DE449637C - Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk fuer Registriervorrichtungen - Google Patents
Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk fuer RegistriervorrichtungenInfo
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- DE449637C DE449637C DES71913D DES0071913D DE449637C DE 449637 C DE449637 C DE 449637C DE S71913 D DES71913 D DE S71913D DE S0071913 D DES0071913 D DE S0071913D DE 449637 C DE449637 C DE 449637C
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- G—PHYSICS
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- G01D15/26—Drives for recording elements and surfaces not covered by G01D5/00 operating by clockwork
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Description
- Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk für Registriervorrichtungen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisch aufgezogenes Gangwerk zum Bewegen der Schreibfläche (Bandscheibe oder Trommel) bei Registriervorrichtungen. Zu dem Zwecke, auch bei verhältnismäßig primitivem Hemmwerk, z. B. einer Reibungsbremse, noch einen möglichst gleichmäßigen Gang zu erzielen, wird der Antrieb der Schreibfläche unmittelbar von (lern zum Aufziehen der Triebfeder dienenden Anker des Elektromagneten abgeleitet, das Gangwerk also nicht damit belastet. Außerdem wird gemäß der Erfindung dafür Sorge getragen, daß die Triebfeder ständig in nachster Grenze der höchst möglichen Spannung verbleibt, indem dem Schaltrad, mit dem die Feder aufgezogen wird, eine etwas kleinere Zähnezahl gegeben wird, als erforderlich wäre, wenn Aufzug und Ablauf der Triebfeder völlig übereinstimmend verlaufen sollte.
- Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Abb. i ist eine teilweise geschnittene Ansicht, Abb. 2 die Oberansicht hierzu, Abb. 3 zeigt einen lotrechten Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2 und Abb. 4 eine Stirnansicht der Abb. 2 von rechts nach links gesehen.
- Der als Schreibfläche verwendete Papierstreifen 2 mit den Zeitmarken a, und b wird mit gleichmäßiger Geschwindigkeit mittels der Förderwalzen 3, 4 bewegt. Letztere werden durch ein Schneckenrad 5 und eine Schnecke 6 von der Welle 7, auf der auch das Schaltrad 8 sitzt, angetrieben. Das Schaltrad 16 wird mittels einer Klinke 9 weitergeschaltet, die am Anker io eines Elektromagneten i i sitzt, der durch eine Batterie oder eine andere konstante elektrische Kraftquelle erregt wird.
- Der Anker io wird bei Stromschluß von den Elektromagneten i i in der einen Richtung angezogen und bei Stromöffnung durch die Schraubendruckfeder 12 zurückgezogen. Der Schalttakt, im vorliegenden Fall je- eine Sekunde ein Zahn, wird durch die nachstehende Vorrichtung geregelt.
- Auf der Welle 13 sitzt lose drehbar das Zahnrad 14 und das mit ihm verbundene Federhaus 15, dessen Feder mit ihrem inneren Ende an der Welle 13 befestigt ist, so daß deren Drehung im Sinne der Aufwicklung der Feder eine Drehung des Rades 14 bedingt. Auf der Welle 13 ist ferner ein Schaltrad 16 befestigt, welches durch eine zweite Klinke 17 des Ankers io geschaltet wird. Mit dem Zahnrad 14 kämmt das Zahnrad 18 auf der Welle ig. Die Zähnezahl des Schaltrades 16 und der Zahnradübersetzung ist dabei so gewählt, daß jeder Weiterschaltung des Rades 16 um einen Zahn eine halbe Umdrehung der Welleig entspricht. Der auf der Welle ig befestigte Drehschalter2o mit den Kontakten:2i und 2111 schließt und öffnet daher den Strom für den Elektromagneten ii zweimal bei jeder Umdrehung der Welleig, so daß auch der Anker io in dieser Zeit zweimal angezogen und wieder zurückgezogen wird, wobei jedesmal das Schaltrad 16 um einen Zahn weitergeschaltet wird.
- Außerdem ist auf der Welle ig noch ein Zahnrad 2-2- aufgekeilt, welches mit einem festen Zahnrad 23 der Welle 24 kämmt, die ihrerseits ein festes Zahnrad 25 trägt, welches mit dem Zahnrade 2,6 in Eingriff steht. Die Welle 27 trägt eine feste Scheibe 28, nahe deren Umfange Arme oder Klinken:29 drehbar gelagert sind, welche bei der Drehung der Scheibe 28 in gleitende Berührung mit einer Brernsfeder 3o kommen. Die Geschwindigkeit der Scheibe:28 und daher die Geschwindigkeit, mit der das Federhaus sich dreht, wird durch den Druck geregelt, den die Feder 3o auf die Arme 2-9 ausübt, und dieser Druck läßt sich mit Hilfe der Einstellschraube 31 verändern. Durch Einstellen dieser Bremseinrichtung läßt sich erreichen, daß der Anker io mit Ablauf einer jeden Zeitsekunde zur Wirkung kommt und durch seine regelmäßige Schaltgeschwindigkeit auch dem Rade 16 und der Welle 13 eine entsprechend regelmäßige und kontrollierte Umdrehungsgeschwindigkeit erteilt.
- Für den gleichmäßigen Gang eines Uhrwerkes ist insbesondere dann, wenn wie hier als Hemmwerk eine Reibungsbremse verwendet wird, die Schaltung einer gleichmäßigen Federspannung erforderlich. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Schaltvorrichtung, mittels deren die Feder ständig aufgezogen wird, gegenüber dem durch die Bremse geregelten Ablauf der Feder etwas voreilt. Um dies zu erreichen, wird dem Schaltrad 16 ein Zahn weniger gegeben, als dann erforderlich wäre, wenn der Takt des Ankers io genau dem durch den Federablauf bedingten Takt des Schalters 2o, 21, 2ia entsprechen soll. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem die Zahnräder 14 und 18 die Übersetzung i : 8 haben, müßten dem Schaltrad 16, um Aufzug und Ablauf der Feder völlig gleichzuhalten, 16 Zähne gegeben werden. Es ist aber nur mit 15 Zähnen versehen, so daß dieses Rad statt in 16 Sekunden bereits in 15 Sekunden eine volle Umdrehung macht. Da nun die Bremse so eingestellt ist, daß die Feder, die mit einer Umdrehung voll aufgezogen ist, erst in 16 Sekunden voll ablaufen würde, wenn kein Aufziehen inzwischen erfolgt, so muß jeder 16. Hub des Ankers io wirkungslos bleiben, weil dann die Rückzugfeder 12 nicht mehr durchziehen kann und die Feder im Federhaus erst wieder etwas ablaufen muß. Es wird somit auf diese Art erreicht, daß die Triebfeder ständig an der Grenze ihrer höchsten Spannung bleibt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk für Registriervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schreibfläche unmittelbar von dem zu diesem Zweck mit einer zweiten Klinke (9) versehenen Anker (io) des Aufzugselektroniagneten (ii) abgeleitet wird.
- 2. Gangwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung eines möglichst gleichmäßigen Ganges auch bei primitivem Hemmwerk in Form einer Reibungsbrernse dem die Triebfeder aufziehenden Schaltrad (16) eine etwas geringere Zähnezahl gegeben wird, als sich bei übereinstimmendem Aufzug und Ablauf der Feder ergeben würde, so daß die Feder ständig an der Grenze der höchsten Spannung gehalten wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES71913D DE449637C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk fuer Registriervorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES71913D DE449637C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk fuer Registriervorrichtungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE449637C true DE449637C (de) | 1927-09-17 |
Family
ID=7502820
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES71913D Expired DE449637C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Elektromagnetisch aufgezogenes Laufwerk fuer Registriervorrichtungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE449637C (de) |
-
1925
- 1925-10-15 DE DES71913D patent/DE449637C/de not_active Expired
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