DE419126C - Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus schmelzbaren Stoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus schmelzbaren StoffenInfo
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- DE419126C DE419126C DEL59795D DEL0059795D DE419126C DE 419126 C DE419126 C DE 419126C DE L59795 D DEL59795 D DE L59795D DE L0059795 D DEL0059795 D DE L0059795D DE 419126 C DE419126 C DE 419126C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/20—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
- B05B7/201—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
- B05B7/205—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed being originally a particulate material
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung"
gleichmäßiger Überzüge in jeder Stärke aus Metall oder anderen schmelzbaren Materialien
auf irgendwelchen festen Körpern mittels einer Gasschmelzflamme, der die Überzugsmittel
in pulverisierter Form zugeführt werden. Sie besteht darin, daß der zur Verbrennung
kommende Gasgemischstrom an der
ίο Verbrennungsstelle, nachdem er für die jeweiligen
Arbeitsverhältnisse seiner Menge und Zusammensetzung nach einmal eingestellt ist,
dauernd hinsichtlich Menge und Zusammensetzung unverändert bleibt, ganz unabhängig
davon, welchen Weg einzelne Teile des Gasgemischstromes beschreiben und welchen Regelvorgängen die dabei vor ihrem Zusammentreffen
in der Verbrennungskammer unterworfen werden. Diese Metalle werden in pulverisierter Form einer Schmelzflamme zugeführt
und in geschmolzenem Zustande auf die zu überziehenden Gegenstände geblasen. An sich ist es bereits bekannt, feste schmelzbare
Körper in Staubform in eine Gebläse-
«5 flamme zu bringen, wo sie geschmolzen werden und auch zum Teil verdampfen, wobei
dieser Staub durch den Gasgemischstrom oder einen Teil desselben nach der Verbrennungsstelle gefördert wird. Bei allen bekannten
Verfahren erfährt jedoch dieser Teil des Gasgemisches je nach den zu fördernden Staubmengen
eine Änderung, die unabhängig von der an der Förderung nicht beteiligten Gasmenge
ist, so daß auch an der Verbrennungsstelle eine Änderung des brennbaren Gemisches
hinsichtlich Menge und Zusammensetzung eintritt.
Durch die Erfindung ist man in der Lage, die bei der Verbrennung frei werdenden
^o Wärmemengen in ein solches Verhältnis zu
der Stoffmenge zu bringen, daß man diesen Stoff fast bis zur physikalisch höchstmöglichen
Grenze erhitzen und daher nicht nur schmelzen, sondern auch in Dampfform verwandeln
und diesen Dampf sogar überhitzen kann. Dieses Verfahren hat den großen Vorteil,
daß der dampfförmige Stoff bei Auftreffen auf die behandelnde Fläche, auf der er kondensiert
und nachher erstarrt, an diese Fläche nicht nur seine Schmelzwärme, sondern auch
seine Verdampfungs- und etwaige Überhitzungswärme abgibt, was für das gute Zusammenhaften
und die Gleichmäßigkeit des Überzuges sehr vorteilhaft ist. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, die
Gaszusammensetzung und -menge von der geförderten Pulve. menge unabhängig zu machen.
Dies geschieht in der Weise, daß von den die Heizflamme speisenden Einzelgasen eine
oder mehrere oder alle zusammen zum Teil oder in ihrer Gesamtheit durch eine Leitung,
die zu dem Behälter für das pulverförmige Material führt, hindurchgeschickt und mit Λ
Material beladen der Verbrennungsstelle zugeleitet werden, wobei die Einrichtung so
getroffen ist, daß bei Teilung des Stromes derjenige Strom des Gases, der durch das
pulverförmige Material hindurchgeht, zusammen mit der direkt der Heizflamme zugeführten
Menge stets eine konstante Menge gleicher Zusammensetzung ergibt, gleichgültig, welchen
Anteil der Zweigstrom an der Gesamtmenge hat. Der Regelvorgang bei der Einstellung
spielt sich folgendermaßen ab. Zunächst bleibt der Pulverbehälter von den Gasleitungen
abgeschlossen, und die Gasströme werden zwecks Erreichung der erforderlichen Verhältnisse
an der Verbrennungsstelle genau eingeregelt; um zu vermeiden, daß infolge der
hierauf einsetzenden Förderung des Materials der dazu dienende Zweigstrom einen Druckverlust
erleidet, wodurch eine Änderung' der eingeregelten Zusammensetzung der Gase eintreten
könnte, sind Zu- und Ableitung zum μ Pulverbehiälter entsprechend dimensioniert. 8<^
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens schematisch dargestellt.
α bezeichnet das Gaszuführungsrohr, welches an seinem hinteren Ende einen Schlauchstutzen
tn für die Gaszufuhr und an seiner Mündung eine Verbrennungskammer V aus
feuerfester Masse trägt. In der Nähe des Endes des Rohres α ist an geeigneter Stelle
ein zweites Rohr b in sein Inneres eingeführt. welches an seinem anderen Ende gleichfalls
einen Schlauchstutzen c besitzt. In dieses Rohr b ist ein drittes engeres Rohr d an
geeigneter Stelle ein- und durch das Ende von b bis in die Verbrennungskammer V hindurchgeführt,
wo es in eine feuerfeste Düse η endigt. Das Rohr el besitzt einen mit dem
Daumen zu betätigenden Regulierhahn 0, vor dem sich das Rohr el in zwei Anschlußstut-
41912Ö
zen ρ und q für Preßluft oder ein anderes oxydierendes Gas oder auch ein reduzierendes
Gas teilt. Zwischen der letzterwähnten Zweigstelle der Leitungen /; und q und dem Regulierhahn
ο ist ein mit einem weiteren Hahn r versehenes Abzweigrohr e geschaffen.
Zu vorstehender Vorrichtung gehört das darunter gezeichnete Vorratsgefäß t. Dieses
hat einen dichtschließenden Deckel a mit
ίο einem engeren Stutzen / und einen Stutzen g,
dessen Durchmesser größer als derjenige von / ist. Der Stutzen / ist bis auf den
Boden des Gefäßes verlängert und endet in eine mit nach unten gerichteten Löchern ver- j
sehene Schlange v. Die Stutzen / und g des Deckels 11 werden mit den korrespondierenden
Stutzen e und c an den Gasleitungen durch j glatte Metallschläuche verbunden. I
Mit w sind Zuhaltevorrichtungen bezeich- j net, durch die das Gefäß t federnd gegen den
Deckel u gepreßt und ein luftdichter | Verschluß hergestellt wird.
Die Arbeitsweise ist die folgende:
Das Vorratsgefäß t, das natürlich beliebig j
groß und von beliebiger Form sein kann, wird etwa bis zur Hälfte mit dem gewünschten
Metall usw. in feinster Pulverform gefüllt. Nach Öffnen der Gaszufuhr durch das Rohr α
wird das Gas an der Mündungsstelle V der Verbrennungsstelle entzündet. Dann wird
unter gleichzeitigem Einströmenlassen von Preßgas durch das Rohr p, d in der Verbrennungskammer
V gewissermaßen eine Feuerstelle, jedoch nidht etwa eine aus der
Mündung des Apparates heraustretende Gebläseflamme, geschaffen, die mittels des Regulierhahnes
ο in eine ganz bestimmte Form und evtl. durch Zuführung von Sauerstoff
oder anderen Gasen durch das Rohr q auf die benötigte Temperatur bzw. auf die be-
» stimmte gewünschte Eigenschaft gebracht j wird. Nun wird der Hahn r an der Abzweigleitung
e geöffnet und damit gleichzeitig ein Teil derselben Gaszusammensetzung durch das
in dem Vorratsgefäß t befindliche Metall- | pulver geblasen. Das durch das erweiterte !
Rohr g entweichende Gasgemisch reißt kontinuierlich Metallpulver mit sich und führt
es durch das Rohr b in die Verbrennungskammer V. Da der dem Metallstaub mitführende
Teil des Gasgemisches von der gleichen Beschaffenheit ist wie der keinen Metallstaub führende Anteil, bleibt die in der |
Verbrennungskammer brodelnde Flamme un- j verändert. Aus der Mündung der Verbrennungskammer
entweicht dann .ein glühender Metalldampf, welcher sich auf den zu behandelnden
Gegenstand ohne weiteres, d. h. ohne weiteres Bindemittel und ohne daß der zu behandelnde Gegenstand angewärmt zu
werden braucht, entweder festhaftend oder abnehmbar, je nach besonderen Vorkehrungen
als homogene Schicht niederschlägt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche: e5i. Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus schmelzbaren Stoffen, die einer aus mehreren Gasströmen gespeisten Schmelzflamme durch eines dieser Gase in Pulverform zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil eines Einzelgases oder Gasgemisches abgezweigt und dem Pulverbehälter zugeleitet wird, wobei zwischen der Abzweigstelle und der Schmelzflamme ein Regelorgan eingeschaltet ist und derart wirkt, daß das zur Verbrennung kommende Gasgemisch an der Verbrennungsstelle hinsichtlich Menge und Zusammensetzung unverändert bleibt, nachdem es einmal für die jeweiligen Arbeitsverhältnisse eingestellt ist.
- 2. Ausführungsform des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasmengen und ihre Zusammen- 8g setzung so geregelt und unveränderlich1 gehalten werden, daß die bei der Verbrennung frei werdende Wärme stets in einem solchen Verhältnis zur Stoffmenge steht, daß dieser Stoff fast bis zur physikaiisch höchstmöglichen Grenze erhitzt und demgemäß über die Schmelzgrenze hinaus bis zur Verdampfung und Überhitzung gebracht werden kann.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bestehend aus einem Pulverbehälter (ti) und einer Anzahl von Gasrohrleitungen und einer Verbrennungsmuffel (V), dadurch gekennzeichnet, daß von einer Leitung abzweigend eine Zweigleitung (e) zum Pulverbehälter (11) führt und von dort mit vergrößertem Querschnitt zwecks Vermeidung von Druckverlusten als Leitung (b) zur Verbrennungsstelle (V), wobei zwischen Abzweig- und Verbrennungsstelle ein Regelorgan (0) in die Leitung (el) eingeschaltet ist.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Leitungsrohre in konzentrischer Anordnung in einer Muffel endigen, derart, daß die Flamme innerhalb der Muffel liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL59795D DE419126C (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus schmelzbaren Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL59795D DE419126C (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus schmelzbaren Stoffen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE419126C true DE419126C (de) | 1925-09-21 |
Family
ID=7279939
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL59795D Expired DE419126C (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus schmelzbaren Stoffen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE419126C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2600295A1 (de) * | 1975-01-09 | 1976-07-15 | Castolin Sa | Sicherheitsdoppelinjektorbrenner |
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- DE DEL59795D patent/DE419126C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE2600295A1 (de) * | 1975-01-09 | 1976-07-15 | Castolin Sa | Sicherheitsdoppelinjektorbrenner |
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