DE4415472C2 - Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden Elektro- und/oder Elektronikbauteilen - Google Patents
Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden Elektro- und/oder ElektronikbauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Patentan
spruch 1.
Mit der immer größer werdenden Menge an nicht mehr brauchbaren und zu
verschrottenden Elektro- und Elektronikbauteilen stellt sich in zunehmendem
Maße das Problem der Verarbeitung dieser Bauteile, da der Schrott zum einen
eine Vielzahl an teueren, wiederzugewinnenden Materialien enthält, die an
schließend erneut anderweitig verarbeitet werden können, wie beispielsweise
sämtliche Metalle oder dergleichen. Zum anderen enthält der Schrott auch eine
große Menge an weniger wertvollem Material wie beispielsweise Kunststoffe
oder Kunststoffverbunde, die zwar ebenfalls teilweise recycelbar sind, teilweise
jedoch auch entsorgt werden müssen. Zwar sind bereits Verfahren zur Behand
lung derartigen Schrottes bekannt, die jedoch chemischer oder thermischer
Natur sind und bei denen entweder beispielsweise zum Herauslösen der Metal
le der Kunststoff auf chemischem Wege zersetzt wird oder aber die Bauteile
unter Gewinnung nur der reinen Metallmaterialien verbrannt werden. Derartige
Verfahren sind jedoch insbesondere dahingehend von Nachteil, daß sie erstens
sehr aufwendig sind, zweitens Unmengen an Schadstoffen freisetzen, die teil
weise mit erheblichem Aufwand erst umweltgerecht aufzubereiten bzw. zu ent
sorgen sind, und drittens insbesondere das chemische Verfahren selbst durch
die zu verwendenden Säuren, die nur bedingt bis zur Sättigung einsetzbar sind
und anschließend wiederum entsorgt werden müssen, äußerst nachteilig ist.
Daneben sind mechanische Verfahren zur Aufbereitung von Kabeln bekannt,
die auf einer gezielten Auftrennung der Kabelummantelungen nur in Kabel
längsrichtung basieren. Ein derartiges Verfahren ist aber nur für derartige Ka
bel, nicht jedoch für gewöhnlichen Elektronikschrott einsetzbar.
Aus der DE 43 14 759 A1 ist ein Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von
Abfallgemischen, insbesondere von Geräteschrott mit elektrischen und/oder
elektronischen Bauteilen mit dem Ziel der Gewinnung verwertbarer Produkte
mit trockenen Zerkleinerungs- und Sortierstufen bekannt. Bei diesem beschrie
benen Verfahren erfolgt die erste Zerkleinerung des zu trennenden Gutes in
einer Hammermühle, in der das Gut einer Prall- oder Schlagbeanspruchung
unterworfen wird. Zwar ist eine Materialzerkleinerung hiermit möglich, eine hin
reichende Materialtrennung jedoch läßt sich hiermit kaum erreichen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Aufbereitung
von zu verschrottenden Elektro- und/oder Elektronikbauteilen zu schaffen, mit
dem eine Auftrennung des Schrottes in seine Materialien einfachst und ohne
Schadstoffgeneration möglich ist, und das für jedweden Elektronikschrott un
abhängig von seiner Art oder seinem Aufbau einsetzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verfahren mit den eingangs genann
ten Merkmalen erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Bauteile in der ersten
Trenneinrichtung mittels einer rotierenden, mit einzelnen, vorspringenden und
in einen entsprechend ausgebildeten Gegenblock eingreifenden, vorzugsweise
keilförmigen Messern versehenen Welle durch die Scherwirkung der Messer
zerkleinert werden, und daß das zerkleinerte Gut zur Bildung der ersten Frakti
on durch ein der Welle zugeordnetes, der Wellenform angepaßtes und in vor
bestimmtem Abstand angeordnetes Lochsieb geführt wird, wobei die Mindest
gutgröße der Fraktion durch die Lochgröße des Siebes bestimmt wird, und daß
das zerkleinerte, das Lochsieb nicht passierende Gut durch die Rotation der
Welle mittels der vorspringenden, in entsprechendem Abstand am Lochsieb
vorbeigeführten Messer umgefördert und erneut dem Scherbereich zugeführt
wird, um in wenigstens einem weiteren Schergang auf die Mindestgutgröße
zerkleinert zu werden. Durch dieses erfindungsgemäße, rein mechanische
Verfahren werden somit zu keiner Zeit irgendwelche extern aufzubereitenden
Schadstoffe produziert. Darüber hinaus ist, da der Schrott lediglich grob sortiert
wird, d. h., daß beispielsweise lediglich bestückte Platinen von reinen Kabel
strängen getrennt werden - eine weitere Auftrennung der Platinen erfolgt nicht -
eine äußerst ökonomische Arbeitsweise des Verfahrens gewährleistet, da kei
nerlei Vorarbeiten zu leisten sind. Ferner ist durch die Zerkleinerung des
Schrottes auf eine Mindestgutgröße, die von der Art des zu trennenden Materi
als abhängt eine annähernd vollständige Materialtrennung jedweden Schrottes
gewährleistet. Dieses Vorgehen bedeutet, daß beispielsweise dünne Kabel
stränge zum Ablösen des allseitigen Kunststoffmantels wesentlich kleiner ge
stückelt werden, um den physikalischen Verbund zu lösen, als dies bei nur grob
bestückten Platinen oder großen Trafos oder Chassis der Fall wäre, um diese
unter Aufbrechen des Materialverbundes, was ja letztendlich zum Vorliegen der
bereits weitestgehend getrennten Materialien führt, erforderlich ist.
Durch diese erfindungsgemäße Schertechnik wird der Schrott durch die Scher
welle erfaßt und an den Gegenblock gedrückt, so daß durch die verursachte
Scherwirkung bereits im ersten Schervorgang eine grobe Materialtrennung
stattfindet. Das zerkleinerte Material wird durch die Wellenrotation an dem un
mittelbar an der Welle anliegenden Lochsieb entlanggeführt, so daß das Mate
rial, das bereits die erforderliche Mindestgutgröße besitzt, das Lochsieb pas
siert und abgeschieden wird. Vorteilhaft wird der Lochdurchmesser des Siebes
entsprechend den zu zerkleinernden Bauteilen gewählt, so daß so eine auf die
qualitativen und quantitativen Besonderheiten der Bauteile bzw. des Materials
bezogene Gutgröße erreicht wird, die ein Aufbrechen des Materialverbundes
gewährleistet und somit entscheidend für die Wertstoffausbeute und damit den
Wirkungsgrad verantwortlich ist.
Durch die Anwendung dieser speziellen Schneidtechnik wird ferner das zer
kleinerte, das Lochsieb nicht passierende Gut durch die Rotation der Welle
mittels der vorspringenden, in entsprechendem Abstand am Lochsieb vorbeige
führten Messer umgefördert und erneut dem Scherbereich zugeführt, um in
wenigstens einem weiteren Schergang auf die Mindestgutgröße zerkleinert zu
werden, was heißt, daß durch die erneute ein- oder mehrfache Schervorlage
eine vollständige Zerkleinerung auch des im ersten Schervorgang nicht die ge
forderte Mindestgutgröße aufweisenden Materials gewährleistet ist.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung von Sieben mit speziell definiertem
Lochdurchmesser in Abhängigkeit von dem Materialverbund, den Materialei
genschaften und den Materialabmessungen in den Bauteilen ergeben sich er
kennbare und berechenbare Trenneffekte. Durch diese Trenntechnik wird das
Material sicher und unter Auflösung des physikalischen Verbundes gebrochen.
Das entstandene lose Gemisch aus Wert-, Rest- und Rohstoffen besteht nach
diesem Schervorgang aus einer Gutgröße zwischen der Mindestgutgröße, de
finiert durch den Lochdurchmesser, und kleinerem Gut, teilweise
kleiner als einem Millimeter. Hierbei hat es sich herausge
stellt, daß je nach Materialspezifik im Schergut ca. 50%
Materialanteile mit einer Korngröße von kleiner dem halben
Lochdurchmesser des Siebes enthalten sind.
Erfindungsgemäß werden zur Optimierung des Trennvorganges
die Bauteile dem Scherbereich mittels einer Zuführeinrich
tung entsprechend dem Füllgrad und/oder bauteilspezifisch
definiert zugeführt, wobei der Füllstand mittels eines
Füllstandssensors erfaßt wird, gleichermaßen werden erfin
dungsgemäß die Rotationsparameter der Welle in Abhängigkeit
der Art der Bauteile und/oder der zu trennenden Materialien
eingestellt, so daß durch Regulierung der entsprechenden
Trennparameter eine optimale bauteilspezifische Zerkleine
rung erreicht wird. Daneben ist eine verlängerte Maschinen
standzeit gewährleistet, da Überbelastungen vermieden wer
den.
In einem nächsten erfindungsgemäßen Verfahrensschritt wird
die in der ersten Trenneinrichtung gebildete erste Fraktion
vorzugsweise mittels eines Schneckenförderers abgezogen und
einer zweiten Trenneinrichtung in Form eines Magnetabschei
ders zur Trennung der ersten Fraktion in eine zweite, ei
senhaltige Fraktion und in eine dritte, nichteisenhaltige
Fraktion zugeführt. Da hauptsächlich die nichteisenhaltige
Fraktion die wertvollen Metallmateriale enthält, wird diese
Fraktion erfindungsgemäß einer dritten Trenneinrichtung in
Form einer Siebeinrichtung zur Bildung einer im wesentli
chen verbundlosen Metalle und Nichtmetalle enthaltenden und
eine von der Siebeinrichtung vorbestimmte Gutgröße aufwei
senden vierten Fraktion und einer teilweise einen Restver
bund aufweisenden, Metalle und Nichtmetalle enthaltenden
und die Siebeinrichtung nicht passierenden fünften Fraktion
zugeführt, wobei die dritte Trenneinrichtung erfindungsge
mäß ein Schwing- oder Trommelsieb ist. Durch diese dritte
Trenneinrichtung erfolgt somit eine Aufspaltung der
"wertvollen" dritten Fraktion in die bereits lose, elemen
tar vorliegende vierte Fraktion und die noch einen Restver
bund aufweisende fünfte Fraktion.
Diese vierte Fraktion wird anschließend erfindungsgemäß ei
ner vierten Trenneinrichtung in Form eines Windsichters zur
Trennung in eine Metalle enthaltende sechste Fraktion und
eine Nichtmetalle enthaltende siebte Fraktion zugeführt,
wobei die sechste und die siebte Fraktion im wesentlichen
sortenrein sind. Die fünfte Fraktion dagegen wird erfin
dungsgemäß einer fünften Trenneinrichtung in Form eines
Windsichters zur Trennung in eine Nichtmetalle enthaltende
achte Fraktion und in eine Metalle mit teilweisem Restver
bund enthaltende neunte Fraktion zugeführt. In dieser fünf
ten Trenneinrichtung erfolgt somit eine spezifische Auf
trennung in die metallosen, lediglich Kunststoffe o. dgl.
enthaltende und nicht mehr weiterzubearbeitende achte Frak
tion und in die gegebenenfalls weiterzubearbeitende neunte
Fraktion. Um auch die Metalle der neunten Fraktion gänzlich
aus ihrem Restverbund zu lösen, wird im nächsten
erfindungsgemäßen Verfahrensschritt die neunte Fraktion zur
Trennung des Restverbundes vorzugsweise über einen Bypass
der ersten Trenneinrichtung zugeführt, wobei dies gleicher
maßen bereits mit der fünften Fraktion geschehen kann, so
fern der Anteil an lose vorliegenden Nichtmetallen in der
fünften Fraktion vernachlässigbar klein ist. Die Zufuhr der
fünften und gegebenenfalls der neunten Fraktion zur ersten
Trenneinrichtung erfolgt erfindungsgemäß in Abhängigkeit
vom Füllgrad der ersten Trenneinrichtung und/oder von der
Zuführeinrichtung, wobei die Zuführeinrichtung zur Gewähr
leistung optimaler Scherwirkung gegebenenfalls entsprechend
der Fraktionszufuhr gesteuert wird.
Alternativ zur Zufuhr der fünften bzw. neunten Fraktion zur
ersten Trenneinrichtung können diese Fraktionen erfindungs
gemäß auch einer sechsten Zuführeinrichtung zur Trennung
des Restverbundes über einen Bypass zugeführt werden, wobei
in dieser sechsten Trenneinrichtung, die in weiterer Erfin
dungsausgestaltung entsprechend der ersten Trenneinrichtung
ausgeführt sein kann, so daß sie ebenfalls durch die spe
zielle Schertechnik den Restverbund aufbricht, eine zehnte
Fraktion gebildet wird. Die zehnte Fraktion wird
erfindungsgemäß einer siebten Trenneinrichtung, insbeson
dere einer Windsichtung, zugeführt, um hierin die Metalle
vom Restmaterial zu trennen. Diese Windsichtung kann, wie
auch alle vorherigen, in einem Zick-Zack-Windsichter erfol
gen. Alternativ jedoch kann die zehnte Fraktion auch erneut
der vierten Trenneinrichtung zugeführt werden.
Ferner hat es sich erfindungsgemäß als zweckmäßig erwiesen,
wenn die fünfte und gegebenenfalls die neunte Fraktion mit
tels einer der ersten und gegebenenfalls der sechsten
Trenneinrichtung im Bypass vorgeschalteten Kühleinrichtung
zur Materialversprödung gekühlt werden, so daß so ein
leichteres Auftrennen des Verbundes zwischen Metall und
Nichtmetall möglich ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen Beispiel
sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht der schematisiert dargestellten
ersten Trenneinrichtung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die erste Trenneinrichtung aus
Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 das unterhalb der Scherwelle angeordnete Lochsieb
mit verschiedenen Lochgrößen, und
Fig. 4 ein Flußdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt die erste Trenneinrichtung 1, bestehend aus
einem Fülltrichter 2 zur Aufgabe von angedeutetem Material,
und einer unterhalb angeordneten Welle 3, die um die
Drehachse 4 rotierbar ist und an ihrem Außenumfang mit
Schermessern 5 in versetzter Anordnung (vergleiche Fig. 2)
besetzt ist. Diese Schermesser 5 greifen in einem Gegen
block 6 in entsprechende Ausnahmen 7 ein, wodurch die
sowohl durch das Gewicht des Materials als auch eine Zu
führeinrichtung 8 herangeführten Bauteile durch die durch
den Eingriff der Messer 5 in die Ausnehmungen 7 erzeugte
Scherwirkung zerkleinert werden. Dabei sind die Schermesser
5 versetzt zueinander angeordnet, wie in Fig. 2 schemati
siert angedeutet ist, jedoch ist sowohl die Ausgestaltung
der Messer als auch ihre Anordnung und die spezifische Aus
bildung des Gegenblocks 6 und seiner Ausnehmungen 7 varia
bel. Unterhalb der Welle 3 ist in einem vorbestimmten Ab
stand ein Lochsieb 9 angeordnet, das die Form der Welle 3
aufweist. Das Sieb 9 ist dabei derart nahe an der Welle an
geordnet, daß die Schermesser 5 in sehr nahem Abstand an
der der Welle 3 zugewandten Seite des Lochsiebes 9 vorbei
geführt werden. Dies bewirkt, daß noch vom Schervorgang
nicht entsprechend der materialspezifischen Lochgröße zer
kleinertes Material, das demzufolge auch nicht das Lochsieb
9 passieren kann, mittels der Schermesser 5 am Lochsieb 9
entlanggefördert, mit umgeführt und erneut dem Füllmateri
albereich zugestellt wird, so daß es nach einiger Zeit er
neut in Schervorlage kommt und so auf die erforderliche
Mindestgutgröße, die ja dem bauteilspezifisch gewählten
Lochdurchmesser entspricht, zerkleinert werden kann.
Eine Detailansicht des Lochsiebes zeigt Fig. 3. Dabei ist
zu erkennen, daß im gezeigten Beispiel die Löcher 10 des
Siebes 9 kreisförmig sind. Das in drei Abschnitte 9a, 9b
und 9c unterteilte Sieb 9 ist in allen Abschnitten mit Lö
chern 10 gleichen Durchmessers versehen, im gezeigten Bei
spiel jedoch nimmt der Lochdurchmesser 10 vom Bereich 9a
zum Bereich 9c ab, um die verschiedenen verwendbaren Loch
durchmesser darzustellen. Verschiedene Siebe unterschiedli
chen Durchmessers werden entsprechend der zu bearbeitenden
Bauteile verwendet, da durch die Lochgröße die Mindestgut
größe, die ja für das erfindungsgemäße Verfahren essentiell
ist und von welcher die Wertstoffausbeute und damit der
Wirkungsgrad entscheidend abhängig ist, vorbestimmt wird.
Beispielsweise wird bei grobem Material, wie großen Chassis
oder dergleichen, ein Lochsieb mit großem Lochdurchmesser
gewählt, sollen aber beispielsweise Einzelbauteile wie Re
lais oder Schütze oder Platinen zerkleinert werden, kann
beispielsweise die mittlere Lochgröße gewählt werden, für
Kabel empfiehlt sich die Wahl der kleinsten Lochgröße.
Je kleiner selbstverständlich der Lochdurchmesser gewählt
wird, desto höher ist der Auftrennungsgrad der Einzelmate
rialien, da das das Lochsieb passierende Material ja dann
bereits entsprechend weit zerkleinert worden ist. Eine Re
duzierung des Lochdurchmessers jedoch ist verfahrenstech
nisch begrenzt und kann in der Regel nicht auf den erfor
derlichen Minimalwert für die optimale Trennwirkung, die
eine nahezu vollständige Trennung gewährleistet, reduziert
werden, wobei hier auch ökonomische Belange eine Rolle
spielen. Dem wird jedoch durch die erneute Vorlage des zu
groben Gutes in den Scherbereich Rechnung getragen, wodurch
gewährleistet ist, daß das Material entsprechend zer
kleinert wird, wobei sich im Rahmen von Versuchen herausge
stellt hat, daß nur ein geringer Teil gerade die Mindest
gutgröße aufweist, das Gros des Schergutes jedoch wesent
lich kleiner als der Lochsiebdurchmesser ist. Folglich kann
mit der beschriebenen Schereinrichtung bereits im ersten
Trennvorgang ein weitestgehender Materialaufbruch erreicht
werden. Das das Lochsieb 9 passierende Gut, also die erste
Fraktion, wird anschließend mittels eines Schneckenförde
rers 40 zur nachfolgenden Trenneinrichtung gefördert.
Der genaue Verfahrensablauf ist Fig. 4 zu entnehmen.
Zunächst erfolgt die Bauteilzufuhr (Pfeil A) in die erste
Trenneinrichtung 11. Sowohl bezüglich der Bauteilzufuhr als
auch des eigentlichen Arbeitsganges der Trenneinrichtung 11
wird der Füllstand erfaßt und der entsprechende in den
Scherbereich stattfindende Vorschub gesteuert. Nach Zer
kleinerung der Bauteile in der ersten Trenneinrichtung 11
wird die erste Fraktion 12 erhalten, die einer zweiten
Trenneinrichtung 13, einem Magnetabscheider, zugeführt wird
(Pfeil B). Dieser Magnetabscheider trennt die erste Frak
tion in eine zweite, eisenhaltige Fraktion 14 und eine
dritte, nichteisenhaltige Fraktion 15. Die eisenhaltige
Fraktion, die erfahrungsgemäß nur noch einen Restverbund
aus Kunststoff von ca. 2% aufweist, muß nicht weiterbehan
delt werden und wird folglich einem Behälter 16 zugeführt.
Die dritte Fraktion 15 hingegen wird einer dritten Trenn
einrichtung, einer Siebeinrichtung 17 zugeführt (Pfeil C).
In dieser Siebeinrichtung, beispielsweise einem Schwing- oder
Trommelsieb, wird die dritte Fraktion in eine vierte,
verbundlose Fraktion 18, die das Sieb infolge ausreichender
Gutgröße passiert, und eine fünfte, grobe und einen teil
weise Restverbund aufweisende Fraktion 19 getrennt. Die
vierte Fraktion 18 wird einer vierten Trenneinrichtung 20,
nämlich einem Windsichter, vorzugsweise einem Zick-Zack-Wind
sichter, zugeführt (Pfeil D). Da die vierte Fraktion 18
und nur noch elementar vorliegendes, verbundloses Material
enthält, kann in der vierten Trenneinrichtung 20 eine Tren
nung in eine sechste, nur noch die Metalle enthaltende
Fraktion 21 und eine siebte, nur noch die Nichtmetalle,
also Kunststoffe oder Basismaterial enthaltende Fraktion 22
erfolgen, wobei die dann sortenreinen sechsten und siebten
Fraktionen in jeweilige Behälter 23, 24 verbracht werden.
Die fünfte Fraktion 19 hingegen, die die Siebeinrichtung
nicht passierendes, also zu grobes und einen Restverbund
aufweisendes Material enthält, erfordert eine Weiterbehand
lung. Diese kann abhängig von der Zusammensetzung der fünf
ten Fraktion 19 unterschiedlich sein. Enthält die fünfte
Fraktion 19 nur einen geringen Anteil an losen, groben
Nichtmetallen, also Kunststoffen, so ist eine Abtrennung
derselben nicht erforderlich und die fünfte Fraktion 19
kann sofort der ersten Trenneinrichtung 11 zugeführt werden
(Pfeil E), so daß in dieser ersten Trenneinrichtung 11 das
Material erneut zerkleinert wird. Dabei kann zur Verbesse
rung des Trennvorgangs die fünfte Fraktion 19 einer Kühl
einrichtung 25 vor Zufuhr zur ersten Trenneinrichtung 11
zugeführt werden (Pfeil E′), in welcher das Material ver
sprödet und deshalb anschließend leichter zerkleinert wer
den kann.
In der Regel jedoch ist der Nichtmetallanteil der fünften
Fraktion 19 groß und erfordert seine Abtrennung. Deshalb
wird die fünfte Fraktion 19 einer fünften Trenneinrichtung
26 zugeführt (Pfeil F), wobei auch die fünfte Trenneinrich
tung 26 erneut eine Windsichtung ist. In dieser erfolgt die
Trennung in die achte, nur Nichtmetalle enthaltende Frak
tion 27, die anschließend in einen Behälter 28 geführt
wird, und in die neunte, Metalle mit dem teilweise Restver
bund enthaltende Fraktion 29.
Auch für die Weiterbehandlung der neunten Fraktion 29 erge
ben sich mehrere Möglichkeiten. Diese kann, sofern der
wertvolle Metallanteil gering und eine Weiterbehandlung
nicht lohnenswert ist, sofort einem Behälter 30 zugeführt
werden. Alternativ dazu wird normalerweise die neunte Frak
tion 29 erneut der ersten Trenneinrichtung 11 zugeführt
(Pfeil G), um in dieser zerkleinert zu werden. Ebenfalls
kann die neunte Fraktion 29 zur Erleichterung der Auftren
nung in der nachgeschalteten Trenneinrichtung der Kühlein
richtung 25 zugeführt werden (Pfeil H), in welcher wiederum
das Kunststoffmaterial versprödet und anschließend entspre
chend leichter vom Metall getrennt werden kann. Das derart
gekühlte Material wird anschließend erneut der ersten
Trenneinrichtung 11 zugestellt, wobei es sich hierbei je
doch mitunter als nachteilig erweisen kann, daß das momen
tan kalte Material auf dem Weg in die erneute Schervorlage
wiederum erwärmt und der Kühleffekt verloren geht. Deshalb
hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn das in der
Kühleinrichtung 25 gekühlte Material der neunten Fraktion
29 einer separaten sechsten Trenneinrichtung 31 zugeführt
wird (Pfeil H′), die unmittelbar der Kühleinrichtung 25
nachgeschaltet ist. In dieser sechsten Trenneinrichtung 31,
die entsprechend der ersten Trenneinrichtung 11 aufgebaut
ist und die gleiche erfindungsgemäße Schertechnologie an
wendet, erfolgt dann die durch die Kühlung des Materials
erleichterte Trennung der neunten Fraktion 29 unter Bildung
der zehnten Fraktion 32. Diese Fraktion 32 kann nunmehr
entweder einer separaten siebten Trenneinrichtung 33 zuge
führt werden (Pfeil J), wobei es sich bei dieser siebten
Trenneinrichtung 33 wiederum um einen Windsichter halten
kann und wonach das Material in jeweilige Behälter 34, 35
abgelegt wird. Alternativ dazu kann das getrennte Material
erneut der vierten Trenneinrichtung 20 zugeführt werden, in
welcher ja bereits das verbundlos vorliegende, dieselben
Parameter wie das Material der zehnten Fraktion 32 aufwei
sende Material der vierten Fraktion 18 getrennt wird (Pfeil
K), um dort getrennt und in die jeweiligen Behälter ge
bracht zu werden.
Ferner sind Fig. 4 weitere Alternativen hinsichtlich der
Materialführung entnehmbar. So kann zunächst die der Kühl
einrichtung 25 zugeführte fünfte Fraktion 19 (Pfeil E′),
sofern diese bereits hier abgezogen wird, anstelle der er
sten der sechsten Trenneinrichtung 31 zugeführt werden
(Pfeil E′′). Gleiches kann ohne Zwischenschaltung der Kühl
einrichtung 25 erfolgen (Pfeil E′′′). Daneben kann auch die
neunte Fraktion 29 ohne Durchführung durch die Kühleinrich
tung 25 unmittelbar der sechsten Trenneinrichtung 31 zuge
stellt werden (Pfeil H′′).
Claims (17)
1. Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden
Elektro- und/oder Elektronikbauteilen zum Zweck der Wiedergewinnung
oder Entsorgung der Materialien, bei dem die Bauteile lediglich hinsicht
lich ihrer Art und/oder ihres Aufbaus grob sortiert werden und zunächst
in einer ersten Trenneinrichtung mechanisch durch wenigstens teilwei
ses Auftrennen des physikalischen Materialverbundes zwischen Metallen
und Nichtmetallen in eine erste, sortenunreine Fraktion mit einer vorbe
stimmten, die Materialverbundauftrennung gewährleistenden und von
der Art der Bauteile und/oder der zu trennenden Materialien abhängigen
Mindestgutgröße zerkleinert werden, und die erste, sortenunreine Frakti
on anschließend in weiteren Trenneinrichtungen unter Bildung weiterer
Fraktionen derart materialspezifisch getrennt wird, daß als Endprodukte
weitestgehend sortenreine Fraktionen erhalten werden, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bauteile in der ersten Trenneinrichtung (1, 11)
mittels einer rotierenden, mit einzelnen, vorspringenden und in einen
entsprechend ausgebildeten Gegenblock (6) eingreifenden, vorzugswei
se keilförmigen Messern (5) versehenen Welle (3) durch die Scherwir
kung der Messer (5) zerkleinert werden, und daß das zerkleinerte Gut
zur Bildung der ersten Fraktion (12) durch ein der Welle (3) zugeordne
tes, der Wellenform angepaßtes und in vorbestimmtem Abstand ange
ordnetes Lochsieb (9) geführt wird, wobei die Mindestgutgröße der Frak
tion (12) durch die Lochgröße des Siebes (9) bestimmt wird, und daß
das zerkleinerte, das Lochsieb (9) nicht passierende Gut durch die Rota
tion der Welle (3) mittels der vorspringenden, in entsprechendem Ab
stand am Lochsieb (9) vorbeigeführten Messer (5) umgefördert und er
neut dem Scherbereich zugeführt wird, um in wenigstens einem weiteren
Schergang auf die Mindestgutgröße zerkleinert zu werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochgrö
ße des Lochsiebes (9) entsprechend der Art der Bauteile und/oder der zu
trennenden Materialien gewählt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bauteile dem Scherbereich mittels einer Zuführeinrichtung (8)
entsprechend dem Füllgrad und/oder bauteilspezifisch definiert zugeführt
werden, wobei der Füllstand mittels eines Füllstandssensors erfaßt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsparameter der Welle (3) in Abhängigkeit der Art der
Bauteile und/oder der zu trennenden Materialien eingestellt werden.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Fraktion (12) von der ersten Trenneinrich
tung (11) vorzugsweise mittels eines Schneckenförderers (40) abgezo
gen wird und einer zweiten Trenneinrichtung (13) in Form eines Ma
gnetabscheiders zur Trennung der ersten Fraktion (12) in eine zweite, ei
senhaltige Fraktion (14) und in eine dritte, nichteisenhaltige Fraktion (15)
zugeführt wird (B).
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte
Fraktion (15) einer dritten Trenneinrichtung (17) in Form einer Sieb
einrichtung zur Bildung einer im wesentlichen verbundlose Metalle und
Nichtmetalle enthaltenden und eine von der Siebeinrichtung vorbestimm
te Gutgröße aufweisenden vierten Fraktion (18) und einer teilweise einen
Restverbund aufweisenden, Metalle und Nichtmetalle enthaltenden und
die Siebeinrichtung nicht passierenden fünften Fraktion (19) zugeführt
wird (C).
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung
der dritten Fraktion (15) in einem Schwing- oder Trommelsieb erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
vierte Fraktion (18) einer vierten Trenneinrichtung (20) in Form eines
Windsichters zur Trennung in eine Metalle enthaltende sechste Fraktion
(21) und eine Nichtmetalle enthaltende siebte Fraktion (22) zugeführt
wird (D), wobei die sechste und die siebte Fraktion (21, 22) im wesentli
chen sortenrein sind.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die fünfte Fraktion (19) einer fünften Trenneinrichtung (26) in Form
eines Windsichters zur Trennung in eine Nichtmetalle enthaltende achte
Fraktion (27) und in eine Metalle mit teilweisem Restverbund enthaltende
neunte Fraktion (29) zugeführt wird (F).
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die fünfte und gegebenenfalls die neunte Fraktion (19, 29) zur Tren
nung des Restverbundes vorzugsweise über einen Bypass (E, G) der
ersten Trenneinrichtung (11) zugeführt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die fünfte
und gegebenenfalls die neunte Fraktion (19, 29) zur ersten Trennein
richtung (11) in Abhängigkeit vom Füllgrad der ersten Trenneinrichtung
(11) und/oder von der Zuführeinrichtung (8) zugeführt werden, und daß
gegebenenfalls die Zuführeinrichtung (8) entsprechend der Fraktionszu
fuhr gesteuert wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die fünfte und gegebenenfalls die neunte Fraktion (19, 29) einer
sechsten Trenneinrichtung (31) zur Trennung des Restverbundes unter
Bildung einer zehnten Fraktion (32) über einen Bypass zugeführt werden
(E′′′, H′′).
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die sechste
Trenneinrichtung (31) entsprechend der ersten Trenneinrichtung (11)
ausgeführt ist, so daß die fünfte und gegebenenfalls die neunte Fraktion
(19, 29) entsprechend der Trennweise der ersten Trenneinrichtung (11)
zerkleinert wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die fünfte und gegebenenfalls die neunte Fraktion (19, 29)
mittels einer der ersten und gegebenenfalls der sechsten Trenneinrich
tung (11, 31) im Bypass vorgeschalteten Kühleinrichtung (25) zur Ma
terialversprödung gekühlt werden (H, H′, E′, E′′).
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß die zehnte Fraktion (32) einer siebten Trenneinrichtung (33),
insbesondere einem Windsichter oder gegebenenfalls der vierten
Trenneinrichtung (20) zugeführt wird (J, K).
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die vierte und gegebenenfalls die fünfte und die zehnte Fraktion (18,
19, 32) in einem Zick-Zack-Windsichter getrennt wird.
17. Verwendung einer Trenneinrichtung mit einer rotierenden, mit Messern,
die in einen entsprechend ausgebildeten Gegenblock unter Gewährlei
stung einer Scherwirkung eingreifen, besetzten Welle zum Auftrennen
des physikalischen Materialverbundes von zu verschrottenden Elektro- oder
Elektronikbauteilen im Rahmen der Wiedergewinnung oder Entsor
gung der Materialien.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944415472 DE4415472C2 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden Elektro- und/oder Elektronikbauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
DE19944415472 DE4415472C2 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden Elektro- und/oder Elektronikbauteilen |
Publications (2)
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---|---|
DE4415472A1 DE4415472A1 (de) | 1995-11-09 |
DE4415472C2 true DE4415472C2 (de) | 1997-06-12 |
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ID=6517109
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19944415472 Expired - Lifetime DE4415472C2 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Verfahren zur materialspezifischen Auftrennung von zu verschrottenden Elektro- und/oder Elektronikbauteilen |
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Country | Link |
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DE (1) | DE4415472C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19851054C2 (de) * | 1997-11-07 | 2003-07-10 | Eurohansa Inc | Zerkleinerungsvorrichtung zum Schnitzeln und Schreddern von Abfallmaterial und Verfahren hierzu |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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EP0908238A1 (de) * | 1997-10-06 | 1999-04-14 | UNTERWURZACHER PATENTVERWERTUNGSGESELLSCHAFT mbH | Vorrichtung zum Zerkleinern von Material |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH684225A5 (de) * | 1992-09-02 | 1994-07-29 | Inter Recycling Ag | Verfahren zum Entsorgen von Nickel-Cadmium- oder Nickel-Hydrid-Zellen. |
DE4314759A1 (de) * | 1993-05-05 | 1994-11-10 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren und Anlage zur mechanischen Aufbereitung von Abfallgemischen |
-
1994
- 1994-05-03 DE DE19944415472 patent/DE4415472C2/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19851054C2 (de) * | 1997-11-07 | 2003-07-10 | Eurohansa Inc | Zerkleinerungsvorrichtung zum Schnitzeln und Schreddern von Abfallmaterial und Verfahren hierzu |
Also Published As
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DE4415472A1 (de) | 1995-11-09 |
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