DE417258C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Drahtverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer DrahtverbindungenInfo
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- DE417258C DE417258C DESCH63982D DESC063982D DE417258C DE 417258 C DE417258 C DE 417258C DE SCH63982 D DESCH63982 D DE SCH63982D DE SC063982 D DESC063982 D DE SC063982D DE 417258 C DE417258 C DE 417258C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/22—End caps, i.e. of insulating or conductive material for covering or maintaining connections between wires entering the cap from the same end
Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
Das neue Verfahren zur Herstellung elektrischer Drahtverbindungen ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtenden nach Entfernung der Isolierung gewunden (gewürgt) und in eine Metallhülse gedreht werden, auf
deren Innenwand konisches oder ähnliches Schraubengewinde vorgesehen ist, und daß
auf die Hülse eine isolierende Kappe gesetzt wird. Dementsprechend umfaßt die neue
Vorrichtung eine Metallhülse mit konischem oder ähnlichem Innengewinde sowie eine auf
der Hülse passende Isolierkappe. Die Hülse kann man beispielsweise in die Kappe verschrauben,
so daß die Hülse sich beim Einschrauben des Drahtbundes in bezug auf die Kappe nicht verdrehen kann.
Zwecks Erläuterung wird auf die beifolgende Zeichnung· hingewiesen, welche in
Abb. ι den Längsschnitt einer Vorrichtung nach der Erfindung und in Abb. 2 die Ansicht
derselben im kleineren Maßstabe veranschaulicht.
Die !,dargestellte Vorrichtung umfaßt eine
einseitig geschlossene Kupferhülse i, die auf der Innenwand konisches Schraubengewinde
aufweist. Die außen kegelförmige Hülse ι paßt in eine Isolierkappe 2. Nahe ihrem
offenen Ende ist die Hülse 1 mit Außengewinde versehen, entsprechend einem Innengewinde
der Kappe 2.
Nachdem man von den zu verbindenden Drahtenden die Isolierung entfernt hat, würgt
man diese Enden und dreht den so erhaltenen etwa zylindrischen Drahtbund 3 in die in die
Kappe 2 verschraubte Hülse 1. Hierbei ist es in gewissen Grenzen gleichgültig, wie dick
der Bund 3 ist, denn durch die Verjüngung des in der Hülse 1 vorgesehenen Gewindes
greift letzteres den Bund immer fin größerer oder kleinerer Entfernung von der Hülsenmündung.
Dadurch, daß man den Drahtbund 3 kräftig anzieht, stellt man einen innigen
Kontakt zwischen dem Gewinde und dem Bunde 3 dar, in dessen Außenseite das Gewinde
Schraubengänge einschneidet. Schließlich kann man gegebenenfalles noch Lot in die Hülse bringen und dadurch eine noch
innigere Verbindung herstellen und mit Isoliermaterial abdichten.
Beim Anziehen des Bundes 3 kann die Hülse i, sofern diese fest mit der Kappe 2
verschraubt worden ist, in letzterer sich nicht drehen. Dadurch, daß die Hülse 1 an der
Innenseite geschlossen ist, kann die beispielsweise aus Hartgummi hergestellte Kappe 2
durch die Drahtenden nicht beschädigt werden.
Durch die kegelige Gestalt des Innengewindes der Hülse 1 kann man mit einem einzigen
Modell und einer einzigen Größe dieser Hülse für die Verbindung von zwei, drei oder mehr
Drähten verschiedener Stärken auskommen. Selbstverständlich braucht das Innengewinde
der Hülse 1 nicht genau kegelförmig zu sein; es genügt, wenn das Gewinde sich
zweckentsprechend verjüngt. D. h. man könnte die Hülse 1 beispielsweise auch in zylindrischen
Abstufungen abnehmender Durchmesser ausbohren und jede Abstufung mit einem oder mehreren Schraubenwindungen
versehen.
Die Schraubenverbindung zwischen Hülse 1 und Kappe 2 kann, im Rahmen der Erfindung
durch jede sonstige Verbindung ersetzt werden, welche eine Drehung der Hülse in bezug
auf die Kappe während des Anziehens des Drahtbundes verhindert.
Dadurch, daß man die Hülse aufspaltet, kann man eine erhöhte Klemmung des Drahtbundes
in der Hülse erzielen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Drahtverbindungen, wobei die miteinander
verwürgten Leiterenden in eine < mit Innengewinde versehene Metallhülse
geschraubt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung eine Metallhülse
mit kegeligem oder ähnlichem In- I nengewinde benutzt wird. 7c
2. Klemme für elektrische Drahtverbin- | düngen mit einer in einer isolierenden
Außenkappe eingebetteten, ein Innengewinde aufweisenden Metallhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhülse mit 7;-einem
sich nach dem Kappenboden hin τ* verjüngenden, zweckmäßig konisch zulaufenden
Innengewinde versehen ist.
Abb. τ.
Abb.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL417258X | 1921-03-22 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE417258C true DE417258C (de) | 1925-08-10 |
Family
ID=19786026
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH63982D Expired DE417258C (de) | 1921-03-22 | 1922-01-27 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Drahtverbindungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE417258C (de) |
-
1922
- 1922-01-27 DE DESCH63982D patent/DE417258C/de not_active Expired
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