DE4200982A1 - Spritzgussvorrichtung mit eingebauter kuehlung in einem vorderbereich der duese - Google Patents
Spritzgussvorrichtung mit eingebauter kuehlung in einem vorderbereich der dueseInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Spritzgießen
und im besonderen auf eine Spritzgußvorrichtung mit
eingebauter Kühlung in einem Vorderbereich der Düse.
Wie im allgemeinen bekannt ist, sind die thermischen
Eigenschaften eines Heißkanal-Spritzgußsystems bzw. einer
-vorrichtung kritisch hinsichtlich einer erfolgreichen
Arbeitsweise. Dies trifft im besonderen zu mit der
zunehmenden Verwendung von temperaturkritischeren
Materialien und trifft im besonderen zu für ein
temperaturgestützes bzw. thermisches Einlaufsystem. Düsen,
die eingebaute elektrisch isolierte Heizelemente aufweisen,
sind ebenso bekannt, und ein neues Beispiel ist in der
kanadischen Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 20 30 286 des
Anmelders gezeigt, die am 19.11.90 mit dem Titel
"Spritzgußdüse mit konischem Heizelement nahe der Bohrung"
eingereicht wurde.
Eine neuere, verbesserte Temperatursteuerung wurde durch das
Vorsehen einer Kühlung um das vordere Ende der Düse herum
erzielt. Beispiele dafür sind im US-Patent Nr. 46 22 001 von
Bright et al gezeigt, das am 11.11.86 veröffentlicht wurde,
sind im US-Patent Nr. 49 11 633 des Anmelders, das am
27.03.90 veröffentlicht wurde, gezeigt, sind in der
kanadischen Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 6 06 082 der
Mold-Masters Ltd., eingereicht am 05.12.88 mit dem Titel
"Spritzgußsystem mit fluidgekühlten Einsätzen" gezeigt und
sind in der kanadischen Patentanmeldung mit der Serien-Nr.
20 22 120 des Anmelders, die am 27.07.90 eingereicht wurde,
mit dem Titel "Gekühlte Spritzguß-Hülsenhalterung für eine
beheizte Düse" gezeigt. Diese Anordnungen jedoch haben alle
den Nachteil, daß ein zusätzlicher Einsatz bzw. ein
zusätzliches Teil erforderlich ist, um eine Kühlung um die
Düse herum zu bewerkstelligen. Das US-Patent Nr. 46 87 613
von Tsutsumi, das am 18.08.87 veröffentlicht wurde, zeigt
einen Düsentyp mit eingebauter Heizung und Kühlung. Außer
das diese Anordnung sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich
herzustellen ist, hat diese den Nachteil, daß die
eingebauten Kühlflüssigkeitsdurchlässe von nahezu dem
hinteren Ende bis nahezu dem vorderen Ende verlaufen. Dieses
verursacht Probleme hinsichtlich einer übermäßigen
thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung besonders für den
Einsatz eines temperaturgestützten bzw. thermischen
Einlaufsystems.
Demzufolge ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
zumindest teilweise die Nachteile des Standes der Technik zu
überwinden durch Schaffung einer Spritzgußvorrichtung, deren
Düse eine eingebaute Kühlung mit in deren vorderen Abschnitt
befindliche Kühlflüssigkeitseinlaß- und -auslaßrohre
aufweist, die sich durch einen um die Düse herum
befindlichen isolierenden Luftraum hindurch erstrecken.
In einem ihrer Aspekte schafft die Erfindung eine
Spritzgußvorrichtung mit einer Düse, die in einer Bohrung
einer Hohlraumplatte mit einem darin vorgesehenen
isolierenden Luftraum aufgenommen wird, wobei die Düse einen
Mittelabschnitt hat, der sich zwischen einem hinteren
Abschnitt nahe eines hinteren Endes und einem vorderen
Abschnitt nahe eines vorderen Endes erstreckt und mit einer
Mittelschmelzenbohrung, die sich vom hinteren Ende zum
vorderen Ende erstreckt, wobei die Düse ein eingebautes
elektrisch isoliertes Heizelement aufweist, wobei das
Heizelement einen vorderen Abschnitt aufweist, der sich um
die Schmelzenbohrung im vorderen Abschnitt der Düse
erstreckt, wobei die Düse einen Kühlflüssigkeitsdurchlaß
aufweist, der sich im wesentlichen um die Schmelzenbohrung
herum im vorderen Abschnitt der Düse erstreckt, wobei die
Verbesserung darin besteht, daß der vordere Abschnitt der
Düse einen Einlaßkanal und einen Auslaßkanal hat, der sich
zum Kühlflüssigkeitsdurchlaß hin erstreckt und daß
Kühlflüssigkeitseinlaß- und -auslaßrohre sich durch den
Luftraum zwischen der Düse und der diese umgebenden
Hohlraumplatte zu dem jeweiligen Einlaßkanal bzw.
Auslaßkanal im vorderen Abschnitt der Düse hin erstreckt, um
eine Strömung der Kühlflüssigkeit durch den
Kühlflüssigkeitsdurchlaß zu gestatten.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der
nachfolgenden Beschreibung zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Abschnitts eines Mehrfach
hohlraums-Spritzgußsystems bzw. einer -vorrichtung
das (die) eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin
dung zeigt;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 2-2 von
Fig. 1;
Fig. 3 eine isometrische Ansicht des in Fig. 1 zu sehenden
Paßrings; und
Fig. 4 eine Schnittansicht, die einen unterschiedlichen
Einsatz der Erfindung zeigt.
Zuerst wird Bezug auf Fig. 1 genommen, die eine Düse 10
einer Anzahl von Düsen in einem
Mehrfachhohlraum-Spritzgußsystem zeigt. Jede Düse 10 hat
einen Mittelabschnitt 12 mit einer zylindrischen Außenfläche
15, die sich zwischen einem hinteren Abschnitt 16 und einem
vorderen Abschnitt 18 erstreckt. Diese Abschnitte bestehen
aus Stahl und sind einstückig miteinander hartgelötet, wie
es im besonderen in der kanadischen Patentanmeldung des
Anmelders Serien-Nr. 20 30 286, eingereicht am 19.11.90,
unter Bezugnahme auf das Obige beschrieben ist. Eine
Mittelschmelzenbohrung 20 erstreckt sich durch die Düse 10
hindurch von einem hinteren Ende 22 zu einem vorderen Ende
24. Die Schmelzenbohrung 20 hat einen Abschnitt 26, der sich
zu einer Eingießöffnung 28 verjüngt, die zu einem Hohlraum
30 führt.
Die Düse 10 wird mittels einem eingebauten elektrisch
isolierten Heizelement 32 beheizt. Das Heizelement 32 hat
einen hinteren Abschnitt 34, der sich nach außen zu einer
Kaltanschlußklemme 36 (cold terminal) erstreckt, und hat
einen vorderen Abschnitt 38, der sich um die
Schmelzenbohrung 20 in dem vorderen Abschnitt 18 der Düse 10
herum erstreckt. In dieser Ausführungsform ist der vordere
Abschnitt 38 des Heizelements 32 konisch ausgebildet mit
einer Anzahl von nebeneinanderliegenden Windungen 40, die
einen im allgemeinen einheitlichen rechteckigen Querschnitt
haben und ist außerdem so hergestellt, wie es in der zuvor
erwähnten kanadischen Patentanmeldung des Anmelders der
Serien-Nr. 20 30 26, die am 19.11.90 eingereicht wurde,
beschrieben ist.
Die Düsen 10 sind mittels Schrauben 42 mit einem üblichen
langgestreckten Schmelzenverteilerstück 44 befestigt, das
einen Schmelzendurchlaß 46 aufweist, der sich in eine Anzahl
von Auslässen 48 verzweigt, von denen jeder mit der
Mittelschmelzenbohrung 20 durch eine der Düsen 10
ausgerichtet ist. Das Verteilerstück 44 ist fest zwischen
eine Hohlraumplatte 50 und einer Zwischenplatte 52 mittels
einem Mittelzentrierring 54 und einem elastischen
Abstandsteil 56 plaziert. Die Zwischenplatte 52 wird mittels
Schrauben 58 in Stellung gehalten, die sich durch eine
Trägerplatte 60 hindurch in die Hohlraumplatte 50
hineinerstrecken. Die Hohlraumplatte 50 und die
Zwischenplatte 52 werden durch Pumpen von kaltem Wasser
durch Kühlröhren 62 hindurch gekühlt. Das Verteilerstück 44
wird mittels einem elektrischen Heizelement 64 beheizt, das
in das Verteilerstück eingegossen ist, wie es in dem
US-Patent Nr. 46 88 622 des Anmelders, das am 25.08.87
veröffentlicht wurde, beschrieben ist. Der Zentrierring 54
und das Abstandsteil 56 schaffen isolierende Lufträume 66
zwischen dem beheizten Verteilerstück 44 und der gekühlten
Hohlraumplatte 50 und der Zwischenplatte 52.
Die beheizte Düse 10 ist in einer Bohrung 68 der gekühlten
Hohlraumplatte 50 mit einen Luftraum 70 zwischen diesen
eingepaßt, um eine thermische Isolierung zu schaffen. In
dieser Ausführungsform hat der hintere Abschnitt 16 der Düse
10 einen Isolierumfangsflansch 72, der von einem Sitz 74 in
der hinteren Fläche 76 eines kreisförmigen Paßrings 78
aufgenommen wird. Der Paßring 78 wiederum hat eine vordere
Fläche 80, die gegenüber einem sich nach innen erstreckenden
Absatz 82 in der Wandung 84 der Bohrung 68 in der
Hohlraumplatte 50 eingepaßt ist. Der Paßring 76 hat eine
durchgehende Mittelöffnung 86, um den Mittelabschnitt 12 der
Düse 10 mit Bereitstellung des isolierenden Luftraums 66
aufzunehmen. Wie am besten in Fig. 3 zu sehen ist, ist der
Paßring 78 ein geteilter Ring mit zwei getrennten Teilen 88,
die zusammen um den Mittelabschnitt 12 der Düse 10 zwischen
den größeren Durchmesser der hinteren und vorderen
Abschnitte 16, 18 eingepaßt sind.
Wie in den Fig. 1 und 2 zu sehen ist, hat der vordere
Abschnitt 18 der Düse 10 einen kreisförmigen
Kühlflüssigkeitsdurchlaß 90, der sich um die
Mittelschmelzenbohrung 20 außer einem schmalen
Trennabschnitt 92 herum erstreckt. Der vordere Abschnitt 18
der Düse 10 hat Einlaß- und Auslaßkanäle 94, 96, die sich
auf gegenüberliegenden Seiten des Trennwandabschnitts 92 zum
kreisförmigen Kühlflüssigkeitsdurchlaß 90 erstrecken. Die
Einlaß- und Auslaßkanäle 94, 96 sind mit Gewinde versehen,
um jeweils Verbindungsstücke 98 von aus Kupfer bestehenden
Kühlflüssigkeitseinlaß- und -auslaßrohren 100, 102
aufzunehmen, die sich durch den Luftraum 70 hindurch zu
einer gesteuerten Kühlflüssigkeitsquelle (nicht gezeigt),
wie z. B. Wasser, erstrecken. Die Einlaß- und Auslaßrohre
100, 102 treten durch eine Außenöffnung 104 im Paßring 78
und außerhalb des hinteren Abschnitts 16 der Düse 10
hindurch. In dieser Ausführungsform ist in die Wandung 84
der Bohrung 68 eine längliche Hut 106 eingearbeitet, um
teilweise die Einlaß- und Auslaßrohre 100, 102 aufzunehmen,
um einen Abstand nach dem hinteren Abschnitt 16 der Düse 10
zu schaffen. Ein Thermoelement 103 erstreckt sich ebenfalls
durch den Luftraum 70 und die Außenöffnung 104 im Paßring 78
in den Trennwandabschnitt 92 des vorderen Abschnitt der Düse
10 hinein, um die Betriebstemperatur während des Betriebs zu
überwachen.
Bei der Verwendung ist die Anordnung so angeordnet, wie es
in Fig. 1 gezeigt ist, und elektrische Leistung wird an das
Heizelement 32 jeder Düse 10 und des Heizelements 64 im
Verteilerstück 44 angelegt, um diese auf eine vorbestimmte
Betriebstemperatur zu heizen, die von dem zu schmelzenden
Material abhängt. Um ein temperaturgestütztes bzw.
thermisches Einlaufsystem zu schaffen, wird eine Leistung an
den Heizelementen 32 und die Strömung der Kühlflüssigkeit
durch die Kühlflüssigkeitsdurchlässe in Verbindung mit einem
Zyklus des Einspritzens von unter Druck stehender Schmelze
aus einer Gießmaschine (nicht gezeigt) in den
Schmelzendurchlaß 46 durch den Einlaß 108 gesteuert. Die
Heizung wird abgeschaltet und die Kühlung wird
eingeschaltet, um kurz die Eingießöffnungen zu frosten bevor
die Gußform zum Ausstoßen geöffnet wird. Sobald die
Gußform nach dem Ausstoßen geschlossen wird, wird die
Kühlung abgeschaltet und Leistung wieder an die Heizelemente
32 angelegt, um die erstarrte Schmelze in den
Eingießöffnungen 28 zu erwärmen, wobei diese sofort
wiedergeöffnet werden, wenn der Einspritzdruck angelegt
wird. Die unter Druck stehende Schmelze strömt durch den
Schmelzendurchlaß 46 und die Eingießöffnung 28 in jede Düse
10 und füllt die Hohlräume 30. Nachdem die Hohlräume gefüllt
sind, wird der Einspritzdruck vorübergehend zum Verdichten
gehalten und dann gelöst. Nach einer kurzen Kühlperiode wird
die Gußform erneut geöffnet, um die gegossenen Produkte
auszustoßen. Dieser Zyklus wird kontinuierlich mit einer
Frequenz wiederholt, die von der Größe und Form der
Hohlräume und der zu schmelzenden Materialart abhängt.
Nunmehr wird Bezug auf Fig. 4 genommen, die eine
Gießsatzanordnung zum Zuführen von Schmelze über eine
Formtrennfuge 110 veranschaulicht. Diese Anordnung ist
derjenigen ähnlich, die in dem US-Patent Nr. 48 91 001 des
Anmelders, das am 02.01.90 veröffentlicht wurde, gezeigt
ist, außer daß die oberhalb gelegene und unterhalb gelegene
Düse 112, 114 Einrichtungen zum gesteuerten Beheizen und
Kühlen in ihren vorderen Abschnitten aufweisen, wie sie
zuvor unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben
wurden. Die oberhalb gelegene Düse 112 ist in eine Bohrung
116 in einer festen Werkzeugträgerplatte 118 eingepaßt,
während die unterhalb gelegene Düse 114 in einer Bohrung 120
in einer beweglichen Werkzeugträgerplatte 122 eingepaßt ist.
Nach Durchlauf der oberhalb gelegenen und unterhalb
gelegenen Düsen 112, 114 verzweigt sich der
Schmelzendurchlaß 124 in ein Verteilerstück 126 der
beweglichen Werkzeugträgerplatte 122, um Schmelze durch eine
Anzahl von anderen Düsen 128 den Hohlräumen 130 zuzuführen.
Da die Anordnung der oberhalb gelegenen und unterhalb
gelegenen Düsen 112, 114 die gleichen sind, wie die zuvor
beschriebenen, ist keine Wiederholung erforderlich.
Bei der Verwendung wird die Anordnung, wie gezeigt,
zusammengebaut und das Heizen und Kühlen der oberhalb
gelegenen und unterhalb gelegenen Düsen 112, 114 erfolgt
entsprechend einem vorbestimmten Zyklus in Übereinstimmung
mit einem Zyklus des Einspritzens von unter Druck stehender
Schmelze aus einer Gießmaschine (nicht gezeigt) in den
Schmelzendurchlaß 124 über einen Einlaß 132. Wenn die
Gußform in der gezeigten geschlossenen Position ist, wird
die Heizung eingeschaltet und die Kühlung der oberhalb
gelegenen und unterhalb gelegenen Düsen 112, 114
abgeschaltet, und die unter Druck stehende Schmelze strömt
aus der oberhalb gelegenen Düse 112 zu der unterhalb
gelegenen Düse 114 über die Formtrennfuge 110 und durch den
Schmelzendurchlaß 124 zu den verschiedenen Hohlräumen 130.
Nachdem die Hohlräume 130 gefüllt sind, wird die Heizung
ausgeschaltet und die Kühlung wird kurz eingeschaltet, bevor
die Gußform zum Ausstoßen geöffnet wird. Nach dem Ausstoßen
wird die Gußform erneut geschlossen und dieser Zyklus wird
kontinuierlich wiederholt. Die Verwendung der gesteuerten
Heizung und Kühlung in dem vorderen Abschnitt der oberhalb
gelegenen und unterhalb gelegenen Düsen 112, 114 reduziert
die Zykluszeit und verbessert den Betrieb der Anordnung.
Die Beschreibung der Vorrichtung, die eine eingebaute
Kühlung in dem vorderen Abschnitt einer Düse schafft, ist
nicht in einem begrenzenden Sinne auszulegen. Änderungen und
Modifikationen können für den Fachmann auftreten. Zum
Beispiel kann die Größe und Form der Düse 10 und des
Paßrings 78 unterschiedlich für unterschiedliche
Anwendungsfälle sein. Die Größe und Form des
Kühlflüssigkeitsdurchlasses 90, des Trennwandabschnittes 92
und des Einlaß- und Auslaßkanals 94, 96 in dem vorderen
Abschnitt 18 der Düse kann ebenso beträchtlich variieren.
Der Operationszyklus kann durch Steuern der Heizung und/oder
Kühlung der Düsen zu unterschiedlichen Zeitpunkten geändert
werden. Die Kühlung kann gesteuert werden durch bloßes
Abschalten der Strömung des Kühlwassers durch den
Kühlflüssigkeitsdurchlaß 90 oder durch Durchspülen des
Wassers. Zur Definition der Erfindung wird auf die
beigefügten Patentansprüche Bezug genommen.
Claims (4)
1. Spritzgußvorrichtung mit einer Düse (10; 112, 114), die
in einer Bohrung (68; 116, 120) einer Hohlraumplatte (50)
mit einem dazwischen vorgesehenen isolierenden Luftraum (66)
aufgenommen wird, wobei die Düse (10; 112, 114) ein hinteres
Ende, ein vorderes Ende und einen mittleren Abschnitt (12)
aufweist, der sich zwischen einem hinteren Abschnitt (16)
nahe dem hinteren Ende und einem vorderen Abschnitt (18)
nahe dem vorderen Ende erstreckt mit einer
Mittelschmelzenbohrung (20), die sich vom hinteren Ende zum
vorderen Ende hindurcherstreckt, wobei die Düse (10; 112,
114) ein eingebautes elektrisch isoliertes Heizelement (32)
aufweist, das einen vorderen Abschnitt (38) aufweist, der
sich um die Schmelzenbohrung (20) herum in dem vorderen
Abschnitt (18) der Düse (10; 112, 114) erstreckt, und wobei
die Düse (10; 112, 114) einen Kühlflüssigkeitsdurchlaß (90)
aufweist, der sich im wesentlichen um die Schmelzenbohrung
(20) in dem Vorderabschnitt (18) der Düse (10; 112, 114)
herum erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere
Abschnitt (18) der Düse (10; 112, 114) einen Einlaßkanal
(94) und einen Auslaßkanal (96) aufweist, der sich zu dem
Kühlflüssigkeitsdurchlaß (90) hin erstreckt und daß
Kühlflüssigkeitseinlaß- und Auslaßrohre (100, 102) sich
durch den Luftraum (66) zwischen der Düse (10; 112, 114) und
der umgebenden Hohlraumplatte (50) zu dem jeweiligen
Einlaßkanal (94) und Auslaßkanal (96) im vorderen Abschnitt
(18) der Düse (10; 112, 114) erstreckten, um eine Strömung
der Kühlflüssigkeit durch den Kühlflüssigkeitsdurchlaß (90)
zu schaffen.
2. Spritzgußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bohrung (68) in der Hohlraumplatte
(50) eine Wandung (84) mit einem sich nach innen
erstreckenden Absatz (82) aufweist, wobei der
Mittelabschnitt (12) der Düse (10) sich durch eine
Mittelöffnung (86) in einem Paßring (78) erstreckt, wobei
der Paßring (78) eine vordere Fläche (80) und eine hintere
Fläche (76) aufweist, wobei die vordere Fläche (80)
gegenüber den sich nach innen erstreckenden Absatz (82) in
der Wandung (84) der Bohrung (68) in der Hohlraumplatte (50)
eingepaßt ist, wobei die hintere Fläche (76) des Paßrings
(78) einen Sitz bildet, der den hinteren Abschnitt (16) der
Düse (10) aufnimmt, und wobei der Paßring (78) eine
Außenöffnung (104) aufweist, durch die sich die
Kühlflüssigkeitsrohre (100, 102) erstrecken.
3. Spritzgußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Paßring (78) ein geteilter Ring ist.
4. Spritzgußvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kühlflüssigkeitsdurchlaß (90) im
vorderen Abschnitt (18) der Düse (10) sich außerhalb des
vorderen Abschnitts (38) des Heizelements (32) erstreckt.
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