DE454137C - Druckvorrichtung fuer Materialpruefungsmaschinen - Google Patents
Druckvorrichtung fuer MaterialpruefungsmaschinenInfo
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- DE454137C DE454137C DESCH78705D DESC078705D DE454137C DE 454137 C DE454137 C DE 454137C DE SCH78705 D DESCH78705 D DE SCH78705D DE SC078705 D DESC078705 D DE SC078705D DE 454137 C DE454137 C DE 454137C
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- pressure
- hollow body
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- testing machines
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N3/40—Investigating hardness or rebound hardness
- G01N3/42—Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
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Description
- Druckvorrichtung für materialprüfungsmaschinen. Die Erfindung bezweckt, bei Materialprüfungsmaschinen zur Ausführung von Druckversuchen die Genauigkeit der Druckkraftmessung zu vergrößern. Dieser Zweck wird durch eine neuartige Druckbolzenanordnung erreicht. Der Erfindung gemäß wird der Druckbolzen während des Versuches reibungsfrei bewegt und ist mit einer Zentriervorrichtung verbunden, durch die er beim Rückgange nach beendetem Versuche in die richtige Anfangslage für den nächsten Versuch übergeführt wird.
- Die Zeichnung stellt eine der Erfindung gemäß ausgebildete Materialprüfmaschine in einem Ausführungsbeispiele schematisch dar, und zwar zeigt Abb. i die Maschine ohne Probekörper, während der Druckbolzen und der dessen Belastung bewirkende Hebel sich in der Ruhelage befinden. Abb.2 gibt die Maschine mit belastetem Probekörper wieder.
- An dem auf der Unterlage a ruhenden Probekörper b wird eine Druckbelastung durch den Bolzen c erzeugt. Der Druckbolzen c trägt oben einen Kopf d mit einer Vertiefung e, in welche bei Ausführung des Versuches die Schneide f an dem Belastungshebel g eingreift.
- Der Druckbolzen wird von einem einen Teil des Maschinengestelles 1a bildenden zylindrischen Hohlkörper i umfaßt. Die zylindrische Innenfläche des Hohlkörpers i hat von der Zylinderfläche des Druckbolzenschaftes einen solchen Abstand, daß die beiden Zylinderflächen unter keinen Umständen miteinander in Berührung kommen, d. h. auch nicht durch Vergrößerung des Bolzendurchmessers infolge seiner Belastung durch den Hebel g oder unter dem Einflusse der Verschiebung des Druckbolzenkopfes durch. die Bewegung des Hebels g. Irgendeine Reibung zwischen dem Druckbolzen c und dem Hohlkörper i findet also bei der Bewegung des Druckbolzens während der Ausführung des Versuches nicht statt.
- Die zylindrische Innenfläche des Hohlkörpers i läuft unten in eine Hohlkegelfläche h aus. An dem unteren Kopfe L des Druckbolzens befindet sich eine Kegelfläche m von gleicher Form wie die Kegelfläche k. Nach beendetem Versuche wird der Druckbolzen c durch die zwischen seinem oberen Kopfe d und dem Höhlkörper i angebrachte Feder n, durch welche das Gewicht des Druckbolzens ausgeglichen wird, in die in Abb. i wiedergegebene Anfangslage zurückbewegt. Hierbei kommt die Kegelfläche in in Berührung mit der Kegelfläche k, wodurch die Zentrierung des Druckbolzens bewirkt wird.
- Dadurch, daß bei der Bewegung des Druckbolzens während der Ausführung des Versuches Reibungsvdrluste vollständig vermieden werden, wird die größte Genauigkeit in der Messung der Druckbelastung des Probekörpers erzielt.
- Der Druckbolzen kann mit der Kegelfläche m ein Stück bilden, oder es kann auch der Kopf l durch einen auf den zylindrischen Schaft des Bolzens c. aufgesetzten Ring gebildet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Druckvorrichtung für Materialprüfungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (i), welcher den Druckbolzen (c) umfaßt, mit seiner Innenfläche (d) den Schaft des Druckbolzens (c) während des Versuches zwecks reibungsfreier Führung nicht berührt und an seinem dem Kopfe des Druckbolzens zugekehrten Mündungsrande eine Abschrägung in Form einer Kegelfläche (k) besitzt, welcher eine gleichartige Anliegefläche (m) auf dem oberen Rande des Bolzenkopfes entspricht, so daß nach Rückkehr des Bolzens in seine Ruhelage durch gegenseitiges Einpassen der beiderseitigen kegelförmigen Randflächen eine berührungsfreie Zentrierung des Bolzens innerhalb des Hohlkörpers bewirkt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Druckbolzen (c) umfassende Hohlkörper (i) ein Widerlager für eine den Druckbolzen (c) in seine Anfangslage zurückführende Feder (x) bildet.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH78705D DE454137C (de) | Druckvorrichtung fuer Materialpruefungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DESCH78705D DE454137C (de) | Druckvorrichtung fuer Materialpruefungsmaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE454137C true DE454137C (de) | 1927-12-30 |
Family
ID=7441692
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH78705D Expired DE454137C (de) | Druckvorrichtung fuer Materialpruefungsmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE454137C (de) |
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