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DE4013218A1 - Schnellauspump-kupplungsplatte fuer eine viskosfluidkupplung - Google Patents

Schnellauspump-kupplungsplatte fuer eine viskosfluidkupplung

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DE4013218A1
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DE
Germany
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plate
clutch plate
grooves
fluid
clutch
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Ceased
Application number
DE4013218A
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English (en)
Inventor
Lawrence C Kennedy
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Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
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Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion
    • F16D35/02Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part
    • F16D35/021Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves
    • F16D35/023Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves the valve being actuated by a bimetallic coil

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Viskos­ fluid-Kupplungsgerät. Insbesondere befaßt sich die vorliegen­ de Erfindung mit einer Schnellauspump-Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Gebläsekupplung für ein Fahrzeug.
Eine thermostatisch gesteuerte Viskosfluid-Kupplungsanord­ nung zum Drehantrieb eines Fahrzeug-Kühlgebläses ist gut be­ kannt. Ein mit mehreren Flügeln versehenes Gebläserad ist entfernbar an einem Körper der Kupplungsanordnung befestigt. Die Gebläse/Kupplungsanordnung ist zwischen einer Zubehör- Riemenscheibe einer Fahrzeugmaschine (typischerweise der Was­ serpumpen-Riemenscheibe) und einem Kühler angebracht. Die Kupplungsanordnung treibt das Gebläse mit hohen Drehzahlen nahe der Eingangsdrehzahl an, wenn Kühlung erforderlich ist, und läßt, wenn keine Kühlung gebraucht wird, das Gebläse mit niederer Drehzahl mitlaufen. Thermostatische Steuerung des Gebläses durch die Kupplungsanordnung setzt die Last der Ma­ schine und das durch den Gebläselauf erzeugte Geräusch herab, so daß sich eine Zunahme der verfügbaren Leistung und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit ergibt.
Allgemein ist eine in der Kupplungsanordnung untergebrachte Kupplungsplatte mit Stegen und Nuten versehen, die mit kom­ plementären Stegen und Nuten des Gehäuses gepaßt sind. Eine Pumpplatte trennt zwei im Inneren enthaltene Kammern, eine Aufnahmekammer und eine Sammelkammer, von einem Behälter. Durchlässe in der Pumpplatte erlauben einem Viskosfluid die wahlweise Durchströmung vom Behälter zu der Aufnahmekammer und in eine Scherzone zwischen den Stegen und Nuten des Körpers und der Kupplungsplatte. Fluidscherung bei den Stegen und Nuten überträgt anliegendes Drehmoment von der Kupplungsplatte zum Antrieb des Körpers und des daran ange­ brachten Gebläses.
Wenn keine Kühlung erforderlich ist, sind die Durchlässe in der Pumpplatte geschlossen und das Fluid in der Scherzone wird in die Aufnahmekammer gepumpt. Düsen oder Mündungen in der Pumpplatte erlauben Durchströmen des Fluides von der Auf­ nahmekammer in den Behälter. Das Abführen des größten Teils des Fluides reduziert die Scherung zwischen Kupplungsplatte und Körper und setzt dadurch die Drehung des Gebläses wesent­ lich herab.
Wenn die Maschine nicht läuft, kann sich in einer üblichen Kupplungsanordnung Fluid im Behälter auf einen Gleichge­ wichtspegel einstellen. Fluiddruck kann eine Fluidwanderung von dem Behälter in die Aufnahmekammer durch die Pumpplat­ ten-Düsen und in die Scherzone verursachen. Wenn die Maschi­ ne das nächste Mal angelassen wird, erzeugt in die Scherzone eingewandertes Fluid eine störende Hochdrehzahl-Betätigung des Gebläses. Eine derartige Hochdrehzahl-Betätigung schafft unerwünschtes Geräusch von den Gebläseflügeln. Auch wird durch die überflüssige Drehung des Gebläses bei kalter Ma­ schine die Aufwärmzeit derselben erhöht.
Es werden immer wieder Verbesserungen vorgeschlagen. Es ist wünschenswert, durch eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung thermostatisch gesteuerten Betrieb des Gebläses herzustel­ len, wenn Kühlung erforderlich ist. Auch ist es wünschens­ wert, die Kupplungsanordnung den größten Teil des von einem Behälter in eine Scherzone eingewanderten Fluides schnell auspumpen zu lassen, wenn bei kalter Maschine angelassen wird.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Viskosfluid-Antriebs­ gerät, das insbesondere für eine Gebläse/Kupplungsanordnung für ein Fahrzeug geeignet ist. Die vorliegende Gebläse/Kupp­ lungsanordnung enthält eine Kupplungsplatte, die rasch den größten Teil des von einem Behälter zu einer Aufnahmekammer bei stehender Maschine eingewanderten Fluids auspumpt. Ein rasches Auspumpen derartigen Fluids reduziert den Hochdreh­ zahl-Betrieb eines Gebläses und das dabei auftretende Ge­ räusch beim Starten einer kalten Maschine.
Die vorliegende Erfindung schafft auch eine Gebläsekupplungs­ anordnung für ein Fahrzeug. Eine Kupplungsanordnung enthält eine durch eine Eingangswelle drehbar angetriebene Kupplungs­ platte. Die Kupplungsplatte enthält eine Vielzahl von konzen­ trischen Ringstegen und -nuten, die mit komplementären Ste­ gen und Nuten eines Kupplungskörpers zur Bildung einer Scher­ zone gepaßt ist. Eine Vielzahl von Durchlässen ist in den Stegen und Nuten der Kupplungsplatte vorgesehen, um Fluid von einem Behälter zu der Scherzone zu leiten. Eine Vielzahl von Radialkanälen ist in den Stegen und Nuten der Kupplungs­ platte vorgesehen, um Fluid von der Scherzone in eine Aufnah­ mekammer der Kupplungs-Anordnung auszustoßen. Jeder Kanal ist mit einem jeweiligen Durchlaß ausgerichtet und führt von diesem radial nach außen.
Vorzugsweise enthält jeder Kanal einen damit ausgerichteten Einschnitt am Umfang der Kupplungsplatte. Jeder Einschnitt enthält eine Mündung an der den Stegen und Nuten benachbar­ ten Fläche der Kupplungsplatte zu und einen Ausgang an der der Aufnahmekammer benachbarten Fläche der Kupplungsplatte. Eine zum jeweiligen Einschnitt gehörende Schrägwand pumpt Fluid von dem Kanal zu der Aufnahmekammer der Kupplungsplat­ ten-Anordnung.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Viskosfluid-Gebläsekupp­ lung und einer Flügelanordnung mit einer erfindungs­ gemäßen Kupplungsplatte,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts der Kupplungsanordnung aus Fig. 1 mit gedrehter Pumpplat­ te, um Axialfluidstrom von einer Aufnahmekammer durch die Pumpplatte darzustellen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Frontfläche der Kupplungs­ platte erfindungsgemäßer Art, zur Klarheit der Dar­ stellung von der Kupplungs-Anordnung nach Fig. 1 ab­ gezogen gezeigt,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Abschnitt einer Rückfläche der Kupplungsplatte, nach Linie 5-5 der Fig. 4 gesehen, mit Darstellung eines Fluiddurch­ lasses und eines Ausstoßkanals,
Fig. 6 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Abschnitt der Rückfläche der Kupplungsplatte nach Linie 6-6 der Fig. 4, mit Darstellung eines Verteilungskanals,
Fig. 7 eine Seitenansicht nach Linie 7-7 der Fig. 5, und
Fig. 8 eine Seitenansicht nach Linie 8-8 der Fig. 6, bei der die Kupplungsplatte aus Darstellungsgründen um 180° gedreht wurde.
Fig. 1 zeigt eine Anordnung 14 aus einem mehrflügligen Geblä­ serad und einer Kupplung, um Kühlluft durch den Kernbereich eines (nicht dargestellten) Fahrzeugkühlers einzuziehen, durch den Maschinenkühlfluid umläuft. Die Gebläse/Kupplungs­ anordnung 14 ist am äußeren Ende einer drehend angetriebenen Welle 15 angebracht, deren inneres Ende mit einem Flansch 16 endet, der an einer üblichen (nicht dargestellten) maschinen­ getriebenen Wasserpumpen-Riemenscheibe befestigt werden kann. Die Gebläse/Kupplungsanordnung 14 enthält einen schüs­ selförmigen Hauptkörper 18, der über ein Lager 22 drehbar zentral an der Welle 15 befestigt ist. Der Hauptkörper 18 ist mit radial abstehenden Klötzen 24 ausgebildet, an denen ein mehrflügliges Gebläserad 26 (in Fig. 1 nur teilweise dar­ gestellt) mit Gewindebefestigern 28 angebracht ist. Rippen 29 sind an der Außenfläche des Hauptkörpers 18 zur Ableitung von Wärme angebracht, die von einem Viskosfluid in der Anord­ nung 14 übertragen wird.
Eine Deckplatte 30 ist an einer Frontfläche des Hauptkörpers 18 angebracht und bildet mit diesem zusammen ein Gehäuse und einen Behälter, wie weiter unten beschrieben. Die Deckplatte 30 ist ein schüsselförmiges Teil, dessen ringförmige Außen­ kante 32 an dem Hauptkörper 18 durch eine von dem Material des Hauptkörpers 18 übergebördelte Ring-Haltelippe 34 befe­ stigt ist. Eine Ringdichtung 36, beispielsweise ein an Ort und Stelle ausgebildeter Dichtkörper, sitzt zwischen der Kante 32 und der Frontfläche des Hauptkörpers 18 und verhin­ dert ein Durchlecken des Fluids vom Inneren der Anordnung 14. Rippen 37 sind an der Außenfläche der Deckplatte 30 vor­ gesehen, um von dem Fluid übertragene Wärme abzuführen.
Hinter der Deckplatte 30 befindet sich eine scheibenartige Ringpumpplatte 38, deren Durchmesser etwas geringer als der der Deckplatte 30 ist. Die Pumpplatte 38 ist zum Antrieb an dem Hauptkörper 18 befestigt, und zwar ist sie durch die Deckplatte 30 an einen Ringbund 39 (Fig. 2) des Hauptkörpers 18 angedrückt.
Die Pumpplatte 38 besitzt zwei diametral einander gegenüber­ liegende Durchlässe 40 in ihrem Zentralbereich. Im geöffne­ ten Zustand lassen die Durchlässe 40 Fluid in eine Sammelkam­ mer 41 (am besten in Fig. 2 zu sehen) strömen, die durch die Pumpplatte 38, eine Kupplungsplatte 42 und einen Teilerring 43 gebildet und begrenzt ist. Die Kupplungsplatte 42 ist mit einer Zentralöffnung auf die Welle 15 aufgekeilt und ergibt Hydraulikantrieb für den Hauptkörper 18 und das daran ange­ brachte Gebläserad, wie weiter unten beschrieben wird. Ein vorzugsweise aus TEFLON (PTFE) gebildeter Ring 43 ist in eine in der äußeren Frontfläche der Kupplungsplatte 42 vorge­ sehene Ringnut 43 A eingesetzt und verbessert das Auspumpen, d.h. das Lösen der Kupplung, wie unten beschrieben. Ein Tei­ lerring dieser Art ist in US-PS 47 41 421 beschrieben, die hier ausdrücklich angeführt wird.
Nach Fig. 2 zwingen die Zentrifugalkräfte der sich drehenden Anordnung 14 den axialen Fluidstrom durch den Durchlaß 40 zu radialer Fluidnachströmung in die Sammelkammer 41, wie durch Richtungspfeile 45 angezeigt.
Ein durch Richtungspfeile 46 angezeigter axialer Fluidstrom wird durch Durchlässe 47 in der Kupplungsplatte 42 in eine Ringform-Serpentinen-Fluidscherzone 48 gezwungen, die durch Nut-Zwischenräume zwischen an einer Rückfläche der Kupplungs­ platte 42 ausgebildeten Ringstegen 49 und zwischengesetzten komplementären konzentrischen Ringstegen 50 an der Innenflä­ che des Hauptkörpers 18 ausgebildet ist.
In der Scherzone 48 geschertes Fluid überträgt Eingangs-Dreh­ moment von der drehend angetriebenen und zentral auf die Welle 15 aufgekeilten Kupplungsplatte 42, um hydraulischen Antrieb des Hauptkörpers 18 und des daran angebrachten Geblä­ seflügelrades 26 zum Betrieb des Kühlgebläses zu schaffen. Infolge des Schlupfes zwischen der Kupplungsplatte 42 und dem Hauptkörper 18 ist die Gebläsedrehzahl immer etwas gerin­ ger als die Eingangs-Drehzahl der Welle 15.
Ein zwischen der Deckplatte 30 und der Pumpplatte 38 ausge­ bildeter Behälterraum 52 enthält eine bestimmte Menge Viskos­ fluid. Das Öffnen und Schließen der Durchlässe 40 zur Steu­ erung des Fluidzustroms in die Sammelkammer 41 geschieht durch eine Ventilplatte 54, die sich von der Antriebsverbin­ dung mit einer Zentralwelle 56, welche drehbar in einem im Zentralabschnitt der Deckplatte 30 ausgebildeten Rohrnaben­ abschnitt 58 angebracht ist, weg erstreckt. Eine O-Ringdich­ tung 60 ist in einer Ringnut der Zentralwelle 56 angebracht und stellt Umfangsberührung mit der Innenwand des Nabenab­ schnitts 58 her, um ein Austreten von Fluid von der Anord­ nung 14 nach außen zu verhindern.
Ein wendelförmig gewickeltes thermostatisches Bimetall-Ven­ tilsteuerelement 62 enthält einen inneren Endabschnitt 62 A, welcher in einem im vorderen Ende der Zentralwelle 56 ausge­ bildeten Querschlitz befestigt ist, und einen äußeren Endab­ schnitt 62 B, der an einer in einer Deckplatte 30 ausgebilde­ ten Haltezunge 62 angebracht ist. Vorzugsweise ist das Ven­ tilsteuerelement 62 innerhalb eines den Nabenabschnitt 58 um­ gebenden Hohlraums 65 vertieft eingesetzt. Durch diese Kon­ struktion verursacht eine Erhöhung oder eine Erniedrigung der Umgebungslufttemperatur das Auf- oder Abwickeln des Ven­ tilsteuerelements 62, so daß sich eine Drehung der Zentral­ welle 56 und der daran angebrachten Ventilplatte 54 ergibt. Die Betätigung der Ventilplatte 54 zum Steuern der Öffnungs- und Schließbewegung der Durchlässe 40 ist wohlbekannt und in US-PS 47 41 421 beschrieben, die hier wieder ausdrücklich an­ geführt wird.
In Fig. 2 wird durch den Richtungspfeil 69 A angezeigtes Fluid durch Zentrifugalkraft radial nach außen getrieben und tritt aus der Scherzone 48 in eine Aufnahmekammer aus, die durch die Pumpplatte 38, die Kupplungsplatte 42 und den Tei­ lerring 43 gebildet und begrenzt ist. Durch den Richtungs­ pfeil 69 B bezeichnetes Fluid in der Aufnahmekammer 66 wird durch Mündungen 68 in einen Abschnitt der Pumpplatte 38 in Verbindung mit der Aufnahmekammer 66 zum Behälter 52 zurück­ geführt. Die Rückkehr von Fluid von der Aufnahmekammer 66 zum Behälter 52 ist wohlbekannt und ebenfalls in der US-PS 47 41 421 beschrieben, auf die hier wiederum verwiesen wird.
Bei einer am besten in Fig. 3 bis 8 dargestellten bevorzug­ ten Ausführung enthält die Kupplungsplatte 42 einen zentra­ len Nabenabschnitt 80 mit einer Zentralöffnung 82 zur Aufnah­ me eines vorzugsweise mit Keilen versehenen Abschnitts der Welle 15. Wie bereits beschrieben, sind gut bekannte konzen­ trische Ringstege 49 und zugehörige Nutzwischenräume in der Rückfläche des scheibenartigen Abschnitts 83 der Kupplungs­ platte 42 anschließend an den Auslauf des Nabenabschnitts 80 vorgesehen.
Vorzugsweise sind drei Strömungsdurchlässe 47 in den Stegen 49 vorgesehen, um Fluidstrom von der Sammelkammer 41 in die Scherzone 48 zutreten zu lassen. Die Durchlässe 47 haben an­ nähernd 120° Abstand voneinander zum Wuchtausgleich und sind in einer radialen Stellung komplementär zu den Durchlässen 40 der Pumpplatte 38 plaziert. Um eine Behinderung für das Fluid durch die Durchlässe 40 und 47 zu vermeiden, ist bevor­ zugt die Fläche jedes Durchlasses 47 mindestens gleich der Fläche jedes Durchlasses 40.
Bei jedem Durchlaß 47 ist eine bogenförmige Sammelkammer 86 in den Stegen 49 der Kupplungsplatte 42 vorgesehen. Vorzugs­ weise ist jede Kammer 86 dadurch gebildet, daß die Stege 49 an jeder Seitenwand jedes Durchlasses 47 entfernt sind. Während die Kupplungsplatte 42 sich an der Welle 15 dreht, tritt Fluid in den Durchlaß 47 ein und sammelt sich in der Kammer 86.
An jedem Durchlaß 47 ist ein radialer Fluid-Ausdrückkanal 88 vorgesehen. Jeder Ausdrückkanal 88 beginnt an einem jeweili­ gen Durchlaß 47 und endet an der Umfangskante der Kupplungs­ platte 42. Vorzugsweise ist jeder Kanal 88 dadurch gebildet, daß die Stege 49 in Radialrichtung vom Durchlaß 47 zum Außen­ umfang so entfernt sind, daß die Tiefe jedes Kanals 88 minde­ stens gleich der Tiefe der Nuten zwischen den Stegen 49 ist.
Wenn die Maschine nicht läuft und die Kupplungsplatte 42 sich nicht dreht, sammelt sich Fluid in der Scherzone 48 in den Kammern 86 und Kanälen 88. Wenn die kalte Maschine ange­ lassen wird, wird Fluid in jedem Kanal 88 durch Zentrifugal­ kraft der sich drehenden Kupplungsplatte 52 radial nach außen abgestoßen. Wenn keine Maschinenkühlung erforderlich ist, wie bei dem Anlassen bei kalter Maschine, sorgen die Kanäle 88 für das Ausstoßen des größten Teils des Fluids in der Scherzone 48 und reduzieren so das Mitdrehen des Körpers 48 mit dem daran angebrachten Gebläserad 26 wesentlich. Eine Beseitigung des unerwünschten Betriebs des Gebläserades 26 mit hoher Drehzahl nach Anlassen der kalten Maschine besei­ tigt das unerwünschte Geräusch, das einen solchen Betrieb mit hoher Drehzahl begleitet.
Vorzugsweise sind drei radiale Verteilkanäle 90 in den Stegen 49 mit gleichen Abständen zwischen den Kanälen 88 vor­ gesehen. Jeder Verteilkanal 90 ist dadurch geschaffen, daß ein Teil der Stege 49 entfernt ist. Die Verteilkanäle 90 un­ terstützen die radiale Verteilung von Fluid zu den Stegen 49 und 50 und den jeweiligen Nuten der Scherzone 48.
Vorzugsweise ist bei jedem Ausstoßkanal 88 und jedem Verteil­ kanal 90 ein Einschnitt 92 in der Umfangskante der Kupplungs­ platte 42 vorgesehen. Die Einschnitte 92 unterstützen das Auspumpen von Fluid von den Stegen 49 und den benachbarten Nuten der Scherzone 48 zu der Aufnahmekammer 66 und even­ tuell zum Behälter 52 durch (in Fig. 2 dargestellte) Mündun­ gen 68 in der Pumpplatte, wie oben beschrieben.
Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, ist jeder Einschnitt 92 in der Umfangskante der Kupplungsplatte 42 so ausgebildet, daß sich mindestens eine Schrägwand ergibt. In der Ausführung nach Fig. 7 und 8 enthält jede Nut 92 zwei Schrägwände 94 A und 94 B, die so ein V bilden. Diese V-Form besitzt eine Mündung 96 an der Rückfläche der Kupplungsplatte 42 und einen Aus­ tritt 98 an der Frontfläche der Kupplungsplatte. Die Winkel­ lage jeder Wand 94 A und 94 B kann variiert werden, um die Aus­ pumprate der Nut 92 zu ändern. Beispielsweise wird die Aus­ pumprate des Fluids von den Kanälen 88 und 90 umso größer, je größer der Winkel A nach Fig. 7 und 8 ist. Die Verwendung von zwei Schrägwänden 94 A und 94 B zur Bildung einer V-Form bei jedem Einschnitt 92 erlaubt es, die Kupplungsplatte 42 je nach Bedarf in einer Kupplungsanordnung für Drehung im Uhrzeigersinn oder in einer Kupplungsanordnung für Drehung im Gegenuhrzeigersinn aufzunehmen. Je nach der Drehrichtung der Kupplungsplatte 42 nimmt entweder die Schrägwand 94 A oder die Schrägwand 94 B Radialströmungsfluid von einem Kanal 88 oder 90 auf und wirkt als eine Pumpe durch Umlenken der Fluidströmung in Axialrichtung und durch Eindrücken des Fluids in die Aufnahmekammer 66. Der unterstützte Austritt von Fluid von der Scherzone 48 durch die Kanäle 88 und die Einschnitte 92 reduziert die Auspumpzeit einer Kupplungsan­ ordnung 14 bei kalter Maschine und reduziert damit den an­ fänglichen Hochdrehzahlbetrieb des Gebläses 26 und das dabei auftretende unerwünschte Geräusch.
Die vorliegende Erfindung wurde mit Bezug auf eine bevorzug­ te Ausführung beschrieben, jedoch wird der Fachmann erken­ nen, daß in anderen Ausführungsformen bestimmte Einzelheiten geändert werden können, ohne vom Umfang der beanspruchten Er­ findung abzuweichen.

Claims (9)

1. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung, wobei die Platte durch eine Eingangswelle drehend antreib­ bar ist und umfaßt:
  • a) einen scheibenartigen Teil mit einem zentralen Naben­ abschnitt zur Aufnahme der Eingangswelle; und
  • b) eine Vielzahl von den Nabenabschnitt umgebenden kon­ zentrischen Ringstegen und -Nuten;
dadurch gekennzeichnet, daß in dem scheibenartigen Teil (83) Durchlässe (47) ausgebildet sind, um in der Kupp­ lungsanordnung (14) vorhandenes Fluid zu den Nuten zu richten; und daß ein radialer Ausstoßkanal (88) vorgese­ hen ist, der von jedem Durchlaß (47) zu einer Umfangskan­ te der Kupplungsplatte (42) führt, um Fluid von den Stegen (49) und Nuten auszustoßen, wobei jeder Ausstoßka­ nal ein radial innerstes Ende besitzt, das sich mit einem jeweiligen Durchlaß (47) überschneidet, und ein radial äu­ ßerstes Ende, das sich mit der Umfangskante der Kupplungs­ platte (42) überschneidet.
2. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Um­ fangskante der Kupplungsplatte (42) ein Einschnitt (92) ausgebildet und mit dem radial äußersten Ende jedes Aus­ stoßkanals (88) ausgerichtet ist.
3. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ein­ schnitt (92) mindestens eine Schrägwand (94 A, 94 B) enthält.
4. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe jedes Ausstoßkanals (88) mindestens gleich der Tiefe der zwischen den Stegen (49) vorgesehenen konzentrischen Nuten ist.
5. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß radiale Verteilkanäle (90) zwischen den Durchlässen (47) eingesetzt sind und jeder Verteilkanal (90) an der Umfangskante der Kupplungsplatte (42) endet zum Abführen von Fluid von den Stegen (49) und Nuten.
6. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Um­ fangskante der Kupplungsplatte (42) jeweils mit einem Ver­ teilkanal (90) ausgerichtete Einschnitte (92) ausgebildet sind.
7. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder mit je­ weils mit einem Verteilkanal (90) ausgerichtete Ein­ schnitt (92) mindestens eine Schrägwand (94 A, 94 B) ent­ hält.
8. Kupplungsplatte für eine Viskosfluid-Kupplungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine bogenförmige Sammelkammer (86) an jedem Durchlaß (47) vorgesehen ist.
DE4013218A 1989-05-22 1990-04-25 Schnellauspump-kupplungsplatte fuer eine viskosfluidkupplung Ceased DE4013218A1 (de)

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