DE4217150C2 - Motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheizgerät - Google Patents
Motorunabhängig betreibbares FahrzeugheizgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein motorunabhängig betreibbares
Fahrzeugheizgerät
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei derartigen Heizgeräten, die zu Standheizzwecken oder dergleichen genutzt werden können,
wird die Brennluftmenge meist werksseitig einmal einge
stellt und wird dann nicht mehr verändert. Da ein Fahrzeug mit einem derartig
eingebauten motorunabhängig betreibbaren Fahrzeugheizgerät aber unter
unterschiedlichen Umgebungsbedingungen eingesetzt wird, wobei sich der
atmosphärische Druck, die Temperatur, die geodätische Höhe und dergleichen ändern
können, sind starke Schwankungen beim CO2-Gehalt im Betrieb des Heizgerätes bei
wechselnden Einsatzbedingungen zu beobachten. Hierdurch werden die Brennwerte
eines derartigen Heizgerätes ungünstiger, die Lebensdauer desselben kann sich
verkürzen, die Starteigenschaften verschlechtern sich, die Heizleistung wird reduziert
und der Betrieb kann zu stärkeren Umweltbelastungen führen.
Aus DE 39 40 011 A1 ist ein Ölheizgerät mit einem Verdampfungsbrenner bekannt, bei
dem eine kaminabzugabhängige bzw. differenzdruckabhängige Regelung der
Brennluftzufuhr über einen drehzahlgeregelten Antriebsmotor für ein Brennluftgebläse
durchgeführt werden, um den Brennstoffverbrauch und die Emmissionen bei
Ölheizgeräten mit Verdampfungsbrennern soweit wie möglich herabzusetzen.
Aus DE 29 50 689 A1 und DE 29 50 690 A1 sind Vorrichtungen zur Regelung der
Verbrennungsluftmenge einer Feuerstätte mit einer Einrichtung zur Veränderung der
Verbrennungsluftmenge bekannt. Hierbei sind aufeinander abgestimmte, gleichzeitig
durch eine Regeleinheit beeinflußbare Einrichtung zur zuluftseitigen und abgasseitigen
Beeinflussung der Verbrennungsluftmenge vorgesehen, um in allen Lastbereichen des
Brenners einen besseren feuerungstechnischen Wirkungsgrad als bei üblichen
Vorrichtungen zu erzielen.
Aus DE 25 16 266 C2 ist ein Brenner für fließfähigen Brennstoff bekannt, bei dem der
Austrittsquerschnitt der als Brennluftdüse ausgebildeten Zuführung für Verbren
nungsluft stufenlos derart veränderbar ist, daß die Geschwindigkeit des aus der
Brennluftdüse austretenden Verbrennungsluftstrahls konstant bleibt, um zu erzielen,
daß über einen weiten Regelbereich gleichbleibende Druckverhältnisse für die
Abgasrückführung gegeben sind.
In der DE-AS 10 14 265 ist eine Vorrichtung zur automatischen Regulierung der
Verbrennungsluftmenge bei Ölverdampfungsbrennern beschrieben, bei dem eine vom
Kaminzug abhängige Regelung und eine von der Ölzufuhrmenge abhängige aber von
der erstgenannten unabhängige Regelung verwirklicht werden.
Abgesehen von der Druckschrift DE 25 16 266 C2 befassen sich alle anderen vorstehend
genannten Dokumente mit stationären Feuerungsanlagen, bei welchen keine sich
wesentlich ändernden Einsatzbedingungen aufgrund der stationären Anordnung zu
berücksichtigen sind, so daß sich hierbei die eingangs im Zusammenhang mit den
motorunabhängig betreibbaren Fahrzeugheizgeräten geschilderten Schwierigkeiten
nicht ergeben können. Bei der Druckschrift DE 25 16 266 C2 werden zur
Brennluftversorgung eines Brenners Brennluftdüsen eingesetzt, wobei man
gleichbleibende Druckverhältnisse für die Abgasrückführung einhalten möchte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ein motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheizgerät
bereitzustellen, bei welchem die sich ändernden Einsatzbedingungen weder zu Be
triebsstörungen noch zu einer verstärkten Umweltbelastung führen, sondern immer ein
weitgehend optimaler Betrieb unter Berücksichtigung von sich ändernden
Einsatzbedingungen ermöglicht wird.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Heizgerät mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die Absolutdruckmeßeinrichtung beim erfindungsgemäßen Heizgerät können
sich ändernde Einsatzbedingungen, wie Druck, Temperatur, geodätische Höhe oder
dergleichen in der Form berücksichtigt werden, daß der Brennluftvolumenstrom in
entsprechender Weise reguliert bzw. verändert wird, welcher dem Brenner beim Betrieb
desselben zugeleitet wird. Hierdurch läßt sich ein stabiler, optimaler CO2-Wert bei dem
Heizgerät der gattungsgemäßen Art unabhängig von den Einsatzbedingungen im
wesentlichen automatisch einregeln, wodurch sich unter anderem die Betriebszuver
lässigkeit eines derartigen Heizgerätes und die Lebensdauer desselben verbessern
lassen, und sich insbesondere die Umweltbelastungen durch Abgase so stark wie
möglich reduzieren lassen.
Vorzugsweise ist die Absolutdruck-Meßeinrichtung beim erfindungsgemäßen Heizgerät
derart ausgelegt, daß sie zugleich einen Temperaturabgleich vornimmt, so daß sich auch
die Temperaturbedingungen berücksichtigen lassen, unter denen das Heizgerät
betrieben wird.
Zur Veränderung des Brennluftvolumenstroms in Abhängigkeit von der Meßgröße der
Absolutdruck-Meßeinrichtung kann eine mechanische Übertragungseinrichtung, wie ein
Getriebe, eine Welle, ein Gestänge oder dergleichen in Betracht kommen. Alternativ
kann der Meßwert der Absolutdruck-Meßeinrichtung in eine elektrische Größe analog
oder digital umgewandelt werden, so daß sich der Brennluftvolumenstrom über ein
elektrisches Steuersignal beeinflussen läßt. Selbstverständlich kann die Meßgröße direkt
als Stellgröße genutzt werden, so daß eine Übertragungseinrichtung entfallen kann.
Im Hinblick auf die Lage der Absolutdruck-Meßeinrichtung sind verschiedene
Anordnungen einzeln oder in Kombination möglich. So kann die Absolutdruck-
Meßeinrichtung im brennluftführenden Bereich saugseitig, oder druckseitig oder in
einem die Saugseite mit der Druckseite verbindenden Bypass oder abgasseitig
angeordnet sein.
Wenn wenigstens zwei Absolutdruck-Meßeinrichtungen vorhanden sind, so können
diese in Serie oder parallel geschaltet werden.
Alternativ ist die Auslegung nach der Erfindung derart getroffen, daß in Abhängigkeit
von der Meßgröße des oder der Absolutdruck-Meßeinrichtung(en) zur
Brennluftvolumenstromveränderung das Spaltmaß bei einem an sich bekannten, zur
Brennluftförderung dienenden Brennluftgebläse verändert wird, wozu die wenigstens
eine Absolutdruck-Meßeinrichtung über eine Welle mit dem Brennluftgebläse derart
gekoppelt ist, daß sich das Laufrad des Gebläses hinsichtlich seiner Lage in axialer
Richtung gegenüber dem Gebläsegehäuse verändern läßt. Bei einem derartigen
Brennluftfördergebläse kann es sich beispielsweise um ein Seitenkanalgebläse handeln.
Hierdurch läßt sich dann der Brennluftvolumenstrom verändern.
Vorzugsweise ist oder sind die Absolutdruck-Meßeinrichtung(en)
als Druckmeßdose ausgelegt, welche durch
den atmosphären Druck beaufschlagt ist. Hierbei dient
als Meßgröße zweckmäßigerweise der Hub der Druckmeßdose, welcher über eine
Getriebeeinrichtung zur Veränderung des Brennluftvolumenstroms genutzt werden
kann. Alternativ kann der Hub in eine analoge oder digitale Größe umgewandelt wer
den, über welche ein Stellmotor oder ein Magnetventil zur Querschnittsveränderung des
brennluftführenden Bereiches und zur Veränderung des Brennluftvolumenstroms
beispielsweise ansteuerbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines motorunabhängig betreibbaren
Fahrzeugheizgerätes als eine bevorzugte Ausführungsform eines
Heizgerätes mit der erfindungsgemäßen Auslegung,
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Heizgerätes mit einer weiteren
bevorzugten Anordnung einer Absolutdruck-Meßeinrichtung,
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer Ausführungsvariante eines
Heizgerätes mit einer weiteren Anordnung einer Absolutdruck-
Meßeinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 4 eine schematische Ansicht eines Heizgerätes mit einer
Anordnungsvariante einer Absolutdruck-Meßeinrichtung bei einem
Heizgerät nach der Erfindung, und
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Auslegung in Verbindung mit einem
Seitenkanalgebläse, welches zur Brennluftförderung bei einem
Heizgerät nach der Erfindung dient.
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile mit denselben
Bezugszeichen versehen.
In den Fig. 1 bis 4 ist schematisch ein Heizgerät angedeutet, welches insgesamt mit 1
bezeichnet ist. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist in einem brennluftführenden Bereich 2
des Heizgerätes 1 eine Absolutdruck-Meßeinrichtung 3 angeordnet, welche
vorzugsweise als eine Druckmeßdose 4 ausgelegt ist. Auf diese Druckmeßdose 4 wirkt
einerseits der Atmosphärendruck der Außenumgebung; der Innendruck der Dose ist
konstant. Wenn sich der Atmosphärendruck der Außenumgebung ändert, erhält man als
Meßgröße an der Druckmeßdose 4 einen mit x bezeichneten Hub. Diese Meßgröße
(Hub x) wird dann genutzt, um den Brennluftvolumenstrom L zu verändern.
Bei dem Beispiel nach Fig. 1 ist die Absolutdruck-Meßeinrichtung 3 saugseitig
angeordnet, d. h. sie liegt im brennluftführenden Bereich 3 vor oder im Einlaßbereich
eines zur Brennluftförderung dienenden Gebläses 5, welches die Brennluft zu einem
Brenner 6 des Heizgerätes 1 fördert, welchem - wie schematisch dargestellt - zusätzlich
Brennstoff, wie flüssiger Brennstoff, zugeführt wird.
Bei der Auslegungsform nach Fig. 2 ist in Abweichung zu Fig. 1 eine Absolutdruck-
Meßeinrichtung 3a druckseitig im brennluftführenden Bereich 2, d. h. im oder nach dem
Auslaß eines Brennluftgebläses 5 angeordnet.
Bei der Auslegung nach Fig. 3 ist ein Bypass 8 vorgesehen, welcher im
brennluftführenden Bereich 2 die Saugseite und die Druckseite des Brennluftgebläses 5
verbindet. In diesem Bypass 8 ist eine Absolutdruck-Meßeinrichtung 3b angeordnet.
Bei der Ausführungsvariante nach Fig. 4 ist eine Absolutdruck-Meßeinrichtung 3c im
Abgasbereich des Heizgerätes 1 angeordnet.
Obgleich nicht näher dargestellt ist, können natürlich bei einem erfindungsgemäßen
Heizgerät auch zwei oder mehrere Absolutdruck-Meßeinrichtungen 3 bis 3c an
verschiedenen Stellen des brennluftführenden Bereiches 2 angeordnet sein. Wenn
mehrere derartige Absolutdruck-Meßeinrichtungen 3 bis 3c beim Heizgerät 1
vorhanden sind, so können diese hinsichtlich ihrer Wirkungsverknüpfung untereinander
in Serie oder parallel geschaltet sein. Hierdurch läßt sich die Meßgröße (Hub x) in
entsprechender Weise in eine aussagekräftige und nutzbare Stellgröße umwandeln.
Gemäß einer weiteren Umwandlungs- und Nutzungsform der Meßgröße, welche man
von einer oder mehreren der Absolutdruck-Meßeinrichtung(en) 3 bis 3c erhält, läßt sich
diese Meßgröße analog oder digital in ein elektrisches Signal umsetzen, welches sich
dann zur Brennluftvolumenstromänderung über einen Stellmotor, ein Magnetventil
oder dergleichen in der Form nutzen läßt, daß die Querschnitte des brennluftführenden
Bereiches 2 des Heizgerätes 1 verändert werden.
In Fig. 5 ist ein weiteres Anwendungsbeispiel gezeigt, bei dem das schematisch in den
Fig. 1 bis 4 dargestellte Brennluftgebläse 5 als ein an sich bekanntes Sei
tenkanalgebläse 10 ausgelegt ist. Hierbei ist schematisch eine Absolutdruck-
Meßeinrichtung 3d, welche beispielsweise als eine Druckmeßdose 4d ausgelegt sein
kann, angedeutet, welche entsprechend den voranstehenden Ausführungen im Zu
sammenhang mit den Fig. 1 bis 4 jeweils an einer aussagekräftigen Stelle des
brennluftführenden Bereiches 2 des Heizgerätes 1 angeordnet ist. Die Meßgröße der
Absolutdruck-Meßeinrichtung 3d (Hub x) wird über eine Welle 11 auf die Achse des
Seitenkanalgebläses 10 in der Form übertragen, daß sich ein Spaltmaß s zwischen einem
Gehäuse 12 des Seitenkanalgebläses 10 und einem Laufrad 13 desselben derart
verändern läßt, daß sich der Brennluftvolumenstrom L variieren läßt.
Obgleich voranstehend lediglich Absolutdruck-Meßeinrichtungen 3 bis 3d gezeigt und
beschrieben wurden, welche Veränderungen des Atmosphärendrucks der
Außenumgebung berücksichtigen, können diese Absolutdruck-Meßeinrichtungen 3 bis 3d
auch derart ausgelegt werden, daß eine Temperaturabhängigkeit berücksichtigt werden
kann, so daß zugleich auch ein Temperaturabgleich möglich ist. Hierzu können
entsprechend nicht gezeigte Temperaturfühler vorgesehen sein, welche wirkungsmäßig
mit der Absolutdruck-Meßeinrichtung 3 bis 3d zusammenarbeiten.
Bei den voranstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen ermöglicht die
vorgesehene Absolutdruck-Meßeinrichtung 3 bis 3d einzeln oder in Kombination eine
Veränderung des Brennluftvolumenstroms L im brennluftführenden Bereich 2 des
Heizgerätes 1 in der Form, daß man unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen
stabile Betriebsverhältnisse des Heizgerätes 1 mit günstigen CO2-Werten auf möglichst
kostengünstige Weise erhält, so daß sich unter anderem auch Umweltbelastungen durch
Abgasemmissionen derartiger Heizgeräte reduzieren lassen. Insbesondere werden beim
erfindungsgemäßen Heizgerät 1 die sich ändernden Umgebungsbedingungen, wie
insbesondere der Luftdruck, die geodätische Höhe, die Temperatur oder dergleichen
automatisch auf eine möglichst kostengünstige Weise berücksichtigt, welche sich auch
noch nachträglich bei bereits vorhandenen und eingebauten Heizgeräten vorsehen läßt.
Obgleich voranstehend bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert wurden, ist die Erfindung natürlich
nicht auf die dort beschriebenen Einzelheiten beschränkt, sondern es sind zahlreiche
Abänderungen und Modifikationen möglich, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen
wird, um den nach der Erfindung wesentlichen Lösungsgedanken zu verwirklichen.
Hiernach wird der Brennluftvolumenstrom L entsprechend den jeweils herrschenden
Umgebungsbedingungen am Einsatzort des Heizgerätes 1 zur Optimierung des
Betriebes des Heizgerätes 1 verändert.
Bezugszeichen
1 Heizgerät insgesamt
2 brennluftführender Bereich
3, 3a, 3b, 3c, 3d Absolutdruck-Meßeinrichtung
4, 4d Druckmeßdose
5 Gebläse
6 Brenner
8 Bypass
10 Seitenkanalgebläse insgesamt
11 Welle
12 Gehäuse
13 Laufrad
x Hub
L Brennluftvolumenstrom im brennluft führenden Bereich 2
s Spaltmaß beim Seitenkanalgebläse 10
2 brennluftführender Bereich
3, 3a, 3b, 3c, 3d Absolutdruck-Meßeinrichtung
4, 4d Druckmeßdose
5 Gebläse
6 Brenner
8 Bypass
10 Seitenkanalgebläse insgesamt
11 Welle
12 Gehäuse
13 Laufrad
x Hub
L Brennluftvolumenstrom im brennluft führenden Bereich 2
s Spaltmaß beim Seitenkanalgebläse 10
Claims (15)
1. Motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheiz
gerät, mit einem Brenner, welcher mit Brennstoff und Brennluft
versorgt wird, und bei dem die heißen Verbrennungsgase nach dem Durchgang
durch einen Wärmeübertrager als Abgase zur Umgebung nach außen
abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine
Absolutdruck-Meßeinrichtung (3 bis 3d) im brennluftführenden Bereich
(2) des Heizgerätes (1) angeordnet ist, welche den Brennluftvolumenstrom
(L) absolutdruckabhängig verändert.
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Absolutdruck-Meßeinrichtung (3 bis 3d) zugleich einen Temperatur
abgleich vornimmt.
3. Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
Abhängigkeit von der Meßgröße der Absolutdruck-Meßeinrichtung (3 bis
3d) der Brennluftvolumenstrom (L) über eine mechanische Überset
zungseinrichtung veränderbar ist.
4. Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
Abhängigkeit vom Meßwert der Absolutdruck-Meßeinrichtung (3 bis 3d)
der Brennluftvolumenstrom (L) mittels einer elektrischen Größe
veränderbar ist.
5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absolutdruck-Meßeinrichtung (3) im brennluftführenden Bereich (2)
saugseitig angeordnet ist.
6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absolutdruck-Meßeinrichtung (3a) druckseitig angeordnet ist.
7. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absolutdruck-Meßeinrichtung (3b) in einem die Saugseite mit der
Druckseite verbindenden Bypass (8) angeordnet ist.
8. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absolutdruck-Meßeinrichtung (3c) abgasseitig angeordnet ist.
9. Heizgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Absolutdruck-Meßeinrichtungen (3 bis 3d) in Serie
geschaltet sind.
10. Heizgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Absolutdruck-Meßeinrichtungen (3 bis 3d) parallel
geschaltet sind.
11. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit von der Meßgröße des oder der Absolutdruck-
Meßeinrichtung(en) (3 bis 3d) zur Brennluftvolumenstromveränderung
(L) das Spaltmaß (s) bei einem zur Brenn
luftförderung dienenden Brennluftgebläse (5; 10) veränderbar ist.
12. Heizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absolutdruck-Meßeinrichtung (3 bis 3d) als
Druckmeßdose (4, 4d) ausgelegt ist, welche durch den Atmosphärendruck
beaufschlagt ist.
13. Heizgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßgröße
der Hub (x) der Druckmeßdose (4, 4d) ist.
14. Heizgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub (x)
über eine Getriebeeinrichtung zur Veränderung des Brennluftvolumen
stroms (L) genutzt wird.
15. Heizgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub (x) in
eine analoge oder digitale Größe zur Ansteuerung eines Stellmotors oder
eines Magnetventils zur Querschnittsveränderung des brennluftführenden
Bereiches (2) und zur Veränderung des Brennluftvolumenstroms (L)
umgewandelt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE4217150A DE4217150C2 (de) | 1992-05-23 | 1992-05-23 | Motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheizgerät |
Applications Claiming Priority (1)
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DE4217150A DE4217150C2 (de) | 1992-05-23 | 1992-05-23 | Motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheizgerät |
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ID=6459601
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DE4217150A Expired - Fee Related DE4217150C2 (de) | 1992-05-23 | 1992-05-23 | Motorunabhängig betreibbares Fahrzeugheizgerät |
Country Status (1)
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Publication number | Publication date |
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DE4217150C1 (en) | 1993-07-15 |
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8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |