DE4332470C2 - Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und einem zweiten Druck - Google Patents
Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und einem zweiten DruckInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Manometer zum Messen der Differenz
zwischen einem ersten und einem zweiten Druck gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Membranmanometer zum Messen von Druckdifferenzen sind aus der
DE 33 40 834 C2 bekannt. Eine mit dem ersten Druck beaufschlagte
erste Kammer und eine mit dem zweiten Druck beaufschlagte zweite
Kammer sind durch eine Membran abgedichtet voneinander getrennt.
Die Membran wird durch den Differenzdruck zwischen der ersten
und der zweiten Kammer elastisch ausgelenkt, wobei die Auslen
kung die Meßgröße für den Differenzdruck darstellt. Die Aus
lenkung wird kapazitiv zwischen der Membran und an den Kammer
wänden angebrachten Kondensatorplatten gemessen.
Betrachtet man die Druckquelle, das durch Leitungen zu dem Mano
meter strömende Druckmedium und das Manometer in Analogie zu
einem elektrischen Stromkreis, so entspricht das Membranmano
meter, welches die beiden Kammern mit ihren Druckzuleitungen
dicht voneinander trennt, einem Kondensator. Die Auslenkung der
Meßmembran entspricht der Kondensatorspannung, während das Meß
volumen des Membranmanometers der Kapazität des Kondensators
entspricht. Bei einer plötzlichen Druckänderung (Spannungs
sprung) stellt sich dementsprechend die Auslenkung der Membran
exponentiell auf den neuen Druckwert ein. Die Zeitkonstante
dieser Einstellung ergibt sich dabei als Produkt aus dem Strö
mungswiderstand der Zuleitungen für das Druckmedium (ohmscher
Widerstand) und dem Meßvolumen des Membranmanometers (Kapazi
tät). Um die Empfindlichkeit eines Membranmanometers für die
Messung kleiner Druckdifferenzen zu erhöhen, muß die Rückstell
kraft der Membran verringert, d. h. der Membrandurchmesser ver
größert werden. Dies bedeutet zwangläufig eine Vergrößerung des
Volumens des Membranmanometers und damit eine Vergrößerung der
Zeitkonstanten. Empfindliche Membranmanometer für die Messung
kleiner Druckdifferenzen reagieren daher auf Druckänderungen nur
sehr träge und können schnelle Druckänderungen nicht erfassen.
Aus der DE-AS 17 73 740 ist ein Manometer der eingangs genannten
Gattung bekannt. Eine einseitig eingespannte Blattfeder trennt
eine erste Kammer von einer zweiten Kammer, die mit unterschied
lichen Drücken beaufschlagt sind. Die Blattfeder wird entspre
chend der Druckdifferenz ausgelenkt, wobei die Auslenkung durch
Dehnungsmeßstreifen gemessen wird. Bei der Auslenkung der Blatt
feder gibt diese einen engen Durchtrittsspalt frei, durch wel
chen eine geringe Menge des Druckmediums von der Kammer mit dem
höheren Druck in die Kammern mit dem niedrigeren Druck strömt.
Betrachtet man auch hier wieder die Analogie zu einem elek
trischen Stromkreis, so entspricht das Manometer dem Ohmschen
Innenwiderstand z. B. eines elektrischen Drehspul-Spannungs
messers, der die der Druckdifferenz entsprechende Spannung mißt.
Um bei diesem bekannten Manometer die Empfindlichkeit für die
Messung kleiner Druckdifferenzen zu erhöhen, muß der Strömungs
widerstand des Manometers groß, d. h. der Querschnitt des Durch
trittsspalts klein sein. Um bei geringen Druckdifferenzen noch
eine meßbare Auslenkung der Blattfeder zu erhalten, muß deren
Federkonstante um so kleiner sein, je empfindlicher das Mano
meter sein soll. Bei einer kleinen Federkonstanten wird die
Blattfeder jedoch bereits durch geringe Störkräfte ausgelenkt,
so daß die Meßwerte verfälscht werden. Beispielsweise kann bei
einem geneigten Einbau der Blattfeder bereits das Eigengewicht
der Blattfeder zu einer Auslenkung und damit zu einer Verfäl
schung der Druckmessung führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Manometer zur
Messung von Druckdifferenzen zur Verfügung zu stellen, welches
sich auch für die empfindliche Messung kleiner Druckdifferenzen
eignet und gegen Störeinflüsse unempfindlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Manometer
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Bei dem erfindungsgemäßen Manometer wird die Auslenkung der
Meßfeder kapazitiv gemessen. Hierzu wird parallel und beabstan
det zu der Meßfeder eine Kondensatorplatte angeordnet. Der Ab
stand zwischen der metallischen Meßfeder und der Kondensator
platte ändert sich entsprechend der Auslenkung der Meßfeder,
wodurch sich auch die Kapazität des aus Kondensatorplatte und
Meßfeder gebildeten Kondensators ändert. Die Kapazität zwischen
Meßfeder und Kondensatorplatte stellt somit ein Maß für die
Auslenkung und damit ein Maß für die Druckdifferenz dar.
Um die Schwierigkeiten einer absoluten Kapazitätsmessung zu
vermeiden, wird auf beiden Seiten der Meßfeder je eine Kondensa
torplatte angeordnet. Die Auslenkung der Meßfeder bedeutet dabei
stets eine Annäherung der Meßfeder an die eine Kondensatorplatte
und eine korrespondierende Entfernung der Meßfeder von der ande
ren Kondensatorplatte. Die Kapazität zwischen der Meßfeder und
der einen Kondensatorplatte erhöht sich somit, während sich die
Kapazität zwischen der Meßfeder und der anderen Kondensator
platte korrespondierend verringert. Die Auslenkung der Meßfeder
und damit die Druckdifferenz können daher durch eine Differenz
messung der Kapazitäten realisiert werden, so daß Schwankungen
der absoluten Werte weitgehend ohne Einfluß bleiben.
Für die Messung kleiner Druckdifferenzen ist eine weiche Meßfe
der erforderlich. Eine solche weiche Meßfeder kann bereits merk
lich durch die Schwerkraft ausgelenkt werden. Dies bedeutet, daß
eine von der Position der Meßfeder bzw. des Manometers abhängige
Nullpunktverschiebung auftritt. Um eine solche von der Einbaula
ge des Manometers abhängige Nullpunktsverschiebung zu kompensie
ren, sind die beiden Kondensatorplatten ebenfalls als Biegefe
dern ausgebildet, die im einfachsten Falle insbesondere die
gleichen Abmessungen und die gleichen Federeigenschaften wie die
Meßfeder aufweisen. Da diese die Kondensatorplatten bildenden
Referenzfedern die gleichen Federeigenschaften aufweisen wie die
Meßfeder und parallel zu dieser angeordnet sind, wirkt auf diese
Referenzfedern die Schwerkraft mit genau der gleichen von der
Einbaulage des Manometers abhängigen Stärke wie auf die Meßfe
der. Wirkt auf die Meßfeder kein Differenzdruck ein, so werden
die Meßfeder und die Referenzfedern in jeder beliebigen Ein
baulage des Manometers durch die Schwerkraft genau um denselben
Betrag ausgelenkt, so daß der Nullpunkt der Druckdifferenzmes
sung durch die Einbaulage nicht beeinflußt wird.
Die Analogie des erfindungsgemäßen Manometers mit einem parallel
geschalteten elektrischen Spannungsmesser zeigt auch die Mög
lichkeiten, den Meßbereich des erfindungsgemäßen Manometers zu
verändern. Durch Erhöhung des Strömungswiderstandes des Druckme
diums in den Zuleitungen, d. h. durch Verringerung des Strö
mungsquerschnitts für das Druckmedium, kann (entsprechend einem
ohmschen Vorwiderstand beim elektrischen Spannungsmeßgerät) die
Empfindlichkeit vergrößern und der Meßbereich verkleinert wer
den. Ebenso kann durch eine die Anschlüsse der beiden Kammern
verbindende Nebenschluß-Leitung (entsprechend einem Shunt-Wider
stand des Spannungsmeßgeräts) die Empfindlichkeit verringert und
der Meßbereich vergrößert werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch das Manometer in einer
Frontansicht der Meßfeder und
Fig. 2 schematisch das Manometer in perspekti
vischer Darstellung mit weggebrochener
Seitenwand.
Die Fig. 1 und 2 zeigen das Grundprinzip des Manometers
in einer einfachsten Ausführung.
Zwei deckungsgleiche rechteckige Rahmen 10 und 12 weisen jeweils
einen deckungsgleichen rechteckigen Durchbruch auf. Die Rahmen
10 und 12 werden deckungsgleich zusammengesetzt, wobei an einer
Schmalseite der Rahmen 10 und 12 eine Meßfeder 14 zwischen den
Rahmen 10 und 12 eingespannt wird. Die Meßfeder 14 ist eine
blattförmige elastische Biegefeder aus Metall. Die Meßfeder 14
hat die Form eines Rechtecks, wobei die Abmessungen der Meßfeder
14 so gewählt sind, daß sie im eingespannten Zustand den Durch
bruch der Rahmen 10 und 12 nahezu vollständig verschließt und
zwischen ihren nicht eingespannten Seitenkanten und den Rahmen
10, 12 nur ein schmaler Durchtrittsspalt 16 frei bleibt, wie in
Fig. 1 zu sehen ist.
Die blattförmige Meßfeder 14 kann in ihrem unmittelbar an die
Einspannung zwischen den Rahmen 10 und 12 angrenzenden Bereich
eine Stabilisierungssicke aufweisen, die parallel zu der einge
spannten Schmalkante verläuft. Eine solche Stabilisierungssicke
ergibt eine höhere Torsionssteifigkeit der Meßfeder, ohne deren
Biegsamkeit zu beeinträchtigen. Dadurch wird eine gleichmäßige
parallele Auslenkung der freien Schmalkante gewährleistet. Au
ßerdem verhindert eine solche Stabilisierungssicke ein Durch
knicken der Meßfeder 14 in dem Übergangsbereich zwischen dem
eingespannten und dem freien Teil der Meßfeder 14. Ein solches
Durchknicken führt zu Unstetigkeiten in der Auslenkung und zu
einem unerwünschten Hystereseverhalten.
An die Rahmen 10 und 12 schließen sich jeweils weitere Rahmen 22
bzw. 24 an, die geschlossene Stirnwände aufweisen, so daß die
Rahmen 10, 12, 22 und 24 zusammen ein geschlossenes Gehäuse
bilden. Zwischen die Rahmen 10 und 22 ist eine metallische Refe
renzfeder 26 gespannt. Entsprechend ist zwischen die Rahmen 12
und 24 eine metallische Referenzfeder 28 gespannt. Die Referenz
federn 26 und 28 stimmen mit der Meßfeder 14 in ihren Abmessun
gen und in ihrem Werkstoff identisch überein. Außerdem sind die
Referenzfedern 26 und 28 identisch und lageübereinstimmend mit
der Meßfeder 14 eingespannt. Die Referenzfedern 26 und 28 sind
somit flächendeckungsgleich, parallel und in gleichem Abstand
beiderseits der Meßfeder 14 in dem Gehäuse eingespannt. Ebenso
wie die Meßfeder 14 lassen die Referenzfedern 26 und 28 an ihren
drei nicht eingespannten Seitenkanten einen Durchtrittsspalt 16
gegenüber den Rahmen 10, 22 bzw. 12, 24 frei.
In die zwischen der Meßfeder 14 und der Referenzfeder 26 ge
bildete Kammer V1 mündet ein Anschluß 18 zur Beaufschlagung mit
einem ersten Druck p1. In die zwischen der Meßfeder 14 und der
Referenzfeder 28 gebildete Kammer V2 mündet ein Anschluß 20 zur
Beaufschlagung mit dem zweiten Druck p2. Die zwischen der Refe
renzfeder 26 und dem Rahmen 22 gebildete Kammer V3 steht über
den Durchtrittsspalt 16 mit der Kammer V1 in Verbindung und wird
somit ebenfalls von dem Druck p1 beaufschlagt. Die zwischen der
Referenzfeder 28 und dem Rahmen 24 gebildete Kammer V4 steht
über den Durchtrittsspalt 16 mit der Kammer V2 in Verbindung und
wird ebenfalls mit dem Druck p2 beaufschlagt. Die Meßfeder 14
bildet mit der Referenzfeder 26 einen Kondensator der Kapazität
C1, während die Meßfeder 14 mit der Referenzfeder 28 einen Kon
densator der Kapazität C2 bildet. Der Druck p1 wirkt von beiden
Seiten auf die Referenzfeder 26 und bewirkt keine Auslenkung
dieser Referenzfeder 26. Ebenso wirkt der Druck p2 von beiden
Seiten auf die Referenzfeder 28 und bewirkt keine Auslenkung
dieser Referenzfeder 28. Die Meßfeder 14 wird dagegen von der
einen Seite durch den Druck p1 und von der anderen Seite durch
den Druck p2 beaufschlagt, so daß sie entsprechend der Druckdif
ferenz p1-p2 ausgelenkt wird. Ist p1 größer als p2, so nähert
sich die Meßfeder 14 der Referenzfeder 28 und die Kapazität C2
nimmt zu, während sich die Meßfeder 14 von der Referenzfeder 26
entfernt, so daß die Kapazität C1 abnimmt. Die Meßfeder 14 und
die Referenzfedern 26 und 28 sind jeweils mittels Lötanschlüssen
30 aus dem Gehäuse herausgeführt. Die Kapazitäten C1 und C2
können an diesen Lötanschlüssen 30 abgegriffen werden. Eine Ver
gleichsmessung der Kapazitäten C1 und C2 ergibt die Auslenkung
der Meßfeder 14 gegenüber den Referenzfedern 26 und 28 und damit
die Druckdifferenz p1-p2 als elektrische Meßgröße.
In der in Fig. 2 gezeigten Lage des Manometers wirkt die
Schwerkraft auf die Meßfeder 14 und die Referenzfedern 26 und 28
in der Ebene dieser Federn. Die Schwerkraft führt somit nicht zu
einer Auslenkung der weichen Federn 14, 26 und 28. Wird das
Manometer in einer anderen Lage eingebaut oder in einer anderen
Lage verwendet, so kann die Schwerkraft unter einem Winkel zur
Ebene der Federn 14, 26, 28 angreifen und führt somit zu einer
Auslenkung dieser Federn 14, 26 und 28 aus ihrer in Fig. 2
dargestellten Lage. Diese von den Drücken p1 und p2 unabhängige
Auslenkung durch die Schwerkraft ist für die Meßfeder 14 und die
Referenzfedern 26 und 28 identisch, da diese Federn identisch
ausgebildet sind, identisch eingespannt sind und zueinander
parallel liegen. Die Auslenkung durch die Schwerkraft beeinflußt
daher die Messung der durch die Druckdifferenz p1-p2 bedingten
Auslenkung der Meßfeder 14 nicht.
Um den Meßbereich des Manometers verändern zu können, kann der
Durchtrittsquerschnitt des Anschlusses 18 bzw. des Anschlusses
20 für das Druckmedium im Querschnitt verändert werden. Dies ist
in Fig. 2 schematisch durch ein den Querschnitt verkleinerndes
Element 32 dargestellt. Eine Verringerung des Durchtrittsquer
schnitts des Anschlusses 18 bzw. des Anschlusses 20 vergrößert
den Strömungswiderstand des Manometers für das Druckmedium und
erlaubt somit bei entsprechender Federkonstante der Meßfeder 14
eine Verkleinerung des Meßbereichs und eine empfindlichere Mes
sung kleiner Druckdifferenzen.
Weiter sind die Anschlüsse 18 und 20 durch eine Nebenschluß
Leitung 34 miteinander verbunden, deren Durchtrittsquerschnitt
ebenfalls verstellbar sein kann, was durch ein querschnittsver
engendes Element 36 schematisch dargestellt ist. Die Neben
schluß-Leitung 34 verringert den gesamten Strömungswiderstand
des Manometers, so daß bei gleichbleibender Empfindlichkeit der
Messung mittels der Meßfeder 14 der Meßbereich erweitert werden
kann. Die den Strömungsquerschnitt verändernden Elemente 32 und
36 können an sich bekannte Elemente, wie z. B. Drosselventile
oder dgl. sein.
Claims (5)
1. Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und
einem zweiten Druck, mit einer durch den ersten Druck beauf
schlagbaren ersten Kammer, mit einer durch den zweiten Druck
beaufschlagbaren zweiten Kammer und mit einer die erste und die
zweite Kammer voneinander trennenden als blattförmige, einseitig
eingespannte Biegefeder ausgebildeten Meßfeder, die an ihren
nicht eingespannten Seitenkanten einen die erste Kammer mit der
zweiten Kammer verbindenden Durchtrittsspalt geringer Breite
freigibt und deren Auslenkung die Meßgröße darstellt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslenkung der metallischen Meßfeder
(14) über die Kapazität (C1, C2) zwischen der Meßfeder (14) und
zwei jeweils als Biegefedern ausgebildeten Referenzfedern (26,
28) gemessen wird, wobei die Referenzfedern (26, 28) in ihren
Abmessungen und Federeigenschaften mit der Meßfeder (14) iden
tisch sind und parallel und lageübereinstimmend mit der Meßfeder
(14) eingespannt sind und die eine Referenzfeder (26) in der
ersten Kammer (V1) und die zweite Referenzfeder (28) in der
zweiten Kammer (V2) angeordnet sind.
2. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meßfeder (14) eine langgestreckte Form aufweist und an einer
ihrer Schmalseiten eingespannt ist.
3. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auslenkung der Meßfeder (14) über die Differenz der Kapazitäten
(C1, C2) zwischen der Meßfeder (14) und den beiden Referenzfe
dern (26, 28) gemessen wird.
4. Manometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Kammer (V1) und die zweite Kammer
(V2) Anschlüsse (18 bzw. 20) für das Druckmedium aufweisen und
daß der Strömungswiderstand für das Druckmedium in wenigstens
einem dieser Anschlüsse (18, 20) veränderbar ist.
5. Manometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Kammer (V1) und die zweite Kammer
(V2) Anschlüsse (18 bzw. 20) für das Druckmedium aufweisen und
daß diese Anschlüsse (18, 20) durch eine Nebenschluß-Leitung
(34) mit veränderbarem Strömungswiderstand für das Druckmedium
miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19934332470 DE4332470C2 (de) | 1993-09-24 | 1993-09-24 | Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und einem zweiten Druck |
Applications Claiming Priority (1)
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DE19934332470 DE4332470C2 (de) | 1993-09-24 | 1993-09-24 | Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und einem zweiten Druck |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE4332470C2 true DE4332470C2 (de) | 1996-07-18 |
Family
ID=6498471
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DE19934332470 Expired - Fee Related DE4332470C2 (de) | 1993-09-24 | 1993-09-24 | Manometer zum Messen der Differenz zwischen einem ersten und einem zweiten Druck |
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- 1993-09-24 DE DE19934332470 patent/DE4332470C2/de not_active Expired - Fee Related
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