DE4405509C2 - Kranken- und/oder Pflegebett - Google Patents
Kranken- und/oder PflegebettInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kranken- und/oder Pflegebett mit einem Bettrah
men, der nach unten weisende Trägerstützen aufweist, mit einer Hubvorrichtung zum
Heben- und Senken des Bettrahmens und mit Führungsstützen, wobei am Fuß der
Führungsstützen jeweils eine in einem Rollenträger drehbar gelagerte Fußrolle ange
ordnet ist, die von oben durch eine Reibfläche mit dem Gewicht des Betts belastet
und damit gegen Rollen und Drehen gesichert ist und durch eine mittels der Hubvor
richtung vorgenommene Verstellbewegung freigegeben wird.
Es ist ein Krankenbett dieser Art bekannt (CH 173 017), das mit einer Vorrichtung
zum Bremsen und Blockieren der Räder von Lenkrollen ausgestattet ist. An jedem
Ende der Bettbeine befindet sich ein Gehäuse, das das Bettbein exzentrisch oder
konzentrisch umschließt. Im Gehäuse wird der Schwenkzapfen der Lenkrolle und ein
längsverschieblicher Kolben geführt. Das Gehäuse liegt mit einer Ringfläche auf dem
Rad der Lenkrolle auf und hindert sie an jeder Schwenk- oder Rollbewegung. Durch
Längsverschiebung des Kolbens mit hydraulischen oder mechanischen Mitteln wird
der Schwenkzapfen der Lenkrolle so weit aus dem Gehäuse gedrückt, bis die Ring
fläche vom Rad abgehoben hat und die Lenkrolle frei beweglich ist.
Das Bett nach der CH-PS
173 017 ist kein höhenverstellbares Bett im Sinne der üblichen Terminologie, da die Hub
vorrichtung nach der CH-PS eine Vorrichtung zum Bremsen und Blockieren der Räder von
Lenkrollen ist und der erzeugte Hub nur ein Anliften des mit der Reibfläche versehenen
Gehäuses und damit des Bettrahmens vornimmt.
Aus der DE 39 40 666 C1 ist ebenfalls ein Kranken- und/oder Pflegebett bekannt,
das von einem Normalzustand in einen verfahrbaren Zustand überführt werden kann.
Dabei wird aber das Bett von den die Trägerstützen umhüllenden Fußstützen, auf
denen das Bett im Normalzustand steht, für den verfahrbaren Zustand auf die Trä
gerstützen gestellt, die an ihrem unteren Ende jeweils Fußrollen aufweisen, die vor
zugsweise als Lenkrollen ausgebildet sind.
Dies hat den Nachteil, daß die Lenkrollen nur kleine Abmessungen aufweisen dürfen
so daß sie in jeder Stellung durch den Innenraum der jeweiligen Fußstütze bewegt
werden können. Da die Teleskopführung der Trägerstützen in den Fußstützen be
stimmte konstruktive Einrichtungen voraussetzt, ist es durchaus von Nachteil, wenn
die Rollen hindurchfahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kranken- und/oder Pflegebett der ein
gangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine benutzerfreundliche Si
cherung und Entsicherung der Fußrollen gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rollenträger zu einer
zur Längsachse der Führungsstütze bzw. Trägerstütze parallelen Achse drehbar und
verschiebbar in der Führungsstütze gelagert ist und ein freies Ende aufweist, auf das
bei abgesenktem Bett die jeweilige Trägerstütze mit einem Betätigungselement
drückt und die Rolle durch Axialverschiebung des Rollenträgers von der Reibfläche
abhebt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sichert und entsichert der Feststellme
chanismus alle Fußrollen zueinander synchron, wodurch der Normalzustand des
Kranken- und/oder Pflegebettes stabiler ist. Ein unbeabsichtigtes Verfahren des Bet
tes wird somit auf einfache Weise von vornherein bei jeder Fußrolle unterbunden.
Um den ästhetischen Gesamteindruck des Kranken- und/oder Pflegebettes zu erhö
hen, sind die Fußrollen in bezug auf die Draufsicht jeweils innerhalb des Quer
schnittsumfangs der Führungsstütze angeordnet und ragen nur um einen vorbe
stimmten Betrag aus den Führungsstützen heraus.
Um die Verschiebebewegung der Fußrolle zu begrenzen und gegen Herausfallen zu
sichern, ist es zweckmäßig, den Rollenträger mit Sicherungselementen auszurüsten.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Hubvorrichtung mit zu
mindest zwei Ketten, Zahnriemen o. ä. versehen, wobei jeweils eine Kette, ein Zahn
riemen o. ä. mit ihrem einen freien Ende in einem ersten Anlenkpunkt mit der ersten
Trägerstütze verbunden ist, über eine im Hubgestell angeordnete erste Umlenkung
zu einer zweiten Trägerstütze über eine zweite Umlenkung geführt ist und an der
zweiten Trägerstütze in einem zweiten Anlenkpunkt befestigt ist. Dadurch wird auf
einfache Weise eine synchrone Verstellung der Trägerstützen und somit eine gleich
mäßige Verstellung des Bettrahmens gewährleistet.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den anderen Unteransprüchen.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und wer
den im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Hubgestells
mit in Führungsstützen angeordneten Trägerstützen
des Bettrahmens eines Kranken- und/oder Pflegebet
tes gemäß einer Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht gemäß der Linie
II-II von Fig. 1 mit einer Fußrolle im entsicher
ten Zustand;
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht von Fig. 2 mit
einer Fußrolle im gesicherten Zustand;
Fig. 4 eine Draufsicht mit Teilschnittdarstellung auf einen
Teil des Kranken- und/oder Pflegebettes gemäß
der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß der Linie V-V von Fig. 1
auf Teile des Kranken- und/oder Pflegebettes gemäß
der zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 6 eine Schnittansicht gemäß der Linie VI-VI von Fig. 1
einer Führungsstütze mit einer Trägerstütze gemäß
der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellung ein Hubgestell
10 eines Kranken- und/oder Pflegebettes gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wohingegen die
Fig. 4 bis 6 ein Kranken- und/oder Pflegebett nach einer
zweiten Ausführungsform darstellen. Beide Ausführungsformen
weisen ein Hubgestell 10 mit vier Führungsstützen 12 bis 18
auf, in denen jeweils eine Trägerstütze 20 bis 26 verschieb
bar gelagert ist. Die Trägerstützen 20 bis 26 sind Teil eines
hier nicht dargestellten Bettrahmens, der sich im Kopfbereich
der Trägerstützen 20 bis 26 fortsetzt. In dem Hubgestell 10
ist eine die Trägerstützen 20 bis 26 teleskopartig ein- und
ausfahrende Hubvorrichtung 28 angeordnet, auf die weiter un
ten noch im einzelnen eingegangen wird. Beide Ausführungsfor
men unterscheiden sich lediglich durch die Ausbildung der
Stützenquerschnittsform - einmal kreisförmig, das andere mal
rechteckig - und durch die Aufhängung 27 am Kopf der Träger
stützen 20 bis 26 für weitere Teile des Bettrahmens. Anson
sten entsprechen die beiden Ausführungsformen einander funk
tionell im wesentlichen, so daß für funktionsmäßig gleiche
Teile dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
Am Fuße der Führungsstützen 12 bis 18 ist jeweils eine Fuß
rolle 30 angeordnet, die durch einen Feststellmechanismus ge
sichert und wieder entsichert werden kann.
Dieser Feststellmechanismus sowie die Lagerung der Fußrolle
30 ist sehr deutlich den Fig. 2 und 3 zu entnehmen, die
eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von Fig. 1 dar
stellen. Dabei ist in Fig. 2 die Fußrolle 30 entsichert, d. h.,
das Bett ist in einem verfahrbaren Zustand. In Fig. 3
hingegen ist die Fußrolle 30 gesichert, d. h., daß das Bett
in einem nichtverfahrbaren Zustand, dem Normalzustand, ist.
In diesem Normalzustand wird das Kranken- und/oder Pflegebett
normalerweise benutzt. Soll das Kranken- und/oder Pflegebett
jedoch aus seiner Position beispielsweise in einem Kranken
zimmer in ein weiteres Krankenzimmer verfahren werden, so
wird der Feststellmechanismus deaktiviert, wie im einzelnen
weiter unten noch angegeben ist.
Den Fig. 2 und 3 ist zu entnehmen, daß am Fuße der Füh
rungsstütze 12 ein im Querschnitt U-förmiger Rollenhalter 32
angeordnet ist, der im Bereich seiner freien Enden der beiden
Schenkel mit der Führungsstütze 12 verschraubt ist. In der
Mitte des U-förmigen Rollenhalters 32 ist eine Bohrung einge
bracht, in die eine im wesentlichen parallel zur Längsachse
der Führungsstütze 12 als auch der Trägerstütze 20 sich er
streckende Hülse 34 eingesteckt ist. Die Hülse 34 ist mit dem
Rollenhalter 32 verschweißt. In der Hülse 34 ist ein aus ei
nem Schaft 36 und einem Lagerblock 38 bestehender Rollenträ
ger 40 zur Längsachse der Hülse 34 axial verschieblich sowie
um diese Längsachse drehbar gelagert. Der Schaft 36 ist dabei
in den Lagerblock 38 eingesteckt und durch Reibschluß gesi
chert. An dem freien Ende des Schaftes 36 ist dieser mit ei
nem Sicherungsring 42 versehen, der die Verschiebebewegung
des Rollenträgers 40 nach unten begrenzt. Auf dem diesem Ende
des Schaftes 36 entfernt gelegenen Ende bildet der Lagerblock
38 einen Absatz. Zwischen diesem Absatz des Lagerblockes 38
und dem Sicherungsring 42 des Rollenhalters ist ein als Fest
stellelement dienender Druckring 44 mit Reibbelag 46 aus Si
likon eingebracht. Das aus Druckring 44 und Reibbelag 46 be
stehende Feststellelement ist mit dem Rollenhalter 32 ver
schraubt, wie dies durch die Schraubenköpfe in den Fig. 2
und 3 angedeutet ist.
Die Fußrolle 30 ist unterhalb des Reibbelags 46 im Lagerblock
38 drehbar gelagert und diesem zugeordnet. Im Normalzustand,
d. h., im gesicherten Zustand der Fußrolle 30, liegt der
Reibbelag 46 auf der Fußrolle 30 auf. Die Fußrolle 30 ist in
Bezug auf die Draufsicht jeweils innerhalb des Quer
schnittsumfangs der Führungsstützen angeordnet. Sowohl im
Normalzustand als auch im verfahrbaren Zustand ragt die Fuß
rolle 30 jeweils um einen vorbestimmten Betrag aus den Füh
rungsstützen 12 bis 18 heraus.
Die in der Führungsstütze 12 axial verschiebbar gelagerte
Trägerstütze 20 hat an ihrem Fuß im Inneren einen sich über
den Innenraum überspannenden Druckbügel 48. Der Druckbügel 48
ist im Bereich seiner freien Enden mit der Trägerstütze 20
verschraubt und zur Aufnahme großer Lasten ausgelegt.
Alle Führungsstützen 12 bis 18 mit den darin verschieblich
angeordneten Trägerstützen 20 bis 26, die im Rollenhalter 32
dem Rollenträger 40, dem Druckbügel 48 und der Fußrolle 30
sind im wesentlichen gleich aufgebaut, d. h., der prinzi
pielle Aufbau des in den Fig. 2 und 3 gezeigten Feststell
mechanismus ist bei allen Führungs- und Trägerstützen 12 bis
18, 20 bis 26 entsprechend vorhanden. Der Einfachheit halber
wird aber das Funktionsprinzip des Feststellmechanismus le
diglich anhand der Führungsstütze 12 und der Trägerstütze 20
im folgenden erläutert.
Wird die Trägerstütze 20 in ihre unterste Position gefahren,
drückt der Druckbügel 48 auf das freie Ende des Schaftes 36
des Rollenträgers 40. Da nun der Schaft 36 des Rollenträgers
40 länger als die Hülse 34 ausgebildet ist, verschiebt die
Trägerstütze 20 den Rollenträger 40 nach unten, bis der Si
cherungsring 42 an der oberen Stirnseite der Hülse 34 an
liegt. Mit dem Verschieben des Rollenträgers 40 löst sich die
Fußrolle 30 von dem Reibbelag 46 und wird dadurch entsichert,
also in den verfahrbaren Zustand überführt.
Im Normalzustand werden die Gewichtskräfte des Kranken
und/oder Pflegebettes jeweils über die Führungsstützen 12 bis
18 auf den Rollenträger 32, über den Druckring 44 und den
Reibbelag 46 auf die Fußrollen 30 geleitet, so daß diese
durch den Reibbelag 46 gebremst und somit gesichert sind. Da
bei steht das Kranken- und/oder Pflegebett auf seinen Fußrol
len 30 und die Fußstützen 12 bis 18 sind in einer vorbestimm
ten Entfernung vom Boden B angeordnet.
Ist das Kranken- und/oder Pflegebett in der oben beschriebe
nen Weise durch Herunterfahren der Trägerstützen 20 bis 26
und Verschieben der Rollenträger 40 über die Druckbügel 48
der Trägerstützen 20 bis 26 in einen verfahrbaren Zustand
überführt worden, dann werden die Gewichtskräfte des Kranken
und/oder Pflegebettes über die Trägerstützen 20 bis 26, je
weils den Druckbügel 48, den Rollenträger 40 auf die Fußrol
len 30 übertragen. Die Höhenverstellung der Trägerstützen 20
bis 26 wird von der im Hubgestell 10 angeordneten Hubvorrich
tung 28 bewirkt. Dafür ist eine sich von einer Schmalseite
des Hubgestells 10 bis zur gegenüberliegenden Schmalseite des
Hubgestells 10 verlaufende Antriebswelle 50 vorgesehen, die
jeweils an den Schmalseiten des Hubgestells 10 sowie in La
gerelementen 49 gelagert ist. Die Antriebswelle 50 wird von
einem Elektromotor 52 in bekannter Weise angetrieben und ist
neben den Führungsstützen 16 und 18 angebracht. Sie ist im
Bereich ihrer freien Enden jeweils mit Kettenrädern 54 und 56
versehen, die mit der Antriebswelle 50 triebschlüssig verbun
den sind.
Die Führungsstützen 16 und 18 sowie die darin geführten Trä
gerstützen 24 und 26 sind so ausgespart, daß die Kettenräder
54 und 56 jeweils in die Aussparung 58 eingreifen können. Be
nachbart der Trägerstützen 12 und 14 sind den Kettenrädern 54
und 56 zugeordnete weitere Kettenräder 60 und 62 gelagert.
Auch die Führungsstützen 12 und 14 sowie die darin geführten
Trägerstützen 20 und 22 sind mit einer Aussparung 64 verse
hen, in die die weiteren Kettenräder 60 und 62 eingreifen.
Die Kettenräder 60 und 62 sind auf einer Achse 64, die an ei
ner Schmalseite des Hubgestells 10 neben der Führungsstütze
12 bzw. 14 sowie an einem mit dem Hubgestell 10 verbundenen
Flansch 66 befestigt sind, frei drehbar gelagert.
Eine hier nur andeutungsweise dargestellte Kette 68 ist am
Fuß der Trägerstütze 20 an einem ersten Anlenkpunkt 70 ange
lenkt. In dem Anlenkpunkt 70 greift das freie Ende der Kette
68 in eine Bohrung eines Anlenkelementes 72 ein, das mit der
Trägerstütze 20 verschraubt ist. Ausgehend von dem ersten An
lenkpunkt 70 verläuft die Kette 68 im wesentlichen parallel
zur Trägerstütze 20 zu dem Kettenrad 60, ist oben über das
Kettenrad 60 geführt, wobei das Kettenrad 60 in die Kette 68
eingreift, verläuft bis zum Kettenrad 54, ist unten über das
Kettenrad 54 geführt, wobei dieses in die Kette 68 eingreift
und verläuft weiter bis zum Kopf der Trägerstütze 26, wo die
Kette 68 in einem zweiten Anlenkpunkt 74 angelenkt ist. Den
zweiten Anlenkpunkt 74 bildet ein Kettenspanner, der durch
eine Schraube 76 in Längsrichtung der Trägerstütze 26 ver
schiebbar ist. Auf diese Weise ist die Kette 68 spannbar.
In entsprechender Weise ist eine Kette auch an der Träger
stütze 22 angeordnet, über Kettenräder geführt und an der
Trägerstütze 24 angelenkt.
Umgekehrt symmetrisch zur Kette 68 ist eine Kette 78 neben
dieser vorgesehen. Die Kette 78 ist in dem ersten Anlenkpunkt
70 in der Trägerstütze 26 an ihrem Fuße in derselben Weise
angelenkt wie die Kette 68, verläuft im wesentlichen parallel
zur Trägerstütze 26 nach oben, wird oben über das Kettenrad
56 geführt, wobei dieses dabei in die Kette 78 eingreift,
verläuft bis zum Kettenrad 62, wird unten über das Kettenrad
62 geführt, wobei dieses dabei in die Kette 78 eingreift, und
verläuft schließlich bis zum Kopf der Trägerstütze 20. Am
Kopf der Trägerstütze 20 ist das Ende der Kette 78 in dem
zweiten Anlenkpunkt 74 in entsprechender Weise wie die Kette
68 befestigt. Der Anlenkpunkt 74 wird hier ebenfalls durch
einen Kettenspanner gebildet, der ebenfalls über eine Spann
schraube 76 parallel zur Längsachse der Trägerstütze 20 ver
schiebbar ist, so daß dadurch die Kette 78 spannbar ist. In
entsprechender Weise ist eine Kette ebenfalls zwischen der
Trägerstütze 22 und der Trägerstütze 26 angeordnet und über
Kettenräder geführt.
Wie sich insbesondere der Fig. 5 entnehmen läßt, sind die
Kettenräder 54, 56, 60 und 62 einmal von oben und das andere
mal von unten teilweise umschlungen. Dadurch wird auf einfa
che Weise verhindert, daß der Bettrahmen mit den Trägerstüt
zen 20 bis 26 aus dem Hubgestell 10 herausgehoben werden
kann. Durch dieses Antriebsprinzip ist eine synchrone als
auch gleichmäßige Verstellung des Bettrahmens mit den Träger
stützen 20 bis 26 gegenüber dem Hubgestell 10 möglich. Des
weiteren wird jeweils die Fußrolle 30 in der oben beschriebe
nen Weise gesichert und ein Rollen um ihre horizontale Achse
als auch ein Drehen des Rollenträgers 40 um seine vertikale,
zur Längsachse der Führungsstützen 12 bis 18 und/oder
Trägerstützen 20 bis 26 parallele Achse verhindert.
Das erfindungsgemäße Kranken- und/oder Pflegebett weist des
weiteren Endschalter auf, die im einzelnen hier nicht darge
stellt sind, aber mit dem Elektromotor 52 zusammenwirken und
diesen in bekannter Weise steuern. Die Endschalter werden
durch Auslöseelemente betätigt, die an einer Kette 68 oder 78
angeordnet sind. Vorzugsweise ist das Kranken- und/oder Pfle
gebett so gesteuert, daß eine vorbestimmte obere Position
festgelegt ist und mit Erreichen dieser Position das Auslöse
element einen Endschalter betätigt und somit die Hubeinrich
tung stillsetzt. Ebenso ist eine untere Position, die vor
dem Deaktivieren des Feststellmechanismus angeordnet ist,
festgelegt, bei der die Hubeinrichtung 28 ebenfalls stillge
setzt wird. Beispielsweise über eine Zeitschaltung kann diese
unterste Position überfahren werden und der Feststellmecha
nismus deaktiviert werden und somit das Bett in einem ver
fahrbaren Zustand überführt wird. Solche Steuerungen sind an
sich bekannt und werden deshalb nicht näher beschrieben.
Die Erfindung zeichnet sich durch ihren einfachen Aufbau als
auch durch die synchrone Bewegbarkeit der Teile aus. Weiter
hin ist über das Antriebsprinzip mit den Ketten 68 und 78 ein
Herausnehmen des Bettrahmens aus dem Hubgestell 10 nicht mög
lich.
Bezugszeichenliste
10 Hubgestell
12 bis 18 Führungsstützen
20 bis 26 Trägerstützen
27 Aufhängung
28 Hubvorrichtung
30 Fußrolle
32 Rollenhalter
34 Hülse
36 Schaft
38 Lagerblock
40 Rollenträger
42 Sicherungsring des Schaftes
44 Druckring
46 Reibbelag
48 Druckbügel
49 Lagerelemente
50 Antriebswelle
52 Elektromotor
54 Kettenräder
56 Kettenräder
58 Aussparung
60 weitere Kettenräder
62 weitere Kettenräder
64 Achse
66 Flansch
68 Kette
70 erster Anlenkpunkt
72 Anlenkelemente
74 zweiter Anlenkpunkt
76 Spannschraube
78 Kette
12 bis 18 Führungsstützen
20 bis 26 Trägerstützen
27 Aufhängung
28 Hubvorrichtung
30 Fußrolle
32 Rollenhalter
34 Hülse
36 Schaft
38 Lagerblock
40 Rollenträger
42 Sicherungsring des Schaftes
44 Druckring
46 Reibbelag
48 Druckbügel
49 Lagerelemente
50 Antriebswelle
52 Elektromotor
54 Kettenräder
56 Kettenräder
58 Aussparung
60 weitere Kettenräder
62 weitere Kettenräder
64 Achse
66 Flansch
68 Kette
70 erster Anlenkpunkt
72 Anlenkelemente
74 zweiter Anlenkpunkt
76 Spannschraube
78 Kette
Claims (11)
1. Kranken- und/oder Pflegebett mit einem Bettrahmen, der nach unten weisende
Trägerstützen (20 bis 26) aufweist, mit einer Hubvorrichtung (28) zum Heben
und Senken des Bettrahmens und mit Führungsstützen (12 bis 18), wobei am
Fuß der Führungsstützen (12 bis 18) jeweils eine in einem Rollenträger dreh
bar gelagerte Fußrolle (30) angeordnet ist, die von oben durch eine Reibfläche
mit dem Gewicht des Betts belastet und damit gegen Rollen und Drehen gesi
chert ist, und durch eine mittels der Hubvorrichtung vorgenommene Verstell
bewegung freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger
(40) zu einer zur Längsachse der Führungsstütze (12 bis 18) bzw. Träger
stütze (20 bis 26) parallelen Achse drehbar und verschiebbar in der Führungs
stütze gelagert ist und ein freies Ende aufweist, auf das bei abgesenktem Bett
die jeweilige Trägerstütze (20 bis 26) mit einem Betätigungselement (48)
drückt, und die Rolle durch Axialverschiebung des Rollenträgers von der Reib
fläche (44, 46) abhebt.
2. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Feststellmechanismus alle Fußrollen (30) zueinander synchron sichert und
entsichert.
3. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Fußrolle (30) in bezug auf die Draufsicht jeweils innerhalb des
Querschnittsumfangs der Führungsstütze (12-18) angeordnet ist.
4. Kranken und/oder Pflegebett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fußrolle (30) um einen vorbestimmten Betrag aus der Führungsstütze (12-18)
herausragt.
5. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rollenträger (40) Sicherungselemente (42) aufweist, die seine Verschie
bebewegung
in einem an der Führungsstütze befestigten
Rollenhalter (32) begrenzen.
6. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Betätigungselement als Druckbügel (48) ausgebildet ist.
7. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rollenhalter (32) mit einer Hülse (34) versehen ist, in der der Rollenträger
(40) drehbar und axial verschieblich gelagert ist.
8. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Feststellelement aus einem Druckring (44) mit einem Reibbelag (46) be
steht.
9. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Reibbelag (46) aus Silikon besteht.
10. Kranken- und/oder Pflegebett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rollenträger (40) zweiteilig ausgebildet ist und aus einem zylindrischen, in
dem Rollenhalter (32) gelagerten Schaft (36) und einem Lagerblock (38) zur
Lagerung der Fußrolle (30) besteht.
11. Kranken- und/oder Pflegebett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (28) mit zumindest einer mit
der Träger- oder Führungsstütze (20, 26) oder (12-18) verbundenen Kette
(68, 78) versehen ist, die mit dem Antrieb (52) so triebschlüssig gekoppelt und
im Hubgestell (10) bzw. Bettrahmen so geführt ist, daß über die Kette (68, 78)
der Bettrahmen getragen, angehoben und abgesenkt werden kann.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4405509A DE4405509C2 (de) | 1994-02-22 | 1994-02-22 | Kranken- und/oder Pflegebett |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4405509A DE4405509C2 (de) | 1994-02-22 | 1994-02-22 | Kranken- und/oder Pflegebett |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4405509A1 DE4405509A1 (de) | 1995-08-24 |
DE4405509C2 true DE4405509C2 (de) | 1996-12-12 |
Family
ID=6510783
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4405509A Expired - Fee Related DE4405509C2 (de) | 1994-02-22 | 1994-02-22 | Kranken- und/oder Pflegebett |
Country Status (1)
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---|---|
DE (1) | DE4405509C2 (de) |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19547206C1 (de) * | 1995-12-18 | 1997-03-20 | Stiegelmeyer & Co Gmbh | Pflegebett |
EP1162933B1 (de) | 1999-03-22 | 2004-09-08 | VÖLKER MÖBELPRODUKTIONS-GESELLSCHAFT mbH | Bett, insbesondere kranken- und/oder pflegebett und längenveränderbares stützelement für ein derartiges bett |
DE29924743U1 (de) | 1999-10-29 | 2005-05-19 | Hermann Bock Gmbh | Bett mit Höhenverstelleinrichtung |
CN108294878A (zh) * | 2018-04-18 | 2018-07-20 | 李芳� | 一种肿瘤科用多功能护理床 |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH173017A (de) * | 1933-12-22 | 1934-11-15 | Gottfried Obrecht Johann | Vorrichtung zum Bremsen und Blockieren der Schwenkräder von Krankenbetten, Krankenstühlen, Magazinkarren, Serviertischen usw. |
DE3940666C1 (en) * | 1989-12-08 | 1991-01-17 | Voelker Moebelproduktionsgesellschaft Mbh, 5810 Witten, De | Bed-frame for use in hospital - has electromechanical or hydraulic lifting system and four upright legs |
-
1994
- 1994-02-22 DE DE4405509A patent/DE4405509C2/de not_active Expired - Fee Related
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Publication number | Publication date |
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DE4405509A1 (de) | 1995-08-24 |
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