DE4400501A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Innenecken und -fugen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Innenecken und -fugenInfo
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- E04F19/00—Other details of constructional parts for finishing work on buildings
- E04F19/02—Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verfahren zum Verschließen von Innenecken
und/oder Inneneckfugen, eine Leiste mit einer Sichtseite zum Abdecken von Innenecken
und/oder Inneneckfugen sowie eine Verwendung derselben.
Es ist seit langem üblich, Innenecken und/oder Inneneckfugen, die an Innenecken
beispielsweise dadurch entstehen, daß an beiden die Innenecke bildenden Wandflächen
Kacheln oder andere Bauteile angeordnet sind, zu verschließen. Nach dem Stand der
Technik werden Inneneckfugen im allgemeinen mit Silikon verschlossen bzw. ausgefugt.
Silikon hat gegenüber dem früher verwendeten Zement den Vorteil, daß es keine Risse
bildet und einfacher zu verarbeiten ist. Beim Ausfugen mit Silikon wird im allgemeinen
so vorgegangen, daß die Fuge beidseitig mit einem Klebeband abgeklebt wird, wobei es
aus optischen Gründen sehr wichtig ist, daß das Klebeband beidseitig parallel verläuft.
Das beidseitige Abkleben erfordert Geschicklichkeit und ist zeitaufwendig, was sich in
hohen Arbeitskosten niederschlägt.
Anschließend wird die Ausfugemasse, i.a. Silikon, in die Fuge oder die Innenecke
eingespritzt.
Um eine gleichmäßige ausgefugte Inneneckfuge zu erhalten und die Masse tief in die
Fuge hineinzudrücken, wird die Masse hauptsächlich mit dem Finger in den
Zwischenraum gedrückt. Die häufige Berührung mit der Silikon-Masse ist wegen des
Chemikalienkontaktes und möglicher allergischer Reaktionen unerwünscht.
Das Silikon benötigt Trocknungszeiten von bis zu 12 Stunden. Während dieser
Trocknungszeit kommt es häufig zur Beschädigung der Oberfläche, sei es durch
mechanische Einwirkung oder beispielsweise auch durch das Ankleben von
Staubpartikeln, insbesonders, wenn andere Handwerker nahe der noch nicht
ausgehärteten Silikonmasse bohren oder auf andere Weise Staub und Dreck in die Luft
gelangt. Beim Abreißen des Klebebandes löst sich die Silikonmasse zudem häufig
wieder ab.
Ein weiterer Nachteil der nach dem Stand der Technik hergestellten Silikonfugen ist,
daß das Silikon schlecht zu reinigen ist, da die Oberfläche leicht beschädigt wird und
Teile des Silikonkautschuks - insbesondere bei heftigem Putzen - abgelöst werden.
Überdies findet an der Silikonfuge häufig Schimmelbildung statt, oft schon während der
Gewährleistungszeit. Aufgrund der Schimmelbildung, der schlechten
Reinigungsmöglichkeit und des Abriebs, der die Dichtigkeit vermindert, werden diese
dauerelastischen Fugen von manchen Fliesenlegern auch als "Wartungsfugen"
bezeichnet, weil sie, wenn sie auf Dauer sauber und dicht sein sollen, von Zeit zu Zeit
herausgeschnitten und neu eingebracht werden sollten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Verfahren zum Verschließen von Inneneckfugen
und/oder Innenecken bereitzustellen, das in einfacher und zeitersparender Weise das
Verschließen der Fugen oder Innenecken ermöglicht und das wartungs- und
reinigungsfreundlich verschlossene Inneneckfugen und/oder Innenecken bereitstellt.
Mittels des Verfahrens ist kein Abkleben der Fuge oder des Innenecks mit Klebeband
mehr notwendig. Das Silikon wird in die Innenecke oder Inneneckfuge eingespritzt, und
anschließend wird die Leiste aufgesetzt. Nachdem die Leiste leicht angedrückt ist, wird
die überschüssige Masse einfach mit einem feuchten Lappen abgewischt.
Da die verwendete Silikonmasse nur als abdichtendes Füllmaterial verwendet wird und
im Vergleich zum Stand der Technik nicht mehr selbst die Sichtseite bildet, ist es auch
nicht mehr notwendig, die Masse mit dem Finger in optisch ansprechender Weise in die
Fuge hineinzustreichen. Die Kunststoffmasse kann überdies unter der Abdeckung
langsam aushärten, und durch die darüberliegende Leiste wird die noch formbare und
klebrige Masse gegen Verstaubung, mechanische Beschädigung etc. wirksam
geschützt. Überdies ist es mittels dieses Verfahrens nicht nur dem Fachmann möglich,
in optisch ansprechender Weise haltbar verschlossene Innenecken und Inneneckfugen
zu erhalten.
Das Verfahren kann auch zum Verschließen von Innenecken, d. h. beispielsweise bereits
bestehenden ausgefugten gekachelten Flächen oder auch ungekachelten Innenecken,
angewendet werden. Dies ist wünschenswert, um Inneneckbereiche dekorativ
auszugestalten, bestehende rissige Fugen erneut abzudecken etc.
Mittels der Merkmale nach Anspruch 2 wird erreicht, daß der gesamte Bereich zwischen
Innenecke oder Fuge und Leiste mit der Kunststoffmasse ausgefüllt ist, so daß keine
Feuchtigkeit eindringen kann.
Mittels der Merkmale gemäß Anspruch 3 kann sich die viskose Kunststoffmasse gut an
die Form der Leiste anpassen, so daß eine gute Haftung erhalten wird.
Eine weitere Verbesserung der Haftung zwischen Leiste und Kunststoffmasse kann
mittels der Ausgestaltungen nach Anspruch 4 und 5 erreicht werden.
Die Weiterbildung des Verfahrens gemäß Anspruch 6 trägt zum Schutz der Umwelt und
der Gesundheit des Handwerkers bei.
Als besonders vorteilhafte Kunststoffmasse hat sich gemäß Anspruch 7 der auch nach
dem Stand der Technik verwendete Silikonkautschuk bewährt, so daß keine speziellen,
möglicherweise teuren Kunststoffmassen erforderlich sind und der Handwerker das
Verfahren ohne große Investitionskosten anwenden kann.
Um saubere Stöße an den oberen und unteren Ecken zu erreichen, muß die Leiste
gemäß Anspruch 8 entsprechend auf Gehrung geschnitten werden. Hierzu werden
entweder auf Gehrung geschnittene Leisten geliefert oder der Handwerker schneidet die
Gehrungen mit einem speziellen Messer selbst zu.
Mittels der vorliegenden Erfindung wird weiterhin eine Leiste mit einer Sichtseite für
Inneneckwinkel von 30 bis 150°gemäß Anspruch 9 bereitgestellt. Diese Leisten sind
somit für die unterschiedlichsten Winkelbereiche anwendbar. Es ist ebenfalls möglich,
mit der Leiste bereits bestehende ausgefugte Inneneckfugen oder auch nicht gekachelte
Innenecken zu verkleiden.
Werden für die an den beiden Wandflächen angeordneten Kacheln oder anderen
Bauteile gleiche Materialien verwendet und liegen keine sonstigen besonderen
innenarchitektonischen Anforderungen vor, so ist es gemäß Anspruch 10 im
allgemeinen ausreichend, daß die Leiste bezüglich einer Längsachse im wesentlichen
spiegelsymmetrisch ist. Durch die spiegelsymmetrische Form wird ebenfalls ein falsches
Anbringen vermieden und die Herstellungskosten gesenkt.
Es hat sich gemäß Anspruch 11 als vorteilhaft erwiesen, wenn die Leiste an ihrer
Sichtseite leicht gewölbt ist. Die Wölbung kann sowohl konkav als auch konvex sein.
Mittels konvex gewölbter Sichtseiten lassen sich innenarchitektonisch interessante
Effekte erzielen. Eine konkave Wölbung gemäß Anspruch 12 verleiht der Sichtseite der
Leiste das Aussehen der Sichtseite einer in herkömmlicher Weise ausgefugten
Inneneckfuge. Die konkave Wölbung weist überdies die Vorteile auf, daß sie leicht zu
reinigen und sehr unempfindlich ist.
Durch die im wesentlichen dreieckige Form der Leiste gemäß Anspruch 13 wird erreicht,
daß sie mit einer "Ecke" in der Eckbereich eindrückbar ist, wobei die gegenüberliegende
Seite die Sichtseite bildet. Gemäß Anspruch 14 ist es ebenfalls vorteilhaft, daß die
Leiste eine im wesentlichen trapezförmige Form aufweist. In diesem Fall bildet die
längere der beiden annähernd parallelen Seiten der im wesentlichen trapezförmigen
Form im allgemeinen die Sichtseite der Leiste. Durch die Ausbildung in im wesentlichen
trapezförmiger oder dreieckiger Form wird erreicht, daß die Leiste Teilvolumina des
Eckbereichs ausfüllt. Dies ist aufgrund der aufzuwendenden geringen Materialkosten für
die Leiste im Vergleich zu Silikon von Vorteil. Die im wesentlichen dreieckige oder
trapezförmige Form hat sich auch aus Stabilitätsgründen und wegen der einfachen
Herstellbarkeit bewährt. Durch die Formung der Seitenflächen wird die Leiste beim
Aufsetzen und Andrücken geführt.
Durch die dreieckige oder trapezförmige Formung der der Sichtseite abgewandten
Flächen, welche überdies gerade oder auch gemäß Anspruch 15 wenigstens teilweise
konkav gewölbt sein können, soll auch erreicht werden, daß sich die Silikonmasse
zwischen Fuge und Leiste gleichmäßig verteilen kann. Durch die Wölbung wird ebenfalls
die Oberfläche der Leiste vergrößert, was die Haftung verbessert.
Um ein gutes Anliegen der Leiste an den seitlich benachbarten Flächen, z. B. Kacheln
oder anderen Bauteilen zu erreichen, ist es in einer weiteren Ausgestaltung gemäß
Anspruch 16 vorgesehen, daß die Leiste an der Sichtseite entlang ihrer langen Kanten
seitliche Lippen aufweist. Mittels dieser Lippen wird erreicht, daß ein nahezu
"kontinuierlicher" Übergang zwischen der Leiste und der seitlich benachbarten Fläche
erhalten wird. Es werden somit auch im Übergangsbereich Kanten vermieden, was zur
Stabilität und Reinigungsfreundlichkeit beiträgt.
Durch die Merkmale der Ansprüche 17 bis 20 wird die Dichtigkeit der verschlossenen
Innenecke bzw. Inneneckfuge weiter erhöht und der nahezu kontinuierliche Übergang
gefördert.
Besonders vorteilhaft sind Leisten gemäß den Ansprüchen 21 und 22, da diese an den
seitlich benachbarten Flächen in ihrem Lippenbereich, wenn sie auf die Inneneckfuge
aufgebracht werden, infolge der fehlenden Rückstellkraft anliegen, wobei die Leiste
durch den im wesentlichen starren Kernbereich dennoch formstabil ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 23 und 24 werden Leisten bereitgestellt, die leicht
zu reinigen, kostengünstig und stabil sind.
Mittels der Merkmale gemäß Anspruch 25 wird eine Leiste bereitgestellt, die infolge der
einfachen Herstellung besonders kostengünstig ist und die für die Normalanforderungen
ausreicht.
Durch die Weiterbildung gemäß Anspruch 26 können Leisten bereitgestellt werden, die
in den unterschiedlichen Leistenbereichen unterschiedliche Materialeigenschaften
aufweisen. Solche Leisten werden insbesondere verwendet, wenn eine besonders gute
Anpaßbarkeit an die seitlichen Flächen, Kacheln oder anderen Bauteile und/oder ein
besonders stabiler Kern gewünscht ist.
Eine weitere Verbesserungen der Haltbarkeit der Leiste wird gemäß den Ansprüchen 27
und 28 erreicht.
Eine weitere Verbesserung der Haftung zwischen Leiste und Kunststoffmasse aufgrund
einer vergrößerten Oberfläche, zusätzlicher chemischer oder physikalischer
Wechselwirkung oder einer speziellen Beschichtung erzielt man gemäß den Ansprüchen
29 und 30. Dem Schutz der Klebebeschichtung und einer einfachen Handhabung wird
mit den Merkmalen des Anspruchs 31 Rechnung getragen.
Um Beschädigungen an der Leiste zu verhindern, wird diese vorteilhafterweise gemäß
Anspruch 32 verpackt. Es ist ebenfalls möglich, daß die Leiste in großen Längen
aufgerollt, beispielsweise auf Hülsen, bereitgestellt wird.
Durch die Merkmale der Ansprüche 33 und 34 wird erreicht, daß die Leiste an die
gesamte Raumgestaltung anpaßbar ist und auch selbst dekorativ sein kann.
Um einen guten Übergang zwischen den seitlichen Wänden, Kacheln oder anderen
Bauteilen und der Leiste zu gewährleisten, aber auch der Gesamtstabilität der Leiste
gerecht zu werden, hat es sich gemäß Anspruch 35 als vorteilhaft erwiesen, wenn die
Mohs′sche Härte der Leiste zwischen 1 und 5 liegt.
Die Leiste hat sich gemäß Anspruch 36 aufgrund der bereits angeführten Vorteile
insbesondere bewährt, um ausgefugte Inneneckfugen von gekachelten Flächen,
beispielsweise in Badezimmern, Toiletten oder Küchen abzudecken.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Eckwinkelbereichs im Schnitt mit einer
ausgefugten Inneneckfuge und einer Leiste.
In Fig. 1 sind zwei aufeinander senkrecht stehende Wandflächen 11 dargestellt, an
welchen Kacheln 12 befestigt sind. Durch die auf den Wandflächen 11 angeordneten
Kacheln 12 wird eine Fuge 13 im Eckbereich gebildet. Meist weist die Fuge 13 eine
Breite von ca. 2 bis 6 mm auf. Die Fuge 13 ist, wie auch ein Teil des Inneneckbereichs
mit einer Kunststoffmasse 14 vollständig ausgefüllt. Auf die Kunststoffmasse 14 ist eine
Leiste 16 aufgesetzt. Die Leiste 16 weist eine im wesentlichen trapezförmige Form auf
und ist in bezug auf die Winkelhalbierende 15 des Inneneckwinkels im wesentlichen
spiegelsymmetrisch. Ihre Sichtseite 17 ist leicht konkav gewölbt. Vorzugsweise weist die
Leiste 16 an ihrer Sichtseite 17 eine Breite von 8 mm ± 50% auf. Die senkrecht zur
Sichtseite 17 gemessene Dicke der Leiste 16 nimmt im äußeren Bereich 18 stark ab, so
daß die sich entlang der langen Kante befindlichen seitlichen, sich sehr verjüngenden
Bereiche als Lippen 19 bezeichnet werden. Durch die starke Verjüngung weist die
Leiste 16 im äußeren Bereich eine zunehmende Flexibilität auf, wodurch ein nahezu
kontinuierlicher Übergang zwischen der Leiste 16 und den auf der Wand befestigten
Kacheln 12 erreicht wird. In dem mittleren Bereich der Leiste 16, dem Kern 21, ist die
Leiste 16 im wesentlichen starr. Durch die flexiblen Lippen 19 und den starren Kern 21
ist die Rückstellkraft der Leiste 16, wenn sie auf die noch nicht ausgehärtete
Kunststoffmasse 14 aufgesetzt wird, gering. Durch die Flexibilität der Lippen 19 wird
weiterhin erreicht, daß zuviel in die Innenecke und Inneneckfuge 13 eingespritzte
Kunststoffmasse 14 zwischen den Lippen 19 der Leiste 16 und den Kacheln 12 aus dem
Inneneckbereich austreten und anschließend weggewischt werden kann. Die
Nicht-Sichtseiten 22 der Leiste 16 weisen eine konkave Wölbung auf, wodurch erreicht
wird, daß sich die im Inneneckbereich und der Inneneckfuge 13 befindliche noch nicht
ausgehärtete Kunststoffmasse 14 beim Aufsetzen und leichten Andrücken der Leiste 16
besser verteilen kann und die Haftungsfläche vergrößert wird.
In einem zweiten, jedoch nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind an der
Wandseite 11 keine Kacheln 12 befestigt. Auf die den Inneneckbereich wenigstens
teilweise ausfüllende Kunststoffmasse 14 ist die Leiste 16 aufgesetzt. Die Lippen 19 der
Leiste 16 liegen nun direkt an der Wandseite 11 an.
Es ist ebenfalls vorgesehen, daß die im zweiten Ausführungsbeispiel beschriebene
Wandfläche eine geflieste (und schon länger ausgefugte) Wand sein kann.
Claims (36)
1. Verfahren zum Verschließen von Innenecken und/oder Inneneckfugen, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Kunststoffmasse (14) in die Innenecke oder
Inneneckfuge (13) eingespritzt wird und auf diese Masse (14) eine Leiste (16)
aufgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß soviel Kunststoffmasse
(14) verwendet wird, daß der Hohlraum zwischen Innenecke und/oder Inneneckfuge
(13) und der Leiste (16) vollständig ausgefüllt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (16) vor dem
Aushärten der Kunststoffmasse (14) aufgesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stark haftende und/oder
klebende Kunststoffmasse (14) verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer
Klebebeschichtung versehene Leiste (16) verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vor dem Aushärten
wasserlösliche Kunststoffmasse (14) verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffmasse 14
Silikonkautschuk ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf Gehrung
geschnittene Leiste (16) verwendet wird.
9. Leiste mit einer Sichtseite (17) zum Abdecken von Innenecken und/oder
ausgefugten Inneneckfugen (13) für Inneneckwinkel von 30 bis 150°.
10. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie bezüglich einer
Längsachse im wesentlichen spiegelsymmetrisch ist.
11. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrer Sichtseite (17)
leicht gewölbt ist.
12. Leiste nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung konkav ist.
13. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine im wesentlichen
dreieckige Form aufweist.
14. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine im wesentlichen
trapezförmige Form aufweist.
15. Leiste nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine
der Nicht-Sichtseiten (22) wenigstens teilweise konkav gewölbt ist.
16. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtseite (17) entlang
ihrer langen Kanten seitliche Lippen (19) aufweist.
17. Leiste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (19) im
wesentlichen flexibel sind.
18. Leiste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen 19 an den
Oberflächen der die Innenecke bildenden bzw. die ausgefugte Inneneckfuge (13)
umgebenden seitlichen Flächen, Kacheln oder anderen Bauteilen im wesentlichen
anpaßbar sind.
19. Leiste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (19) wenigstens
an einem der äußeren Ränder sich verjüngend, gegebenenfalls sich sehr stark
verjüngend, zuläuft.
20. Leiste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Flexibilität der
Lippen (19) am äußeren Rand zunimmt.
21. Leiste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine minimale
Rückstellkraft im Lippenbereich aufweist.
22. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem Kernbereich (21)
im wesentlichen starr ist.
23. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff ist.
24. Leiste nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff im
wesentlichen Polyvinylchlorid ist.
25. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem
Einfachextruder extrudiert wurde.
26. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem
Mehrfachextruder extrudiert wurde.
27. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie imprägniert ist.
28. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie fungizid behandelt ist.
29. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens an einer
Nicht-Sichtseite (22) wenigstens teilweise angerauht ist.
30. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens an einer
Nicht-Sichtseite (22) mit einer Klebebeschichtung versehen ist.
31. Leiste nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebebeschichtung mit
einer Abzugsfolie versehen ist.
32. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer
schlauchförmigen Verpackungsvorrichtung verpackt ist.
33. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie farbig und/oder
gemustert ist.
34. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie dekorierbar ist.
35. Leiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Härte der
Mohs′schen Härteskala im Bereich von 1-5 aufweist.
36. Verwendung einer Leiste nach einem oder mehren der Ansprüche 9 bis 35 zum
Abdecken von ausgefugten Inneneckfugen von gekachelten Flächen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4400501A DE4400501A1 (de) | 1994-01-11 | 1994-01-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Innenecken und -fugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4400501A DE4400501A1 (de) | 1994-01-11 | 1994-01-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Innenecken und -fugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4400501A1 true DE4400501A1 (de) | 1995-07-13 |
Family
ID=6507675
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4400501A Withdrawn DE4400501A1 (de) | 1994-01-11 | 1994-01-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Innenecken und -fugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4400501A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT510895A3 (de) * | 2011-01-03 | 2012-11-15 | Schulte Guido | Wandabschlussleiste |
AU2012201796B2 (en) * | 2012-03-27 | 2014-10-09 | Fix8 Systems Pty. Ltd. | Improved Corner Member |
-
1994
- 1994-01-11 DE DE4400501A patent/DE4400501A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT510895A3 (de) * | 2011-01-03 | 2012-11-15 | Schulte Guido | Wandabschlussleiste |
AT510895B1 (de) * | 2011-01-03 | 2013-08-15 | Schulte Guido | Wandabschlussleiste |
AU2012201796B2 (en) * | 2012-03-27 | 2014-10-09 | Fix8 Systems Pty. Ltd. | Improved Corner Member |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8130 | Withdrawal |