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DE410851C - Schuettelrutschenantrieb - Google Patents

Schuettelrutschenantrieb

Info

Publication number
DE410851C
DE410851C DEH96125D DEH0096125D DE410851C DE 410851 C DE410851 C DE 410851C DE H96125 D DEH96125 D DE H96125D DE H0096125 D DEH0096125 D DE H0096125D DE 410851 C DE410851 C DE 410851C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
movement
ropes
motor
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH96125D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hinselmann Geb GmbH
Original Assignee
Hinselmann Geb GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hinselmann Geb GmbH filed Critical Hinselmann Geb GmbH
Priority to DEH96125D priority Critical patent/DE410851C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE410851C publication Critical patent/DE410851C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Sch'üttelrutschenantrieb. Für eine vollkommene Schüttelrutschenbewegung bestehtwie bei derSchwingerinnenförderung im allgemeinen dieForderung, den Rückwärtsgang der Rutsche möglichst in der Zeit zu vollenden, in der das beim Hingang durch entsprechendeBeschleunigung mit kinetischer Energie aufgeladene Fördergut unter Durchbrechung des Reibungsschlusses nach vorn selbsttätig weiterschießt, bis durch die unter dem keibungsschluß der Bewegung zwischen Gut und Rutsche geleistete Bremsarbeit das positive Arbeitsvermögen des Fördergutes aufgezehrt ist. Bei dem im Laufe der praktischen Entwickelung im Bergbau außerordentlich lang und damit schwer gewordenen Schüttelrutschen läßt sich nun diese Forderung nicht mehr erfüllen, da dies einmal Kräfte verlangt, die durch die Verbindung innerhalb des Rutschengestänges nicht mehr mit Sicherheit übertragen werden können, und andererseits Motoren von einer außerordentlichen Leistungsfähigkeit, d. h. bei den unmittelbar angreifenden Kolbenmotoren solche von entsprechend großer Kolbenfläche. Man hat sich deshalb damit abfinden müssen, daß der Rückhub langsamer vor sich geht, so daß das Fördergut relativ zurRutsche zur Ruhe kommt und damit ein Stück nach rückwärts (aufwärts) mitgenommen wird, das so eine negative Förderung darstellt. Man kann diese Förderung treffend mit »Pilgersclirittförderutig« bezeichnen. Die Erfindung beruht auf dem Leitgedanken, diesen durch die gesamten Verhältnisse erzwungenen Ausweg planmäßig auszugestalten, indem ein Schüttelrutschenmotor von einer zum Rückziehen oder Anheben der Rutsche samt Gut genügenden Leistung benutzt wird, der so durch ein Zwischengeschirr mit der Rutsche verbunden wird, daß er im Anfang der Bewegung unter starker Übersetzung die Rutsche mitnimmt, während im weiteren Zerlauf des Rückganges der Motor unmittelbar, d. h. ohne Übersetzung, die Rutsche nach oben zieht. Auf diese Weise wird inn ersten Teil des Rückganges, wo das beschleunigte Fördergut noch selbständig weitergleitet, die Rutsche unter entsprechend starker Rückwärtsbeschleunigung mitgenommen, während nach Erreichen der relativen Ruhe zwischen Gut und Rutsche der .Motor die Rutsche samt Gut nur noch auf die dem vorgesehenen Freifallhub entsprechende Höhe anhebt. Diese Anordnung hat auch noch den Vorzug, daß am Ende des Hinganges, wo zwecks Durchbrechung des Reibungsschlusses die Rutsche stark verzögert werden muß, die hierzu erforderlichenKräfte infolge Zwischenschaltung der Übersetzung im .Motor nur entsprechend geringere Beanspruchungen hervorrufen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen in je drei verschiedenen Stellungen schematisch wiedergegeben. Abb. i .bis 3 zeigen dieEinrichtung bei weiter, die Abb.4 bis 6 bei enger Stempelsetzung.
  • Die Rutsche f ist mittels des Anschlußstückes e und der Seile oder Ketten d an zwei Stempeln b b symmetrisch aufgehängt, wie dies an sich durch die deutsche Patentschrift 2399-1o bekannt geworden ist. Mittels kurzer Zwischenstücke lt. h, die etwa senkrecht zu den Seilen d d laufen, sind diese an das Zwischenstück c angeschlossen, das durch eine Stange a mit einem Schüttelrut>chenmotor in ''erbindung steht. Mit dem Anziehen des Zwischenstücks c durch den Motor erfolgt zunächst eine Knickung der Seile cd d unter entsprechend starker Kniehebelwirkung, wie diese schon längst als günstig für das Anlieben von Schüttelrutschen erkannt ist, während mit der Streckung der Seile d d und der Verbindungsstücke h. h nunmehr ein unmittelbares Anheben der Rutsche durch den Motor erfolgt. Bei gleichbleibender mittlerer Motorleistung erfolgt also infolge der großen Übersetzung zunächst die Rückbewegung der Rutsche unter starker Anfangsbeschleunigung, die aber schnell kleiner wird, bis mit der Streckung der Glieder h und d ein unmittelbares Weiteranlieben durch den Motor erfolgt. Die erste Stufe entspricht dem selbsttätigen Weiterschießen des Fördergutes, während die zweite Stufe eine Rückbeförderung der Rutsche samt Gut in die Anfangslage darstellt. Mit dem Abwärtsgang der Rutsche f, der durch das Eigengewicht infolge des Gefälles oder durch Gegenzylinder oder beide zusammen erfolgt, nimmt zunächst infolge der gleichbleibenden Beschleunigung die Rutsche samt Gut eine immer größer werdende Geschwindigkeit an, bis mit der Streckung der Seile d d die Rutsche aufgefangen wird, während gleichzeitig die Voreinströmung des Motors erfolgt. Je nachdem, wie man diese Voreinströmung zeitlich zu der Streckung der Seile d d anordnet, kann der Motor mehr oder weniger von der Leistung der Verzögerungsarbeit entlastet werden.
  • Wie die Abbildungen erkennen lassen, ist (las Verhältnis der unter Übersetzung erfolgenden Anhubstufe zu der anschließenden Bewegungsstufe leicht dadurch zu ändern, daß man die Stempel b b verschieden weit auseinandersetzt. Bei Erweiterung des Abstandes j nimmt der Weg, der unter Übersetzung zurückzulegen ist, entsprechend zu. Jedenfalls ist man mit der Einrichtung in der Lage, die eingangs erwähnte Gesetzmäßigkeit praktisch zu erfüllen, und zwar mit verhältnismäßig kleinen Motoren. Die ganze Einrichtung gestattet auch, den Freifallhub über das bisher übliche Maß zu vergrößern, womit die Endgeschwindigkeit beim Hingang, die für das Arreitsvermögen des Fördergutes bestimmend ist, entsprechend wächst; auf diese Weise kann die Einbuße an Förderweg, die durch die teilweise Rückwärtsbewegung des Rückwärtsgutes eintritt, zum größten Teil wieder `wettgemacht werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Schüttelrutschenantrieb, besonders für lange und schwere Rutschen, dadurch gekennzeichnet, daß für die erste Stufe des Rückwärtsganges, während deren. das im Vorwärtsgang mit kinetischer EnergieaufgeladeneFördergut selbständig weiterschießt, die Rutsche unter entsprechend starker Übersetzung vom Motor unter Beschleunigung angehoben wird, während im weiteren Verlauf der Bewegu,ng, nachdem das Fördergut relativ zur Rutsche zur Ruhe gekommen ist, der Motor unmittelbar, d. h. ohne Übersetzung, die Rutsche mitnimmt, um mit Motoren mittlerer Größe und damit Leistung eine wirtschaftliche Förderung erzielen zu können.
  2. 2. Schüttelrutschenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter der an sich bekannten svmnietrischen Aufhängung der Rutsche @an zwei Stempeln durch Seile oder Ketten (d d) der Motor mittels Zwischenglieder (h h) so angeschaltet ist, daß in der ersten Bewegungsstufe unter Knickung der Seile (d d) ein Anheben der Rutsche (f) unter entsprechender Übersetzung erfolgt, während sich mit Streckung der Verbindungsglieder (h h) und Seile (d d) die zweite Bewegungsstufe unter unmittelbarer Mitnahme .der Rutsche (f) durch den Motor .anschließt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß durch verschiedene Bemessung der Abstände der Aufhängestempel (b b) oder eines Verbindungsbalkens, in dein in gleichmäßigen Abständen Löcher zum Aufhängen und Befestigen angebracht sind, das anteilige Verhältnis der beidenBewegungsvorgänge verändert wird.
DEH96125D 1924-02-17 1924-02-17 Schuettelrutschenantrieb Expired DE410851C (de)

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DEH96125D DE410851C (de) 1924-02-17 1924-02-17 Schuettelrutschenantrieb

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DEH96125D DE410851C (de) 1924-02-17 1924-02-17 Schuettelrutschenantrieb

Publications (1)

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DE410851C true DE410851C (de) 1925-03-20

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DEH96125D Expired DE410851C (de) 1924-02-17 1924-02-17 Schuettelrutschenantrieb

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