DE4339903A1 - Galette zur Führung und Förderung eines Fadens - Google Patents
Galette zur Führung und Förderung eines FadensInfo
- Publication number
- DE4339903A1 DE4339903A1 DE4339903A DE4339903A DE4339903A1 DE 4339903 A1 DE4339903 A1 DE 4339903A1 DE 4339903 A DE4339903 A DE 4339903A DE 4339903 A DE4339903 A DE 4339903A DE 4339903 A1 DE4339903 A1 DE 4339903A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- godet
- casing
- end wall
- webs
- envelope
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J13/00—Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
- D02J13/005—Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass by contact with at least one rotating roll
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Galette nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Beheizte Galetten mit konischer, insbesondere gestufter oder terrassierter
Form der Fadenlauffläche sind durch die US-PS 4,891,872 bekannt. Bei
der bekannten Galette sind die Stufen oder Terrassen einzeln beheizt,
indem ein Träger mit einer der Zahl der Terrassen entsprechenden
Anzahl Heizelemente von der Seite mit dem größeren Durchmesser her
in das Innere der aus hintereinander angeordneten bzw. jeweils auf einer
Teillänge ineinandergeschobenen konzentrischen Ringen aufgebauten
Galette eingesetzt wird. Diese Konstruktion ist mit erheblichem Aufwand
verbunden. Für den Ausbau einer Galette müssen zunächst die Heiz
einsätze entfernt werden, was zeitaufwendig und zudem der Genauigkeit
der Temperaturführung wenig dienlich ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, einen
Weg aufzuzeigen, um den Aus- und Einbau des Galettenmantels
vornehmen zu können, ohne die Heizeinrichtung der Galette zu entfer
nen. Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Galette durch das
Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Der magnetische Fluß geht bei dieser Lösung im wesentlichen durch die
Stege und in einem nur sehr geringen Maße auch über die Galetten
stirnwand. Zwar können die Durchmesser von Induktionsspulen und
Innenstegen gleich sein, es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, die
Durchmesser der Innenstege geringfügig größer zu machen als die der
Induktionsspulen. Innenstege und Außenstege weisen bevorzugt die gleiche
Dicke auf und sind vorteilhaft derart angeordnet, daß die einander
gegenüberliegenden Stege jeweils an einer gedachten gemeinsamen
kreiszylindrischen Hüllflächen anliegen.
Bei ungleicher Breite der Innen- und Außenstege werden sie so
angeordnet, daß sie in radialer Richtung mittig zueinander liegen. Der
ferromagnetische Kern, der auch als Lamellenpaket ausgebildet sein kann,
endet in zwei Endstegen, von denen einer gegen den Maschinenständer
anliegen kann, während der andere zur freien Galettenstirnwand weist.
Insbesondere dieser Endsteg kann vorteilhaft zur Verbesserung des
Flusses über die Galettenstirnwand genutzt werden. Hierzu taucht er
beispielsweise mit dem geringen, radialen Spiel (Luftspalt) zwischen den
Innen- und Außenstegen in eine ringförmige Ausnehmung auf der Innen
seite der freien Galettenstirnwand ein, während zwischen dem Grund der
Ausnehmung und der Stirnseite des Endstegs ein größerer axialer
Luftspalt vorgesehen ist.
Dieser Spalt ist bevorzugt so breit, daß ein Anlaufen zwischen Stirnwand
und Kern bzw. Lamellenpaket verhindert wird. Außerdem werden durch
die Vermeidung magnetischer Flüsse in die Galettenstirnwand axiale
Vibrationen unterdrückt.
Gemäß Anspruch 4 hat die Galette zur Beheizung des Galettenmantels
eine auf dem ferromagnetischen Kern bzw. Lamellenpaket sitzende Induk
tionsspule, deren Einhüllende kreiszylindrische Form hat. Dadurch kann
der Galettenmantel problemlos in axialer Richtung ausgebaut werden.
Galettenmantel und Stirnwand können aus ferromagnetischem Material
bestehen und beispielsweise aus einem Stück hergestellt sein. Die
Stirnwand kann auch getrennt hergestellt und - etwa mit Preßsitz - oder
durch Schweißung in die entsprechend hergerichtete Öffnung des
Galettenmantels eingesetzt sein. Ferromagnetisches Material ermöglicht
den magnetischen Fluß von dem Kern bzw. Lamellenpaket zum Galetten
mantel. Es ist auch möglich, die Stirnwand der Galette als kreisförmige
Scheibe auszugestalten, die aus zwei Schichten besteht, deren innere
Schicht aus dem ferromagnetischen Werkstoff besteht. Sie hat etwa die
Dicke, die der Breite des Endsteges entspricht, der der Galettenstirnwand
zugewandt ist. Hierdurch wird eine vorteilhafte, gleichmäßige Beheizung
auch des Endbereichs der Fadenüberlauffläche erreicht.
Die Mantelfläche der Galette hat zwar eine im wesentlichen konische
Hüllfläche, die jeweils zu einer Fadenlauffläche gehörende Mantellinie
kann jedoch unterschiedliche Formen einer kontinuierlichen Kurve aufwei
sen, insbesondere eine Gerade sein.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Galettenoberfläche gestuft,
beispielsweise mit sehr feiner Stufung terrassiert.
Die Schraubverbindung zwischen der Galettenwelle und der Galetten
stirnwand soll derart ausgebildet sein, daß sie sich durch die sich
wiederholenden Temperaturänderungen nicht lockern kann. Als besonders
geeignet hat sich dabei eine Schraubverbindung erwiesen, die durch eine
vom freien Ende der Galettenwelle her in diese eingebrachte koaxiale
Gewindebohrung und eine in diese eingesetzte Dehnschaftschraube her
gestellt ist. Dabei kann die Dehnschaftschraube auch über ihre gesamte
Länge hohl ausgebildet sein, um beispielsweise Meß- und/oder
Steuerleitung vom Galettenmantel durch die Galettenwelle in den
Maschinenständer weiter zu leiten.
Anhand der in der beigegebenen Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispiele wird die Erfindung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 den Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Galette;
Fig. 2 den Längsschnitt durch die Galettenbefestigung mit einer
Dehnschaftschraube.
Fig. 3 den Längsschnitt durch ein abgeändertes
Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Galette 1 wird durch einen
glockenförmigen Galettenmantel 2 und eine den Galettenmantel 2 auf
der Seite mit dem größeren Durchmesser abschließende Stirnwand 4
gebildet. Die Stirnwand 4 weist eine Nabe auf, die eine dem konisch
zulaufenden freien Ende der Galettenwelle 13 angepaßte Bohrung hat.
Mittels einer Gewindemutter 16 ist die Stirnwand 4 mit der
Galettenwelle 13 verschraubt.
Innerhalb des Galettenmantels 2 erstreckt sich ein rohrartiger, zur
Galettenwelle koaxialer, feststehender Träger 15, der bis zur Innenseite
der Stirnwand 4 reicht und von dieser durch einen axialen, das Anlaufen
verhindernden Spalt getrennt ist. Der Träger 15 ist an dem
Maschinenständer 14 befestigt; in der Zeichnung ist die Verbindung
vereinfacht dargestellt. Auf dem Träger 15 sitzt der die Induktionsspulen
11 aufnehmende ferromagnetische Kern, der beispielsweise als Lamellen
paket 12 ausgebildet sein kann. Dieser liegt mit einem sich radial
erstreckenden Endsteg 29B an dem Maschinenständer 14 an.
Der ferromagnetische Kern 12 ist so geformt, daß die Induktionsspulen
11 durch zwei Endstege 29a, 29b und mittlere Stege 8, 9, 10 beidseitig
eingeschlossen sind. Alle Stege 8 bis 10, 29A und 29B reichen radial
über den Außenumfang der Induktionsspulen 11 hinaus. Sie reichen bis
zu einer gedachten zylindrischen Hüllfläche 17, wobei der am Maschinen
ständer 14 anliegende Endsteg 29B mit geringem Spiel bis zur
Innenfläche des maschinenseitigen Ende des Galettenmantels 3A reichen
kann.
In die Innenseite der Galettenstirnwand 4 ist eine ringförmige Vertiefung
33 eingearbeitet, in welche der Endsteg 29A mit radialem Spiel 20 im
wesentlichen vollständig eintaucht. Zwischen dem Boden der Ausnehmung
33 und der ihm zugewandten Stirnfläche 21 des Endstegs 29A des
ferromagnetischen Kerns 12 bleibt ein etwas weiterer axialer Abstand 22
(in Fig. 3 deutlicher dargestellt), um den magnetischen in axialer Rich
tung Fluß zu behindern.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform gehen auch von der
Innenseite 19 des Galettenmantels 2 radial nach innen gerichtete Stege
5-7 aus. Sie liegen im Längsschnitt der Fig. 1 den vom Kern bzw.
Lamellenpaket 12 ausgehenden mittleren Stegen
8-10 gegenüber, während der Endsteg 29A in die vorhergehend er
wähnte kreisförmige Vertiefung 33 der Galettenstirnwand 4 eintaucht und
dort sein Gegenüber für den magnetischen Fluß hat. Der
maschinenseitige Endsteg 29B kann - wie bereits erwähnt - unmittelbar
bis zur Mantelinnenseite reichen. Die von der Mantelinnenseite 19
ausgehenden Stege 5-7 reichen bis zu einer kreiszylindrischen Begren
zungsfläche 18, deren Radius um die Dicke eines zwischen den einander
gegenüberliegenden Rippen vorgesehenen Magnetspalts 20 größer ist als
der Radius der Hüllfläche 17. Die einander gegenüberliegenden Rippen
5-8, 6-9, 7-10 haben bevorzugt jeweils gleiche Wandstärke und sind
zueinander derart ausgerichtet, daß sie jeweils an zugehörigen Radiale
benen 30-32 der Galette 1 anliegen. Bei ungleicher Wandstärke der
inneren und äußeren Rippen ist der Galettenmantel 2 bezüglich des
ferromagnetischen Kerns 12 so angeordnet, daß die Rippen mittig
einander gegenüberliegen.
Die Mantelfläche der Galette 1 weist an beiden Enden jeweils kreis
zylindrische Fadenein- und auslaufbereiche 3A, 3B auf, zwischen denen
sich die konische Fadenlauffläche 3 erstreckt. Die Lauffläche 3 ist in der
Darstellung glatt mit einer Geraden als Mantellinie, sie kann jedoch, wie
an sich bekannt, gestuft sein und insbesondere eine ggf. die Griffigkeit
verbessernde, sehr feine Terrassierung aufweisen.
Die Verbindung mit der Galettenwelle 13 erfolgt bei der Form der Fig. 1
durch eine auf einen Gewindezapfen am freien Ende der Galettenwelle
13 mit entsprechender, nicht dargestellter Sicherung aufgeschraubte
Gewindemutter 16. Insbesondere bei beheizten Galetten 1 hat sich die
Schraubverbindung 16 der Fig. 1 in mancher Fällen als nachteilig
erwiesen.
Die Erfindung sieht daher vor, aus Sicherheitsgründen bevorzugt die
Schraubverbindung so, wie in Fig. 2 dargestellt, auszubilden. Bei ihr ist
von dem freien Ende der Galettenwelle 13 her in diese eine in der
Wellenachse verlaufende Gewindebohrung 23 eingebracht, in die eine aus
einem Gewindeteil 25 und einem Dehnschaft 26 bestehende Dehnschaft
schraube 24 - vorzugsweise unter Anwendung eines festgelegten
Drehmoments - eingeschraubt ist. Derartige Schraubverbindungen haben
sich insbesondere auch bei beheizten Galetten als dauerhaft und sicher
erwiesen. Sie haben insbesondere auch den Vorzug einer einfacheren
Montage, da der Galettenmantel 2 bei der Montage nicht auf die
Arbeitstemperatur der Galette 1 erhitzt zu werden braucht.
Zur Führung von zur Überwachung der Temperaturbereiche der Galet
tenoberfläche 3 vorgesehenen Signalleitungen ist bevorzugt - wie in Fig. 2
dargestellt - ein in der Achse der Galettenwelle 13 verlaufender
Signalleitungskanal 27 vorgesehen, der sich bei der Ausführung nach Fig. 2
in die Dehnschaftschraube 24 fortsetzt. Diese ist deshalb vorzugsweise
über ihre gesamte Länge hohl ausgebildet und mit dem Axialkanal 28
versehen.
In Fig. 3 ist eine gegenüber Fig. 1 leicht abgeänderte Ausführung der
Galette 1 dargestellt. Es wurden gleiche Bezugszeichen verwendet, soweit
es sich um vergleichbare Bauteile handelt. Insbesondere weist die Galette
1 nach Fig. 3 im wesentlichen an der gesamten Innenwand des
Galettenmantels 2, und zwar in allen Bereichen zwischen den radialen
Außenstegen 5-7 und 29A-29B radiale Kurzschlußringe 34 bis 37
aus elektrisch gut leitendem Metall, beispielsweise Kupfer, Messing oder
dgl. auf. Diese bewirken eine gleichmäßige Erwärmung des
Galettenmantels 2 auf die vorgesehene Temperatur. Die Kurzschlußringe
34 bis 37 an der Innenwand des Galettenmantels 3 sind beispielsweise
durch ein geeignetes Schleudergießverfahren hergestellt.
Die Ausführung der Galette gem. Fig. 3 zeigt außerdem am Ende des
zylindrischen Bereichs 3A des Galettenmantels 2 die Andeutung eines
kurzen Radialsteges sowie im Bereich der axialen Stirnwand 4 am
Galettenende mit dem großen Durchmesser, die Ausbildung eines
wesentlich vergrößerten Axialspaltes 22 zwischen der axialen Stirnfläche
21 des radialen Steges 29A des Lamellenpaketes 12 und dem Grund der
Ausnehmung 33 der Galettenstirnwand 4. Dieser vergrößerte Axialspalt
22 wird bevorzugt, um den magnetischen Fluß in die Galettenstirnwand
und entsprechende Energieverluste durch axiale Wärmeabstrahlung zu
behindern.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß weitere Modifikationen
der Galette im Rahmen der Erfindung möglich sind. Insbesondere kann
die Fadenüberlauffläche 3 der Galette 1 in mehr oder weniger feinen
Stufen terrassiert sein, wie es aus der US-PS 4,891,872 an sich bekannt
ist. Ebenso kann das freie Ende der Galette 1 durch einen an der
Galettenstirnwand 4 befestigten Deckel abgedeckt sein, um zu verhindern,
daß Fadenreste an der Schraubverbindung (Gewinde, Mutter 16, Kopf 24
der Dehnschaftschraube 26) hängen bleiben oder das Bedienungspersonal
gefährdet wird.
Bezugszeichenaufstellung
1 Galette
2 Galettenmantel, Mantelfläche
3 Fadenlauffläche
4 Stirnwand
5 Steg, Außensteg, Rippe
6 Steg, Außensteg, Rippe
7 Steg, Außensteg, Rippe
8 Steg, Innensteg, Rippe
9 Steg, Innensteg, Rippe
10 Steg, Innensteg, Rippe
11 Heizer, Induktionsspule
12 ferromagnetischer Kern, Lamellenpaket
13 Galettenwelle, Achse
14 Maschinenständer
15 Träger
16 Befestigungsschraube, Gewindemutter
17 Hüllfläche
18 Begrenzungsfläche
19 Mantelinnenfläche
20 Spalt, Magnetspalt, Abstand
21 Stirnfläche
22 Spalt, Magnetspalt, Abstand
23 Gewindebohrung
24 Dehnschaftschraube
25 Gewindeteil
26 Dehnschaft
27 Signalleitungskanal
28 Signalleitungskanal, Axialkanal
29 Steg, Endsteg
30 Radialebene
31 Radialebene
32 Radialebene
33 Ausnehmung
34 Kurzschlußring
35 Kurzschlußring
36 Kurzschlußring
37 Kurzschlußring
2 Galettenmantel, Mantelfläche
3 Fadenlauffläche
4 Stirnwand
5 Steg, Außensteg, Rippe
6 Steg, Außensteg, Rippe
7 Steg, Außensteg, Rippe
8 Steg, Innensteg, Rippe
9 Steg, Innensteg, Rippe
10 Steg, Innensteg, Rippe
11 Heizer, Induktionsspule
12 ferromagnetischer Kern, Lamellenpaket
13 Galettenwelle, Achse
14 Maschinenständer
15 Träger
16 Befestigungsschraube, Gewindemutter
17 Hüllfläche
18 Begrenzungsfläche
19 Mantelinnenfläche
20 Spalt, Magnetspalt, Abstand
21 Stirnfläche
22 Spalt, Magnetspalt, Abstand
23 Gewindebohrung
24 Dehnschaftschraube
25 Gewindeteil
26 Dehnschaft
27 Signalleitungskanal
28 Signalleitungskanal, Axialkanal
29 Steg, Endsteg
30 Radialebene
31 Radialebene
32 Radialebene
33 Ausnehmung
34 Kurzschlußring
35 Kurzschlußring
36 Kurzschlußring
37 Kurzschlußring
Claims (12)
1. Galette zur Führung und Förderung eines Fadens
mit einem Galettenmantel (2) von konischer Hüllform, der eine oder
mehrere beheizte Zonen aufweist und
der mit seinem den kleineren Durchmesser aufweisenden Ende (3A) zur Galettenlagerung im Maschinengestell (14) hin angeordnet und mit seiner das Ende (3B) mit dem größeren Durchmesser abschließenden Stirnwand (4) über eine Schraubverbindung (16; 23-26) mit der drehbaren Galettenwelle (13) verbunden ist,
sowie mit einer im Inneren des Galettenmantels (2) vorgesehenen Heizung, die aus mehreren auf einem ferromagnetischen Kern (12) sitzenden Induktionsspulen (11) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
zu beiden Seiten der auf dem ferromagnetischen Kern (12) angeord neten Induktionsspulen (11) von dem Kern (12) ausgehende Innen stege (8-10, 29A, 29B) sich radial über die Induktionsspulen (11) hinaus erstrecken und im wesentlichen in einer gemeinsamen kreiszy lindrischen Hüllfläche (17) enden,
daß von der Innenfläche (19) des Galettenmantels (2) radial nach innen gerichtete, den Innenstegen (8-10) gegenüberliegende Außen stege (5-7) ausgehen, die in einer kreiszylindrischen, zu der Hüll fläche (17) koaxialen Begrenzungsfläche (18) enden, und
daß die Begrenzungsfläche (18) mit der Hüllfläche (17) einen engen Magnetspalt (20) bildet.
der mit seinem den kleineren Durchmesser aufweisenden Ende (3A) zur Galettenlagerung im Maschinengestell (14) hin angeordnet und mit seiner das Ende (3B) mit dem größeren Durchmesser abschließenden Stirnwand (4) über eine Schraubverbindung (16; 23-26) mit der drehbaren Galettenwelle (13) verbunden ist,
sowie mit einer im Inneren des Galettenmantels (2) vorgesehenen Heizung, die aus mehreren auf einem ferromagnetischen Kern (12) sitzenden Induktionsspulen (11) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
zu beiden Seiten der auf dem ferromagnetischen Kern (12) angeord neten Induktionsspulen (11) von dem Kern (12) ausgehende Innen stege (8-10, 29A, 29B) sich radial über die Induktionsspulen (11) hinaus erstrecken und im wesentlichen in einer gemeinsamen kreiszy lindrischen Hüllfläche (17) enden,
daß von der Innenfläche (19) des Galettenmantels (2) radial nach innen gerichtete, den Innenstegen (8-10) gegenüberliegende Außen stege (5-7) ausgehen, die in einer kreiszylindrischen, zu der Hüll fläche (17) koaxialen Begrenzungsfläche (18) enden, und
daß die Begrenzungsfläche (18) mit der Hüllfläche (17) einen engen Magnetspalt (20) bildet.
2. Galette nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die von dem Galettenmantel (2) ausgehenden Außenstege (5-7)
und die Innenstege (8-10) zueinander derart angeordnet sind, daß
die jeweils einander gegenüberliegenden Stege (5, 8; 6, 9; 7, 10) an
gedachten gemeinsamen Radialebenen (30; 31; 32) anliegen.
3. Galette nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der zur Stirnwand (4) weisende Endsteg (29A) des Kerns (12) in
eine ringförmige Ausnehmung (33) auf der Innenseite der Stirnwand
(4) mit geringem radialen Luftspalt (20) eintaucht und daß zwischen
dem Grund der Ausnehmung (33) und der Stirnseite (21) des End
stegs (29A) ein größerer axialer Luftspalt (22) vorgesehen ist (Fig. 3).
4. Galette nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einhüllende des auf einem mit dem Maschinenständer (14)
verbundenen feststehenden Träger (15) angeordneten Heizers (11,
12) kreiszylindrische Form hat.
5. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Innenwand des Galettenmantels (2) Kurzschlußringe (34 bis
37) aus elektrisch gut leitendem Metall, beispielweise Kupfer,
Messing oder dgl. befestigt sind.
6. Galette nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Galettenmantel (2) und die Galettenstirnwand (4) aus ferroma
gnetischem Material gefertigt sind.
7. Galette nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
Galettenmantel (2) und Galettenstirnwand (4) aus einem Stück
bestehen.
8. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Galettenstirnwand (4) als kreisförmige, in den Galettenmantel (2)
ohne Spiel eingesetzte Scheibe ausgebildet ist, die aus zwei Schichten
besteht, von denen die eine Schicht im wesentlichen die Dicke des
der Galettenstirnwand (4) zugewandten Steges (29A) aufweist und
aus ferromagnetischem Werkstoff besteht.
9. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Galettenmantel (2) an seinem vorderen und hinteren Ende
zylindrische Bereiche (3B, 3A) aufweist und
daß die Mantellinien der konischen Fadenlauffläche (3) des Ga
lettenmantels (2) die Form einer stetigen Kurve, insbesondere einer
Geraden, haben.
10. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die konische Fadenlauffläche (3) des Galettenmantels (2) gestuft ist.
11. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die konische Fadenlauffläche (3) des Galettenmantels (2) mit einer
sehr feinen Stufung terrassiert ist.
12. Galette nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schraubverbindung (23-26) zwischen der Galettenwelle (13)
und der Galettenstirnwand (4) durch eine in den vorderen Abschnitt
vom freien Ende der Galettenwelle (13) her in diese eingebrachte
koaxiale Gewindebohrung (23) und eine in diese eingesetzte Dehn
schaftschraube (24) hergestellt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4339903A DE4339903A1 (de) | 1992-12-03 | 1993-11-23 | Galette zur Führung und Förderung eines Fadens |
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4240632 | 1992-12-03 | ||
DE4330685 | 1993-09-10 | ||
DE4339903A DE4339903A1 (de) | 1992-12-03 | 1993-11-23 | Galette zur Führung und Förderung eines Fadens |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4339903A1 true DE4339903A1 (de) | 1994-06-09 |
Family
ID=25920957
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4339903A Withdrawn DE4339903A1 (de) | 1992-12-03 | 1993-11-23 | Galette zur Führung und Förderung eines Fadens |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US5421070A (de) |
JP (1) | JPH06220738A (de) |
DE (1) | DE4339903A1 (de) |
Families Citing this family (11)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US6345104B1 (en) * | 1994-03-17 | 2002-02-05 | Digimarc Corporation | Digital watermarks and methods for security documents |
JP3556287B2 (ja) * | 1994-08-30 | 2004-08-18 | トクデン株式会社 | 誘導発熱ローラ装置 |
CH690599A5 (de) * | 1994-11-10 | 2000-10-31 | Barmag Barmer Maschf | Galetteneinheit zum Heizen und Fördern von Fäden. |
US5970592A (en) * | 1996-06-18 | 1999-10-26 | Barmag Ag | Godet for heating a running synthetic thread |
EP0854216B1 (de) * | 1997-01-20 | 2002-05-22 | B a r m a g AG | Galette zum Fördern, Führen und Erhitzen eines laufenden synthetischen Fadens |
DE10290077D2 (de) * | 2001-01-13 | 2003-12-11 | Barmag Barmer Maschf | Galette zum Führen, Erwärmen und Fördern eines Fadens |
DE10105440A1 (de) * | 2001-02-07 | 2002-08-08 | Neumag Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Schmelzspinnen und Kühlen einer Filamentschar |
FR2857986B1 (fr) * | 2003-07-22 | 2005-09-02 | Rieter Icbt | Godet chauffant rotatif pour la thermofixation de fil textile |
US20050092738A1 (en) * | 2003-10-31 | 2005-05-05 | Ring Edmund J. | Inductive heating device including an inductive coupling assembly |
BE1016934A3 (nl) * | 2006-01-09 | 2007-10-02 | Evilo Nv | Werkwijze voor het conditioneren van garen en inrichting daarbij toegepast. |
WO2014104324A1 (ja) * | 2012-12-28 | 2014-07-03 | 株式会社クラレ | 延伸装置および延伸方法 |
Family Cites Families (8)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE628645A (de) * | 1962-02-19 | |||
BE716725A (de) * | 1965-12-03 | 1968-12-02 | ||
DE1660306C3 (de) * | 1966-06-15 | 1975-11-27 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Beheizte Galetten zum Verstrecken synthetischer Fäden |
US3420983A (en) * | 1966-09-21 | 1969-01-07 | Henry W Mccard | Rotating drum heater for synthetic yarn |
US3412229A (en) * | 1966-10-20 | 1968-11-19 | Cameron Brown Capital Corp | Electric heating means |
US3508024A (en) * | 1968-06-17 | 1970-04-21 | Gen Electric | Dual inductance induction heater |
US3583687A (en) * | 1969-09-09 | 1971-06-08 | Toyo Boseki | Method and apparatus for heating roll used for treatment of textile material |
US4891872A (en) * | 1988-05-09 | 1990-01-09 | Sussman Martin V | Apparatus for incrementally drawing fibers |
-
1993
- 1993-11-23 DE DE4339903A patent/DE4339903A1/de not_active Withdrawn
- 1993-12-02 JP JP5302773A patent/JPH06220738A/ja active Pending
- 1993-12-03 US US08/161,758 patent/US5421070A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US5421070A (en) | 1995-06-06 |
JPH06220738A (ja) | 1994-08-09 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE602004006732T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer statorkomponente | |
DE3335807C2 (de) | ||
DE2839552C3 (de) | Düsenkopf zum Herstellen von Kunststoffgranulat | |
DE4339903A1 (de) | Galette zur Führung und Förderung eines Fadens | |
DE2931685C2 (de) | Elektromagnetische Stellvorrichtung | |
DE2733833C2 (de) | Faserverstärkter Rotor | |
DE19532044A1 (de) | Induktionsheizwalze | |
DE955969C (de) | Wirbelstromgeraet, insbesondere Bremse | |
DE60124901T2 (de) | Verfahren zur herstellung von mechanischen siebkörben | |
EP0062606B1 (de) | Vorrichtung zum Kühlen eines Giessstranges während des Stranggiessens | |
DE4402843A1 (de) | Räumvorrichtung | |
DE3539298A1 (de) | Vorrichtung zur lagerung des staenders eines drehstromgenerators | |
EP0137961A1 (de) | Ausziehvorrichtung für einen Gasspülstein | |
DE69113548T2 (de) | Vulkanisiervorrichtung für Reifen. | |
DE19929391B4 (de) | Bremsscheibe | |
DE2754611C2 (de) | Bremsscheibe für eine Scheibenbremse | |
EP1476262B1 (de) | Giesswalze und verfahren zur herstellung einer giesswalze | |
DE2324599A1 (de) | Spinnduesenplatte fuer duesenpakete von schmelzspinnanlagen und verfahren zu ihrer herstellung | |
CH687929A5 (de) | Galette zur Fuehrung und Foerderung eines Fadens. | |
DE4035552C2 (de) | Vorrichtung zum Erhitzen von geschmolzenem Metall in einer Gießpfanne | |
WO2020025358A1 (de) | Kühlung einer elektrischen maschine | |
DE4442821C2 (de) | Induktionsheizspulenanordnung zur Härtung einer Innenoberfläche | |
DE2723513C3 (de) | Ring- Spinn- und Zwirnmaschine | |
DE69113549T2 (de) | Vulkanisiervorrichtung für Reifen. | |
DE4401448B4 (de) | Induktionsheizwalzenvorrichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8141 | Disposal/no request for examination |