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DE418974C - Vorrichtung zum Naehen von Hohlsaum auf gewoehnlichen Greifernaehmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Naehen von Hohlsaum auf gewoehnlichen Greifernaehmaschinen

Info

Publication number
DE418974C
DE418974C DEG54767D DEG0054767D DE418974C DE 418974 C DE418974 C DE 418974C DE G54767 D DEG54767 D DE G54767D DE G0054767 D DEG0054767 D DE G0054767D DE 418974 C DE418974 C DE 418974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
shaft
hemstitch
needle
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG54767D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD GENNIES
Original Assignee
RICHARD GENNIES
Publication date
Priority to DEG54767D priority Critical patent/DE418974C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE418974C publication Critical patent/DE418974C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/04Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Nähen von Hohlsaum auf gewöhnlichen Greifernähmaschineno Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum \ iihen von Hohlsaum, die an Steppstichgreifern<ihmaschinen angebracht werden kann, ohne zu verhindern, daß -auf dieser auch Steppstich genäht werden kann, wenn es gewünscht wird. Die Vorrichtung besteht nur aus wenigen Teilen, die durch ein Zahnrad und Kurvenscheibe angetrieben werden und kann je nach Bedarf durch Umwechseln einer Schraube und durch Aus- oder Einrücken einer Kuppelung aus- oder eingeschaltet werden, um nach Bedarf Steppstich oder Hohlsaum nähen zu können.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung an einer gewöhnlichen Steppstichnähmaschine angebracht dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht von unten, Abb. 3 eine Vorderansicht, Abb.4 und 5 Darstellungen von Einzelteilen, Abb. 6 und 6a Ansichten des Nadelblocks B mit Stechervorrichtung, Abb.7 die Stoff schiebervorrichtung, Abb.8, 9 eine schaubildliche Ansicht des ;@ adelblockes B, Abb. io die Ansicht einer Kuppelung im gekuppelten Zustande, Abb. ioa die Ansicht der Kuppelung im entkuppelten Zustande, Abb. iob die Vorderansicht der Kuppelung, Abb: i i ein Nähbild, Abb. i2 eine besondere Darstellung des Nadelantriebes.
  • Es sei angenommen, daß eine Maschine vorliegt, bei der der Antrieb vom Schwungrad her auf eine Welle S zum Antrieb des Greifers (Abb. 2) und auf eine Welle T zum Antrieb der Vorschubvorrichtung übertragen wird, die beide unter der Grundplatte :-I an-1.#eordnet sind. Im Oberteil der Maschine wird der Antrieb in bekannter Weise auf die adelstatige 11l übertragen, die eine auf und ab gehende Bewegung erhält.
  • In eine solche bekannte Steppstichnähinaschine wird die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung auf folgende Weise eingebaut: Unter der Platte A wird neben den Wellen S und T und parallel zu ihnen eine dritte Welle a in dafür angebrachte Lager eingesetzt. Auf die Greiferwelle S wird ein Zahnrad e aufgesetzt, (las in ein Zahnrad b auf der Welle a eingreift. Auf diese Weise wird die Drehung, die die Welle S von oben her erhält, auch auf die Welle a übertragen.
  • Das Zahnrad b ist auf der einen Seite mit einer Stirnkurve c und auf der anderen Seite mit einer Mantelkurve d versehen, von denen die Kurve d zur Betätigung der Stecherv orrichtung, die Kurve c zur Betätigung der Vorschubvorrichtung dient. In der Kurve d führt sich ein Stift des bei nz gelagerten Hebels f (Abb. i und 2,) , der durch seine auf diese Weise erzeugte Hin- und Herbewegung (lie mit ihm gelenkig verbundene Stange f1 hin und her bewegt (Abb. i). Diese wiederum überträgt die Bewegung auf die Stange f=, die in einem Block 1;l befestigt ist, der an den Block B der Nadelstange 1V bei G drehbar gelagert ist, so daß die Stange mit dem Block BI um den Drehpunkt G (Abb. i und 6) eine Schwingung ausführen kann. In dem Block B1 ist die Nadel C angeordnet, die infolge der schwingenden Bewegung, die dem Block BI durch die Stange f= erteilt wird, eine etwas nach außen ausschlagende, für (las Hohlsaumnähen eigentümliche Bewegung erhält. Diese Schwingung wird der Nadel bei jedem dritten Stich erteilt. Beim ersten und zweiten Stich geht die Nadel gerade runter und erhält keine Schwingung. Der Stoff wird beim Hohlsaumnähen durch den Stoffvorschub beim ersten Stich zurückgeschoben, wobei die Nadel c einen senkrechten Stich ausführt (Abb. i i, i) ; beim zweiten Stich wird der Stoff vorgeschoben und die Nadel c führt wieder einen senkrechten Stich aus (Abb. i 1, 2) ; beim dritten Stich wird der Stoff vorgeschoben, während die Nadel c eine seitliche Schwingung ausführt (Abb. 11, 3) ; beim vierten Stich wird der Stoff vorgeschoben, wobei die Nadel c wieder einen senkrechten Stich ausführt (Abb. i 1, .4) ; auf diese Art wird die Nähweise fortgesetzt. Da die Nadelstange eine auf und ab gehende Bewegung ausführt und die Stange f2 diese Bewegung mitmachen muß, ist als Verbindung zwischen den Stangen f 1 und f 2 eine Hülse H vorgesehen, in der die Stange f= auf und ab gleiten kann (Abb. 1, 3, 12).
  • im Bloch B neben der Nadel ist an jeder Seite je ein Stecher Dl, D2 angeordnet; auf diese `'Greise bewegen sich die Stecher zwar auch auf und ab, stehen aber gegenüber der Nadel c fest.
  • Die andere Kurve c dient zum Betwegen der an der Maschine vorhandenen Welle T der Stoffschiebervorrichtung in folgender Weise: In der Kurve c führt sich ein Stift o der Stange p (Abb. 3). Diese kann in einer auf der Welle a. gelagerten und im rechten Winkel zu (fieser liegenden Hülse q gleiten, aus der der Stift o durch einen Längsschlitz heraus und in die Kurve c hineinragt. Die Stange erhält auf diese Weise eine hin und her gehende Bewegung, die durch die Kurve c gesteuert wird. Das äußere Ende der Stange p ist mit einem Stein k versehen, der durch eine Schraube k1 in verschiedenen Stellungen in einem Schlitz t eines an der Stoffschieberwelle T mit Schraube Il befestigten Hebels s eingestellt werden kann (Abb.2, 3, 7). So erhält die Welle T je nach dem Grade der Hin- und Herbewegung der Stange p eine Schwingung, wodurch die Bewegung der Vorschubvorrichtung in bekannter Weise vor sich geht. Durch die verschiedene Einstellung des Steines 1e im Schlitz t in größerer oder kleinerer Entfernung von der Welle T kann die Vor schubweite so geregelt werden, daß die Stichentfernung weiter oder enger wird. An dem Vorderende der Welle a ist ein Vorschubnocken lt befestigt, durch den in '" erbindung mit der Stoff schieberwelle T der Stoffschieberbalken beim Hohlsaumnähen durch eine an ihm befestigte und auf la gleitende Rolle R gehoben und gesenkt wird. Das Exzenter zum einfachen Nähen ist dabei ausgeschaltet. Am Zahnrad e auf der Greiferwelle S ist eine Stiftkuppelung i, vorgesehen, durch die das Zahnrad c mit der- Welle S gekuppelt werden kann, wenn Hohlsäume genäht werden sollen, und von ihr entkuppelt, wenn Steppstich genäht werden soll.
  • Der Antrieb von der Hauptwelle auf die Stofschieberwelle T wird beim gewöhnlichen ähen durch eine Kurbel bewirkt, die mit einer Schraube 1 an der Welle festgeklemmt wird (Abb.-2). Wenn Hohlsaum genäht werden soll, muß diese Schraube 1 gelöst und die Schraube Il angezogen werden, da dann der Antrieb der Stoftschieberwelle durch die Stange p von der Welle ca aus erfolgt. Zum Einstellen der Maschine zum Hohlsauinnäben ist es also nur nötig, die Schraube 1 zu lockern, herauszuziehen, in die (jffnung h einzusetzen und anzuziehen, die Kuppelung i einzurücken. Wenn dann. wieder Steppstich genäht werden soll, wird umgekehrt verfahren, das heißt die Schraube 11 wieder in die öfnung i eingesetzt.

Claims (2)

  1. PATENT-AI\TSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Nähen von Hohlsaum auf gewöhnlichen Greifernähinaschinen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: unter der Grundplatte ist eine Hilfswelle (a) gelagert, die durch ein ausrückbar es Zabnra-1 (c) der Greiferwelle (S) angetrieben wird; die Hilfswelle (a) trägt drei Kurvenscheiben: eine (d) zum seitlichen Ausschwingen des an der zwei Vorstecher tragenden Nadelstange (lV) gelagerten Nadelblockes (B1) mittels einer Hebel- und Lenkverbindung (f, f1, f2), eine zweite (c) für die wagerechte und eine dritte (dz) für die senkrechte Bewegung des Stoffschiebers, derart, daß auf zwei Vorbewegungen des Stoffes eine Rückbewegung erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieÜbertragung der Vorschubbewegung durch einen auf der Stofischiebewelle (T) lösbar befestigten Hebels (s) erfolgt, in dessen Schlitz ein Stein (k)' verstellbar festgelegt ist, der von einer von der Kurvennut (c) in einer Hülse (q) hin und her geschobenen Stange (p) getragen wird.
DEG54767D Vorrichtung zum Naehen von Hohlsaum auf gewoehnlichen Greifernaehmaschinen Expired DE418974C (de)

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DE418974C true DE418974C (de) 1925-09-17

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