hervorrufen können: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des- Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und `zwar in Abb. i in Vorderansicht und in Abb. 2 im Grundriß.
  • Bei dem Flugzeug.nach Abb. i und 2 sind an einem Rumpf i beiderseits kurze Flügelstümpfe 2 angesetzt, die mit demselben ständig verbunden bleiben. An diese Flügelstümpfe 2 sind nun verhältnismäßig schmale streifenartige Flügelabschnitte 3 angeschlossen, welche je ein aus Motor 5, Propeller 6, Betriebsmittelbehälter 7, Kühler 8 bestehendes Motorenaggregat aufnehmen. An diese Flügelzwischenstücke 3 sind dann weiterhin die seitlichen Tragflügelteile 4 angeschlossen. Die Flügelzwischenstücke 3 sind mit den anstoßenden Teilen 2, und 4 lösbar verbunden, so daß sie leicht gegen andere Zwischenstücke ausgewechselt oder auch fortgelassen werden können. Im letzteren Falle ist es natürlich erforderlich, daß die Verbindungselemente in den beiden Teilungsebenen 18, i9 gleich ausgebildet und gleich verteilt sind. Das Flugzeug wird dann nur von der im Flugzeugmittelstück angeordneten Motorenanlage, bestehend aus Motor io, Propeller ii, Betriebsmittelbehälter 12 und Kühler 13, angetrieben, so daß das Flugzeug hiernach sowohl als einmotoriges wie als mehrmotoriges benutzbar ist.
  • Im weiteren Ausbau der Erfindung können auch die äußeren Flügelteile 4 noch ein- oder mehrmals unterteilt und an den Teilstellen weitere Flügelzwischenstücke, die auch wieder Motoraggregate oder andere Lasten tragen können, auswechselbar angeordnet sein.
  • Die den Landungsstoß aufnehmenden Streben 16 des Fahrgestells greifen an den Flügelstümpfen 2 in unmittelbarer Nähe der Anschlußstellen 18 der Zwischenstücke 3 an, so daß die bei der Landung auftretenden Massenkräfte der in den Zwischenstücken 3 untergebrachten Lasten auf kürzestem Wege abgefangen werden.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf bestimmte Flugzeugtypen beschränkt, sie ist vielmehr bei Ein- und Mehrdeckern, bei Land- und Wasserflugzeugen möglich.

Claims (4)

  1. PATCNTANSPRTICHE.: i. Flugzeug, dessen Tragflächengröße durch einfügbare Tragflächenzwischenstücke verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zwischenstücke, zwecks Ausgleichs der durch ihre Einfügung oder Auswechslung sich ergebenden verschiedenen Biegungsbeanspruchungen an der Flügelwurzel, Lasten tragen.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch i mit mehreren Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Flügelzwischenstücken zum Vortrieb des Flugzeuges dienende Motoren angeordnet sind.
  3. 3. Flugzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Motoren ausgerüsteten Flügelzwischenstücke auch .die übrigen zum Motorenbetrieb nötigen Hilfseinrichtungen aufnehmen, um in an sich bekannter Weise ein vollständiges Motorenaggregat .vom Flugzeug leicht trennen zu können.
  4. 4. Flugzeug nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflug- und Landevorrichtungen (Fahrgestell, Schwimmer o. dgl.) an den Flügelzwischenstücken selbst oder wenigstens in der Nähe von deren Anschlußstellen angebracht sind, zum Zweck, eine übermäßige Beanspruchung der übrigen Flugzeugteile durch die Massenkräfte der belasteten Flügelzwischenstücke zu vermeiden.
DEJ24621D 1924-04-04 1924-04-04 Flugzeug, dessen Tragflaechengroesse durch einfuegbare Tragflaechenzwischenstuecke veraendert werden kann Expired DE469476C (de)

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