DE4015101A1 - Hydraulische antriebsvorrichtung - Google Patents
Hydraulische antriebsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Antriebsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige hydraulische Antriebsvorrichtung ist Gegenstand
der eigenen, älteren, nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung
P 38 27 365.9-15.
Bei dieser Antriebsvorrichtung ist als Leistungsantrieb ein
als Axialkolben-Motor ausgebildeter Hydromotor vorgesehen, zu
dessen Bewegungssteuerung - Drehrichtung und Winkelgeschwindig
keit - ein für sich bekanntes Nachlauf-Regelventil vorgesehen
ist, das mit elektrisch steuerbarer Sollwert-Vorgabe und mecha
nischer Istwert-Rückmeldung der genannten dynamischen Parameter
arbeitet. Zur Sollwert-Einsteuerung ist ein seinerseits nach
Drehrichtung und Rotationsgeschwindigkeit durch Ausgangssignale
einer elektronischen Steuereinheit, welche eine Ausgangsstufe
einer NC- oder einer CNC-Maschinen-Steuereinheit bildet,
ansteuerbarer Schrittmotor oder ein AC-Motor vorgesehen.
Der - elektrische - Steuermotor, das Nachlauf-Regelventil und
der Axialkolben-Motor sind, in dieser Reihenfolge, entlang der
gemeinsamen zentralen Längsachse der Antriebsvorrichtung neben
bzw. hintereinander angeordnet, wobei die Zuführung von Druck
mittel zu den einzelnen Linearzylindern des Axialkolbenmotors
über eine gehäusefest angeordnete und eine sich mit dem Rotor
des Axialkolbenmotors drehende Steuerscheibe erfolgt, die,
entlang der zentralen Längsachse gesehen, "zwischen" dem Nach
lauf-Regelventil und dem Antriebsteil des Hydromotors angeordnet
sind, und wobei der Rotor des Hydromotors mit seiner Abtriebs
welle an einem Gehäuse-Abschlußteil mittels zweier Schräg-Kugel
lager drehbar gelagert ist, um eine möglichst große effektive
axiale Länge der Lagerung zu erzielen, die bei der hohen Ab
triebsleistung des Hydromotors erforderlich ist, und gleichwohl
mit geringen axialen Abmessungen auszukommen.
Ungeachtet dieser insoweit durchaus geeigneten konstruktiven
Maßnahmen und weiterer, wie die speziell vorgesehene Art der
die erforderlichen axialen Relativbewegungen ermöglichende
Ankopplung der Abtriebswelle des elektrischen Steuermotors an
eine Sollwert-Vorgabespindel des Nachlauf-Regelventils und die
innerhalb der Rotorwelle untergebrachte Ankopplung der Posi
tions-Istwert-Rückmeldespindel des Nachlauf-Regelventils an
den Rotor des Axialkolben-Motors, ergibt sich für die Antriebs
vorrichtung gemäß der vorgenannten Patentanmeldung dennoch
eine ungünstig große Gesamtbaulänge, mit der zwangsläufig auch
relativ große Längen der Flüssigkeitssäulen innerhalb der An
triebsvorrichtung und, damit einhergehend, eine Einbuße an
Steifigkeit des Antriebes insgesamt verknüpft sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine hydraulische Antriebs
vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbes
sern, daß sie bei vergleichbarer Leistungsdichte des Antriebes
mit deutlich geringeren axialen Abmessungen realisierbar ist
und eine höhere "Steifigkeit" des Antriebes insgesamt vermit
telt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Durch die hiernach vorgesehene Lagerung des Rotors des Hydro
motors an einem zapfenförmigen Fortsatz des den elektrischen
Steuermotor aufnehmenden Gehäuseteils, der seinerseits hohl
rohrförmig ausgebildet ist und das Nachlauf-Regelventil auf
nimmt, das somit koaxial innerhalb des Antriebsteils des Rotors
angeordnet ist, wird ein dem Betrage nach etwa der axialen
Ausdehnung des Antriebsteils des Rotors entsprechender Teil
ansonsten erforderlicher Baulänge eingespart, und es wird auch
eine radiale Führung der Steuerkanäle auf kürzestem Wege vom
Nachlauf-Regelventil zu den Linearzylindern des Rotors des
Axialkolbenmotors möglich, die der Steifigkeit der hydraulischen
Säulen zugute kommt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 ist eine hierfür besonders
günstige Anordnung und Gestaltung von Druckmedium-führenden
Querkanälen und Steuernuten des rohrförmigen Zapfens angegeben,
über die die hydraulische Verbindung des Nachlauf-Regelventils
mit den Antriebskammern der Linearzylinder des Rotors auf kür
zestem Wege erzielt wird.
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung eignet sich aufgrund
ihrer kompakten Bauweise mit besonderem Vorteil als Gelenkan
trieb für einen mehrgelenkigen Roboterarm, der mehrere solcher
Gelenkantriebe umfaßt, d. h. einen Einsatzzweck, für den durch
die Merkmale des Anspruchs 3 eine besonders günstige Führung
der Druckversorgungsleitungen über den Rotor je eines der hier
für benötigten Antriebsvorrichtungen angegeben ist, die ohne
flexible - schlauchförmige - Druckmittelleitungen auskommt.
Auch wenn bei einem hydraulischen Antriebssystem, das über ein
mit mechanischer Istwert-Rückmeldung arbeitendes Nachlauf-Regel
ventil gesteuert wird, zumindest nach einer Zeitspanne, die
als Erfahrungswert berücksichtigt werden kann, zwangsläufig
die Abweichung eines Positions-Istwertes vom eingesteuerten
Positions-Sollwert unter einen - tolerierbaren - Wert abfällt,
so ist es, um die guten dynamischen Eigenschaften der Antriebs
vorrichtung ausnutzen zu können, dennoch vorteilhaft, wenn der
gesamte Positionier-Regelkreis, wie gemäß Anspruch 4 vorgesehen,
zur Sollwert-Seite hin über ein elektronisches Gebersystem
geschlossen wird, das für Änderungen des Istwert-Wertes der
Dreh- oder Winkelstellung des Rotors und deren Änderungssinn
charakteristische, in einer zentralen Steuereinheit auswertbare
Ausgangssignale erzeugt.
In der bevorzugten Gestaltung der Antriebsvorrichtung gemäß
Anspruch 5 ist diese, wiederum mit besonderem Vorteil im Hin
blick auf einen Einsatz bei mehrgelenkigen Roboterarmen, mit
einer bei einem Abschalten oder einem Ausfall der Druckversor
gung selbsttätig eine Festsetzung des Rotors vermittelnden
Feststell-Einrichtung versehen, wodurch einer Gefahr von Ver
letzungen im Bereich des Roboterarmes befindlicher Personen
sowie der Beschädigung von Gegenständen wirksam vorgebeugt wird.
Eine derartige Feststell-Einrichtung ist mit durch die Merkmale
des Anspruchs 6 angegebenen Betätigungselementen auf einfache
Weise funktionell zuverlässig realisierbar.
Wenn solche Betätigungselemente, wie gemäß Anspruch 7 vorge
sehen, parallel zur zentralen Langsachse der Antriebsvorrichtung
verschiebbar sind, so können diese auf ein Feststell-Element
wirken, das gegen eine Stirnfläche des Rotors preßbar ist, der
dann zweckmäßigerweise axial unverrückbar gelagert ist, alter
nativ dazu, wie gemäß Anspruch 8 vorgesehen, unmittelbar auf
einen axial verschiebbar gestalteten Rotor des Hydromotors,
wobei für eine solche Gestaltung der Antriebsvorrichtung durch
die Merkmale der weiteren Ansprüche 9 bis 11 alternativ oder
in Kombination realisierbare, je für sich vorteilhaft einfache
Ausgestaltungen angegeben sind.
Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung eines speziellen Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit einem
von der Abtriebswelle eines als Leistungsantrieb
vorgesehenen Axialkolben-Hydromotors aufgenommenen
Nachlauf-Regelventil, im Schnitt längs einer die
zentrale Achse der Antriebsvorrichtung enthaltenden
Radialebene, im Maßstab 1 : 1, hinsichtlich der Wieder
gabe des Nachlauf-Regelventils in vereinfachter Sym
bol-Darstellung und
Fig. 2 eine schematisch vereinfachte Abwicklungs-Darstellung
des Antriebsteils des Rotors des Hydromotors gemäß
Fig. 1.
Die in der Fig. 1, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwie
sen sei, dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete hydraulische
Antriebsvorrichtung, ist für eine Vielzahl von Anwendungsfällen
im Maschinenbau gedacht, bei denen rotatorische Antriebe hoher
Leistungsdichte benötigt werden, die auf einfache Weise sowohl
steuerbar als auch hinsichtlich der Zahl der ausgeführten Um
drehungen des allgemein mit 11 bezeichneten Abtriebselements
der Antriebsvorrichtung 10 sehr genau überwachbar sind, wobei
die Genauigkeit dieser Überwachbarkeit auch innerhalb jeder
einzelnen der von dem Abtriebselement 11 ausgeführten Umdreh
ungen mit einer definierten Winkelauflösung möglich sein soll,
z. B. mit einer hohen Winkelauflösung von 0,1°, erforder
lichenfalls auch noch genauer, wobei diese Genauigkeit im
wesentlichen von den Eigenschaften eines insgesamt mit 12
bezeichneten Gebersystems abhängig ist, mittels dessen sowohl
die Anzahl der von dem Abtriebselement 11 der Antriebsvor
richtung ausgeführten Umdrehungen als auch, innerhalb einer
jeder einzelnen Umdrehung, die Winkelstellung des Abtriebs
elementes 11 bezüglich einer fest vorgegebenen Bezugsebene
oder -orientierung erfaßbar ist.
Moderne Gebersysteme 12 der in Frage kommenden Art ermöglichen
hierbei Winkelauflösungen von 0,01° weniger.
Insbesondere ist die Antriebsvorrichtung 10 für einen Einsatz
im Rahmen CNC (Computer Numeric Control)-gesteuerter Werkzeug
maschinen oder im Rahmen von Robotern oder mit solchen ver
gleichbaren Manipulatoren oder Arbeitsgeräten gedacht, die
mehrgelenkige Ausleger oder "Arme" haben, an deren freiem Ende
entweder ein Greifer oder ein Werkzeug angeordnet ist, das
entlang einer genau definierten Bewegungsbahn führbar sein muß
und/oder in eine bestimmte Position, die durch Angabe von Koor
dinatenwerten bestimmt ist, bringbar sein muß, wobei es in
diesem letztgenannten Fall nicht zwingend erforderlich ist,
daß diese Position auf einem bestimmten Weg erreicht werden
muß, dies jedenfalls dann nicht, wenn diese Position erst Aus
gangspunkt für eine Bewegung des Werkzeuges oder Greifers ist,
ab welcher erst eine genau definierte Bahn eingehalten werden
muß.
Die Antriebsvorrichtung 10 umfaßt als Leistungsantrieb einen
insgesamt mit 13 bezeichneten, als Axialkolbenmotor ausgebil
deten Hydromotor und als Steuerelement ein insgesamt mit 14
bezeichnetes Nachlauf-Regelventil, das mit elektrisch steuerbarer
Drehwinkel-Sollwert-Vorgabe und mechanischer Istwert-Rückmeldung
der momentanen Winkelstellung des insgesamt mit 16 bezeichneten
Rotors des Hydromotors 13 und damit auch des Abtriebselements
11 desselben arbeitet. Zum Zweck einer inkrementalen Drehwinkel-
bzw. Positions-Sollwert-Einsteuerung ist ein Elektromotor 17
vorgesehen, der als impulsgesteuerter Schrittmotor ausgebildet
oder auch als AC-Motor realisiert sein kann. Er ist, seiner
Funktion nach, seinerseits als Steuerelement des Nachlauf-Regel
ventils 14 anzusehen.
Für dieses Nachlauf-Regelventil 14, das in der Fig. 1 im we
sentlichen durch sein hydraulisches Schaltsymbol repräsentiert
ist, ist konstruktiv der durch die DE 37 29 564 A1 im einzelnen
bekannte Aufbau vorgesehen, auf deren Inhalt insoweit Bezug
genommen sei. Es wird daher nachfolgend nur hinsichtlich seiner
Funktion im Rahmen der Antriebsvorrichtung 10 erläutert und
auf konstruktive Einzelheiten nur insoweit eingegangen, als
diese für die Erläuterung des speziellen Ausführungsbeispiels
erforderlich sind.
Das Nachlauf-Regelventil 14 ist als 4/3-Wegeventil ausgebildet,
dessen neutrale, dem Stillstand des Hydromotors 13 zugeordnete
Grundstellung O eine Sperrstellung ist, in welcher der P-Ver
sorgungsanschluß 18 des Hydromotors 13, über den dieser mit
dem Hochdruck-Ausgang eines nicht dargestellten Druckversor
gungs-Aggregats verbunden ist, und der T-Versorgungsanschluß
19, über den der Hydromotor 13 mit dem drucklosen, d. h. auf
Atmosphärendruck gehaltenen Vorratsbehälter des Druckversor
gungs-Aggregats verbunden ist, sowohl gegen den A-Steueranschluß
21 als auch gegen den B-Steueranschluß 22 des Hydromotors 13
abgesperrt sind, durch deren alternativen Anschluß an den P-
Versorgungsanschluß 18 und den T-Versorgungsanschluß 19 die
Dreh-Antriebsrichtung des Hydromotors 13 steuerbar ist.
Aus der Grundstellung O heraus ist das Nachlauf-Regelventil
14, entsprechend den alternativen Drehrichtungen, in denen der
Elektromotor 17 - elektrisch - ansteuerbar ist, entweder in
die Funktionsstellung I steuerbar, in welcher der P-Versorgungs
anschluß 18 mit dem A-Steueranschluß 21 und der T-Versorgungs
anschluß 19 mit dem B-Steueranschluß 22 des Hydromotors 13
verbunden sind, oder in die Funktionsstellung II, in welcher
der P-Versorgungsanschluß 18 mit dem B-Steueranschluß 22 und
der T-Versorgunsanschluß 19 mit dem A-Steueranschluß 21 des
Hydromotors 13 verbunden sind.
Für das dargestellte Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß
die Ansteuerung des Nachlauf-Regelventils 14 in seine Funktions
stellung I dadurch erfolgt, daß der Elektromotor 17, in Richtung
des Pfeils 23 der Fig. 1 gesehen, im Uhrzeigersinn angetrieben
wird und demgemäß das Nachlauf-Regelventil 14 in seine Funk
tionsstellung II gesteuert ist, wenn sich der Elektromotor 17
im Gegen-Uhrzeigersinn dreht. Des weiteren ist für das darge
stellte Ausführungsbeispiel vorausgesetzt, daß die Drehrichtung
des Hydromotors 13 gleichsinnig mit derjenigen des Elektromotors
17 ist.
Die Drehwinkel- bzw. Positions-Sollwert-Vorgabe erfolgt, wie
in der Fig. 1 lediglich schematisch angedeutet, über eine mit
dem Rotor 24 des Elektromotors 17 drehfest verbundene Sollwert-
Vorgabe-Welle 26, durch deren Rotation ein insgesamt mit 27
bezeichnetes Ventil-Betätigungselement, je nach Drehrichtung
des Rotors 24 des Elektromotors 17 im Uhrzeiger- oder im Gegen-
Uhrzeigersinn, in den durch den Doppelpfeil 28 markierten,
alternativen Richtungen verschiebbar ist, wobei ein als Schieber
vorausgesetzter Ventilkörper des Nachlauf-Regelventils 14 -
zwischen Steuerflanschen 27′ und 27′′ des Ventilbetätigungs
elementes 27, in Richtung der zentralen Längsachse 29 der An
triebsvorrichtung 10 gesehen, gleichsam "eingespannt" ist und
demgemäß die Verschiebebewegungen des Ventil-Betätigungselemen
tes 27 mit ausführt. Dieses Ventil-Betätigungselement 27 ist
in der durch die DE 27 29 564 A1 bekannten Gestaltung als die
Sollwert-Vorgabewelle 26 mindestens auf Längenabschnitten der
selben koaxial umschließende, in dem Gehäuse 31 des Nachlauf-
Regelventils 14 längs-verschiebbar, jedoch unverdrehbar geführt
angeordnete Gewindemutter ausgebildet, die, wie nicht eigens
dargestellt, über Gewindekugeln mit einem Außengewinde der
Sollwert-Vorgabe-Welle 26 in kämmendem Eingriff steht. Zur
Positions-Istwert-Rückmeldung ist bei dem Nachlauf-Regelventil
14 eine mit einem Innengewinde der Sollwert-Vorgabe-Welle 26
in kämmendem Eingriff stehende Gewindespindel 32 als "Rückmel
despindel" vorgesehen, welche drehfest mit dem Rotor 16 des
Hydromotors 13 gekoppelt ist.
Darüber hinaus wird der Antriebs-Regelkreis von der Istwert-
Seite zur Sollwert-Seite durch das inkrementale Weg- bzw. Dreh
stellungs-Gebersystem 12 geschlossen, das einen ersten, die
Anzahl der von dem Rotor 16 des Hydromotors 13 ausgeführten
Umdrehungen erfassenden Geber 34 und einen zweiten, jede dieser
Umdrehungen in eine Anzahl von Winkel-Inkrementen auflösenden
Geber 36 umfaßt.
Dieser Inkrementalgeber 36 ist seinerseits, was nicht im Detail
dargestellt ist, mittels zweier Geberelemente realisiert, die
in Umfangsrichtung einer Umfangszahnung 37 einer sich mit dem
Rotor 16 des Hydromotors 13 drehenden Geberscheibe 38 gesehen,
derart versetzt gegeneinander angeordnet sind, daß die impuls
förmigen oder sinusoidalen - elektrischen - Ausgangssignale
dieser Geberelemente eine Phasenverschiebung von 90° gegenein
ander haben, so daß aus den Signalpegeln und der Phasenlage
der Ausgangssignale der Geberelemente zusätzlich zum Betrag
der Positionsänderungen auch die Drehrichtung des Rotors 16
des Hydromotors 13 erkannt werden kann. Die Geber 34 und 36
können mit Hilfe von Feldplatten oder als induktive, ggf. auch
als kapazitive oder elektro-optische Geber für sich bekannter
Bauart realisiert sein.
Auch der Hydromotor 13 ist seinem Bauprinzip nach insoweit
bekannt, als die Umsetzung von axialen Bewegungen die Antriebs
kammern 39 einer Mehrzahl von "kleinen" Linearzylindern 41
beweglich begrenzender Kolbenelemente 42 in Drehbewegungen des
Rotors 16 durch axiale Abstützung dieser Kolbenelemente 42 an
einer gehäusefesten, an ihrer den Linearzylindern 41 zugewandten
Seite "wellig" gestalteten Stützscheibe 43 des Axialkolben-
Hydromotors 13 einschlägigem Stand der Technik entspricht.
Ein diesem Bauprinzip entsprechender hydraulischer Axialkolben
motor, der, wie auch beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
vorgesehen, mittels eines Nachlauf-Regelventils angesteuert
wird, ist im Detail in der deutschen Patentanmeldung
P 38 27 365.9 erläutert, auf deren Beschreibung hinsichtlich
der Gestaltung des Antriebsteils 44 des Rotors 16 des Hydro
motors 13 und des Zusammenwirkens zwischen diesem Hydromotor
und dem Nachlauf-Regelventil 14 ergänzend Bezug genommen sei.
Demgemäß wird die nachfolgende Beschreibung des in der Zeichnung
dargestellten speziellen Ausführungsbeispiels der erfindungs
gemäßen Antriebsvorrichtung 10 - im wesentlichen - auf deren
gegenüber der Antriebsvorrichtung gemäß der genannten Patent
anmeldung bestehenden Unterschiede beschränkt.
Der Rotor 16 des Axialkolben-Hydromotors 13 ist mit einem im
wesentlichen kreiszylindrisch-rohrförmigen Abschnitt 46 seiner
Abtriebswelle 47 an einem seinerseits im wesentlichen kreiszy
lindrisch-rohrförmig ausgebildeten Zapfen 48 gleitend drehbar
gelagert, der eine axiale Verlängerung eines den Elektromotor
17 in der dargestellten Anordnung aufnehmenden Teils 49 des
insgesamt mit 50 bezeichneten Gehäuses der Antriebsvorrichtung
10 bildet. In diesen rohrförmigen Zapfen 48 ist das seinerseits
zylindrisch-rohrförmige Gehäuse 31 des Nachlauf-Regelventils
14 fest eingesetzt und auf seiner gesamten Länge von dem Zapfen
48 umschlossen.
Das für die kleinen Linearzylinder 41 ein gemeinsames Gehäuse
bildende Antriebsteil 44 des Rotors 16 ist als ein mit dessen
Abtriebswelle 47 einstückig ausgeführter, gemäß der maßstäb
lichen Darstellung der Fig. 1 in axialer Richtung gesehen rela
tiv dickwandiger, radialer Flansch ausgebildet, in den, wie am
besten der schematischen Abwicklungs-Darstellung der Fig. 2,
auf deren Einzelheiten ergänzend Bezug genommen sei, erkennbar,
insgesamt sechzehn, in axialer Richtung durchgehende Bohrungen
51 a bis 51 p eingebracht sind, die mit axialsymmetrischer Vertei
lung ihrer zentralen Längsachsen 52 um die zentrale Längsachse
29 der Antriebsvorrichtung 10 gruppiert sind. In diesen Boh
rungen 51 a bis 51 p sind die Kolbenelemente 42 - gegen die Boh
rungsflächen abgedichtet - gleitend verschiebbar angeordnet,
die über Kugeln 53 an der axial gegenüberliegenden, zu den
Kugeln etwa komplementär konkav gewölbten Stirnfläche 54 einer
Ringrippe 56 der gehäusefesten Stützscheibe 43 abgestützt sind.
Diese Ringrippe 56, deren mittlerer Durchmesser demjenigen des
Bohrungskreises der axialen Bohrungen 51 a bis 51 p entspricht,
hat, in Umfangsrichtung gesehen, eine in axialer Richtung perio
disch variierende "Höhe", derart, daß sich für diese Stirnfläche
54, in der Abwicklungsdarstellung der Fig. 2 gesehen, ein ins
gesamt dreieck-wellenförmiger Verlauf mit einer in Winkelgraden
gemessenen "Periodizitätslänge" π von 60°, d. h. eine sechs
zählige Axialsymmetrie ergibt. Die Ringrippe 56 hat somit ins
gesamt die Form einer "sechszackigen" Krone, deren Zacken 57a
bis 57f zum Antriebsteil 44 des Rotors 16 hinweisend ange
ordnet sind. In der Abwicklungs-Darstellung der Fig. 2 haben
die Zacken 57a) bis 57f) der an ihrer Basis 58 kreisringför
migen Ringrippe 56 die Form flacher, gleichschenklig-stumpfwink
liger Dreiecke, deren Schenkel 59a) bis 59f) und 61a) bis
61f) einen stumpfen Winkel ß einschließen, der in praxi einen
Wert um 140°, in bevorzugter Gestaltung des Axialkolben-Motors
13 einen Wert von 138° hat.
Zwischen den "Spitzen" 62a) bis 62f) der Zacken 57a) bis 57f)
und den dazwischen angeordneten "Tälern" 63a) bis 63f)
der Ringrippe sind durch die Schenkel 59a) bis 59f) und 61a)
bis 61f) abwechselnd aufsteigende und abfallende Rampen
konstanter Steigung bzw. Neigung gebildet, die an den Spitzen
und in den Tälern mit glatter Krümmung aneinander anschließen,
wobei der Krümmungsradius mit dem je zwei Flanken in den Tälern
63a) bis 63f) aneinander anschließen, etwas größer ist als
der Kugelradius der Stützkugeln 53.
Die Stützkugeln 53, die zusammen mit den zylindrisch-topfförmig
gestalteten Kolbenelementen 42 die die Antriebskammern 39 der
insgesamt 16 Linearzylinder 41 einseitig druckdicht beweglich
begrenzenden Kolben dieser Linearzylinder 41 bilden, sind in
konkaven Lagerpfannen 64 der Kolbenelemente 42 frei drehbar
gelagert, damit sie sich an der Lauffläche 54 der Ringrippe 56
leichtgängig abwälzen können. Die Lagerpfannen 64, deren Krüm
mung sehr genau an diejenige der Stützkugeln 53 angepaßt ist,
stehen über zentrale Schmierkanäle 65 mit den Antriebskammern
39 der Linearzylinder 41 in kommunizierender Verbindung, so
daß sich im Betrieb des Axialkolbenmotors 13 zwischen den Gleit
flächen der Lagerpfannen 64 und den Stützkugeln 53 ein dünner
Schmierfilm bilden kann, der weitgehend verschleißfreien Betrieb
des Axialkolbenmotors 13 gewährleistet.
Die rotorfesten axialen Begrenzungen der Antriebskammern 39
der Linearzylinder 41 sind durch in Gewindeabschnitte 66 der
Bohrungen 51 a bis 51 p des Antriebsteils 44 einschraubbare,
diese Bohrungen 51 a bis 51 p einseitig dicht verschließende
Stopfen 67 gebildet. Der T-Versorgungsanschluß 19 des Nachlauf-
Regelventils 14 steht über eine radiale Bohrung 68 des Gehäuses
31 des Nachlauf-Regelventils 14 mit einer mit dieser fluchten
den, radialen Bohrung 69 des Zapfens 48, die durch dessen zylin
drische Wand hindurchtritt, in kommunizierender Verbindung,
wobei in diese Querbohrung 69 ein Längskanal 71 mündet, der
seinerseits über eine schräge Bohrung 72, die in einem massiven
äußeren radialen Flansch 73 des den Elektromotor 17 aufnehmenden
Gehäuseteils 49 angeordnet ist, kommunizierend mit dem T-An
schlußstutzen 74 verbunden ist, der über nicht-dargestellte
Schlauch- oder Rohrleitungen an den drucklosen Tank des Druck
versorgungs-Aggregats anschließbar ist. Der P-Versorgungsan
schluß 18 des Nachlauf-Regelventils 14 steht über eine weitere
Querbohrung 76 des äußeren Mantels des Ventilgehäuses 31 mit
einer mit dieser fluchtenden, zweiten radialen Bohrung 77 des
Zapfens 48 in kommunizierender Verbindung, in welche wiederum
ein Längskanal 80 mündet, der, in Richtung der zentralen Längs
achse 29 gesehen, in azimutalem Abstand an dem zum Tank-An
schlußstutzen 74 führenden Längskanal 71 vorbeitritt und eben
falls über eine - nicht-dargestellte - schräge Bohrung zu dem
ebenfalls nicht-dargestellten P-Anschlußstutzen führt, der an
den Hochdruck-Ausgang des Druckversorgungs-Aggregats angeschlos
sen ist. Der A-Steueranschluß 21 des Nachlauf-Regelventils 14
steht mit einer Außennut 78 des Ventilgehäuses 31 in kommunizie
render Verbindung, die als dieses umgebende Ringnut ausgebildet
und demgemäß in der Abwicklungsdarstellung der Fig. 2 als ein
sich über die gesamte Abwicklungslänge erstreckender Druckmit
telkanal 78 dargestellt ist.
Desgleichen steht der B-Steueranschluß 22 des Nachlauf-Regel
ventils 14 in kommunizierender Verbindung mit einer zweiten
Außennut 79, die ebenfalls als sich über den gesamten Umfang
des Ventilgehäuses 31 erstreckende, in sich geschlossene Ringnut
ausgebildet ist und demgemäß in der Fig. 2 als ein sich über
die gesamte Abwicklungslänge erstreckender Druckmittelkanal
dargestellt ist.
An der den beiden Ringnuten 78 und 79 gegenüberliegenden Außen
seite des Zapfens 48 sind in insgesamt 12-zähliger axial-symme
trischer Gruppierung um die zentrale Längsachse 29, in Umfangs
richtung gesehen sektorförmige Außennuten 81a bis 81f sowie
82a bis 82f vorgesehen, die jeweils durch axiale Zwischenstege
83a bis 83l gegeneinander abgesetzt sind. Diese Außennuten 81a
bis 81f sowie 82a bis 82f sind, in Umfangsrichtung gesehen,
wie am besten der Fig. 2 entnehmbar ist, alternierend über im
wesentlichen radial verlaufende Bohrungen 84a bis 84f an die
mit dem A-Steueranschluß des Nachlauf-Regelventils 14 in kommu
nizierender Verbindung stehende Ringnut 28 bzw. über Querboh
rungen 86a bis 86f an die mit dem B-Steueranschluß 22 des Nach
lauf-Regelventils 14 in kommunizierender Verbindung stehende
Ringnut 79 des Ventilgehäuses 31 angeschlossen.
Die in Umfangsrichtung gemessene Winkelbreite der sektor
förmigen Außennuten 81a bis 81f bzw. 82a bis 82f zuzüglich der
entsprechend gemessenen Winkelbreite eines der axialen
Stege 83a bis 83l, welche je zwei dieser Nuten, z. B. die Nuten
82b und 81b gegeneinander absetzen, beträgt in der Summe 30°,
wobei die Winkelbreite der sektorförmigen Nuten 81a bis 81f
und 82a bis 82f wesentlich größer ist, wobei das Verhältnis
δΦ/δΦ zwischen 5 und 10 beträgt. Die Winkelbreite der Stege
83a bis 83p entspricht der azimutalen, d. h. in Umfangsrichtung
gemessenen lichten Weite von radialen Durchgangsbohrungen 87a
bis 87p des kreiszylindrisch-rohrförmigen Abschnittes 46 des
Rotors 16 des Hydromotors 13, über die die Antriebskammern 39
der Linearzylinder 41, wenn der Rotor 16 sich dreht, alternie
rend mit dem A-Steueranschluß 21 und dem B-Steueranschluß 22
des Nachlauf-Regelventils 14 in kommunizierende Verbindung
gelangen und beim Vorbeitreten an einem der Stege 83a bis 83p
für einen kurzen Moment vollständig abgesperrt werden.
Aufgrund der erläuterten Symmetrieverhältnisse tragen die -
"gleichzeitig" an eine der beiden Ringnuten 78 und 79 ange
schlossenen Linearzylinder jeweils gleichsinnig zur Drehmoment-
Entfaltung des Axialkolbenmotors 13 bei bzw. sind daran nicht
beteiligt, wobei anhand der Fig. 2 unmittelbar erkennbar ist,
daß, beim speziellen Ausführungsbeispiel, jeweils mindestens 6
der Linearzylinder und im Extremfall sogar 8 gleichsinnig zur
Drehmoment-Entfaltung beitragen.
Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, daß in der Fig. 1
Bezugszeichen, die in der Fig. 2 mit alphabetischen
Indizes versehen sind, der Einfachheit halber ohne diese Indizes
angegeben sind.
Durch die insoweit erläuterte bauliche Integration des Nachlauf-
Regelventils 14 in den Zapfen 48 des Gehäuseteils 49 ergeben
sich kürzestmögliche Abmessungen der vom Nachlauf-Regelventil
14 zu den Antriebskammern 39 der Linearzylinder 41 führenden
Druck-Versorgungskanäle 84a bis 84f und 86a bis 86f sowie der
radialen Kanäle 87a bis 87p, was für eine hohe "Steifigkeit"
des Antriebes von großer Bedeutung ist.
Die mit der welligen Ringrippe 56 versehene Stützscheibe 43
ist zwischen einem zylindrisch-rohrförmigen Gehäuseteil 88,
das gegen den radialen Flansch 73 des den Elektromotor 17 auf
nehmenden Gehäuseteils 49 abgedichtet ist und im wesentlichen
die radial äußere Begrenzung des das Antriebsteil 44 des Rotors
16 aufnehmenden Ringraumes 89 bildet und einem außen und innen
gestuften zylindrischen Abschlußteil 91 des Gehäuses 50 der
Antriebsvorrichtung 10 axial einspannt, wobei die Stützscheibe
43 mittels eines mit dieser einstückigen Zentrierringes 92,
dessen Außendurchmesser genau dem Innendurchmesser des zylin
drisch-rohrförmigen Gehäuseteils 88 entspricht, bezüglich diesem
bzw. der zentralen Längsachse 29 der Antriebsvorrichtung 10
genau zentriert ist und mittels eines axialen Paßstiftes 93,
der eine mit koaxialen Bohrungen des zylindrisch-rohrförmigen
Gehäuseteils 88 und des Gehäuse-Abschlußteils 91 fluchtende
Bohrung der Stützscheibe 43 durchsetzt, gegen Verdrehungen
relativ zu den Gehäuseteilen 88 und 91 gesichert ist. Das ge
stufte Abschlußteil 91 des Gehäuses 50, aus dem der Rotor 16
mit dem das Abtriebsteil 11 bildenden Endabschnitt einer dort
massiv gestalteten Rotorwelle 47 austritt, ist gegen diese
mittels einer Lippen-Ringdichtung 94 abgedichtet.
Innerhalb der äußeren, abtriebsseitigen, dem Innendurchmesser
nach kleineren Stufe 96 des gestuft-zylindrischen Gehäuseteils
91 ist die Rotorwelle 47 mittels eines Radial-Nadellagers 97
drehbar gelagert, wobei dieses Nadellager 97, wie auch das
"Zapfenlager" eine axiale Verschiebbarkeit des Rotors 16 zuläßt.
Der radial außen mit einer zylindrischen Fläche an der zylin
drischen Innenfläche des zylindrisch-rohrförmigen Gehäuseteils
88 anliegende und mittels einer Ringdichtung 98 gegen dieses
Gehäuseteil 88 abgedichtete Zentrierring 92 der Stützscheibe
43 hat an seiner radial inneren Seite eine konische Fasenfläche
99, deren lichter Durchmesser zum Antriebsteil 44 des Rotors
16 hin zunimmt. Das Antriebsteil 44 des Rotors 16 ist seiner
seits mit einer der Fasenfläche 99 des Zentrierringes 92 der
Stützscheibe 43, in axialer Richtung gesehen, gegenüberliegend
angeordneten, äußeren Fasenfläche 101 versehen, deren Neigung
bezüglich der zentralen Längsachse 29 der Antriebsvorrichtung
10 derjenigen der Fasenfläche 99 des Zentrierringes 92 der
Stützscheibe 43 entspricht.
In der in der Fig. 1 dargestellten, einem Rotations-Betriebs
zustand des Axialkolben-Hydromotors 13 entsprechenden Position
des Rotors 16 sind die beiden Fasenflächen 99 und 101 der
Stützscheibe 43 und des Antriebsteils 44 des Rotors 16, in
"Höhe" eines gemeinsamen Wertes ihrer Durchmesser gesehen, in
einem kleinen axialen Abstand von z. B. 1 bis 2 mm voneinander
angeordnet, so daß zwischen den beiden Fasenflächen ein koni
scher Spalt 101 verbleibt, dessen senkrecht zu den Fasenflächen
99 und 102 gemessene lichte Weite einige Zehntel Millimeter
beträgt. Diese Position des Rotors 16 zu der Stützscheibe 43
ist durch die Anlage von Lagerrollen 105 eines Axialrollenlagers
103 an der der Ringrippe 56 der Stützscheibe 43 gegenüberliegen
den Ringfläche 104 derselben bestimmt, dessen dieser Ringfläche
104 gegenüberliegende Abstützung durch einen mit der Rotorwelle
47 verschiebefest verbundenen Lagerring 106 gebildet ist. Das
durch die Lagerrollen 102 und den Lagerring 106 gebildete Axial
rollenlager 103 ist innerhalb eines Ringraumes 107 angeordnet,
dessen äußere radiale Begrenzung durch die dem Innendurchmesser
nach größere Stufe 108 des gestuften Gehäuseteils 91 gebildet
ist. In axialer Richtung ist dieser Ringraum 107 durch die
zwischen den beiden Gehäusestufen 96 und 108 vermittelnde Ring
schulter 109, einerseits und die Stützscheibe 43, andererseits,
begrenzt. Der lichte axiale Abstand zwischen dem Lagerring 106
und der Ringschulter 109 des gestuften Gehäuseteils 91 ist
etwas größer als der lichte axiale Abstand der beiden Fasen
flächen 99 und 101 des Zentrierringes 92 der Stützscheibe 43
und des Antriebsteils 44 des Rotors 16, gesehen in der darge
stellten Betriebsposition des Axialkolben-Hydromotors 13, in
die dessen Rotor 16 durch die Druckbeaufschlagung von jeweils
mindestens 6 Antriebskammern 39 seiner Linearzylinder 41 ge
drängt wird.
Um zu vermeiden, daß bei einer Verwendung der Antriebsvorrich
tung 10 zur Realisierung z. B. eines Roboterarmes, der als "Ge
lenke" mehrere Antriebsvorrichtungen 10 umfaßt, der Roboterarm
"unkontrolliert zusammenklappt", ist die Antriebsvorrichtung
10 mit einer insgesamt mit 111 bezeichneten Feststell-Einrich
tung ausgerüstet, die bei einem Abschalter der Antriebsvorrich
tung 10 selbsttätig ein Festsetzen des Rotors 16 in der im
Moment des Abschaltens eingenommenen Winkelstellung vermittelt.
Als Betätigungselemente der "Feststellbremse 111" sind beim
dargestellten, speziellen Ausführungsbeispiel, in axial-symme
trischer Gruppierung um die zentrale Längsachse 29 der Antriebs
vorrichtung 10 angeordnete Stempel 112 vorgesehen, die durch
vorgespannte Druckfedern 113 in Anlage mit der der Stützscheibe
43 abgewandten - rückwärtigen - ringförmigen End-Stirnfläche
114 des Antriebsteils 44 des Rotors 16 drängbar sind, wodurch
der Rotor 16 eine axiale Verschiebung erfährt, durch die die
beiden Fasenflächen 99 und 101 des Zentrierringes 92 und des
Antriebsteils 44, die in diesem Falle als Reibflächen der Fest
stell-Einrichtung 111 wirken, in Anlage miteinander gelangen
und eine reibungsflüssige Fixierung des Rotors 16 im Gehäuse
50 der Antriebsvorrichtung 10 erzielt wird. Die Stempel 112
sind mit in axialen Bohrungen 116 größeren Durchmessers druck
dicht verschiebbaren Kolben 117 verbunden, an deren den Stempeln
112 abgewandten Seiten die vorgespannten Druckfedern 113 an
greifen. Diese Kolben 117 bilden auch die axial-beweglichen
Begrenzungen von Steuerkammern 118, in die im Betrieb der An
triebsvorrichtung 10 der hohe Ausgangsdruck der Hilfsdruckquelle
eingekoppelt ist, wodurch die Kolben 117 und mit diesen die
Stempel 112 in eine von dem Antriebsteil 44 des Rotors 16 ent
fernte bzw. von diesem abgehobene, in der Fig. 1 dargestellte
Position gedrängt werden, in welcher die Feststell-Einrichtung
111 gelöst ist und der Rotor 16 - in seiner dargestellten
axialen Position - frei drehbar ist.
Die für die Erzielung der Feststell-Funktion beim dargestellten,
speziellen Ausführungsbeispiel erforderliche - geringfügige -
axiale Verschiebbarkeit des Rotors 16 ist bei der erläuterten
Konstruktion seiner Lagerung - radial innen an dem Zapfen 48
des den Elektromotor 17 aufnehmenden Gehäuseteils 49 und radial
außen mittels des Nadellagers 97 an dem Gehäuseabschlußteil 91
ohne Schwierigkeit realisierbar.
Für Anwendungsfälle der Antriebsvorrichtung 10, bei denen die
für die insoweit geschilderte Feststell-Einrichtung 111 erfor
derliche Verschiebbarkeit des Rotors 16 nicht zweckmäßig wäre,
kann eine analog wirkende Feststelleinrichtung auch in der
Weise realisiert werden, daß eine mit den Stempeln 112 zug-
und schubfest verbundene ringscheibenförmige Bremsbacke vorge
sehen wird, die in Anlage mit der rückwärtigen Endstirnfläche
114 des Antriebsteil, das nunmehr seinerseits als Bremsbacke
wirkt, drängbar ist, wobei der Rotor 16 axial verschiebefest
im Gehäuse 50 drehbar gelagert sein kann.
Eine für die Funktion des Nachlauf-Regelventils 14 erforderliche
axiale Beweglichkeit der Rückmeldespindel 32 relativ zu der
Rotorwelle 47 des Axialkolbenmotors 13 kann, wie nicht eigens
dargestellt, dadurch realisiert sein, daß die Rückmeldespindel
32 über eine Axialverzahnung, mit der Rotorwelle 47 verdrehfest,
jedoch axial beweglich gekoppelt ist.
Die Weiterführung der in der Fig. 1 durch den P-Versorgungs
anschluß 18 und den T-Versorgungsanschluß 19 des Nachlauf-Regel
ventils 14 der Antriebsvorrichtung 10 repräsentierten, entspre
chend zu bezeichnenden Versorgungsanschlüsse des Druckversor
gungs-Aggregates zu einer weiteren, am Abtriebsteil 11 der
dargestellten Antriebsvorrichtung 10 ansetzbaren Antriebsvor
richtung derselben Art erfolgt über in Richtung der zentralen
Längsachse 29 der Antriebsvorrichtung 10 gesehen in azimutalem
Abstand voneinander verlaufende Längskanäle 119 und 121 der
Rotorwelle 47, wobei der eine Längskanal 119, der beim darge
stellten, speziellen Ausführungsbeispiel dem P-Versorgungsan
schluß 18 des Nachlauf-Regelventils 14 zugeordnet ist, über
einen kurzen Querkanal 122 mit einer äußeren Ringnut 123 des
Zapfens 48, in welcher der - hohe - Ausgangsdruck P des Druck
versorgungs-Aggregates herrscht, in permanent-kommunizierender
Verbindung steht, während der andere, dem T-Versorgungsanschluß
19 des Nachlauf-Regelventils 14 der dargestellten Antriebsvor
richtung 10 zugeordnete Längskanal 121 mit einer an der Rotor
welle 47 vorgesehenen, inneren Ringnut 124 kommuniziert, deren
lichter Querschnitt permanent mit demjenigen der radialen Quer
bohrung 69 des Zapfens 48 überlappt, die über den Längskanal
71 dieses Zapfens und die schräge Bohrung 72 mit dem T-Anschluß
stutzen 74 der Antriebsvorrichtung 10 in Verbindung steht.
Dadurch, daß die, beim dargestellten Ausführungsbeispiel den P-
Versorgungsdruck führende Außennut 123 des Zapfens 48 in ge
ringerem axialem Abstand von der Mündungsebene 126 des mit ihr
kommunizierendem Längskanals 119 angeordnet ist als die Innennut
124 des Rotors, mit der dessen anderer Längskanal 121 kommuni
ziert, ist es möglich, diese beiden Längskanäle 119 und 121 in
gleichem radialem Abstand von der zentralen Längsachse 29 der
Antriebsvorrichtung 10 zu führen und mit minimalen radialen
Querschnittsdimensionen des ringzylindrischen Abschnittes 46
der Rotorwelle 47 auszukommen.
Claims (11)
1. Hydraulische Antriebsvorrichtung als Dreh- oder Schwenk
antrieb für NC- oder CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen,
Vorschubeinrichtungen solcher Maschinen, Manipulatoren
oder Roboter mit mehreren Dreh- oder Schwenkgelenken, und
mit den weiteren Merkmalen:
- A) als Leistungsantrieb ist ein Axialkolben-Hydromotor vorgesehen, bei dem
- B) die Druckmittel-Versorgungssteuerung mittels eines Nachlauf-Regelventils erfolgt, das mit elektrisch gesteuerter Positions-Sollwert-Vorgabe und mechanischer Positions-Ist-Wertrückmeldung arbeitet, wobei
- C) zur Positions-Sollwert-Vorgabe ein Elektromotor vor gesehen ist, der durch Ausgangssignale einer zentralen NC- bzw. CNC-Steuereinheit ansteuerbar ist, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- D) der Rotor (16) des Axialkolben-Hydromotors (13) ist mit einem kreiszylindrisch-rohrförmigen Abschnitt (46) seiner Abtriebswelle (47) an einer äußeren Man telfläche einer ihrerseits hohlrohrförmig ausgebil deten, einen Lagerzapfen für den Rotor (16) bildenden axialen Verlängerung eines den zur Sollwert-Vorgabe- Steuerung vorgesehenen Elektromotor (17) aufnehmenden Gehäuseteils (49) drehbar gelagert;
- E) das Nachlauf-Regelventil ist innerhalb der den Lager zapfen (48) für den Rotor (16) bildenden Verlängerung des den Elektromotor (17) aufnehmenden Gehäuseteils (49) angeordnet und
- F) Steuerkanäle, über die im Betrieb der Antriebsvorrich tung (10) Druckmittel, in Umfangsrichtung des Rotors (16) gesehen, aufeinanderfolgend angeordneten Linear zylindern (41) des Rotors alternierend über die Steu eranschlüsse des Nachlauf-Regelventils (14) zugeführt und von diesen wieder abgeführt wird, sind als sektor förmige Außennuten (81a bis 81f sowie 82a bis 82f) des Zapfens (48) ausgebildet, mit denen radiale Quer kanäle (87a bis 87p) des Rotors (16), die zu den Antriebskammern (39) der Linearzylinder (41) des Rotors (16) führen, alternierend in Überdeckung ge langen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranschlüsse (21 und
22) des Nachlauf-Regelventils (14) mit je einer äußeren
Ringnut (78 bzw. 79) des Gehäuses (31) des Nachlauf-Regel
ventils (14) verbunden sind, die, in axialer Richtung
gesehen, unmittelbar nebeneinander liegend derart angeord
net sind, daß eine Mittelebene des diese beiden Nuten
trennenden Zwischensteges mit der gemeinsamen Mittelebene
der sektorförmigen Steuernuten (81a bis 81f sowie 82a bis
82f) zusammenfällt, und daß die beiden Ringnuten (78 und
79) alternierend über kurze, schräg verlaufende Querboh
rungen (84a bis 84f und 86a bis 86f) mit den Steuernuten
(81a bis 81f bzw. 82a bis 82f) verbunden sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsanschlüsse (18
und 19) des Nachlauf-Regelventils (14) an Querbohrungen
(76 und 68) des Ventilgehäuses (31) angeschlossen sind,
die in Querkanäle (77 und 79) des Zapfens (48) münden,
die, in Umfangsrichtung des Ventilgehäuses (31) gesehen,
versetzt angeordnet sind und über entsprechend versetzte
Längskanäle mit an dem den Zapfen (48) bildenden Gehäuse
teil (49) angeordneten Anschlußstutzen verbunden sind,
daß einer dieser Querkanäle (77 oder 69) in eine Innennut
(124) des den Zapfen (48) koaxial umschließenden, rohrför
mig-zylindrischen Abschnittes (46) der Rotorwelle (47)
des Axialkolben-Hydromotors (13) mündet und der andere
Querkanal (69 oder 77) in eine Außennut (123) des Zapfens
(48), in die ein Querkanal (122) der Rotorwelle (47) mün
det, der zwischen der Innennut (124) und dem abtriebs
seitigen Ende (11) der Rotorwelle (47) angeordnet ist,
und daß von der Innennut (124) der Rotorwelle (47) und
dem Querkanal (122) desselben je ein Versorgungs-Anschluß
kanal (119 bzw. 121) zum abtriebsseitigen Ende (11) der
Rotorwelle (47) geführt ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Gebersystem (12) vorgesehen
ist, das für inkrementale Änderungen der Winkelstellung
des Rotors (16) des Axialkolben-Hydromotors (13) nach
Betrag und Änderungssinn charakteristische elektrische
Ausgangssignale erzeugt, aus deren Verarbeitung die zen
trale elektronische Steuereinheit den Positions-Soll-Ist
wert-Vergleich vermittelt.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Feststell-Einrichtung
(111) vorgesehen ist, die bei einem Abfall des Ausgangs
druckes des Druckversorgungs-Aggregates selbsttätig eine
Festsetzung des Rotors (16) des Axialkolben-Hydromotors
(13) vermittelt.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungselemente feder
belastete Stempel (112) vorgesehen sind, die durch eine
vorgespannte Feder (113) in eine die Festsetzung des Rotors
(16) vermittelnde Position gedrängt werden und mit Kolben
(117) verbunden sind, welche Steuerkammern (118) druck
dicht-beweglich begrenzen, durch deren Druckbeaufschlagung
mit dem Ausgangsdruck (P) des Druckversorgungs-Aggregates
die Stempel (112) in einer die Freigabe des Rotors (16)
vermittelnden Lösestellung gehalten werden.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in axial-symmetrischer Gruppie
rung um die zentrale Längsachse (29) der Antriebsvorrich
tung (10) mehrere Betätigungselemente (112, 113, 117)
vorgesehen sind, deren Stempel (112) parallel zur zentralen
Längsachse (29) der Antriebsvorrichtung (10) verschiebbar
sind und auf ein axial verschiebbares Bremsenelement wir
ken.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (16) des Axialkolben-
Hydromotors (13) axial verschiebbar gelagert ist und mit
einer sich über eine peripheren 360°-Bereich erstreckenden
Bremsfläche in reibungsschlüssige Anlage mit einer gehause
festen Gegenfläche drängbar ist.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfläche des Rotors
(16) als eine konische Umfangsfase (101) seines die Linear
zylinder (41) aufnehmenden Antriebsteils (44) ausgebildet
ist, die an der der Stützscheibe (43) zugewandten Seite
dieses Antriebsteils angeordnet ist und die gehäusefeste
Gegenfläche als eine dazu komplementar-konische Fase (99)
eines Zentrierringes (92) der Stützscheibe (43) ausgebildet
ist.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß der Rotor (16), vom Antriebsteil
(44) aus gesehen, jenseits der Stützscheibe (43) einen
radialen Lagerring (106) für ein Axial-Rollenlager (103)
trägt, dessen Rollen (105) an einer radial ebenen, an der
Stützscheibe (43) vorgesehenen kreisringförmigen Gegen
fläche (104) abwälzbar sind.
11. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (16) des Axialkolben-
Hydromotors (13) mit dem das Abtriebsteil (11) bildenden
Endabschnitt seiner Abtriebswelle (47) mittels eines als
Nadellager (97) ausgebildeten Radiallagers drehbar und
axial verschiebbar an dem abtriebsseitigen Gehäuseteil
(91, 97) des Gehäuses (50) der Antriebsvorrichtung (10)
gelagert ist.
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