DE4126520C2 - - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C1/02—Reclining or easy chairs
- A47C1/022—Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts
- A47C1/023—Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts being horizontally-adjustable seats ; Expandable seats or the like, e.g. seats with horizontally adjustable parts
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/62—Thigh-rests
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60N2/80—Head-rests
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- B60N2/809—Head-rests movable or adjustable vertically slidable
- B60N2/812—Head-rests movable or adjustable vertically slidable characterised by their locking devices
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sitz, insbesondere Fahrzeugsitz, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Sitz ist aus der DE-OS 30 01 429 bekannt. Bei
diesem bekannten Sitz ist eine Einstellung der Sitztiefe, d. h.
der Länge des Sitzflächenelementes und folglich eine Anpassung
an die entsprechenden anatomischen Gegebenheiten eines
Sitzbenutzers möglich, wobei auch eine Verlängerung der
Rückenlehne durch die an sich bekannte Kopfstütze ausführbar
ist. Zwischen dem vorderseitigen Verlängerungsteil und dem
Sitzflächenelement und insbes. zwischen der Rückenlehne und der
Kopfstütze sind bei diesem bekannten Sitz Spalträume gegeben,
die den Sitzkomfort beeinträchtigen können.
Ein Sitz, insbes. Beifahrersitz, mit einer Rückenlehne und
einer an der Rückenlehne vorgesehenen Kopfstütze, die an ihrem
der Rückenlehne zugewandten unteren Endabschnitt mit einem
Verlängerungsteil ausgebildet ist, das sich von der Vorderseite
der Kopfstütze zur Rückenlehne hin erstreckt, ist aus der
DE 39 28 884 C2 der Patentinhaberin bekannt. Dort weist das
Verlängerungsteil der Kopfstütze mindestens eine nach vorne
ausgewölbte, insbes. als Nackenrolle vorgesehene Erhebung auf,
wobei die/jede Erhebung durch mindestens ein im
Verlängerungsteil der Kopfstütze ausgebildetes veränderbares
Volumen gebildet ist.
Die DE 35 32 608 C2 der Patentinhaberin offenbart einen Sitz mit
einem auf einem Auflager angeordneten, den vorderen Abschnitt
der Sitzfläche bildenden Sitzflächenelement, das mittels eines
am Sitzflächenelement vorgesehenen Einstellorgans in
Sitzlängsrichtung relativ zum Auflager verschiebbar und
neigungsverstellbar ist, wobei das Sitzflächenelement an
Lagerböcken um eine am hinteren Endabschnitt des
Sitzflächenelementes vorgesehene Schwenkachse verschwenkbar
gelagert ist und die Lagerböcke auf dem Auflager in
Sitzlängsrichtung verschiebbar angeordnet sind. Die Arretierung
der Neigungseinstellung erfolgt dort durch den Lagerböcken
zugeordnete Rastausnehmungen und die Arretierung der Sitztiefe
erfolgt durch dem Auflager zugeordnete Rastausnehmungen. Bei
diesem bekannten Sitz ist die Sitzfläche also nicht nur in der
Tiefe sondern auch in der Neigung einstellbar.
Einen Fahrzeugsitz mit einer verstellbaren Schenkelstütze
beschreibt die DE 32 26 101 A1. Dort ist ein ein- bzw.
zweiteilig ausgebildeter Polsterträger der Schenkelstütze des
Sitzes an einer Tragvorrichtung schwenkbar angebracht. Die
Tragvorrichtung ist ihrerseits längsverschiebbar auf
längsverlaufenden Trägern gelagert, die sich vom hinteren
Abschnitt des Sitzteiles nach vorne erstrecken. Zwischen dem
Polsterträger und der Tragvorrichtung ist ein den Polsterträger
gegen Schwenken lösbar sichernder Rastmechanismus vorgesehen.
Die Tragvorrichtung weist eine lösbare Haltevorrichtung auf, um
die Tragvorrichtung in jeder gewünschten Position auf den
Trägern gegen Längsverschiebung zu sichern.
Das DE-GM 19 61 405 beschreibt eine Kopfstütze für die
Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes.
Aus der US 46 93 515 ist eine Kopfstütze für einen Fahrzeugsitz
bekannt, die mit einem zungenförmigen Teil ausgebildet ist, das
sich auf der Vorderseite der Kopfstütze nach unten erstreckt.
Diese bekannte Kopfstütze ist sowohl in vertikaler als auch in
horizontaler Richtung relativ zur Rückenlehne verstellbar.
Ein Fahrzeugsitz mit einer Kopfstütze, die in bezug auf die
Rückenlehne des Sitzes in der Höhe verstellbar ist, ist aus der
FR 24 32 854 bekannt. Diese bekannte Kopfstütze ist mit einem
Nackenwulst ausgebildet, an den sich unterseitig ein
zungenförmiges Teil anschließt.
Eine Kopfstütze für einen Sitz, insbesondere für einen Fahrzeugsitz,
die mittels einer eine Höhenverstellung der Kopfstütze
gegenüber dem Sitz ermöglichenden Halteeinrichtung an der
Rückenlehne des Sitzes angebracht ist, ist aus der DE-PS 30 21 191
bekannt. Diese Kopfstütze besitzt im Querschnitt im
wesentlichen die Gestalt eines umgekehrten U, dessen vorderer
Schenkel an die Vorderseite und dessen hinterer Schenkel an die
Rückseite der Rückenlehne angrenzt, wobei mit abnehmender
Höheneinstellung der Kopfstütze die Schenkel den oberen Bereich
der Rückenlehne zunehmend umgreifen, bis in der untersten
Stellung der die Schenkel verbindende Stegbereich mit der
Oberkante der Rückenlehne in Berührung kommt.
Das DE-GM 71 01 311 offenbart eine Kopfstütze für Fahrzeugsitze
mit einem Polsterkörperträger, der verstellbar mit einem mit
der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes verbindbaren, aus mindestens
einem Stab bestehenden Halter verbunden ist. Der
Polsterkörperträger weist zwei in unterschiedlicher Höhe
angeordnete Haltekörper auf, von denen der eine Haltekörper
mindestens eine und der andere Haltekörper mindestens zwei in
Richtung von der Vorderseite zur Rückseite der Kopfstütze im
Abstand voneinander liegende auswählbare Aufnahmen für jeden
Stab des Halters besitzt.
Aus der DE-AS 10 98 380 ist ein Auflagepolster aus Schaumgummi
für Kraftfahrzeugsitze zum Unterstützen der Kniekehle und eines
Teiles des Oberschenkels bekannt, das im Querschnitt die Form
eines winklig abgebogenen Wulstes aufweist, dessen
Schenkelquerschnittsprofil sich nach den Enden zu verjüngt und
das als wahlweise verwendbares Sitzzubehörteil die obere
Sitzvorderkante übergreift. Dieses Polster wird ohne
zusätzliche Befestigungsmittel aufgelegt und ist derartig
geformt, daß sowohl die Querschnittsflächen der beiden
Wulstschenkel als auch deren maximale Höhe, von der
Winkelinnenkante aus gemessen, verschieden groß sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sitz der
eingangs genannten Art zu schaffen, der konstruktiv einfach
ausgebildet ist und der bedienungsfreundlich an die
anatomischen Gegebenheiten jedes beliebigen Sitzbenutzers
anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Sitzes sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bei einem solchermaßen ausgebildeten Sitz ist es bspw. möglich,
die Rückenlehne wunschgemäß zu verlängern bzw. in ihrer Länge
passend einzustellen, um den Sitz an die anatomischen
Gegebenheiten des jeweiligen Sitzbenutzers anzupassen.
Demselben Zweck dient es, wenn beim erfindungsgemäßen Sitz das
Verlängerungsteil in bezug auf das Sitzflächenelement
verstellbar ist.
Eine weiter verbesserte Anpassung an die anatomischen
Gegebenheiten wird erzielt, wenn bei einem solchen Sitz die
Kopfstütze in bezug auf das mindestens eine Befestigungselement
und somit in bezug auf die Rückenlehne schwenkbeweglich
vorgesehen ist. Erfindungsgemäß wird bei einem solchen Sitz
vorgeschlagen, daß die Kopfstütze an ihrer Rück- bzw.
Innenseite ein formstabiles Flächenelement aufweist, das im
Bereich des Verbindungsteiles mit einer der Anzahl
Befestigungselemente entsprechenden Anzahl von Löchern
ausgebildet ist, wobei sich durch das/jedes Loch ein
Befestigungselement mit seinem oberen Endabschnitt in das
Verbindungsteil hineinerstreckt, und daß der obere Endabschnitt
des/jedes Befestigungselementes mit zwei voneinander
beabstandeten Anschlagelementen versehen ist, zwischen welchen
das formstabile Flächenelement mit Spiel derart festgelegt ist,
daß die Kopfstütze in bezug auf die Rückenlehne verschwenkbar
ist. Ein derartiger Sitz ist konstruktiv einfach ausgebildet,
was sich auf seine Herstellungskosten vorteilhaft auswirkt.
Wenn das zungenförmige Teil und das/jedes Befestigungselement
der Kopfstütze bzw. die Rückenlehnen-Ausnehmung mit ihrer
Grundfläche derart ausgebildet sind, daß die Kopfstütze in
jeder Höheneinstellung mit einem Abschnitt der Innen- bzw.
Rückseite des zungenförmigen Teiles an der Grundfläche der
Rückenlehnen-Ausnehmung anliegt, ergibt sich eine enge Anlage
des zungenförmigen Teiles an der Grundfläche der Rückenlehnen-Ausnehmung,
wodurch zwischen den genannten Teilen ein Spalt
vermieden wird, in welchem sich Staubpartikel oder andere
Teilchen ansammeln könnten. Demselben Zweck, d. h. einer
Vermeidung eines Spaltes zwischen dem zungenförmigen Teil der
Kopfstütze und der Rückenlehnen-Ausnehmung dient es, wenn das
zungenförmige Teil der Kopfstütze in jeder Höheneinstellung der
Kopfstütze mit einem zum schneidenförmigen Rand benachbarten
Flächenabschnitt des formstabilen Flächenelementes gegen die
elastisch nachgiebige Grundfläche der Rückenlehnen-Ausnehmung
drückt.
Durch den rückseitigen schneidenförmigen Rand des
zungenförmigen Teils des Verlängerungsteiles für das
Sitzflächenelement ergibt sich ein quasi kontinuierlicher
Übergang zum Verlängerungsteil, d. h. zum zungenförmigen Teil
hin. Spalte, in welchen sich - wie bereits oben erwähnt -
Staubpartikel oder andere Teilchen ungewollt ansammeln würden,
werden hierdurch vermieden.
Ein einfach herzustellender Sitz ergibt sich, wenn das
Verlängerungsteil für das Sitzflächenelement ähnlich wie die
weiter oben beschriebene Kopfstütze des erfindungsgemäßen
Sitzes an seiner Unter- bzw. Innenseite ein formstabiles
Flächenelement aufweist, von welchem im Bereich des
Verbindungsteiles das mindestens eine Befestigungselement starr
wegsteht. Das besagte formstabile Flächenelement kann in
einfacher Weise mit einem von einem Bezug bedeckten
hinterschäumten Polsterteil kombiniert sein.
In der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Sitzes in seiner nicht
verlängerten Betriebsstellung,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Sitzes in Blickrichtung des
Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 den Vorderabschnitt des Sitzflächenelementes des
Sitzes in Blickrichtung des Pfeiles III in Fig. 2
von oben,
Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht des
Sitzes, wobei sowohl das Sitzflächenelement als
auch die Rückenlehne in ihrer verlängerten
Betriebsstellung gezeichnet sind,
Fig. 5 eine Vorderansicht des Sitzes gemäß Fig. 4 in
Blickrichtung des Pfeiles V,
Fig. 6 den Vorderabschnitt des Sitzflächenelementes in
Blickrichtung des Pfeiles VI in Fig. 5, d. h. von
oben,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Sitzes, wobei die nicht
verlängerte und die verlängerte Betriebsstellung
des Sitzflächenelementes sowie der Rückenlehne
gemeinsam dargestellt sind,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung der Kopfstütze des Sitzes
gem. Fig. 1 bis 7, und
Fig. 9 eine Schnittdarstellung des Verlängerungsteiles des
Sitzflächenelementes des Sitzes gem. Fig. 1 bis
7.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen einen Sitz 10, der insbes. für
Fahrzeuge vorgesehen ist. Der Sitz 10 weist ein
Sitzflächenelement 12 und eine Rückenlehne 14 auf. Die
Rückenlehne 14 ist mit dem Sitzflächenelement 12 mittels
geeigneter Verbindungsorgane 16 schwenkbeweglich verbunden. Das
Sitzflächenelement 12 weist ein Verlängerungsteil 18 auf, mit
dem das Sitzflächenelement 12 in der Sitztiefe, d. h. in
Längsrichtung des Sitzes 10 wunschgemäß einstellbar ist. Die
Rückenlehne 14 ist mit einer Kopfstütze 20 ausgebildet, mit
welcher die Rückenlehne 14 in ihrer Länge d. h. Höhe wunschgemäß
einstellbar ist.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die Rückenlehne 14 an ihrem
oberen Abschnitt vorderseitig eine Ausnehmung 22 aufweist. Die
Ausnehmung 22 ist in Richtung zum Sitzflächenelement 12 hin
konisch verjüngt ausgebildet und geht in einem mittleren
Bereich der Rückenlehne 14 absatzlos - bei 24 - in die
Rückenlehnen-Vorderfläche 26 über.
Fig. 8 zeigt, daß die Kopfstütze 20 ein zungenförmiges Teil 28
aufweist, das mit einem der Rückenlehnen-Ausnehmung 22 im
Längsprofil entsprechenden Längs- bzw. Querschnittsprofil
ausgebildet ist. Der untere Endabschnitt des zungenförmigen
Teiles 28 ist mit einem schneidenförmigen Rand 30 gestaltet.
Die Kopfstütze 20 weist an ihrer Rück- bzw. Innenseite ein
formstabiles Flächenelement 32 auf, das derart L-förmig
gestaltet ist, daß sich an das zungenförmige Teil 28 oberseitig
nach hinten ein Verbindungsteil 34 anschließt. Das
zungenförmige Teil 28 und das Verbindungsteil 34 können ein
Schaummaterial aufweisen, wobei ein Bezug 36 die Kopfstütze
20 bedeckt.
Das formstabile Flächenelement 32 weist mindestens ein Loch 38
- vorzugsweise zwei voneinander beabstandete Löcher 38 - auf,
durch welche sich stangenförmige Befestigungselemente 40 mit
ihrem einen Endabschnitt 42 hindurch in das Verbindungsteil 34
erstrecken. Das/jedes Loch 38 ist als Langloch ausgebildet. Am
besagten Endabschnitt 42 jedes Befestigungselementes 40 sind
voneinander beabstandet zwei Anschlagelemente 44 fixiert, bei
denen es sich z. B. um einseitig offene Federringe handeln kann.
Zwischen den beiden Anschlagelementen 44 ist das formstabile
Flächenelement 32 derart mit Spiel festgelegt, daß die
Kopfstütze 20 in bezug auf die Befestigungselemente 40 und
folglich in bezug auf die Rückenlehne 14 des Sitzes 10
innerhalb bestimmter Grenzen um eine Querachse verschwenkbar
ist, wie bspw. aus Fig. 7 ersichtlich ist.
Die Kopfstütze 20 erstreckt sich mit ihren
Befestigungselementen 40 in bzw. durch Lagerorgane 46, welche
in der Rückenlehne 14 befestigt sind.
Das Sitzflächenelement 12 ist an seinem vorderen Abschnitt
oberseitig mit einer abgestuften Abflachung 48 ausgebildet,
entlang welcher das Verlängerungsteil 18 zur Einstellung einer
gewünschten Sitztiefe des Sitzes 10 verstellbar ist. Aus Fig. 9
ist ersichtlich, daß das Verlängerungsteil 18 ähnlich wie die
Kopfstütze 20 mit einem zungenförmigen Teil 50 ausgebildet ist,
an das sich vorderseitig nach unten ein Verbindungsteil 52
anschließt. Auf der Unter- bzw. Innenseite des
Verlängerungsteiles 18 ist ein formstabiles Flächenelement 54
vorgesehen, von welchem im Bereich des Verbindungsteiles 52
mindestens ein Befestigungselement 56 bzw. vorzugsweise zwei
voneinander beabstandete und zueinander parallele
Befestigungselemente 56 wegstehen. Die Befestigungselemente 56
sind zum zungenförmigen Teil 50 bzw. zu dessen Unterseite
parallel orientiert. Das zungenförmige Teil 50 ist rückseitig
mit einem schneidenförmigen Rand 58 ausgebildet.
Mit der Bezugsziffer 60 ist in Fig. 9 ein dem Lagerorgan 46 für
die Kopfstütze 20 ähnliches Lagerorgan für das
Verlängerungsteil 18 bzw. das zugehörige Befestigungselement 56
bezeichnet. Es sind vorzugsweise zwei Lagerorgane 60 im
Sitzflächenelement 12 befestigt.
Das Verlängerungsteil 18 kann wie die Kopfstütze 20 als
hinterschäumtes Polsterteil ausgebildet sein. Entsprechend
können das Sitzflächenelement 12 und die Rückenlehne 14 als
hinterschäumte Polsterteile ausgebildet sein.
In den Figuren sind gleiche Einzelheiten jeweils mit denselben
Bezugsziffern bezeichnet.
Claims (7)
1. Sitz, insbes. Fahrzeugsitz, mit einem Sitzflächenelement
(12) und einer Rückenlehne (14), wobei der Sitz (10) mit
einer von der Rückenlehne (14) oberseitig wegstehenden
Kopfstütze (20) und mit einem vom Sitzflächenelement
(12) vorderseitig wegstehenden Verlängerungsteil (18)
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlehne (14) an ihrem oberen Abschnitt
vorderseitig mit einer Ausnehmung (22) ausgebildet ist,
daß die Kopfstütze (20)
ein zungenförmiges Teil (28) mit einem der
Ausnehmung (22) im Profil entsprechenden
Querschnittsprofil
aufweist, wobei vom
zungenförmigen Teil (28) oberseitig ein Verbindungsteil
(34) nach hinten wegsteht, von welchem zum zungenförmigen
Teil (28) zumindest annähernd parallel und von diesem
beabstandet mindestens ein in der Rückenlehne (14)
festlegbares Befestigungselement (40) nach unten ragt,
daß das Sitzflächenelement (12) an seinem vorderen
Abschnitt oberseitig mit einer Abflachung
(48) ausgebildet ist, und daß das Verlängerungsteil (18)
ein zungenförmiges Teil (50) mit einem an die
Abflachung (48) angepaßten Querschnittsprofil aufweist,
wobei vom zungenförmigen Teil (50) vorderseitig ein
Verbindungsteil (52) nach unten steht, von welchem zum
zungenförmigen Teil (50) zumindest annähernd parallel und
von diesem beabstandet mindestens ein im
Sitzflächenelement (12) verschiebbar geführtes,
festlegbares Befestigungselement (56) nach hinten ragt.
2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlehnen-Ausnehmung (22) in Richtung zum Sitzflächenelement (12) hin konisch
verjüngt ausgebildet ist und im mittleren Bereich der Rückenlehne (14) absatzlos
(bei 24) in die Rückenlehnen-Vorderfläche (26) übergeht und daß die Kopfstütze
(20) einen unterseitigen schneidenförmigen Rand (30) aufweist.
3. Sitz nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kopfstütze (20) in bezug
auf das mindestens eine Befestigungselement (40) und
somit in bezug auf die Rückenlehne (14) schwenkbeweglich
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (20) an ihrer Rück- bzw. Innenseite
ein formstabiles Flächenelement (32) aufweist, das im
Bereich des Verbindungsteiles (34) mit einer der Anzahl
Befestigungselemente (40) entsprechenden Anzahl von
Löchern (38) ausgebildet ist, wobei sich durch das/jedes
Loch (38) ein Befestigungselement (40) mit seinem oberen
Endabschnitt (42) in das Verbindungsteil (34)
hineinerstreckt und der obere Endabschnitt (42) des/jedes
Befestigungselementes (40) mit zwei voneinander
beabstandeten Anschlagelementen (44) versehen ist,
zwischen welchen das formstabile Flächenelement (32) mit
Spiel derart festgelegt ist, daß die Kopfstütze (20) in
bezug auf die Rückenlehne (14) verschwenkbar ist.
4. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zungenförmige Teil (28) und das/jedes
Befestigungselement (40) der Kopfstütze (20) bzw. die
Rückenlehnen-Ausnehmung (22) mit ihrer Grundfläche derart
ausgebildet sind, daß die Kopfstütze (20) in jeder ihrer
Höheneinstellungen mit einem Abschnitt der Innen- bzw.
Rückseite des zungenförmigen Teiles (28) an der
Grundfläche der Rückenlehnen-Ausnehmung (22) anliegt.
5. Sitz nach Anspruch 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zungenförmige Teil (28) der Kopfstütze (20) in
jeder Höheneinstellung der Kopfstütze (20) mit einem zum
schneidenförmigen Rand (30) benachbarten Flächenabschnitt
des formstabilen Flächenelementes (32) gegen die
elastisch nachgiebige Grundfläche der Rückenlehnen-
Ausnehmung (22) drückt.
6. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzflächenelement-Abflachung (48) abgestuft und das zungenförmige Teil (50) des Verlängerungsteils (18) rückseitig mit einem
schneidenförmigen Rand (58) ausgebildet ist.
7. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verlängerungsteil (18) an seiner Unter- bzw.
Innenseite ein formstabiles Flächenelement (54) aufweist,
von welchem im Bereich des Verbindungsteiles (52) das
mindestens eine Befestigungselement (56) starr wegsteht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4126520A DE4126520A1 (de) | 1991-08-10 | 1991-08-10 | Sitz, insbes. fahrzeugsitz |
Applications Claiming Priority (1)
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DE4126520A DE4126520A1 (de) | 1991-08-10 | 1991-08-10 | Sitz, insbes. fahrzeugsitz |
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DE4126520A1 DE4126520A1 (de) | 1993-02-11 |
DE4126520C2 true DE4126520C2 (de) | 1993-05-13 |
Family
ID=6438079
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE4126520A Granted DE4126520A1 (de) | 1991-08-10 | 1991-08-10 | Sitz, insbes. fahrzeugsitz |
Country Status (1)
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