DE4310708C2 - Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen - Google Patents
Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten SchiffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abpumpen von Öl,
Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen mit
Schlauchtrommeln, die in bordfesten Haltevorrichtungen an
Deck des Schiffes gelagert sind, wobei der Schlauch auf der
jeweiligen Schlauchtrommel mit einem Ende an einem Tank des
Schiffes angeschlossen ist und am anderen Ende des Schlau
ches ein Schlauchanschluß für den Anschluß eines Verlänge
rungsschlauches eines Bergungsschiffes angeordnet ist, und
im Havariefall die Schlauchtrommel aus der Haltevorrichtung
entfernt und abgerollt wird und der Schlauchanschluß mit dem
Verlängerungsschlauch des Bergungsschiffes verbunden wird.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist aus der WO 92/05 998
bekannt. Die bekannte Vorrichtung dient speziell zum Abpum
pen von Flüssigkeiten aus gesunkenen Schiffen. Für jeden
Tank eines Schiffes wird eine Baugruppe benötigt, bestehend
aus a) einem Schlauch, dessen erstes Ende mit einem Auf
triebskörper versehen ist und dessen zweites Ende in den zu
gehörigen Tank hineinragt, b) einer Trommel, auf die der
Schlauch aufgewickelt ist und c) einer Haltevorrichtung für
die Trommel und den Auftriebskörper. Sinkt ein mit der be
kannten Vorrichtung ausgerüstetes Schiff, so schwimmen die
Auftriebskörper auf und halten das jeweilige erste Ende der
Schläuche an der Wasseroberfläche. Durch die Schläuche kann
dann die Flüssigkeit aus dem gesunkenen Schiff abgepumpt
werden.
Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, daß sie erst
nach dem Sinken des Schiffes wirksam wird. Häufiger als das
Sinken von Tankschiffen ist aber das Stranden oder Kollidie
ren mit einem anderen Schiff und anschließendes Leckschlagen.
Soll von einem so havariertem Schiff Flüssigkeit geborgen
werden, müßten bei der bekannten Vorrichtung mit einem Hebe
zeug die Schlauchtrommeln oder zumindest die Auftriebskörper
mit den ersten Enden der Schläuche vom Deck des Schiffes
gehoben werden. Dies ist sehr aufwendig und bei havarierten
Schiffen oft unmöglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrich
tung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten
von havarierten Schiffen so zu verbessern, daß bei einfa
chem Aufbau der Vorrichtung auch bei havarierten schwimmen
den oder gestrandeten Schiffen ein Abbergen von Flüssig
keiten möglich ist.
Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung dadurch gelöst, daß die Schlauchtrommel
schwimmfähig ist und der Schlauchanschluß für den Verlänge
rungsschlauch an der Schlauchtrommel befestigt ist,
daß die Schlauchtrommel in der Haltevorrichtung mit einer hydraulischen Einrichtung gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand hin geneigte und dort endende Abrollbahn für die Schlauchtrommel vorgesehen ist, auf die die Schlauch trommel im Havariefall mit der hydraulischen Einrichtung aus der Haltevorrichtung abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche des Bergungsschiffes von Luftkissen über Wasser gehalten werden.
daß die Schlauchtrommel in der Haltevorrichtung mit einer hydraulischen Einrichtung gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand hin geneigte und dort endende Abrollbahn für die Schlauchtrommel vorgesehen ist, auf die die Schlauch trommel im Havariefall mit der hydraulischen Einrichtung aus der Haltevorrichtung abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche des Bergungsschiffes von Luftkissen über Wasser gehalten werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch einfaches
Betätigen der hydraulischen Einrichtung die Schlauchtrommel
aus der Haltevorrichtung ausgeklinkt werden kann, worauf
die Schlauchtrommel dann selbständig über die Abrollbahn
ins Wasser gleitet. Die schwimmfähige Schlauchtrommel hält
das Ende des Schlauches mit dem Schlauchanschluß, an den
der Verlängerungsschlauch des Bergungsschiffes angeschlos
sen werden kann, über Wasser. Der Verlängerungsschlauch
wird von Luftkissen über Wasser gehalten.
Um der Schlauchtrommel mehr Auftrieb zu verleihen, können
ihre Seitenwände als Lufttanks ausgebildet sein. Um die
Schlauchtrommel möglichst leicht zu machen und den Auftrieb
weiter zu erhöhen, kann sie aus seewasserfestem Kunststoff
gefertigt sein.
Die Seitenwand der Schlauchtrommel, in die der Schlauchan
schluß angeordnet ist, kann mit einer größeren Wandstärke
ausgebildet sein. Sie erhält dadurch mehr Auftrieb als die
andere Seitenwand, schwimmt oben im Wasser und hält dadurch
den Schlauchanschluß über Wasser.
Die Seitenwand mit der größeren Wandstärke kann eine
Schlauchdurchführung aufweisen, durch die der Schlauch von
dem Bereich zwischen den Seitenwänden zu dem Schlauchan
schluß geführt ist.
Der Schlauchanschluß kann mit einem Deckel verschließbar
sein, um das Eindringen von Schmutz und Wasser in den
Schlauch zu verhindern.
Um zu verhindern, daß bei Drehbewegungen der Schlauchtrommel
im Wasser der Schlauch bzw. der Verlängerungsschlauch ab-
oder zugedreht wird, kann der Schlauchanschluß in der
Schlauchtrommel drehbar gelagert sein.
Dazu ist in die eine Seitenwand der Schlauchtrommel ein
Flansch eingeschraubt in dem ein Rohr drehbar gelagert ist,
an dessem einen Ende eine Schlauchverbindung für den
Schlauch und an dessem anderen Ende eine Schlauchverbindung
für den Verlängerungsschlauch angeordnet ist.
In die Seitenwand mit der größeren Wandstärke können zu Er
leichterung der Bergung drei Handgriffe eingearbeitet sein.
Die Schlauchtrommel kann eine Achse aufweisen, die aus der
Seitenwand mit der größeren Wandstärke herausragt und an ih
rem freien Ende mit einer Eisenplatte versehen ist. Diese
Eisenplatte kann zur Bergung der Schlauchtrommel mit einer
Hebeklaue und einem Elektromagneten, welche von einem Bord
kran oder einem Hubschrauber bedient werden, gegriffen
werden.
Die Verlängerungsschläuche können von Duftkissen über Wasser
gehalten werden, die aufblasbar sind und in ihrer Mitte eine
Schlauchdurchführung für den Verlängerungsschlauch aufweisen.
Die Luftkissen halten ohne weitere Befestigungsmittel auf
dem Verlängerungsschlauch.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels und der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein havariertes Schiff und ein
Bergungsschiff,
Fig. 2 einen Ausschnitt des Schiffsdecks mit einer Halte
vorrichtung und einer Schlauchtrommel,
Fig. 3 eine Schlauchtrommel,
Fig. 4 einen Flansch,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schlauchtrommel,
Fig. 6 eine Hebeklaue und
Fig. 7 ein Luftkissen.
Das in Fig. 1 dar gestellte Schiff 1 weist an jeder Seite
drei Haltevorrichtungen 2 auf, aus der in diesem Beispiel
drei Schlauchtrommeln 4 auf der Steuerbordseite ins Wasser
gelassen worden sind. Sie sind über Schläuche 3 mit dem
Schiff 1 verbunden. Ein Bergungsschiff 8 hat drei Verlänge
rungsschläuche 5, die von Duftkissen 6 über Wasser gehalten
werden ausgebracht. Die Verlängerungsschläuche sind an Pum
pen 7 des Bergungsschiffes 8 angeschlossen.
Fig. 2 zeigt einen Teil des Decks 9 und der Bordwand 11 des
Schiffes 1. Auf dem Deck 9 ist eine Haltevorrichtung 2 ange
schweißt. Unter ihr ist eine Abrollbahn 10 befestigt, die
zur Bordwand 11 hin abschüssig ist und bis über die Bordwand
11 hinausragt. In der Haltevorrichtung 2 ist eine Schlauch
trommel 4 aufgenommen und von einer hydraulischen Einrich
tung 12 gehalten.
Im Notfall kann z. B. von der Kommandobrücke aus oder direkt
an der Haltevorrichtung 2 die hydraulische Einrichtung 12
bedient werden und damit die Schlauchtrommel 4 aus der Hal
tevorrichtung 2 gelöst werden. Die Schlauchtrommel 4 rollt
dann selbständig über die Abrollbahn 10 ins Wasser, wobei
sich der Schlauch 3 von der Schlauchtrommel 4 abrollt. Der
Schlauch 3 ist mit einem Ende mit einem Schlauchanschluß 15,
der am Deck 9 angeordnet ist, verbunden. Das andere Ende des
Schlauches 3 ist mit einem Schlauchanschluß 17, der in der
Schlauchtrommel 4 angeordnet ist, verbunden. Von dem
Schlauchanschluß 15 führt eine Rohrleitung 14 in den Sumpf
topf des Schiffes 1. (Es kann auch in eine schon vorhandene
Rohrleitung 14 eine Abzweigung eingebaut werden) Der
Schlauchanschluß 15 weist ein Entlüftungsventil 13 auf, das
beim Füllen der Tanks des Schiffes 1 den Schlauch 3 drucklos
und leer halten soll.
Fig. 3 zeigt eine Schlauchtrommel 4 von der Seite. Sie be
steht aus seewasserfestem Kunststoff. Die Seitenwände sind
als Lufttanks ausgebildet, damit die Schlauchtrommel 4 ge
nügend Auftrieb entwickelt, um sich selbst und den Schlauch
3 über Wasser zu halten. Die eine Seitenwand ist mit einer
größeren Wandstärke ausgebildet, damit diese im Wasser oben
schwimmt. Es sind auch drei Handgriffe 20 eingearbeitet. Die
nach oben schwimmende Achse der Schlauchtrommel 4 weist eine
Eisenplatte 19 auf. In der Seitenwand mit der größeren Wand
stärke ist eine Schlauchdurchführung 16 an geordnet, durch
die der Schlauch 3 von dem Bereich zwischen den Seitenwänden
zu dem Schlauchanschluß 17 geführt ist.
Fig. 4 zeigt den Schlauchanschluß 17. Er besteht aus einem
Flansch 21, der an die Seitenwand mit der größeren Wandstär
ke angeschraubt ist und einem in dem Flansch 21 mittels eines
Kugellagers 23 drehbar gelagerten Rohr 22. Das Rohr 22 weist
an seinem einen Ende eine Schlauchverbindung 24 für den
Schlauch 3 und seinem anderen Ende eine zweite Schlauchver
bindung 24 für den Verlängerungsschlauch 5 auf. Das drehbar
gelagerte Rohr 22 verhindert, daß bei sich im Wasser drehen
der Schlauchtrommel 4 der Schlauch 3 bzw. der Verlängerungs
schlauch 5 ab- oder zugedreht werden.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die im Wasser oben schwim
mende Seitenwand der Schlauchtrommel 4, mit drei Handgriffen
20, dem Schlauchanschluß 17, der in diesem Beispiel von einem
Deckel 18 verschlossen ist, und der Eisenplatte 19.
Fig. 6 zeigt eine Hebevorrichtung, die an einem Halte- und
Transportseil 27 hängt. Die Hebevorrichtung weist einen Elek
tromagneten 26 auf, an dem Hebeklauen 25 befestigt sind, die
über zwei Seile 28 herauf und herunter gelassen werden können.
Der Elektromagnet 26 und/oder die Hebeklauen 25 können zur
Bergung die Eisenplatte 19 der Schlauchtrommel 4 greifen und
halten. Die Hebevorrichtung kann von einem Bordkran oder ei
nem Hubschrauber aus bedient werden.
Fig. 7 zeigt ein Duftkissen 6, das aus Gummi gefertigt ist
und vier mit Ventilen 30 versehene Luftkammern 29 aufweist.
In der Mitte des Luftkissens 6 ist eine Schlauchdurchführung
31 an geordnet, die zur Durchführungsseite hin verstärkt ist.
Die Luftkissen sind platzsparend und können bei einem Einsatz
schnell aufgeblasen werden. Zieht man den Verlängerungs
schlauch 5 durch die Schlauchdurchführung 31 auf die passende
Länge und bläst das Luftkissen 6 dann auf, so hält es von
selbst ohne zusätzliche Befestigungsmittel auf dem Verlänge
rungsschlauch 5.
Kommt ein Schiff 1 in Seenot, hat die Besatzung die Pflicht,
mit Hilfe der hydraulischen Einrichtung 12 die Schlauchtrom
mel 4 über Bord zu werfen. Dann kann ein herbeigerufenes Ber
gungsschiff 8 einen Verlängerungsschlauch 5 schnell und bei
jedem Wetter an den Schlauchanschluß 17 auf der Schlauch
trommel 4 anschließen und das Abpumpen der Flüssigkeit von
dem Schiff 1 kann beginnen. Liegt das Schiff 1 in Landnähe,
wäre es von Land aus kein Problem die Flüssigkeit von dem
Schiff 1 zu bergen.
1
Schiff
2
Haltevorrichtung
3
Schlauch
4
Schlauchtrommel
5
Verlängerungsschläuche
6
Luftkissen
7
Pumpen
8
Bergungsschiff
9
Deck
10
Abrollbahn
11
Bordwand
12
hydraulische Einrichtung
13
Entlüftungsventil
14
Rohrleitung
15
Schlauchanschluß
16
Schlauchdurchführung
17
Schlauchanschluß
18
Deckel
19
Eisenplatte
20
Handgriffe
21
Flansch
22
Rohr
23
Kugellager
24
Schlauchverbindung
25
Hebeklaue
26
Elektromagnet
27
Halte- und Transportseil
28
Seile
29
Luftkammern
30
Ventile
31
Schlauchdurchführung
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüs
sigkeiten von havarierten Schiffen (1) mit Schlauchtrommeln
(4), die in bordfesten Haltevorrichtungen (2) an Deck (9)
des Schiffes (1) gelagert sind, wobei der Schlauch (3) auf
der jeweiligen Schlauchtrommel (4) mit einem Ende an einem
Tank des Schiffes (1) angeschlossen ist und am anderen Ende
des Schlauches (3) ein Schlauchanschluß (17) für den An
schluß eines Verlängerungsschlauches (5) eines Bergungs
schiffes (8) angeordnet ist, und im Havariefall die
Schlauchtrommel (4) aus der Haltevorrichtung (2) entfernt
und abgerollt wird und der Schlauchanschluß (17) mit dem
Verlängerungsschlauch (5) des Bergungsschiffes (8) verbun
den wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchtrommel (4) schwimmfähig ist und der Schlauchanschluß (17) für den Verlängerungsschlauch (5) an der Schlauchtrommel (4) befestigt ist,
daß die Schlauchtrommel (4) in der Haltevorrichtung (2) mit einer hydraulischen Einrichtung (12) gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand (11) hin geneigte und dort endende Abrollbahn (10) für die Schlauchtrommel (4) vorgesehen ist, auf die die Schlauchtrommel (4) im Havariefall mit der hy draulischen Einrichtung (12) aus der Haltevorrichtung (2) abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche (5) des Bergungsschiffes (8) von Luftkissen (6) über Wasser gehalten werden.
daß die Schlauchtrommel (4) schwimmfähig ist und der Schlauchanschluß (17) für den Verlängerungsschlauch (5) an der Schlauchtrommel (4) befestigt ist,
daß die Schlauchtrommel (4) in der Haltevorrichtung (2) mit einer hydraulischen Einrichtung (12) gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand (11) hin geneigte und dort endende Abrollbahn (10) für die Schlauchtrommel (4) vorgesehen ist, auf die die Schlauchtrommel (4) im Havariefall mit der hy draulischen Einrichtung (12) aus der Haltevorrichtung (2) abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche (5) des Bergungsschiffes (8) von Luftkissen (6) über Wasser gehalten werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände der Schlauchtrommel (4) als Lufttanks aus
gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Schlauchtrommel (4) aus seewasserfestem Kunst
stoff besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß eine Seitenwand der Schlauchtrommel (4) eine grö
ßere Wandstärke als die andere aufweist, damit diese Seiten
wand oben im Wasser schwimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine größere Wandstärke aufweisende Seitenwand der
Schlauchtrommel (4) eine Schlauchdurchführung (16) aufweist,
durch die der Schlauch (3) zu dem an dieser Seitenwand ange
brachten Schlauchanschluß (17) geführt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schlauchanschluß (17) mit einem Deckel
(18) verschließbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schlauchanschluß (17) aus einem an
schraubbaren Flansch (21) besteht, in dem ein Rohr (22) dreh
bar gelagert ist, an dessem einen Ende eine Schlauchverbin
dung (24) für den Schlauch (3) und an dessem anderen Ende
eine Schlauchverbindung (24) für den Verlängerungsschlauch
(5) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß in die Seitenwand mit der größeren Wand
stärke drei Handgriffe (20) eingearbeitet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schlauchtrommel (4) eine Achse auf
weist, die aus der Seitenwand mit der größeren Wandstärke
herausragt und auf derem freien Ende eine Eisenplatte (19)
aufgeschraubt ist, an der eine Hebeklaue (25) mit Elektro
magnet (26) angreifen kann.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftkissen (6) der Verlängerungs
schläuche (5) aufblasbar sind und in ihrer Mitte eine
Schlauchdurchführung (31) für den Verlängerungsschlauch (5)
aufweisen, die zur Durchführungsseite hin verstärkt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19934310708 DE4310708C2 (de) | 1993-04-01 | 1993-04-01 | Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19934310708 DE4310708C2 (de) | 1993-04-01 | 1993-04-01 | Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen |
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DE4310708C2 true DE4310708C2 (de) | 1999-11-18 |
Family
ID=6484480
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19934310708 Expired - Lifetime DE4310708C2 (de) | 1993-04-01 | 1993-04-01 | Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen |
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