DE4216746A1 - Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels Druckluft - Google Patents
Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels DruckluftInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Auftrag
pastöser Massen mittels Druckluft, insbesondere eine
Druckluftauftragspistole für Kleb- und Dichtstoffe, mit
einer Kartuschenkammer zur Aufnahme einer einen spritz
konischen Düsenkörper mit einer stirnseitigen Material
austrittsdüse tragenden und rückwärtig durch einen mit
Druckluft oder mit einem druckluftbetätigten Stempel
beaufschlagbaren Dichtkolben abgeschlossenen, die pa
stöse Masse enthaltenden Kartusche und mit einem stirn
seitig auf die Kartuschenkammer aufsetzbaren oder auf
schraubbaren, die Kartusche an ihrem stirnseitigen Rand
dichtend umfassenden, den Düsenkörper unter Freilassung
eines mit Druckluft beaufschlagbaren Ringraums aufneh
menden und mit einer stirnseitigen Durchtrittsöffnung
versehenen Düsenkopf.
Es ist eine Druckluftpistole dieser Art bekannt, die
ein Düsensystem mit einer Innendüse und einer Außendüse
aufweist. Die Innendüse wird auf eine Kartusche aufge
schraubt, während die Außendüse auf ein Gewinde der
Auftragspistole aufgeschraubt wird. Innendüse und Außen
düse sind so aufeinander abgestimmt, daß im Bereich ei
ner innerhalb der Außendüse angeordneten Mischkammer
mit der pastösen Masse verwirbelt wird. Dadurch wird
die pastöse Masse aufgerissen und tritt zusammen mit
der Druckluft aus der Durchtrittsöffnung der Außendüse
aus. Bei dieser Anordnung wird als nachteilig empfun
den, daß bei sowohl die Innendüse als auch die Außendü
se im Bereich der Mischkammer mit der pastösen aushärt
baren Masse in Berührung kommt. Um ein Verschmutzen
und eine Verstopfungsgefahr zu vermeiden, muß das Dü
sensystem daher nach jedem Auftragsvorgang sofort aus
einandergenommen und gereinigt werden. Weiter weisen
die Innen- und Außendüsen eine komplizierte Oberflä
chenstruktur auf. Die Verwendung von handelsüblichen
Standarddüsen mit konischen Düsenkörper ist nicht mög
lich.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, eine Materialauftragsvorrichtung der eingangs
angegebenen Art zu entwickeln, die mit einfachen Mit
teln ohne eine Verschmutzungsgefahr der Luftführungsbe
reiche einen strukturierten streifenförmigen oder flä
chenhaften Materialauftrag ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1
angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus,
daß bei entsprechend angepaßter Luftführung die aus der
Materialaustrittsdüse zusammenhängend austretende pa
stöse Masse auch ohne Mischkammer so verwirbelt und/oder
zerrissen werden kann, daß ein strukturierter streifen
förmiger oder flächenhafter Materialauftrag ohne Faden
bildung möglich ist. Um dies zu erreichen, wird gemäß
der Erfindung vorgeschlagen, daß die stirnseitige Durch
trittsöffnung des Düsenkopfes eine durch mindestens
zwei einander paarweise gegenüberliegende Abschnitte
eines Inkreises und mindestens zwei im Winkelabstand
von diesen angeordnete, einander paarweise gegenüber
liegende, zum Inkreis hin randoffene Aussparungen be
grenzte unrunde Innenkontur aufweist, und daß der koni
sche Düsenkörper mit seiner Spitze in die Durchtrittsöffnung
des Düsenkopfes eingreift oder durch diese hin
durchgreift und sich mit seiner Mantelfläche unter Frei
lassung von durch die randoffenen Aussparungen begrenz
ten Luftaustrittsdüsen gegen die Inkreisabschnitte der
Innenkontur der Düsenöffnung abstützt.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat
die Durchtrittsöffnung eine etwa die Gestalt eines vier
blättrigen Kleeblattes aufweisende Innenkontur, weist
also vier in gleichen Winkelabständen voneinander ange
ordnete, zum Inkreis randoffene Aussparungen auf. Vor
teilhafterweise ist dabei die den Ringraum begrenzende,
vorzugsweise konische Innenfläche des Düsenkopfes stirn
seitig durch einen innenseitig die Durchtrittsöffnung
umrandenden Schulterkranz begrenzt, so daß ein ausrei
chender Ringraum für die ungestörte Druckluftzufuhr zu
den Luftaustrittsdüsen gebildet wird.
Die Luftführung im Düsenbereich kann dadurch optimiert
werden, daß die Durchtrittsöffnung eine in Auslaßrich
tung unter einem dem äußeren Konuswinkel des Düsenkör
pers im wesentlichen entsprechenden Winkel konvergieren
de Begrenzungswand aufweist, wobei der Konuswinkel vor
zugsweise 4° bis 6° beträgt.
In konstruktiver Hinsicht ist es besonders vorteilhaft,
wenn der Düsenkopf aus einem auf die Kartuschenkammer
aufschraubbaren, mit einem Druckluftanschluß versehenen
Luftzuführungsteil und einer auf das der Kartuschenkam
mer gegenüberliegende Ende des Luftzuführungsteils auf
schraubbaren, die stirnseitige Durchtrittsöffnung für
den spitzkonischen Düsenkörper und den Luftaustritt
aufweisenden Düsenkappe zusammengesetzt ist.
Um ein fadenfreies Aufreißen der austretenden pastösen
Masse zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn der
Düsenkörper mit seiner Spitze nicht oder nur wenig nach
außen über die Durchtrittsöffnung des Düsenkopfes über
steht. Vorteilhafterweise sollte der Überstand des Dü
senkörpers maximal dem Düsendurchmesser des Düsenkör
pers entsprechen, also weniger als 1,5 mm betragen.
Der spritzkonische Düsenkörper ist zweckmäßig auf einen
Schraubstutzen der Kartusche lösbar aufgeschraubt. Es
können zu diesem Zweck ohne Nachteil die handelsübli
chen Düsenkörper für den luftlosen Materialauftrag ver
wendet werden. Um die Formstabilität des spitzkonischen
Düsenkörpers zu verbessern, kann er an seiner Außen-
oder Innenfläche mit längsverlaufenden Rippen versehen
werden.
Um auch Heißkleber oder Heißdichtstoffe verarbeiten zu
können, kann der Düsenkopf, insbesondere die Düsenkappe
und/oder der Düsenkörper mit mindestens einem Heizele
ment oder einer Heizwicklung versehen werden.
Der Kartuschenkolben oder dessen Stempel und der Düsen
kopf werden zweckmäßig über ein Einstell- und Reduzier
ventil an eine gemeinsame Preßluftquelle angeschlossen.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist ohne besondere
Mischkammer ein strukturierter streifenförmiger oder
flächenhafter Materialauftrag möglich. Es tritt daher
keine Verschmutzung ein, die nach dem Gebrauch ein Zer
legen der Vorrichtung erforderlich machen würde.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen
besteht darin, daß vorhandene Druckluftpistolen für den
luftlosen Materialauftrag relativ einfach durch Aus
tausch der dort vorhandenen Überwurfmutter gegen den
erfindungsgemäßen Druckkopf auf druckluftunterstützten,
strukturierten Spritzauftrag umgerüstet werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Druckluft-Spritzpisto
le in schematisierter Darstellung;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Düsenkappe der Druck
luftpistole nach Fig. 1 in teilweise geschnit
tener Darstellung;
Fig. 3 eine Stirnseitenansicht der Düsenkappe mit Durch
trittsöffnung.
Die in Fig. 1 dargestellte Druckluftpistole besteht im
wesentlichen aus einer mit einem Handgriff 10 und einem
Betätigungsorgan 12 versehenen Kartuschenkammer 14, ei
ner in der Kartuschenkammer 14 angeordneten, pastöses
Material 15 enthaltenden Kartusche 16, einem auf einen
Schraubstutzen 18 der Kartusche lösbar aufgeschraubten,
spitzkonischen Düsenkörper 20, einem stirnseitig auf
die Kartuschenkammer 14 aufgeschraubten, mit einer
Schulter 22 gegen die Stirnfläche der Kartusche 16
dicht anliegenden und einen konischen Hohlraum 24 für
den Durchtritt des Düsenkörpers aufweisenden Düsenkopf
26, sowie einem über den Stutzen 28 und die Preßluft
leitung 30 mit Druckluft beaufschlagbaren, gegen einen
Dicht- und Förderkolben 32 der Kartusche einwirkenden
Teleskopstempel 34. Der Düsenkopf 26 ist aus zwei Tei
len zusammengesetzt, einem mit einem Anschluß 36 für
einen Druckluftschlauch 38 versehenen, auf die Kartu
schenkammer 14 aufschraubbaren Luftzuführungsteil 40
vorzugsweise aus Kunststoff und einer auf das freie En
de des Luftzuführungsteils 40 aufschraubbaren Düsenkap
pe 42 aus Metall oder Kunststoff. Der Druckluftschlauch
38 ist von dem Preßluftschlauch 30 abgezweigt. Ein Ein
stell- und Reduzierventil 46 ermöglicht dabei die Ein
stellung und Verteilung der anstehenden Preßluft auf
den Stempel 34 und den Düsenkopf 26.
Die in Fig. 2 und 3 vergrößert dargestellte Düsenkappe
44 ist mit einer stirnseitigen Durchtrittsöffnung 46
versehen, die eine die Gestalt eines vierblättrigen
Kleeblatts aufweisende Randkontur besitzt. Die Randkon
tur der Durchtrittsöffnung 46 ist also aus vier in glei
chen Winkelabständen voneinander angeordneten Abschnit
ten 48 eines Inkreises 50 und vier einander paarweise
gegenüberliegenden, zum Inkreis 50 hin randoffenen Aus
sparungen 52 zusammengesetzt. Die zur Durchtrittsöff
nung hin konvergierende konische Innenfläche 54 der Dü
senkappe wird auf der Innenseite der Durchtrittsöffnung
durch einen Schulterkranz 56 begrenzt. Wie aus Fig. 1
und 2 zu ersehen ist, greift der spitzkonische Düsen
körper 20 mit seiner Spitze in die Durchtrittsöffnung
46 ein und geringfügig durch diese hindurch. Der Spit
zendurchmesser des Düsenkörpers 20 und der Durchmesser
des Inkreises 50 der Durchtrittsöffnung 46 sind dabei
so aufeinander abgestimmt, daß der Düsenkörper mit sei
ner Mantelfläche gegen die Inkreisabschnitte 48 anliegt
und durch die randoffenen Aussparungen 52 begrenzte, im
Querschnitt sichelförmige Öffnungen als Luftaustritts
düsen freiläßt. Der an der stirnseitigen Öffnung 60 des
Düsenkörpers 20 austretende Materialstrom kann dadurch
über die an den Luftaustrittsdüsen ausströmende Luft
verwirbelt und zerrissen werden, so daß ein struktu
rierter streifenförmiger oder flächenhafter Material
auftrag möglich ist. Der zum Materialaustritt hin kon
vergierende Düsenwinkel α der Durchtrittsöffnung 46
von etwa 4° bis 6° sorgt dafür, daß der aus der Düsen
öffnung 60 austretende Materialstrahl von der an den
Luftaustrittsdüsen 52 austretenden Luft schräg ange
strömt und dadurch optimal zerrissen wird. Die Spitze
des Düsenkörpers 20 steht nicht oder nur geringfügig
bis etwa 1,5 mm über die Stirnfläche der Düsenkappe
über. Der Überstand kann zu Einstellzwecken durch mehr
oder weniger tiefes Einschrauben der Düsenkappe 44 in
den Luftzuführungsteil 40 variiert werden. Hierfür ist
im rückwärtigen Teil der Düsenkappe 44 eine Ringnut 58
zur Aufnahme eines nicht dargestellten elastischen
Dichtungsrings vorgesehen, der beim Einschrauben der
Düsenkappe 44 mehr oder weniger zusammengepreßt werden
kann.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfin
dung bezieht sich auf eine Druckluftpistole für den
Auftrag pastöser Massen, wie Kleb- oder Dickstoffmas
sen. Es ist eine direkt oder indirekt mit Druckluft be
aufschlagbare Materialkammer 14, 15, ein spitzkonischer
Düsenkörper 20 mit einer Materialaustrittsdüse 60 sowie
ein den Düsenkörper übergreifender, mit Druckluft beauf
schlagbarer Düsenkopf 26 vorgesehen, der eine stirnsei
tige Durchtrittsöffnung 46 aufweist. Die stirnseitige
Durchtrittsöffnung 46 des Düsenkopfes 26 weist eine die
Gestalt eines vierblättrigen Kleeblattes aufweisende
Randkontur 48, 52 auf, die beim Hindurchstecken der Spit
ze des Düsenkörpers 20 vier einander paarweise gegenüber
liegende Luftaustrittsdüsen 52 freiläßt. Der aus der
Düse 20 stirnseitig austretende Materialstrahl wird
durch die aus den Luftaustrittsdüsen 52 austretende
Druckluft so verwirbelt und zerrissen, daß sich ein
strukturierter streifenförmiger oder flächenhafter Ma
terialauftrag ergibt.
Claims (11)
1. Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels
Druckluft, insbesondere Druckluft-Auftragspistole
für Kleb- und Dichtstoffe, mit einer Kartuschenkam
mer (14) zur Aufnahme einer einen spitzkonischen
Düsenkörper (20) mit einer stirnseitigen Material
austrittsdüse (60) tragenden und rückwärtig durch
einen mit Druckluft oder mit einem druckluftbetä
tigten Stempel (34) beaufschlagbaren Dichtkolben
(32) abgeschlossenen, die pastöse Masse (15) ent
haltenden Kartusche (16) , und mit einem stirnseitig
auf die Kartuschenkammer (14) aufsetzbaren oder
aufschraubbaren, die Kartusche (16) an ihrem stirn
seitigen Rand dichtend umfassenden, den Düsenkörper
(20) unter Freilassung eines mit Druckluft beauf
schlagbaren Ringraums (24) aufnehmenden und mit ei
ner stirnseitigen Durchtrittsöffnung (46) versehe
nen Düsenkopf (26) , dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitige Durchtrittsöffnung (46) des Düsenkop
fes (26) eine durch mindestens zwei einander paar
weise gegenüberliegende Abschnitte (48) eines In
kreises (50) und mindestens zwei einander paarweise
gegenüberliegende, zum Inkreis (50) hin randoffene
Aussparungen (52) begrenzte unrunde Randkontur auf
weist, und daß der spitzkonische Düsenkörper (20)
mit seiner Spitze in die Durchtrittsöffnung (46)
des Düsenkopfes (26) eingreift oder durch diese
hindurchgreift und sich mit seiner Mantelfläche un
ter Freilassung von durch die randoffenen Ausspa
rungen (52) begrenzten Luftaustrittsdüsen gegen die
Inkreisabschnitte (48) der Durchtrittsöffnung (46)
abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchtrittsöffnung (46) vier in glei
chen Winkelabständen voneinander angeordnete, zum
Inkreis (50) hin randoffene Aussparungen (52) auf
weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die den Ringraum (24) begrenzende,
vorzugsweise konische Innenfläche (54) des Düsen
kopfes (26) stirnseitig durch einen innenseitig die
Durchtrittsöffnung (46) umrandenden Schulterkranz
(56) begrenzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung
(46) eine in Auslaßrichtung unter einem dem Konus
winkel des spitzkonischen Düsenkörpers (20) ent
sprechenden Winkel (α) konvergierende Begrenzungs
wand aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Konuswinkel 4° bis 6° beträgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf (26) aus
einem auf die Kartuschenkammer (14) aufschraubba
ren, mit einem Druckluftanschluß (36) versehenen
Luftzuführungsteil (40) und einer auf das der Kar
tuschenkammer (14) gegenüberliegende Ende des Luft
zuführungsteils (40) aufschraubbaren, die stirnsei
tige Durchtrittsöffnung (46) aufweisenden Düsenkap
pe (44) zusammengesetzt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der spitzkonische Düsen
körper (20) bis maximal zu einem seinem Düsendurch
messer (60) entsprechenden Abstand über die Durch
trittsöffnung (46) des Düsenkopfes (26) übersteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der spitzkonische Düsen
körper (20) auf einen Schraubstutzen (18) der Kar
tusche (16) lösbar aufgeschraubt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf (26) , ins
besondere die Düsenkappe (44) und/oder der Düsen
körper (20) mit mindestens einem Heizelement oder
einer Heizwicklung versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß der spitzkonische Düsen
körper (20) mit langgestreckten Außen- und/oder In
nenrippen versehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Kartuschenkolben (32)
oder der auf diesen einwirkende Stempel (34) und
der Düsenkopf (26) über ein Einstell- und Reduzier
ventil (46) an eine gemeinsame Preßluftquelle (28)
anschließbar sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924216746 DE4216746A1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels Druckluft |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924216746 DE4216746A1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels Druckluft |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4216746A1 true DE4216746A1 (de) | 1993-11-25 |
Family
ID=6459366
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19924216746 Withdrawn DE4216746A1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Vorrichtung für den Auftrag pastöser Massen mittels Druckluft |
Country Status (1)
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