[go: up one dir, main page]

DE4330743A1 - Umweltfreundliche Textilreinigungsmittel und ihre Verwendung - Google Patents

Umweltfreundliche Textilreinigungsmittel und ihre Verwendung

Info

Publication number
DE4330743A1
DE4330743A1 DE19934330743 DE4330743A DE4330743A1 DE 4330743 A1 DE4330743 A1 DE 4330743A1 DE 19934330743 DE19934330743 DE 19934330743 DE 4330743 A DE4330743 A DE 4330743A DE 4330743 A1 DE4330743 A1 DE 4330743A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition according
textile
fatty
product
alkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19934330743
Other languages
English (en)
Other versions
DE4330743C2 (de
Inventor
Karl-Heinz Dr Jung
Wolf-Dietrich Heymann
Friedrich Pehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Th Boehme KG Chemie Fabrik GmbH and Co
Original Assignee
Dr Th Boehme KG Chemie Fabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Th Boehme KG Chemie Fabrik GmbH and Co filed Critical Dr Th Boehme KG Chemie Fabrik GmbH and Co
Priority to DE19934330743 priority Critical patent/DE4330743C2/de
Publication of DE4330743A1 publication Critical patent/DE4330743A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4330743C2 publication Critical patent/DE4330743C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/66Non-ionic compounds
    • C11D1/74Carboxylates or sulfonates esters of polyoxyalkylene glycols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/003Esters of saturated alcohols having the esterified hydroxy group bound to an acyclic carbon atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

Die Verarbeitung natürlicher und synthetischer Fasern zu textilen Artikeln ist gekennzeichnet durch eine Folge unterschiedlicher physikalisch-chemischer Behandlungsschritte in wäßrigem Medium. Insbesondere bei der Vorbehand­ lung von Garnen, Geweben und Gewirken aus natürlichen Fasern wie Baum­ wolle, aber auch bei der Verarbeitung entsprechender Artikel aus synthe­ tischen Fasern wie Polyester oder Polyamid, ist es häufig erforderlich, natür­ liche und maschinenbedingte Verschmutzungen durch Anwendung geeig­ neter Reinigungsbäder zu beseitigen. Typische Verunreinigungen bzw. Ver­ schmutzungen bestehen aus natürlichem Baumwollwachs, aus Paraffinen, Bitumen, Mineralölen, Graphit und/oder Molybdändisulfid.
Es ist bekannt, daß sich diese Verunreinigungen durch Anwendung wäßriger Emulsionen von "fettlösenden" Lösungsmitteln aus den Textilmaterialien entfernen lassen. (Literaturbeispiele: Kurt Lindner, Tenside-Textilhilfsmittel- Waschrohstoffe S. 105, S. 114, S. 217 ff, Wissenschaftl. Verlagsgesellschaft BG Stuttgart 1964; Dr. Hermann Rath, Lehrbuch der Textilchemie, S. 672 ff, Springer Verlag 1963; Römpp, Chemie Lexikon, 9 Aufl., Bd. 2, S. 1342).
Die in der Vergangenheit für diesen Zweck verwendeten Chlorkohlenwasser­ stoffe wurden aus physiologischen und ökologischen Gründen durch wäßrige Dispersionen aliphatischer, aromatischer, aliphatisch-aromatischer und terpenischer Kohlenwasserstoffe ersetzt.
Wenngleich die durch Emulsionen auf der Basis von Kohlenwasserstoffen erzielten Reinigungseffekte den hohen Ansprüchen gerecht werden, weisen diese Produkte doch eine Reihe von Nachteilen auf. Diese ergeben sich neben der zum Teil sehr leichten Entzündbarkeit vor allem aus den ungünstigen ökologischen Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe.
Mit Ausnahme der Terpene weisen die Kohlenwasserstoffe und insbesondere hochverzweigte aliphatische sowie aromatische Kohlenwasserstoffe (Isopa­ raffine und Solventnaphtha) ein unbefriedigendes Abbauverhalten in biolo­ gischen Kläranlagen auf. Dies bedeutet, daß diese Kohlenwasserstoffe in die Vorfluter gelangen, bzw. in Kläranlagen durch Adsorption des Kohlenwasser­ stoffs an den Belebtschlamm diesen inaktivieren.
Durch die jüngsten Verordnungen des Gesetzgebers ist dem weiteren Ein­ satz von Kohlenwasserstoffemulsionen als textile Reinigungsmittel eine enge, in der Praxis kaum einzuhaltende Grenze gesetzt. Es wird erwartet, daß durch die Verabschiedung des Anhangs 38 der Rahmen-Abwasser- Verwaltungsvorschrift in naher Zukunft diese Grenze sogar auf maximal 10 mg/l festgelegt werden wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es deshalb, nach einem Reini­ gungssystem für textile Artikel zu suchen, welches die hervorragenden Reini­ gungseffekte der erwähnten Kohlenwasserstoffemulsionen aufweist, nicht dagegen deren Nachteile wie leichte Entflammbarkeit und mangelhafte biolo­ gische Abbaurate.
Überraschend wurde nun gefunden, daß Acylderivate von Alkyloxalkylaten mit der allgemeinen Formel (I)
R1 = H, CH₃, C₂H₅-C₇H₁₅
R2 = CnH2n+1, mit n = ganze Zahlen von 6-20, vorzugsweise 10-15, wobei der Alkylrest linear oder verzweigt sein kann
X = H oder CH₃
m = 0 bis 10, insbesondere 3 bis 9
die genannten Anforderungen an herkömmliche Reinigungsmittel wie hohes Lösevermögen gegenüber hydrophoben und hydrophilen Verschmutzungen erfüllen, aber keine zündfähigen und schleimhautreizenden Dämpfe aus wäßriger Lösung freisetzen (Anwendungstemperatur bevorzugt 60-100°C, je nach Verfahren) und eine hohe Eliminierungsrate in biologischen Kläranla­ gen aufweisen. Aufgrund ihrer chemischen Konstitution ist diesen Verbin­ dungen auch ein hohes Selbstemulgiervermögen zueigen, weshalb auf ein Emulgatorsystem, wie es zur Herstellung von Kohlenwasserstoff-Wasser- Emulsionen notwendig ist, häufig verzichtet werden kann.
Die Erfindung stellt demzufolge Textilreinigungsmittel bereit, die eine oder mehrere Verbindungen der Formel I enthalten oder daraus bestehen. Diese Reinigungsmittel können unverdünnt oder in Form wäßriger Emulsionen angewendet werden. Es ist dabei von Vorteil, wenn auch nicht erforderlich, die Ester mit Emulgatoren und/oder Stellmitteln zu kombinieren, um eine noch weiter verbesserte Reinigungswirkung zu erzielen. Es ist ferner auch möglich und häufig von Vorteil, die Verbindungen der Formel (I) in Kombina­ tion mit Waschmitteln einzusetzen.
Verbindungen mit der Formel I sind bekannt. Sie lassen sich z. B. durch Umsetzung der freien oder aktivierten Säure mit dem entsprechenden Alkoholoxalkylat herstellen.
Als aktivierte Säuren eignen sich z. B. Säurechloride, -anhydride oder Ester. Anhydride sind bevorzugt, wenn sich die entsprechenden Säuren bei den verwendeten Reaktionstemperaturen leicht abdestillieren lassen.
Die Umsetzung kann in Gegenwart eines Verdünnungsmittels erfolgen. Wahlweise kann auch ein Überschuß eines Reaktionspartners als Ver­ dünnungsmittel dienen. Ganz besonders bevorzugt ist ein Überschuß an Säureanhydrid, wenn dieses zusammen mit der entstehenden Säure abdes­ tilliert wird. Auch die Reaktion in Substanz ist möglich, vorzugsweise bei Umsetzen mit der freien Säure und unter Abdestillieren des entstehenden Wassers.
Die Temperatur der Umsetzung wird vom Fachmann passend gewählt. Aus Gründen der Reaktionsgeschwindigkeit liegt sie vorzugsweise bei über 100°C, ganz besonders bevorzugt bei 150-200°C. Bevorzugt werden dabei die bei der Esterbildung angefallenen Nebenprodukte wie Säure oder Wasser abdestilliert.
Fakultativ kann die Umsetzung durch Katalysatoren, beispielsweise p-Toluol­ sulfonsäure, beschleunigt bzw. in Gang gesetzt werden.
Die entstehenden Verbindungen mit der Formel (I) können entweder weiter gereinigt werden oder so, wie sie angefallen sind, für das Textilreinigungs­ mittel verwendet werden.
Die Verbindungen der Formel (I) sind, wie bereits oben erwähnt, selbstemul­ gierend und können deshalb ohne weitere Zusätze verwendet werden. Sie können zwar unverdünnt angewendet werden, doch erfolgt der Einsatz bevorzugt in wäßriger Emulsion.
Die Reinigungskraft wäßriger Emulsionen, in denen 0.1-10 Gew.-%, bevor­ zugt 0.3-1 Gew.-% der Verbindungen der Formel (I) vorhanden sind, ist ausgezeichnet. Zur weiteren Unterstützung der Reinigungskraft können den Verbindungen der Formel (I) zusätzlich Emulgatoren und/oder Stellmittel zugemischt werden. Alle gängigen Stellmittel sind hierfür geeignet. Beispiele für Emulgatoren sind Phosphorsäureester oder deren Alkalisalze, ein Bei­ spiel für ein gängiges Stellmittel ist Butyldiglycol. Fakultativ können außer­ dem Entschäumer zugegeben werden, so z. B. Silikone oder Phosphor­ säureester.
Die Verbindungen der Formel (I), mit den oben erwähnten Zusätzen oder ohne sie, können auch in Kombination mit einem üblichen Textilwaschmittel eingesetzt werden. Als Beispiel für Textilwaschmittel seien hier Fettalkohol­ oxethylate angeführt. Beispielhafte Reinigungsemulsionen enthalten 0.1-10 Gew.-%, bevorzugt 0.3-1 Gew.-%, der Verbindung(en) der Formel (I) sowie 0.05-5 Gew.-%, bevorzugt 0.1-1 Gew.-% Waschmittel.
Die erfindungsgemäßen Textilreinigungsmittel zeichnen sich durch hervor­ ragende Reinigungseigenschaften aus. In den nachfolgenden Beispielen wird gezeigt, daß sie bei gleicher Anwendungsmenge derzeit üblichen Textil­ reinigungsmitteln auf Kohlenwasserstoffbasis überlegen sind.
Beispiel 1
596,0 g (1,0 mol) Isotridecylalkoholoxethylat (9 EO) und 60,0 g (1,0 mol) Eisessig werden in einem Dreihalskolben mit KPG-Rührer, Thermometer und Destillationsbrücke vorgelegt und unter Rühren auf 160°C erhitzt. Ab etwa 150°C setzt die Wasserabspaltung ein. Die Reaktionstemperatur wird langsam auf ca. 200°C erhöht, und bei dieser Temperatur wird 2 Stunden nachgerührt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur erhält man ein nahezu farbloses, trübes Produkt mit einer Säurezahl unter 20.
Beispiel 2
In einem Dreihalskolben mit KPG-Rührer, Thermometer und Rückflußkühler wird ein Gemisch aus
893,6 g Isodecylalkoholoxethylat (4 EO) (1,5 mol)
272,8 g Essigsäureanhydrid (1,95 mol) und
2,4 g p-Toluolsulfonsäure (0,014 mol)
vorgelegt unter Rühren erhitzt und 2 Stunden unter Rückfluß gehalten (160-165°C). Anschließend wird die gebildete Essigsäure und überschüssiges Essigsäureanhydrid abdestilliert, wobei die Temperatur des Reaktions­ gemisches langsam bis 180°C erhöht wird. Nach Beendigung der Destillation wird noch 1 Stunde bei 180°C nachgerührt. Nachdem das Reaktionsprodukt auf 60°C abgekühlt ist, wird unter Wasserstrahlvakuum nochmals 1 Stunde nachgerührt. Man erhält ein nahezu farbloses, niedrig-viskoses Produkt (15-20 mPa·s), dessen OH-Zahl unter 15 Einheiten liegt.
Beispiel 3
Für den universellen Einsatz als Textilreinigungsmittel in Substanz oder in Form wäßriger Emulsionen ist es vorteilhaft, den Ester gemäß Beispiel 1 mit Emulgatoren und Stellmitteln zu kombinieren:
Gewichtsprozent
Produkt
65,0
Carbonsäureester gemäß Beispiel 1
15,0 Synprol® 35 · 8 EO
10,0 Phosphorsäureester-Natrium-Kalium-Salz (Isotridecanoloxethylat-phosphat-Natrium-Kalium-Salz)
5,0 Butyldiglykol
2,5 ATB-Entschäumer IFA®
2,5 Wasser
100,0 Produkt A
Beispiel 4
Textilreinigungsmittel gemäß Beispiel 2 in Kombination mit Emulgatoren und Stellmittel:
Gewichtsprozent
Produkt
66
Carbonsäureester gemäß Beispiel 2
15 Synprol® 35 · 8 EO
10 Phosphorsäureester-Natrium-Kalium-Salz (Isotridecanoloxethylat-phosphat-Natrium-Kalium-Salz)
5 Butyldiglykol
4 Wasser
100 Produkt B
Beispiel 5
Prüfung der Auswaschbarkeit von Ölflecken mit Detachiermitteln
Prüfmaterial: Baumwoll-Wirkware
Methode: Auf eine Glasplatte wird Baumwoll-Wirkware der Größe 20 cm × 30 cm gelegt und in der Mitte mit 0,5 ml des Nadelöls "Ven­ dura 15®" mittels einer Pipette beaufschlagt. Dabei bildet sich ein ovaler bis kreisrunder Ölfleck. Das Material wird 2 Stunden lang nicht bewegt und anschließend in einem Trockenschrank bei 50°C vier Tage lang gealtert.
Die Prüflinge werden anschließend in einer Laborwaschmaschine vom Typ "Linitest" mit 5 g/l Textilreinigungsmittel bei 80°C und einem Flottenverhältnis 1 : 20 30 min lang gewaschen. Anschließend wird 1 × heiß (70°C) und 1 × kalt (10°C) gespült, und bei 80°C 45 min lang getrocknet.
Die Restauflage wird gravimetrisch, nach quantitativer Extraktion mit Methylenchlorid, bestimmt.
5 g/l Textilreinigungsmittel
Restauflage in % (Durchschnittswert aus 5 Versuchen)
ohne
3,45
EFFEKTOL® DO (Solventnaphtha) 1,41
EFFEKTOL® FDA (n- und i-Paraffine) 1,58
EFFEKTOL® DIP (Dipenten) 0,93
EFFEKTOL® BE (Citrusterpene) 0,99
Produkt A 0,58
Produkt B 0,79
Beispiel 6
Prüfung der Auswaschbarkeit von Ölflecken mit Textilreinigungsmitteln in Kombination mit einem Waschmittel
Prüfmaterial: Baumwoll-Wirkware
Methode: Vorbereitung der Prüflinge wie in Beispiel 5
Die Prüflinge werden in einer Laborwaschmaschine vom Typ "Linitest" mit jeweils 5 g Textilreinigungsmittel in Verbindung mit 2 g Waschmittel SOLPON® 4488 BA bei 80°C und einem Flottenverhältnis 1 : 20 30 min lang gewaschen. Anschließend wird 1 × heiß (70°C) und 1 × kalt (10°C) gespült und bei 80°C 45 min lang getrocknet.
Die Restauflage wird gravimetrisch, nach quantitativer Extraktion mit Methylenchlorid, bestimmt.
Tabelle 2
Beispiel 7
Prüfung der Auswaschbarkeit von Mineralölpräparationen mit Textilreini­ gungsmitteln in Kombination mit einem Waschmittel
Prüfmaterial: Leinen - Viskose 50/50
Methode: Die Prüflinge wurden wie in Beispiel 5 beschrieben für die Versuche präpariert. (Die Gesamtauflage an Mineralölpräparation betrug 4,39%, bezogen auf das Warengewicht). Die Prüflinge wurden anschließend mit Reinigungsemulsionen, bestehend aus 50 g/l Textil­ reinigungsmittel und 5 g/l Waschmittel foulardiert (Flotten­ aufnahme ca. 75%) und 16 Stunden bei 50°C gelagert. Anschließend wurde mit Reinigungsemulsionen bestehend aus jeweils 2 g/l Waschmittel und 5 g/l desselben Textilreini­ gungsmittels 20 min lang bei 80°C gewaschen.
Die Restauflage der Mineralölpräparation wurde, wie in Beispiel 5 und 6 beschrieben, bestimmt.
Tabelle 3
Beispiel 8
Biologische Abbaubarkeit von erfindungsgemäßen Textilreinigungsmitteln (Schlammbelebungsversuch nach dem amtlichen deutschen Detergentien­ test).
Die Reinigungsmittel wurden für die Schlammbelebungsversuche neutra­ lisiert.
1. Reinigungsmittel nach Beispiel 3
Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) beträgt
2104 mg O₂/g Produkt
Der biologische Sauerstoffbedarf (BSB₅) beträgt 337 mg O₂/g Produkt
Daraus ergibt sich ein Verhältnis von BSB₅CSB · 100 = 16%
Durchschnittliche Abbaurate während der Versuchszeit (34 Tage): 69%
2. Reinigungsmittel nach Beispiel 4
Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) beträgt
2092 mg O₂/g Produkt
Der biologische Sauerstoffbedarf (BSB₅) beträgt 299 mg O₂/g Produkt
Daraus ergibt sich ein Verhältnis von BSB₅CSB · 100 = 14%
Durchschnittliche Abbaurate während der Versuchszeit (34 Tage): 81%
3. EFFEKTOL® DIP
Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) beträgt
1810 mg O₂/g Produkt
Der biologische Sauerstoffbedarf (BSB₅) beträgt 331 mg O₂/g Produkt
Daraus ergibt sich ein Verhältnis von BSB₅CSB · 100 = 18%
Durchschnittliche Abbaurate während der Versuchszeit (34 Tage): 84%
4. EFFEKTOL® BE
Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) beträgt
1872 mg O₂/g Produkt
Der biologische Sauerstoffbedarf (BSB₅) beträgt 262 mg O₂/g Produkt
Daraus ergibt sich ein Verhältnis von BSB₅CSB · 100 = 14%
Durchschnittliche Abbaurate während der Versuchszeit (34 Tage): 92%.

Claims (8)

1. Textilreinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie Alkylpolyoxalkylatester aliphatischer Carbonsäuren der allgemeinen Formel enthalten, wobei
R₁ = H, CH₃, C₂H₅-C₇H₁₅
R₂ = CnH2n+1, mit n = ganze Zahl von 6-20, vorzugsweise 10-15, wobei der Alkylrest linear oder verzweigt sein kann
m = 0-10, insbesondere 3-9
X = H oder CH₃.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin Emulgatoren, Stellmittel, Entschäumer und/oder Wasch­ mittel enthalten.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie anionaktive, nichtionogene und/oder kationaktive Tenside enthalten.
4. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die anionaktiven Tenside aus der aus Carboxylaten, Fettalkohol­ sulfaten, Alkylphosphonaten und/oder Sulfonaten bestehenden Gruppe ausgewählt sind.
5. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtionogenen Tenside aus der aus Fettsäurepolyglykolestern, Fettalkoholoxalkylaten und Alkylphenoloxalkylaten bestehenden Gruppe ausgewählt sind.
6. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kationaktiven Tenside aus der aus Fettaminoxalkylaten, Fettsäure­ alkanolaminestern und Amidierungsprodukten aus Fettsäuren und Polyamiden bestehenden Gruppe ausgewählt sind, wobei die basischen Aminostickstoffatome fakultativ mit Alkylresten quaterniert oder aber protoniert sein können.
7. Verwendung der Mittel nach einem der Ansprüche 1-6 in unver­ dünnter Form.
8. Verwendung der Mittel nach einem der Ansprüche 1-6 in Form wäßriger Emulsionen.
DE19934330743 1993-09-10 1993-09-10 Verwendung von Alkylpolyoxyalkylatestern als Textilreinigungsmittel Expired - Fee Related DE4330743C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934330743 DE4330743C2 (de) 1993-09-10 1993-09-10 Verwendung von Alkylpolyoxyalkylatestern als Textilreinigungsmittel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934330743 DE4330743C2 (de) 1993-09-10 1993-09-10 Verwendung von Alkylpolyoxyalkylatestern als Textilreinigungsmittel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4330743A1 true DE4330743A1 (de) 1995-03-16
DE4330743C2 DE4330743C2 (de) 1997-02-20

Family

ID=6497390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934330743 Expired - Fee Related DE4330743C2 (de) 1993-09-10 1993-09-10 Verwendung von Alkylpolyoxyalkylatestern als Textilreinigungsmittel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4330743C2 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3810793A1 (de) * 1988-03-30 1989-10-12 Hoechst Ag Verfahren zur herstellung von carbonsaeureestern von alkylenglykolethern und deren verwendung
DE3811360A1 (de) * 1988-04-02 1989-10-12 Thomas Brunner Verfahren zum entfernen von flecken aus textilien und mittel zur durchfuehrung des verfahrens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3810793A1 (de) * 1988-03-30 1989-10-12 Hoechst Ag Verfahren zur herstellung von carbonsaeureestern von alkylenglykolethern und deren verwendung
DE3811360A1 (de) * 1988-04-02 1989-10-12 Thomas Brunner Verfahren zum entfernen von flecken aus textilien und mittel zur durchfuehrung des verfahrens

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Datenbank Chemical Abstracts, AN: CA 96(22): 183203t in Verb. mit PL 110547 B1 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE4330743C2 (de) 1997-02-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0272574B1 (de) Flüssige nichtionische Tensidmischungen
DE2658073C3 (de) Flüssiges Wasch- und Reinigungsmittel
EP1988986B1 (de) Tensidgemisch enthaltend kurzkettige sowie langkettige komponenten
DE2359234C2 (de) Amphotenside
EP1276841B1 (de) Alkoholalkoxylate als schaumarme oder schaumdämpfende tenside
EP0743358B1 (de) Zusammensetzung zum Waschen und Reinigen von Textilmaterialien
EP0675942B1 (de) Netzmittel für die textile vorbehandlung
CH637304A5 (de) Schaumdaempfungsmittel fuer waessrige systeme.
CN114746603A (zh) 柔软基剂
DE69527247T2 (de) Verfahren zum Öl- und Wasserabstossendmachen von Textilfasern, Haut und Leder
EP0491248B1 (de) Mittel zur Behandlung von Fasermaterialien
EP0696661A1 (de) Multifunktionelle Textilhilfsmittel-Zusammensetzungen
DE102012200673A1 (de) Wasch-, Reinigungs- oder Vorbehandlungsmittel mit erhöhter Reinigungskraft
EP1149945A1 (de) Zusammensetzung für die Vorbehandlung von Fasermaterialien
DE102012209827A1 (de) Wasch-, Reinigungs- oder Vorbehandlungsmittel mit erhöhter Reinigungskraft II
DE10214982A1 (de) Polysiloxan und Textilhilfsmittel enthaltend ein Polysiloxan
DE4330743C2 (de) Verwendung von Alkylpolyoxyalkylatestern als Textilreinigungsmittel
WO2011003904A1 (de) Tensidgemisch mit kurz- und langkettigen komponenten
DE69211334T2 (de) Wassrige textilhilfsmittelgemische
DE4113163A1 (de) Alkandiolbisacetale
DE2539349C2 (de) Wäschenachbehandlungsmittel
WO2007036497A1 (de) Kurzkettige alkoholethoxilate und lösemittel enthaltende reinigungsmittel
DE3516091A1 (de) Geruestsalzfreie fluessigwaschmittel mit textilweichmachenden eigenschaften
DE19802733B4 (de) Antischaummittel
EP0467083A2 (de) Perfluoraliphatische Gruppen enthaltende Copolymere mit Urethan- und Siloxaneinheiten

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee