DE4208666A1 - Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von flaschenartigen behaeltern mit einer kapsel - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von flaschenartigen behaeltern mit einer kapselInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Verschließen von Be
hältern, wie Flaschen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Bei
einem beispielsweise aus der DE-OS 39 08 582 bekannten Verfahren
dieser Art wird der Endabschnitt des Mantels der mit einem Stempel
auf den Kopf der Flasche gedrückten Kapsel von einer feststehenden
Scheibe unter Punktberührung fortlaufend durch Abrollen beim Ro
tieren der Flasche mit der Kapsel umgebördelt. Bei einem anderen be
kannten Verschließverfahren kreisen eine oder mehrere Bördelrollen
um die Kapsel und bördeln durch Abrollen ebenfalls punktförmig nach
und nach den Endabschnitt des Kappenmantels um den Bund der Flasche.
Nachteilig bei diesen bekannten Verfahren ist, daß durch den beim
rotierenden, punktförmigen Angriff des Bördelwerkzeugs Abrieb er
zeugt wird, der insbesondere beim Verpacken von Pharmazeutika zu
vermeiden ist. Es sind daher ein Verfahren und eine Vorrichtung an
zustreben, die den Anforderungen auf dem Pharmagebiet hinsichtlich
Reinheit der umgebenden Atmosphäre entgegenkommen.
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß Kapseln, die vorzugsweise aus Alu
minium bestehen, sehr abriebarm an Flaschen befestigt werden. Außer
dem entstehen wegen fehlender Rotation der Behälter und/oder An
drückrollen keine Turbulenzen im Füllgut und in der umgebenden At
mosphäre. Da ferner keine punktuelle Umfangsfriktion zwischen Kapsel
und Flasche auftritt, entsteht auch keine ungleiche, die Dichtigkeit
beeinträchtigende Verformung der Kapsel. Schräg auf den Flaschenkopf
aufgesetzte Kapseln werden durch das gleichzeitige, ringförmige An
greifen der Matrize beim Verschließen axial ausgerichtet.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 3
zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 hat
den Vorteil, daß sich der beim Umformen der Kapsel zwischen dem Öff
nungsrand und der dem Hals nahen Flanke des Bundes des Flaschen
kopfes aufgebrachte Kraftfluß in der Kappe selber schließt, so daß
in der Flasche außer dem dichtenden Anpreßdruck keine Druckbelastung
auftritt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor
teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 3 ange
gebenen Vorrichtung möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge
stellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 und 2 eine Flasche mit einer Kapsel in zwei ver
schiedenen Bearbeitungsphasen im Querschnitt stark vergrößert, Fig.
3 eine Vorrichtung zum Verschließen von jeweils zwei Flaschen im
Längsschnitt, Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 3 im Querschnitt in
der Ebene IV-IV der Fig. 1 und Fig. 5 und 6 die Vorrichtung nach
Fig. 1 im Querschnitt in der Ebene V-V der Fig. 1 in zwei ver
schiedenen Arbeitsstellungen.
Flaschen 1, die einen Kopf 2 mit einem Bund 3, einen Öffnungsrand 4
und eine zum Hals 6 abfallenden Flanke 5 haben, werden mit einer
kappenförmigen Kapsel 11 verschlossen, die an einem flachen Kopfteil
12 einen zylindrischen Mantel 13 und eine elastische Dichtungsein
lage 14 haben. Die Kapseln 11 werden durch Bördeln des freien Endab
schnitts 15 auf die Flanke 5 des Bundes 2 an der Flasche 1 be
festigt, wobei die Kapsel 11 mit einem bestimmten, die elastische
Dichtungseinlage 14 auf den Öffnungsrand 3 der Flasche 1 anpressen
den Druck beaufschlagt wird. Dazu wird zunächst auf den Kopf 2 der
Flasche 1 eine Kapsel 11 lose aufgesetzt. Der Kopf 2 der Flasche 1
mit der aufgesetzten Kapsel 11 wird in eine Matrize 20 verbracht,
die eine dem Umfang der Kapsel 11 angepaßte, zylindrische Bohrung
21 und eine die Öffnung der Bohrung 21 radial verengende Ringrippe
22 hat, so daß die Bohrung 21 die Kapsel 11 mit wenig Spiel und die
Ringrippe 22 den Hals 6 der Flasche 1 mit großem Spiel umgreifen.
Die den Übergang von der zylindrischen Bohrung 21 in die Ringrippe
22 bildende Flanke 23 ist konkav gerundet. Sie kann auch als Ring
rille mit einem bogenförmigen Querschnitt ausgebildet sein. Um den
Kopf 2 der Flasche 1 mit der Kapsel 11, deren Durchmesser größer ist
als die freie Weite der Ringrippe 22, in die zylindrische Bohrung 21
einführen zu können, ist die Matrize 20 geteilt. Sie ist vorzugs
weise aus zwei gegeneinander schwenkbaren Backen 24, 25 gebildet.
In der zylindrischen Bohrung 21 ist ein Preßstempel 26 axial mit
wenig Spiel verschiebbar, dessen Stirnseite von einer der Endform
des Kopfteils 1 der Kapsel 11 angepaßten Höhlung 27 und einer Zen
trierbohrung 28 gebildet ist.
Nach dem Einbringen des Kopfes 2 der Flasche 1 mit der aufgesetzten
Kapsel 11 in den Bereich der Bohrung 21 der auseinanderbewegten
Backen 24, 25 der Matrize 20 und Einschließen des Kopfes 2 mit der
Kapsel 11 in der zylindrischen Bohrung 21 durch Gegeneinanderdrücken
der beiden Backen 24, 25 (Fig. 1) wird der Stempel 26 in Richtung
der Ringrippe 22 verfahren. Dabei verschiebt er die Kapsel 11 an
deren Kopfteil 12, insbesondere an dessen radial äußerem Bereich an
liegend gegen die Ringrippe 22 der Matrize 20. Dabei wird zunächst
der freie Rand und anschließend der Endabschnitt 15 des Mantels 13
der Kapsel 11 an der radial nach innen vorstehenden, gerundeten
Flanke 23 der Ringrippe 22 zur Längsachse umgelenkt, wobei das Mate
rial des Endabschnitts 15 im Bereich seines gesamten Umfangs gleich
zeitig und gleichförmig unter Stauchen um die Flanke 5 des Bundes 3
des Flaschenkopfes 2 gebördelt wird (Fig. 2). In der Endphase die
ses Umformvorgangs verpreßt der Stempel 26 auch die Dichtungsein
lage 14 auf dem Öffnungsrand 4 des Flaschenkopfes 2, so daß nach dem
Zurückziehen des Stempels 26 in seine Ausgangsstellung und Ausein
anderfahren der beiden Backen 24, 25 die Kapsel 11 mit ihrem gebör
delten Endabschnitt 15 die Dichtungseinlage 14 dicht an den Öff
nungsrand 4 der Flasche 1 gedrückt hält.
Beim Verformen des Endabschnitts 15 der Kapsel 11 wird der Kraftfluß
zwischen dem Stempel 26 und der Matrize 20 in der Kapsel 11 ge
schlossen, ohne daß die Flasche 1 belastet wird. Lediglich der
Schließdruck auf die Dichtungseinlage 14 wird über die abgestützte
Flasche 1 übertragen.
Eine Vorrichtung zum Durchführen des oben beschriebenen Verschließ
verfahrens ist zum Verschließen von jeweils zwei Flaschen 1 ausge
bildet (Fig. 3). Die Flaschen 1 werden mit einer nicht näher darge
stellten Fördereinrichtung 31 jeweils paarweise zu der Vorrichtung
30 verbracht, mit einer Plattform 32 in die Verschließposition ge
hoben und nach dem Verschließen wieder abgesenkt. Sie können auch in
Bearbeitungshöhe und in der Trennebene der Backen 24, 25 zwischen
die gespreizten Backen eingeführt und wieder entfernt werden, so daß
eine heb- und senkbare Plattform entfallen kann.
Die Verschließvorrichtung wird von einer handelsüblichen Presse mit
einem ortsfesten Tisch 35 und einem gegen diesen auf- und abbeweg
baren Pressenstempel 36 betätigt. Sie hat eine auf dem Tisch 35 be
festigte Grundplatte 37 und einen vertikal gegen diesen, an Füh
rungsstangen 39 geführten und mit dem Preßstempel 36 fest gekuppel
ten Kopf 38.
Zum Herstellen von jeweils eines Verschlusses an zwei Flaschen 1 ha
ben die beiden, die Matrize 20 bildenden Backen 24, 25 zwei paral
lele zylindrische Bohrungen 21. Sie sind in der Grundplatte 37 an
Zapfen 41, 42 um Achsen schwenkbar gelagert, die nahe der Längsachse
der zylindrischen Bohrungen 21 und quer zu diesen in dem Endbereich
der Backen 24, 25 verlaufen, der gegenüber dem Endbereich mit den
Ringrippen 22 der zylindrischen Bohrungen 21 liegt. Eine Ringfeder
43 zieht die beiden Backen 24, 25 zusammen. In der Schließstellung
werden sie von zwei Zentrierstiften 44 ausgerichtet, die in der
einen Backe 25 stecken und mit ihrem Halbkugelkopf 45 in die gleiche
achsigen Paßbohrungen 46 in dem andern Backen 26 greifen (Fig. 4).
Zum Verschwenken der beiden Backen 24, 25, deren Enden mit den Ringe
rippen 22 durch Ausnehmungen 51, 52 in der Grundplatte 37 und im
Tisch 35 nach unten vorstehen, schließen sich am entgegengesetzten
oberen Ende je ein leicht abgewinkeltes Hebelpaar 47, 48 mit je
einer Rolle 49 an. Durch Verschwenken der Hebelpaare 47, 48 mit den
Rollen 49 werden die Backen 24, 25 gegen- und auseinandergeschwenkt,
die Matrize 20 wird geschlossen und geöffnet (Fig. 5 und 6).
Die in den zylindrischen Bohrungen 21 der Matrize 20 verschiebbaren
Stempel 26, die oberhalb der Bohrungen 21 einen verdickten Schaft 61
haben, werden mit dem Kopf 38 auf- und abbewegt. Sie sind in Blöcken
62 verschiebbar geführt, die unter Zwischenlage einer Platte 63 an
der Unterseite des Kopfes 38 befestigt sind. Ihr oberes Ende trägt
einen Bund 64, der in eine Sackbohrung 65 im Kopf 38 ragt. Eine
Druckfeder 66, die sich an einer Stellschraube 67 im Sacklochgrund
abstützt, sorgt für ein nachgiebiges Aufdrücken der Kapsel 11 auf
den Kopf 2 einer Flasche 1.
Der auf- und abbewegbare Kopf 38 trägt auch die Betätigungselemente
zum Gegen- und Auseinanderbewegen der Backen 24, 25. Dies sind ein
im Bereich der Rolle 49 der Hebelpaare 47, 48 angeordneter, nach un
ten weisender stumpfer Keil 71 mit Schrägflächen 72, 73 und eine
Gabel 74 mit zwei nach unten gerichteten Armen 75, 76, die den Teil
1 mit Abstand umgreifen. Die Enden der Arme 75, 76 sind gegeneinan
dergerichtet und haben zur Bewegungsachse des Kopfes 38 mit den
Stempeln 26 parallele Flächen 77, 78. Die Arme 75, 76 sind an der
Platte 63 angesetzt, die mit einer Hülse 79 im Kopf 38 zentriert
ist. In der Hülse 79 ist ein Zapfen 81 begrenzt verschiebbar, der
den Keil 71 trägt und der von einer harten Druckfeder 82 in einem
Sackloch 84 im Kopf 38 an einen Bund 83 nach unten gedrückt wird,
welche sich an einer Einstellschraube 85 im Grund des Sacklochs 84
abstützt.
Die beschriebene Verschließvorrichtung wirkt wie folgt:
Bei geöffneter Matrize 20, das ist, wenn die Backen 24, 25 auseinan
dergeschwenkt sind, werden zwei Flaschen 1 mit aufgesetzten Kapseln
11 von der Plattform 32 in aufrechter Stellung in
Schließposition angehoben, so daß sich ihr Hals 6 in Höhe der Ring
rippe 22 und der Kopf 2 mit der Kapsel 11 im Bereich der zylind
rischen Bohrung 21 befinden (Fig. 6). In diese Offen-Stellung wer
den die Backen 24, 25 durch den in seine obere Endstellung angeho
benen Kopf 38 verschwenkt. Außerdem sind in dieser Stellung die
Stempel 26 nach oben gezogen und die Rollen 49 der Hebelpaare 47, 48
liegen an den inneren senkrechten Flächen 77, 78 der beiden Arme 75,
76 der Gabel 74 unter der Wirkung der Ringfeder 43 an. Wenn zwei
Flaschen 1 mit Kapseln 11 in die Schließstellung positioniert worden
sind, wird der Kopf 38 vom Pressenstempel 36 nach unten bewegt. Da
bei laufen die Rollen 49 von den senkrechten Flächen 77, 78 auf die
schrägen Flächen 79, 80 der Innenseite der Arme 75, 76 der Gabel 74,
so daß unter der Wirkung der Ringfeder 43 die Backen 24, 25 gegen
einander schwenken. In der anschließenden Hauptphase der Absenkbewe
gung des Kopfes 38 kommen die schrägen Flächen 72, 73 des Keils 71
zur Anlage mit den Rollen 49 der Hebelpaare 47, 48. Durch den vom
Kopf 38 über die Druckfeder 82 und den Zapfen 81 auf den Keil 71
übertragenen Druck werden die beiden Hebelpaare 47, 48 um die Dreh
achse der Zapfen 41, 42 auseinandergeschwenkt und dabei die Backen
24, 25 fest zusammengedrückt. Die Stempel 26 bewegen sich in den
Bohrungen 21 nach unten, wobei sie, wie weiter oben bereits besch
rieben, die Kappen 11 gegen die Rippe 22 schieben, so daß der Endab
schnitt 15 des Mantels 13 jeder Kappe 11 den Kopf 2 jeder
Flasche 1 umbördeln.
Beim anschließenden Rückhub des Pressenkopfes 38 werden die Stempel
26 wieder nach oben gezogen, die Rollen 49 kommen zur Anlage mit den
schrägen Flächen 79, 80 und laufen an diesen ab zu den senkrechten
Flächen 77, 78 der Arme 75, 76 der Gabel 74, wobei die Backen 24, 25
entgegen der Kraft der Ringfeder 43 wieder auseinandergeschwenkt
werden. Die verschlossenen Flaschen 1 werden nun entfernt und andere
mit aufgesetzten Kappen 11 positioniert.
Ergänzend wird bemerkt, daß die Matrize nicht nur wie beim oben be
schriebenen Ausführungsbeispiel in zwei Hälften geteilt sein kann,
sondern auch in mehr als zwei Teile. Das Ausführungsbeispiel hat den
besonderen Vorteil, daß durch die möglichst nahe Anordnung der Dreh
achse der die beiden die Matrize bildenden Backen an deren Teilungs
ebene und quer dazu eine präzise Funktion der geteilten Matrize ge
schaffen ist.
Claims (9)
1. Verfahren zum Verschließen von flaschenartigen Behältern, die
einen bundartigen Kopf mit einer zum Hals abfallenden Flanke haben,
mit einer einen zylindrischen Mantel aufweisenden Kapsel, dessen
Endabschnitt auf die Flanke des Kopfes gebördelt wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kapsel (11) mit ihrem Mantel (13) in einer den
Kopf (2) der Flasche (1) umgreifenden zylindrischen Matrize (20) ge
führt axial über den Kopf verschoben wird, und daß dabei der gesamte
Umfang des Endabschnitts (15) des Mantels (13) gleichzeitig ring
förmig auf eine konkave Ringfläche (23) der Matrize (20), die Flanke
(15) des Bundes (2) des Kopfes (3) der Flasche (1) untergreifend,
umgelenkt und gestaucht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Endphase der axialen Verschiebung der Kapsel (11) auf diese ein axi
aler Anpreßdruck ausgeübt wird, der vom berührungsfrei in die Ma
trize (20) durch deren Ringrippe (23) ragenden Kopf (2) der auf
einer Stütze (32) stehenden Flasche (1) aufgenommen wird.
3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder
Anspruch 2 mit einem den Endabschnitt des Mantels einer Kappe auf
eine Flanke des bundartigen Kopfes einer Flasche bördelnden Formel
ement und mit einem die Kappe gegen den Kopf der abgestützten
Flasche drückenden Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß das Formele
ment als Matrize (20) mit einer zylindrischen Führung (21), deren
Weite der der Kappe (11) angepaßt ist, und mit einer radial nach in
nen gerichteten Ringrippe (22) ausgebildet ist, die eine an die
Führung (21) anschließende konkave Flanke (23) aufweist, und daß der
Stempel (26) in der Führung (21) axial gegen die Ringrippe (22) ver
schiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Matrize (20) geteilt ist und daß ihre Teile (24, 25) zueinander aus
gerichtet gegeneinander preßbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Matrize (20) in zwei als Backen (24, 25) ausgebildete Hälften ge
teilt ist, die um parallele Achsen (41, 42) schwenkbar gelagert
sind, welche Achsen quer Achsrichtung der Achse der zylindrischen
Führung (21) der Matrize (20) verlaufen und im Bereich des Endes der
Matrize liegen, das dem mit der Ringrippe (22) gegenüberliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Backen (24, 25) Hebel (47, 48) haben, die mit Steuerflächen (72, 73;
77, 78 und 79, 89) zum Schwenken der Backen zusammenwirken.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerflächen (72, 73; 77, 78 und 79, 80) an einem achsparallel zur
Ausrichtung der Achse der zylindrischen Bohrung (21) der Matrize
(20) verschiebbaren, den Stempel (26) tragenden, auf- und abbe
wegbaren Pressenkopf (38) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stempel (26) federnd in dem Pressenkopf (38) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Backen (24, 25) zwei Matrizen (20) mit zwei zylin
drischen Bohrungen (21) bilden und der Pressenkopf (38) zwei dazu
ausgerichtete Stempel (21) trägt, und daß zwischen den Stempeln
Flächen (72, 73; 77, 78 und 79, 80) zum Verschwenken der Backen (24,
25) angeordnet sind.
Priority Applications (4)
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ID=6454369
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