DE437962C - Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung - Google Patents
Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der SeitenstreuungInfo
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- DE437962C DE437962C DESCH71684D DESC071684D DE437962C DE 437962 C DE437962 C DE 437962C DE SCH71684 D DESCH71684 D DE SCH71684D DE SC071684 D DESC071684 D DE SC071684D DE 437962 C DE437962 C DE 437962C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/04—Scatter-fire arrangements, i.e. means for oscillating guns automatically during firing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
- Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung. Die Erfindung bezieht sich auf 1laschirengewehre, und zwar insbesondere auf eine Vorrichtung zur Regelung der Seitenstreuung mit einem durch den Rückstoß bewegten . Hebel- und Klinkenwerk und einer durch letzteres gedrehten Schnecke.
- Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht das Neue der Erfindung zunächst in einem auf der Unterseite des Gewehres um einen Zapfen drehbar gelagerten doppelten Zahnsektor, der einerseits mit der genannten Schnecke und anderseits mit einem an der Wiege des Gewehres festsitzenden Zahnsektor in Eingriff steht.
- Sodann sind die die Schnecke tragenden Stützen nach Lösen von Klemmschrauben derart ausschwenkbar. daß Schnecke und Zahnsektor außer Eingriff treten und die Vorrichtung somit ausgeschaltet wird.
- Die neue Vorrichtung ist einfach und widerstandsfähi. Zu ihrer Betätigung ist nur eine sehr- geringe Liraft erforderlich. Die empfindlichsten Teile liegen unter dem Gewehr sehr geschützt, so daß keine Gefahr dafür besteht, daß die Teile durch Sand, Erde. Staub usw. verunreinigt und in ihrem Arbeiten gehemmt werden. Schließlich kann nach der einfach und schnell zu bewerkstelligenden Lösung der Vorrichtung die Regelung der Seitenstreuung von Hand erfolgen, was unter gewissen Umständen nötig ist.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht eines Maschinengewehres, System Maxim, mit seinem Lafettengestell und Abb. z eine Draufsicht der Vorrichtung mit punktiert angedeutetem Maschinengewehr.
- Auf der Achse des Ladehebels, der auf der Achse der Zapfen der Kurbel des Rücklaufteiles gelagert ist, ist ein Knopf A befestigt, an dem eine Stange B angelenkt ist, die mit ihrem anderen Ende an einen Hebel C angelenkt ist.
- Nach der in der Zeichnung dargestellten Ausführung hat der Hebel C die Form eines V und dreht sich mit seinem Scheitel auf einer am Maschinengewehr sitzenden Stütze R. Einer der Arme dieses Hebels ist mit einer Reihe von Löchern versehen, in denen in beliebiger Höhe eine weitere Stange D befestigt werden kann, die andererseits an einer Kurbel F angelenkt ist, die sich auf dem Ende einer Schnecke N dreht und eine Klinke T trägt, die in ein Schaltrad G eingreift.
- Die Schnecke N ist in den unteren Enden zweier Stützen E drehbar gelagert, die schwenkbar auf Zapfen K am Maschinengewehr angeordnet sind. Durch am Gewehr sitzende Klemmschrauben S, welche durch am hinteren Ende offene Schlitze S' der Stützen E gehen, können die letzteren festgestellt und mitsamt der von ihnen getragenen Schnecke N in der in der Zeichnung dargestellten, Lage .gehalten werden, in welcher die Schnecke in ständigem Eingriff mit dem hinteren Ende eines doppelten Zahnsektors I steht. Dieser doppelte Sektor dreht sich frei auf einer kleinen Platte H, die am Maschinengewehr befestigt ist. Während das eine Ende des Doppelsektors mit der Schnecke N in Eingriff steht, greift das andere Ende in einen Zahnsektor J ein, der fest an der Wiege M des Maschinengewehres sitzt.
- L ist die Lafette, P sind die wagerechten Tragzapfen der Wiege und O die senkrechten Zapfen, welche den Gewehrlauf drehbar tragen.
- Die Arbeitsweise der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung ist wie folgt: Bei Maximsystemen führt die Achse der Zapfen der Kurbel des Rücklaufteiles zwischen zwei Abschüssen eine geradlinige Hin-und Herbewegung aus. Deshalb macht der auf dieser Achse sitzende Zapfen A dieselbe Bewegung.
- Die mit dem Zapfen A durch das Hebelgestänge E, C und D verbundene Kurbel F beschreibt demnach einen Kreisbogen, und j e nachdem sich die Klinke T in der einen oder anderen Richtung dreht, wird auch das Schaltrad G in der einen oder anderen Richtung gedreht. Dia die Schnecke N starr mit dem Schaltrad G verbunden ist, dreht sie sich auch in dem einen oder anderen Sinne.
- Da die Schnecke N durch die Stützen E in Stellung gehalten wird und mit dem auf der Platte H drehbaren Zahnsektor I in Eingriff steht, wird dieser gezwungen, sich und auch die Achse des Gewehres in einer bestimmten Richtung zu verschieben, da er gegen eine freie Drehung durch den fest an der Wiege M sitzenden Sektor J gehalten wird. Auf diese Weise muß sich das Maschinengewehr mit dem Sektor l verschieben, und zwar dreht es sich um die Zapfen O, die in der an der Lafette L befestigten Wiege M gelagert sind. Dasselbe ließe sich auch erreichen, wenn der doppelte Zahnsektor weggelassen und der Sektor l in unmittelbaren Eingriff mit der Schnecke N gesetzt würde.
- Für verschiedene Entfernungen muß der Winkel der seitlichen Verschiebung verschieden sein. Dieses wird durch Änderung der Lage des Befestigungspunktes der Stange D, an dem Hebel C erreicht.
- Um die Vorrichtung auszuschalten, genügt es, die Schrauben S zu lösen und darauf die Stützen E so zu schwingen, daß die Schnecke N außer Eingriff mit dem Sektor l tritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung mit einem durch den Rückstoß bewegten Hebel- und Klinkenwerk und einer durch letzteres gedrehten Schnecke, gekennzeichnet durch einen auf der Unterseite des Gewehres um den Zapfen (H) drehbar gelagerten doppelten Zahnsektor (I), der einerseits mit der Schnecke (N) und anderseits mit einem an der Wiege des Gewehres festsitzenden Zahnsektor (J) in Eingriff steht. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schnecke (N) tragenden Stützen (E) nach Lösen der Klemmschrauben (S) derart ausschwenkbar sind, daß Schnecke und Zahnsektor außer Eingriff treten und die Vorrichtung somit ausgeschaltet wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH71684D DE437962C (de) | 1924-08-29 | 1924-10-02 | Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
BE239207X | 1924-08-29 | ||
DESCH71684D DE437962C (de) | 1924-08-29 | 1924-10-02 | Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE437962C true DE437962C (de) | 1926-12-02 |
Family
ID=25661893
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH71684D Expired DE437962C (de) | 1924-08-29 | 1924-10-02 | Vorrichtung an Maschinengewehren zur Regelung der Seitenstreuung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE437962C (de) |
-
1924
- 1924-10-02 DE DESCH71684D patent/DE437962C/de not_active Expired
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