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DE4310708C2 - Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen

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Publication number
DE4310708C2
DE4310708C2 DE19934310708 DE4310708A DE4310708C2 DE 4310708 C2 DE4310708 C2 DE 4310708C2 DE 19934310708 DE19934310708 DE 19934310708 DE 4310708 A DE4310708 A DE 4310708A DE 4310708 C2 DE4310708 C2 DE 4310708C2
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DE
Germany
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hose
extension
reel
connection
ship
Prior art date
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Application number
DE19934310708
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English (en)
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DE4310708A1 (de
Inventor
Karl-Heinz Rosenbrock
Helga Rosenbrock
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ROSENBROCK KARL HEINZ
Original Assignee
ROSENBROCK KARL HEINZ
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/02Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
    • B63B25/08Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid
    • B63B25/082Arrangements for minimizing pollution by accidents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/24Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of pipe-lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/006Emptying the contents of sunken, stranded, or disabled vessels, e.g. by engaging the vessel; Underwater collecting of buoyant contents, such as liquid, particulate or gaseous contents, escaping from sunken vessels, e.g. using funnels, or tents for recovery of escaping hydrocarbons

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen mit Schlauchtrommeln, die in bordfesten Haltevorrichtungen an Deck des Schiffes gelagert sind, wobei der Schlauch auf der jeweiligen Schlauchtrommel mit einem Ende an einem Tank des Schiffes angeschlossen ist und am anderen Ende des Schlau­ ches ein Schlauchanschluß für den Anschluß eines Verlänge­ rungsschlauches eines Bergungsschiffes angeordnet ist, und im Havariefall die Schlauchtrommel aus der Haltevorrichtung entfernt und abgerollt wird und der Schlauchanschluß mit dem Verlängerungsschlauch des Bergungsschiffes verbunden wird.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist aus der WO 92/05 998 bekannt. Die bekannte Vorrichtung dient speziell zum Abpum­ pen von Flüssigkeiten aus gesunkenen Schiffen. Für jeden Tank eines Schiffes wird eine Baugruppe benötigt, bestehend aus a) einem Schlauch, dessen erstes Ende mit einem Auf­ triebskörper versehen ist und dessen zweites Ende in den zu­ gehörigen Tank hineinragt, b) einer Trommel, auf die der Schlauch aufgewickelt ist und c) einer Haltevorrichtung für die Trommel und den Auftriebskörper. Sinkt ein mit der be­ kannten Vorrichtung ausgerüstetes Schiff, so schwimmen die Auftriebskörper auf und halten das jeweilige erste Ende der Schläuche an der Wasseroberfläche. Durch die Schläuche kann dann die Flüssigkeit aus dem gesunkenen Schiff abgepumpt werden.
Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, daß sie erst nach dem Sinken des Schiffes wirksam wird. Häufiger als das Sinken von Tankschiffen ist aber das Stranden oder Kollidie­ ren mit einem anderen Schiff und anschließendes Leckschlagen. Soll von einem so havariertem Schiff Flüssigkeit geborgen werden, müßten bei der bekannten Vorrichtung mit einem Hebe­ zeug die Schlauchtrommeln oder zumindest die Auftriebskörper mit den ersten Enden der Schläuche vom Deck des Schiffes gehoben werden. Dies ist sehr aufwendig und bei havarierten Schiffen oft unmöglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrich­ tung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen so zu verbessern, daß bei einfa­ chem Aufbau der Vorrichtung auch bei havarierten schwimmen­ den oder gestrandeten Schiffen ein Abbergen von Flüssig­ keiten möglich ist.
Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung dadurch gelöst, daß die Schlauchtrommel schwimmfähig ist und der Schlauchanschluß für den Verlänge­ rungsschlauch an der Schlauchtrommel befestigt ist,
daß die Schlauchtrommel in der Haltevorrichtung mit einer hydraulischen Einrichtung gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand hin geneigte und dort endende Abrollbahn für die Schlauchtrommel vorgesehen ist, auf die die Schlauch­ trommel im Havariefall mit der hydraulischen Einrichtung aus der Haltevorrichtung abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche des Bergungsschiffes von Luftkissen über Wasser gehalten werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch einfaches Betätigen der hydraulischen Einrichtung die Schlauchtrommel aus der Haltevorrichtung ausgeklinkt werden kann, worauf die Schlauchtrommel dann selbständig über die Abrollbahn ins Wasser gleitet. Die schwimmfähige Schlauchtrommel hält das Ende des Schlauches mit dem Schlauchanschluß, an den der Verlängerungsschlauch des Bergungsschiffes angeschlos­ sen werden kann, über Wasser. Der Verlängerungsschlauch wird von Luftkissen über Wasser gehalten.
Um der Schlauchtrommel mehr Auftrieb zu verleihen, können ihre Seitenwände als Lufttanks ausgebildet sein. Um die Schlauchtrommel möglichst leicht zu machen und den Auftrieb weiter zu erhöhen, kann sie aus seewasserfestem Kunststoff gefertigt sein.
Die Seitenwand der Schlauchtrommel, in die der Schlauchan­ schluß angeordnet ist, kann mit einer größeren Wandstärke ausgebildet sein. Sie erhält dadurch mehr Auftrieb als die andere Seitenwand, schwimmt oben im Wasser und hält dadurch den Schlauchanschluß über Wasser.
Die Seitenwand mit der größeren Wandstärke kann eine Schlauchdurchführung aufweisen, durch die der Schlauch von dem Bereich zwischen den Seitenwänden zu dem Schlauchan­ schluß geführt ist.
Der Schlauchanschluß kann mit einem Deckel verschließbar sein, um das Eindringen von Schmutz und Wasser in den Schlauch zu verhindern.
Um zu verhindern, daß bei Drehbewegungen der Schlauchtrommel im Wasser der Schlauch bzw. der Verlängerungsschlauch ab- oder zugedreht wird, kann der Schlauchanschluß in der Schlauchtrommel drehbar gelagert sein.
Dazu ist in die eine Seitenwand der Schlauchtrommel ein Flansch eingeschraubt in dem ein Rohr drehbar gelagert ist, an dessem einen Ende eine Schlauchverbindung für den Schlauch und an dessem anderen Ende eine Schlauchverbindung für den Verlängerungsschlauch angeordnet ist.
In die Seitenwand mit der größeren Wandstärke können zu Er­ leichterung der Bergung drei Handgriffe eingearbeitet sein.
Die Schlauchtrommel kann eine Achse aufweisen, die aus der Seitenwand mit der größeren Wandstärke herausragt und an ih­ rem freien Ende mit einer Eisenplatte versehen ist. Diese Eisenplatte kann zur Bergung der Schlauchtrommel mit einer Hebeklaue und einem Elektromagneten, welche von einem Bord­ kran oder einem Hubschrauber bedient werden, gegriffen werden.
Die Verlängerungsschläuche können von Duftkissen über Wasser gehalten werden, die aufblasbar sind und in ihrer Mitte eine Schlauchdurchführung für den Verlängerungsschlauch aufweisen. Die Luftkissen halten ohne weitere Befestigungsmittel auf dem Verlängerungsschlauch.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein havariertes Schiff und ein Bergungsschiff,
Fig. 2 einen Ausschnitt des Schiffsdecks mit einer Halte­ vorrichtung und einer Schlauchtrommel,
Fig. 3 eine Schlauchtrommel,
Fig. 4 einen Flansch,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schlauchtrommel,
Fig. 6 eine Hebeklaue und
Fig. 7 ein Luftkissen.
Das in Fig. 1 dar gestellte Schiff 1 weist an jeder Seite drei Haltevorrichtungen 2 auf, aus der in diesem Beispiel drei Schlauchtrommeln 4 auf der Steuerbordseite ins Wasser gelassen worden sind. Sie sind über Schläuche 3 mit dem Schiff 1 verbunden. Ein Bergungsschiff 8 hat drei Verlänge­ rungsschläuche 5, die von Duftkissen 6 über Wasser gehalten werden ausgebracht. Die Verlängerungsschläuche sind an Pum­ pen 7 des Bergungsschiffes 8 angeschlossen.
Fig. 2 zeigt einen Teil des Decks 9 und der Bordwand 11 des Schiffes 1. Auf dem Deck 9 ist eine Haltevorrichtung 2 ange­ schweißt. Unter ihr ist eine Abrollbahn 10 befestigt, die zur Bordwand 11 hin abschüssig ist und bis über die Bordwand 11 hinausragt. In der Haltevorrichtung 2 ist eine Schlauch­ trommel 4 aufgenommen und von einer hydraulischen Einrich­ tung 12 gehalten.
Im Notfall kann z. B. von der Kommandobrücke aus oder direkt an der Haltevorrichtung 2 die hydraulische Einrichtung 12 bedient werden und damit die Schlauchtrommel 4 aus der Hal­ tevorrichtung 2 gelöst werden. Die Schlauchtrommel 4 rollt dann selbständig über die Abrollbahn 10 ins Wasser, wobei sich der Schlauch 3 von der Schlauchtrommel 4 abrollt. Der Schlauch 3 ist mit einem Ende mit einem Schlauchanschluß 15, der am Deck 9 angeordnet ist, verbunden. Das andere Ende des Schlauches 3 ist mit einem Schlauchanschluß 17, der in der Schlauchtrommel 4 angeordnet ist, verbunden. Von dem Schlauchanschluß 15 führt eine Rohrleitung 14 in den Sumpf­ topf des Schiffes 1. (Es kann auch in eine schon vorhandene Rohrleitung 14 eine Abzweigung eingebaut werden) Der Schlauchanschluß 15 weist ein Entlüftungsventil 13 auf, das beim Füllen der Tanks des Schiffes 1 den Schlauch 3 drucklos und leer halten soll.
Fig. 3 zeigt eine Schlauchtrommel 4 von der Seite. Sie be­ steht aus seewasserfestem Kunststoff. Die Seitenwände sind als Lufttanks ausgebildet, damit die Schlauchtrommel 4 ge­ nügend Auftrieb entwickelt, um sich selbst und den Schlauch 3 über Wasser zu halten. Die eine Seitenwand ist mit einer größeren Wandstärke ausgebildet, damit diese im Wasser oben schwimmt. Es sind auch drei Handgriffe 20 eingearbeitet. Die nach oben schwimmende Achse der Schlauchtrommel 4 weist eine Eisenplatte 19 auf. In der Seitenwand mit der größeren Wand­ stärke ist eine Schlauchdurchführung 16 an geordnet, durch die der Schlauch 3 von dem Bereich zwischen den Seitenwänden zu dem Schlauchanschluß 17 geführt ist.
Fig. 4 zeigt den Schlauchanschluß 17. Er besteht aus einem Flansch 21, der an die Seitenwand mit der größeren Wandstär­ ke angeschraubt ist und einem in dem Flansch 21 mittels eines Kugellagers 23 drehbar gelagerten Rohr 22. Das Rohr 22 weist an seinem einen Ende eine Schlauchverbindung 24 für den Schlauch 3 und seinem anderen Ende eine zweite Schlauchver­ bindung 24 für den Verlängerungsschlauch 5 auf. Das drehbar gelagerte Rohr 22 verhindert, daß bei sich im Wasser drehen­ der Schlauchtrommel 4 der Schlauch 3 bzw. der Verlängerungs­ schlauch 5 ab- oder zugedreht werden.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die im Wasser oben schwim­ mende Seitenwand der Schlauchtrommel 4, mit drei Handgriffen 20, dem Schlauchanschluß 17, der in diesem Beispiel von einem Deckel 18 verschlossen ist, und der Eisenplatte 19.
Fig. 6 zeigt eine Hebevorrichtung, die an einem Halte- und Transportseil 27 hängt. Die Hebevorrichtung weist einen Elek­ tromagneten 26 auf, an dem Hebeklauen 25 befestigt sind, die über zwei Seile 28 herauf und herunter gelassen werden können. Der Elektromagnet 26 und/oder die Hebeklauen 25 können zur Bergung die Eisenplatte 19 der Schlauchtrommel 4 greifen und halten. Die Hebevorrichtung kann von einem Bordkran oder ei­ nem Hubschrauber aus bedient werden.
Fig. 7 zeigt ein Duftkissen 6, das aus Gummi gefertigt ist und vier mit Ventilen 30 versehene Luftkammern 29 aufweist. In der Mitte des Luftkissens 6 ist eine Schlauchdurchführung 31 an geordnet, die zur Durchführungsseite hin verstärkt ist. Die Luftkissen sind platzsparend und können bei einem Einsatz schnell aufgeblasen werden. Zieht man den Verlängerungs­ schlauch 5 durch die Schlauchdurchführung 31 auf die passende Länge und bläst das Luftkissen 6 dann auf, so hält es von selbst ohne zusätzliche Befestigungsmittel auf dem Verlänge­ rungsschlauch 5.
Kommt ein Schiff 1 in Seenot, hat die Besatzung die Pflicht, mit Hilfe der hydraulischen Einrichtung 12 die Schlauchtrom­ mel 4 über Bord zu werfen. Dann kann ein herbeigerufenes Ber­ gungsschiff 8 einen Verlängerungsschlauch 5 schnell und bei jedem Wetter an den Schlauchanschluß 17 auf der Schlauch­ trommel 4 anschließen und das Abpumpen der Flüssigkeit von dem Schiff 1 kann beginnen. Liegt das Schiff 1 in Landnähe, wäre es von Land aus kein Problem die Flüssigkeit von dem Schiff 1 zu bergen.
Bezugszeichenliste
1
Schiff
2
Haltevorrichtung
3
Schlauch
4
Schlauchtrommel
5
Verlängerungsschläuche
6
Luftkissen
7
Pumpen
8
Bergungsschiff
9
Deck
10
Abrollbahn
11
Bordwand
12
hydraulische Einrichtung
13
Entlüftungsventil
14
Rohrleitung
15
Schlauchanschluß
16
Schlauchdurchführung
17
Schlauchanschluß
18
Deckel
19
Eisenplatte
20
Handgriffe
21
Flansch
22
Rohr
23
Kugellager
24
Schlauchverbindung
25
Hebeklaue
26
Elektromagnet
27
Halte- und Transportseil
28
Seile
29
Luftkammern
30
Ventile
31
Schlauchdurchführung

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüs­ sigkeiten von havarierten Schiffen (1) mit Schlauchtrommeln (4), die in bordfesten Haltevorrichtungen (2) an Deck (9) des Schiffes (1) gelagert sind, wobei der Schlauch (3) auf der jeweiligen Schlauchtrommel (4) mit einem Ende an einem Tank des Schiffes (1) angeschlossen ist und am anderen Ende des Schlauches (3) ein Schlauchanschluß (17) für den An­ schluß eines Verlängerungsschlauches (5) eines Bergungs­ schiffes (8) angeordnet ist, und im Havariefall die Schlauchtrommel (4) aus der Haltevorrichtung (2) entfernt und abgerollt wird und der Schlauchanschluß (17) mit dem Verlängerungsschlauch (5) des Bergungsschiffes (8) verbun­ den wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchtrommel (4) schwimmfähig ist und der Schlauchanschluß (17) für den Verlängerungsschlauch (5) an der Schlauchtrommel (4) befestigt ist,
daß die Schlauchtrommel (4) in der Haltevorrichtung (2) mit einer hydraulischen Einrichtung (12) gehalten wird und eine schräge, zur Bordwand (11) hin geneigte und dort endende Abrollbahn (10) für die Schlauchtrommel (4) vorgesehen ist, auf die die Schlauchtrommel (4) im Havariefall mit der hy­ draulischen Einrichtung (12) aus der Haltevorrichtung (2) abgeworfen wird und
daß die Verlängerungsschläuche (5) des Bergungsschiffes (8) von Luftkissen (6) über Wasser gehalten werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Schlauchtrommel (4) als Lufttanks aus­ gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schlauchtrommel (4) aus seewasserfestem Kunst­ stoff besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Seitenwand der Schlauchtrommel (4) eine grö­ ßere Wandstärke als die andere aufweist, damit diese Seiten­ wand oben im Wasser schwimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine größere Wandstärke aufweisende Seitenwand der Schlauchtrommel (4) eine Schlauchdurchführung (16) aufweist, durch die der Schlauch (3) zu dem an dieser Seitenwand ange­ brachten Schlauchanschluß (17) geführt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Schlauchanschluß (17) mit einem Deckel (18) verschließbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Schlauchanschluß (17) aus einem an­ schraubbaren Flansch (21) besteht, in dem ein Rohr (22) dreh­ bar gelagert ist, an dessem einen Ende eine Schlauchverbin­ dung (24) für den Schlauch (3) und an dessem anderen Ende eine Schlauchverbindung (24) für den Verlängerungsschlauch (5) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in die Seitenwand mit der größeren Wand­ stärke drei Handgriffe (20) eingearbeitet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schlauchtrommel (4) eine Achse auf­ weist, die aus der Seitenwand mit der größeren Wandstärke herausragt und auf derem freien Ende eine Eisenplatte (19) aufgeschraubt ist, an der eine Hebeklaue (25) mit Elektro­ magnet (26) angreifen kann.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkissen (6) der Verlängerungs­ schläuche (5) aufblasbar sind und in ihrer Mitte eine Schlauchdurchführung (31) für den Verlängerungsschlauch (5) aufweisen, die zur Durchführungsseite hin verstärkt ist.
DE19934310708 1993-04-01 1993-04-01 Vorrichtung zum Abpumpen von Öl, Treibstoffen und Flüssigkeiten von havarierten Schiffen Expired - Lifetime DE4310708C2 (de)

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