DE463101C - Verfahren und Vorrichtung zum Galvanisieren in Wanderbaedern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Galvanisieren in WanderbaedernInfo
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- DE463101C DE463101C DESCH75450D DESC075450D DE463101C DE 463101 C DE463101 C DE 463101C DE SCH75450 D DESCH75450 D DE SCH75450D DE SC075450 D DESC075450 D DE SC075450D DE 463101 C DE463101 C DE 463101C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
- C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
- C25D5/22—Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung, um galvanisch zu
belegende Gegenstände, z. B. im Messingbad, während der Galvanisierung selbsttätig unter
Stromausschaltung kratzen zu können. Zu diesem Zweck sind im Wanderbad einerseits
eine oder mehrere Kratzvorrichtungen zur Entfernung von schädlichen Niederschlägen
an den Waren eingebaut, andererseits ist, um die stromfreie Kratzung zu gewährleisten,
dafür Sorge getragen, daß die Gegenstände, wenn sie die Kratzvorrichtung passieren,
stromlos bleiben. Auf diese Weise wird die Bildung eines Niederschlages an den metallischen
Teilen der Kratzvorrichtung, welcher deren Wirkung beeinträchtigen würde, vermieden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen
Ausführungsform und zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch ein Wanderbad, Abb. 2 einen teilweisen Schnitt durch die
Warenstange mit Antriebsmittel und Kratzvorrichtung,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Warenstange mit auf der federnden Klemmvorrichtung
aufgeschobenem Bremskörper.
Das Wanderbad nach Abb. 1 besteht aus der Holzwanne a mit seitlich angebrachter
Antriebswelle b, welche durch Schneckenantriebe b1 und b- und Kegelrad bs und c"
die Kettenräder c und die Antriebs- und Führungswellen c1 in Bewegung setzt. Diese
Wellen sind in Buchsen c2 gelagert und tragen die mit den Wellen undrehbar befestigten
Kettenräder c. Die große Gelenkkette d ist nach Abb. 2 mit Isolierbuchsen d1
und zwischen den Kettenlaschen angeordneten Stahlrollen dr ausgerüstet. Der obere
Teil der Warenstangen e ist mit durch Keilen2 fest verbundenen Stromzuführungstellern
e1 versehen, also ohne metallische Verbindung mit der großen Gelenkkette d, wird
aber durch ebenfalls von der Warenstange durch Scheiben e4 isolierte Kettenräder e3 mit
Hilfe einer zweiten Kette in drehende Bewegung gesetzt, die durch auf den Antriebswellen
c1 befestigte Kettenräder getrieben w-erden. Diese Kette kann alle Kettenräder
nur von einer Sei:e antreiben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Kette
bogen- oder schlangenförmig N^cCoC/»* um die
kleinen Kettenräder gelegt wird, hierdurch erhalten die nebeneinanderliegenden Warenstangen
Drehbewegungen entgegengesetzter Richtung. Die durch Isolierringe und Schrauben f herbeigeführte undrehbare Befestigung
der Kettenräder e" an den Stromzuführungstellern e1 sichert die Drehung der Warenstangen
e sowie deren .Verlängerungen /. Zur undrehbaren Befestigung letzterer ist der
obere Teil der Warenstangen e mit Gewinde ee versehen, während das eine Ende der
unteren Warenstangen/ einen zylindrischen Kopf f1 aufweist, dient die Überwurfmutter
g zur undrehbaren Verbindung der genannten Teile, gestattet außerdem die leichte Entfernung der unteren Warenstan-
4631Oi
gen / durch Rückschraubung der Überwurfmutter g, um die Warenstangen f mit den
Bremskörpern i und den zwischen diesen angeordneten Isolierscheiben h zu versehen.
Letztere tragen Nasen /ι1, welche in Nuten des Bremskörpers i hineingreifen, die durch
Einbiegung der Haken i1 entstanden sind. Die z. B. aus Glas hergestellten Isolierringe h
dienen zur Verhinderung der Vermessingung ίο der Stirnseiten und der eingeprägten Nasen
des Bremskörpers i. Zur Herbeiführung eines zuverlässigen Kontaktes des Bremskörpers i
mit den unteren Warenstangen/ ist die Feder k angebracht.
Die Kratzvorrichtung ist in einem mit der Wanne α verbundenen Gestell I1 welches aus
Holz oder anderen Materialien hergestellt werden kann, angeordnet. Die Platten lx mit
Messingbürsten Ψ werden durch die Federn m
elastisch gegen die zu reinigenden bzw. kratzenden Bremskörper i gedrückt.
Die Stromzuführung zu den Warenstangen erfolgt nach Abb. 1 durch den Strombügel n,
welcher durch Gabeln n1 mit der Holzwanne befestigt ist. Der Strombügel η trägt Metallbürsten
0, welche beliebig am Strombügel verschoben werden können und den Warenstangen
durch die Metallteller e1 den zur Galvanisierung
erforderlichen Strom zuführen. Durch den Antrieb b wird mit Hilfe der
Zwischenglieder die große Gelenkkette d in Bewegung gesetzt, welche die Warenstangen e
und deren Verlängerungen f trägt und diese im Bad vorwärts bewegt. Die wechselweise
um die Kettenräder es gelegte kleine Kette
wird durch besondere Mittel angetrieben und veranlaßt eine beliebig schnelle Umdrehung
der Warenstangen e und deren Verlängerungen /, so daß die an der letzteren befestigten
Bremskörper neben der Vorwärtsbewegung auch gleichzeitig eine drehende Bewegung erhalten. Infolgedessen passieren alle Wärenstangen
mit den aufmontierten Bremskörpern die Kratzvorrichtung I mit Messingbürsten I2,
welche die Bremskörper i reinigen.
Da oberhalb der Kratzvorrichtung keine Stromzuführungsbürsten angeordnet sind,
bleiben die Warenstangen während der Kratzung ohne Strom und verhindern z. B. einen
Messingniederschlag an den metallischen Teilen der Kratzvorrichtung, welche ebenfalls
ohne leitende Verbindung mit der Stromzuführung ist.
Durch entsprechende Verringerung der Transportschnelligkeit der großen Gelenkkette
d kann das Kratzen der Bremskörper i in größeren Zeitabständen erfolgen.
Die Anordnung der Kratzvorrichtung kann beliebig sein, dieselbe kann auch mehrfach
eingebaut werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Galvanisierung von Bremskörpern für Freilaufnaben und anderen Teilen im Wanderbad 0. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Waren im Wanderbad während der Galvanisierung selbsttätig unter Stromausschaltung gekratzt bzw. gereinigt werden.
- 2. Vorrichtung zur Galvanisierung von Teilen in Wanderbädern mit durch Ketten 0. dgl. in Drehbewegung gesetzten Warenstangen, gekennzeichnet durch eine oder mehrere im Boden angeordnete Kratzvorrichtungen, durch welche die Warenstangen hindurchgezogen werden, und durch eine Anordnung vermöge welcher die Ware stromlos bleibt, wenn dieselbe die Kratzvorrichtung passiert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenstangen (f) Kontaktvorrichtungen (k) aufweisen, die die Stromverbindung zwischen der Warenstange und den voneinander isolierten Bremskörpern (i) herstellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH75450D DE463101C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Galvanisieren in Wanderbaedern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH75450D DE463101C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Galvanisieren in Wanderbaedern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE463101C true DE463101C (de) | 1928-07-23 |
Family
ID=7441154
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH75450D Expired DE463101C (de) | 1925-09-22 | 1925-09-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Galvanisieren in Wanderbaedern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE463101C (de) |
-
1925
- 1925-09-22 DE DESCH75450D patent/DE463101C/de not_active Expired
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