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DE451626C - Kinematograph mit einer die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragenden Scheibe - Google Patents

Kinematograph mit einer die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragenden Scheibe

Info

Publication number
DE451626C
DE451626C DEM84542D DEM0084542D DE451626C DE 451626 C DE451626 C DE 451626C DE M84542 D DEM84542 D DE M84542D DE M0084542 D DEM0084542 D DE M0084542D DE 451626 C DE451626 C DE 451626C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
lens
disk
images
cinematograph
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM84542D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mills Novelty Co
Original Assignee
Mills Novelty Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mills Novelty Co filed Critical Mills Novelty Co
Priority to DEM84542D priority Critical patent/DE451626C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE451626C publication Critical patent/DE451626C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/08Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
    • G03B23/10Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Kinematograph mit einer die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragenden Scheibe. Die Erfindung betrifft einen kinematographischen Apparat, der sich nicht nur als Bildwerfer, sondern auch als Kamera verwenden läßt. Er enthält eine umlaufende Filmscheibe, auf der die Bilder in spiraliger Reihenfolge aufgenommen werden, indem der Antrieb neben dem Umlauf der Scheibe eine Relativverschiebung in radialer Richtung zwischen Linse und Filmscheibe erzeugt.
  • Für Projektionszwecke sind derartige Apparate bereits bekannt. Bei diesen erfolgt aber der Antrieb von Hand. Für die Verwendung als Aufnahmekamera ist es wesentlich, daß die Geschwindigkeit, mit der die Filmscheibe unter der Linse -hinweggleitet, einen bestimmten Wert hat, und daß dieser Wert konstant ist, unabhängig von dem Abstand der Linse vom Scheibenmittelpunkt. Zur Erreichung dieses Zieles ist erfindungsgemäß der Kinematograph, der zweckmäßig durch einen Federmotor angetrieben. wird, mit einem Geschwindigkeitsregler versehen, der der Filmscheibe eine derart veränderliche Winkelgeschwindigkeit erteilt, daß der von der Linse belichtete Teil des Filmes gegenüber der Linse eine konstante lineare Geschwindigkeit hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in dLr Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt Abb. r eine Aufsicht auf das Getriebe einer K_ inematographenkamera, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. r.
  • Die Kamera umfaßt einen flachen Kasten von solcher Größe, daß er einen Halter -für eine durchsichtige Scheibe oder Film aufnehmen kann, auf welchem Bilder in spiralförmiger Aufeinanderfolge photographiert werden können. Eine solche Scheibe kann in spiralförmiger und in vorher bestimmter Beziehung zueinander mit Schaltteilungen versehen- sein, derart, daß jeder Schaltzahn dieselbe relative Lage zu einem der Bilder hat, die auf der Scheibe aufgenommen. worden sind.
  • Auf der vorderen Fläche des Kastens sitzt ein Gehäuse 2o aus Guß oder gestanztem Blech zur Aufnahme der Antriebsteile. In dem Gehäuse 2o ist eine Tragplatte 2,1 befestigt zur Aufnahme der Trommel 21d eines Federmotors, dessen Hohlwelle mittels Schaltwerkes mit der Hauptwelle 2¢ verbunden ist; diese trägt ein großes Zahnrad 25 und ein kleines Zahnrad 26. Das große Zahnrad 25 greift in ein Zahnrad 3o der Welle 31, die in dem Zahnrad: 3o achsial gleitbar ist. Ein Zahnrad 32, das zweckmäßig mit dem Zahnrad 3o aus einem Stück besteht, greift in das Zahnrad 33 der Welle 3¢ ein, und diese trägt ein weiteres Zahnrad 35, das .die Schnecke eines Fliehkraftreglers 36 antreibt, .der in den aus der Platte 21 ausgestanzten Augen 36d gelagert ist. Der Regler ist, wie üblich, mit einer achsial drehbaren Scheibe 37 versehen, die von den Fliehkraftgewichten gesteuert wird.
  • Die auf der Welle 31 gelagerten Räder 30, 32 bestehen zweckmäßig aus einem Stück, das in der Platte 28 gelagert und mit einem Schlitz 38 versehen ist; in diesem kann die die Scheibe antreibende Gabel 39, die an der Welle 31 befestigt ist gleiten. Die Gabel kann mittels eines Knopfes 42 der Welle 41 von außen aus dem Scheibenträger tierausgezogen und wieder in Eingriff gebracht werden, wie später beschrieben wird. In der Eingriffstellung schnappt eine Sperrung 4.0 (Abb. 2) in eine Nut 41 des Knopfes 42, um die Welle 31 zu sichern.
  • Die Filmscheibe 43, die in der Kamera exponiert werden soll, ist in einem Plattenhalter 44 untergebracht (Abb. 2). Die Vorderseite des Plattenhalters 44, die zweckmäßig verdoppelt ist, wie bei 51 (Abb.2) gezeigt, ist mit einem Radialschlitz 52 versehen, der sich von dem Rande über eine solche Länge erstreckt, daß sowohl die Halterplatte 47 als auch die Fläche exponiert wird, auf welcher die von dem zu photographierenden Objekt ausgehenden Lichtstrablen aufgenommen werden. Wenn die Gabel 39 in die Schlitze der Halterscheibe 47 eingreift, dann kann der Federmetor die Filmscheibe drehen, und bei dieser Drehung läuft die ganze Fläche der Filmscheibe vor dem Schlitz 52 einmal bei jeder Umdrehung .der Scheibe vorbei.
  • Eine spiralförmige Folge von Bildern wird auf "der Filmscheibe 43 mittels eines Objektivs "exponiert, das langsam über Iden Film läuft, wenn dieser gedreht wird. Der Film läuft ununterbrochen, und das Objektiv wird mit dem Film während der Expositionszeit mitbewegt. Dieses wird in, bekannter Weise durch Schaltzähne in der Spiralnut rdes Filmes 43 bewirkt, die mit entsprechender. Zahnteilungen des Objektivs oder Ob j ektivträgers zusammenarbeiten.
  • Bei der Verwendung der Vorrichtung für einen ununterbrochen bewegten Film werden Aufnahmen bevorzugt, die auf den Filmspiralen gleiche Abstände haben, wozu die Winkelgeschwindigkeit der Bewegung der Scheibe verändert werden muß, um eine konstante lineare Geschwindigkeit des sich unter der Linse drehenden Filmes aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck ist die Rückseite der Zahnstange 75 mit einer Kurvenfläche 8ia versehen, die auf ,das gekrümmte Ende eines Armes 82 einwirkt; dieser ist um einen auf .der Plattre 28 befestigten Zapfen 83 drehbar. Der Arm 82 wird gewöhnlich durch die Feder 84 an die Zahnstange 75 angedrückt. Ein Stift 85 steht mit einer Kurvenfläche des Hebels 86 in Berührung, der um Zapfen 87 der Platte 28 drehbar ist. An seinem anderen Ende trägt der Hebel eine Reibungsfläche 88 aus Fiber. Wenn die Zahnstange 75 bewegt wird, um die Linse gegen die Mitte des Filmes zu führen, wirkt ihre Kurvenfläche 8 ia auf das Ende des Armes, 82 .ein; der Zapfen 85 bewegt das Ende des Hebels 86 so, daß die Reibungsfläche 88 sich gegen die Reglerscheibe 37 bewegt und die Winkelgeschwindigkeit des Filmes vermehrt, wodurch die lineare Geschwindigkeit an dem Expositionspunkt im wesentlichen konstant bleibt. Um den Motor vollständig anzuhalten, ist ein Reibungsglied 89 auf einem an einer Welle 9o befestigten Arm gelagert; die Welle tritt durch den oberen Teildes Gehäuses hindurch und ist mit einem nicht gezeichneten Handhebel versehen (Abb. i). Um die Zahnstange 76 und Zahnrad 26 auszurücken, wenn die Linse frei rückwärts oder vorwärts bewegt werden soll, ist ein gebogener Hebel 92 vorgesehen, der das eine Ende des Armes 82 außer Berührung mit der Rückseite der Zahnstange bringt, so daß diese von dem Zahnrad 26 abfallen kann. Die Linse und ihr Träger können dann frei bewegt werden. Der Arm 92 kann durch einen Hebelarm von außen gedreht werden (Abb. i).
  • Wenn die Vorrichtung für Projektionszwecke benutzt werden soll, wird an Stelle des Objektivs ein geeigneter Projektionsapparat mit--seinen- Linsen quer über dem- sich drehenden' Filmt bewegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aufnahme- oder Pro j ektionskinematograph mit umlaufender, die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragender Filmscheibe, bei dem der Antrieb den Umlauf der Scheibe derart bewirkt, daß der von der Linse jeweils belichtete Teil des Filmes eine konstante .Geschwindigkeit hat und außerdem eine Relativverschiebung in radialer Richtung zwischen Linse und. Filmscheibe erzeugt, gekennzeichnet durch einen Geschwindigkeitsregler (36), der der Filmschreibe eine entsprechend veränderliche Winkelgeschwindigkeit erteilt (Abb. i).
  2. 2.. Kinematograph nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschwindigkeitsregler (36) mit der Filmscheibenwelle (3 i) gekuppelt (durch 34, 35) und zur Erzeugung der veränderlichenWinkelgeschwindigkeit dadurch verstellbar ist, daß die radiale Relativverschiebung zwischen Linse und Filmscheibe auf ihn übertragen wird (Abb. i und 2).
  3. 3. Kinematograph nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der radialen Relativverschiebung eine Schubkurve (81a) mit t-bertragungsgestänge (82 bis 88) vorgesehen ist, die diese Verschiebung mitmacht (Abb. i).
DEM84542D 1924-04-13 1924-04-13 Kinematograph mit einer die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragenden Scheibe Expired DE451626C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE451626C true DE451626C (de) 1927-10-31

Family

ID=7319945

Family Applications (1)

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DEM84542D Expired DE451626C (de) 1924-04-13 1924-04-13 Kinematograph mit einer die Bilder in spiraliger Reihenfolge tragenden Scheibe

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