DE4406295A1 - Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen - Google Patents
Federleistenkonstruktion für PaneelverkleidungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Federleistenkonstruktion für
Paneelverkleidungen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Die Erfindung betrifft den technischen Aufbau einer
Federleiste, die zusammen mit Paneelbrettern im
Gebäudeinnenausbau und bei der Möbelherstellung
Verwendung findet. Üblicherweise werden
Paneelverkleidungen gebildet aus Paneelbrett und
dazugehöriger Federleiste. Das Paneelbrett weist auf
mindestens zwei Längsseiten Nuten auf, in welche die
Federleisten bei der Montage eingesteckt werden.
Die Paneelbretter werden mittels mehrseitigen
Paneelklammern, die etwa alle 60 cm an der Konterlattung
der zu verkleidenden Wand, Decke oder dem Möbelstück
durch Schrauben, Nägel oder Klammern befestigt sind,
gehalten. Zuerst wird das Paneelbrett in die erste
Haltevorrichtung der Paneelklammer geschoben, dann die
Federleiste in die Paneelbrettnut gedrückt und dann das
nächste Paneelbrett in die zweite Haltevorrichtung der
Paneelklammer und über die Federleiste geschoben. Dieser
Vorgang wiederholt sich bis zur vollständigen Verkleidung
des bearbeiteten Gegenstandes.
Die Federleistenstärke muß aus verarbeitungstechnischen
Gründen immer schwächer sein als die
Paneelbrettnutenbreite. Dadurch ergibt sich das Problem,
daß die bis zu 260 cm langen Federleisten sich in der
Profilbrettnut an den dem Sichtbereich abgewandten Rand
anlegen, und daß im Sichtbereich der Verkleidung sich ein
Spalt bildet zwischen Paneelbrettnut und Federleiste.
Weiterhin stellt sich das Problem bei schrägem und
vertikalem Paneelbrettverlauf, daß die Federleisten sich
in den Nuten durch ihr Eigengewicht verschieben können.
Deshalb müssen sie bislang speziell befestigt werden,
beispielsweise durch Klebepunkte. Durch diese
Gegebenheiten müssen bisher entweder Abstriche bei der
Exaktheit der Ausführung oder aufwendige handwerkliche
Arbeiten, beispielsweise Hinterlegen mit Keilen, in Kauf
genommen werden. Dies gilt um so mehr bei der Verwendung
von Spiegelfederleisten, also einer Federleiste mit
verspiegelter Oberfläche, da dort durch den Spiegeleffekt
der unveredelte Bereich der Nut unerwünschterweise
sichtbar gemacht wird. Ein weiterer Nachteil der
bekannten Federleisten besteht darin, daß durch die
Spalten zwischen Paneelbrettnut und Federleiste Staub und
Zugluft in den Innenraum gelangen können.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine
Möglichkeit zu schaffen, bei der Verlegung von
Paneelbrettern die dazugehörige Federleiste ohne
zusätzlichen Arbeitsaufwand in die gewünschte richtige
Position zu bringen und dort zu halten.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine
Federleistenkonstruktion, welche die Merkmale von
Anspruch 1 aufweist.
Mit dieser Federleistenkonstruktion ist es möglich, durch
einfaches Einstecken der Federleiste in die dafür
vorgesehene Paneelbrettnut die Federleiste an den dem
Sichtbereich zugewandten Rand der Paneelbrettnut zu
pressen, ohne zusätzliche Arbeiten verrichten zu müssen.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die
Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsformen als
Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Stirnansicht einer Federleiste nach
der Erfindung,
Fig. 2 die Federleiste von Fig. 1 eingesetzt in
einander gegenüberliegende Paneelnuten
von benachbarten Paneelen,
Fig. 3 eine Stirnansicht einer weiteren Aus
führungsform einer Federleiste nach der
Erfindung,
Fig. 4 eine Stirnansicht einer nochmals
weiteren Ausführungsform einer Feder
leiste nach der Erfindung,
Fig. 5 eine Stirnansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Federleiste
nach der Erfindung in Anwendung als
Eck-Distanzüberbrückungselement,
Fig. 6 eine Stirnansicht einer nochmals
weiteren Ausführungsform einer
Federleiste nach der Erfindung,
Fig. 7 eine Stirnansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Federleiste
nach der Erfindung,
Fig. 8 eine Stirnansicht einer nochmals
weiteren Ausführungsform einer
Federleiste nach der Erfindung
und
Fig. 9 eine bekannte Federleistenkonstruk
tion in Stirnansicht.
Fig. 1 zeigt den Aufbau einer Federleiste 12 gemäß der
Erfindung. Sie besteht aus einem dünnen
Federleistenobermaterial 13, welches der sichtbare Teil
der Federleiste 12 ist, und aus einem elastischen
Untermaterial 14, welches auf das Obermaterial 13 geklebt
ist. Das Untermaterial 14 besteht aus einem im
Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Profilstab,
welcher einen Steg 15 und an dessen Längsseiten je einen
Schenkel 16 bzw. 17 aufweist. Die Schenkel 16 und 17 sind
vorzugsweise zur Profilstabmitte hin nach innen
vorgebogen, damit sich die Federleiste 12 leichter in
eine Paneelnut einsetzen läßt. Beim Einführen der
Federleiste 12 in die einander gegenüberliegenden
Paneelnuten 11 von einander benachbarten Paneelen 18 und
19 wird das elastische Untermaterial 14 von den
seitlichen Wänden der Paneelnuten 11 zusammengepreßt. Das
elastische Untermaterial 14 erlaubt ein sehr leichtes
Einführen in die Paneelnuten 11, preßt jedoch
gleichzeitig das Federleistenobermaterial 13 gegen die im
Sichtbereich der Paneelverkleidung liegende Nutunterkante
20. Dadurch entsteht im Sichtbereich der
Paneelverkleidung kein störender Spalt 22. Das elastische
Federleistenuntermaterial liegt entsprechend Fig. 2
zusammengepreßt aufeinander in den Paneelnuten 11.
Die in Fig. 3 dargestellte weitere Ausführungsform einer
Federleiste 32 besteht aus einem im wesentlichen nicht
kompressiblen Federleistenobermaterial 23 und einem
aufgeklebten Untermaterial 24. Das Untermaterial 24 ist
ein elastisches Material. Das Untermaterial 24 ist gleich
breit wie das Obermaterial 23. Die Schmalseiten oder
Längsseiten 26 und 27 des Untermaterials 24 sind nach
unten zusammenlaufend schräg angefast. Die erforderliche
Stärke des Untermaterials 24 ergibt sich aus der Breite
der Paneelnut 11 der Paneelen 18 und 19 von Fig. 2 minus
der Stärke des Federleistenobermaterials 23.
Die in Fig. 4 dargestellte weitere Ausführungsform einer
Federleiste 42 nach der Erfindung besteht aus einem
Federleistenobermaterial 43 und einem daran angeklebten
Untermaterial 44. Das Untermaterial 44 ist mindestens
einseitig, vorzugsweise jedoch beidseitig breiter als das
Obermaterial 43. Die Stärke oder Dicke des Untermaterials
44 ist so bemessen, daß die Paneelnut 11 durch die Dicke
des Federleistenobermaterials 43 und die doppelte Dicke
des Federleistenuntermaterials 44 vollständig ausgefüllt
wird. Beim Einführen der Federleiste 42 in eine
Paneelnut 11 knickt das elastische
Federleistenuntermaterial 44 in den Knickbereichen 48 und
49 nach unten-hinten um, wobei sich ähnlich wie bei der
Ausführungsform nach Fig. 1 eine Federleiste mit einem
Steg 45 und Schenkeln 46 und 47 ergibt. Das
Federleistenuntermaterial 44 ist biegeelastisch.
Bei allen Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 besteht
die Federleiste 12 bzw. 32 bzw. 42 aus einem oberen
Element 13, 23 oder 43 und einem unteren Element 14, 24
oder 44, von welchen jeweils eines aus einem im
wesentlichen nicht-kompressiblen Material und das andere
aus einem in sich elastisch kompressiblen oder
federelastisch biegsamen Material besteht. Das
federelastisch biegsame Material, beispielsweise das
Untermaterial 14 von Fig. 1 und 2 und das Untermaterial
44 von Fig. 4, oder das in sich federelastisch
kompressible Material 24 von Fig. 3, dient dazu, die
Federleiste 12, 32, 42 in der Paneelnut 11 an die im
Sichtbereich der Paneelverkleidung liegende Nutkante zu
drücken und dadurch einen störenden Zwischenraum zwischen
der Federleiste und der Nutkante der Paneelnut 11 zu
vermeiden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 berechnet
sich sich die Federleisten-Untermaterialdicke aus der
Paneelnutbreite minus der Dicke des
Federleistenobermaterials. Bei den Ausführungsformen nach
den Fig. 1, 2 und 4 berechnet sich die Dicke des
Federleistenuntermaterials aus der Hälfte der Differenz
von Paneelnutbreite minus Dicke des
Federleistenobermaterials.
Fig. 5 zeigt eine Stirnansicht von zwei winkelig
zueinander angeordneten Paneelen 18 und 19 und einer
Federleiste 52 nach der Erfindung, welche im wesentlichen
die Form der Federleiste 12 von Fig. 1 hat, jedoch
einstückig aus einem im wesentlichen unkompressiblen,
jedoch federelastisch biegsamen Material besteht. Das
Material kann Kunststoff, Metall oder Holz sein. Die
Federleiste 52 von Fig. 5 besteht einstückig aus einem
Steg 55 und zwei Schenkeln 56 und 57, welch letztere
sich in den Paneelnuten 11 abstützen und den Steg 55
gegen die äußere Paneelnutwand und den äußeren
Paneelnutrand 20 drücken.
Wie Fig. 6 zeigt, ist auch eine Ausführungsform möglich,
bei welcher die Federleiste 62 ähnlich wie in den Fig. 1
und 5 ausgebildet ist, jedoch zusätzlich zum Steg 65 nur
einen einzigen Schenkel 66 aufweist. Der einzige Schenkel
66 und der Steg 65 sind derart unter einem Winkel
zueinander gebogen, daß der Steg 65 vom Schenkel 66 an
die Außenkanten 20 von beiden einander gegenüberliegenden
Paneelnuten 11 gedrückt wird.
Die in Fig. 7 dargestellte Federleiste 72 nach der
Erfindung besteht im wesentlichen aus einem ebenen Steg
75 und zwei ungleichlangen seitlichen Schenkeln 76 und
77. Der eine Schenkel 77 entspricht im wesentlichen dem
einen Schenkel 17 von Fig. 1, während der andere Schenkel
76 wesentlich länger ist und in den Winkelraum zwischen
dem einen Schenkel 77 und dem Steg 75 hineinragt.
Die in Fig. 8 gezeigte Federleiste 82 nach der Erfindung
besteht aus einem im wesentlichen flachen Steg 85 und
Schenkeln 86 und 87 auf den Steglängsseiten. Die Schenkel
86 und 87 sind zur Stegmitte hin schräg aufeinander
zulaufend vom Steg 85 abgebogen. Die Federleiste 82 ist
einstückig und besteht aus federelastisch biegsamem
Material.
Gemäß weiteren, nicht dargestellten Ausführungsformen von
Federleisten nach der Erfindung kann die Federleiste aus
einem einstückigen Körper bestehen, beispielsweise
entsprechend der Federleiste 82 von Fig. 8 oder der
Federleiste 62 von Fig. 6 und zusätzlich mit einem Dekor
versehen sein, beispielsweise mit einer aufgedampften
oder aufgeklebten Spiegelfläche, einem bestimmten
Materialdekor, beispielsweise Holzdekor, oder einem
Materialimitationsdekor. Das Dekor kann durch eine
Prägung in der Federleiste gebildet sein. Anstelle
aufzukleben oder aufzudampfen kann Dekormaterial oder ein
Dekorelement anstelle auf der Sichtseite der Federleiste
auf der Stegrückseite zwischen den Schenkeln,
beispielsweise den Schenkeln 86 und 87 von Fig. 8,
angeordnet werden oder in das Material der Federleiste
eingegossen werden, beispielsweise in den Steg 85 der
Federleiste 82 von Fig. 8. In diesem Falle wird die
Dekorfarbe oder das Dekormaterial selbstverständlich nur
dann sichtbar, wenn die Federleiste, beispielsweise die
Federleiste 82 von Fig. 8 oder die Federleiste 62 von
Fig. 6 aus einem durchsichtigen Material besteht,
beispielsweise aus durchsichtigem Kunststoff.
Die Kanten der Schenkel 16 und 17 von Fig. 1, 56 und 57
von Fig. 5, 66 von Fig. 6, 77 von Fig. 7, 86 und 87 von
Fig. 8 wirken in den Paneelnuten 11 als Widerhaken und
verhindern dadurch ein unbeabsichtigtes Herausfallen der
Federleiste. Trotzdem kann die Federleiste zur Demontage
einer Paneelverkleidung leicht herausgenommen und
ausgetauscht werden, beispielsweise indem sie in
Längsrichtung aufgeschnitten wird. Als Material für die
Federleiste eignet sich beispielsweise Polyesterfolie
oder ein anderes recyclebares Material. Die
erfindungsgemäße Federleistenkonstruktion ist lärmdämmend
und dämpft auch Paneelbewegungen bei Erschütterungen oder
Luftdruckänderungen. Außerdem hat die
Federleistenkonstruktion nach der Erfindung den Vorteil,
daß sie die Paneelkonstruktion Zugluft- und Staub-dicht
macht. Dadurch verhindert sie beispielsweise auch ein
Herausfallen von feinsten Glaswollpartikeln und
Steinwollpartikeln von Glaswollisolierungen oder
Steinwolleisolierungen hinter den Paneelverkleidungen.
Alle Federleisten haben an ihren in die Paneelnuten
eingreifenden Randbereichen eine elastisch
zusammendrückbare größere Dicke als die Paneelnutbreite.
Der Zwischenraum zwischen den einander benachbarten
Paneelen und der Federleiste kann als Kabelkanal für
elektrische Leitungen verwendet werden.
Fig. 9 zeigt den bisher bekannten Stand einer
Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen. Zwei
Paneelbretter 18 und 19 sind durch zweiseitige
Paneelbefestigungsklammern 4 an einer nicht gezeigten
Konterlattung befestigt. Eine zugehörige bekannte
Federleiste 5 füllt nicht die gesamte Breite der
Paneelnuten 11 aus, so daß im Sichtbereich 6 der
Paneelverkleidung ein Spalt 8 zwischen der Nutvorderkante
und der Federleistenoberfläche entsteht. Die Federleisten
5 können mehrere Meter lang sein und biegen sich durch
ihr eigenes Gewicht durch. Die bekannten Federleisten 5
haben eine starre Dicke und müssen deshalb dünner sein
als die Breite der Paneelnuten 11, damit sie in die
Paneelnuten 11 eingelegt werden können.
Claims (10)
1. Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen mit
mindestens einer Federleiste, welche in einander
gegenüberliegende Nuten von einander benachbarten
Paneelen eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleiste (12; 32; 42; 52; 62; 72; 82)
mindestens entlang eines von ihren beiden in eine
Paneelnut (11) eingreifenden Längsrandbereichen
derart eine größere Höhe als die Breite der
Paneelnut (11) hat und federelastisch ist, daß der
elastische Längsrandbereich (16, 17; 26, 27; 46, 47;
56, 57; 66; 76, 77; 86, 87) für das Einsetzen in die
zugehörige Paneelnut (11) federelastisch nachgiebig
ist und in eingesetztem Zustand sich an den
Nutwänden abstützt und die im Sichtbereich der
Paneelverkleidung liegende Federleistenoberfläche
gegen die im Sichtbereich liegende äußere Nutkante
(20) drückt.
2. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleisten (12; 42; 52; 62; 72; 82), im
Querschnitt gesehen, einen sich in die einander
benachbarten Paneelnuten (11) beidseitig
erstreckenden Steg (15; 45; 55; 65; 75; 85) und an
mindestens einer Längsseite des Steges einen von ihm
nach unten, in Richtung vom Sichtbereich weg,
wegragenden Schenkel (16, 17; 46, 47; 56, 57; 66;
76, 77; 86, 87) aufweist, welcher relativ zum Steg
federelastisch schwenkbar und länger als die
Nutbreite ist, so daß er beim Einsetzen in die
zugehörige Paneelnut (11) von den Nutwänden in
Richtung gegen den Steg gedrückt wird.
3. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (16, 17; 56, 57; 66; 76 77; 86, 87)
und der Steg (15; 55; 65; 75; 85) im entspannten,
nicht in die Paneelnut (11) eingesetzten, Zustand
unter einem Winkel von wenige als 90° zueinander
ausgerichtet sind.
4. Federleistenkonstruktion nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleisten einen folienartig dünnen,
jedoch um sich selbst zu tragen ausreichend steifen,
federelastischen biegbaren Profilkörper (14; 44; 55,
56, 57; 65, 66; 75, 76, 77; 85, 86, 87) aufweisen.
5. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleiste im wesentlichen nur aus dem
einstückigen Profilkörper besteht.
6. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilkörper mit einem Dekor versehen ist,
welches in ihn eingeprägt, auf ihn aufgeklebt, in
ihn eingesetzt oder in ihn eingegossen ist.
7. Federleistenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1
bis 4 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleisten (12; 32; 42) aus einem harten
Material (13; 23; 43) und aus einem federelastischen
Material (14; 24; 44) zusammengesetzt sind.
8. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das harte Material (13; 23; 43) sich auf der
Sichtseite der Federleiste und das elastische
Material (14; 24; 44) auf der von der Sichtseite
abgewandten Seite der Federleiste befindet.
9. Federleistenkonstruktion nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federleisten (32) aus einem Unterteil (24)
aus federelastisch zusammendrückbaren weichem
Material und aus einem Oberteil (23) aus hartem
Material besteht und daß die Längsränder (26, 27)
des Unterteils (24) abgeschrägt sind.
10. Federleistenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1
bis 4 oder 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Federleisten-Unterteil (44) vorgesehen ist,
welches breiter ist als ein Federleisten-Oberteil
(43) und beim Einsetzen in eine Paneelnut (11) der
überstehende Abschnitt (46, 47) zur
Federleistenmitte hin umgeklappt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944406295 DE4406295A1 (de) | 1993-11-06 | 1994-02-26 | Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9316980U DE9316980U1 (de) | 1993-11-06 | 1993-11-06 | Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen |
DE19944406295 DE4406295A1 (de) | 1993-11-06 | 1994-02-26 | Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4406295A1 true DE4406295A1 (de) | 1995-05-11 |
Family
ID=25934179
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19944406295 Withdrawn DE4406295A1 (de) | 1993-11-06 | 1994-02-26 | Federleistenkonstruktion für Paneelverkleidungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4406295A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0940524A3 (de) * | 1998-03-03 | 2000-03-22 | Wilhelm Bögle KG | Verschlusselement für Wand- oder Deckenverkleidungen |
WO2018211054A1 (de) | 2017-05-18 | 2018-11-22 | Falquon Gmbh | Einrichtung zum verriegeln zweier bodenpaneele |
DE102017110880A1 (de) * | 2017-05-18 | 2018-11-22 | Falquon Gmbh | Einrichtung zum Verriegeln zweier Bodenpaneele |
-
1994
- 1994-02-26 DE DE19944406295 patent/DE4406295A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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WO2018211054A1 (de) | 2017-05-18 | 2018-11-22 | Falquon Gmbh | Einrichtung zum verriegeln zweier bodenpaneele |
DE102017110880A1 (de) * | 2017-05-18 | 2018-11-22 | Falquon Gmbh | Einrichtung zum Verriegeln zweier Bodenpaneele |
US11035133B2 (en) | 2017-05-18 | 2021-06-15 | Falquon Gmbh | Device for locking two floor panels |
DE102017110880B4 (de) | 2017-05-18 | 2022-04-21 | Falquon Gmbh | Einrichtung zum Verriegeln zweier Bodenpaneele |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |