DE459968C - Rohrschweissmaschine - Google Patents
RohrschweissmaschineInfo
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- DE459968C DE459968C DEC38294D DEC0038294D DE459968C DE 459968 C DE459968 C DE 459968C DE C38294 D DEC38294 D DE C38294D DE C0038294 D DEC0038294 D DE C0038294D DE 459968 C DE459968 C DE 459968C
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- mandrel
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/08—Making tubes with welded or soldered seams
- B21C37/0818—Manufacture of tubes by drawing of strip material through dies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
- Rohrschweißmaschine.
Die Erfindung betrifft eine Rohrschweiß- inaschine zur Herstelung von Rohren aus erhitzten Metallstreifen, die durch eine Glockenfiihrung gezogen werden, wobei die Kanten des Streifens nach Erhitzung auf Schweißtemperatur durch Sauerstoff oder ein sonstiges Schweißgas gegeneinanderge- drückt und unter Einwirkung von Rollen verschweißt werden. Bei den bekannten Maschinen dieser Art bestand die Gefahr, daß die der Einwirkung des Schweißgases unterliegenden Streifenkan- ten vorn Augenblick des Verlassens der Glocke bis zum Durchgang zwischen den Rollen zu- saininenklappten, wodurch ein wirksames Schließen und Verschweißen schwierig oder unmöglich wurde. Diesem Übelstand hilft die Erfindung dadurch ab, daß der Streifen gerade an den Punkten unterstützt wird, wo die Einwirkung der Rollen einsetzt. Gemäß der Erfindung wird die Glocke mit einem abnehmbaren, zur Führung dienenden Fortsatz versehen, der mit (lein Dorn die Streifenkanten abstützt, so claß diese auch zwischen Glocke und Walzen, nämlich von außen von dem Fortsatz und von innen von dein Dorn, sicher abgestützt werden. Dabei wird gleichzeitig Sicherheit dafür erzielt, daß (las Schweißgas nur die Streifenkanten umspülen kann und nur hier die Schweiß- temperatur erzeugt. Die Erfindung ist durch die Zeichnung bei- spielsweise dargestellt. Es ist Abb. i eine Seitenansicht einer Ausfüh- rungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei die Glockenführung (zum Teil weg- gebrochen und ztiin Teil im Schnitt) und die Abschlußrollen dargestellt sind. Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. i ; Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie 3-3 in Abb. 5; Abb. _1 ist die schaubildliche Darstellung des Glockenfortsatzes, Abb. 5 ein Schnitt nach Linie 5-7 der Abb. i, in Richtung des Pfeiles x gesehen; Abb.6 ist eine Seitenansicht einer abge- änderten Ausführungsform des Dornes, Abb. 7 ein Grundriß entsprechend der Abb.6 und A>b.8 eine Ansicht des gleichen Dornes von recht: in Abb.6 gesehen. In den Zeichnungen bedeutet .d die Füh- rungsglocke. B sind die Preßrollen, und C a Abb. j ) ist der rohrförmig zusammen- gebogene Streifen. Ersichtlich wird eine lange flache Stange i an einem Ende lose durch einen nach oben ragenden Stege in dein abgeflachten Ende der Schweißglocke unterstützt. Der erhitzte Streifen wird durch- die Glocke .d mit den Kanten nach unten hindurchgezogen, derart, daß der Vor- 2t, 2 den Durchgang nicht hindert. An - An der verengten Seite der Glocke A ist ein zur Führung des Blechstreifens dienende Glockenfortsatz io befestigt, der im einzelnen in Abb. ,4 wiedergegeben ist. Wie aus dieser Abbildung besonders ersichtlich ist, besitzt der Führungsteil ein Paar von im gewissen Abstande angeordneten senkrechten Backen i i sowie eine konkave Brücke 12, die an der Unterseite die beiden Backen i i verbindet. Die Backen i i und die Brücke 12 konvergieren; sie sind mit dem Flansch loa aus einem Stück hergestellt, der Bolzenlöcher ioa zur Durchführung von Bolzen io° (Abb.2) besitzt, durch die der ganze Führungsteil an der Glocke A befestigt wird. Die Kanten der Backen i i verjüngen sich nach Kreisbögen i ia, die den benachbarten Umfangsflächen BI der Rollen B entsprechen (Abb. i und 3). Die Vorderkante der Brücke 12 ist in der bei i2a gezeichneten Weise ausgekehlt und abgerundet, so daß sie sich eng dem halbkreisförmigen Umfang B2 der Rollen anschmiegt.
- Da der Führungsteil sehr rasch heiß wird, so ist es zweckmäßig, daß er an der Glocke in der erwähnten Weise für eine rasche Entfernung und Ersatz angebolzt ist. Der Führungsteil bildet eine auswechselbare Fortsetzung der Glocke A, durch die die Außenkanten des zusammengebogenen Streifens gerade zum Durchgang der Rollen B abgestützt werden.
- Zwischen der konvexen Außenfläche 4a Abb. 5) des Dornes 4. und der konkaven Innenfläche des Führungsteiles io ist eine Tasche 13 in Form eines Ringteiles gebildet, ,lie im praktischen Betriebe an den Seiten durch die gegeneinander vorspringenden Kanten Cl des gebogenen Streifens C begrenzt wird (Abb.5). In diesen Ringteil oder in diese Tasche 13 wird von einer geeigneten Quelle aus das Schweißgas durch ein Rohr i-. eingeleitet, das längs der Obersehe der Stange i zu einer Düse 15 führt, die abwärts durch die Stange i und den Dorn ¢ hindurchtritt. Bei seinem Austritt au` der Düse 15 wird das Gas durch die konkave Innenfläche des Führungsteiles io gegen die Kanten Cl des Rohrstreifens C geleitet. Um den Dorn 4. im Abstand vom Führungsteil io zu halten, kann ein Paar vorspringender kleiner Stifte 16 vor der Düse 15 an- der Fläche 4a des Dornes 4 angeordnet sein. Ersichtlich liegt die Stange i gut passend im Kanal an der Oberseite des Dornes 4..
- Bei der Abänderung nach Abb.6 bis 8 ist ein langer Dorn 17 von halbzylindrischer Rinnenform, der sich leicht verjüngt, lose mit Hilfe eines Bolzens 18 an einem Ende einer Stange i9 befestigt, die der Stange i entspricht, aber kürzer ist. In der praktischen Ausführung ist die Stange i9 am anderen Ende so an eine Stütze wie 2 an der Schweißglocke angelenkt, daß ihr linkes Ende (die Stellung des Dornes ist in diesen Darstellungen umgekehrt) durch die Glocke hindurchtritt und in den Durchgang zwischen den Schließrollen eintritt. Die vordere Spitze i7a des Dornes drückt auf die Innenflächen des Rohrstreifens, wenn dieser durch die Rollen geht. Wie bei der vorher beschriebenen Dornform sind eine Düse 2o und eine Rohrleitung 21 zur Zufuhr von Schweißgas zu den Kanten des erhitzten Streifens vorgesehen. Das Rohr 21 geht nach oben durch die Stange ig und dann längs der Innenseite des Dornes 17 zur Düse 2o. Die Wirkung des Gases ist dieselbe wie schon vorbeschi(#ben. Auch hier ist wieder ein Führungsteil der vorgeschlagenen Art vorhanden.
- Bei jeder der beschriebenen Ausführungen des Dornes ,4 und 7 einerseits und 17 und 17a andererseits kann der Druck gegen die Innenfläche des Streifens, der durch die Schließrollen läuft, durch auswechselbare Gewichte D geregelt und unterhalten werden, die mittels einer Tragvorrichtung und eines Seiles 22 sowie eines Bolzens 23 auf die Stange i oder i9 einwirken. Im unteren Teil der Schweißglocke A ist dabei eine Aussparung (A1 in Abb. i und 2) vorgesehen, uxn dem Aufhängeseil Durchtritt zu gewähren.
- Die den Dorn tragende Stange kann auch so angebracht werden, daß sie den notwendigen Druck ergibt, ohne daß ein Gewicht oder Ersatzmittel, wie z. B. eine Feder, Anwendung finden.
- Der zu biegende und zu schweißende Streifen wird durch die Schweißglocke in bekannter Weise gezogen, wobei der Streifen in die obere Seite der Glocke einläuft und abwärts gebogen wird, so daß seine Ränder unter dem Dorn 4. in den Raum zwischen diesem und der Glocke bzw. des Führungsteils io eintreten. Dieser abnehmbare Fortsatz der Glocke stützt die Ränder des Streifens bis zur Durchtrittsöffnung B.
- Das Schweißgas aus Flaschen oder sonstigen Zufuhrquellen tritt in den Raum zwischen den Rändern ein und wirkt auf sie, unmittelbar bevor der Druck der Rollen eintritt. Die Ränder werden zwangläufig innen und außen geführt und können sich nicht verwerfen, biegen und zusammenfallen, wenn das Gas auf sie einwirkt. Ersichtlich befindet sich der Hilfsdorn 7 gerade in dein Walzendurchtritt und sichert dadurch wirksam die Schließung der Kanten.
- Durch die beschriebene Einrichtung ist eine erheblich bessere Schweißwirkung möglich als bisher. Das Gas wird den Rändern des zusammengebogenen Rohrstreifens in solcher Weise zugeführt, daß jeder Teil der Kanten auf die verlangte Schweißtemperatur gebracht und bis zur wirklichen Schweißung erhitzt gehalten wird. Es tritt auch eine beträchtliche Gasersparnis ein, weil alle von dem Gas zugeführte Wärme in der in der beschriebenen Weise gebildeten Tasche zusammengehalten wird und kein Entweichen von Gas ohne Einwirkung auf die gegeneinandergekehrten Streifen möglich ist.
Claims (1)
- PATEN TANSPRÜCHR: i. Rohrschweißmaschine zur Herstellung von Rohren aus erhitzten Metallstreifen mit einer den Streifen zusammenbiegenden Glocke, einem Dorn und einem Paar Schweißwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke einen abnehmbaren, zur Führung dienenden Fortsatz besitzt, der zusammen mit dem bis zum Durchgang zwischen den Schweißrollen reichenden Dorn die Streifenkanten beim Durchlaufen des Zwischenraumes zwischen Glockenfortsatz und Dorn außen und innen abstützt, wobei das Schweißgas nur die Streifenkanten umspülen kann. a. Schweißmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Führung dienende Glockenfortsatz ein Paar auseinandergerückter, senkrechter Backen (i i) aufweist, zwischen denen eine ausgehöhlte Brücke (i2) angeordnet ist, die die Backen am Boden verbindet, wobei Backen und Brücke nach vorn derart verjüngt sind, daß sie sich den Schweißwalzen dicht anpassen. 3. Schweißmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (d) nach der Seite des Glockenfortsatzes zu geschlitzt ist und mitteleines Bolzens (6) an einer Stange (i-' befestigt ist, die mit dem Schaftteil. eines T-förmig gestalteten Kopfes so in einem gabelförmig geschlitzten Lappen (2) am Eintrittsende der Glocke liegt, daß der Dorn sich um eine wagerechte Achse selbst einzustellen vermag.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB459968X | 1926-02-02 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE459968C true DE459968C (de) | 1928-05-16 |
Family
ID=10439422
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEC38294D Expired DE459968C (de) | 1926-02-02 | 1926-05-29 | Rohrschweissmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE459968C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE939627C (de) * | 1951-02-03 | 1956-03-01 | Phoenix Rheinrohr Ag Vereinigt | Verfahren zur Herstellung von geschweissten Hohlkoerpern, insbesondere von Rohren aus rohrfoermig gebogenen Blechstreifen |
-
1926
- 1926-05-29 DE DEC38294D patent/DE459968C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE939627C (de) * | 1951-02-03 | 1956-03-01 | Phoenix Rheinrohr Ag Vereinigt | Verfahren zur Herstellung von geschweissten Hohlkoerpern, insbesondere von Rohren aus rohrfoermig gebogenen Blechstreifen |
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