DE3940500A1 - Druckfest verschliessbare tuer fuer gekapselte schaltanlagen - Google Patents
Druckfest verschliessbare tuer fuer gekapselte schaltanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine druckfest verschließbare, um
Scharniere schwenkbare Tür für gekapselte Schaltanlagen
nach dem Oberbegriff des 1. Patentanspruchs.
Druckfest verschließbare Türen haben die Aufgabe, das
Bedienungspersonal und gegebenenfalls auch andere Personen,
die sich in der Umgebung von Schaltanlagen aufhalten, vor
den Auswirkungen von inneren Lichtbögen zu schützen. Zu
diesem Zweck sind verschiedene Lösungen vorgeschlagen
worden. So werden nach DE 27 15 579 C3 und nach DE 34 38 603 A1
dabei u. a. Hubtüren verwendet, bei denen durch das
Absenken der Tür in die Schließstellung Teile der Tür mit
Teilen des Gerüsts an mehreren, über die gesamte Länge der
vertikalen Holme verteilten Auflagestellen zu einer
formschlüssigen Überdeckung gelangen. Auf diese Weise
werden bei von Störungen hervorgerufenen Innendrücken
größere Verformungen der Tür weitgehend vermieden. Bei den
bekanntgewordenen Ausführungen legen sich die Abkantungen
der Tür an allen vier Seiten stirnseitig gegen die
zugehörigen Gerüstholme, was bereits bei geringen
elastischen oder plastischen Verformungen der benachbarten
Bauteile zu Spalten führen muß, aus denen heiße Gase
austreten können. Da, wie weiter oben bereits dargelegt,
die Überdeckungen mit nicht überdeckten Abschnitten
abwechseln, an denen bei der Ausführung nach DE 34 38 603 A1
konstruktiv bedingte kleine Öffnungen oder nach DE 27 15 579 C3
schmale Spalte entstehen können, sind Hubtüren
bezüglich der Verhinderung von Lichtbogenauswirkungen auf
die Umgebung der Schaltanlage noch verbesserungsbedürftig.
Es sind auch Türen bekannt geworden, bei denen ähnlich
wirkenden Überdeckungen durch ein seitliches Verschieben am
Ende der Schließbewegung erfolgt. Beide Lösungsarten
konnten sich nicht allgemein durchsetzen, da sie wegen der
mindestens zwei Freiheitsgrade während der Schließbewegung
einen größeren Aufwand zur Herstellung und Montage und ein
hohes Maß an Genauigkeit zur Erfüllung einer einwandfreien
Schließfunktion benötigen.
Druckfest verschließbare Türen nach dem Oberbegriff des 1.
Patentanspruchs sind bei gleichzeitiger Erfüllung der
Schließfunktion vergleichsweise einfacher zu verwirklichen.
Eine solche kommt in der Schaltzelle nach der DE-OS 27 35 628
zum Einsatz. In dem um Scharniere schwenkbaren
Türblatt, dessen Abkantungen sich ebenfalls an allen Seiten
in der Schließstellung stirnseitig an die Holme des Gerüsts
der Schaltanlage legen, sind an beiden Längsseiten
schwenkbare Winkel vorgesehen, die mittels horizontal
wirkender Stellstangen von einem Stellantrieb aus in der
Schließstellung der Tür so verschwenkt werden, daß sich
jeweils ein Schenkel eines Winkels hinter den unmittelbar
benachbarten Holm des Feldgerüsts legt. Die Verschlußkraft
verteilt sich so an jedem Holm auf die gesamte vertikale
Länge, was die spezifische Beanspruchung bei einer
bestimmten Innendruckbelastung relativ klein hält.
Die bekannte Türkonstruktion bedingt für jeden der beiden
schwenkbaren Winkel, daß innerhalb der Tür über die ganze
Höhe verteilt Scharniere angebracht sind, da die durch den
Innendruck auf das Türblatt geäußerten Kräfte nur über die
Scharniere auf die hintergreifenden Schenkel der Winkel und
von dort auf die Vertikalholme übertragen werden.
Von dem hinter den Vertikalholm greifenden Schenkel eines
Winkels der Verriegelung wird, wie man insbesondere aus
Fig. 2 der bekannten Druckschrift erkennt, ein Drehmoment
auf den Winkel geäußert, das sich über die eine Stellstange
auf den Stellantrieb abstützt und das unter Innendruck zur
Spaltbildung und somit zu unzulässigen Gasausstoß führen
kann.
Bei der bekannten Tür ist, wie übrigens auch bei den
Hebetüren, außerdem die vom Innendruck beaufschlagte Fläche
deutlich größer als die lichte Breite der Öffnung zwischen
den vertikalen Holmen des Gerüsts der Schaltanlage. Dadurch
müssen Kräfte abgestützt werden, die größer sind als die
der wirksamen Öffnung des Schaltfelds entsprechenden.
Die Aufgabe der Erfindung wird in der Weiterentwicklung der
bekannten einfachen Schwenktüren zur Verbesserung und
Vereinfachung der Türverriegelung bei gleichzeitiger
Reduzierung der Druckbelastung gesehen.
Die Lösung der Aufgabe ist durch die kennzeichnenden
Merkmale des 1. Patentanspruchs angegeben. Demnach wird es
durch die Verringerung der vom Lichtbogengasdruck
beaufschlagbaren Türbreite auf die lichte Weite zwischen
den vertikalen Holmen des Gerüstes der Schaltanlage
möglich, die Belastung der Tür bei gleichen physikalischen
Daten des Störlichtbogens zu minimieren. Die Anwendung von
seitlich verschiebbaren, die ganze Länge der Holme
hintergreifenden Riegeln ermöglicht dabei zusätzlich neben
einer kontinuierlichen Verteilung der Abstützkräfte eine
von Reaktionskräften freie Ausbildung der Verriegelung. Da
zusätzlich die vertikalen Abkantungen der Tür in deren
geschlossenem Zustand zwischen den benachbarten Holmen des
Gerüstes stehen, werden auf diese Abkantungen wirkende
Drücke in vorteilhafter Weise zu einer Verringerung der
Spalte zwischen Abkantung und benachbartem Holm führen.
Eine solche druckabhängige Verringerung der konstruktiv
bedingten kleinen Spalte trägt im entscheidenden Maße zur
Lichtbogensicherheit der erfindungsgemäßen Schaltanlage
bei.
Vorteilhafte Weiterentwicklungen des Erfindungsgedankens
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand einiger Beispiele in folgenden
Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 Ansicht einer druckfest verschlossenen Tür mit
einseitiger Verriegelung,
Fig. 2 Schnitt A-B der Scharnier- und Verschlußseite der
Tür nach Fig. 1,
Fig. 3a Teilansicht C bei entferntem Türblatt,
Fig. 3b Teilansicht C bei entferntem Türblatt mit
geänderten Führungsstücken,
Fig. 4 Ansicht einer beidseitig druckfest verriegelten
Tür,
Fig. 5 Schnitt D-E der Tür nach Fig. 4,
Fig. 6 Schnitt durch eine beidseitig druckfest
verriegelte Tür,
Fig. 7 Schnitt auf der Scharnierseite durch eine Tür mit
versetztem Scharnierbolzen,
Fig. 8 . . . Ansicht einer einseitig druckfest verschlossenen
Tür mit schwenkbarem Riegel und
Fig. 9 . . . Schnitt durch einen Türverschluß mit Angabe der
Druckverteilung.
Die erfindungsgemäße druckfest verschließbare Tür ist in
ihrer einfachen Ausführung nach Fig. 1 und Fig. 2 mit einer
Reihe von Scharnieren 2 an einem vertikalen Holm 24
befestigt. Die Anzahl der Scharniere und deren Bauweise
soll so sein, daß sich auf der Scharnierseite unter der
Wirkung des Lichtbogengasdruckes keine unzulässig großen
Spalte zwischen den Scharnieren bildet. Die Tür 1 ist dabei
an drei Seiten in bekannter Weise abgekantet. Die Abkantung
5 auf der den Scharnieren abgekehrten Seite der Tür 1 ragt
darüber hinaus soweit in die Türöffnung hinein, daß sie in
der Schließstellung derselben mit dem benachbarten Schenkel
8 des Seitenholms 4 in der Tiefe übereinstimmt. An der
Abkantung 5 ist dabei ein Führungstück 9 befestigt, z. B.
angeschweißt, an dem der Riegel 6 gehalten und seitlich
bewegbar ist. Dieser Riegel 6 hat einen längeren Schenkel
10 an der Innenseite, mit dem er in der verriegelten
Stellung der Tür 1 hinter die Abkantung 5 und den
benachbarten Schenkel 8 des Holmes 4 greift. Der Riegel
erstreckt sich erfindungsgemäß über die ganze nutzbare Höhe
der Tür. Unter der Wirkung von Druckkräften legt er sich an
den Schenkel 8 an und stützt die großen Druckkräfte über
die ganze Höhe dieses Schenkels ab. Dadurch entstehen
örtlich keine zu hohen Kräfte, so daß sich auch keine
Verformungen an den betroffenen Teil einstellen kann. Der
Riegel 6 ist in seitlicher Richtung bewegbar. Die Bewegung
wird durch eine Drehung am Schloß 14 erzeugt, die über das
Gestänge 13 auf den Riegel 6 übertragen wird. Im
einfachsten Falle ist eine horizontal gerichtete Führung
des Rigels 6 denkbar. Vorteilhafter im Sinne des
Erfindungsgedankens sind Führungen für den Riegel 6 gemäß
den Fig. 3a bzw. 3b. In Fig. 3a steckt im U-förmigen Riegel
6 an mindestens zwei Stellen ein Bolzen 11, der in einem
nach rechts unten gerichteten Langloch 12 des
Führungsstücks 9 geführt ist. Die Länge des Langlochs
bestimmt sich aus dem Hub, der von dem mit dem Schloß 14
verbundenen Hebel 17 bestimmt wird. In der Offenstellung
des Riegels 6 befindet sich nach Fig. 3a der Riegel in
seiner oberen Stellung und ist dabei soweit nach links
verschoben, daß der längere Schenkel 10 nicht mehr mit dem
Schenkel 8 des benachbarten Holms 4 in Eingriff steht.
Diese Stellung ist andeutungsweise auf Fig. 3a
strichpunktiert gezeichnet. In dieser Stellung steht das
Gestänge 13 mit dem Hebel 17 vorteilhafterweise in einer
Übertotpunktstellung und wird somit ohne zusätzliche
Wirkungsmittel in dieser Offenstellung gehalten.
Andererseits ergibt die schräge Neigung der Langlöcher in
Verbindung mit dem Gewicht des Riegels 6 einen sicheren
Eingriff des Riegels in der Verriegelungsstellung der Tür
1. Diese Stellung kann nicht durch Erschütterungen oder
dgl. gelöst werden. Von den Druckwirkungen der
Lichtbogengase geäußerte Kräfte wirken genau senkrecht zur
Bewegungsrichtung des Riegels 6 und äußern somit keine
selbsttätig öffnenden Komponenten auf die Verriegelung. Mit
der gezeigten Ausführung ist somit eine sehr einfache und
vollwirksame druckfeste Verriegelung der Tür 1 möglich.
Eine zweite Ausführung der Verriegelung zeigt die Fig. 3b.
Hier sind Bolzen 11 im Führungstück 9 befestigt und die
Langlöcher befinden sich im U-förmigen Riegel 6. Ihre
Neigung ist wieder so, daß die Schwerkraft des Riegels in
Schließrichtung desselben wirkt.
Bei breiteren Schaltfeldern und größeren
Lichtbogenleistungen ist es vorteilhaft den seitlich
verschiebbaren Riegel 6 sowohl auf der Scharnierseite als
auch auf der Schließseite anzuordnen. Die Tür 1 weist gemäß
Fig. 4 und 5 demnach in ihrer Schließstellung an beiden
vertikalen Seitgen in die Türöffnung hineinragende
Abkantungen 5 bzw. 25 auf. An beiden Seiten ist die Länge
dieser Abkantungen dabei übereinstimmend mit dem
benachbarten Schenkel 8 bzw. 28 der Holme 4 bzw. 24 des
Schaltanlagengerüsts. Die Riegel 6 arbeiten in gleicher
Weise wie vorher in den Fig. 1 bis 3b beschrieben. Ihre
Bewegung verläuft bei Schließung der Tür symmetrisch von
innen nach außen. Die Betätigung erfolgt von einem zentral
in der Tür angebrachten Schloß 14 nach jeder Seite über je
eine Koppelstange 19 auf um je einen Achsbolzen 18
drehbaren Winkelhebel 20 und die Gestänge 13 auf die beiden
Riegel 6 bzw. 26. Die Achsbolzen 18 sind in der Innenseite
der Tür befestigt. In Fig. 4 ist die Bewegungsübertragung
vom zentral angeordneten Schloß 14 über die symmetrische
Hebelanordnung auf die beiden Riegel 6 bzw. 26 angegeben.
Die Führung der Riegel 6 bzw. 26 erfolgt wie in Fig. 3a
bzw. 3b erläutert. Die beidseitige Anordnung der in der
ganzen Länge der vertikalen Holme 4 bzw. 24 wirkenden
Verriegelung ergibt auch bei großen Druckbeanspruchungen
einen sicheren Türverschluß, der an keiner Stelle Spalte
oder dgl. entstehen läßt. Die Form der längeren Schenkel 10
und ihre Anordnung zu den Holmen 4 bzw. 14 wirkt im
Gegenteil so, daß der schmale Spalt zwischen der jeweiligen
Abkantung 5 bzw. 25 und dem benachbarten Schenkel 8 bzw. 28
unter der Druckwirkung sicher verschlossen wird. Ein
Austritt heißer Gase aus diesem Spalt ist somit
ausgeschlossen. Gegenüber den bekannten Türen ist durch die
in die Türöffnung hineingreifenden Abkantungen 5 bzw. 25
auch noch eine schmalere Angriffsfläche für den Innendruck
im Falle einer Lichtbogenstörung gegeben.
Bei sehr hohen Türen ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, statt zwei weit auseinander liegender Bolzen 11
und der zugehörigen Langlöcher 12 zwischen den äußersten
Führungsstellen mehrere weitere Führungen anzuordnen. Durch
die Anordnung seitlich verschiebbarer Riegel 6 an beiden
Vertikalseiten der Tür 1 kann man die Anzahl der Scharniere
auf das geringste Maß senken. In Fig. 4 sind deshalb nur am
oberen und unteren Ende der Tür am Rand angesetzte einfache
Scharniere 2 zu sehen. Diese haben im vorliegenden Fall
lediglich das Gewicht der Tür beim Öffnen derselben zu
tragen; sie nehmen jedoch in keinem Fall aus
Lichtbogenstörungen entstehende Druckkräfte auf.
Eine weitere sehr wirksame Verriegelungseinrichung ist in
der Tür nach Fig. 6 zu sehen. Auf der der Scharnierseite
abgekehrten Seite ist der schon aus Fig. 1 bis 3b bekannte
Riegel 6 mit seiner Steuerung und seiner Führung zu
erkennen. Die Öffnung dieses Riegels erfolgt auch hier
durch das Schloß 14. Auf der Scharnierseite ist an der
Abkantung 15, die in bereits bekannter Weise in die
Türöffnung hineinragt, eine Abwinkelung 16 in der ganzen
Länge der Abkantung angebracht. Diese Abkantung 16
hintergreift den benachbarten Schenkel 28 des Holms 24 des
Schaltanlagengerüsts. Diese Abwinkelung übernimmt in der
verriegelten Stellung der Tür 1 die Abstützung der
Druckkräfte gegen den Schenkel 28 des Holms 24 und
entlastet wie schon beschrieben die Scharniere 2. Die in
Fig. 6 und in Fig. 5 dargestellte Art der
Scharnierausbildung mit einem direkt an die Abkantung 15
angesetzten Scharnierbolzen ergibt nach Fig. 6
(strichpunktiert) bei einem Öffnungswinkel von 90° nicht
mehr die volle Nutzung der lichten Weite der Türöffnung für
das Ein- und Ausfahren von Schaltwagen, Einschüben und dgl.
Die angegebenen Türkonstruktionen lassen sich jedoch
vorteilhaft bei Schaltanlagen mit festeingebauten Schaltern
einsetzen.
Nach Fig. 7 ist es jedoch auch möglich, den Scharnierbolzen
über ein ensprechend langes Haltestück 22 mit der Tür 1 zu
verbinden. Das Gegenlager des Scharnierbolzens 21 ist das
Drehlager 23, das in üblicher Weise am Seitenholm 24
befestigt ist. Die um 90° geöffnete Tür nimmt dabei die
strichpunktierte Lage ein. Je nachdem wie lang das
Haltestück 22 ist, gelingt es auf diese Weise die lichte
Weite der Tür trotz der in die Türöffnung eingezogenen
Abkantungen 5 und 25 auch bei einem Öffnungswinkel von nur
90° so groß zu halten, daß Schaltgeräte bequem ein- und
ausgefahren werden können.
Die aus den bisherigen Beispielen bekannten Riegel 6 bzw.
26 lassen sich nach Fig. 8 auch um in das Türblatt fest
eingesetzte Drehlager 18 schwenkbar anordnen. Dabei sind
wenigstens zwei Schwenklager erforderlich. In Fig. 8 ist
der Riegel 6 in der verriegelten Stellung dargestellt; die
an ihm befestigten Laschen 26 sind über Hebel 24 an die
Drehlager 18 angelenkt. Eine Verbindungsstange 25 verbindet
die beiden anderen Arme des Hebels 24 so miteinander, daß
auf den Riegel 6 an beiden Seiten eine gleichartige
Bewegung übertragen wird. In Fig. 8 ist der Riegel 6 in
der verriegelten Stellung gezeigt, eine Drehung nach links
um etwa 90 Grad bringt ihn in die entriegelte Stellung.
Eines der beiden Drehlager 18 kann als Schloß 14 ausgeführt
sein.
In Fig. 9 ist ein Querschnitt durch eine
Verriegelungseinrichtung dargestellt. Unter der Wirkung
eines durch einen Störlichtbogen entstehenden Gasdrucks p
wird der lange Schenkel 10 des Riegels 6 stirnseitig gegen
den inneren Schenkel 8 und die Abkantung 5 gedrückt und
somit der Zutritt der Gase zum Spalt 27 verwehrt. Der Druck
p wirkt außerdem von der Innenseite auf den Schenkel 8 und
den Steg des Riegels 6 so, daß auf diese Weise zusätzlich
eine die Breite des Spalts 27 verringernde Wirkung
entsteht.
Claims (15)
1. Druckfest verschließbare, um Scharniere schwenkbare Tür
für gekapselte Schaltanlagen mit einem allseitig
abgekanteten Türblatt (3), die durch wenigstens ein einen
vertikalen Gerüstholm (4) der Türöffnung im wesentlichen
Teil seiner Länge hintergreifendes, an der Innenseite der
Tür (1) gehaltenes Bauteil mittels einer Schließeinrichtung
verriegelbar ist, gekennzeichnet durch die folgenden
Merkmale:
- a) in der Schließstellung der Tür (1) tritt zumindest die auf der Seite des Bauteils befindliche Abkantung (5) mit der Tiefe des letzterer benachbarten Schenkels (8) des vertikalen Gerüstholms (4) in die Türöffnung ein, und
- b) in der Verriegelungsstellung der Tür (1) überdeckt ein parallel zur Ebene des Türblattes (3) bewegbarer Riegel (6) die jeweilige Innenseite der Abkantung (5) und des Nachbarschenkels (8), sowie den zwischen beiden befindlichen Spalt (27).
2. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (6) U-förmig
ausgebildet ist und mit seinem längeren Schenkel (10) die
Überdeckung der Abkantung (5), des benachbarten Schenkels
(8) des vertikalen Gerüstholms (4) und des zwischen ihnen
befindlichen Spaltes (27) bewirkt und sich in der
Verriegelungsstellung mit seinem kürzeren Schenkel an der
Innenseite der Abkantung (5) abstützt.
3. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (6) mit Hilfe von
wenigstens 2 um an der Tür (1) angebrachte Achsbolzen (18)
schwenkbaren Hebeln (24), die durch eine Verbindungsstange
(25) gleichsinnig gekuppelt sind, bewegbar ist.
4. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (6) mit seinen
Schenkeln zumindest ein an der Abkantung (5) befestigtes
Führungsstück (9) umgreift und längs diesem transversal
verschiebbar ist.
5. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Riegels (6)
durch wenigstens zwei in beiden Schenkeln desselben
befestigten Bolzen (11) erfolgt, die in Langlöchern (12)
des Führungsstücks (9) eingreifen.
6. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Riegels (6)
durch wenigstens zwei in dem Führungsstück (9) befestigten
Bolzen (11) erfolgt, die in Langlöcher (12) des Riegels (6)
eingreifen.
7. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (12) unter
einem Winkel so gegen die Abkantung (5) geneigt sind, daß
der Riegel (6) die Tür (1) in seiner unteren Stellung
verriegelt.
8. Druckfest verschließbare Tür nach einem der
Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (6) über ein Gestänge (13) und ein drehbares Schloß
(14) von der Frontseite der Tür aus bedienbar ist.
9. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (13) in der
entriegelten Stellung der Tür (1) hinter dem Totpunkt
desselben steht und so die Offenstellung des Riegels (6)
selbstsperrend sichert.
10. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 1 oder
einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Schließstellung die Abkantung an den Scharnieren (2)
stirnseitig an dem Gerüstholm (24) anliegt und die
Verriegelung der Tür (1) an der gegenüberliegenden Seite
erfolgt.
11. Druckfest verschließbare Tür nach einem der
Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abkantungen (5, 25) an beiden Seiten der Tür (1) mit der
Tiefe des jeweils benachbarten Schenkels (8, 28) der
vertikalen Gerüstholme (4, 24) in die Türöffnung ragen und
das an jeder Seite ein Riegel (6, 26) die Verriegelung der
Tür (1) in deren Schließstellung bewirkt.
12. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schloß (14) über je
eine Koppelstange (19) die Riegel (6, 26) in die
Verriegelungsstellung drehbar sind.
13. Druckfest verschließbare Tür nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkantungen (5, 15)
an beiden Seiten der Tür (1) mit der Tiefe der jeweils
benachbarte Schenkel (8, 28) der vertikalen Gerüstholme
(4, 24) in die Türöffnung hineinragen und die Abkantung (15)
an der Seite der Scharniere (2) mit einer Abwinklung hinter
den Nachbarschenkel (28) des Holmes (24) greift.
14. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 11, 12
oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die scharnierseitige
Abkantung (15, 25) über ein Haltestück (22) mit dem
Scharnierbolzen (21) des Drehlagers (23) so verbunden ist,
daß nach einem Öffnungswinkel der Tür (1) von etwa 90 Grad
die lichte Breite der Türöffnung nicht mehr durch Teile der
Tür verdeckt ist.
15. Druckfest verschließbare Tür nach Patentanspruch 1 oder
einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Schloß
(14) ein schließbarer Drehgriff vorgesehen ist.
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DE19893940500 DE3940500A1 (de) | 1989-12-07 | 1989-12-07 | Druckfest verschliessbare tuer fuer gekapselte schaltanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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DE19893940500 DE3940500A1 (de) | 1989-12-07 | 1989-12-07 | Druckfest verschliessbare tuer fuer gekapselte schaltanlagen |
Publications (1)
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Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE3940500A1 (de) |
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