DE3939888C1 - - Google Patents
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C3/00—Abrasive blasting machines or devices; Plants
- B24C3/32—Abrasive blasting machines or devices; Plants designed for abrasive blasting of particular work, e.g. the internal surfaces of cylinder blocks
- B24C3/325—Abrasive blasting machines or devices; Plants designed for abrasive blasting of particular work, e.g. the internal surfaces of cylinder blocks for internal surfaces, e.g. of tubes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strahlen der inneren
Oberfläche eines Rohres gemäß dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
Eine gattungsmäßige Vorrichtung zum Strahlen der inneren Oberfläche
eines Rohres ist aus der DE-OS 25 38 793, insbesondere Figur 1 bekannt.
Bei dieser Anlage ist der das Strahlgut herausschleudernde umlaufende
Strahlkopf an einem Strahlrohr befestigt und zusammen mit dem den
Strahlkopf in Drehung versetzenden Elektromotor auf einem Wagen
angeordnet. Dieser Wagen ist mit seinen vier speziell ausgebildeten
Rädern innerhalb des zu strahlenden Rohres verfahrbar. Vor Beginn des
Strahlens stützt sich dieser Wagen auf einer Laufkatze ab, die in
unmittelbarer Nähe des offenen Endes des Rohres auf Schienen aufgesetzt
ist. Im Abstand dazu ist auf den gleichen Schienen ein verfahrbarer
Wagen angeordnet, an dem das Ende des Strahlrohres befestigt ist. Die
Zuführung des Strahlgutes erfolgt über einen Schlauch, der einerseits
mit der Regenerierungseinrichtung und andererseits mit dem
Zuführungsende des Strahlrohres verbunden ist. Das für den Antrieb des
Elektromotors erforderliche Kabel ist in Form von Hängeschlaufen am
Strahlrohr befestigt. Das zu strahlende Rohr ist horizontal gelagert und
stützt sich einerseits in einer das Rohr umschließenden
Absaugvorrichtung und andererseits auf einem im Abstand dazu
angeordneten Bock ab. Nachteilig bei dieser Einrichtung ist, daß das
Strahlgut alle ungeschützten Teile, wie zum Beispiel den Kettenantrieb
für den Strahlkopf und die Lager- und Verbindungsstellen des
Elektromotors in Mitleidenschaft zieht und
die Anlage nur für etwa gleich lange und einen gleichen Durchmesser
aufweisende Rohre geeignet ist. Außerdem ist das Strahlrohr nur an den
Endpunkten, d. h. einmal im Bereich des Strahlkopfes und zum anderen am
verfahrbaren Wagen abgestützt. Die starke Durchbiegung des Strahlrohres
führt dazu, daß sowohl das Strahlrohr als auch das mitgeschleppte Kabel
im Rohr während des Verfahrens des Strahlkopfes entlangschleifen.
Ein weiterer Vorschlag zum Innenstrahlen von Rohren, insbesondere
gebündelten Rohren, ist aus der DE-GM 74 38 399.6 bekannt. Die axial
verschiebbare Strahllanze ist an einem Ausleger mittels mehrfach über
die Länge verteilt angeordneter Führungen aufgehängt. Der Ausleger ist
an einem Schlitten befestigt, der entlang von senkrecht auf einem quer
zur Strahllanze verfahrbaren Wagen angeordneten Führungsschienen
verschiebbar ist. Mit dieser Anordnung können mehrere gemeinsam
verfahrbare Strahllanzen so in Position gebracht werden, daß gebündelte
Rohre, insbesondere von Wärmetauscherrohren im komplettierten Zustand
gleichzeitig gestrahlt werden können. Diese Anlage ist nur für Rohre mit
einem kleinen Innendurchmesser im Bereich von 10-30 mm geeignet und
hat außerdem den Nachteil, daß nur ein bestimmter Sektor des
Rohrinnenumfanges gestrahlt werden kann. Für das Strahlen des gesamten
Rohrinnenumfanges muß in konstruktiv aufwendiger Weise die Strahllanze
bzw. die Strahllanzen um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht werden.
Aus der US-PS 38 35 587 ist ein weiterer Lösungsvorschlag für das
Innenstrahlen von Rohren bekanntgeworden. Statt eines Strahlkopfes wird
ein an einer Haltevorrichtung befestigtes Schleuderrad verwendet, wobei
die Haltevorrichtung mit einem mehrfach über die Länge abgestützten
axial verschiebbaren Führungsrohr verbunden ist. Das Führungsrohr selbst
ist an seinem rückwärtigen Ende auf einem Wagen angeordnet, der in
Längsrichtung des Rohres verfahrbar ist. Durch eine im vorderen Bereich
des Führungsrohres angeordnete Öffnung wird das für das Strahlen
erforderliche
Strahlmittel über eine flexible Leitung dem Schleuderrad zugeführt,
ebenso die für das Wegblasen des Strahlgutes und der abgestrahlten
Teilchen erforderliche Preßluft. Zur Führung im Rohr stützt sich das
Führungsrohr am vorderen Ende auf einem um 60° versetzt angeordneten
Rollenpaar ab. Damit das Strahlgut während des Strahlens nicht aus der
vorderen Öffnung des Rohres herausgeschleudert wird, weist die
Haltevorrichtung für das Schleuderrohr einen den Innenquerschnitt des zu
strahlenden Rohres abdeckende Gummimatte auf. Da das vom Schleuderrad
wegfliegende Strahlgut nur einen Teilbereich des Innenumfanges des zu
strahlenden Rohres abdeckt, muß das Rohr während des Strahlens gedreht
werden. Diese Anlage ist nicht geeignet für eine schnelle Anpassung an
unterschiedliche Durchmesser der zu strahlenden Rohre, außerdem ist der
mögliche Längenbereich innerhalb dessen ein Strahlen möglich ist, stark
eingeschränkt. Der Antrieb des Schleuderrades ist konstruktiv sehr
aufwendig und ein Teilbereich davon dem umherfliegenden Strahlgut
ausgesetzt, so daß diese Teile einem starken Verschleiß unterliegen. Da
das Schleuderrad sehr viel Platz in Anspruch nimmt, können mit diesem
System nur Rohre mit sehr großem Innendurchmesser gestrahlt werden. Die
fehlende Absaugung des Strahlgutes und der Schmutzteilchen ist
nachteilig, da die Wegblastechnik sehr viel weniger wirksam ist und die
verschleißanfällige Abdichtung noch zusätzlich Reinigungsfunktion
übernehmen muß.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte Vorrichtung anzugeben,
mit der unter Vermeidung der geschilderten Nachteile in einfacher und
kostengünstiger Weise ein Innenstrahlen von Rohren mit einem
Innendurchmesser von gleich größer 100 mm mit unterschiedlicher Länge
und verschiedenen Innendurchmessern möglich ist und die Intervalle zum
Auswechseln der Verschleißteile wesentlich verlängert werden. Eine
weitergehende Aufgabe besteht darin, die Einrichtung in konstruktiver
Hinsicht so zu ergänzen, daß dem behördlich auferlegten
Schallschutz und dem Arbeitsschutz während des Strahlens Rechnung
getragen wird.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1
gelöst. Weiterbildende Maßnahmen sind in den Unteransprüchen festgelegt.
Der wesentliche Aspekt der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist darin zu
sehen, daß durch die vorgeschlagenen heb- und senkbaren Böcke eine
schnellere und einfache Anpassung an unterschiedliche Rohrabmessungen
möglich ist. Dabei wird die Achsenlage des verschiebbaren Strahlrohres
einmal festgelegt, z. B. 1,5 m über Flur und die in den Abmessungen
unterschiedlich zu strahlenden Rohre entsprechend mehr oder weniger
stark angehoben, so daß in Strahlposition die Achse des zu strahlenden
Rohres mit der Achse des Strahlrohres fluchtet. Die Anpassung an
unterschiedliche Längen der zu strahlenden Rohre erfolgt in der Weise,
daß in dem Längenbereich vom kürzesten bis zum längsten zu strahlenden
Rohr das Strahlrohr unterstützende, schwenkbare Pendelstützen angeordnet
sind, die je nach Länge des zu strahlenden Rohres aufrechtgestellt oder
weggeschwenkt werden. Die Schwenkachse dieser Pendelstützen liegt in der
die Strahlrohrachse enthaltenden Vertikalebene. Das Strahlrohr selbst
ist in einer die ganze Länge des Strahlrohres unterstützenden Lanze
angeordnet, die in vorteilhafter Weise im Querschnitt als ein auf dem
Kopf stehendes Hutprofil ausgebildet ist. Dieses Hutprofil ist besonders
verwindungs- und biegesteif und trotzdem leicht im Gewicht. Die Krempe
des Hutprofiles wird als Lauffläche genutzt, wobei die Pendelstützen
dazu Rollen in Form von Spurkranzrädern aufweisen. Die Abstützung der
Lanze innerhalb des zu strahlenden Rohres erfolgt ebenfalls über
Stützmittel, die über die Länge verteilt an der Lanze angeordnet sind.
Das Stützmittel besteht mindestens aus einem Halteelement, das auf
der Unterseite der Lanze befestigt ist und an dem eine Rolle angeordnet
ist. Über diese Rolle kann sich die Lanze und damit auch das Strahlrohr
auf der Innenfläche des Rohres abstützen. Damit der schwere Strahlkopf
gut unterstützt und auch seitlich geführt ist, ist ein Stützmittel
unmittelbar am Ende des Strahlkopfes an der Lanze angeordnet, wobei bei
diesem Stützmittel noch zwei weitere, in der horizontalen
Durchmesserebene des Strahlrohres liegende Rollen angeordnet sind. Diese
Rollen sind ebenfalls auf an der Lanze angeordneten Halteelementen
drehbar gelagert. Damit die Führungsrollen für die unterschiedlichen
Innendurchmesser der zu strahlenden Rohre wirksam sein können, sind die
Halteelemente als verschieden stark gekrümmte auswechselbare Bügel
ausgebildet, in deren Mittelbereich die Führungsrollen lösbar angeordnet
sind. Um die Vielzahl der erforderlichen Bügel in Grenzen zu halten und
das Umrüsten für unterschiedliche Innendurchmesser auf ein Minimum zu
reduzieren, wird eine bestimmte Durchbiegung des nicht unterstützten
Lanzenabschnittes im Anschluß an den Strahlkopf zugelassen.
Dabei kann die zugelassene Durchbiegung für einen Durchmesserbereich der
zu strahlenden Rohre von 180 bis 620 mm z. B. maximal 60 mm betragen.
Innerhalb dieser Bandbreite wird mit nur einem Satz von Bügeln
gearbeitet. Die Begrenzung der Durchbiegung ist ein Erfahrungswert
hinsichtlich der Qualität der gestrahlten Oberfläche und ist nicht auf
andere Durchmesserbereiche ohne weiteres übertragbar.
Die Unterstützung der Lanze außerhalb des zu strahlenden Rohres erfolgt
über die bereits erwähnten Pendelstützen, wobei die im Verfahrbereich
des Lanzenwagens angeordneten Pendelstützen als schwenkbare
Doppelpendelstützen ausgebildet sind. Das hat den Vorteil, daß man
dadurch wahlweise die Lanze und nach dem Durchfahren des Lanzenwagens
die im Profil anders gestaltete Energiekette abstützen kann. Die beiden
Arme der Pendelstützen sind V-förmig zueinander angeordnet, wobei ein
Arm gelenkig mit einem die Schwenkbewegung erzeugenden Zylinder
verbunden ist.
Die Anordnung einer flexiblen Energiekette
statt eines Kabels hat den Vorteil, daß der Zuführungsschlauch für das
Strahlrohr und die anderen zum Beispiel für das Verfahren des
Lanzenwagens erforderlichen Leitungen sauber geführt und durch die
Ablage der flexiblen Energiekette in einem Schacht unter Flur die Leitungen
weitgehend vor Beschädigungen geschützt sind.
Den behördlichen Auflagen nach Lärmschutz wird dadurch Rechnung
getragen, daß im Strahlbereich eine langgestreckte schalldämmende
Haube angeordnet ist, die so ausgelegt ist, daß das längste zu
strahlende Rohr umfaßt wird und die Längsteilebene der Haube unterhalb
der Oberkante der feststehenden Zuführ- und Ablaufroste liegt. Somit
kann bei angehobener oberer Haubenhälfte das zu strahlende Rohr über den
schrägliegenden Zuführrost seitlich bis zu einem an dem Ablaufrost
angeordneten Anschlag einrollen, mittels der heb- und senkbaren Böcke in
Strahlposition gebracht und danach die Haube wieder geschlossen werden.
Nach dem Strahlen senken sich die Böcke wieder ab und das Rohr verläßt
den Strahlbereich über den schrägstehenden Ablaufrost. Die Anzahl der
innerhalb der Haube angeordneten Böcke richtet sich nach der Länge der
zu strahlenden Rohre, wobei für das kürzeste zu strahlende Rohr
mindestens zwei heb- und senkbare Böcke zum Tragen kommen. In den
Zwischenräumen zwischen den Böcken sind schwenkbare Pendelstützen
angeordnet, damit je nach Länge der zu strahlenden Rohre der außerhalb
des Rohres sich befindende Lanzenabschnitt unterstützt werden kann. Die
Abstände zwischen den Pendelstützen sind dabei so gewählt, daß der
maximal mögliche freie Kragarm der Lanze nur 2,50 m beträgt. Damit das
Lanzensystem mit den an der Lanze angeordneten, mit Ausnahme des
unmittelbar am Ende des Strahlkopfes liegenden Stützmittel, durch die
Pendelstütze geschoben werden kann, weisen die Pendelstützen einen
U-förmig ausgebildeten, senkrecht zur Verfahrachse liegenden freien
Querschnitt in Form eines Stegbleches auf. Dieses Stegblech ist zwischen
die beiden die Pendelstütze bildenden Rahmenbleche eingeschweißt. Für
den gleichen Zweck weist auch die Stirnseite der oberen Haubenhälfte
eine schlitzförmige Öffnung auf, durch die das Lanzensystem
einschließlich der an der Lanze angeordneten Stützmittel ein- und
ausfahrbar ist. Der Strahlkopf einschließlich des dreiarmigen
Stützmittels befinden sich im ausgefahrenen Zustand außerhalb der
Haube.
Die Abdeckung eines großen Innendurchmesserbereiches der zu strahlenden
Rohre macht es erforderlich, verschieden große Strahlköpfe mit
unterschiedlich langen Strahlhörnern zu verwenden. Um den Wechsel eines
Strahlkopfes auch im Falle eines Defektes in einfacher Weise vornehmen
zu können, wird weiterbildend vorgeschlagen, einen Montagewagen
vorzusehen, der quer bis in den Verfahrbereich des Lanzenwagens
einschiebbar ist. Dabei wird das Lanzensystem einschließlich des
Strahlkopfes in eine Montageposition außerhalb des Haubenbereiches
verfahren. Der auf Rollen verfahrbare Montagewagen weist einen bis in
den Verfahrbereich sich erstreckenden Tisch mit einer höhenverstellbaren
Aufnahmehalterung auf, auf der der bis zu 50 kg schwere Strahlkopf
ablegbar ist. Nach Lösen der Verbindung Strahlkopf-Strahlrohr wird der
Montagewagen quer verfahren und die Auswechslung kann vorgenommen
werden.
Das Strahlen erfolgt üblicherweise beginnend beim offenen Ende des
Rohres in Richtung der Absaugvorrichtung. Damit der Anfang des Rohres
bei geschlossener Haube automatisch erkannt wird, ist am Strahlrohr in
unmittelbarer Nähe der Verbindung zum Strahlkopf ein Sensor angeordnet.
Beim Einfahren des Strahlkopfes in das Rohr erkennt der Sensor die
Rohrkante und um das Maß der Länge vom Sensor bis zu den Strahlhörnern
wird der Strahlkopf wieder zurückgefahren, so daß der Strahlbeginn
direkt am Rohranfang erfolgt. Damit dieses Maß immer konstant bleibt,
ist die Länge der unterschiedlichen Strahlkopfgrößen gleich. Das
Einfahren des Strahlkopfes in die Startposition erfolgt im
Langsamfahrgang oder auch Kriechgang genannt. Um die dafür
erforderliche Zeit abzukürzen, wird das Lanzensystem mittels des
verfahrbaren Lanzenwagens vorpositioniert. Dies geschieht in der Weise,
daß die Länge des zu strahlenden Rohres als Sollwert dem
Antriebsaggregat des Lanzenwagens eingegeben wird, das dann den
Lanzenwagen und damit das Lanzensystem in eine der Rohrlänge angepaßte
Stellposition verfährt. Voraussetzung für eine Vorpositionierung ist,
daß das Verfahren des Lanzenwagens schlupflos erfolgt. Zu diesem Zweck
ist auf dem Lanzenwagen ein antreibbares Ritzel gelagert, das in eine an
einem Träger befestigte hängende Zahnstange eingreift. Die
Hängekonstruktion der Zahnstange hat den Vorteil, daß diese durch
umherfliegende Teilchen nicht verschmutzt wird, was bekanntermaßen
entweder zu einem vorzeitigen Verschleiß oder sogar zu einem Klemmen
führen kann.
Zur Absicherung beim Einfahren des Lanzensystems in das zu strahlende
Rohr weist die obere Haubenhälfte eine den Durchmesser des eingerollten
Rohres abtastende heb- und senkbare Rolle auf. Damit wird
sichergestellt, daß der für einen bestimmten Innendurchmesser gewählte
Satz von Bügeln für die Führungsrollen mit dem tatsächlichen eingelegten
Rohr übereinstimmt. Würde ein zu weit sich erstreckender Bügel gewählt
werden, dann würde beim Einfahren dieser Bügel durch die Stirnfläche des
Rohres an der weiteren Fortbewegung behindert werden. Ist der Bügel
versehentlich zu klein gewählt, dann würde das Maß der zulässigen
Durchbiegung überschritten werden.
In der Zeichnung wird die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1a eine verkürzte Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einem Teilstück der schalldämmenden Haube
Fig. 1b einen Längsschnitt durch die schalldämmende Haube
einschließlich der Absaugvorrichtung in Fortsetzung der
Darstellung in Fig. 1a
Fig. 1c eine Draufsicht von Fig. 1a
Fig. 1d einen Querschnitt längs der Rohrachse in Fig. 1b
Fig. 2a eine Seitenansicht der Einzelheit A in Fig. 1a
Fig. 2b eine Vorderansicht der Einzelheit A in Fig. 1a
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1a
Fig. 4a einen Querschnitt der Einzelheit C in Fig. 1a
Fig. 4b eine Seitenansicht der Einzelheit C in Fig. 1a
Fig. 5 die Einzelheit D in Fig. 1c
Fig. 6 eine Ansicht entlang der Linie E-E in Fig. 1b
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie F-F in Fig. 1b.
In den Fig. 1a bis 1d sind in einer verkürzten Seitenansicht bzw. in
einem Längsschnitt und in einer Draufsicht die wesentlichen Elemente der
erfindungsgemäßen Strahleinrichtung dargestellt. Das zu strahlende Rohr
1 ist auf mehreren heb- und senkbaren prismatisch ausgebildeten Böcken 2
(Fig. 7) gelagert und während des Strahlens von einer schalldämmenden,
längsgeteilten Haube 3, 4 (Fig. 7) umschlossen. Zum Heranführen des
Strahlgutes wird in das Rohr 1 ein Strahlrohr 5 (Fig. 4) eingefahren,
das über die ganze Länge durch ein Lanzensystem 6 (Fig. 4) umfaßt und
unterstützt wird. Am stirnseitigen Ende des Strahlrohres 5 befindet sich
der Strahlkopf 7, der ein umlaufendes Drehteil 49 aufweist (Fig. 5). Das
aus dem Strahlkopf 7 herausgeschleuderte Strahlgut wird am stirnseitigen
Anfang des Rohres 1 abgesaugt, in der bereits bekannten Weise, daß eine
sich öffnende und verschließbare Manschette 63 das Rohrende umfaßt und
das Strahlgut über einen Sammelkasten 8 und einer damit verbundenen
Rohrleitung 9 der Regeneriereinheit 10 zugeführt wird.
Auf die Einzelheiten der Regeneriereinheit 10 wird hier nicht weiter
eingegangen, da sie nicht erfindungswesentlich sind. Das aufbereitete
bzw. ergänzte Strahlgut wird in einen flexiblen Schlauch 11 (Fig. 3)
hineingedrückt, wobei der Schlauch 11 in einer Energiekette 12 geführt
wird und einerseits mit der Regeneriereinheit 10 und andererseits mit
dem gegenüberliegenden Ende des Strahlrohres 5 verbunden ist. Die
Kupplung der Energiekette 12 mit dem Strahlrohr 5 ist auf einem
Lanzenwagen 13 angeordnet, der parallel zur Achsrichtung des zu
strahlenden Rohres 1 auf Schienen 14, 15 (Fig. 3) verfahrbar ist. In Fig.
1a ist einmal die Stellung des Wagens 13 im voll ausgefahrenen Zustand
und gestrichelt im voll eingefahrenen Zustand dargestellt. Das das
Strahlrohr 5 unterstützende Lanzensystem 6 ist über die Länge verteilt
mehrfach abgestützt. Von den drei außerhalb der schalldämmenden Haube
3, 4 angeordneten Abstützungen sind zwei als Pendelstützen 16, 17 und eine
als feste Stütze 18 ausgebildet. Die innerhalb der Haube 3, 4
angeordneten Abstützungen sind alle 19 bis 22 als Pendelstützen
ausgebildet. Damit der mit dem Strahlrohr 5 kuppelbare Strahlkopf 7 in
einfacher Weise ausgewechselt werden kann, ist quer zum Verfahrweg des
Lanzenwagens 13 ein Montagewagen 23 unmittelbar vor der Haube 3, 4
angeordnet. Durch den Pfeil 24 ist die Verfahrbarkeit des Montagewagens
23 gekennzeichnet. Am vorderen Ende des Wagens 23 befindet sich eine
Plattform 25, auf der das Strahlrohr 7 abgelegt werden kann. Bezüglich
der Einzelheiten der Plattform 25 und des Strahlkopfes 7 wird auf Fig. 5
verwiesen.
In den Fig. 2a und 2b sind in einem vergrößerten Maßstab die
Einzelheit A in Fig. 1a dargestellt. Die Abstützung ist auf einem
Winkelträger 26 befestigt und in Form einer schwenkbaren V-förmigen
Doppelpendelstütze 16 ausgebildet. Der längere Arm 27 der Pendelstütze
16 fängt das Lanzensystem 6 ab, während der kürzere Arm 28 die
Energiekette 12 trägt. Dazu sind an den offenen Enden der Arme 27, 28
Spurkranzräder 29 angeordnet. Beim Verfahren des Lanzenwagens 13 muß bei
Erreichen der ersten Abstützung die Pendelstütze 16 mittels des
angelenkten Stellzylinders 30 geschwenkt werden, damit der Übergang von
der Abstützung des Lanzensystems 6 zur Energiekette 12 erfolgen kann.
Der Blechsteg des langen Arms 27 der Pendelstütze 16 ist U-förmig
ausgebildet, damit die das Lanzensystem 6 im Rohr 1 abstützende Rolle 31
(Fig. 4) einschließlich des auswechselbaren Bügels 32 (Fig. 4)
ungehindert hindurchtreten kann.
Fig. 3 zeigt den Lanzenwagen 13, der über Räder 33, 33′, 34, 34′ auf
Schienen 14, 15 verfahrbar ist. Der Antrieb erfolgt über einen
Elektromotor 35, auf dessen Welle ein Ritzel 36 angeordnet ist. Dieses
Ritzel 36 kämmt mit einer Zahnstange 37, die an einem durchlaufenden
Träger 38 hängend befestigt ist. Die Verbindung des Wagens 13 mit dem
Lanzensystem 6 bzw. mit der Energiekette 12 erfolgt über drei
Winkelstützen 39, 40, 41, die auf dem Wagen 13 befestigt sind. Die
Energiekette 12 ist auf dem Boden 42 eines Schachtes 43 ablegbar und
folgt, wie in Fig. 1a dargestellt, halbkreisförmig dem Verfahrweg des
Lanzenwagens 13.
In den Fig. 4a und 4b sind die Einzelheit C von Fig. 1a dargestellt,
welches die unmittelbar hinter der Kupplungsstelle zwischen dem
Strahlkopf 7 und dem Lanzensystem 6 angeordnete Innenabstützung ist.
Diese Abstützung weist drei Rollen 31 auf, von denen zwei in der
horizontalen und eine in der vertikalen Durchmesserebene des
Strahlrohres 5 liegen. Diese Rollen 31 sind sowohl für das kleinste zu
strahlende Rohr 1′′ als auch für größere bis zum größten zu strahlenden
Rohr 1′ mittels auswechselbarer Bügel 32 mit dem Lanzensystem 6
verbunden. Durch die Auswechslung der Bügel 32 erfolgt die Anpassung an
den jeweiligen Durchmesser des zu strahlenden Rohres. Diese Anordnung
mit drei Rollen 31 sichert die Abstützung des schweren und freikragenden
Strahlkopfes 7 nach unten und bietet zusätzlich eine seitliche Führung
des Lanzensystems 6. Die nachfolgenden Stützmittel 66 für die
Innenabstützung weisen nur eine in der vertikalen Durchmesserebene des
Strahlrohres 5 liegende Rolle 31 auf. Das Strahlrohr 5 wird durch das
hutförmig ausgebildete Unterteil des Lanzensystems 6 umfaßt, wobei durch
einen am Oberteil angeordneten Steg 44 das Strahlrohr 5 fest in das
untere Teil gedrückt wird. Die beiden anderen innerhalb des
Lanzensystems 6 angeordneten im Querschnitt kreisringförmigen Energieversorgungsleitungen
45, 46 betreffen zum einen die Energiezufuhr für das
Verfahren des Lanzenwagens 13 und zum anderen die separate
Preßluftzuführung für die Drehung des Strahlkopfes 7.
Fig. 5 zeigt die Einzelheit D von Fig. 1c. Diese Darstellung zeigt den
Strahlkopf 7 im ausgebauten Zustand mit seinen zwei unter einem Winkel
stehenden Hörnern 47, 48, die an einem drehbaren Teil 49 angeordnet sind.
Die Drehung dieses Teiles 49 wird durch den Pfeil 50 symbolisiert. Am
hinteren Ende ist eine Kupplung 51 angeordnet, die den Strahlkopf 7 mit
dem Strahlrohr 5 verbindet. Die für die Drehung 50 erforderliche
Preßluftzufuhr erfolgt über ein separates Kupplungsteil zum
antreibenden Luftmotor 52. Der Montagewagen 23 (Fig. 1c) weist für die
Auswechslung des Strahlkopfes 7 einen Tragrahmen 53 auf, auf dem eine
Plattform 25 angeordnet ist. Diese Plattform 25 ist mittels eines
Zylinders 54 heb- und senkbar und über eine Stange 55 geführt. In zwei
auf der Plattform 25 befestigten Aufnehmern 56, 57, wobei der eine 57 in
Längsrichtung 58 einstellbar verschiebbar ist, wird der vorher
abgekuppelte Strahlkopf 7 abgelegt. Nach dem Zurückfahren 24 des
Montagewagens 23 kann der Strahlkopf 7 mittels eines hier nicht
dargestellten Hebezeuges vom Montagewagen 23 heruntergenommen werden. In
dieser Weise ist ein einfaches Auswechseln beschädigter Strahlköpfe oder
Strahlköpfe einer anderen Abmessung möglich.
Fig. 6 zeigt in vereinfachter Form die Zu- und Abfuhr der zu
strahlenden Rohre 1, 1′, 1′′, wobei hier jeweils das kleinste 1′′ und das
größte 1′ zu strahlende Rohr und dazu eine mittlere Größe 1 dargestellt
sind. Zum Hereinrollen der Rohre 1, 1′, 1′′ wird der obere Teil 3 der
schalldämmenden Haube abgehoben und das Rohr rollt bis zum festen
Anschlag 59. Durch die heb- und senkbar prismatisch ausgebildeten Böcke
2 (Fig. 7) wird das Rohr 1, 1′, 1′′ auf Strahlmitte angehoben, so daß die
Achse des Rohres 1, 1′, 1′′ und die Achse des Strahlrohres 5 fluchten.
Bedingt durch die prismatische Form der Böcke 2 rollt das Rohr 1, 1′, 1′′
beim Anheben weiter nach rechts, bis es die Mittellage erreicht hat.
Nach dem Strahlen werden die Böcke 2 wieder abgesenkt und dabei berührt
das Rohr 1, 1′, 1′′ die schrägliegende Oberkante des Anschlages 59, so daß
es mit Schwung nach rechts aus der Kabine rollt, nachdem zuvor der obere
Teil der Haube 3 wieder angehoben worden war. Die fertig gestrahlten
Rohre 1, 1′, 1′′ können dann der nächsten Bearbeitungsstation zugeführt
werden.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt entlang der Linie F-F in Fig. 1b. In dieser
Darstellung ist deutlich die Teilung der schalldämmenden Haube in einen
heb- und senkbaren Teil 3 und einen unteren feststehenden Teil 4
erkennbar. Die Teilungsebene ist nicht horizontal, da wie in Fig. 6
schon darauf hingewiesen wurde, aus Gründen des einfachen
Quertransportes die zu- und abführenden Roste 64, 65 unterschiedlich hoch
in der Haube 3, 4 angeordnet sind. Die Böcke 2 werden gleichzeitig
mittels einer durchgehenden Zug- und Druckstange 60, die mit einem hier
nicht dargestellten Stellzylinder verbunden sind, geschwenkt, so daß
sich die gewünschte Hub- und Senkbewegung für die Rohre 1, 1′, 1′′
ergibt.
Zur Absicherung der Anbringung der passenden Bügel 32 an das
Lanzensystem 6 ist an der Decke der oberen Haubenhälfte 3 eine
Kontaktrolle 61 angeordnet, die absenkbar mit einem Gestänge 62
verbunden ist. Nach Einrollen des Rohres 1, 1′, 1′′ und Anheben der Rohre
1, 1′, 1′′ auf Strahlposition senkt sich die Kontaktrolle 61 ab und
liefert eine entsprechende Durchmesseranzeige an das Steuerpult, so daß
Soll- und Istwert des Durchmessers des eingerollten Rohres 1, 1′, 1′′
miteinander verglichen werden können. Damit wird sichergestellt, daß die
entsprechend der Soll-Vorgabe angebrachten Bügel 32 für die Innenabstützung
des Lanzensystems 6 zum tatsächlichen Rohrdurchmesser passen und nicht
versehentlich ein im Durchmesser zu klein eingerolltes Rohr zu einer
Beschädigung des Stützmittels führen würde. Zur weiteren Absicherung
sind zusätzlich auf den Bügeln 32 die dazugehörigen Rohrinnendurchmesser
mit Schlagzahlen eingeschlagen.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Strahlen der inneren Oberfläche eines Rohres durch
Herausschleudern von Strahlgut aus einem umlaufenden Strahlkopf,
der abgestützt längs der Innenseite des beim Strahlen feststehenden
Rohres bewegt wird und an einem Strahlrohr befestigt ist, das im
Bereich des Strahlkopfes ein Stützmittel aufweist und dessen
Zuführungsende mit einem in Längsrichtung auf Schienen verfahrbaren
Wagen und einem an einer Regenerierungseinheit angeschlossenen
Zuführungsschlauch für das Strahlmittel-Luftgemisch verbunden ist und das zu strahlende Rohr
horizontal auf einer Unterstützung angeordnet ist und das dem
Einführungsende entgegengesetzt liegende Ende des Rohres von einer
mit der Regenerierungseinheit verbundenen Absaugvorrichtung umfaßt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Strahlrohr (5) in einer ein U-Profil aufweisenden und es
über die ganze Länge unterstützenden Lanze (6) angeordnet und die
Lanze (6) in bekannter Weise im ein- und ausgefahrenen Zustand über
die Länge verteilt mehrfach abgestützt ist und die die Lanze (6)
außerhalb des zu strahlenden Rohres (1, 1′, 1′′) abstützenden Mittel
(16, 17, 18) einen U-förmig ausgebildeten, senkrecht zur Verfahrachse
liegenden freien Querschnitt aufweisen und der
Zuführungsschlauch (11) für das Strahlmittel-Luftgemisch und weitere Energieversorgungsleitungen (45, 46) als
flexible Energiekette (12) mit dem verfahrbaren
Lanzenwagen (13) verbunden sind und bei feststehender Achse des
Strahlrohres (5) das zu strahlende Rohr (1, 1′, 1′′) auf mindestens
zwei heb- und senkbaren prismatisch ausgebildeten Böcken (2)
gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Abstützung der Lanze (6) im Rohr (1, 1′, 1′′) zwischen
dem am Ende des Strahlkopfes (7) angeordneten Stützmittel
(Einzelheit C) und dem Lanzenwagen (13) mindestens ein weiteres
Stützmittel (66) an der Lanze (6) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das am Ende des Strahlkopfes (7) angeordnete Stützmittel
(Einzelheit C) drei Rollen (31) aufweist, wovon zwei mit ihrer
Umfangsfläche in der horizontalen Durchmesserebene des Strahlrohres
(5) liegen und eine im Bereich der Unterseite der Lanze (6)
angeordnete mit ihrer Umfangsfläche in der vertikalen
Durchmesserebene des Strahlrohres (5) und daß das im Abstand zum
Strahlkopfende (7) angeordnete Stützmittel (66) nur eine an der
Unterseite der Lanze angeordnete Rolle (31) aufweist, wobei die
Rollen (31) lösbar an einem mit der Lanze (6) verbundenen
Halteelement, das als ein verschieden stark gekrümmter,
auswechselbarer Bügel (32) ausgebildet ist, angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die abstützenden Mittel (16, 17, 18) für die Lanze (6) als schwenkbare
Pendelstützen ausgebildet sind und die Schwenkbewegung durch einen
mit den Pendelstützen verbundenen angelenkten Stellzylinder (30)
erfolgt und die im Verfahrbereich des Lanzenwagens (13) liegenden
Pendelstützen als V-förmige schwenkbare Doppelpendelstütze
ausgebildet sind, wobei wahlweise mit einem Arm (27) der
Doppelpendelstütze die Lanze (6) und mit dem anderen Arm
(28) die Energiekette (12) abstützbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strahlbereich durch eine längsgeteilte, schalldämmende
Haube (3, 4) umschlossen ist und die Längsteilebene auf der Zufuhr-
und Ablaufseite unterschiedlich ist und jeweils tiefer liegt als
die Oberkante der quer zur Haubenachse liegenden feststehenden
Zuführ- und Ablaufroste (64, 65).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Haube (3, 4) mindestens eine weitere die Lanze
(6) unterstützende, schwenkbare Pendelstütze (19-22) angeordnet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im oberen Haubenteil (3) eine den Durchmesser des zu
strahlenden Rohres (1, 1′, 1′′) abtastende heb- und senkbare
Kontaktrolle (61) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für das Auswechseln des Strahlkopfes (7) ein Montagewagen (23)
quer in den Verfahrbereich des Lanzenwagens (13) einschiebbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Strahlrohr (5) in unmittelbarer Nähe der Verbindung zum
Strahlkopf (7) ein Sensor zum Erkennen der Rohrkante angeordnet
ist.
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