DE4104978A1 - Behaelter mit inliner - Google Patents
Behaelter mit inlinerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter für pumpfähige
Materialien, insbesondere für im untertägigen Berg- und
Tunnelbau einzusetzende Chemikalien zur Gebirgsverfestigung
mit einem Steigrohr und dem aus flexiblem Material bestehen
den Inliner, wobei im Fitting, der in eine Behälterausnehmung
einschraubbar ist, eine das Steigrohr aufnehmende Innenboh
rung und eine Durchströmbohrung für Luft vorgesehen ist.
Im untertägigen Berg- und Tunnelbau werden Chemikalien
für verschiedene Zwecke, vor allem aber für die Gebirgsver
festigung eingesetzt, wobei die Chemikalien getrennt vorge
halten und dann kurz vor dem Einpressen in das Gebirge zu
sammengeführt werden. Bei diesen Chemikalien, aber auch bei
anderen pumpfähigen Materialien über und unter Tage ist
eine sorgfältige Lagerung in Behältern notwendig, die aus
reichend robust sind und mehrfach zum Einsatz kommen. Diese
pumpfähigen Materialien werden mit Hilfe eines Zapfkopfes
oder auch einer Pumpe aus dem Behälter herausgesaugt, um
dann der Nutzung zugeführt zu werden. Bei wertvolleren
Materialien ist ein sogenannter Inliner vorgesehen, der
zusammen mit dem Fitting, also dem Verschluß, in den Behälter
eingeschraubt wird. Um einen Unterdruck im Behälter bzw.
hier auch im Inliner zu vermeiden, ist eine Durchströmöffnung
im Inliner vorgesehen, durch den Luft nachströmen kann,
wenn Material entsprechend herausgepumpt worden ist. Nach
teilig dabei ist, daß diese Luft automatisch in den Inliner
auf das dort gelagerte Material aufströmt, wobei je nach
Intensität ein Vermischen in der oberen Trennschicht nicht
zu vermeiden ist. Darüber hinaus ist durch diesen Kontakt
zwischen Luft und Material nur die Lagerung solcher
Materialien in entsprechenden Behältern mit Inlinern möglich,
die beim Kontakt mit Luft nicht oder nur sehr unwesentlich
reagieren.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Behälter mit Inliner zu schaffen, in dem auch mit Luft o.a.
Medien reagierende Stoffe und Materialien gelagert werden
können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Inliner am Steigrohr, dieses umhüllend fixiert ist,
wobei die Durchströmbohrung zwischen Inliner und Innenwand
endend angeordnet ist.
Aufgrund der "Verbindung" des Inliners mit dem Steigrohr
ist es nach wie vor möglich, das im Behälter beim Absaugen
des Materials entstehende Vakuum dadurch zu verhindern,
daß Luft nachgesaugt wird. Diese Luft gelangt aber erfin
dungsgemäß nicht mehr in den Inliner hinein, sondern wird
vielmehr zwischen Inliner und Innenwand geführt, so daß
ein Vakuum wirksam verhindert ist. Dabei besteht darüber
hinaus die Möglichkeit, durch Einsetzen eines Rückschlag
ventils in die Durchströmbohrung und durch Anlegen an einen
Drucklufterzeuger gleichzeitig mit dem Herauspumpen des
Materials Druckluft einzugeben, so daß der Pumpvorgang ent
sprechend vereinfacht bzw. das Herauspressen des Materials
begünstigt wird. In der Regel aber wird es ausreichen, ein
fach die Durchströmöffnung so anzuordnen, daß nun die
atmosphärische Luft in den Behälter einströmen kann, ohne
direkt Kontakt mit dem im Inliner vorgehaltenen Material
aufnehmen zu können, was durch einen entsprechenden Abschluß
der Inlinerverbindung am Steigrohr ohne weiteres erreichbar
ist.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß auf dem Steigrohr im Abstand zum Fitting
ein Kragen angeordnet ist, der einen Außenrand aufweist,
der mit dem Innenteil eines den Inliner verschließenden
Klemmringes korrespondierend geformt ist. Diese Ausbildung
hat den Vorteil, daß der Inliner jeweils ohne Probleme ge
wechselt werden kann, wenn sich dies als notwendig erweist.
Die Verbindung zwischen Steigrohr und Inliner kann durch
den Kragen und den Klemmring entsprechend problemlos gelöst
werden. Gleichzeitig aber ist eine wirksame dichte Verbindung
zwischen Steigrohr und Inliner erreicht, so daß der Kontakt
des im Inliner vorgehaltenen Materials und der Luft ausge
schlossen ist. Durch den Abstand des Kragens zum Fitting
ist sichergestellt, daß die durch die Durchströmbohrung
eindringende Luft in den Bereich zwischen Inliner und Innen
wand eindringen kann, um so beim Entweichen des pumpfähigen
Materials aus dem Inliner den Behälter gleichmäßig wieder
auszufüllen.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß
der Klemmring aus begrenzt flexiblem Material, vorzugsweise
dem Material des Inliners besteht. Damit ist die Möglichkeit
gegeben, Klemmring und Inliner in einem herzustellen, wobei
durch die begrenzt flexible Ausbildung des Klemmrings eine
wirksame Abdichtung in diesem Bereich gleichzeitig sicherge
stellt ist. Andererseits ergibt sich die Möglichkeit,
den Mantel des Inliners an den Klemmring anzuvulkanisiseren,
also auf diese Art und Weise eine wirksame und dichte Ver
bindung herzustellen und sicherzustellen.
Bei einem Auswechseln des in einem Behälter vorge
haltenen Materials wird in der Regel das Steigrohr und der
Inliner mitherausgenommen, was ohne weiteres dadurch möglich
ist, daß Klemmring und auf dem Steigrohr sitzender Kragen
gemeinsam einen Durchmesser aufweisen, der geringer als
der des Fittings ist. Damit kann sowohl beim Einsetzen wie
auch beim Herausnehmen Steigrohr und Inliner eingeführt
werden, wobei durch die getrennte Verbindung oder Festlegung
des Inliners gleichzeitig auch eine Beschädigung im Bereich
der Verschraubung des Fittings vermieden ist, wie dies bei
alter Ausführung durchaus immer schon einmal gegeben war.
Diese Ausbildung hat darüber hinaus den Vorteil, daß der
Inliner aus mehr oder weniger flexiblem Material bestehen
kann, da er aufgrund der besonderen Ausbildung auch dann
in den Behälter eingeschoben werden kann, wenn er nicht
mehr oder weniger eng im Ausgangspunkt am Steigrohr anliegt.
Damit ist die Materialwahl nicht mehr entscheidend und vor
teilhafterweise ist sogar die Möglichkeit gegeben, beispiels
weise auch eine aus Aluminium oder einem ähnlichen Material
bestehende Inliner zum Einsatz zu bringen, die überhaupt
keine Flexibilität aufweisen. Es gibt, wie erwähnt, mehrere
Möglichkeiten, den Inliner am Klemmring festzulegen bzw.
beide miteinander zu verbinden, um so den nötigen dichten
Abschluß gegenüber dem luftenthaltenden Bereich des Behälters
zu erreichen. Erfindungsgemäß gibt es darüber hinaus auch
eine weitere Möglichkeit der Festlegung des Inliners und
zwar die, bei der der Inliner zwischen Klemmring und Kragen
eingeklemmt angeordnet ist. Dabei kann der Inliner gleich
zeitig auch als Abdichtung des Spaltes zwischen Inliner
und Kragen sein, wenn er beispielsweise einen entsprechend
wulstigen Abschluß aufweist oder entsprechend im oberen
Bereich verdeckt ist.
Um von vornherein auch beim vollständig gefüllten Be
hälter einen Raum vorzugeben, in den die Luft einströmen
kann, also ein Zusetzen der Durchströmöffnung zu vermeiden,
ist vorgesehen, daß der Inliner vom gegenüber dem Fitting
abgewandten Rand von Klemmring und Kragen her eingeführt
und eingeklemmt ist. Dies bringt die Möglichkeit, einen
entsprechend ringförmigen Bereich von vornherein vorzugeben,
der gar nicht erst mit Material ausgefüllt ist, sondern
immer mit Luft oder ggf. auch mit einem solchen Stoff, der
mit dem im Inliner vorgehaltenen Material im Notfall bzw.
Gefahrenfall so reagiert, daß der gesamte Behälter bzw.
dessen Inhalt neutralisiert wird und kein Problem beispiels
weise beim Brand erzeugen kann. Je nach im Inliner vorge
haltenen Material kann es sich bei im Kragenbereich vorge
haltenen Reaktionsstoff beispielsweise um Wasser oder eine
entsprechende Chemikalie handeln.
Um eine Beschädigung des Inliners beim Eindrehen des
Fittings ggf. mit dem Steigrohr zusammen zu vermeiden, kann
es zweckmäßig sein, wenn der Klemmring drehbar auf dem Kragen
angeordnet ist. Denkbar ist es natürlich auch, den Kragen
drehbar auf dem Steigrohr anzuordnen, so daß bei beiden
vorgegebenen Lösungen eine Beschädigung des Inliners ausge
schlossen ist, weil er einfach in seiner vorgegebenen Posi
tion verbleibt, ohne die Drehung des Steigrohrs bzw. des
Fittings mitmachen zu müssen.
Eine Art Labyrinthdichtung wird im Bereich der Verbin
dung von Inliner und Steigrohr dadurch vorgegeben, daß der
Klemmring im Innenteil zwei Ausnehmungen und der Kragen
zwei korrespondierende Ringe aufweisen. Auch bei einem nicht
genau aufsitzenden Klemmring ist dabei eine ausreichende
Dichtung sichergestellt und zwar auch dann, wenn der Inliner
zwischen Klemmring und Kragen eingeklemmt sein sollte. Um
diesen Bereich wirksam abzudichten, kann es dabei vorteilhaft
sein, wenn der Klemmring im Bereich der Ausnehmung bzw.
der Ausnehmungen eine Dichtung aufweist. Diese Dichtung
kann ggf. sogar doppelt vorgesehen sein, je nachdem, wie
wertvoll das Inliner vorgehaltene Material ist und wie sicher
ein Luftabschluß gewährleistet sein muß. Andererseits wirken
diese Dichtungen naturgemäß auch dergestalt, daß das Material
nicht aus dem Inlinerbereich heraus in den übrigen Teil
des Behälters eindringen und vielleicht Schaden anrichten
kann.
Um einen wirksamen Abschluß zu gewährleisten, anderer
seits aber ein möglichst enges Umfassen des Materials durch
den Inliner zu gewährleisten, kann es vorteilhaft sein,
wenn der Kragen auf dem Steigrohr verschiebbar angeordnet
ist. Der Kragen mit dem Klemmring wandert dann auf dem Steig
rohr auf und ab, je nachdem, wie weit der Inliner mit
Material gefüllt ist. Durch einen Anschlag kann dabei ver
hindert werden, daß Kragen und Klemmring zu weit beispiels
weise bis in den Bereich der Zulauföffnungen herabsinkt.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß ein Behälter mit Inliner geschaffen ist, der für die
verschiedensten Zwecke eingesetzt werden kann. Vor allem
kann in einem derartigen Behälter gegen Luft o.a. Chemikalien
empfindliches Material vorgehalten werden, ohne daß die
Gefahr besteht, daß beim Auspumpen des Materials im Behälter
ein negativer Unterdruck entsteht. Vielmehr kann die Durch
strömöffnung nun so gestaltet und ausgebildet sein, daß
sogar ggf. Sabotageversuche unschädlich sind, bei denen
durch die Durchströmöffnung irgendwelche schädlichen Teile
in den Behälter hineingegeben werden. Sie bleiben auf dem
Inliner liegen und können an das vorgehaltene und gelagerte
Material nicht heran. Auf diese Weise können hochempfindliche
und vor allem wertvolle, leicht mit Luft o.a. Chemikalien
reagierende Materialien in einem derartigen Behälter vorge
halten und von dort aus auch leicht und sicher manipuliert
werden, weil durch Aufsetzen eines entsprechenden Zapfkopfes
das Material aus dem Behälter leicht herausgenommen werden
kann. Selbstverständlich gilt dies auch für Öl oder Benzin,
die bei einer derartigen Anordnung vorteilhaft gesichert
in derartigen Behältern untergebracht werden können, und
zwar ohne daß die geringste Gefahr besteht, daß sich Teile
des Materials durch die Durchströmöffnung verflüchtigen
oder aber im Behälterinnenraum ansammeln. Die vorliegende
Zeichnung zeichnet sich damit durch einen erheblichen tech
nischen Fortschritt aus und kann im besonderen Sicherheits
bedingungen unterliegenden Bergbau, aber auch in allen anderen
Bereichen mit großem Vorteil eingesetzt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen
standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in denen bevorzugte Ausführungs
beispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzel
teilen dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht eines Behälters mit
Fitting, Steigrohr und Inliner,
Fig. 2 die Verbindung zwischen Steigrohr und
Inliner und
Fig. 3 verschiedene weitere Ausbildungen der
Verbindung zwischen Steigrohr und Inliner.
Der Behälter (11) ist nur bezüglich der Behälterwand
(2) in dem Bereich wiedergegeben, wo der Fitting (4) in
eine entsprechende Behälterausnehmung (11) eingeschraubt
ist. Die Behälterwand (2) und der Fitting (4) weisen hierzu
ein korrespondierendes Gewinde (12) auf, so daß der Fitting
(4) entsprechend leicht eingeschraubt werden kann. Die Innen
seite, d. h. die Innenwand des Behälters (1) ist mit (3)
bezeichnet.
In den Behälter (1) ist ein Steigrohr (5) eingesetzt,
das am unteren Ende Zulauföffnungen (6) aufweist, so daß
durch einen oben auf den Fitting (4) aufgesetzten Zapfkopf
(7) das im Behälter (1) vorgehaltene Material leicht heraus
gesaugt werden kann. Der Fitting (4) weist hierzu eine Innen
bohrung (8) auf, in die das Steigrohr (5) eingesetzt ist.
Außerdem verfügt der Fitting (4) über eine Durchströmöffnung
(9), durch die Luft wie durch den Pfeil gekennzeichnet,
in den Innenraum des Behälters (1) einströmen kann, wenn
das in dem Behälter (1) vorgehaltene Material wie weiter
vorne erwähnt herausgesaugt wird.
Das hier nicht wiedergegebene, im Behälter (1) vorge
haltene Material ist von dem Inliner (10) umgeben, der sich
bei gefülltem Inliner (10) bzw. bei gefülltem Behälter (1)
dicht an die Innenwand (3) des Behälters (1) anlegt, wie
Fig. 1 verdeutlicht. Der Pfeil (13) macht kenntlich, daß
die durch die Durchströmöffnung (9) einströmende Luft bei
der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführung in einen Bereich
zwischen Innenwand (3) und Inliner (10) einströmt. Diese
Luft kommt somit mit dem im Inliner (10) vorgehaltenen
Material überhaupt nicht in Verbindung.
Der aus Fig. 1 ersichtliche Inliner (10) ist nicht
in irgendeiner Form mit dem Behälter (1), sondern direkt
mit dem Steigrohr (5) verbunden. Hierzu weist das Steigrohr
(5) einen Kragen (14) auf, dessen Außenrand (15) so geformt
ist, daß der Klemmring (16) mit einem entsprechenden Innen
teil (17) auf diesen aufgesetzt bzw. aufgespannt werden
kann. Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführung ist der
Kragen (14) hierzu mit zwei Ringen (18, 19) ausgerüstet,
während das Innenteil (17) des Klemmringes (16) entsprechend
geformte Ausnehmungen (20, 21) aufweist.
Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführung ist der
Inliner (10) auf den Außenmantel (27) des Klemmrings (16)
aufvulkanisiert, wodurch eine innige Verbindung hergestellt
ist. Entsprechendes verdeutlicht Fig. 2, wo der Bereich
vergrößert wiedergegeben ist, an dem der Inliner (10) an
den Klemmring (16) angeformt bzw. damit verbunden ist. Hier
ist weiter wiedergegeben, daß mit Hilfe eines Fixierringes
(24) eine Zone vorgegeben werden kann, die für das Verbinden
bzw. das Auflegen, Aufkleben oder Aufvulkanisieren des Ab
schlußrandes (28) des Inliners (10) am besten geeignet ist.
Fig. 2 zeigt weiter eine besondere Ausbildung insofern,
als hier zwischen Kragen (14) und Klemmring (16) Dichtungen
(25, 26) wiedergegeben sind, die ein Ausströmen beispiels
weise von Gas aus dem Inliner (10) heraus wirksam unterbin
den, wenn beispielsweise verdampfende Stoffe im Inliner
(10) vorgehalten werden. Die Dichtungen (25, 26) sind bei
der aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführung in entsprechende
Nutringe im Klemmring (16) angeordnet, wobei auf der gegen
überliegenden Seite im Kragen (14) eine ringförmige Dichtfuge
(30) vorgesehen sein kann, um eine günstige Anlagefläche
für die Dichtungen (25, 26) zu gewährleisten.
Fig. 3 verdeutlicht, daß es neben der aus Fig. 1 und 2
ersichtlichen Verbindung zwischen Klemmring (16) und Inliner
(10) weitere Möglichkeiten der Fixierung gibt. So ist mit
(10′) ein Einklemmen des Abschlußrandes (28′) wiedergegeben,
wobei durch die Ausbildung des Klemmringes (16) sicherge
stellt ist, daß ein wirksamer Abschluß und eine wirksame
Verbindung gewährleistet bleiben. Gleiches gilt für die
mit (10′′′) wiedergegebene Ausbildung, bei der der Inliner
(10) von oben her in den Bereich zwischen Kragen (14) und
Klemmring (16) eingeführt ist.
Eine dritte Variante ist die, bei der der Abschlußrand
(28′′) des Inliners (10′′′) in eine entsprechende Ausnehmung
(31) am unteren Rand (22) des Klemmringes (16) eingeführt
und so festgelegt ist. Denkbar ist es auch, eine entsprechen
de Ausnehmung am oberen Rand (23) des Klemmringes (16) vorzu
sehen.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein
zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als
erfindungswesentlich angesehen.
Claims (10)
1 Behälter für pumpfähige Materialien, insbesondere
für im untertägigen Berg- und Tunnelbau einzusetzende Chemi
kalien zur Gebirgsverfestigung mit einem Steigrohr und dem
aus flexiblem Material bestehenden Inliner, wobei im Fitting,
der in eine Behälterausnehmung einschraubbar ist, eine das
Steigrohr aufnehmende Innenbohrung und eine Durchströmbohrung
für Luft vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet
daß der Inliner (10) am Steigrohr (5), dieses umhüllend
fixiert ist, wobei die Durchströmöffnung (9) zwischen Inliner
und Innenwand (3) endend angeordnet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß auf dem Steigrohr (5) im Abstand zum Fitting (4) ein
Kragen (14) angeordnet ist, der einen Außenrand (15) auf
weist, der mit dem Innenteil (17) eines den Inliner (10)
verschließenden Klemmringes (16) korrespondierend geformt
ist.
3. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Klemmring (16) aus begrenzt flexiblem Material,
vorzugsweise dem Material des Inliners (10) besteht.
4. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß Klemmring (16) und auf dem Steigrohr (5) sitzender Kragen
(14) gemeinsam einen Durchmesser aufweisen, der geringer
als der des Fittings (4) ist.
5. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß der Inliner (10) zwischen Klemmring (16) und Kragen
(14) eingeklemmt angeordnet ist.
6. Behälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet
daß der Inliner (10) vom gegenüber dem Fitting (4) abge
wandten Rand (22) von Klemmring (16) und Kragen (14) her
eingeführt und eingeklemmt ist.
7. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Klemmring (16) drehbar auf dem Kragen (14) angeordnet
ist.
8. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Klemmring (16) im Innenteil (17) zwei Ausnehmungen
(20, 21) und der Kragen (14) zwei korrespondierende Ringe
(18, 19) aufweisen.
9. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Klemmring (16) im Bereich der Ausnehmung (20) bzw.
der Ausnehmungen (20, 21) eine Dichtung (25) aufweist.
10. Behälter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Kragen (14) auf dem Steigrohr (5) verschiebbar ange
ordnet ist.
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