DE4231238A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Betonbereitung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur BetonbereitungInfo
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- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Betonbereitung
unter Verwendung von Zementschlammwasser aus einem Re
cyclingbecken, bei dem nach Rezeptur bestimmte Mengen
an Zement- und Zuschlagstoffen sowie Zementschlammwasser
enthaltendes Anmachwasser in einen Mischbehälter einge
geben werden und das Zementschlammwasser nach dem Abwie
gen mittels einer Druckwasserpumpe über Düsen in den Misch
behälter eingesprüht wird.
Ein derartiges Verfahren ist
bekannt. Das Einsprühen des Anmachwassers in den Mischbe
hälter dient der Feinverteilung des Wassers im Mischgut
und führt zu einer besseren Homogenität des Betons als
wenn das Wasser einfach durch eine Falleitung aus dem Wie
gebehälter in den Mischbehälter abgelassen wird. Bei Ver
wendung von Zementschlammwasser anstelle von Reinwasser
treten nun aber Probleme insofern auf, als die Druckwasser
pumpe und die Düsen im Mischbehälter nur feinkornhaltiges
Schlammwasser vertragen, also Körnungen bis etwa 3 mm.
Da im Recyclingbecken jedoch auch Grobkornmaterial bis
etwa 32 mm vorhanden ist, behilft man sich bisher mit
einem Saugrüssel, der dicht unter der Wasseroberfläche
des Recyclingbeckens eingestellt wird, um Grobkornmate
rial fernzuhalten. Außerdem verwendet man ein Schutzgit
ter am Saugrüssel. Allerdings hat dieses Verfahren den
Nachteil zur Folge, daß sich das Grobkornmaterial im Re
cyclingbecken an sammelt und in kürzeren Zeitabständen aus
gebaggert werden muß. Dazu wiederum ist es erforderlich,
das Recyclingbecken zu entleeren.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine dafür
geeignete Vorrichtung zu schaffen, um auch das Grobkorn
material zusammen mit dem Feinstoffschlammwasser abzusau
gen und für die Betonbereitung zu nutzen, ohne daß Funk
tionsstörungen oder Beschädigungen an der Druckwasserpumpe
und den Düsen im Mischbehälter auftreten.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht prinzipiell darin, daß
grobkornhaltiges Zementschlammwasser - so, wie es im Re
cyclingbecken vorhanden ist - zur Wägestation geleitet wird,
wo eine Trennung der Grobkorncharge von der Feinkornschlamm
wassercharge erfolgt und beide Chargen auf verschiedenen We
gen dem Mischbehälter zugeführt werden, wobei nur die
Feinkornschlammwassercharge das Düsensystem im Mischbe
hälter beaufschlagt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeich
net, daß die Grobkorncharge in einem lokal vorgegebenen
Bereich einer Zementschlammwassercharge gesammelt wird,
daß nach dem gemeinsamen Verwiegen der Grobkorncharge
und der Feinkornschlammwassercharge letztere durch einen
Filter oder Sieb über die Druckwasserpumpe in den Misch
behälter geleitet wird und nachdem wenigstens ein Teil
der Feinkornschlammwassercharge den Mischbehälter er
reicht hat, die Grobkorncharge durch eine das Sieb bzw.
Filter und die Druckwasserpumpe umgehenden Bypaßleitung
ebenfalls in den Mischbehälter eingeleitet wird.
Es liegt zwar im Rahmen der Erfindung, mit der Grobkorn
entleerung schon kurz nach Auslaßbeginn der Feinkorn
schlammwassercharge zu beginnen oder sogar beide Ent
leerungsvorgänge gleichzeitig beginnen zu lassen, jedoch
müßte dann dafür gesorgt werden, daß mit der Grobkornent
leerung möglichst wenig Schlammwasser den Wiegebehälter
verläßt, um den mit dem Düsensystem erreichten Sprüheffekt
im Mischer nicht zu schmälern.
Dies ließe sich beispielsweise erreichen, indem die
Bodenauslaßöffnung des Wiegebehälters für das Grobkorn
material querschnittsmäßig klein gehalten wird. Auch
wäre denkbar, im Wiegebehälter ein Luftpolster auf zu
bauen, das die Schlammwassersäule auf einem erhöhten
Niveau hält, jedoch hat es sich als einfacher erwiesen,
die beiden Chargen mit allenfalls geringfügiger zeitli
cher Überlappung nacheinander zu entleeren, so daß also
der größte Teil des Feinkornschlammwassers von der Druck
wasserpumpe abgesaugt wird bevor der Grobkornauslaß ge
öffnet wird.
Die Grobkorncharge gelangt gemäß einer Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Verfahrens in einer Falleitung allein
durch Schwerkraft aus dem Wiegebehälter in den tiefer an
geordneten Mischbehälter.
Vorteilhaft ist es weiterhin, daß die Zementschlammwasser
charge aus dem Wiegebehälter auf höherem Niveau abgesaugt
wird als die Grobkorncharge diesen Wiegebehälter verläßt.
Dann läßt sich nämlich erreichen, daß der Auslaßbeginn der
Grobkorncharge mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, zu dem das
Wasserniveau die Absaugzone der Feinkornschlammwassercharge
erreicht hat.
Um das Ansaugen eines Wasser-Luftgemisches durch die
Druckwasserpumpe zu vermeiden, wird diese etwa gleich
zeitig mit der Öffnung des Bodenauslasses des Wiegebe
hälters für die Grobkorncharge abgeschaltet.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Beton
bereitung mit einem Wiegebehälter, in den eine Rohrlei
tung zur Zufuhr und zum Abwiegen einer Zementschlamm
wassercharge mündet und mit einem Mischbehälter, in den
Zuleitungen für Zement, Zuschlagstoffe und die Zement
schlammwassercharge aus dem Wiegebehälter münden, wobei
letztere über eine Druckwasserpumpe einem Düsensystem im
Mischbehälter zugeführt wird. Das Neue der Erfindung be
steht darin, daß der sich unten im Querschnitt verjüngende
Wiegebehälter eine zentrale Bodenauslaßöffnung mit Absperr
organ sowie eine auf höherem Niveau liegende Seitenwand
auslaßöffnung mit eigenem Absperrorgan aufweist, daß letzte
rer ein Sieb oder Filter zugeordnet ist und sich an dieses
Absperrorgan eine zum Düsensystem führende, die Druckwasser
pumpe enthaltende erste Leitung anschließt und daß sich an
die Bodenauslaßöffnung eine Bypaßleitung anschließt, die un
ter Umgehung der Druckwasserpumpe und des Düsensystems di
rekt in den Mischbehälter mündet. Die Grobkorncharge sammelt
sich also unten im steilkegelförmig ausgebildeten Unterteil
des Behälters unmittelbar über der zentralen Boden
auslaßöffnung, während die Seitenwandauslaßöffnung auf
höherem Niveau am kegelstumpfförmigen Mantel des Be
hälters und zwar im Abstand von der Bodenauslaßöffnung
angeordnet ist. Das Sieb oder Filter ist innenseitig des
Wiegebehälters vor der Seitenwandauslaßöffnung angeord
net, so daß der Abstand zwischen beiden Auslaßöffnungen
gering sein kann. In der Praxis hat sich ein Abstand in
der Größenordnung des Durchmessers der Bodenauslaßöff
nung als ausreichend erwiesen, um nur wenig Restwasser
durch die Bypaßleitung in den Mischbehälter gelangen zu
lassen.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Bypaßlei
tung möglichst kurz ausgebildet und in jedem Fall kürzer
als die die Druckwasserpumpe enthaltende Leitung zwischen
Wiegebehälter und Mischbehälter. Die Bypaßleitung mündet
vorzugsweise im Bereich der obersten Mantellinie des Deckels
des Mischbehälters und diese Mündungsstelle liegt vorzugs
weise nahe einer Stirnwand des Mischbehälters und zwar in
einem Bereich, wo keine oder weniger Düsen für das Fein
kornschlammwasser vorhanden sind.
Die beiden sind vorzugsweise gleich aus ge
bildet und sind vom Schwenkklappentyp.
Die Gesamtentleerungszeit des Wiegebehälters ist nicht
größer, eher sogar kleiner, trotz des zweischrittigen
Verfahrens, weil die Entleerung der Grobkorncharge zu
sammen mit dem Restwasser im Wiegebehälter beinahe schlag
artig erfolgt.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Er
findung darstellt, wird diese näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt eine thematische Seitenansicht
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Ein Wiegebehälter 10 weist
ein zylindrisches Oberteil 12 und ein kegelstumpfförmiges
Unterteil 14 in Form eines Steilkegels auf. Koaxial mit
der vertikalen Achse 16 des Wiegebehälters 10 mündet das
Unterteil 14 in einer Bodenauslaßöffnung 18, an die sich
über ein kurzes Rohrstück ein Absperrorgan 20 in Form einer
Absperrklappe anschließt. Dieses Absperrorgan 20 ist eben
falls koaxial zur Wiegebehälterachse 16 angeordnet. Im Ab
stand oberhalb der Bodenauslaßöffnung 18 weist der kegel
stumpfförmige Mantel des Unterteils 14 eine Seitenwandaus
laßöffnung 22 auf, vor der sich ein Sieb 24 befindet, das
nur bis zu einer Korngröße von etwa 3 mm durchlässig ist.
An die Seitenwandauslaßöffnung 22 ist ein weiteres Absperr
organ 26 angeschlossen. Die Unterkante der Auslaßöffnung 22
hat vom benachbarten Rand der Bodenauslaßöffnung 18 einen
möglichst geringen Abstand, der im Bereich des ein
fachen bis dreifachen Durchmessers der Bodenauslaß
öffnung 18 liegt. Vorzugsweise haben die beiden Aus
laßöffnungen 18, 22 den gleichen Querschnitt. Die bei
den Absperrorgane 20, 26 sind dann ebenfalls gleich aus
gebildet.
An das Absperrorgan 26 schließt sich eine erste Leitung 28
an, die eine Druckwasserpumpe 30 enthält und zu einem
System von Sprühdüsen 32 im Deckel 34 eines Mischbehäl
ters 36 führt. Zwischen dem Absperrorgan 26 und der Druck
wasserpumpe 30 ist ein Schlauchstück 38 angeordnet. In den
Mischbehälter 36 münden weiterhin die Zuleitungen 40, 42
für Zement- und Zuschlagstoffe.
An das der Bodenauslaßöffnung 18 nachgeschaltete Absperr
organ 20 schließt sich eine Bypaßleitung 44 an, die haupt
sächlich aus einem flexiblen Schlauch 46 besteht und eben
falls im Mischbehälter 36 mündet. Die Bypaßleitung 44 ist
eine Falleitung, die möglichst steil verlegt wird. Sie mün
det in Deckel 34 des Mischbehälters 36 im Bereich der obe
ren Deckelmantellinie und zwar unmittelbar benachbart der
jenigen Stirnseite des Mischbehälters 36, die dem Wiegebe
hälter 10 zugewandt liegt.
Das System an Sprühdüsen 32 ist überwiegend in der
gegenüberliegenden Hälfte des Mischbehälters 36 ange
ordnet.
Der Wiegebehälter 10 weist ein zentrales, zur Behälter
achse 16 koaxiales Überlaufrohr 48 auf, das sich bis in
den Behälterunterteil 14 hineinerstreckt und oberhalb
der Bodenauslaßöffnung 18 in ein abgewinkeltes Rohrstück 50
übergeht, welches den kegelstumpfförmigen Mantel des Be
hälterunterteils 14 durchsetzt und zwar an einer Stelle,
die der Seitenwandauslaßöffnung 22 etwa diametral gegen
überliegt. Das Überlaufrohr 48 ist mit nicht dargestellten
Streben mit dem Umfang des Behälteroberteils 12 verbunden
und hat somit eine Stützfunktion, um den Wiegebehälter 10
am Gestell 52 einer Wägevorrichtung 54 auf zuhängen. In den
Wiegebehälter 10 mündet eine Schlammwasserleitung 56, die
eine Schlammwasserpumpe enthält, welche aus einem Zement
schlammwasser-Recyclingbecken ansaugt.
Über die Leitung 56 wird grobkornhaltiges Zementschlamm
wasser in den Wiegebehälter 10 gepumpt. Die Grobkornbe
standteile haben eine Korngröße bis etwa 32 mm. Das Grob
kornmaterial sammelt sich im unteren Teil des steilkegel
förmigen Behälterunterteils 14 unmittelbar über der Boden
auslaßöffnung 18. Bei hohem Grobkornanteil steigt das
Niveau des Grobkornmaterials bis über das Sieb 24, kann
dieses aber nicht durchdringen, weil dessen Öffnungen nur
Feinkorn bis etwa 3 mm Korngröße durchlassen. Oberhalb
der Grobkornansammlung befindet sich feinkornhaltiges
Zementschlammwasser. Gleichzeitig mit der Zementschlamm
wasserzufuhr in den Wiegebehälter 10 oder anschließend
an diese Zufuhr kann - falls die Rezeptur dies verlangt -
noch Reinwasser aus dem Netz oder aufbereitetes Reinwas
ser zugefügt werden. Sobald die Wägevorrichtung 54 die
rezepturmäßige Gesamtwassermenge für die Mischercharge
feststellt, wird die Schlammwasserzufuhr durch Schließen
des in der Zufuhrleitung 56 befindlichen Absperrorgans 58
gestoppt. Gleichzeitig öffnet das Absperrorgan 26 und die
Druckwasserpumpe 30 saugt feinkornhaltiges Schlammwasser
aus dem Wiegebehälter 10 ab, das durch die Düsen 32 in
das Mischgut im Mischbehälter 36 gesprüht wird. Das Sieb 24
sorgt dafür, daß nur Feinkornbestandteile und Wasser zu
den Sprühdüsen 32 gelangen, so daß diese nicht verstopfen.
Sobald das Wasserniveau den Bereich zwischen Oberkante
und Unterkante der Auslaßöffnung 22 erreicht hat, was vor
zugsweise über den elektrischen Ausgang der Wägeeinrichtung 54
festgestellt wird, aber auch über einen Niveauregler be
kannter Bauart ermittelt werden kann, schließt das Absperr
organ 26 und die Pumpe 30 wird stillgesetzt. Gleichzeitig
öffnet das Absperrorgan 20 und die Grobkörner fallen
zusammen mit dem Restwasser durch die Bypaßleitung 44
in den Mischbehälter 36.
Claims (15)
1. Verfahren zur Betonbereitung unter Verwendung von
Zementschlammwasser auf einem Recyclingbecken, bei
dem nach Rezeptur bestimmte engen an Zement- und
Zuschlagstoffen sowie Zementschlammwasser enthalten
des Anmachwasser in einen Mischbehälter eingegeben
werden und das Zementschlammwasser nach dem Abwiegen
mittels einer Druckwasserpumpe über Düsen in den
Mischbehälter eingesprüht wird, dadurch gekennzeich
net, daß das Zementschlammwasser Grobkorn bis zu etwa
32 mm Korngröße enthält, die Grobkorncharge in einem
lokal vorgegebenen Bereich des Zementschlammwassers
im Wiegebehälter gesammelt wird, daß nach dem gemein
samen Verwiegen der Grobkorncharge und der Feinkorn
schlammwassercharge letztere durch ein Filter oder
Sieb über die Druckwasserpumpe in den Mischbehälter
geleitet wird und nachdem wenigstens ein Teil der Fein
kornschlammwassercharge den Mischbehälter erreicht hat,
die Grobkorncharge durch eine das Sieb bzw. Filter und,
die Durckwasserpumpe umgehende Bypaßleitung ebenfalls
in den Mischbehälter eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grobkorncharge in einer Falleitung allein durch
Schwerkraft aus einem Wiegebehälter in den tiefer ange
ordneten Mischbehälter gelangt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zementschlammwassercharge aus dem
bzw. einen Wiegebehälter auf höherem Niveau abge
saugt wird als die Grobkorncharge diesen Wiegebe
hälter verläßt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaßbeginn der Grobkorncharge mit dem Zeit
punkt zusammenfällt, zu dem das Wasserniveau im Wie
gebehälter die Absaugezone der Feinkornschlammwasser
charge aus dem Wiegebehälter erreicht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckwasserpumpe etwa gleich
zeitig mit der Öffnung des Bodenauslasses des Wiege
behälters für die Grobkorncharge abgeschaltet wird.
6. Vorrichtung zur Betonbereitung mit einem Wiegebehälter,
in den eine Rohrleitung zur Zufuhr und zum Abwiegen
einer Zementschlammwassercharge mündet und mit einem
Mischbehälter, in den Zuleitungen für Zement, Zuschlag
stoffe und die Zementschlammwassercharge aus dem Wiege
behälter münden, wobei letztere über eine Druckwasser
pumpe einem Düsensystem im Mischbehälter zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der sich unten im
Querschnitt verjüngende Wiegebehälter (10) eine zen
trale Bodenauslaßöffnung (18) mit Absperrorgan (20)
sowie eine auf höherem Niveau liegende Seitenwandaus
laßöffnung (22) mit eigenem Absperrorgan (26) aufweist,
daß letzterer ein Sieb oder Filter (24) zugeordnet ist
und sich an dieses Absperrorgan (26) eine zum Düsen
system (32) führende, die Druckwasserpumpe (30) ent
haltende erste Leitung (28) anschließt und daß sich
an die Bodenauslaßöffnung (18) des Wiegebehälters (10)
eine Bypaßleitung (44) anschließt, die unter Umgehung
der Druckwasserpumpe (30) und des Düsensystems (32)
direkt im Mischbehälter (36) mündet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wiegebehälter (10) ein kegelstumpfförmiges Un
terteil (14) aufweist, das in der horizontalen, kreis
förmigen Bodenauslaßöffnung (18) endet, die koaxial
zur Achse (16) des Wiegebehalters (10) liegt und daß
die Unterkante der Seitenwandauslaßöffnung (22) vom
Rand der Bodenauslaßöffnung (18) im Abstand angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Unterkante der Seitenwandauslaß
öffnung (22) vom Rand der Bodenauslaßöffnung (18) ei
ne Größe hat, die mindestens gleich dem Durchmesser
und höchstens gleich dem fünffachen Durchmesser der
Bodenauslaßöffnung (18) ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Wiegebehälter (10) ein im obe
ren Teil koaxiales Überlaufrohr (48) angeordnet ist
und mit dem Mantel des Wiegebehälters (10) verstrebt
ist und daß sich an das koaxiale Überlaufrohr (48)
unten ein winklig oder bogenförmig anschließendes Rohr
stück (50) anschließt, das den kegelstumpfförmigen
Mantel des Unterteils (14) des Wiegebehälters (10)
durchsetzt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelle, an der das Rohrstück (50) des Überlauf
rohres (48) den Mantel des Wiegebehälters (10) durch
setzt, der Seitenwandauslaßöffnung (22) diametral ge
genüberliegt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bypaßleitung (44)
im Bereich der obersten Mantellinie des Deckels (34)
des Mischbehälters (36) mündet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bypaßleitung (44)
kürzer als die, die Druckwasserpumpe (30) enthal
tende Leitung (28) zwischen Wiegebehälter (10) und
Mischbehälter (36) ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bypaßleitung (44)
an oder nahe an einer Stirnseite des Mischbehälters (36)
mündet.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Absperrorgane (20, 26)
gleich ausgebildete Schwenkklappen aufweisen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das, die Seitenwandaus
laßöffnung (22) schließende Absperrorgan (26) geschlos
sen wird, während das die Bodenauslaßöffnung (18)
schließende Absperrorgan (20) geöffnet wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924231238 DE4231238C2 (de) | 1992-09-18 | 1992-09-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Betonbereitung |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19924231238 DE4231238C2 (de) | 1992-09-18 | 1992-09-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Betonbereitung |
Publications (2)
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DE4231238A1 true DE4231238A1 (de) | 1994-03-24 |
DE4231238C2 DE4231238C2 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=6468244
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19924231238 Expired - Lifetime DE4231238C2 (de) | 1992-09-18 | 1992-09-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Betonbereitung |
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