DE452744C - Galvanisches Element - Google Patents
Galvanisches ElementInfo
- Publication number
- DE452744C DE452744C DEK100509D DEK0100509D DE452744C DE 452744 C DE452744 C DE 452744C DE K100509 D DEK100509 D DE K100509D DE K0100509 D DEK0100509 D DE K0100509D DE 452744 C DE452744 C DE 452744C
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- Germany
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- tub
- acid
- glass
- zinc
- galvanic element
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- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/24—Cells comprising two different electrolytes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Hochleistungsdauerelement für Radiozwecke, Klingelanlagen
usw. vom Typus des Bunsenelements mit hochkonzentrierter, depolarisierender Säure."
" Bei den bekannten Elementen, der genannten Art hat der die Säure enthaltende
>Hohlkörper in seiner ganzen Ausdehnung eine Diffusionsoberfläche, was zur Folge hat; daß
die Säure, also die positive Elektrode sowohl ίο als auch die negative Elektrode, frühzeitig
verbraucht werden und das Element sich infolgedessen sehr schnell erschöpft, so daß
diese Elemente keine Dauerelemente sind.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Diffusionsoberfläche der positiven Elektrode
so klein wie möglich gemacht wurde, indem dieselbe aus einem Boden aus porösem Material
(Kohle) und einem Zylinder aus nichtporösem Material (Glas) zusammengesetzt ist.
Außerdem ist diese positive Elektrode, Energieröhre genannt, auswechselbar in den
Behälter des Elements eingesetzt, so daß sie nach ihrer Erschöpfung mühelos von jedermann
gegen eine andere ausgetauscht werden kann.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung? beispielsweise
in Abb. 1 im Schnitt, in Abb. 2 und 3 Einzelheiten verkleinert.
Nach der Abb. 1 besteht das Element aus einem dickwandigen Zinkbottich α mit Dekkel&
und darin schwebend eingehängter positiver Elektrode (Energieröhre). Letztere ist
durch die Vereinigung eines Glaszylinders c, eines Kohlebodens d und eines mit letzterem
verbundenen Kohlestiftes e, welcher aus dem Glaszylinder hervorragt und eine * Drahtklemme
/ hat, gebildet. Der Glaszylinder c hat am oberen Ende nach der Zeichnung eine
Ringwulst und hängt mit dieser auf dem Dekkelö
schwebend im Bottich«, kann also jederzeit leicht herausgenommen werden. Die schwebende Lagerung des Glaszylinders bzw.
der positiven Elektrode kann aber auch in anderer Weise erfolgen.
Der Bottich α wird bis zu einer 'gewissen Höhe mit einer Lauge und der Glaszylinder c
bis zu einer gewissen Höhe mit depolarisierender Säure gefüllt. Der Kohlebodcn:-Ü. wird,
wenn er nicht an sich schon porös genug ist, mit mehreren ganz feinen Löchern versehen,
so daß nur unbedeutende Mengen der Säure in die Lauge des Bottichs α übertreten und
diese in genügendem Sättigungszustand erhalten. Der Zinkbottich α bildet somit eine
auflösbare negative Elektrode, die jedoch nur ganz langsam und erst nach sehr langer Zeit
aufgelöst wird. Die Gebrauchsdauer richtet sich naturgemäß nach der Inanspruchnahme
des Elements. Die Leistung desselben ist nahezu unbegrenzt; ob Tag- oder Nachtgebrauch
erfolgt, ist ganz gleich. Eine Erholung ist nicht erforderlich, das Element kann
dauernd in Betrieb erhalten werden. Die Volleistung bleibt so lange gleichmäßig auf
einer Höhe von etwa 2,4 Volt, bis die Säure in der Energieröhre aufgebraucht ist. Ist dies
der Fall, so ist die Energieröhre auf einfachste Weise von jedem Laien aus dem Bottich
α zu entfernen und durch eine andere zu ersetzen, welche entweder gleich beim Kauf
des Elements mitgeliefert wird oder von der Herstellerin der Elemente für wenig Geld zu
beziehen ist. Nach Einsetzen der neuen Energieröhre arbeitet das Element sofort wieder, ohne eine Erholung zu benötigen, mit
der früheren hohen Voltzahl.
Nach der Abb. 2 besteht der Bottich α aus Glas, und in diesen ist ein zweiter Bottich g
aus Zink eingesetzt, während nach der Abb. 3 in den ebenfalls aus Glas bestehenden Bottichß
ein oder mehrere Zinkstäbe h eingesetzt sind. Der Zinkbottich g oder die Zinkstäbe
h, welche hier die auflösbare negative Elektrode bilden, sind nach ihrer Auflösung
durch neue zu ersetzen.
Das Element der Erfindung entwickelt eine sehr hohe Voltleistung, und zwar dauernd,
es ist somit in wirklichem Sinne ein Hochleistungsdauerelement. Gegenüber den jetzt gebräuchlichen Akkumulatoren besteht
der wesentliche Vorteil, daß die öfter erforderlich werdende Ladung in Fortfall kommt, die
meistens viel Zeit in Anspruch nimmt, während der Betrieb, z. B. die Benutzung der
Radioanlage, unterbrochen ist. Außerdem ist die Ladung der Akkumulatoren mit verhältnismäßig
hohen Kosten verbunden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Galvanisches Element vom Typus des 10c Bunsenelements mit hochkonzentrierter, depolarisierender Säure, dadurch gekennzeichnet, daß die depolarisierende Säure sich in einer auswechselbaren, hohlen Elektrode befindet, die aus einem Glas- 10; zylinder mit Kohleboden besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK100509D DE452744C (de) | Galvanisches Element |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK100509D DE452744C (de) | Galvanisches Element |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE452744C true DE452744C (de) | 1927-11-19 |
Family
ID=7239433
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK100509D Expired DE452744C (de) | Galvanisches Element |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE452744C (de) |
-
0
- DE DEK100509D patent/DE452744C/de not_active Expired
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