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DE404898C - Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse

Info

Publication number
DE404898C
DE404898C DEN21604D DEN0021604D DE404898C DE 404898 C DE404898 C DE 404898C DE N21604 D DEN21604 D DE N21604D DE N0021604 D DEN0021604 D DE N0021604D DE 404898 C DE404898 C DE 404898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tread
carcass
strip
length
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN21604D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORWALK TIRE AND RUBBER COMPAN
Original Assignee
NORWALK TIRE AND RUBBER COMPAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORWALK TIRE AND RUBBER COMPAN filed Critical NORWALK TIRE AND RUBBER COMPAN
Priority to DEN21604D priority Critical patent/DE404898C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404898C publication Critical patent/DE404898C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/16Applying the layers; Guiding or stretching the layers during application

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse. Die Erfindung richtet sich auf eine Verbesserung bei der Anbringung der Gummilaufschicht des Laufmantels auf die Karkasse, was gewöhnlich mit der Hand geschieht.
  • Die Laufschicht eines Laufmantels besteht aus einem Gummistreifen von dem nötigen Querschnitt und einer Länge annähernd gleich dem Umfange des Reifens. Gewöhnlich wird solch eine Laufschicht mit der Hand angebracht, indem man. ihr eines Ende an der Karkasse anklebt und die ganze Schicht dann uni den Mantel wickelt. Das Maß, um das die Laufschicht zu kurz ist, wird dabei beobachtet. Die Laufschicht wird dann teilweise von der Karkasse entfernt, um sie auf die erforderliche Länge zu strecken, und dann erneut angebracht. Wenn sie auf die richtige Länge gebracht ist, wird sie auf der Karkasse durch Bestimmung ihrer Lage mit Kalibern an mehreren rundum verteilten Punkten zentrisch festgelegt, wobei sie ausreichend abgelöst wird, um sie entsprechend verschieben zu können.
  • Die Erfindung bezweckt,die Schaffung von Hilfsmitteln, wodurch die Laufschicht bei Anbringung an der Karkasse in einem einzigen Arbeitsgang auf die genaue Länge gebracht und in der Mittelebene des Reifens aufgebracht wird, ohne die Laufschicht zwecks Streckung auf Länge und seitliche Ausrichtung abnehmen zu müssen. Es .geschieht dies dadurch, daß der Laufstreifen auf die nötige Länge gestreckt wird, auf seine ganze Länge mit einem urausdehnbaren Streifen verbunden, mit diesem vereint auf die Karkasse aufgebracht und durch Strecken des losen Endstückes auf das Maß des unausdehnbaren Streifens gebracht wird, worauf der unausdehnbar.e Streifen von dem Laufstreifen abgeschält wii d. Der Streifen ist für die gewöhnlichen Reifen 2,3 m bis 3,3 m lang. Wegen Oder Schwierigkeit, den Laufstreifen genau auf Maß zu bringen, wird er innerhalb gewisser Grenzen so hergestellt, daß eine Länge des Laufstreifens, die genau das gewünschte Gewicht hat, nie länger als der Reifenumfang und allgemein um ein Maß kürzer als dieser Umfang ist, das die gesetzte Grenze nicht überschreitet. Dieses Erfordernis einer Laufschicht bestimmten Gewichtes für einen Reifen von einem Umfange von 2,6 m kann beispielsweise dahin gehen; daß die Laufschicht nicht länger als 2,6 m oder kürzer als 2,5 m sein soll.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens. Abb. i ist eine Vorderansicht der neuen Vorrichtung, Abb. 2 ein Grundriß, Abb. 3 ein Teilschnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, Abb.4 ein verkleinerter Grundriß des Arbeitstisches, Abb.5 ein Querschnitt des Mantels mit Laufschicht.
  • Für die Zwecke der Erfindung wird -der Laufstreifen 3 nach Abschneiden auf eine das nötige Gewicht ergebende Länge flach auf den Arbeitstisch 5 (Abb. 4.) gelegt und an einem Ende mit einer Schiene 6 festgeklemmt, sowie dann auf die erforderliche genaue Länge gestreckt, die im Anschlag 7 anzeigt. Der Laufstreifen wird in diesem gestreckten Zustande gehalten, indem man ihn auf Stifte 8 niederdrückt, die aus der Oberfläche des Tisches vorragen. Dann wird ein Streifen gummierten unausdehnbaren Gewebes q auf die Oberfläche des Laufstreifens aufgelegt. Der Rohgummi auf diesem Gewebestreifen haftet am Rohgummi des Laufstreifens. Dieses Gewebe kann ein Baumwollgewebe von gewöhnlicher Bindung sein, nur besteht vorzugsweise ein Teil der Kettenfäden aus nur wenig gedrillten langfaserigen Litzen, beispielsweise aus Ramiefaser oder auch aus dünnem Stahldraht. Oder das Gewebe kann ein gewöhnliches sein, das gummiert und unter Längsspannung vulkanisiert ist. Die Bedingung ist stets,,daß der Gewebestreifen undehnbar ist.
  • Wird der Laufstreifen 3 aus der Klemme gelöst, so sucht er sich auf die Anfangslänge zusammenzuziehen, und der daran haftende Gewebestreifen zeigt demgemäß auf ganze Länge ein etwas runzeliges Aussehen.
  • Ein Ende des Laufstreifens wird nun an der Karkasse .4 auf einem Kern i in der Reifenmaschine oder am Arbeitsstand angebracht und der Kern gedreht. Der Arbeiter hält den Laufstreifen genügend zurück, um beim Aufwickeln auf den Kern die Elastizität des Streifens zu überwinden, wodurch der Laufstreifen auf die Länge des mit ihm verbundenen undehnbaren Gewebestreifens gestreckt wird, die für den Reifen gerade richtig ist. Ist so der Laufstreifen 3 auf die Karkasse :I .gebracht, so wird der Gewebestreifen 9 davon abgeschält und kann noch mehrere Male benutzt werden, bevor er neu gummiert bzw. friktioniert werden muß.
  • Die neue Vorrichtung soll dem Arbeiter bei dieser Anbringung des Laufstreifens helfen. Sie besteht aus einer Trommel io, die etwas breiter als der jeweilige Laufstreifen und frei drehbar auf einer Welle i i ist, die im oberen Ende eines Rahmens 12 gelagert ist. Das obere Ende dieses Gestells ist bei 13 an einem Fuß 1.4 angelenkt, der auf dem .Fußboden ruht. Die Lage dieser Trommel bei Nichtbenutzung ist in Abb. i punktiert angedeutet.
  • Zwecks Anbringung eines Laufstreifens wird die Trommel gegen die Karkasse geschwenkt. Das Ende einer an den Fuß 14 angelenkten Stange 15 legt sich dann gegen eine Rippe 16 des Rahmens 12 und hält ihn in dieser Lage. Die Stange kann in ihrer Stütze entsprechend der Reifengröße verschraubt werden. Das Eingriffsende der Stange hat einen Federkolben 1;, der die Trommel io federnd gegen die Karkasse drückt.
  • Zwei Stangen 2o mit scharfen Stiften 2i führen sich in dem Kranz der Trommel. Eine Feder 22, die mit dem Arm 23 verbunden ist, drückt in der Ruhelage der Trommel, wie sie in Abb. i punktiert ist, über deren Umfang diese Stifte vor. Während die Trommel in der Ruhelage steht, wird das Ende des Laufstreifens auf die Stifte aufgedrückt. Die Trommel wird dann um etwa 9o° gedreht und gegen die Karkasse geschwenkt, bis das Ende des Laufstreifens die Karkasse berührt. Die Reifenmaschine wird dann in Gang gesetzt, um die Karkasse zu drehen. Die Trommel wird dadurch mitgenommen, so daß die Stifte durch eine an der feststehenden Troniinelwelle angebrachte Kurve 24 und einen auf der Welle des Armes 25 sitzenden Hebel 251 zurückgezogen werden.
  • Während der Laufstreifen 3 auf die Karkasse aufläuft, führt ihn derArbeiter zwischen den Führungsringen 30 -und 31, die durch Schrauben 32 auf die Laufstreifenbreite eingestellt werden. Gleichzeitig spannt er mit der Hand den Laufstreifen genügend, um ihn auf (las Maß des unausdelinbaren Gewebestreifens 9 zu strecken. Es ist erwünscht, daß die letzten wenigen Zentimeter des Laufstreifens nicht an der Karkasse festgeklebt werden, damit der Arbeiter die Enden richtig gegeneinander stoßen und verbinden kann. Er läßt deshalb -das Ende des Laufstreifens los, wenn es auf die Trommel läuft und schwenkt auch den Rahmen 12 vom Reifen weg, indem er das äußere Ende der Stange 15 niederdrückt: Der unausdehnbare Gewebestreifen 9 wird dann vom Laufstreifen 3 abgelöst, die Enden des Laufstreifens verbunden und der Laufstreifen an die Karkasse in der üblichen Art angewalzt. Der Laufstreifen wird so in einem einzigen Arbeitsgange weit rascher als durch das übliche Handverfahren angebracht und hat dann die richtige Länge, so daß die Enden sofort aneinandergestoßen und verbunden werden können und der Streifen genauer in der Mittelebene des Reifens liegt, als .dies mit der Hand erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf dieIarkasse, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufstreifen (3) auf die nötige Länge gestreckt wird, auf seine ganze Länge mit einem unausdehnbaren Streifen (g) verbunden, mit diesem vereint auf die Karkasse aufgebracht und durch Strecken des losen Endstückes auf das -Maß des unausdehnbaren Streifens gebracht wird, worauf der unausdehnbare Streifen von dem Laufstreifen abgeschält wird.
DEN21604D 1922-11-17 1922-11-17 Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse Expired DE404898C (de)

Priority Applications (1)

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DEN21604D DE404898C (de) 1922-11-17 1922-11-17 Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse

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DEN21604D DE404898C (de) 1922-11-17 1922-11-17 Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE404898C true DE404898C (de) 1924-10-24

Family

ID=7341799

Family Applications (1)

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DEN21604D Expired DE404898C (de) 1922-11-17 1922-11-17 Verfahren zum Aufbringen des Laufstreifens auf die Karkasse

Country Status (1)

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DE (1) DE404898C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168068B (de) * 1958-01-10 1964-04-16 Dunlop Rubber Co Vorrichtung zum Laengen und Aufbringen eines unvulkanisierten Laufstreifens auf die Karkasse eines Fahrzeugluftreifens
US6672610B2 (en) 2001-01-31 2004-01-06 HTM Sport- und Freizeitgeräte Aktiengesellschaft Snowboard binding

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168068B (de) * 1958-01-10 1964-04-16 Dunlop Rubber Co Vorrichtung zum Laengen und Aufbringen eines unvulkanisierten Laufstreifens auf die Karkasse eines Fahrzeugluftreifens
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