DE4401496C3 - Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung zum Bearbeiten von runden, unrunden und/oder nicht zylinderförmigen Innen- und/oder Außenkonturen - Google Patents
Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung zum Bearbeiten von runden, unrunden und/oder nicht zylinderförmigen Innen- und/oder AußenkonturenInfo
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- DE4401496C3 DE4401496C3 DE19944401496 DE4401496A DE4401496C3 DE 4401496 C3 DE4401496 C3 DE 4401496C3 DE 19944401496 DE19944401496 DE 19944401496 DE 4401496 A DE4401496 A DE 4401496A DE 4401496 C3 DE4401496 C3 DE 4401496C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugschneiden-Ver
stelleinrichtung zum Bearbeiten von runden, unrunden
und/oder nicht zylinderförmigen Innen und/oder Au
ßenkonturen.
- 1. Für die Bearbeitung von hochgenauen Bohrungen
muß eine Schneiden-Abhebeeinrichtung eingesetzt
werden, da ansonsten beim Herausfahren der Schneide
aus der Bohrung Riefen in die bearbeitete Oberfläche
gekratzt werden.
Üblicherweise wird dazu eine hydraulisch/pneuma tisch verstellbare Einrichtung, z. B. der Firma SAMSO MATIC, verwendet. Mit dieser Einrichtung können zy lindrische Bohrungen unterschiedlicher Durchmesser hergestellt werden (Prospekt der Firma Samsomatic "Werkzeugkorrektursystem - Stellelement für die Feinbohrbearbeitung", Ausgabe Juli 1982, T 904).
Ebenfalls zylindrische Bohrungen verschiedener Durchmesser können mit dem "Präzisionsbearbeitungs system AUTOCOMP" der Firma SANDVIC gefertigt werden (Z.: Drehteil + Drehmaschine 5192 - "Kon trolliertes Feindrehen und Feinbohren für gleichblei bende Produktqualität", Seite 42-44). - 2. Unrunde Bohrungen werden von einer Firma mit
einer selbst entwickelten Verstelleinrichtung auch
schon gefertigt. Die Geometrie der Bohrung, z. B. eine
Ellipse oder ein Polygon wird mit einer Mechanik auf
die Werkzeugschneide(n) übertragen. Die zu erzeugen
de Bohrungsgeometrie ist entsprechend vergrößert als
Wellenlinie (Berg und Tal) in eine Planscheibe eingear
beitet. Die Planscheibe ist auf der dem Werkzeug entge
gengesetzten Seite der Hauptspindel koaxial drehfest
angeordnet. Über mit der Hauptspindel verbundenen
(mitdrehenden) Kulissensteinen wird die Planscheibe
abgetastet und die Auslenkung mechanisch (Gelenk) auf
die Werkzeugschneide übertragen. Die Bohrstange
wird bei dieser Verstelleinrichtung auf deren freiem En
de, z. B. mit einer Zentrierspitze auf einem Reststock,
abgestützt. Bei höheren Drehzahlen ist wegen der auf
tretenden Trägheitsmassenkräfte der Prozeß nicht
mehr beherrschbar.
Es ist auch eine NG-Formdreheinrichtung vorbe kannt, mit der ebenfalls unrunde Bohrungen hergestellt werden können. Die Werkzeugspindel ist in einer eigen gelagerten Exzenterspindel drehbar gelagert. Die Boh rungsgeometrie wird durch geeignete Drehzahlkombi nationen beider Spindeln und der daraus resultierenden Parallelverschiebung der Werkzeugspindelachse aus der theoretischen Mitte erzeugt (Z: dima 3/92 - "Ferti gungstechnisches Kolloquium weist neue Wege", S. 54). - 3. Nicht zylindrische Bohrungen werden im Regelfall über ein Lineal kopiert.
Weiterhin kann die Schneide hydraulisch/pneuma
tisch (z. B. Firma SAMSOMATIC) oder elektromecha
nisch (z. B. Firma SANDVIG) während der Bearbeitung
verstellt werden.
Das übliche Verfahren für das Außendrehen unrun
der Geometrien war über lange Zeit das Kopieren von
einer mit dem Werkstück synchron drehenden Meister
welle. Dabei wird über Kulissensteine mechanisch die
Schneide ausgelenkt.
Mehrere Firmen stellen spezielle Außendrehmaschi
nen mit einer elektrohydraulischen Verstelleinrichtung
des Werkzeugs her. Konkret wird damit ein Schlitten in
Abhängigkeit der Winkelstellung des Werkstücks senk
recht zur Drehachse verfahren, auf dem das Werkzeug
fest montiert ist.
Neueste Entwicklungen sind die
- a) Werkzeugverstellung über einen mit einem Line armotor angetriebenen Schlitten, und die
- b) Werkzeugverstellung mittels PIEZO-Translator
- 1. zu a) Ein Unternehmen hat dazu eine solche Schneidenverstelleinrichtung entwickelt. We sentliche Verbesserungen gegenüber den vor genannten Einrichtungen sind die deutlich hö here Spindeldrehzahl sowie die Oszillations frequenz (Z.: dima 3/92 - "Trends bei Direkt antrieben für Werkzeugmaschinen und Indu strieroboter", S. 56 bis 59).
- 2. zu b) Ein weiteres Unternehmen hat in seiner
Hauszeitschrift ein Werkzeugschneiden-Fein
verstellsystem mittels PIEZO-Translator vor
gestellt. Die Verstelleinrichtung ist dabei in ei
nen Standard-Werkzeughalter integriert (Z.:
Position + Bewegung - Ausgabe 14, Septem
ber 1992 S. 1 und 2).
Dieses System ermöglicht zwar eine hohe Ein stellgenauigkeit, jedoch ist durch die genannte geringe Grenzfrequenz die Bearbeitung un runder Außengeometrien nur eingeschränkt möglich. Das System eignet sich besser für nicht zylinderförmige Außengeometrien.
Aus der DE 32 45 053 A1 ist eine Werkzeugmaschine
vorbekannt, bei der ein Werkstück und ein Werkzeug
relativ zueinander rotieren, um eine Bearbeitung am
Werkstück durchzuführen, von der Art, die einen an
einem Ende eingespannten länglichen Werkzeughalter
mit einem am anderen Ende befestigten Werkzeug ent
hält, wobei Einrichtungen zur Ablenkung des Werk
zeughalters zwischen dem eingespannten Ende und der
Werkzeughalterung auf den Werkzeughalter einwirken,
um so den Werkzeughalter während der Bearbeitung
zur Variation der Lage des Werkzeugs relativ zum ein
gespannten Ende um einen bestimmten Betrag abzulen
ken. Der Werkzeughalter wird aus zwei Seite an Seite
miteinander verbundenen länglichen Gliedern aus ver
schiedenen Werkstoffen gebildet, wobei die Einrichtun
gen zur Ablenkung des Halters Einrichtungen zur Er
zeugung eines Magnetfeldes um den Werkzeughalter
enthalten und die Werkstoffe dieser Glieder so sind, daß
die durch das Magnetfeld verursachte magnetostriktive
Längenänderung der Glieder die genannte Ablenkung
des Werkzeughalters erzeugt. Die Magnetfeldeinrich
tungen enthalten eine Spule, die zwischen dem einge
spannten Ende und der Werkzeughalterung um den
Werkzeughalter angeordnet ist. Es ist außerdem ein
Kühlsystem vorgesehen, um die Temperatur des Werk
zeughalters während der Bearbeitung im wesentlichen
konstant zu halten. Des weiteren weist diese Werkzeug
maschine eine Dämpfungsanordnung zur Unterdrückung
unerwünschter Ablenkungen des Werkzeughal
ters auf. Während der Bearbeitung rotiert der Werk
zeughalter um seine ganze Länge, während das Werk
stück feststeht. Es ist allerdings auch offenbart, das der
Werkzeughalter nicht rotiert und das Werkstück wäh
rend der Bearbeitung rotiert. Der Werkzeughalter wird
somit gewissermaßen durch das Magnetfeld "verbogen"
und somit direkt ausgelenkt.
Aus der DE-OS 20 56 071 ist eine hydraulische Nach
stellvorrichtung für Werkzeuge vorbekannt, die da
durch gekennzeichnet ist, daß ein Nachstellelement vor
gesehen ist, dessen eines Ende auf einer über einen Hy
draulikzylinder verstellbaren Schrägfläche gleitet. Das
Nachstellelement ist als Stößel ausgebildet und in einer
zur Längsachse des Hydraulikzylinders senkrechten
Bohrung geführt und wirkt mit seinem zweiten Ende auf
ein bewegliches, das Werkzeug tragende Ende der
Werkzeughalterung ein. Der Hydraulikzylinder ist dop
pelt wirkend ausgebildet. Die hydraulische Nachstell
vorrichtung dient zur schrittweisen Bewegung eines
Werkzeuges, und zwar zur Kompensation von Tempe
raturschwankungen und Werkzeugverschleiß. Tempe
raturschwankungen und Werkzeugverschleiß sind zwar
instationäre, jedoch quasi-statische Vorgänge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung zum hochge
nauen spanenden Bearbeiten runder, unrunder und/
oder nicht zylindrischer Innen- und/oder Außengeome
trien beliebiger Funktion mit drehendem oder stehen
dem Werkzeug zu schaffen, die frei programmierbar ist
und eine absolut spielfreie Werkzeugschneiden-Verstel
lung ermöglicht bei hoher Auslenkungsfrequenz.
Die Aufgabe wird nach Patentanspruch 1
gelöst.
Unrunde und auch nicht zylinderförmige Werkstück-
Geometrien erfordern Werkzeugschneiden-Auslenkun
gen unterschiedlicher Stellwege. Dies bedeutet, daß die
Schneide mehr oder weniger weit ausgelenkt werden
muß was durch "Drücken" bzw. "Ziehen" möglich ist.
PIEZO's können eigentlich nur auf Druck bean
sprucht werden, da der Quarz bzw. die Verbindung mit
dem erforderlichen mechanischen Übertragungsele
ment nur geringe Zugspannungen erlaubt. Zum Beispiel
kann bei der Erfindung ein PIEZO eingesetzt werden,
der eine maximale Druckkraft von 3.000 N bringt, aber
nur etwa 700 N ziehen könnte. Bei der Erfindung wird
dieser Nachteil dadurch umgangen, daß mit dem PIEZO
nur Druckkräfte auf das U-Gelenk ausgeübt werden
und es damit verformen. Da die maximale Verformung
weit innerhalb des elastischen Bereiches des Gelenk
werkstoffes, z. B. Stahl, liegt, federt das Gelenk bei Weg
nahme oder Reduzierung der Druckspannung automa
tisch wieder in seine Ausgangslage zurück. Damit kein
undefinierter Verformungszustand eintreten kann, wird
mit einer entsprechenden Vorspannung gearbeitet. Mit
dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, daß das Sy
stem absolut spielfrei ist.
Das Festkörper-Gelenk in U-Form bildet somit ein
federndes Rückstellelement.
Durch die Nutzung des Hebeleffekts wird die (zu)
geringe Dehnung des PIEZO's in den zur Bearbeitung
erforderlichen Schneidenstellweg übersetzt.
Durch die Anordnung eines externen Meßgliedes am
Festkörper-Gelenk im Bereich der offenen U-Schenkel
können jegliche Verformungen des Gelenks, also
- - der IST-Stellweg des PIEZO's
- - die Verlagerung des Werkzeugs durch Flieh kraft
- - die Verlagerung des Werkzeugs durch Aufmaß schwankungen
- - Temperaturdehnungen des Festkörper-Gelenks
exakt gemessen und im Regelkreis entsprechend korri
giert werden.
Eine nicht zylinderförmige und zugleich unrunde
Bohrung (ähnliches gilt auch für die Herstellung von
Außengeometrien) kann z. B. mit 2048 unterschiedli
chen Schneidenauslenkungen (Stützstellen) pro Werk
zeugspindel-Umdrehung und mit 100 Stützstellen pro
Millimeter im Bohrungsvorschub hergestellt werden.
Des weiteren ist das System frei programmierbar. Die
zu bearbeitende Geometrie kann in dem Zylinder-Ko
ordinatensystem beliebig vorgegeben werden.
Zusammengefaßt besitzt eine erfindungsgemäße
Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung folgende vor
teilhafte Eigenschaften:
- - Genauigkeitsbearbeitung in spanender Formge bung mit drehendem und stehendem Werkzeug
- - Herstellung runder Werkstück-Geometrien
- - Herstellung unrunder Werkstück-Geometrien beliebiger Funktion
- - Herstellung zylinderförmiger Werkstück-Geo metrien
- - Herstellung nicht zylinderförmiger Werkstück- Geometrien beliebiger Funktion
- - Herstellung unrunder und zugleich nicht zylin derförmiger Werkstück-Geometrien
- - Absolut spielfreie Werkzeugschneiden-Verstel lung
- - Werkzeugschneidenauslenkung bzw. -korrektur in Schritten kleiner als 0,00001 mm (1/100 Mikro meter) programmierbar
- - Werkzeug für die Bearbeitung von Bohrungen muß nicht abgestützt werden (fliegend)
- - Abheben der Werkzeugschneide nach Bearbei tungsende (Rückziehen aus der Bohrung)
- - Hohe Auslenkungsfrequenz von z. B. 600 Hz für unrunde bzw. nicht Zylinderförmige Werkstück- Geometrien
- - Verstelleinrichtung absolut verschleißfrei Automatische Kompensation
- - des Werkzeugspindel-Rundlauffehlers
- - der Fliehkraft aus Wuchtfehlern und Schneiden auslenkung beim drehenden Werkzeug
- - der Gewichtskraft am drehenden Werkzeug (statische Absenkung der einseitig eingespannten Bohrstange = Biegebalken)
- - von Aufmaßschwankungen (= IST-Toleranz der zu bearbeitenden Geometrie)
- - von unterschiedlichen Werkzeugschneidenbela stungen, z. B. beim unterbrochenen Schnitt
- - thermischer Verlagerungen der Werkzeugver stelleinrichtung.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die werkzeugunabhängige
Systemgenauigkeit.
Während somit ein Durchschnittsfachmann bisher zu
der Überzeugung gelangen mußte, daß ein PIEZO als
Stellglied einen zur Bearbeitung eines Werkstücks nicht
ausreichenden Stellweg aufweist, wird nun durch die
besonderen, in der Erfindung vorgeschlagenen Merk
male, zum Beispiel durch das Übersetzungsverhältnis
(Hebelarme) und dem erforderlichen Werkzeugschnei
den-Verstellweg dies ermöglicht. Bei der Erfindung er
füllt somit ein Festkörpergelenk mit U-förmiger Grund
gestalt eine dynamische Funktion, nämlich die Rück
stellbewegung des Werkzeuges wird absolut spielfrei
ausgeführt.
In den Patentansprüchen 1 bis 4 sind weitere vorteil
hafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
Das am Festkörper-Gelenk im Bereich der offenen
U-Schenkel angeordnete Meßglied in Form eines Weg
aufnehmers kann an dieser Stelle die in den oben aufge
listeten Eigenschaften unter "automatischer Kompensa
tion" aufgeführten Fehler am besten und am sichersten
messen. Die Meßsignalübertragung erfolgt über Schleif
ringläufer.
Die Drehwinkellage der Werkzeugschneide zum
Werkstück wird mit einem Winkel-Absolutwertgeber
ermittelt. Die genaue Kenntnis der Drehwinkellage ist
absolute Voraussetzung zur Herstellung unrunder
Werkstückgeometrien, z. B. einer Ellipse.
Der Weg-Absolutwertgeber ist zum Herstellen nicht
zylindrischer Werkstückgeometrien, z. B. eines logarith
mischen Profils, Voraussetzung. Dieser Geber übermit
telt die exakte Position der Werkzeugschneide während
des Längsvorschubs am Werkstück.
Der vom Meßglied ermittelte IST-Wert wird im Reg
ler mit dem SOLL-Wert verglichen und das Steuersignal
entsprechend angepaßt. Dies ermöglicht auch die auto
matische Kompensation der weiter oben beschriebenen
Fehler.
Der Verstärker ist wegen der für den Betrieb des
PIEZO's notwendigen hohen Stellspannung erforder
lich.
Der SOLL-Wert der zu bearbeitenden Geometrie
wird von einem geeigneten schnellen Rechner, z. B. ei
nem Personalcomputer (PC), vorgegeben. Dabei wer
den die Signale der Absolutwertgeber in Echtzeit mit
den in einem schnell auslesbaren Speicher tabellarisch
abgelegten Stützstellen der Winkelposition und des
Längsvorschubs der Werkzeugschneide absolut zum
Werkstück verglichen und die zu diesen Parametern
gehörige Geometriestützstelle als SOLL-Wertvorgabe
der Werkzeugschneidenauslenkung ausgelesen. Im Be
darfsfall ist aber auch eine NC-Steuerung anwendbar.
Bei der erfindungsgemäß realisierten Werkzeugspin
del-Drehzahl von 6000 l/min kann dieser Prozeß mit
einer Frequenz von 600 Hz sicher ablaufen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise ver
anschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine beispielsweise zu bearbeitende Werk
stückgeometrie mit Teilschnitten;
Fig. 2 Meßschrieb eines von der erfindungsgemäßen
Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung bearbeiteten
Polygons;
Fig. 3 einen Regelkreis zum Bohren in schematischer
Darstellung;
Fig. 4 einen Regelkreis zum Drehen in schematischer
Darstellung;
Fig. 5 eine als Waage ausgebildete Ausführungsform
des es Festkörpergelenks mit unausgelenkter Bohrstange,
teils in der Ansicht, teils im Schnitt;
Fig. 6 eine als Waage ausgebildete Ausführungsform
eines Festkörpergelenks mit ausgelenktem Drehwerk
zeug, teils in der Ansicht, teils im Schnitt und
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Mit dem Bezugszeichen 1 sind in den Fig. 5 bis 7
PIEZO-Translatoren bezeichnet, denen elektrische Leitun
gen 2 zugeordnet sind.
Die PIEZO-Translatoren 1 sind über einen Flansch 3 und
mehrere über den Umfang des Flansches verteilt ange
ordnete Schrauben 4 mit einem Festkörper-Gelenk 5
verbunden, das in einem axial geführten Längsschnitt
etwa die Form eines U aufweist.
Das Festkörper-Gelenk 5 besteht z. B. aus härtbarem
Stahl, Kohlefaserverbundwerkstoffen, einem geeigne
ten Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff.
Das Festkörper-Gelenk 5 weist Schenkel 6 und 7 auf,
die durch einen Steg 8 materialmäßig einstückig mitein
ander verbunden sind. Der Steg 8 dient als Drehpunkt.
Im Bereich der offenen Schenkel sind Weg-Meßglieder
9, z. B. Wegaufnehmer, befestigt.
Des weiteren weist das Festkörper-Gelenk 5 z. B. ei
nen Flansch 10 auf, der mit über seinem Umfang verteil
ten Schrauben 11 an einer motorisch angetriebenen
Werkzeugspindel 12 befestigt wird (Fig. 5).
Mit dem Festkörper-Gelenk 5 ist bei dieser Ausbil
dung außerdem eine Bohrstange 15 lösbar verbunden.
In Ruhestellung ist die Längsachse 16 der Bohrstange 15
koaxial zur Längsachse des Festkörper-Gelenkes 5.
In modifizierter Gestaltung ist das Werkzeug 25 or
thogonal zu den Längsachsen 30 der Piezo-Translatoren 1
im beweglichen Schenkel 7 lösbar angeordnet (Fig. 5).
Diese Vorrichtung wird beim Drehen eingesetzt, bei
dem das Werkzeug stillsteht und sich das Werkstück
dreht. Demgegenüber wird die z. B. aus Fig. 5 ersichtli
che Vorrichtung beim Bohren eingesetzt, bei dem sich
das Werkzeug dreht und das Werkstück ruht.
Die PIEZO-Translatoren 1 greifen außerdem mit einem
zylindrischen Fortsatz 17 in Bohrungen 18 des Fest
körper-Gelenkes 5 ein und besitzen an ihrem Ende einen
Druckaufnahmekörper 19, der über ein Kugelstück 20
und eine Druckaufnahme 21 sich gegen den federela
stisch verformbaren Schenkel 7 abstützt.
Mit a ist der von der Mitte des Steges 8 bis zu einer
Werkzeugschneide 22 gemessene Hebelarm und mit b oder c
der von der Mitte der Piezo-Translatoren zur Längsachse 16
gemessene Hebelarm bezeichnet. Wie man erkennt, ist a
um ein Vielfaches größer als b, beispielsweise fünf bis
zwölfmal so groß. Die Hebel a wie b und c sind z. B. gleich.
Mit dem Winkel α ist in Fig. 6 ein möglicher Auslenk
winkel der Längsachse 16 des Werkzeuges gegenüber
der Ruhestellung bezeichnet.
Die Fig. 1 zeigt ein Werkstück, das mit einer erfin
dungsgemäßen Werkzeugschneiden-Verstelleinrich
tung zu bearbeiten ist. Die Teilschnitte A-A bis D-D
zeigen orthogonal zur Längsachse geführte Querschnit
te des aus Fig. 1 ersichtlichen Werkstücks.
Fig. 2 zeigt den Meßschrieb einer Unrund-Geometrie,
die mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugschnei
den-Verstelleinrichtung bearbeitet worden ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Regelkreise für eine erfin
dungsgemäße Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 5 und 6 sind
die Längsachsen 30 der Piezo-Translatoren 1 an einem Körper
parallel zueinander angeordnet,
die sich über die Druckaufnahmekörper 19
gegen das betreffende Kugelstück 20 abstützen. Die Kugelstücke
20 und die Druckaufnahmekörper 19 sind jeweils ko
axial zur Längsachse des zugehörigen PIEZO-Transla
tors 1 angeordnet. Diese Längsachsen schneiden ortho
gonal bei nicht ausgelenktem Schenkel 7 eine in Längs
achsrichtung des Schenkels 7 verlaufende Längsachse
16 und bilden die Hebelarme b und c.
Die PIEZO-Translatoren wirken nach Art einer Waa
ge. Die Zustellbewegung der Werkzeugschneide 22
wird dabei von dem einen PIEZO-Translator, z. B. dem
unteren, erzeugt, während der andere PIEZO-Transla
tor den Rückstellhub ausführt. Beide PIEZO-Translato
ren wirken dabei mit gleichen Druckkräften auf den
Schenkel 7.
Das Festkörpergelenk 5 befindet sich zwischen den
beiden PIEZO-Translatoren im Übergangsbereich des
Körpers 31 zum Schenkel 7.
Auch bei diesen Ausführungsformen ist im Bereich
der offenen Schenkel ein Weg-Meßglied 9, z. B. ein
Wegaufnehmer, angeordnet.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 7 bei der
ebenfalls für Teile gleicher Funktion die gleichen Be
zugszeichen über den vorbeschriebenen Ausführungs
formen verwendet wurden. Diese Ausführungsform un
terscheidet sich von den vorbeschriebenen dadurch, daß ein erster und ein zweiter
Körper 32 und 33 einen rechten Winkel mit
ihren Längsachsen zueinander bilden. In jedem der Kör
per 32 und 33 ist eine Bohrung angeordnet, die jeweils
einen PIEZO-Translator 1 aufnimmt. Die Längsachsen
30 der PIEZO-Translatoren 1 schneiden sich rechtwink
lig zueinander oberhalb des Festkörpergelenkpunktes 5
im Schenkel 7 und bilden die Hebelarme b und c, die
vorzugsweise gleich sind. Jeder PIEZO-Translator 1
stützt sich über je einen Druckaufnahmekörper 19 auf
einen Kugelkörper 20 ab. Die Längsachsen der Kugel
stücke 20 schneiden sich ebenfalls rechtwinklig im
Schenkel 7. Auch hier ist das Prinzip der Waage ver
wirklicht.
1
PIEZO-Translator
2
Leitung
3
Flansch
4
Schraube
5
Festkörper-Gelenk
6
Schenkel
7
Schenkel
8
Steg
9
Weg-Meßglied
10
Flansch
11
Schraube
12
Werkzeugspindel
13
-
14
-
15
Bohrstange, Werkzeug
16
Längsachse
17
Fortsatz
18
Bohrung
19
Druckaufnahmekörper
20
Kugelstück
21
Druckaufnahme
22
Werkzeugschneide
23
Werkzeugträger
24
Werkstück
25
Werkzeug, Drehwerkzeug
26
-
27
-
28
Drehspindel
29
Längsmittenachse
30
Längsachse
31
Körper
32
Körper, erster
33
Körper, zweiter
a Hebelarm
b Hebelarm
c Hebelarm
α Auslenkwinkel
a Hebelarm
b Hebelarm
c Hebelarm
α Auslenkwinkel
Claims (4)
1. Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung zum
Bearbeiten von runden, unrunden und/oder nicht
zylinderförmigen Innen- und/oder Außenkonturen,
wobei ein Werkzeug (15; 25) relativ gegenüber ei
nem Werkstück (24) verstellbar ist, mit einer frei
programmierbaren Steuerung zur Regelung aller
zur Bearbeitung des Werkstücks (24) erforderli
chen Bewegungsvorgänge der Werkzeugschneide
(22) des Werkzeugs (15; 25), wobei ein Festkörper
gelenk (5) derart ausgebildet ist, daß ein Schenkel
(7) und ein Körper (31) einstückig von einem Steg
(8) verbunden sind wobei durch den Mittelpunkt
des Steges (8) eine Schwenkgelenkachse für den
beweglichen Schenkel (7) verläuft und die Längs
achse des Schenkels (7) orthogonal zu einer durch
den Mittelpunkt des Festkörpergelenks und dem
damit verbundenen Körper (31) verlaufenden Mit
tellinie angeordnet ist, auf deren beiden Seiten je
ein PIEZO-Translator (1) angeordnet ist, wobei die
Längsachsen (30) der PIEZO-Traantoren (1) par
allel oder unter einem Winkel zueinander und orthogonal bzw. unter einem Winkel zur Längsachse
des Schenkels (7) verlaufen, wobei die PIEZO-
Translatoren (1) über je einen Druckaufnahmekör
per (19) auf mit dem Schenkel (7) verbundenen Ku
gelstücken (20) einer Druckaufnahme (21) nach Art
einer Waage einwirken, wobei die Längsmittenach
sen der Druckaufnahmekörper (19) und der Kugel
stücke (20) ebenfalls parallel bzw. unter einem Winkel zueinander und in
nicht ausgelenkter Lage koaxial zu den Längsach
sen der PIEZO-Translatoren (1) gerichtet sind, wo
bei der von der Mitte des Steges (8) bis zu der
Werkzeugschneide (22) geradlinige Hebelarm (a)
um ein Mehrfaches
größer ist als der geradlinig von der Mitte des
Steges (8) und orthogonal bis zu der durch die das Ku
gelstück (20) und die Druckaufnahme (21) verlau
fenden Längsmittenachse gebildete Abstand (b),
und wobei im Bereich des Steges (8) ein Weg-Meß
glied (9) angeordnet ist.
2. Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung nach
Anspruch 1; wobei das Festkörper
gelenk (5) mit einem Grundhalter einstückig oder
lösbar verbunden ist, der in einem Werkzeugträger
(23) eingreift und mit diesen kraft- und/oder form
schlüssig verbunden ist, wobei das Werkzeug (15;
25) orthogonal zur Längsmittenachse (29) des Fest
körpergelenkes (5) am Schenkel (7) lösbar angeord
net ist.
3. Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung nach ei
nem der Ansprüche 1 oder 2, für ein Bohrwerkzeug,
wobei
- a) eine Meßsignalübertragung über einen Schleifringläufer erfolgt;
- b) eine Drehwinkellage der Werkzeugschnei de (22) mit einem Winkel-Absolutwertgeber, der auf einer Werkzeugspindel (12) befestigt ist, ermittelt wird;
- c) ein Weg-Absolutwertgeber die exakte Posi tion der Werkzeugschneide (22) während des Längsvorschubes in der Bohrung weiterleitet;
- d) ein von dem Weg-Meßglied (9) ermittelter IST-Wert in einem Regler mit einem SOLL- Wert verglichen und ein Steuersignal entspre chend angepaßt wird;
- e) ein Verstärker vorgesehen ist;
- f) der SOLL-Wert der zu bearbeitenden Geo metrie von einem schnellen Rechner vorgege ben wird und dabei die Signale der Absolut wertgeber in Echtzeit mit den in einem schnell auslesbaren Speicher tabellarisch abgelegten Stützstellen der Winkelposition und der Längsposition der Werkzeugschneide (22) zum Werkstück (24) verglichen und die zu die sen Parametern gehörige Geometrie-Stütz stelle als SOLL-Wert ausgegeben wird.
4. Werkzeugschneiden-Verstelleinrichtung nach ei
nem der Ansprüche 1 oder 2 für ein Drehwerkzeug,
wobei
- a) eine Drehwinkellage des Werkstücks (24) zur Werkzeugschneide (22) mit einem Winkel- Absolutwertgeber, der auf einer Drehspindel (28) befestigt ist, ermittelt wird;
- b) ein Weg-Absolutwertgeber die exakte Posi tion des Werkstücks (24) zur Werkzeugschnei de (22) während des Längsvorschubs weiterlei tet;
- c) ein von dem Weg-Meßglied (9) ermittelter IST-Wert in einem Regler mit einem SOLL- Wert verglichen und ein Steuersignal entspre chend angepaßt wird;
- d) ein Verstärker vorgesehen ist;
- e) der SOLL-Wert der zu bearbeitenden Geo metrie von einem schnellen Rechner vorgege ben wird und dabei die Signale der Absolut wertgeber in Echtzeit mit den in einem schnell auslesbaren Speicher tabellarisch abgelegten Stützstellen der Winkelposition und der Längsposition der Werkzeugschneide (22) zum Werkstück (24) verglichen und die zu die sen Parametern gehörige Geometrie-Stütz stelle als SOLL-Wert ausgegeben wird.
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Owner name: EMAG MASCHINENFABRIK GMBH, 73084 SALACH, DE |
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D4 | Patent maintained restricted | ||
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