DE4446427A1 - Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen - Google Patents
Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen PflastersteinenInfo
- Publication number
- DE4446427A1 DE4446427A1 DE4446427A DE4446427A DE4446427A1 DE 4446427 A1 DE4446427 A1 DE 4446427A1 DE 4446427 A DE4446427 A DE 4446427A DE 4446427 A DE4446427 A DE 4446427A DE 4446427 A1 DE4446427 A1 DE 4446427A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- main body
- paving stone
- formation
- knob
- paving
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C9/00—Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
- E01C9/004—Pavings specially adapted for allowing vegetation
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/06—Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/02—Paving elements having fixed spacing features
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/16—Elements joined together
- E01C2201/162—Elements joined together with breaking lines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
- Aftertreatments Of Artificial And Natural Stones (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Pflasterstein
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie auf einen Belag
aus solchen Pflastersteinen.
Derartige Pflastersteine sind aus dem DE-U1-93 02 191
oder der DE-A1-37 03 368 bekannt. Durch die als Abstands
halter wirkenden Noppenanformungen werden beim Verlegen zwi
schen den Pflastersteinen Zwischenräume erzeugt, die insbe
sondere für einen Grasbewuchs genutzt werden können (sog. Ra
senpflasterstein).
Da sich die Pflastersteine untereinander in den
Noppenanformungen gegenseitig abstützen, wird eine stabile
Verlegung mit gleichmäßigen Abständen erreicht, ohne daß ein
zelne Pflastersteine in dein Pflasterverband verrutschen oder
aus ihm ausbrechen können.
Dabei sind bei den Pflastersteinen gemäß dem DE-U1-93 02 191
in allen vier Ecken eines Rechtecks im Eckbereich
Noppenanformungen vorgesehen, deren Stützflächen jeweils par
allel zu den beiden Flächen des Hauptkörpers verlaufen und
die Pflastersteine im Pflasterverband sich jeweils in allen
vier Ecken in den Stützflächen ihrer Noppenanformungen berüh
ren. Die Querschnittsfläche eines solchen Pflastersteins ent
spricht derjenigen eines Pflastersteins von der Form eines
entsprechend größeren Rechtecks mit Aussparungen an seinen
vier Seiten, so daß die Pflastersteine sich einfach wie ent
sprechende größere Pflastersteine verlegen lassen und sich
die Fugen des Verlegepflasters durch die genannten Aussparun
gen ergeben.
Die Herstellung eines solchen Pflastersteins ist
jedoch aufwendig, da die Noppenanformungen in allen vier Eck
bereichen ausgebildet werden müssen, so daß die Formgebung
aufwendig wird. Dies schlägt sich insbesondere in höheren Ko
sten für den Pflasterstein nieder.
Die DE-OS 36 41 373 zeigt rechteckige Pflasterstei
ne, an denen an zwei oder drei Seiten je eine Noppe anbeto
niert ist. Die Steine werden dabei so verlegt, daß sie sich
gegenseitig jeweils an den Kontaktflächen der Noppen berühren
oder jede Noppe den Hauptkörper eines anderen Pflastersteins
an einer noppenfreien Seite berührt.
Die DE-A1-37 03 368 zeigt bereits Pflastersteine
aus Beton oder einem Betonersatzstoff, wie Ton oder Keramik,
die teils zum Herstellen einer geschlossenen Pflasterdecke,
teils zum Herstellen eines Belags mit großen Fugen z. B. für
Grasbewuchs bestimmt sind und bei denen die jeweilige Noppen
anformung, die jeweils die Gestalt eines Balkens hat, unmit
telbar am Hauptkörper eines benachbarten Pflastersteins zur
Anlage kommt. Dabei werden Nachteile bei der Verlegung der
Pflastersteine zum Pflasterverband in Kauf genommen, indem
nur an einer Ecke des Hauptkörpers oder an zwei diagonal ge
genüberliegenden Ecken, und dann an benachbarten Seiten, des
Hauptkörpers je ein Balken an dem Hauptkörper angeformt ist
und die dadurch gewonnene Vereinfachung der Formgebung dazu
führt, daß im Belag ein Fugenversatz oder ein Drehen benach
barter Pflastersteine gegeneinander zwangsläufig in Kauf ge
nommen werden muß.
Wenn von der Anordnung einer Noppenanformung an ei
ner Ecke oder an mehreren Ecken die Rede ist, wird sowohl der
Fall in Betracht gezogen, daß im Bereich dieser Ecke nur ein
Balken an einer Seite des Hauptkörpers vorgesehen ist, als
auch der ebenso schon aus der DE-A1-37 03 368 bekannte Fall,
daß an der betreffenden Ecke, und speziell nur an dieser
Ecke, diese Ecke von zwei an den benachbarten Seiten des
Hauptkörpers ausgebildeten Balken umschlossen ist.
Die Erfindung greift eine Zielsetzung auf, die
schon bei den Pflastersteinen gemäß der DE-A1-37 03 368 ver
wirklicht ist, nämlich im Vergleich mit den Pflastersteinen
nach dem DE-U1-93 02 191, mit deren Vielzahl von Noppenanfor
mungen solche Pflastersteine aus Beton mit als Abstandshalter
dienenden Noppenanformungen zum Halten einer großen Fuge in
einem Pflasterverband zu schaffen, bei denen bei der Herstel
lung ein geringerer Formaufwand auftritt, und dabei Nachteile
bei der Verlegung der Pflastersteine zum Pflasterverband in
Kauf zu nehmen, wie insbesondere ein Drehen benachbarter
Pflastersteine gegeneinander. Die DE-A1-37 03 368 sieht dabei
speziell vor, überhaupt nur zwei balkenartige Nasen an zwei
vorzugsweise benachbarten Seiten des Hauptkörpers des Pfla
stersteines anzuordnen und benachbarte Steine so zu drehen,
daß die Balken eines Steines jeweils am balkenfreien Haupt
körpers des relativ gedrehten Nachbarsteins zur Anlage kom
men. Zur Bildung großer Fugen ist dabei speziell vorgesehen,
daß je ein Balken von diagonal gegenüberliegenden Ecken eines
vorzugsweise quadratischen Hauptkörpers ausgeht. Die Um
schließung nur einer Ecke durch die beiden Balken ist spezi
ell nur für den Fall der Herstellung eines geschlossenen Be
lages offenbart und setzt die Schaffung einer zusätzlichen
Aussparung im Hauptkörper voraus, in welche die Balken des
Nachbarsteins formschlüssig eingreifen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Pflaster
steine der hier in Frage stehenden Art mit Abstandsnoppen zu
schaffen, die unter Vermeidung gesonderter Abstandshalter zur
Bildung eines Belags mit großen Fugen geeignet sind und trotz
geringen Formgebungsaufwands selbst bei Grundformen des
Hauptkörpers des Pflastersteins, welche ihrerseits keine oder
nur geringe Verzahn- oder Verriegelungswirkung im Verband
haben, eine relativ gute Verzahn- oder Verriegelungswirkung
im Verband zeigen, ohne die Abstandsnoppen aufnehmende
Aussparungen im Hauptkörper zu benötigen.
Diese Aufgabe wird bei Pflastersteinen mit den
Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch dessen kenn
zeichnende Merkmale gelöst.
Bisher bestand bei Verbundpflastersteinen die all
gemeine Tendenz, diese möglichst unempfindlich gegen Bruch
beim Hantieren zu machen. Die Außenkonturen der bekannten
Verbundpflastersteine sind daher mehr oder minder sanft,
selbst wenn sie mit Abstandsnoppen versehen sind.
Beim Verlegen von Belägen mit großen Fugen hat man
daher für die Fugendistanzierung vielfach noch auf gesonderte
Abstandshalter zurückgegriffen, die auch schon in sich kreu
zende Fugen zugleich eingriffen. Diese Verlegeweise erfordert
jedoch gesonderte Lagerhaltung der Abstandshalter und relativ
umfangreiche manuelle Tätigkeit und macht Schwierigkeiten
beim maschinellen Verlegen.
Die Erfindung beruht wohl erstmals auf dem überra
schenden Gedanken, Abstandsnoppen nicht nur zur Distanzierung
gegenüber Nachbarsteinen, sondern unter Verwendung von Über
ständen an ihnen zusätzlich auch zur Bildung einer weiteren
großen Fuge zwischen Nachbarsteinen einzusetzen. Schon da
durch reduziert sich die Zahl an einem Hauptkörper notwendi
gerweise angeformter Abstandsnoppen mit Überstand mindestens
etwa um den Faktor 2, da jeder Abstandsnoppen dieser Art zu
gleich zwei große Fugen auf Distanz hält. Da diese beiden
großen Fugen ferner unter einem Winkel, z. B. insbesondere
rechtwinklig, zueinander verlaufen, bewirken die Überstände
an den Abstandsnoppen zugleich eine Verriegelung gegen Rela
tivverschiebung von Nachbarsteinen und fördern so den Zusam
menhalt des Belages unabhängig von der Umrißgestalt des
Hauptkörpers. Zwar ragen die Überstände an den Abstandsnoppen
von dessen Hauptkörper weiter weg, als man dies bisher ge
wohnt war. Es hat sich aber erwiesen, daß die Besorgnis einer
Bruchempfindlichkeit von Pflastersteinen gemäß der Erfindung
mit relativ weit hervorstehenden kleinen Überständen bei
sachgerechter normaler, gegebenenfalls auch maschineller Ver
legung nicht greift. Dies bedeutet die Überwindung eines Vor
urteils.
Die Ansprüche 2 und 3 machen Merkmale der DE-A1-37 03 368
nunmehr für die Erfindung nutzbar, indem nur mit einem
Minimum von Abstandsnoppen gearbeitet wird. Dies ist jedoch
kein zwingendes Merkmal der Erfindung.
Das absolute Minimum besteht gemäß Anspruch 2 in
der Verwendung nur eines Abstandsnoppens, der dann auch mit
dem zur Distanzierung von Nachbarsteinen dienenden Überstand
versehen ist. Bei Verwendung von zwei Abstandsnoppen gemäß
Anspruch 3 reicht es aus, wenn gemäß Anspruch 4 an nur einem
Abstandsnoppen der Überstand mit ausgebildet ist.
Die Merkmale der Ansprüche 5 und 6 variieren den
Gedanken der Ansprüche 2 und 4 dahingehend, daß eine einzige
Noppenanformung insbesondere nicht mehr unmittelbar an die
Ecke anschließt, sondern in Richtung zur Mitte der betreffen
den Seite des Hauptkörpers verschoben ist, wobei weiterhin
Eckennähe angestrebt wird. Als Grenzfall wird gemäß Anspruch
6 hier aber auch noch die Anformung einer einzigen Noppenaus
bildung sogar im Zentrum der betreffenden Seite des Hauptkör
pers in die bevorzugte Erfindungsidee mit einbezogen.
Die Erfindung bezieht sich ohne Beschränkung der
Allgemeinheit auf rechteckige Hauptkörper der Pflastersteine,
wobei eine quadratische Ausbildung der Hauptkörper, die in
dem Rechteckbegriff mit einbezogen ist, bevorzugt ist
(Anspruch 7), ohne langgestreckt rechteckige Hauptkörper aus
schließen zu wollen. Die Erfindung bezieht sich aber auch auf
anders als rechteckig geformte Hauptkörper (siehe Fig. 19 und
20 mit Beschreibung).
Die großen Fugen, deren Funktion als Mittel zur
Flächenentwässerung gegebenenfalls unter zusätzlicher Begrü
nung besonders bedeutsam ist, werden besonders ausgeprägt,
wenn nach Anspruch 9 die jeweilige Noppenanformung unter der
Verkehrsfläche endet. Eine solche Tieferlegung von Noppenan
formungen gegenüber einer auch im Rahmen der Erfindung mögli
chen Anordnung, bei der die Abstandsnoppen zur Verkehrsfläche
mit beitragen und dementsprechend bis in deren Ebene ragen,
ist an sich bekannt (DE-A1-38 04 760, Sp. 1, Z. 16-25), kon
kret von solchen Abstandsnoppen, die unter gegenseitiger Ab
stützung die Hauptkörper zweier benachbarter Rasenpflaster
steine gegeneinander distanzieren.
Die Noppenanformung kann gemäß Anspruchs 11 unter
schiedlich ausgebildet sein.
Die Noppenanformungen können dabei gemäß den An
sprüchen 14 und 22 einen L-förmigen oder gemäß Anspruch 15
einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisen. Alternativ dazu
kann die ganze Noppenanformung nach den Ansprüchen 16 sowie
18 bis 21 einen T-förmigen Querschnitt haben.
Von besonderem Interesse ist die Weiterbildung des
Pflastersteins nach den Ansprüchen 19 bis 21. Mit deren Hilfe
lassen sich gleiche und weitere Verlegemuster ebenso wie mit
solchen Pflastersteinen erzielen, bei denen im Sinne der Fig.
1 und 3 der Anspruch 15 verwirklicht ist, nämlich einer nur
eine Ecke des Hauptkörpers mit zwei Armen umgreifenden kreuz
förmigen Anformung. Die Bruchgefahr ist demgegenüber jedoch
erniedrigt.
Eine Noppenanformung hat normalerweise im oben er
läuterten Sinne die Aufgabe, eine große Fuge neben dem Haupt
körper des betreffenden Pflastersteins im Belag zu halten.
Die beschriebenen Sonderformen von Noppenanformungen in L-,
T- und Kreuzform schließen jedoch auch gemäß Anspruch 1 sol
che Überstände an den Noppenanformungen mit ein, welche zur
Fugenbildung, insbesondere zur Bildung großer Fugen, auch
zwischen Nachbarsteinen im Belag mit herangezogen werden.
Es ist daher vorzugsweise vorgesehen (Anspruch 10),
derartige Überstände abbrechen zu können, sei es für Beläge,
bei denen der betreffende Überstand mindestens lokal nicht
gebraucht wird, sei es in Randbereichen eines Belages, wo
sonst die Überstände nicht nutzbringend sind.
Aus ähnlichen Überlegungen kann im Sonderfall gemäß
Anspruch 24 auch von Nutzen sein, mindestens eine Noppenan
formung an einem Pflasterstein gänzlich abtrennen zu können.
Zum Abtrennen oder Abbrechen ist in beiden letztge
nannten Fällen der Ansprüche 10 und 24 eine Sollbruchzone
vorgeformt, wozu vielfache bekannte Techniken in Frage kom
men. Bevorzugt ist eine die Sollbruchzone definierende Ein
kerbung an der Oberseite und/oder an mindestens einer verti
kalen Flanke der betreffenden Zone im Pflasterstein.
Große Fugen werden konventionell so weit bemessen,
daß zwischen ihnen ein Rasenbewuchs möglich ist. Dies ist
auch ein Hauptanwendungsfeld der Pflastersteine gemäß der Er
findung. Als zweites Hauptanwendungsfeld zieht dabei die Er
findung solche Bemessungen der jeweiligen Noppenanformung im
Sinne von Anspruch 31 in Betracht, bei denen die Weite der
betreffenden großen Fuge oder einer im Belag durch besondere
Verlegung konstruierten Aussparung schmaler als für Rasenbe
wuchs, aber immer noch weiter als Normalfugen für übliche
Sandverfüllung bemessen ist. Dieses Zwischenformat der Fugen
oder Aussparungen ist insbesondere für solche Anwendungsfälle
von Interesse, bei denen der Abstand zwischen Pflastersteinen
im Belag für Versickerung von Niederschlagswasser nutzbar ge
macht werden soll. Insbesondere eine Verfüllung mit Splitt
oder Kies in entsprechender Dimensionierung kann hierfür An
wendung finden.
Die Ansprüche 25 bis 31 beschreiben einen Belag aus
erfindungsgemäßen Pflastersteinen. Dabei können die Fugen
nach Anspruch 26 einzelne Pflastersteine umgeben.
Dadurch, daß die erfindungsgemäßen Pflastersteine
vorzugsweise an mindestens zwei Seiten des Hauptkörpers
(Ansprüche 3 und 4) und im Falle der Ansprüche 2 und 5 mit 6
sogar an drei Seiten des Hauptkörpers von seitlichen Vor
sprüngen desselben gänzlich freigehalten werden können, wer
den im Rahmen der Erfindung nach Anspruch 1 ferner eine Reihe
von Sonderformen von Belägen möglich, z. B. eine gruppenweise
Zusammenfassung der Pflastersteine zu Einheiten, bei denen
nur im Umfang der Einheiten jeweils eine große Fuge ausge
bildet zu sein braucht, ohne eine Einbeziehung großer Fugen
auch in die Einheit ausschließen zu wollen. Auch kann man
Beläge aus erfindungsgemäßen Pflastersteinen so verlegen, daß
sie entweder unmittelbar oder nach Nutzbarmachung von Soll
bruchzonen in Pflasterungen mit anderen Belagelementen ein
paßbar sind.
Die Erfindung wird nun im folgenden anhand schema
tischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen noch
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2, 4 bis 8 sowie 11 Pflastersteine mit
je einer unter der Verkehrsfläche endenden Noppenanformung;
Fig. 3 und 10 Pflastersteine mit einer bis in die
Verkehrsfläche reichenden Noppenanformung; sowie die
Fig. 12 bis 17 verschiedene Beläge mit
erfindungsgemäßen Pflastersteinen unabhängig davon, ob deren
speziell gewählten Noppenanformungen in die Verkehrsfläche
einbezogen sind oder unter dieser enden;
Fig. 18 zeigt eine genauere konstruktive Ausfüh
rungsweise des Ausbildungsbeispiels gemäß Fig. 2. Während die
Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 bis 17 alle anhand qua
dratischer Hauptkörper beschrieben sind, kommen ebenso auch
nicht gezeigte langgestreckt rechteckige Hauptkörper in Ab
wandlung aller gezeigter Ausführungsbeispiele in Frage, ja
gemäß den Fig. 19 und 20 auch solche auf nicht rechteckiger
Grundform.
Alle Ausführungsformen erfindungsgemäßer Pflaster
steine, deren Noppenanformungen in der Verkehrsfläche enden,
lassen sich im Rahmen der Erfindung auch dann verwirklichen,
wenn die jeweilige Noppenanformung unter der Verkehrsfläche
endet, und umgekehrt. Dementsprechend lassen sich speziell
die Umrißformen der Fig. 1 bis 20 unabhängig davon verwirkli
chen, ob nun im speziellen Einzelbeispiel die Noppenanformung
in die Verkehrsfläche einbezogen ist oder unter dieser endet.
Soweit bei den Ausführungsbeispielen Sollbruchzonen
mit beschrieben sind, können die betreffenden Ausführungsbei
spiele im Rahmen der Erfindung auch ohne diese Sollbruchzonen
bei sonst gleicher Geometrie gefertigt werden, und umgekehrt.
Bei allen Ausführungsbeispielen sind bezüglich der
Noppenanformung nur deren wirksame, insbesondere deren Stütz
fläche bildende, Körper beschrieben und dargestellt. Die Nop
penanformungen können darüber hinaus noch geometrisch weiter
gebildet sein, insbesondere um zur Verminderung einer Bruch
gefahr beim Entformen bis zum Verlegen geeignete Übergangs
flanken zwischen der Noppenanformung und dem Hauptkörper des
Pflastersteins, gegebenenfalls aber auch zwischen nicht
stützflächenwirksamen Bereichen der Noppenanformungen selbst,
zu erzielen, nur zum Beispiel in vertikaler Richtung.
An einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
eines der erfindungsgemäßen Pflastersteine gemäß Fig. 18 wer
den derartige mögliche Übergänge ohne Beschränkung der Allge
meinheit ebenso wie eine bevorzugte Ausbildung einer Soll
bruchzone beispielsweise beschrieben, wobei entsprechende
Übertragungen dieser Merkmale auf alle anderen Ausführungs
beispiele der Erfindung ausdrücklich mit in Betracht gezogen
sind.
Allen Ausführungsformen der Erfindung liegt das
Prinzip zugrunde, mit wenigen Noppenanformungen (vorzugsweise
nur eine oder zwei) an jedem Pflasterstein Verlegemuster er
reichen zu können, die definierte Fugen aufweisen und in de
nen die einzelnen Pflastersteine so verkeilt sind, daß ein
Verrutschen oder Ausbrechen von einzelnen Pflastersteinen
oder ganzen Reihen von Pflastersteinen wirksam verhindert
wird.
Dabei ermöglichen die gezeigten Ausführungsformen
allein oder in Kombination mit herkömmlichen rechteckigen
Pflastersteinen - insbesondere aufgrund ihrer geringen Anzahl
von Noppenanformungen - im allgemeinen mehrere Verlegemuster
(Pflaster), von denen hier nur einige gezeigt sind. Dabei
können sich gegebenenfalls die Pflastersteine gegenseitig je
weils in Stützflächen ihrer Noppenanformungen berühren, es
sind jedoch Verlegemuster bevorzugt, bei denen die Stützflä
che einer Noppenanformung eines Pflastersteins den Hauptkör
per eines anderen Pflastersteins berührt. Dadurch, daß minde
stens eine Noppenanformung über einen Überstand auch noch be
nachbarter Pflastersteine untereinander auf Distanz hält, ist
eine größere Vielfalt nicht nur gegenüber Pflastersteinen ge
mäß dem DE-U1-93 02 191 möglich, sondern auch gegenüber Pfla
stersteinen gemäß der DE-A1-37 03 368.
Die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
ermöglichen dabei insbesondere Verlegemuster (Beläge) mit un
terschiedlichen Fugengrößen und -formen.
Bei allen Fig. 1 bis 11 sowie 19 und 20 handelt
es sich um Darstellungen unterschiedlicher Formen erfin
dungsgemäßer Pflastersteine. Ebenso beschreiben die Fig.
12 bis 17 jeweils unterschiedliche Beläge unter Verwendung
spezieller Formen erfindungsgemäßer Pflastersteine. In Fig.
18 ist die Ausführungsform gemäß Fig. 2 noch mehr detailliert
dargestellt.
In den Fig. 1 bis 18 ist, wie schon angesprochen,
der jeweilige geometrische Gedanke jeweils an einem quadrati
schen Hauptkörper veranschaulicht, wobei es aber im Rahmen
der Erfindung nicht entscheidend darauf ankommt, ob der
Hauptkörper quadratisch oder rechteckig (im horizontalen
Schnitt) oder anders (vgl. Fig. 19 und 20) ist.
Bei allen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Pflastersteine gemäß den Fig. 1 bis 11 mit 18 sowie 19 und 20
ist ein Hauptkörper 2 vorgesehen, der entweder nur eine ein
zige Noppenanformung 4 oder zwei Noppenanformungen 4 und 6
hat, die in bezug auf das Zentrum des Hauptkörpers 2 einander
genau oder im wesentlichen (vgl. Fig. 2) diagonal gegenüber
liegen. In einer Grenzlinie 8 zwischen Hauptkörper 2 und
Noppenanformung 4 bzw. 6 ist in der jeweiligen Draufsicht
verdeutlicht, daß die betreffende Noppenanformung nicht bis
in die dargestellte Verkehrsfläche des Hauptkörpers reicht.
Wo diese Grenzfläche 8 fehlt, soll die Noppenanformung sich
so weit nach oben erstrecken, daß sie in die vom Hauptkörper
gebildete Verkehrsfläche mit einbezogen ist. Wie bereits er
wähnt, kann man dabei Ausführungsformen mit einer solchen
Grenzfläche durch Ausführungsformen ohne eine solche Grenz
fläche, und umgekehrt, wahlweise im Rahmen der Erfindung er
setzen.
Eine solche Grenzfläche 8, also ein Enden der je
weiligen Noppenanformung unterhalb der Verkehrsfläche des
Hauptkörpers, ist speziell in den Fig. 1 und 2, 4 bis 8 sowie
11 dargestellt, während bei den anderen Ausführungsbeispielen
ohne eine derartige Grenzfläche von einer Einbeziehung der
jeweiligen Noppenanformung in die Verkehrsfläche des Haupt
körpers 2 ausgegangen wird.
Mit Ausnahme der Ausführungsformen der Fig. 7 sowie
11 ist die jeweilige Noppenanformung 4 bzw. 6 jeweils nur im
Eckbereich des Hauptkörpers 2 angeordnet. Dabei zeigt die
Fig. 11 eine Variante, bei der eine einzige Noppenanformung
nicht im Eckbereich, sondern nur an einer Seite des
Hauptkörpers 2 angeordnet ist, und zwar dezentral bzw. zwi
schen der Mitte und der Ecke der betreffenden Seite mit der
ausdrücklichen Tendenz, noch eckennah angeordnet zu sein.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 1 und 3 bis 11
sowie 19 und 20 und speziell auch mit der genannten Besonder
heit der Anordnung nicht genau im Eckbereich des Hauptkörpers
wie bei den anderen Ausführungsformen gemäß Fig. 11, bezogen
auf Fig. 7, ist jeweils nur eine einzige Noppenanformung 4
vorgesehen, während eine zusätzliche zweite Noppenanformung 6
in der erwähnten Diametralanordnung bei den Ausführungsbei
spielen der Fig. 2 (mit 18) vorgesehen ist.
Die Noppenanformungen 4 unterscheiden sich in sol
che, welche an der betreffenden Ecke des Eckbereichs an den
beiden angrenzenden Seiten des Hauptkörpers 2 angeformt sind
(Fig. 1 bis 3, 6, 19 und 20) und solche, bei denen die be
treffende Noppenanformung 4 im Eckbereich nur an einer Seite
des Hauptkörpers 2 angeordnet ist, nämlich bei den Fig. 4, 5
sowie 7 bis 11.
Die dezentrale Anordnung an einer Seite des Haupt
körpers mit etwas Eckenferne gemäß Fig. 11 wurde bereits wei
ter oben angesprochen.
Soweit zweite Noppenanformungen 6 im jeweiligen
Eckbereich des Hauptkörpers 2 vorgesehen sind, könnten sie
auch die betreffende Ecke unter Anformung an die beiden an
schließenden Seiten des Hauptkörpers 2 umgreifen. Gezeigt ist
nur eine Ausführungsform, bei der gemäß Fig. 2 die zweiten
Noppenanformungen 6 im jeweiligen Eckbereich jeweils nur an
einer an die Ecke anschließenden Seite vorgesehen sind.
Während grundsätzlich die zweite Noppenanformung 6 gleich wie
die erste Noppenanformung 4 gestaltet sein könnte, zeigt die
bevorzugte Ausführungsform nach der Fig. 2 in Verbindung mit
Fig. 18, daß die beiden Noppenanformungen 4 und 6 auch unter
schiedlich sein können, sogar in diesem bevorzugten Fall sein
sollen.
Im einzelnen zeigen die einzelnen Fig. 1 bis 11 so
wie 18 bis 20 folgende Besonderheiten:
Die einzige Noppenanformung 4 in einem Eckbereich des Hauptkörpers hat im Falle der Fig. 4, 8 und 9 die Form eines L (bezogen auf den horizontalen Querschnitt des stütz flächenbildenden Körpers) mit Balken 12 und 14, jedoch mit Anordnung im Eckbereich jeweils nur an einer angrenzenden Seite dieser Ecke.
Die einzige Noppenanformung 4 in einem Eckbereich des Hauptkörpers hat im Falle der Fig. 4, 8 und 9 die Form eines L (bezogen auf den horizontalen Querschnitt des stütz flächenbildenden Körpers) mit Balken 12 und 14, jedoch mit Anordnung im Eckbereich jeweils nur an einer angrenzenden Seite dieser Ecke.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 liegt eine Au
ßenseite des einen Balkens 12 des L an einer Seitenfläche der
betreffenden Ecke an, während die Außenfläche des anderen
Balkens 14′ mit der anderen an die betreffenden Ecke angren
zenden Seite des Hauptkörpers 2 nach außen hin fluchtet, mit
der Folge, daß der Balken 14 in Richtung der letztgenannten
Seite über dem Balken 12 einen Überstand 16 bildet.
Fig. 9 entspricht insoweit Fig. 4, wobei lediglich
Fig. 4 in der früher erläuterten Weise aufgrund der Grenzli
nie 8 einen Pflasterstein mit einer Noppenanformung 4 zeigt,
die von unten her nicht bis in die Verkehrsfläche des Haupt
körpers 2 reicht, während gemäß Fig. 9 die Noppenanformung 4
in die Verkehrsfläche des Hauptkörpers 2 mit einbezogen ist.
Fig. 8 zeigt demgegenüber eine andere Anordnung der
L-förmigen Noppenanformung 4. Bei dieser Anordnung liegt die
Außenfläche eines Balkens 12 längs der Distanz, um die der
eine Balken 12 gegenüber dem anderen Balken 14 übersteht, an
der einen an die betreffenden Ecke angrenzenden Seite des
Hauptkörpers 2 an, während der andere Balken 14 vom Balken 12
hin nach der anderen Seite als der des Hauptkörpers 2 ragt,
wobei der Balken 14 in Verlängerung des Balkens 12 über den
Hauptkörper 2 über die Breite des Balkens 12 übersteht und
dabei einen Überstand 16 entsprechend dem der Fig. 4 bildet.
Im Falle der Ausführungsform der Fig. 2 ist die
zweite Noppenanformung 6 als Balken mit lediglich quadrati
schem horizontalen Querschnitt ausgebildet. Die andere erste
Noppenanformung 4 hat hier im Falle der Fig. 2 die Form eines
T. Diese Form ist sonst auch noch bei den Ausführungsformen
der Fig. 5 bis 7 sowie 10 und 11, 18 und mit gekrümmter (Fig.
19) bzw. geknickter (Fig. 20) Modifikation des T-Balkens vor
gesehen.
Bei der aus dem Eckbereich des Hauptkörpers 2 an
einer Seite desselben etwas herausgerückten Noppenanformung 4
der Fig. 11 liegt dabei die Außenseite des Querbalkens des T
an der einen Seite des Hauptkörpers 2 an und der Fuß 20 er
streckt sich dabei mittig vom Querbalken 18 vom Hauptkörper 2
aus fort und bildet dabei wiederum einen Überstand 16.
Bei der Ausführungsform der Fig. 11 ist der vom Fuß
20 gebildete Überstand 16 an den Querbalken 18 über eine
durch eine obere und/oder vertikale Kerbe ausgebildete Soll
bruchzone 22 abgesetzt, welche bedarfsweise ein Abbrechen
oder sonstiges Abtrennen des Überstands 16 vom Querbalken 18
erlaubt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 fehlt diese
Sollbruchzone 22. Es sei bemerkt, daß in jedem Fall, wenn ei
ne Noppenanformung 4 oder gegebenenfalls 6 einen Überstand 16
bildet, der nicht unmittelbar zur Abstandhaltung der großen
Fuge an dem betreffenden Hauptkörper des Pflastersteins
dient, sondern in die Fuge zwischen benachbarten Pflaster
steinen eingreift, eine derartige Sollbruchzone zwischen dem
Überstand 16 und dem sonstigen Bereich einer Noppenanformung
stets auch dann vorgesehen sein kann, wenn dies nicht bei dem
betreffenden Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Umgekehrt
kann die Ausführungsform der Fig. 11 auch ohne die betref
fende Sollbruchzone 22 ausgebildet sein, wie unter Bezug auf
Fig. 11 an Fig. 7 dargestellt ist.
Daß ferner eine zweite Sollbruchzone 22 in entspre
chender Ausbildungsart stets auch noch bei beliebiger Gestal
tung der jeweiligen Noppenanformung 4 bzw. 6 an den Hauptkör
per 2 möglich ist, wird später noch anhand des besonderen
Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 2 an der detaillierteren Dar
stellung nach Fig. 18 beschrieben, die insoweit auch auf alle
anderen Ausführungsformen zu übertragen ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 geht aus der nach
Fig. 7 hervor, indem die T-förmige Noppenanformung 4 hier bis
unmittelbar an die betreffende Ecke gerückt ist, so daß hier
die Endfläche des Querbalkens 18 des T mit der anderen Seite
der betreffenden Ecke fluchtet.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 ist die erste
Noppenanformung 4 bzw. im Falle der Fig. 6 die einzige Nop
penanformung 4 wiederum T-förmig gestaltet, wobei hier an der
betreffenden Ecke der zugehörige Eckbereich unter Umgreifen
desselben in den Winkel zwischen den Fuß 20 und den einen Arm
26 des Querbalkens 18 in Anformung an beide von der betref
fenden Ecke ausgehenden Seiten des Hauptkörpers 2 eingefügt
ist. Dabei ist der Querbalken 18 völlig außerhalb des hori
zontalen Querschnitts des Hauptkörpers 2 gelegen. Der andere
Arm 28 des Querbalkens 18 erstreckt sich dabei in Längsrich
tung des Querbalkens 18 vom Hauptkörper 2 fort und bildet
wiederum einen Überstand 16, der gemäß Fig. 2 durch eine
Sollbruchzone 22 vom übrigen stützflächenbildenden Körper der
Noppenanformung 4 abgeteilt sein kann, aber gemäß Fig. 6
nicht sein muß.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 ist dabei die
Überstandslänge des Überstands 16 über den Querbalken 18
gleich der Abstandslänge der zweiten Noppenanformung 6 vom
Hauptkörper 2, während die Breite des Überstands 16 von der
Breite der Noppenanformung 6 unterschiedlich sein kann und im
Regelfall auch sein wird.
Fig. 1 schließlich zeigt eine Ausführungsform, bei
der die Noppenanformung 4 aus der beschriebenen T-Form da
durch hervorgeht, daß zusätzlich zu dem Fuß 20 noch ein einen
weiteren Überstand 16 bildender Gegenfuß 30 gegenübersteht.
Der Fuß 20 und der Gegenfuß 30 bilden dabei gemeinsam einen
ersten Querbalken des horizontalen kreuzförmigen Querschnitts
der Noppenanformung 4, der sich mit deren gleich ausgebilde
tem anderen Querbalken 18 kreuzt, der einen weiteren Über
stand 16 bildet.
Insoweit gelten bezüglich der T-Form (mit Abzug des
Gegenfußes 30) dieselben Ausführungen wie die, die schon zu
Fig. 6 gemacht sind. Ebenso wie dort hat der Hauptkörper 2
hier vollen quadratischen (oder alternativ rechteckigen) ho
rizontalen Querschnitt ohne Anordnung einer zweiten Noppenan
formung 6 wie in Fig. 2. Im Falle von Fig. 1 können hier zwei
Überstände 16 jeweils über eine Sollbruchzone 22 an den übri
gen von sich kreuzenden Balken gebildeten Körper der Noppen
anformung 4 angeschlossen sein.
Fig. 3 veranschaulicht nochmals, wie schon mehrfach
besprochen, daß die Noppenanformung 4 nicht nur, wie im Falle
der Fig. 1, unterhalb der vom Hauptkörper 2 gebildeten Ver
kehrsfläche bleiben muß, sondern allgemein und demnach auch
hier bis in die Verkehrsfläche reichen kann.
Anhand der Ausführungsform nach Fig. 2 zeigt Fig.
18 ferner einige Besonderheiten, die auch bei allen anderen
geeigneten Ausführungsformen verwirklicht sein können.
Zum einen ist die Sollbruchzone 22 bei der Noppen
anformung 4 zwischen deren Überstand 16 und dem übrigen aus
Balken gebildeten Körper der Noppenanformung durch eine obere
Kerbe gebildet, deren eine Flanke parallel zu einer vertikal
verlaufenden Seite des L-förmigen Restkörpers der
Noppenanformung und deren andere Flanke schräg von unten nach
oben außen in Richtung zum Überstand 16 verläuft. Statt
dessen, oder zusätzlich, kann in bevorzugter Weise die Soll
bruchzone 22 auch von einer vertikalen Kerbe am Ansatz des
Überstandes 16 am balkenförmigen Körper des anschließenden
Querbalkens der Noppenanformung 4 gebildet sein.
Es ist möglich, noch eine weitere Sollbruchzone
zwischen der ersten oder einzigen Noppenanformung 4 und dem
Hauptkörper 2 vorzusehen. Die Dimensionierungen beider Soll
bruchzonen müssen dann so gewählt sein, daß die Trennungsbe
stimmtheit bei der Sollbruchzone 22 der Noppenanformung 4
nicht in Frage gestellt ist.
Eine zweite Sollbruchzone 24 ist hier jedenfalls
zwischen dem Hauptkörper 2 und der zweiten Noppenanformung 6
vorgesehen. Diese ist wiederum durch eine Kerbe realisiert,
deren eine Flanke hier fluchtend mit der Vertikalseite des
Hauptkörpers 2 und deren andere Flanke von unten nach oben
außen in Richtung der Noppenanformung 6 verläuft, aber ebenso
im Ansatz der Noppenanformung 6 an den Hauptkörper vertikal
verlaufen kann oder mit der gezeigten Ausbildung kombiniert
ist.
Die schräg orientierte Kerbgestalt der Sollbruchzo
nen dient dazu, im Falle des Bruchs sicherzustellen, daß an
der Bruchzone keine überstehenden Reste mehr stehenbleiben,
sondern vielmehr möglichst eine glatte Grenzfläche gebildet
wird.
Ferner ist in Fig. 18 mit Übertragbarkeit auf alle
anderen Ausführungsformen gezeigt, daß es bei der geometri
schen Gestalt nur auf die stützwirksamen Querschnitte der je
weiligen Noppenanformung 4 bzw. 6 ankommt, wobei diese stütz
wirksamen oder allgemein wesentlichen Querschnitte in den
Fig. 1 bis 11 sowie 18 bis 20 dargestellt sind.
Darüber hinaus können entsprechend Fig. 18 noch ge
eignete Übergangsflächen an den Hauptkörper 2 im Anschluß an
die jeweilige Noppenanformung 4 bzw. 6 angeformt sein, um
beispielsweise die Bruchneigung zu verkleinern und die Ent
formung zu verbessern. Hierbei handelt es sich insbesondere
um Übergangsflächen 32 mit einer konkaven Variante 32a und
einer konvexen Variante 32b in horizontaler Richtung sowie um
Übergangsflächen 33 in vertikaler Richtung, insbesondere wenn
die betreffende Noppenanformung unterhalb der Verkehrsfläche
des Hauptkörpers endet (wie dargestellt) und somit ein verti
kaler Übergang nach oben zu in Richtung zum Hauptkörper Raum
hat. Auch die Übergangsflächen 33 können wie die Übergangs
flächen 32a bzw. 32b konkav oder konvex oder sonst irgendwie
zweckmäßig gestaltet sein.
Nachfolgend werden verschiedene bevorzugte Beläge
anhand von bestimmten beschriebenen Ausführungsformen be
schrieben, wobei alle erwähnten Varianten von erfindungsgemä
ßen Pflastersteinen dabei sinngemäß ebenfalls Anwendung fin
den können: insbesondere Varianten bezüglich Höhenerstreckung
der jeweiligen Noppenanformung unterhalb oder bis in die Ver
kehrsfläche, Anordnung von Sollbruchzonen, Anordnung von
Übergangsflächen in seitlicher oder vertikaler Richtung, qua
dratischer, sonstwie rechteckiger oder in Sonderfällen auch
anderer Querschnitt des Hauptkörpers.
Grob gepunktet sind hierbei große Fugen 34. Fein
gepunktet sind Pflastersteine bzw. Pflasterplatten mit kon
ventionellem doppeltquadratischen rechteckigen Querschnitt
dargestellt.
Es ist bemerkenswert, daß alle dargestellten Beläge
Bauformen ergeben, welche bei den bekannten Belägen der
DE-U1-93 02 191 nicht möglich sind. Wie beispielsweise deren
Fig. 9 zeigt, werden dort die Pflastersteine mit quadrati
schem Hauptkörper in einem Schachbrettmuster verlegt, wobei
sich eine gitterartige Fugenbildung ergibt, welche die Haupt
körper der einzelnen Pflastersteine umgibt. Dabei können je
doch die Pflastersteine zeilen- und spaltenweise entlang der
Stützflächen der Noppenanformungen verrutschen. Eine Stabili
sierung dieser bekannten Pflasterverbände läßt sich nur durch
stabilisierende Einsätze erreichen, wie sie in den Fig. 11
und 12 der DE-U1-93 02 191 gesondert vorgesehen sind.
Die Erfindung ermöglicht demgegenüber zum einen
Verbände, die mindestens in Zeilen- bzw. Spaltenrichtung
durch formschlüssigen Eingriff gegen ein gegenseitiges Ver
rutschen verhindert sind oder bestimmte bisher nicht in Frage
kommende Sondermuster ermöglichen.
Der Belag nach Fig. 12 beruht auf Pflastersteinen
gemäß Fig. 1 bzw. Fig. 3.
Dabei sind die Hauptkörper 2 jeweils paarweise so
gruppiert, daß benachbarte Pflastersteine, die an einer mit
Sand verfüllbaren Normalfuge 38 aneinander anschließen, ihre
jeweilige in nur einem Eckbereich vorgesehene Noppenanformung
4 an diagonal gegenüberliegenden Orten des Pflastersteinpaa
res haben. Die Steinpaare sind spaltenweise übereinander an
geordnet, wobei sich jeweils eine erste große Fuge 34a zwi
schen diesen Steinpaaren bildet.
Die Steinpaare in benachbarten Spalten sind jeweils
um eine Breite eines Pflastersteinhauptkörpers gegeneinander
versetzt. Die Spalte sind voneinander durch eine zweite große
Fuge 33b voneinander getrennt, wobei die zweiten großen Fugen
33b doppelte Breite wie die ersten Fugen 33a haben.
Fig. 13 zeigt, daß dieselbe Pflastersteinform wie
in Fig. 12 auch dazu verwendet werden kann, ganz konventio
nelle Beläge mit Ausbildung einer großen Fuge 34, hier glei
cher Breite, rings um jeden Hauptkörper 2 eines Pflaster
steins vorzusehen, wobei jedoch über die einzelnen Noppenan
formungen 4 sowohl in Zeilen- als auch in Spaltenrichtung ei
ne formschlüssige Verzahnung benachbarter Pflastersteine be
wirkt wird. Diesen Belag erhält man sehr einfach, indem er
zeilenweise so aufgebaut wird, daß jeder Hauptkörper 2 rechts
unten (oder an einer anderen definierten Ecke) die einzige
Noppenanformung 4 aufweist.
Fig. 14 veranschaulicht eine Möglichkeit, Pflaster
steine gemäß Fig. 2 bzw. 18 spaltenweise mit jeweils gleicher
Steinorientierung so zu verlegen, daß rings um den Hauptkör
per 2 jeden Steins jeweils eine große Fuge 34 verläuft und
die großen Fugen 34 dann, wenn, nur beispielsweise, die Ab
standsnoppen 4 und 6 jeweils unter der Verkehrsfläche enden,
wie die Grenzlinien eines Schachbretts sich rechtwinklig
kreuzend durchlaufen. Die Überstände 16 am jeweiligen Ab
standsnoppen 4 bewirken dabei eine Verriegelung der Hauptkör
per 2 gegen Verschiebung in Spaltenrichtung, während der am
Hauptkörper 2 selbst angeformte Balken des Abstandsnoppens 4
eine Sicherung gegen Relativverschiebung in Zeilenrichtung
bewirkt. Der zusätzliche Abstandsnoppen 6 an jedem Stein sta
bilisiert die Steinlage.
Man erkennt ferner an Fig. 14, daß eine Kombination
mit gruppenweise, hier jeweils vier, angeordneten normalen
quadratischen (oder auch langgestreckt rechteckigen) Steinen
oder Platten, die Normalfugen miteinander bilden, ohne weite
res möglich ist, wobei ein Teil der Pflastersteine gemäß Fig.
2 bzw. 18 um 180° gedreht wird bzw. der Überstand 16 an der
Sollbruchstelle 22 bei zwei Steinen abgetrennt wird.
Fig. 15 zeigt am Beispiel von Pflastersteinen gemäß
Fig. 6, daß man dann, wenn Abstandsnoppen 4, hier mit je ei
nem Überstand 16, nur an einer Ecke des Hauptkörpers angeord
net sind, Einheiten 40 von je vier Pflastersteinen bilden
kann, deren Hauptkörper 2 untereinander jeweils nur Normalfu
gen bilden, die aber außen jeweils von großen Fugen 34 umge
ben sind. Bei dieser Anordnung sind alle Abstandsnoppen 4 am
Rande der Einheiten 40 angeordnet. Es kommt zu einem hälfti
gen Versatz der Einheiten 40 und damit auch der großen Fugen
34 gegeneinander, wobei der Versatz umlaufend um jede Einheit
40 jeweils im Uhrzeigersinn erfolgt. Die zwischen den Einhei
ten 40 entstehenden Aussparungen können durch normale quadra
tische oder rechteckige Platten, die dann ebenfalls von gro
ßen Fugen 34 umgeben sind, gefüllt werden. Bei dieser Anord
nung ergibt sich ein vollständiger Verbund zwischen Spalten
und Zeilen des Belages.
Die Fig. 16 und 17 schließlich zeigen bevorzugte
Beläge unter Verwendung von Pflastersteinen gemäß Fig. 2 bzw.
Fig. 18.
Der Belag gemäß Fig. 16 ist analog dem der Fig. 13
ein schachbrettartiger Belag, bei dem in der Darstellungs
ebene in vertikaler Richtung ein gegenseitiger Formschluß und
eine relative Verschiebbarkeit nur in Zeilenrichtung vorhan
den sind. Wenn man die Zeilenrichtung als Verkehrsrichtung
wählt, erhält man dabei einen hinreichenden formschlüssigen
Zusammenhang des Verkehrsweges in dessen Querrichtung.
Fig. 17 variiert die Ausführungsform nach Fig. 16
dadurch, daß ein halber Steinversatz vorgesehen ist, der bei
der Anordnung nach Fig. 13 mit kreuzförmigen einzigen Noppen
anformungen 4 nicht möglich ist.
Die jeweilige Sollbruchzone 22 ist ausdrücklich
eingezeichnet. Wenn man bei den Pflastersteinen gemäß Fig. 2
bzw. 18 nämlich den Überstand 16 abbricht, kann man auch noch
andere Beläge mit oder ohne Einschluß normaler quadratischer
oder sonst rechteckiger Pflasterplatten oder -steine erhal
ten. Außerdem kann man durch Abspalten des jeweiligen Über
standes 16 den Rand des Belages bereinigen, wie man in der
Zeichnungsebene von Fig. 16 an den dort zeilenmäßig überein
ander herausragenden Überständen 16 erkennen kann.
Fig. 16 und 17 zeigen jeweils zeilenweise gleichar
tigen Aufbau.
In Fig. 18 ist die obere Darstellung die auch sonst
gewählte Darstellung in Draufsicht, die untere Darstellung
jedoch eine Seitenansicht.
Die Fig. 19 und 20 zeigen nur beispielsweise, daß
die Erfindung auch bei Pflastersteinen mit nicht rechteckigen
bzw. quadratischen Hauptkörpern anwendbar ist.
Der Pflasterstein nach Fig. 19 hat statt gerader
Konturen gerundete. Dabei wird der Hauptkörper 2 eines Natur
steins, z. B. Katzenbuckelsteins, durch nur ganz oder teil
weise nach außen konkave Seiten 50 nachgebildet, die ein
langgestrecktes Rechteck umschreiben und jeweils in einem
Eckbereich 52 des Hauptkörpers 2 aneinander anschließen. In
nur einem solchen Eckbereich 52 ist als nur ein mögliches
Beispiel ein Abstandsnoppen 4 aus zwei sich kreuzenden Balken
mit gerundeter Außenkontur angeformt, der zwei nach außen ra
gende Überstände 16 aufweist. Insoweit handelt es sich um
eine Übertragung der Bauweise des Abstandsnoppens 4 gemäß
Fig. 1 oder 3 auf die andersartige horizontale Umrißform des
Hauptkörpers 2.
Der Pflasterstein nach Fig. 20 hat die geradlinige
Umrißgestalt beibehalten, beschreibt jedoch mit dem horizon
talen Umriß seines Hauptkörpers 2 ein reguläres Sechseck.
Wiederum an nur einer Ecke des Hauptkörpers ist ein einziger
Abstandsnoppen 4 angeformt, der hier die Form eines mit Ab
knickung modifizierten T hat, dessen abgeknickter Balken wie
bei der Kreuzform der Fig. 1 und 3 die Ecke umgibt und dessen
Fuß 20 als einziger Überstand 16 wie bei den T-Formen der
Fig. 5 und 7 dient.
Analog sind auch mit geradliniger oder krummliniger
Begrenzung andere nicht rechteckige bzw. nicht quadratische
horizontale Querschnitte der Hauptkörper von Pflastersteinen
mit sinngemäßer Übertragung der früher beschriebenen Formen
von Abstandsnoppen 4 und gegebenenfalls 6 möglich, solange
wenigstens ein Balken eines Abstandsnoppens einen bestimmten
Pflasterstein gegen seinen Nachbarstein und wenigstens ein
Überstand 16 am Balken Nachbarsteine des bestimmten Steins
untereinander zu jeweils einer großen Fuge auf Distanz hal
ten.
Claims (31)
1. Pflasterstein aus Beton, mit einem die Nutzfläche
bildenden Hauptkörper (2), der mindestens eine Noppenanfor
mung (4; 6) am Hauptkörper (2) aufweist, die mit mindestens
einem am Hauptkörper (2) angrenzenden Balken (12, 14; 18) zum
Halten einer großen Fuge (34) dieses Hauptkörpers (2) gegen
über dem Hauptkörper eines im Verband benachbarten Pflaster
steins aus Beton oder mehreren derselben versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens ei
ner Noppenanformung (4) an dem Hauptkörper (2) mindestens ein
Balken (12, 14; 18) seinerseits mit mindestens einem Über
stand (16) zum Halten einer anderen großen Fuge (34) zwischen
den Hauptkörpern benachbarter Pflastersteine versehen ist.
2. Pflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Noppenanformung (4) nur an einer Ecke des Haupt
körpers (2) vorgesehen ist.
3. Pflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Noppenanformung (4; 6) nur an zwei, vorzugsweise
gegenüberliegenden, Ecken des Hauptkörpers (2) vorgesehen
ist.
4. Pflasterstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß nur an einer Ecke des Hauptkörpers (2) die Noppenan
formung (4) mit mindestens einem Überstand (16) versehen ist.
5. Pflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Noppenanformung (4) nur an einer Seite des
Hauptkörpers (2) vorgesehen ist.
6. Pflasterstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Noppenanformung (4) an dieser Seite mittig oder
vorzugsweise dezentral angeordnet ist.
7. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (2) einen recht
eckigen, vorzugsweise quadratischen, horizontalen Querschnitt
hat.
8. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4; 6) mit
einer Stützfläche ausgebildet ist, die parallel zur Seiten
kontur des Hauptkörpers (2) verläuft.
9. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4; 6) unter
der Verkehrsfläche endet.
10. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Überstand (16) an seinen
Balken (12, 14; 18) über eine vertikal und/oder horizontal
verlaufende Sollbruchzone (22) anschließt.
11. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformungen (4; 6) an
den beiden Ecken des Hauptkörpers (2) unterschiedlich ausge
bildet sind.
12. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4) eckum
greifend ausgebildet ist.
13. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4) symme
trisch zur Winkelhalbierenden dieser Ecke ausgebildet ist.
14. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (12) und der Vorsprung
(16) der Noppenanformung (4) gemeinsam L-förmig sind.
15. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4) kreuz
förmig aus zwei Balken (12, 14) und zwei Vorsprüngen (16) zu
sammengesetzt ist.
16. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4, 6) T-
förmig aus zwei Balken (12, 14) und einem Vorsprung (16) zu
sammengesetzt ist.
17. Pflasterstein- nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Noppenanformung (6) an einer Ecke nur an
einer Seitenfläche des Hauptkörpers (2) angeordnet ist.
18. Pflasterstein nach Anspruch 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbalken (18) des T an der Seiten
fläche des Hauptkörpers (2) angeformt ist und der Fuß (20)
des T als Vorsprung (16) rechtwinklig zur Seitenfläche nach
außen absteht.
19. Pflasterstein nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ecke des Hauptkörpers (2) im Winkel zwi
schen dem einen Balken (14) bildenden Fuß (20) des T und ei
nem den anderen Balken (12) bildenden Arm des Querbalkens
(18) angeordnet ist, dessen anderer Arm den Überstand (16)
bildet.
20. Pflasterstein mindestens nach den Ansprüchen 11 und
19, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der anderen Ecke vor
gesehene zweite Noppenanformung (6) an der Seite des Haupt
körpers (2) angeordnet ist, die parallel zu der Seite des
Hauptkörpers (2) verläuft, an der der Fuß (20) der T-förmigen
ersten Noppenanformung (4) angeordnet ist.
21. Pflasterstein nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß der stützflächenbildende Querschnitt der zwei
ten Noppenanformung (6) aus einem Rechteck besteht, das vor
zugsweise in Länge und/oder Breite mit dem Fuß (20) des T der
ersten Noppenanformung (4) übereinstimmt.
22. Pflasterstein nach den Ansprüchen 14 und 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Noppenanformung (4) einen L-
förmigen Querschnitt hat, der mit einem Balken (12) im Maß
des Überstandes (16) über die Ecke übersteht und im überste
henden Bereich mit dem Vorsprung (16) nach außen weist.
23. Pflasterstein nach einem der Ansprüche 14 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der stützflächenbildende Quer
schnitt einer L-, T- oder kreuzförmigen Noppenanformung (4,
6) aus einem im Abwinklungsbereich angeordneten Quadrat und
deren jeweils angeschlossenen Quadraten oder Rechtecken einer
mit dem Quadrat übereinstimmenden Seitenlänge zusammengesetzt
ist.
24. Pflasterstein nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine Noppenanformung (6) über eine
vertikale und/oder horizontale Sollbruchzone (24) an den
Hauptkörper (2) angeschlossen ist.
25. Belag aus Pflastersteinen nach einem der Ansprüche
1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Pflastersteine
unter Bildung großer Fugen (34) verlegt sind.
26. Belag nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß
die großen Fugen (34) einzelne Pflastersteine umgeben.
27. Belag nach einem der Ansprüche 25 oder 26, gekenn
zeichnet durch Einbeziehung in eine Pflasterung mit anderen
Belagelementen, vorzugsweise normalen rechteckigen oder qua
dratischen Steinen oder Platten.
28. Belag nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pflastersteine gruppenweise zu Ein
heiten (40) zusammengefaßt sind, die jeweils an ihrem Umfang
die große Fuge (34) bilden.
29. Belag nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit (40) in ihrem Innenbereich jeweils frei von
einer großen Fuge (34) ausgebildet ist.
30. Belag nach einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens Teile der großen Fuge (34)
breiter als eine Sandfuge und schmaler als eine Rasenfuge
ausgebildet sind.
31. Belag nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß
die Weite des Teils der großen Fuge (34) im Bereich von 5-15
mm, vorzugsweise 9-14 mm, beträgt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4446427A DE4446427A1 (de) | 1994-02-16 | 1994-12-23 | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9402546 | 1994-02-16 | ||
DE4446427A DE4446427A1 (de) | 1994-02-16 | 1994-12-23 | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4446427A1 true DE4446427A1 (de) | 1995-08-17 |
Family
ID=6904657
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9420660U Expired - Lifetime DE9420660U1 (de) | 1994-02-16 | 1994-12-23 | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen |
DE4446427A Withdrawn DE4446427A1 (de) | 1994-02-16 | 1994-12-23 | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen |
Family Applications Before (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9420660U Expired - Lifetime DE9420660U1 (de) | 1994-02-16 | 1994-12-23 | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (2) | DE9420660U1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19601723A1 (de) * | 1996-01-18 | 1997-07-24 | Klinkerwerk Hagemeister Gmbh & | Pflaster- oder Verblendstein und Verfahren zum Herstellen eines solchen Steines |
EP1036882A1 (de) * | 1999-03-15 | 2000-09-20 | FIEGE & BERTOLI GmbH & Co. KG. | Kunststein für Pflasterzwecke |
-
1994
- 1994-12-23 DE DE9420660U patent/DE9420660U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1994-12-23 DE DE4446427A patent/DE4446427A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19601723A1 (de) * | 1996-01-18 | 1997-07-24 | Klinkerwerk Hagemeister Gmbh & | Pflaster- oder Verblendstein und Verfahren zum Herstellen eines solchen Steines |
EP1036882A1 (de) * | 1999-03-15 | 2000-09-20 | FIEGE & BERTOLI GmbH & Co. KG. | Kunststein für Pflasterzwecke |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE9420660U1 (de) | 1995-02-16 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP0648291B1 (de) | Pflasterstein mit seitlichen abstandshaltern | |
EP0377460B1 (de) | Bausatz aus (Beton-)Formsteinen | |
EP0465536B1 (de) | Winkelstein zur flächenbefestigung | |
EP0063795B1 (de) | Bodenbelagelement, aus mehreren Bodenbelagelementen gebildete Verlegeeinheit und Gruppe von Bodenbelagelementen | |
DE10149250A1 (de) | Formstein aus Beton und Bausatz aus Formsteinen zur Erstellung von Erdreichabdeckungen | |
EP0287747B1 (de) | Pflastersteinsatz zur Verlegung einer Bogenpflasterung | |
EP0498848A1 (de) | Formsteinsatz und formstein zum belegen von bodenflächen mit breiten fugen. | |
DE69003226T2 (de) | Baustein. | |
DE19520887C2 (de) | Pflastersteinverlegeelement | |
DE19733741C2 (de) | Verbundpflasterstein | |
EP1088941B1 (de) | Enwässerungsrinne sowie Rinnenelement hierfür | |
AT403389B (de) | Pflasterstein in rechteckiger form | |
DE4446427A1 (de) | Pflasterstein aus Beton und Belag aus derartigen Pflastersteinen | |
EP0415093B1 (de) | Sechseck- bzw. Fünfeck-Stein | |
DE19824556B4 (de) | Betonpflasterstein | |
DE8717484U1 (de) | Plasterförmiger Betonstein | |
EP3851581B1 (de) | Pflasterstein aus beton, flächenbelag sowie verfahren zum herstellen eines pflastersteins | |
EP1181413B1 (de) | Formstein | |
AT409147B (de) | Betonpflasterstein | |
EP1181414B1 (de) | Formstein | |
EP4038238A1 (de) | Pflasterstein aus beton, pflasterverband und verfahren zum herstellen eines pflastersteins | |
EP0927792A2 (de) | Pflastersteinelement | |
DE10006364A1 (de) | Formstein | |
DE1975743U (de) | Doppelverbund-pflasterstein in doppelformat. | |
DE29619461U1 (de) | Pflasterrinne, bestehend aus Formsteinen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZAPF GMBH + CO., 95448 BAYREUTH, DE |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |