DE4326259A1 - Verfahren zur Herstellung eines vanadiumhaltigen Agglomerates bzw. einer vanadiumhaltigen Stahllegierung sowie vanadiumhaltiges Agglomerat dafür - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines vanadiumhaltigen Agglomerates bzw. einer vanadiumhaltigen Stahllegierung sowie vanadiumhaltiges Agglomerat dafürInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur
Herstellung eines vanadiumhaltigen Agglomerates bzw. einer
vanadiumhaltigen Stahllegierung, insbesondere für den
Einsatz bei Stahlerzeugungsverfahren. Zudem erfaßt die
Erfindung ein vanadiumhaltiges Agglomerat dafür.
Ein bedeutender Aspekt der stahlerzeugenden Industrie ist
der Zusatz von verschiedenen chemischen Elementen zu dem
geschmolzenen Metallbad, um die Festigkeitseigenschaften,
den Korrosionswiderstand und die Reaktivität sowie weitere
gewünschte Eigenschaften der entstehenden Stahllegierung zu
verbessern.
Diese verschiedenen chemischen Elemente werden normaler
weise dem geschmolzenen Stahl als eine Eisenlegierung
zugesetzt, da der Schmelzpunkt der Eisenlegierung niedriger
als der Schmelzpunkt des reinen Metalls ist.
Vanadium ist eines der häufig verwendeten Elemente bei der
Stahlerzeugung. Vanadium wird dem Stahl in der Regel als
festigkeitserhöhendes Mittel beigemischt, indem Vanadium
dem geschmolzenen Stahlbad in Form von Ferrovanadin
zugegeben wird.
Ein übliches Verfahren zur Gewinnung von Ferrovanadin
umfaßt die Schritte der Reduktion von Vanadinoxid mit
Aluminium oder Silizium im Beisein von Eisen in einem
Elektroofen. Ein Verfahren dieser Art kann die Reduktion
von Vanadinpentoxid durch Eisenschrott oder Oxide und
Aluminiumpulver einschließen, welche mit einem
basischen Oxid wie beispielsweise Kalziumoxid gemischt und
zum Glühen erhitzt werden.
US-PS 4 165 234 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von
Ferrovanadin-Legierungen. Dieses Verfahren wird mit einer
Ferrovanadin-Schlacke begonnen, dann folgt das Einschmelzen
der Schlacke, eine Reduktion der Schlacke min einer
Ferrosilizium- und Aluminium-Zusammensetzung, das Entfernen
der Schlacke aus der reduzierten Mischung, die Reinigung
der Restschmelze mit Sauerstoff, um eine Schmelze mit 35%
Vanadinpentoxid als Schlacke zu erhalten, das Ableiten der
restlichen Metallschmelze sowie die Reduzierung des 35%
igen Vanadinpentoxids, um Ferrovanadin zu erhalten.
Die DD-2 56 685-A beschreibt eine Gewinnung, bei der eine
eisenhaltige Vanadinsalzlösung durch verbrauchte Kataly
satorlauge aufbereitet wird, um das Ausgangsmaterial
(reines Vanadin) für die Ferrovanadin-Herstellung zu
erzeugen.
Verschiedene andere Verfahren zur Herstellung von
vanadinhaltigem Stahl mit den nachfolgend genannten
Vorteilen wurden bekannt: erhöhter Grad an Assimilation des
Vanadins, erhöhte Qualität des Metalls, Verringerung der
für die Verfahren erforderlichen Zeit, wirtschaftliche Aus
gangsmaterialien, verbesserte Siemens-Martinofen-Produk
tivität und Ausgangsmaterialien mit hohem Reinheitsgrad und
geringen Rückständen.
So beschreibt die US-PS 4 526 613 ein Verfahren zum
Erzeugen von vanadinhaltigen Legierungen, wobei reines
Vanadintrioxid als Ausgangsmaterial eingesetzt wird mit der
Folge, daß im Endprodukt weniger Verunreinigungen enthalten
sind.
In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der
Erfinder das Ziel gesetzt, vorbekannte Verfahren zu
verbessern. Folglich liegt eines der Hauptziele der
vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines
Verfahrens für die Herstellung eines vanadinhaltigen
Agglomerates, das bei der Herstellung von Stahllegierungen
verwendet werden kann. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist
die Bereitstellung eines Verfahrens, wodurch ein so
gewonnenes Agglomerat aufbereitet werden kann, um eine
vanadinhaltige Stahllegierung zu erhalten. Außerdem soll
ein nützlicher Einsatz eines verbrauchten Katalysators
angeboten werden, der in ökonomischer und ökologischer
Hinsicht aufwendige Entsorgungsalternativen verhindert.
Weitere Zielsetzungen und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden nachfolgend angegeben.
Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Lehren der
unabhängigen Patentansprüche, die abhängigen Ansprüche
geben günstige Weiterbildungen an.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung enthüllt den
Einsatz eines verbrauchten Katalysators auf Eisenbasis als
Ausgangsmaterial, der beispielsweise in einem
Hydroumwandlungsprozeß für schwere Kohlenwasserstoff-
Rohstoffe eingesetzt worden ist. Diese ausgebrannten
Katalysatoren weisen bezeichnenderweise infolge der
Hydroumwandlung einen hohen Prozentsatz an Vanadin sowie
beträchtliche Mengen an Schwefel und Koks auf, die weniger
erwünscht sind.
Die oben genannten Zielsetzungen und Vorteile der
vorliegenden Erfindung können anhand eines Verfahrens zur
Herstellung von vanadinhaltigen Agglomeraten erreicht
werden, welches die folgenden Schritte umfaßt: Bereit
stellung eines vanadinhaltigen, verbrauchten Hydro
umwandlungs-Katalysators auf Eisenbasis; Verbrennung des
verbrauchten Katalysators im Beisein eines Oxidations
mittels, bis der Schwefelgehalt des verbrauchten
Katalysators auf 2 oder weniger Gewichtsprozent reduziert
ist; Zermahlen des verbrauchten Katalysators auf eine
Teilchengröße, die für den vorgesehenen Einsatz zweckmäßig
ist; Vermischen des verbrauchten Katalysators mit einem
Eisenmineral und einem Bindemittel, um ein vanadinhaltiges
Agglomerat zu bilden; Pyrokonsolidierung des vanadin
haltigen Agglomerats.
Bei der analytischen Untersuchung mittels eines Elektronen
mikroskops (AEM) weisen die Vanadinverbindungen in einem
vanadinhaltigen Agglomerat dieser Art ein Gefüge auf, das
einer festen Lösung von Eisenoxid und Vanadinpentoxid mit
einer chemischen Zusammensetzung entspricht, die als xFe2O3
yV2O5 verallgemeinert und durch Teilchen-Schliffbild,
Elektronendiffraktogramm sowie chemische Analyse - wie im
folgenden ausführlicher beschrieben - nachgewiesen wird.
Im Verlaufe des Verfahrens sollte das Mahlen des
verbrauchten Katalysators fortgesetzt werden, bis ein aus
Teilchen bestehendes Material gewonnen wird, das für den
gewünschten Endverbrauch geeignet ist, wobei das aus
Teilchen bestehende Material mit einem Bindemittel
verdichtet und beispielsweise in die Form von Pellets,
Briketts oder Sinter gebracht wird, die eine leichte
Anpassung der Vanadinmenge ermöglicht, welche dem
endgültigen Stahlprodukt zugesetzt werden soll.
Ein typischer verbrauchter Katalysator für den Einsatz in
dem vorgesehenen Verfahren wird vorzugsweise einen
Eisengehalt, gemessen als Eisenoxid, von 20-99 Gewichts
prozent, und einen Vanadingehalt, gemessen als
Vanadinpentoxid, von 0,2 bis 10 Gewichtsprozent, aufweisen.
Der verbrauchte Katalysator wird wahrscheinlich einen
beträchtlichen unerwünschten Schwefelgehalt besitzen. Aus
diesem Grunde wird der Katalysator verbrannt und oxidiert,
um den Schwefelgehalt auf ein zulässiges Niveau,
vorzugsweise auf 2 oder weniger und besser noch auf 1 oder
weniger Gewichtsprozent, zu bringen.
Das vanadinhaltige Agglomerat kann dann anhand der
Erfindung weiter aufbereitet werden, um vanadinhaltige
Stahllegierungen nach einem Verfahren zu gewinnen, das die
nachfolgenden Schritte umfaßt: Reduktion des vanadin
haltigen Agglomerats zur Gewinnung eines reduzierten
vanadinhaltigen Agglomerats; Vermischen des reduzierten
vanadinhaltigen Agglomerats mit einem üblichen reduzierten
Eisenagglomerat zur Gewinnung eines gemischten, reduzierten
Agglomerats; Einschmelzen des gemischten, reduzierten
Agglomerats unter Reduktionsbedingungen zur Gewinnung einer
vanadinhaltigen Stahllegierung.
Der oben genannte Schritt hinsichtlich der Vermischung des
reduzierten vanadinhaltigen Agglomerats mit dem üblichen
reduzierten Eisenagglomerat kann vorzugsweise in einem
Gewichtsverhältnis von 1 : 10-1 : 0 zwischen Vanadin- und
Eisenagglomerat durchgeführt werden.
Somit ist ein Verfahren zur Bereitstellung von ökonomisch
attraktiven Ausgangsmaterialien für die Herstellung von
vanadinhaltigen Stahllegierungen bekanntgegeben, das in
zahlreichen, bekannten Stahlerzeugungsverfahren vorteilhaft
eingesetzt werden kann. Darüber hinaus wird ein Weg für die
Verwendung von verbrauchten Hydroumwandlungs-Katalysatoren
auf Eisenbasis aufgezeigt, die ansonsten eine kostspielige
und ökologisch ungünstige Entsorgung erfordern würden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches die verschiedenen
Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens
darstellt;
Fig. 2 ein Teilchen-Schliffbild eines Katalysator-
Teilchens;
Fig. 3 eine chemische Analyse des in Fig. 2
dargestellten Teilchens;
Fig. 4 ein Elektronendiffraktogramm des in Fig. 2
dargestellten Teilchens, wobei eine Vanadin
verbindung in dem erfindungsgemäß erzeugten
vanadinhaltigen Agglomerat gezeigt wird.
Mit Bezug auf Fig. 1 umfaßt das Verfahren zur Herstellung
von vanadinhaltigen Stahllegierungen die folgenden
Schritte: Bereitstellung eines verbrauchten, vanadin
haltigen Hydroumwandlungs-Katalysators 1 auf Eisenbasis,
Verbrennung des verbrauchten Katalysators im Beisein eines
Oxidationsmittels bis der Schwefelgehalt auf ein
akzeptables Niveau, vorzugsweise auf 2% oder weniger und
noch besser auf 1% oder weniger reduziert wurde (2),
Zermahlen des verbrauchten Katalysators auf eine gewünschte
Teilchengröße, Vermischen des verbrauchten Katalysators mit
einem Eisenmineral und einem Bindemittel, um ein vanadin
haltiges Agglomerat 3 bis 5 zu bilden, Pyrokonsolidierung
des vanadinhaltigen Agglomerats 6.
Das auf diese Art gewonnene pyrokonsolidierte Agglomerat
enthält Vanadinverbindungen, deren Gefüge am besten als
eine feste Lösung (solid solution) aus Eisenoxid und
Vanadinpentoxid beschrieben wird. Ein Teilchen eines
solchen pyroverfestigten Agglomerats wird in Fig. 2
dargestellt, seine chemische Zusammensetzung geht aus Fig.
3 hervor. In diesem Agglomerat verbleibt das Vanadium in
einer gemeinsamen Grundmasse mit dem Eisen. Dieses
Agglomerat entspricht einer chemischen Zusammensetzung, die
als xFe2O3 yV2O5 verallgemeinert wird und durch das in Fig. 4
dargestellte Elektronendiffraktogramm nachgewiesen werden
kann.
Mit weiterem Bezug auf Fig. 1, kann danach das pyro
konsolidierte vanadinhaltige Agglomerat aufbereitet werden,
um vanadinhaltige Stahllegierungen nach einem Verfahren zu
gewinnen, das die nachfolgenden Schritte umfaßt: Reduktion
des vanadinhaltigen Agglomerats 7, Vermischen des
reduzierten, vanadinhaltigen Agglomerats mit einem üblichen
reduzierten Eisenagglomerat 8 und Einschmelzen der Mischung
unter Reduktionsbedingungen, um eine vanadin-haltige
Stahllegierung 9 zu gewinnen.
Wie an vorheriger Stelle erwähnt, wurde der verbrauchte
Katalysator vorzugsweise in einem Hydroumwandlungsprozeß
für schwere Kohlenwasserstoff-Rohstoffe eingesetzt, wobei
der verbrauchte Katalysator, als Eisenoxid, über einen
Eisengehalt von ungefähr 20 bis 99 Gewichtsprozent und über
einen Gesamtvanadingehalt, gemessen als Vanadinpentoxid,
von 0,2 bis 10 Gewichtsprozent verfügt. Bezüglich des
oberen Bereiches des Vanadingehaltes wäre ein höherer
Gehalt natürlich wünschenswert, dies ist jedoch
verständlicherweise nicht zu erwarten.
Nach einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführung wird
der verbrauchte vanadinhaltige Katalysator auf Eisenbasis
vorzugsweise bei einer Temperatur von 400 bis 1200°C,
besser noch bei einer Temperatur von 700 bis 1000°C, im
Beisein eines Oxidationsmittels verbrannt, welches aus
einer Gruppe bestehend aus Luft, Sauerstoff oder Mischungen
aus Luft und Sauerstoff ausgewählt werden kann, um den
verbrauchten Katalysator zu entschwefeln, bis der
Schwefelgehalt auf 2% oder weniger reduziert wurde.
Vorzugsweise wird die Entschwefelung so lange fortgesetzt,
bis der Schwefelgehalt 1% oder weniger beträgt.
Der verbrauchte Katalysator wird nach der Verbrennung auf
eine für die Verdichtung geeignete Teilchengröße zermahlen.
An dieser Stelle sollte die Teilchengröße entsprechend der
bevorzugten Form des endgültigen Agglomerats gewählt
werden. Solche Formen können beispielsweise aus Pellets,
Briketts oder Sinter bestehen.
Der zermahlene, aus Teilchen bestehende verbrauchte
Katalysator wird dann in einer bevorzugten Ausführung mit
einem ausgewählten Roheisenmineral vermischt, um eine
Mischung zu gewinnen, die einen Gehalt an verbrauchtem
Katalysator von weniger als oder gleich 75%, vorzugsweise
weniger als oder gleich 50%, aufweist. Ein Gehalt von 100
% verbrauchtem Katalysator ohne Zugabe von Roheisen kann
jedoch weiter aufbereitet werden. Das Eisenmineral, welches
mit dem verbrauchten Katalysator und dem Bindemittel
vermischt wird, kann aus einem beliebigen vorhandenen
Eisenmineral bestehen, das üblicherweise in der Stahl
industrie verwendet wird. Das Bindemittel kann
geeigneterweise aus Kalziumhydroxid, Bentonit oder Kalzium
oxid ausgewählt werden.
Die Mischung wird dann in die gewünschte Form agglomeriert
und üblichen Pyrokonsolidierungstechniken unterzogen.
Insbesondere in diesem Stadium sollte das Vanadin, wie an
vorheriger Stelle beschrieben und in Fig. 4 dargestellt, in
der Eisengrundmasse oder Eisenmatrix verbleiben.
Um eine vanadinhaltige Stahllegierung zu erzeugen, wird das
pyrokonsolidierte vanadinhaltige Agglomerat dann zu einem
reduzierten vanadinhaltigen Agglomerat reduziert. Die
Reduktion findet vorzugsweise im Beisein von Wasserstoff
und Kohlenmonoxid unter üblichen Reduktionsbedingungen
statt. Das reduzierte, vanadinhaltige Agglomerat wird dann
mit einem üblichen reduzierten Eisenagglomerat in einem
Verhältnis von Vanadinagglomerat zu Eisenagglomerat von
1 : 10-1 : 0 vermischt. Dieses Verhältnis sollte entsprechend
der gewünschten Zusammensetzung der endgültigen Vanadin-
Stahllegierung gewählt werden. Diese Mischung aus
Vanadinagglomerat und Eisenagglomerat wird dann, vorzugs
weise bei einer Temperatur im Bereich von 1500 bis 1700°C
und unter Reduktionsbedingungen in der Schmelze,
geschmolzen, um eine vanadinhaltige Stahllegierung zu
gewinnen. Es ist wichtig, die Reduktionsbedingungen während
des Schmelzvorgangs aufrecht zu erhalten, da der
Vanadingehalt im Endprodukt unter Oxidationsbedingungen
wesentlich verringert wird. Daher findet das Erschmelzen
in einer reduzierenden Atmosphäre statt und die Schmelze
selbst wird in einer reduzierenden Umgebung gehalten. Die
Bedeutung hiervon wird im folgenden durch einen Vergleich
der Ergebnisse aus den Beispielen 1 und 2 dargestellt.
Der Einsatz dieses Verfahrens hat gezeigt, daß Stahllegie
rungen mittels diesem Verfahren mit einem Gehalt von
ungefähr 60% des Vanadins hergestellt werden können,
welches zu Beginn des Verfahrens in dem verbrauchten
Katalysator zugegeben worden ist. Es ist daher offensicht
lich, daß die vorliegende Erfindung einen ökonomisch
nützlichen und wünschenswerten Einsatz von verbrauchten
Hydroumwandlungs-Katalysatoren aufzeigt und zudem eine
ökonomisch vorteilhafte Vanadinquelle für den Einsatz in
Stahlerzeugungsverfahren bereitstellt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden
Beispiele weiter erläutert.
Dieses Beispiel zeigt den Übergang des Vanadins von dem
besagten verbrauchten Katalysator in eine vanadinhaltige
Stahllegierung, was - wie an vorheriger Stelle beschrieben
- für die stahlerzeugende Industrie von Nutzen ist.
Zum Zwecke dieses Beispiels besteht der verbrauchte Hydro
umwandlungs-Katalysator aus einem natürlich vorkommenden
Eisenmineral, welches als Katalysator in einer Hydro
umwandlung von Schwerölen eingesetzt wurde und aus der in
der folgenden Tabelle I beschriebenen chemischen Zusammen
setzung besteht.
Fe (Gew.-%) | |
44,5 | |
S (Gew.-%) | 21,3 |
C (Gew.-%) | 30,6 |
V (ppm) | 9968 |
Ni (ppm) | 1984 |
SI (ppm) | 4797 |
Al (ppm) | 8142 |
Das verwendete Roheisenmineral war ein roter Hämatit vom
Cerro Bolivar, Estado Bolivar, im Süden Venezuelas.
Der verbrauchte Katalysator und das Eisenmineral wurden zu
einem aus Teilchen bestehenden und für die Pelletisierung
geeigneten Material zermahlen und dann zu einer Mischung
aus jeweils 50% jeder Komponente vermischt. Diese aus
Teilchen bestehende Mischung wurde dann pelletisiert und
verbrannt. Die gewonnenen pyrokonsolidierten Pellets wurden
danach mit Hilfe von üblichen Reduktionstechniken
reduziert. Die reduzierten vanadinhaltigen Pellets mit
einem Vanadingehalt von 0,22 Gew.% wurden mit reduzierten
eisenhaltigen Pellets in einem Verhältnis von Vanadin-
Pellets zu Standard-Pellets von 1 : 5 vermischt. Zur
Gewährleistung eines reduzierten Schmelzebades wurde
Kohlenstoff in ausreichender Menge hinzugefügt Diese
Mischung wurde daraufhin in einen 75 kW Induktionsofen
eingeführt, wo ein Erschmelzen bei 1600°C stattfand. Die
gewonnene chemische Zusammensetzung der Legierung wurde
anhand von Probenentnahmen bei 0,10 und 25 Minuten der
Aufbereitung des Schmelzebades gemessen. Die
Zusammensetzungen werden in der folgenden Tabelle II
(Gew.-%) aufgezeigt.
Wie aus Tabelle II ersichtlich, steigt die Rückgewinnung
von Vanadin mit Fortschreiten der Zeit. Die Rückge
winnung von Vanadin nach diesem Verfahren liegt im Bereich
von 60%.
Dieses Beispiel zeigt die nachteilige Wirkung von Oxida
tionsbedingungen während des abschließenden Schmelz
prozesses. Wie bereits hervorgehoben, sollte dieser
Schmelzprozeß unter Reduktionsbedingungen stattfinden. Zum
Zwecke dieses Beispieles wurde nach dem gleichen Verfahren
wie in Beispiel 1 vorgegangen, jedoch wurde Eisenoxid
zugegeben, um Oxidationsbedingungen zu schaffen. Die sich
daraus ergebenden chemischen Zusammensetzungen bei 0, 10
und 20 Minuten werden in der folgenden Tabelle III (Gew.-%)
aufgezeigt.
Wie aus der obigen Tabelle ersichtlich, haben Oxidations
bedingungen während des Schmelzprozesses eine mit Fort
schreiten der Zeit abnehmende Rückgewinnung des Vanadin
gehalts zur Folge. Ferner wird die Gesamtrückgewinnung von
60%, wie in Beispiel 1, auf lediglich 16% unter
Oxidationsbedingungen reduziert. Die Bedeutung der
Reduktionsbedingungen während des Schmelzschrittes kann
daher aufgewertet werden.
Diese Erfindung kann in anderen Formen oder auf andere Art
und Weise ausgeführt werden, ohne von deren Grundgedanke
oder wesentlichen charakteristischen Merkmalen abzuweichen.
Die vorliegenden Ausführungen sind daher in jeder Hinsicht
als beschreibend und nicht als einschränkend zu betrachten,
wobei der Umfang der Erfindung durch die beigefügten
Patentansprüche aufgezeigt wird, und sämtliche Änderungen,
die sich in der Bedeutung und im Äquivalenzbereich ergeben,
sollen darin enthalten sein.
Claims (26)
1. Verfahren zur Herstellung eines vanadinhaltigen
Agglomerats mit folgenden Schritten: Bereitstellung
eines verbrauchten, vanadinhaltigen Hydroumwandlungs-
Katalysators auf Eisenbasis; Verbrennen des
verbrauchten Katalysators im Beisein eines
Oxidationsmittels, bis der Schwefelgehalt des
verbrauchten Katalysators auf etwa 2 oder weniger
Gewichtsprozent reduziert ist; Zermahlen des
verbrauchten Katalysators auf eine für den vorge
sehenen Einsatz geeignete Teilchengröße; Mischen des
verbrauchten Katalysators mit einem Eisenmineral und
einem Bindemittel zur Bildung eines vanadinhaltigen
Agglomerats; Pyrokonsolidierung des vanadinhaltigen
Agglomerats.
2. Verfahren zur Herstellung einer vanadinhaltigen
Stahllegierung aus einem pyrokonsolidierten, vanadin
haltigen Agglomerat, insbesondere aus einem Agglomerat
nach Anspruch 1, mit folgenden Schritten: Reduzierung
des pyrokonsolidierten, vanadin-haltigen Agglomerats
zur Gewinnung eines reduzierten, vanadinhaltigen
Agglomerats; Mischen des reduzierten, vanadinhaltigen
Agglomerats mit einem üblichen reduzierten
Eisenagglomerat zur Gewinnung eines gemischten,
reduzierten Agglomerats; Schmelzen des gemischten,
reduzierten Agglomerats unter Reduktionsbedingungen
zur Gewinnung einer vanadinhaltigen Stahllegierung.
3. Verfahren zur Herstellung von vanadinhaltigen
Stahllegierungen, insbesondere Verfahren nach Anspruch
1 oder 2, das folgende Schritte umfaßt: Bereitstellung
eines verbrauchten, vanadinhaltigen Hydroumwandlungs-
Katalysators auf Eisenbasis; Verbrennen des
verbrauchten Katalysators im Beisein eines
Oxidationsmittels, bis der Schwefelgehalt des
verbrauchten Katalysators auf ungefähr 2 oder weniger
Gewichtsprozent reduziert ist; Zermahlen des
verbrauchten Katalysators zu einer für einen
vorgesehenen Einsatz geeigneten Teilchengröße; Mischen
des verbrauchten Katalysators mit einem Eisenmineral
und einem Bindemittel zur Bildung eines vanadin
haltigen Agglomerats; Pyrokonsolidierung des
vanadinhaltigen Agglomerats; Reduktion des vanadin
haltigen Agglomerats zur Gewinnung eines reduzierten,
vanadinhaltigen Agglomerats; Mischen des reduzierten,
vanadinhaltigen Agglomerats mit einem üblichen
reduzierten Eisenagglomerat zur Gewinnung eines
gemischten, reduzierten Agglomerats; Schmelzen des
gemischten, reduzierten Agglomerats unter Reduktions
bedingungen zur Gewinnung einer vanadinhaltigen Stahl
legierung.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein verbrauchter Katalysator mit
einer Eisenzusammensetzung von etwa 20 bis 99 Gew.%
von Fe2O3 bereitgestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein verbrauchter Katalysator mit
einer Vanadinzusammensetzung von etwa 0,2 bis 10 Gew.%
von V2O5 bereitgestellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein verbrauchter Katalysator mit
einer Vanadinzusammensetzung von etwa 0,5 bis 5 Gew.%
von V2O5 bereitgestellt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der verbrauchte Katalysator mit dem Eisenmineral
in einem Gewichtsprozentsatz des verbrauchten
Katalysators von bis zu etwa 50% gemischt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bindemittel aus einer Gruppe von
Kalziumhydroxid, Bentonit oder Kalziumoxid ausgewählt
wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das reduzierte vanadinhaltige Agglomerat mit dem
üblichen reduzierten Eisenagglomerat in einem
Gewichtsverhältnis des Vanadinagglomerats zum Eisen
agglomerat von etwa 1 : 10-1 : 0 gemischt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das gemischte reduzierte Agglomerat unter
Reduktionsbedingungen bei einer Temperatur von etwa
1500 bis 1700°C geschmolzen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der verbrauchte Katalysator verbrannt wird, wobei
eine Oxidation des verbrauchten Katalysators
durchgeführt wird, bis der Schwefelgehalt des
verbrauchten Katalysators etwa 1 Gewichtsprozent oder
weniger beträgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der verbrauchte Katalysator bei einer Temperatur
von etwa 400 bis 1200°C verbrannt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der verbrauchte Katalysator bei einer Temperatur
von etwa 700 bis 1000°C verbrannt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Oxidationsmittel aus einer Gruppe aus Sauerstoff,
und Luft-Sauerstoff-Gemischen ausgewählt wird.
15. Verfahren zur Herstellung von vanadinhaltigen Stahl
legierungen, bestehend aus den folgenden Schritten:
Bereitstellung eines verbrauchten, vanadinhaltigen Hydroumwandlungs-Katalysators auf Eisenbasis;
Verbrennen des verbrauchten Katalysators im Beisein eines Oxidationsmittels, bis der Schwefelgehalt des verbrauchten Katalysators auf etwa 2 oder weniger Gewichtsprozent reduziert ist; Pyrokonsolidierung des verbrannten, vanadinhaltigen, verbrauchten Katalysators; Reduktion des pyrokonsolidierten, vanadin-haltigen, verbrauchten Katalysators zur Gewinnung eines reduzierten, vanadinhaltigen Agglomerats.
Bereitstellung eines verbrauchten, vanadinhaltigen Hydroumwandlungs-Katalysators auf Eisenbasis;
Verbrennen des verbrauchten Katalysators im Beisein eines Oxidationsmittels, bis der Schwefelgehalt des verbrauchten Katalysators auf etwa 2 oder weniger Gewichtsprozent reduziert ist; Pyrokonsolidierung des verbrannten, vanadinhaltigen, verbrauchten Katalysators; Reduktion des pyrokonsolidierten, vanadin-haltigen, verbrauchten Katalysators zur Gewinnung eines reduzierten, vanadinhaltigen Agglomerats.
16. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch das
Mischen des reduzierten, vanadinhaltigen Agglomerats
mit einem üblichen reduzierten Eisenagglomerat zur
Gewinnung eines gemischten, reduzierten Agglomerats
unter Reduktionsbedingungen zur Gewinnung einer
vanadinhaltigen Stahllegierung.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet
durch die Bereitstellung des verbrauchten Katalysators
mit einer Eisenzusammensetzung von etwa 20 bis 99
Gewichtsprozent von Fe2O3.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der verbrauchte Katalysator mit
einer Vanadinzusammensetzung von etwa 0,2 bis 10
Gewichtsprozent von V2O5 bereitgestellt wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der verbrauchte Katalysator mit
einer Vanadinzusammensetzung von ungefähr 0,5-5
Gewichtsprozent von etwa V2O5 bereitgestellt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das reduzierte, vanadinhaltige
Agglomerat mit dem üblichen reduzierten
Eisenagglomerat in einem Gewichtsverhältnis von
Vanadinagglomerat zu Eisenagglomerat von etwa 1 : 10-
1 : 0 gemischt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das gemischte, reduzierte
Agglomerat unter Reduktionsbedingungen bei einer
Temperatur von etwa 1500 bis 1700°C geschmolzen wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 21,
gekennzeichnet durch Verbrennen des verbrauchten
Katalysators und der Oxidation des besagten
verbrauchten Katalysators, bis dieser einen
Schwefelgehalt von etwa 1 oder weniger Gewichtsprozent
aufweist.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der verbrauchte Katalysator bei einer Temperatur
von etwa 400 bis 1200°C, insbesondere bei einer
Temperatur von etwa 700 bis 1000°C, verbrannt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Oxidationsmittels aus einer
Gruppe bestehend aus Sauerstoff und Luft-Sauerstoff-
Gemischen ausgewählt wird.
25. Vanadiumhaltiges Agglomerat für den Einsatz in der
Herstellung von Stahllegierungen, insbesondere nach
einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es aus einem verzerrten oder
deformierten (distorted) Gefüge einer Eisenoxid-Matrix
besteht, wobei Vanadin in der Martix als eine feste
Lösung aus Eisenoxid und Vanadinpentoxid enthalten ist
und die folgende chemische Zusammensetzung (Gew.%)
aufweist:
Fe 40-70
V 0,01-10
Ni 0,01-2
Mg 0,01-3
Ca 0,01-5
Si 0,01-5
Al 0,01-5
S 2.
V 0,01-10
Ni 0,01-2
Mg 0,01-3
Ca 0,01-5
Si 0,01-5
Al 0,01-5
S 2.
26. Vanadiumhaltiges Agglomerat für den Einsatz in der
Herstellung von Stahllegierungen, insbesondere nach
einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß es aus einer festen Lösung aus Eisenoxid und
Vanadinpentoxid mit der folgenden chemischen
Zusammensetzung (Gew.%) besteht:
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