DE4121667A1 - Flaschenreinigungsmaschine - Google Patents
FlaschenreinigungsmaschineInfo
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flaschenreinigungsmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Gattungsgemäße Flaschenreinigungsmaschinen besitzen ein mit
Flaschenkörben bestücktes Transportband, das die Flaschen
z. B. an unterschiedlichen Reinigungsvorrichtungen vorbei
aber auch durch Bäder hindurch führt. Die Belieferung des
Bandes mit verschmutzten Flaschen erfolgt automatisch durch
eine zyklisch arbeitende Flascheneinschubvorrichtung. Diese
kann z. B. mit umlaufenden Mitnehmerfingern ausgerüstet
sein, die die angelieferten Flaschen über eine geeignete
Führungsschiene in die Flaschenkörbe schiebt. Nach der Rei
nigung schließlich sorgt eine weitere Vorrichtung für die
Flaschenausgabe. Auch diese Vorrichtung arbeitet zyklisch.
Umlaufende Fingerabholer empfangen die in einer bestimmten
Position des Transportbandes aus den Körben freigegebenen
Flaschen und senken diese entlang einer Führungsschiene auf
ein Transportband ab.
Herkömmliche Flaschenreinigungsmaschinen arbeiten mit einem
Hauptantrieb, der sowohl das Transportband als auch die
Flascheneinschub- und die Flaschenausgabevorrichtungen
treibt. Die Synchronisierung der Vorrichtungen erfolgt über
eine starre Kupplung. Ein derartiger gemeinsamer Antrieb
hat eine Reihe von Nachteilen. Zum einen sind aufwendige
Kraftübertragungseinrichtungen notwendig, zum anderen müs
sen bei Reparaturen bzw. Wartungsarbeiten an einzelnen Ma
schinenelementen gegebenenfalls mühsame Entkupplungs- und
nach Abschluß der Arbeiten Einkupplungsmanöver vorgenommen
werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dar über den
alles gemeinsam antreibenden Hauptantrieb keine selektive
Gestaltung einzelner Bewegungszyklen, z. B. das gebremste
Absenken des Flaschenausgabefingers, möglich ist. Hierfür
muß eine aufwendige Kinematik vorgesehen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Fla
schenreinigungsmaschine vorzusehen, deren Synchronantrieb
eine leichtere Wartung der Maschine erlaubt und darüber
hinaus eine differenziertere Steuerung der einzelnen Bewe
gungszyklen ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merk
male des Anspruches 1. Die erfindungsgemäße Flaschenreini
gungsmaschine enthält danach einen Synchronantrieb mit meh
reren Antriebseinheiten, von denen jeweils eine eines der
Bewegungselemente Transportband, Flascheneinschub- und
-ausgabevorrichtung separat antreibt oder von denen eine
Antriebseinheit zwei der genannten Bewegungselemente ge
meinsam und eine weitere Antriebseinheit das verbleibende
dritte Element alleine antreibt. Ein Regelkreis, bestehend
aus Steuereinheit und Bewegungsmeßvorrichtungen sorgt da
für, dar die Antriebseinheiten abgestimmt arbeiten. Die Be
wegungsmeßvorrichtungen leiten in Abhängigkeit von direkt
oder indirekt ermittelten bestimmten Betriebspositionen der
Bewegungselemente Steuersignale an die Steuereinheit. In
Abhängigkeit von den empfangenen Signalen steuert diese
Einheit dann die Leistung der Antriebseinheiten.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß
als Antriebseinheiten rotierende Elektromotoren eingesetzt
werden. In einer weiteren Ausgestaltung werden die Elektro
motoren bzw. die von ihnen betätigten Wellen der Einschub- und/oder
Ausgabevorrichtung mit Inkrementalgebern als Bewe
gungsmeßvorrichtungen gekoppelt. Vorteilhaft werden Inkre
mentalgeber mit nicht linearer Teilung eingesetzt, um ein
so vorgegebenes Geschwindigkeitsprofil zu erreichen. Die
Steuereinheit kann dann laufend oder in bestimmten Inter
vallen die Winkelposition der Elektromotoren abfragen. Bei
bekannter Getriebeübersetzung der Elektromotoren lassen
sich aus den Winkelangaben dann ohne weiteres die Posi
tionen der Bewegungselemente ermitteln. Als Bewegungstakt
soll im folgenden jeweils ein Zyklus der Flascheneinschub- und
der Flaschenausgabevorrichtung bzw. der Vorschub des
Transportbandes um einen Flaschenkorb verstanden werden. In
Abhängigkeit von der ermittelten Betriebsposition der
einzelnen Bewegungselemente innerhalb eines Taktes werden
die Antriebseinheiten dann durch die Steuereinheit aufein
ander abgestimmt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, an
stelle oder neben den Inkrementalgebern Bewegungssensoren
vorzusehen, die den jeweiligen Bewegungselementen direkt
zugeordnet sind. So ist es z. B. denkbar, ein fotoelektrisch
anregbares Element im Flascheneinschubbereich vorzusehen,
das die Stellung des Mitnehmerfingers in einer bestimmten
Position registriert. Diese Position könnte z. B. einer
Stellung des Mitnehmerfingers während des Einschiebens der
Flasche in den Flaschenkorb entsprechen. Es ist möglich,
einen weiteren, dem Transportband zugeordneten Bewegungs
sensor vorzusehen, der beispielsweise angeregt wird, wenn
sich ein Flaschenkorb in Einschubposition befindet. Der
Vorteil einer derartigen Meßeinrichtung besteht darin, daß
sich z. B. Flascheneinschubvorrichtung und Transportband,
aber selbstverständlich in gleichem Maße auch das Trans
portband und die Flaschenausgabevorrichtung ohne direkte
Inaugenscheinnahme von einem entfernten Steuerpult in Syn
chronstellung bringen lassen. Dies ist insbesondere bei
einer erneuten Inbetriebnahme nach z. B. Wartungs- oder Re
paraturarbeiten vorteilhaft.
Die in herkömmlichen Flaschenreinigungsmaschinen vorgese
hene starre Kupplung wird in der erfindungsgemäßen Anlage
durch eine Steuereinheit ersetzt, die die Antriebseinheiten
für den Flascheneinschub und für die Flaschenausgabe takt
synchron in bezug auf den Vorschub des Transportbandes
steuert. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfin
dung sieht vor, daß die Steuereinheit unter Wahrung der
Taktsynchronizität für die Geschwindigkeit der Antriebs
einheiten der Flascheneinschub- und/oder der Flaschenaus
gabevorrichtung innerhalb eines Bewegungszyklus unter
schiedliche Werte vorgibt. So ist es z. B. denkbar, mit
einer derartig ausgestalteten Steuereinheit dem Fingerab
holer der Flaschenausgabevorrichtung innerhalb eines Bewe
gungszyklus unterschiedliche Bahngeschwindigkeiten vorzu
geben. Praktisch kann dies z. B. mit einem mit der Welle der
Ausgabevorrichtung gekoppelten Inkrementalgeber mit nicht
linearer Teilung verwirklicht werden. Auf diese Weise läßt
sich z. B. die vom Transportband freigegebene Flasche in
einer abgebremsten Bewegung absenken. In Grenzen ist ein
derartiger, z. B. selektiv abgebremster Bewegungszyklus der
Flaschenausgabevorrichtung schon bei herkömmlichen Fla
schenreinigungsmaschinen, die mit einem Hauptantrieb
arbeiten, möglich. Bei derartigen Anlagen muß jedoch eine
aufwendige Kinematik vorgesehen werden, mit der sich auch
nicht alle möglicherweise wünschenswerten Bewegungsabläufe
darstellen lassen.
Die erfindungsgemäße Flaschenreinigungsmaschine arbeitet
mit einem Synchronantrieb, der sich mit verhältnismäßig ge
ringem konstruktivem Aufwand bewerkstelligen läßt; darüber
hinaus ermöglicht der Synchronantrieb, wie insbesondere die
letztgenannte Ausgestaltung der Erfindung zeigt, eine pro
blemlose flexible Steuerung einzelner Bewegungsabläufe.
Die Erfindung soll im folgenden anhand einer schematischen
Darstellung eines Ausführungsbeispieles für eine Flaschen
reinigungsmaschine näher erläutert werden.
Die in der Abbildung gezeigte Flaschenreinigungsmaschine 10
enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit nur diejenigen
Maschinenbestandteile, die zum Verständnis der Erfindung
notwendig sind. Alle Reinigungsvorrichtungen etc. wurden
weggelassen.
Über eine Zuführeinrichtung 11 gelangen die zu reinigenden
Flaschen in den Wirkungsbereich einer Flaschenein
schubvorrichtung 12. Die Flascheneinschubvorrichtung 12
besteht aus einem Elektromotor 13, der über ein nachge
schaltetes Getriebe Mitnehmerfinger 14 umlaufend antreibt.
Die Mitnehmerfinger 14 heben die durch die Einrichtung 11
herangeführten Flaschen an und befördern sie entlang einer
Führungsschiene 15 in Flaschenkörbe 16, die an einem Trans
portband 17 befestigt sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind die Flaschenkörbe nur im Bereich der Fla
schenaufnahme und im Bereich der Flaschenausgabe darge
stellt.
In den Flaschenkörben 16 werden die verschmutzten Flaschen
mit dem Transportband 17 durch die einzelnen, ebenfalls
nicht gezeigten Reinigungszonen in der Flaschenreini
gungsmaschine geführt. Das Transportband 17 wird von einem
Elektromotor 18 über eine Welle 19 und Getriebe 20 bewegt.
In der Abbildung ist nur ein Getriebe 20 dargestellt,
tatsächlich müssen in Abhängigkeit von der Länge des
Transportbandes mehrere Getriebe vorgesehen werden. Eben
falls weggelassen wurden Umlenkrollen und sonstige Füh
rungen des Transportbandes.
Nach erfolgter Reinigung werden die Flaschen in einen
Ausgabebereich 21 geführt, in dem sie aus den unten offenen
Flaschenkörben 16 herausfallen und in Eingriff mit einer
Flaschenausgabevorrichtung 22 gelangen. Die Flaschenausga
bevorrichtung 22 besitzt einen Fingerabholer 23, der die
herausgleitenden Flaschen abgestützt entlang eines
Führungsprofiles 24 auf einen Ausgabetisch 25 absenkt. Die
auf dem Ausgabetisch 25 abgesetzten Flaschen werden durch
eine Vorwärtsbewegung des bewegbar gelagerten Führungspro
files 24 auf ein Förderband 26 geschoben. Fingerabholer 23
und Führungsprofil 24 werden durch einen Elektromotor 27
bewegt.
Die notwendige Abstimmung der Elektromotoren 13, 18 und 27
erfolgt über einen Regelkreis 30. Der Regelkreis 30 enthält
eine zentrale Steuereinheit 31, die die Elektromotoren 13,
18, 27 über ihnen zugeordnete Leistungsregler 32 bis 34,
z. B. veränderliche Widerstände, steuert. Die Steuereinheit
31 ist weiterhin auf ihrer Eingabeseite mit Bewegungsmeß
vorrichtungen verbunden. Die Bewegungsmeßvorrichtungen kön
nen einerseits mit den Elektromotoren verbundene Inkremen
talgeber 35a-c oder aber auch Bewegungssensoren, z. B. fo
toelektrische Sensoren, 36a, b sein. Selbstverständlich
können die Inkrementalgeber auch andernorts, z. B. an der
Einschub- bzw. Ausgabewelle vorgesehen werden. Es ist
weiterhin möglich, Inkrementalgeber mit linearer bzw. nicht
linearer Teilung einzusetzen. Aus Gründen der Über
sichtlichkeit wurden die zur Flaschenausgabevorrichtung
führenden diesbezüglichen Signalleitungen nicht darge
stellt.
Aus den Angaben der Bewegungsmeßvorrichtungen 35a bis c
bzw. 36a, b ermittelt die Steuereinheit 31 zu einem be
stimmten Zeitpunkt Ist-Positionen des Transportbandes bzw.
der Flascheneinschub- oder -ausgabevorrichtungen. Diese
Ist-Positionen werden mit jeweiligen vorgegebenen Soll-
Positionen verglichen und eine eventuelle Abweichung
ermittelt. Diese Abweichung wird dann bei der Ansteuerung
der Elektromotoren berücksichtigt.
Wie oben bereits ausgeführt, besteht eine Funktion der
Steuereinheit 31 in der Synchronisierung der Elektromotoren
13, 18, 27. Daneben kann die Steuereinheit aber weiterhin
so ausgebildet sein, daß sie einzelnen Elektromotoren, z. B.
dem Antrieb 27 der Flaschenausgabevorrichtung 22, innerhalb
eines Taktes unterschiedliche Winkelgeschwindigkeiten vor
gibt. Praktisch könnte dies bedeuten, daß der Fingerabholer
23 aus seiner Empfangsposition mit zunächst hoher, dann zu
nehmend reduzierter Geschwindigkeit auf den Ausgabetisch 25
abgesenkt wird. Die Rückführung des Fingerabholers 21 er
folgt dann wieder mit erhöhter Geschwindigkeit.
Es wird deutlich, daß bei einer Begrenzung lediglich durch
die Taktzeit sehr viele Ausgestaltungsmöglichkeiten für den
Bewegungszyklus des Fingerabholers zur Verfügung stehen. Es
läßt sich also z. B. problemlos eine Anpassung an unter
schiedliche Flaschenformen bzw. -gewichte vornehmen. Eine
entsprechende Steuerung läßt sich selbstverständlich auch
für den Flascheneinschub vorsehen. Hier wäre es z. B. sinn
voll, die Flaschen zunächst mit reduzierter Geschwindigkeit
von der Zuführeinrichtung 11 abzuheben, dann beschleunigt
entlang der Führung 15 zu bewegen und schließlich während
des Einschiebens in den Flaschenkorb 16 die Geschwindigkeit
wieder zu reduzieren. Es wird deutlich, daß eine nahezu un
begrenzte Anzahl von Variationsmöglichkeiten zur Verfügung
steht, die eine problemlose Anpassung der Flaschen
reinigungsmaschine an viele eventuell auftretende Probleme
ermöglicht.
Ein derartiges Problem kann z. B. ein Störfall im Bereich
des Flascheneinschubs bzw. Ausgabe sein. Im Fall von z. B.
Glasbruch schaltet eine Überlaststeuerung die Flaschen
reinigungsmaschine insgesamt ab. In der erfindungsgemäßen
Anlage kann der betroffene Einzelantrieb nun separat so
gefahren werden, daß sich die Störung beseitigen läßt.
Dies führt dann allerdings dazu, daß sich das entsprechende
Bewegungselement nicht mehr in Synchronstellung mit dem
Transportband befindet. Hier reicht es nun aus, den asyn
chronen Einzelantrieb so anzusteuern, daß das von ihm betä
tigte Bewegungselement wieder eine Synchronposition ein
nimmt, und dann die gesamte Anlage wieder anlaufen zu las
sen. Die Ermittlung der Synchronposition und die Rück
kopplung mit der Steuereinheit geschieht über die Bewe
gungsmeßvorrichtungen.
Claims (8)
1. Flaschenreinigungsmaschine mit einem Endlostransport
band für Flaschen, das durch die Reinigungszonen in
der Maschine geführt ist, sowie einer das Transport
band beliefernden, zyklisch arbeitenden Einschubvor
richtung für die zu reinigenden Flaschen, einer vom
Transportband belieferten, zyklisch arbeitenden Fla
schenausgabevorrichtung und mit einem Synchronantrieb,
über den die Geschwindigkeit des Transportbandes und
die Bewegungszyklen der Einschub- und Ausgabevor
richtungen miteinander koordinierbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Synchronantrieb mehrere
Antriebseinheiten (13, 18 und 27) enthält, von denen
jeweils eine eines der Bewegungselemente Transportband
(17), Einschub- (12) und Ausgabevorrichtung (22)
separat antreibt oder von denen eine Antriebseinheit
zwei der genannten Bewegungselemente gemeinsam und
eine weitere Antriebseinheit das verbleibende dritte
Element alleine antreibt, der Synchronantrieb weiter
hin eine Steuereinheit (31) aufweist, über die die
Antriebseinheiten (13, 18 und 27) gesteuert werden und
schließlich mit der Steuereinheit (31) verbundene
Bewegungsmeßvorrichtungen (35a-c und 36a, b) vorge
sehen sind, die der Steuereinheit (31) in Abhängigkeit
von direkt gemessenen oder aus geeigneten Meßwerten
ermittelten, bestimmten Betriebspositionen der Bewe
gungselemente (17, 12, 22) Steuersignale geben.
2. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Antriebseinheiten (13, 18, 27)
rotierende Elektromotoren vorgesehen sind.
3. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer der Elektromoto
ren (13, 18, 22) bzw. die von ihnen betätigte Ein
schub- und/oder Ausgabewelle mit Inkrementalgebern
(35a-c) gekoppelt ist.
4. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Inkrementalgeber eine nicht
lineare Teilung aufweisen.
5. Flaschenreinigungsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Fla
scheneinschubs und/oder der Flaschenausgabe Sensoren
(36b) vorgesehen sind, die durch vorher bestimmte
Stellungen des Transportbandes (17) anregbar sind.
6. Flaschenreinigungsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Fla
scheneinschubs und/oder der Flaschenausgabe Sensoren
(36a) vorgesehen sind, die durch vorher bestimmte
Stellungen der Flascheneinschubvorrichtung (12) bzw.
der Flaschenausgabevorrichtung (22) anregbar sind.
7. Flaschenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit
(31) die Antriebseinheiten (13, 27) für den Fla
scheneinschub und für die Flaschenausgabe taktsynchron
in bezug auf den Vorschub des Transportbandes (17)
steuert.
8. Flaschenreinigungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (31) die An
triebseinheiten (13, 27) des Flascheneinschubs
und/oder der Flaschenausgabe innerhalb eines Bewe
gungszyklus mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
steuert.
Priority Applications (1)
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DE19914121667 DE4121667C2 (de) | 1991-06-29 | 1991-06-29 | Flaschenreinigungsmaschine |
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DE19914121667 DE4121667C2 (de) | 1991-06-29 | 1991-06-29 | Flaschenreinigungsmaschine |
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DE4121667A1 true DE4121667A1 (de) | 1993-01-07 |
DE4121667C2 DE4121667C2 (de) | 1998-01-29 |
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Country Status (1)
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ORTMANN + HERBST MASCHINEN- UND ANLAGENBAU GMBH, 2 |
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8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CROWN SIMPLIMATIC ORTMANN + HERBST MASCHINEN- UND |
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8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |